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Rezensionen von begine:
Alptraumhaft
In den Fängen des Waldes von Sarah Koch
Die junge Autorin Sarah Koch lehrt und in ihrem Thriller „In den Fängen des Waldes“ das Gruseln.
Es ist eine beklemmende Geschichte. Ellas Sohn ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Ihr Mann Tom leidet an Schuldbewusstsein, denn ihm ist ein anderer ins Auto gefahren. Dann verlässt Tom mit ihrer Tochter Lina verschwunden.
Da die Polizei sie nicht findet, macht sich Ella auf die Suche. In einem Waldgebiet lebt eine Kommune, die Ella verdächtigt Tom und Lina zu verstecken.
Die Autorin lässt es sehr spannend und gruselig werden. Da werden trauernde Personen zur Trauerbewältigung angeblich geholfen. Die Einfügung der Drei Fragezeichen belebt den Roman.
Dann passieren unheimliche Dinge.
Es wird zu einem Alptraum.
Der Thriller ist flüssig geschrieben und unterhält gut.
Jugendsünden
Der Sommer mit Ellen von Friis Agnete
Die dänische Schriftstellerin Agnete Friis hat den Roman „Der Sommer mit Ellen“ flüssig geschrieben.
Die Geschichte ist etwas eigenwillig.
Auf einer Farm in Ostjüdland leben 2 Onkel von Jakob. Als er als Teenager einen Sommer auf der Farm lebte., lernte er Ellen kennen
Sein Onkel bittet ihn jetzt Ellen zu suchen.
In der Nähe gab es eine Kommune, wo es locker zuging und gehascht wurde. Jetzt möchte sein Onkel wissen, was aus Ellen wurde.
Der Roman wechselt lebhaft und sprunghaft von der Jugendzeit 1978 mit ihren Erwartungen und Träumen und der heutigen Zeit. Damals passierten einige Untaten, die nie aufgeklärt wurden. Es waren raue Personen.
Die Autorin gibt dem Roman eine interessante Atmosphäre. Ich brauchte eine Zeit, bis ich in dem Roman war, aber dann gefiel er mir.
Die Sprache ist direkt und gut. Der Roman hat mich immer mehr gefesselt.
Besonders Klasse
Wie uns die Liebe fand von Stihlé Claire
„Wie uns die Liebe fand“ von Claire Stihlé ist ein schöner berührender Roman.
Die fast 93jährige Madame Nan erzählt ihre Geschichte in einem elsässischem Dorf.
Sie und ihre vier Töchter betreiben einen Kolonialwarenladen.
Madame Nan zeigt uns die Erinnerungen aus dem Krieg, in dem ihr Vater erschossen wurde, weil er nicht kämpfen wollte, als sie noch ein kleines Mädchen war.
Die Autorin lässt Madame Nan mit besonderer Art erzählen. Überhaupt, wenn sie von ihrem Alter spricht. Wie sie über ihre Töchter denkt ist besonders liebenswert. Sie sind ein eingespieltes Team und man denkt, man kennt sie jetzt persönlich.
In ihrem langen Leben hat sie einiges erlebt und musste viel mitmachen. Trotzdem hat sie nie den Mut verloren.
Dieser Roman ist fesselnd und faszinierend. Ich habe ihn in einem Rutsch gelesen.
Also kann ich ihn empfehlen.
Vater - Sohn - Beziehung.
Pandatage von Gould-Bourn James
Der Schriftsteller James Gould-Bourn beschreibt in seinem Roman „Pandatage“
eine Vater - Sohn - Beziehung.
Danny Maloony ist alleinerziehender Vater. Vor einem Jahr ist seine Frau mit dem Auto tödlich verunglückt. Der Sohn Will überlebt den Unfall, aber seit er aus dem Koma erwachte spricht er nicht mehr.
Dann verliert Danny auch noch seinen Job.
Sein Vermieter droht, das ihm das Knie zertrümmert wird, wenn er nicht bald die Miete bezahlt.
Da kauft er sich ein Pandakostüm und verdient sein Geld als Tanzbär. Will verschweigt er alles. Will hat auch noch Ärger mit einem Mitschüler.
Der Autor lässt die Geschichte interessant werden. Danny und Will werden liebenswert und realistisch dargestellt.
Der Roman ist fesselnd humorvoll.
Mutter und Kind
Pandatage von Gould-Bourn James
Die Schriftstellerin Hanna Miller schreibt berührende Liebesgeschichten.
„Denn das Leben ist eine Reise“ ist ihr neuester Roman. Es eine Geschichte über Familie und Liebe, auch wenn es nicht so rund läuft.
Die Protagonistin Aimee Thaler denkt sie hat eine glückliche Beziehung. Als ihr Sohn als Frühgeburt geboren wird, möchte er am liebsten, das sie Maschinen abgestellt werden.
Aimee gibt alles für ihren kleinen Jungen. Als sie merkt das sie von ihrem Lebensgefährten hintergangen wird und der zu dem Kleinen unmöglich ist, schnappt sie ihr Kind und fährt mit ihrem alten Wohnmobil in die Heimat.
Sie ist im Wohnmobil groß geworden, ihre Mutter ist Alkoholikerin.
Dann ist da noch die Jugendliebe.
Die Autorin schreibt über Aimees Konflikte und Ängste genau und direkt. Die Geschichte ist spannend und flüssig.
Der Roman ist eine gute Unterhaltung.
Sehr schön
Die Sommertochter von Shehadi Muna
„Die Sommertochter“ von Muna Shehadi ist ein netter, fesselnder und interessanter Roman.
Er wird in zwei Ebenen erzählt. Einmal erzählt Rosalind, dann ihre Mutter aus ihrer Jugend.
Die Schwestern Rosalind, Olivia und Eve räumen das Elternhaus aus. Da finden sie Unterlagen ihrer Mutter, die Schauspielerin Lilian Croft.
Deren Tagebuch Aufzeichnungen ist erschütternd.
Rosalind muss den Geheimnissen auf den Grund gehen.
Der Autorin gelingt es gut die jeweiligen Empfindungen aufzugreifen. So hat sie einen wirklich ein spannender schöner Roman Geschaffen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und möchte sie gerne weiter empfehlen.
Amerikanischer Traum
Im Garten deiner Sehnsucht von Viola Shipman
Die Schriftstellerin Viola Shipman schreibt einfühlsam und eindrucksvoll.
Der Roman „Im Garten deiner Sehnsucht“ ist beeindruckend.
Abby Peterson und ihre Familie zieht an den Michigansee. Ihr Mann war in Koreakrieg und hat ein böses Trauma.
Ihre Vermieterin Iris lebt gleich nebenan, hinter einem hohen Zaun.
Sie lebt zurückgezogen. Nur ihre Blumen sind ihre Kinder. Im zweiten Weltkrieg verlor sie ihren Mann und kurz darauf ihre Tochter an die Kinderlähmung.
Abbys Tochter gelingt es Zugang zu Iris zu finden. So können sich alle gegenseitig beistehen.
Die Autorin versteht es wunderbar ihren Geschichten Tiefe zu geben. Sie beschreibt ihre Figuren Liebevoll.
Der Roman ist ein Leseerlebnis und lässt mich nicht los.
Familiengeschichten
Die Insel der vergessenen Träume von Christiane Lind; Julia K. Rodeit
Die beiden Schriftstellerinnen Christiane Lind und Julia Rodeit führen uns in ihrem Roman
„Die Insel der vergessenen Träume“ und die schöne Kulisse Hawaiis.
Diese Familiengeschichte konnte mich fesseln.
Gut der Anfang mit der Vergewaltigung der Einheimischen Frau war mir bekannt. Da dachte ich erst, ich würde den Roman schon kennen.
Aber dann wurde es doch ein spannender neuer Roman.
Es gibt zwei Zeiten. Die erste ist Claras Leben im 19. Jahrhundert. Ihre Ehe ist tragisch, wie so oft in historischen Romanen. Claras Wünsche und Sehnsüchte wurden nicht akzeptiert.
Gut gefiel mir Leonies Geschichte, die auf Hawaii nach den Wurzeln ihrer Familie sucht.
Schon ihr Hinflug ist für uns Leser voller Humor.
Die Autorinnen verstehen es gut Spannung aufzubauen. Sie flechten die Kultur des Landes wunderbar in die Geschichte ein.
Emigrantenschicksale
American Dirt von Jeanine Cummins
Die amerikanische Schriftstellerin Jeanine Cummins beschreibt in ihrem Roman „American Dirt“ Das Schicksal der Mutter Lydia und ihres achtjährigen Sohn Luca.
Lydia ist Buchhändlerin in Accapulco , ihr Mann ist Journalist.
Plötzlich wird ihre ganze Familie von einem Drogenkartell ausgemetzelt, nur Lydia und Luca überleben und sind in Gefahr.
Eine gefährliche Flucht durch Mexiko nach den USA beginnt.
Die Autorin lässt dieses Geschichte mit all ihrem Drama schockieren und berühren. Man zittert mit den Migranten und denkt an die vielen aktuellen Menschen, die auf der Flucht sind. Man hört ja immer wieder wie das Kartell in Mexiko wütet. Es werden immer wieder Massengräber gefunden.
Dieser Roman hat mich gefesselt und aufgerührt.
Wunderbar
Crazy in Love von Emma Winter
„Crazy in Love“ von Emma Winter ist der erste Teil einer Reihe.
Es ist ein Roman über die Liebe und die Probleme Jugendlicher Menschen.
Sascha will an die Yale University studieren. Um da aufgenommen zu werden besucht sie eine private Highscool in Boston. Da wohnt die Familie ihres Vaters.
Der ist von der Familie ausgeschlossen worden, weil er ihre Mutter geheiratet hat.
So hat Sascha einige Hürden zu Schaffen. Da sind der Kampf um gute Zensuren, um die Anerkennung der Familie und dann kommt noch die Liebe. Sascha kämpft sich durch, sie hält an ihren Prinzipien fest.
Die Autorin hat die Charaktere ihre Personen sehr gut gestaltet. Man fühlt sich an die Jugendzeit erinnert. Der Schreibstil ist wunderbar.
Der Roman ist eine gute Unterhaltung.










