Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Ein neues Ermittlerteam
Nordwesttod von Svea Jensen
„Nordwesttod“ ist ein spannender Regionalkrimi, der uns nach St. Peter Ording.
Die Autorin Svea Jensen Führt uns in die Landschaft ein.
Die Kommissarin Anna Wagner wird von München nach Kiel versetzt.
In St. Peter Ording wird eine junge Frau Nina Brechtmann vermisst, sie stammt aus einer Hotelierfamilie.
Da zieht Anna für die Ermittlung in den Urlaubsort. Der örtliche Dienststellenleiter Hendrik Norberg und Anna Wagner arbeiten unter Hochdruck.
Da sind die Mutter und die Schwester der Vermissten, die angeben, das sie Nina schon seit Jahren nicht gesehen haben. Dann sind 2 Männer im Visier der Ermittler, die mit Nina befreundet waren.
Die Autorin schreibt wunderbar einfühlsam über das jeweiligen Privatleben der Ermittler. Außerdem wird die Gegend so genau gezeigt, das man sich alles gut vorstellen kann.
Da bemerkt man die Liebe der Autorin zu dem Landstrich.
Ich habe diesen Krimi genossen.
Spannend
Die Frau vom Strand von Petra Johann
Die Schriftstellerin Petra Johann ist eine gute Krimischreiberin.
Mit „Die Frau vom Strand“ ist ihr ein besonders spannend und fesselndes Werk gelungen. Es ist eine sorgfältig komponierte Geschichten die überzeugt.
Rebeeca ist glücklich, sie lebt mit ihrem Baby Greta an der Ostsee. Ihre Frau Luca arbeitet in Hamburg.
# als Unternehmerin.
Am Strand trifft sie eine Frau, mit der sie sich anfreundet. Aber als sie sie zum Essen mit Luca und Freunden einlädt, verschwindet sie und ist nicht auffindbar.
Plötzlich kommt es zu einer Tragödie.
Luca ist die Klippen heruntergestürzt
Die Kriminalpolizei ermittelt. Es wird ordentlich spannend. Kommissarin Edda Timm ist verbissrn bei der Arbeit. Sie hat auch noch eine eigenartige Angewohnheit.
Petra Johann lässt uns ordentlich mitfiebern. Der Roman ist gute Unterhaltung und ich möchte es unbedingt empfehlen.
Atmosphärisch
Unter Wasser Nacht von Kristina Hauff
„Unter Wasser Nacht“ von der Schriftstellerin Kristina Hauff spielt im Wendland.
Es ist ein berührender Roman. Die Personen werden mit Liebe, Trauer, Angst und Gewissensbissen versehen. Die Autorin schreibt mit psychologischem Fingerspitzengefühl.
Zwei Paare teilen sich einen Hof in idyllischer Lage.
Sie sind Freunde, bis ein Unglücksfall geschieht. Aaron, das einzige Kind von Sophie und Thies ertrinkt. Ihre Trauer ist groß und sie sehen immer die andere Familie, Bodo und Inga, mit ihren Kindern scheinen auch ihre Probleme zu haben.
Dahn kommt noch ein Ereignis aus Ingas Eltern zu Tage und es kommt noch zu mehr Verwicklungen.
Die Atmosphäre ist bedrückend und von der Autorin mit besonderem Gespür+r eingefangen.
Sie lässt die Emotionen abwechselnd von verschieden Personen erzählen.
Der Roman ist wunderbar gemacht und konnte mich gut unterhalten.
Die 70er Jahre
Die Kinder hören Pink Floyd von Alexander Gorkow
Alexander Gorkows Roman „Die Kinder hören Pink Floyd“ besticht durch seine anrührige Komik.
Dieser autobiographische Roman spielt in den 70er Jahren in einer Vorstadt.
Der Junge stottert und seine Schwester ist schwer herzkrank. Die Beiden schwärmen für die Gruppe Pink Floyd und halten zusammen.
Klar, das er in der Schule gehänselt wurde, seine Schwester hat ihn verteidigt.
Der Autor schreibt die Geschichte schwunghaft. Da prasseln die Namen von bekannten Sängern und Politikern durcheinander.
Der Roman ist oft witzig, hat aber auch oft einen ernsten Hintergrund. Nachdem ich mich an diese Art gewöhnt hatte, gefiel mir die Geschichte immer besser.
Man kann sein Leben nicht vorhersehen.
Die Katzen von Shinjuku von Durian Sukegawa
„Die Katze von Shinjuku“ ist der erste Roman den ich von dem japanischen Schriftsteller Durian Sukegawa gelesen habe.
Der Roman beschreibt eine melancholische und bewegende Geschichte .
Yama ist ein junger Mann, der sich nicht viel zutraut. Erst als er in einer Kneipe die Bedienung Yume, fängt er ein wenig Mut.
Die beiden schreiben Katzengedichte. Ihre Liebe zu Katzen bringt Yume ins Unglück.
Der Autor lässt die Geschichte mit etwas Dramatik enden. Er lässt Yama seine Erlebnisse und Emotionen als einen Rückblick erzählen. Seine Beziehung zu Yume ist in seiner Erinnerung fest gehalten.
Ein wunderbares Stück Prosa aus Japan, das mir Lust auf einen weiteren Roman des Autors macht.
Großartige Lektüre
Kim Jiyoung, geboren 1982 von Cho Nam-Joo
Die koreanische Schriftstellerin Nam-Joo Cho hat einen brillanten Stil.
In ihr Roman „Kim Jiyoung, geboren 1982“ zeigt sie die Lage der koreanischen Familien.
Jiyoung ist 30 Jahre alt, als die ihren Job aufgab, weil sie ein Baby hat. Ihr Mann wollte das so. Die Frauen müssen da meist zurücksecken.
Aber nur mit dem Baby in der kleinen Wohnung füllte sie nicht aus.
Er schickte Jiyoug zum Psychologen als es schlimmer wurde.
Dann erfahren wir von ihrer Schulzeit.
Wie es in der Jugend ihrer Mutter zuging war noch schlimmer. Sie und ihre Schwester gingen früh in die Fabrik und der Verdienst wurde für die Ausbildung der Brüder gebraucht.
Dafür müssen sie alles aufgeben und der Dank ist ungewiss.
Die Autorin schafft es gut die Situationen mit sprachlicher Lebendigkeit zu erzählen.
Sie spricht die sozialen Probleme Kenias. an
Der Roman ist einfach großartig..
Krimi mit Herz
Limoncellolügen von Gudrun Grägel
Limoncellolügen ist ein Gardaseekrimi, mit der Köchin Doro Ritter, der 2. Teil.
Die Schriftstellerin Gudrun Grägel nimmt uns mit nach Italien.
Doro Ritters Freundin Greta betreibt mit ihrem Mann und seinen Eltern ein Hotel am Gardasee. Der Chefkoch hat sich den Arm gebrochen. Da kommt Doro zur Aushilfe.
Als dann ein Toter gefunden wird, glaubt sie nicht an einen Unfall. Sie lässt nicht locker, bis die Polizei mehr ermittelt.
Der Krimi ist locker und leicht zu lesen.
Es ist ein Regionalroman, der auch noch die Land schafft gut ins Bild setzt.
Am Schluss gibt es noch ein paar interessante Rezepte.
Für Leser leichter Krimis zu empfehlen.
Lokalkolorit
Friesentod von Sandra Dünschede
Von der Schriftstellerin Sandra Dünschede
habe ich schon ihren ersten Krimi Der Deichgraf gelesen.
Der neue Krimi „Friesentod“ ist wieder gut geschrieben und spinnend erzählt.
Er spielt wieder in Niebühl in Nordfriesland.
Die Darsteller sind altbekannt. Der Polizist Thammsen und Dirk aus seinem Team suchen dem Mörder.
Dann verschwindet noch eine Frau.
Eine Suche auf jetzt beginnt Thamsens Freund Haie ist wieder groß dabei.
In ihrem Krimi zeigt die Autorin das ein Polizist nicht nur ein Polizist ist, sondern auch ein Privatleben hat.
Sie beschreibt auch die Landschaft sehr plastisch.
Diese Geschichte besteht von einem Teil Heimatroman mit viel Krimi.
Der Krimi ist ziemlich unblutig, das ist mir wichtig.
So wurde ich in die Geschichte hineingezogen und wurde gut unterhalten.
Adam Riese
Die Erfindung der Sprache von Anja Baumheier
Von der Schriftstellerin Anja Baumheier habe ich schon 2 Romane gelesen.
Die Erfindung der Sprache, hat einen eigenwilligen Stil. Es wird mit Wörtern gespielt. Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt, es geht oft hin und her.
Einmal ist Adam ein Baby und dann ein Doktor der Sprachwissenschaft.
Adam wird als Frühchen geboren und entwickelt sich spät, aber dann geht es aufwärts. Er behält aber einige Macken. Er muss sich Listen erstellen, die bis 7 gehen.
Sein Vater Hubert Riese verschwindet. Als seine Mutter eine Dissertation über ihn sieht, ist sie verwirrt.
Adams Großmutter gefällt mir gut . Sie ist aus Tschien und ihre Art und Weise ist typisch.
Die Autorin versteht es gut, diesen Roman zu einem Leseerlebnis zu machen. Immer wieder flicht sie auch viele Zitate von Rilke ein. Alle ihre Personen haben tolle Charaktere.
Der Roman entwickelt sich gut, zwar etwas bizzar und nicht ganz ernst zu nehmen, aber er gefällt mir immer besser.
Den Roman möchte ich gerne empfehlen.
Krasse Mutter Tochter Beziehung
Die Erfindung der Sprache von Anja Baumheier
Nach dem Cover habe ich mir von dem Buch eigentlich nicht so viel versprochen.
Darling Rose Gold von der britischen Schriftstellerin Stephanie Wrobel entwickelt sich aber zu einem spannenden Psychothriller.
Der Roman wird abwechselnd von der Mutter Patty und ihrer Tochter Rose Gold erzählt.
Rose ist die ersten 18 Jahre ihres Lebens schwer krank. Daran ist Patty schuld. Die kommt dafür 5 Jahre ins Gefängnis.
Danach wird sie von Rose abgeholt und sie kann bei ihr wohnen.
Patty fühlt sich nicht schuldig.
Da hat mit immer Angst , was sie vorhat.
Andererseits verstehe ich Rose Gold auch nicht richtig. Da bekommt man Angst um ihren Sohn Adam.
Das Thema ist für mich oft ziemlich bedrückend.
Lange Zeit bleibt die Frauen mir alles ein Rätsel.
Der Roman ist gut gemacht. Er liest sich flüssig und ist spannend. Ein krasser Psychothriller.










