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Rezensionen von begine:
Feuerwerk auf den Schillyinseln
Kalt flüstern die Wellen von Kate Penrose
Die Schriftstellerin Kate Penrose ist fasziniert von den Schillyinseln vor der Küste Cornwalls. Das bemerkt man in ihren Romanen. Der Leser spürt beim Lesen die Atmosphäre der Insel.
Das geschieht auch wider in dem Krimi „Kalt flüstern die Wellen“ . Es ist der dritte Fall, des Ermittlers Ben Kitto.
Es geschieht während des traditionellen Feuerwerks ein grausamer Mord, mit der Botschaft, das Eindringlinge unerwünscht sind.
Der Ermittler und sein Team müssen viel mitmachen. Daneben erleben sie noch ein Unwetter, das sie auf sich gestellt sind.
Die Autorin lässt uns ganz schön im Unklaren, bis wir erfahren, wer der Täter ist. Sie schreibt detailreich und spannend.
Ich war von dem Thriller sehr gefesselt, ein empfehlenswertes Buch.
Interessante Zeitgeschichte
City of Girls von Elizabeth Gilbert
City of Girls ist ein brillanter Roman von der Autorin Elizabeth Gilbert. Mir ist das Buch mit dem wunderbaren Cover aufgefallen.
Im diesem Roman beschreibt die exzentrische 93jährige Vivian aus New York ihr Leben.
Angela teilt ihr mit , das ihre Mutter gestorben ist. Vivian war mit Angelas Vater, der ein großes Kriegstrauma hat, befreundet.
Aufgewachsen ist sie in der Provinz. Sie war noch jung, als sie zu ihrer Tante Peg nach New York kam. Peg betreibt ein kleines Theater.
Nach dem Krieg gründete sie mit einer Freundin eine Boutique für Brautkleider.
Das war interessant, da hätte ich gerne mit genäht.
Elizabeth Gilbert beschreibt die Lage und Empfindungen seit 1940. Sie hat sehr gut recherchiert. So konnte man sich in die Zeit gut hineindenken. Sie besticht durch ihren guten Stil, faszinierend.
Der Roman hat mich gut unterhalten.
Familienroman
Modehaus Haynbach – Schicksalhafte Jahre von Elaine Winter
„Modehaus Haynbach – Schicksalhafte Jahre“ von Elaine Winter und Ira Severin ist der zweite Teil der Romane um der Familie Haynbach.
Dieser Teil beginnt 1945.
Viktoria, Mabelle und ihre Mutter Claie kommen in ihre Villa zurück, die ist zwar beschädigt, aber im Untergeschoss konnten sie leben.
Viktoria gelingt es mit ihrer Begabung zum Nähen schöner Kleider, die Familie durch zu bringen. Sie hat Glück und schafft es mit ihrer Familie, ihren Traum, zu verwirklichen.
Die Autorin beschreibt die Lage ganz gut aber nicht so dramatisch, wie es oft war.
Der Roman liest sich leicht und locker.
Es ist ein angenehmes Buch für zwischendurch.
Kirchenbau
Der Turm aus Licht von Astrid Fritz
Von der Autorin Astrid Fritz habe ich schon vieles gelesen. Sie ist eine routinierte Schreiberin historischer Romane.
In dem Roman „Der Turm des Lichts“ sind die Schauplätze Straßburg und Freiburg, Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts. Die geschichtlichen Hintergründe sind detailliert getroffen.
Es ist faszinierend wie die Autorin Ihre Personen ins Bild bringt. Sie schafft es den Leser in der Geschichte alles mit erleben zu lassen..
In Freiburg soll eine besondere Kirche geschaffen werden, die besonders protzig, mit dem höchsten Turm der Welt, werden soll. Die Steinmetze arbeiten an dem Werk und die Grafen, verprassen das Geld in Kriegen und Intrigen.
Es ist oft erschütternd, wie viel Leid hinter den Türen stattfindet.
Astrid Fritz erzählt den Roman bewegend und wunderbar. Sie konnte mich wieder fesseln.
Dieser Roman war wieder ein Highlight.
Flüchtige Liebe
flüchtig von Hubert Achleitner
„flüchtig“ ist der erste Roman von Hubert Achleitner. Er hat sich bis jetzt mit Volksmusik und Alpenrock befasst.
Sein Roman ist im Erzählstil gehalten.
Im Anfang geht es um Marias Kindheit und Erwachsenwerden. Sie trifft den Lehrer Herwig und weil ein Kind unterwegs ist, heiraten sie.
Die Beiden sind aber so grundverschieden, das sie nicht glücklich macht.
Alles was Herwig macht, mag Maria nicht und umgekehrt ist es genauso.
Dann verschwindet Maria.
Herwig ist ein Lehrer, der Drogen nimmt, das gefällt mir nicht- Er ist inzwischen 60 Jahre alt und immer noch nicht schlauer.
Sonst liest sich die Familiengeschichte ganz gut. Die Schicksale der Familien ist interessant. Die Frauen der Familie, gehen verloren oder sterben eher wie Männer.
Mir hat der Roman gut gefallen und wenn man sich an den Stil gewöhnt hat ist es unterhaltsam.
Spannend
No Mercy. Rache ist weiblich von Camilla Läckberg
Die schwedische Schriftstellerin Camilla Läckberg hat schon viele Krimis geschrieben. Ich habe schon einige Bücher von ihr genossen.
„No Mercy. Rache ist weiblich“ hat zwar eine Story, die nicht unbedingt neu ist, aber sie hat sie toll gestaltet.
Es geht um drei Frauen, Ingrid, Victoria und Brigitta.
Von ihnen gibt es abwechselnd eigene Kapitel. Einige sind kurz, was die Spannung in die Höhe treibt.
Von außen sehen die Beziehungen gut aus, aber hinter den Türen sieht es traurig aus. Die Schicksale sind ganz verschieden. In diesem Krimi zeigt Camilla Läckberg, wie sich die Frauen rächen.
Der Schreibstil ist gut und genial.
Absolut fesselnd und zu empfehlen.
Isländer Flair
Der Sommer der Islandtöchter von Karin Baldvinsson
„Der Sommer der Islandtöchter“ von der Schriftstellerin Karin Baldvinsson ist ein netter interessanter Roman. Die Geschichte spielt mit Monika 1978 und mit Hannah 2018 auf Island.
Monika verlebt mit ihren Eltern einen Sommer da. Sie ist in Lüneburg verlobt, aber sie verliebt sich in einen Isländer.
Das unterbinden die Eltern aber schnell.
Hannah lebt in Scheidung und zieht nach einem Schicksalschlag nach Island. Sie kann ihren Beruf nicht mehr ausführen.
Ihre Vermieterin bietet ihr einen Job in ihrem Laden an und Hanna h nimmt an.
Sie entdeckt in einem Abstellraum Möbel mit einer ihr bekannten Malerei. Ihre Mutter, mit der sie keinen guten Kontakt hat, hat solche Bilder gemalt.
Die Autorin schafft es gekonnt die Emotionen der Personen, gut darzustellen. Man lernt die Landschaft bildhaft kennen.
Es ist ein gut gemachter Frauen- und Liebesroman.
Abschied
Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand von Nadia Terranova
Die Italienische Schriftstellerin Nadia Terranova hat schon Kinder und Jugendbücher geschrieben.
„Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand“ ist ihr Romandebüt, das in Italien schon einige Preise bekam.
Idas Mutter lebt in Messina. Sie bittet Ida zu kommen, weil sie das Haus erst renovieren und dann verkaufen will.
Es gibt viel auszuräumen. Vor über zwanzig Jahren war ihr depressiver Vater einfach verschwunden.
Ida war ein Vaterkind. Die Erinnerungen kommen jetzt wieder hoch. Die Mutter musste immer für die Familie arbeiten.
Ich finde es schade, das Ida mit ihr hadert. Gut als Kind hat sie es ungerecht gefunden, wenn die Mutter mit ihrem Mann mal stritt.
Langsam müsste Ida das verstehen.
Die Autorin schreibt diese Erinnerungen sensibel und detailliert. Dieser Roman ist ihr ungeheuer gut gelungen.
Ich würde gern mehr von ihr lesen.
Zweifelhate Intrigen
Ada, das Mädchen aus Berlin von Ronald H. Balson
„Ada, das Mädchen aus Berlin“
ist der dritte Roman, den ich von dem Schriftsteller Ronald H. Balson gerne gelesen habe. Er schreibt eindrucksvoll und realistisch.
Die amerikanische Anwältin Catherine Lockhart und ihr Mann Liam Taggert führt es diesmal nach Italien. Der Roman spielt 2017.
Die Tante eines Freundes soll von ihrem Weingut vertrieben werden.
Signoria Vincenzo gibt ihnen Aufzeichnungen der Geigerin Ada Baumeister zu lesen.
Nebenbei erfahren wir das Schicksal der jüdischen Familie Baumeister in Berlin ab 1931. Der Vater ist Konzertmeister und die Tochter Ada ist ein wahres Talent.
Durch die Wirren kommen sie in die Toskana. Adas Mutter kauft das Weingut.
Der Autor lässt uns um Ada und ihre Familie zittern. Der Schreibstil ist wunderbar. Er lässt beide Ebenen spannend ineinander fließen.
Er ist ein Autor den ich gerne weiterhin lese.
Der Roman ist ein Leseerlebnis.
Maggie Rose
Nachts, wenn der Garten blüht von E. L. Swann
E. L. Swann ist das Pseudonym der amerikanische Schriftstellerin Kathryn Lasky.
Ihr Roman „Nachts, wenn der Garten blüht“ liest sich wunderbar. Es ist ein liebenswerter Roman über die Liebe.
Die 61jährige Maggie hatte einen Schlaganfall von dem sie sich gut erholt. Sie war Witwe eines Alkoholikers, ihre Ehe war schwer.
Ihre beiden Kinder haben dieses Laster geerbt.
Im Nachbarhaus wird der Garten von dem Gartenarchitekt Tristan erneuert. So lernen die beiden sich kennen. IHR Garten und Tristan werden zu einer besonderen Medizin.
Aber Maggie erlebt noch viele Aufregungen.
Die Autorin hat diese Geschichte angenehm und wunderbar gestaltet. Ich war von diesem Roman gefesselt. Es ist eine Geschichte wie das Leben sie schreibt.











