Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Dreißig Tage
Thirty von Christina Bradley
„Thirty“ von Christina Bradley ist ein flotter witziger Liebesroman.
Die Protagonistin und Icherzählerin Bella Edwards sucht dem Einen. Sie ist fast Dreißig und ist noch nicht verheiratet. In ihrem Frust geht sie sogar zu einer Wahrsagerin Mary-Rose. Ihre Freundin Esther verhelfen ihr zu ihrem Date.
Die Dates werden gezählt. Ich finde sie ziemlich durchgeknallt. Irgendwie kommt sie mir etwas naiv vor. Warum ist sie so unachtsam. Da gibt es aber auch Typen. Dann kommt es zu einem Desaster.
Irgendwie hatte ich da schon einen Verdacht.
So richtig konnte ich Bella nicht verstehen. Dumm so eine Torschlusspanik.
Die Autorin hat sich da etwas einfallen lassen. Ihr Schreibstil ist locker und flüssig. Witzig war das in Autorenvorstellung steht, Sie war nie bei einer Wahrsagerin Mary-Rose.
Der Roman ist leichte Unterhaltung.
Von alten Sünden erfolgt
Whisky mit Schuss von Melinda Mullet
Die Us amerikanische Schriftstellerin Melinda Mullet führt uns mit ihren Krimis nach Schottland in die Wiskydestellerien.
„Whisky mit Schuss“ ist der dritte Kriminalroman mit der Fotojournalistin Abigail Logan . Die Protagonistin ist eine angenehme Figur.
In diesem Roman erbt Abigail eine Whiskydestellerie.
Einmal im Jahr werden die besten Whiskysorten in Schottland prämiert.
Dafür treffen sich die Whiskyhersteller in einem Hotel.
Dann geschieht ein Mord und Abigal gemeinsam mit der Polizei ermittelt und bringt sich selbst in Gefahr. Es gibt immer wieder neue Verdächtigte.
Das wird von der Autorin spannend dargestellt. Der Krimi ist eine leichte gute Unterhaltung mit schottischem Flair.
Aufregend
Das wirkliche Leben Roman. Gebunden. von Dieudonné Adeline
Aufregend
Der Roman „Das wirkliche Leben“ ist der Debütroman von Adeline Dieudonné.
Die Icherzählerin ist ein 10jähriges Mädchen, von dem wir keinen Namen erfahren.
Die Familie wohnt in einem Reihenhaus, auf den ersten Blick hat alles seine Ordnung. Der Vater interessiert sich nur ums Fernsehen und die Großwildjagd.
Sie beschreibt ihre Mutter als Amöbe, bis sie sich selber als Amöbe sieht.
Um ihren Bruder Giles sorgt sie besonders.
Das Mädchen ist begabt und fantasievoll.
Sie lässt sich für ihren Bruder viel einfallen.
In diese, Roman geht es sehr brutal und tragisch zu. Der Vater der seine Frau brutal schlägt und sie lässt es zu, das ist für mich sehr tragisch.
Als das Mädchen älter wird wird sie von dem Vater beobachtet. Sie wird wie ein Wildtier bei einer Jagd eingesetzt.
Wenn das das wirkliche Leben ist, möchte ich es nicht erleben. Es passieren eigentlicj zu viel Brutalitäten.
Der Roman ist trotzdem spannend geschrieben und liest sich gut. .
Hermann und Annikas Reise
Weinbergsommer von Johanna Forst
„Weinbergsommer“ von der Schriftstellerin Johanna Forst ist ein berührend zu Herzen gehender Roman. Vielleicht nicht so realistisch, aber wunderschön.
Annika ist Altenpflegerin. Der Heiminsasse Hermann ist ein griesgrämiger Mann. Sie mag ihn und spielt mit ihm immer mal wieder Poker. Dann bekommt er die Diagnose, Krebs im Endstadium.
Da erinnert er sich an seine Tochter. Vor 15 Jahren hatte die versucht Kontakt aufzunehmen. Jetzt möchte er sie noch einmal sehen und überredet Annika, mit ihm nach Paris zu fahren.
Diese Fahrt gestaltet sich aufregend, sie treffen einige hilfreiche nette Leute. Auch Hermann kann noch einmal helfen.
Die Autorin lässt die Geschichte mit viel Gefühl und fesselndem guten Stil zu einem zauberhaften Roman werden.
Es macht Spaß das Buch zu lesen.
Dramatisch
Das Dorf der toten Seelen von Camilla Sten
Dramatisch
„Das Dorf der toten Seelen“ von Camilla Sten ist ein spannender Psychothriller. Es ist ihr erstes Buch aber es hat Klasse.
Der Roman wird in zwei Ebenen erzählt, die Überschriften zeigen Heute und Damals an.
Damals war 1959.
Alice Lindstedt will einen Film über Silversjärn, einen abgelegenen verlassenen Grubenort drehen.
Es ist der Geburtsort ihrer Großmutter.
Gemeinsam mit ihrer Freundin Done, deren Großmutter auch aus dem Ort stammt, ihrem Freund Max, Emmy und Robert treffen sie sich dort. Alle Häuser sind verlassen und baufällig.
Was die fünf erleben ist gruselig und die Verdächtigungen sind klar. Aber ist es wirklich so wie sie annehmen?
Der Leser wird ganz schön gefordert und das Kopfkino wird eingeschaltet.
Die Autorin versteht es gut den Thriller auf Niveau zu halten. Sie schildert die Geschichte von beiden Zeiten gut, flüssig und mit einem dramatischen Flair.
Dieser Psychothriller ist empfehlenswert.
Die Straßenmusikerin
Fallen Dreams - Endlose Sehnsucht von Samantha Young
Die schottische Schriftstellerin Samantha Young hat mir mit ihren Büchern schon einige Male die Zeit vertrieben.
In ihrem neuen Roman „Fallen Dreams – Endlose Sehnsucht“ gibt es gute Protagonisten.
Skylar ist Straßenmusikerin, erst nach und nach erfährt man von ihrem Trauma. Sie war eine weltberühmte Musikerin, die nach einem Schicksalsschlag ihre Band verlässt und untertaucht.
Der Musikproduzent Kilian O´Dea erkennt sie und hilft ihr.
Der Roman ist ein flotter Liebesroman, gut, ich brauchte nicht so viele Orgasmen. Skylar zeigt ihren eigenen Kopf, manchmal ist sie zu emotionell, aber sie ist eine gute Figur.
Die Autorin zeigt uns die Arbeit in der Musikbranche und den Umgang mit der Presse.
Es ist eine berührende Geschichte.
Der Kreis der Geschichte von Inge und Wolfgang
Inges Krieg von Svenja O'Donnell
Die Schriftstellerin Svenja O'Donnell hat eine deutsche Mutter und einen irischen Vater.
Der Roman „Inges Krieg“ führt uns nach Königsberg in Ostpreußen in Zeiten des zweiten Weltkrieges.
Die Autorin erzählt die Geschichte einer jungen Frau Inge Wiegand mit ihren Eltern und ihrer kleinen Tochter.
Diese Geschichte erzählt Inge ihrer Enkelin, die sie nach den Erlebnissen ausfragt und nachfragt..
Svemja O'Donnell fährt 2ßß9 nach Königsberg auf den Spuren ihrer Großmutter. Sie fährt die Stationen ab, die Inge auf der Flucht erlebt hatte. Die Familie landet kurz in Dänemark, die Erfahrungen dort sind ein Alptraum. Dann schafften sie es nach Norddeutschland.
Diese Generation musste viel erleben und verdrängen um überhaupt weiter leben zu können. Vieles dieses Romans kannte ich aus den Erinnerungen meiner Vorfahren, die mich immer wieder aufwühlt. Diese Generation musste für die fürchterlichen Taten der damaligen Regierung leiden.
Svenja O'Donnell recherchiert die Geschichte genau und detailliert.
Es ist ein Stück Zeitgeschichte unserer Vergangenheit.
Lizzys Leben
Das Rätsel von Ainsley Castle von Holly-Jane Rahlens
Die Jugendschriftstellerin Holly-Jane Rahlens
schreibt wunderbar. Sie ist eine versierte Schriftstellerin, deren Kunst Kinder und Erwachsene begeistern kann.
„Das Rätsel von Ainsley Castle“ ist ein rätselhaftes spannendes Buch.
Ainsley Castle ist ein Hotel in Schottland, das Stiefmutter gehört.
So nennt Lizzy die Freundin ihres Vaters, die sie überhaupt nicht mag. Seltsam sind Lizzys Schwindelanfälle und Träume.
Mack ist ein Computernert, der im Hotel arbeitet.
Plötzlich bekommt sie eigenartige emails.
Die Autorin lässt die Geschichte mit gruseligen Episoden geschehen, das einem die Haare zu Berge stehen lassen.
Es gibt dann eine unerwartete märchenhafte Entwicklung.
Der Roman ist wie ein modernes Märchen.
Briefe aus der Vergangenheit
Reingewaschen von Claus Wechselmann
„Reingewaschen“ ist das Erstlingswerk von Claus Wechselmann.
Es ist 1984, Sebastian findet Briefe, die mit seinem Großvater zu tun hatten. Eigentlich sollte sein Vater, die Briefe nach dem Tod des Großvaters, an Nachkommen des Schreibers schicken. Aber der wollte davon nichts wissen.
Der schämt sich für seinen Vater, der ein Funktionär in des dritten Reiches war.
Die Briefe stammen von 1943/44.
Sebastian und sein Freund lesen die Briefe, die ein Herr Müller aus dem Gefängnis an seine Frau geschrieben hat. Die Jungen rätseln, wie sie mit den Briefen weitermachen sollen. Zwischendurch erfährt man einiges von dem Großvater.
Das Thema des Romans dreht sich um Schuld und Verdrängung. Der Autor schreibt stilistisch gut, die Geschichte ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte.
Die Toten vom Lärchensee von Joe Fischler
Der österreichische Autor Joe Fischler schreibt die Arno Bussi ermittelt Reihe humorvoll und mit Lokalkolorit.
„Die Toten vom Lärchensee“ ist der 2. Band.
Für mich ist es das erste Buch des Autors. Auf den ersten Blick ist Arno Bussi etwas gewöhnungsbedürftig.
Der Inspector Arno Bussi wird vom Innenminister nach Stubenwald in Tirol geschickt, um einen Mord, der vor 5 Jahren geschah, aufzuklären.
Dort ist sein Kollege Bernhard mit seinem Hund, beide sind Unikum.
Arnos Ermittlungen werden von ihm ziemlich urig angegangen.
Es gibt noch einige Geheimnisse und zwei neue Morde zu klären, die der Arno mit vollem Körpereinsatz lösen kann.
Der Autor lässt diesen Krimi humorvoll werden. Obwohl mir das etwas zu viel wurde, musste ich manchmal grinsen.
Die Geschichte zeigt ein typisches Tirol, das gut unterhält.











