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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Fesselnde Familiengeschichte

Eine Sehnsucht nach morgen von Eva Völler



Von der Schriftstellerin Eva Völler habe ich schon einiges gelesen. Am liebsten hatte ich ihre historischen Romane als Charlotte Thomas.

Der neue Roman „Eine Sehnsucht nach morgen“ ist eine interessante Liebes- und Familiengeschichte. Er führt uns nach Essen 1968.
Die Ärztin Bärbel kommt nach einer Enttäuschung aus Hamburg zurück zu ihrer Familie.

Die Schwester Inge ist mit Johannes verheiratet. Der junge Bruder Jakob ist eigentlich ein kluger Kopf und beteiligt sich an den Studentenaufständen. Der Vater Karl ist im Krieg verwundet worden. Die Mutter ist bei Jakobs Geburt gestorben. Die Tante Klärchen führt den Haushalt.

Die Autorin lässt die Schicksale der Personen detailliert und kompetent zu einer besonderen Geschichte werden.

Der Roman ist fesselnd und ein gutes Leseerlebnis.

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Das Leben ist wie Fahrradfahren

Reise mit zwei Unbekannten von Brisby Zoe



Reise mit zwei Unbekannten, dieses Buch von der Schriftstellerin Zoe Brisby hat mich sofort gefesselt.
Zuerst habe ich gedacht, es wäre nur humorvoll. Aber es steckt mehr in der Geschichte.

Die 95jährige Maxine hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Sie leidet an Alzheimer und wohnt in einem Seniorenheim.

Die Anzeichen der Krankheit kennt sie von ihrem Mann, der daran hin gesiecht ist. So will sie nicht enden. Sie hat einen heimlichen Termin zur Sterbebegleitung in Brüssel. Um dahin zu gelangen meldet sie sich bei einem Mitfahrportal an.
Alex ist ein 25jähriger depressiver Student, er ist Maxis Fahrer.
Da beginnen 2 aufregende Tage, die nicht nur Alex aufwühlen. Die Autorin hat es gut verstanden, die beiden Personen gut durch die Tage zu bringen. Maxine lässt sie mit wirklich angenehmem Charakter immer wieder neue Situationen zu veranlassen.
Alex ist auch ein angenehmer Begleiter.
Der Roman hat mich gut unterhalten und er ist unbedingt lesenswert.

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Berlin in den 20ern

Das Leben, ein ewiger Traum von Sommerfeld Helene



Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines Berliner Autorenehepaars.

„Das Leben, ein ewiger Traum“ ist der Beginn einer Trilogie. Er spielt 1920 in Berlin.
Magda Fuchs lebt in Hildesheim. Nach dem Tod ihres Mannes geht sie als Polizeiärztin nach Berlin.
Da lernt sie die furchtbaren Zustände der Armut kennen.

Die Autoren haben die unterernährten und verwahrlosten Kinder so klar und detailliert beschrieben, das man diesen Jammer genau vor sich sieht.
Magda bekommt ein Zimmer in einer Arztvilla. Die Bewohner brauchen durch die Erkrankung des Arztes das Geld.

Magda lernt sich in der Männerwelt Berlins zu behaupten. Mit Hilfe der Fürsorgerin Ina und die Rechtsanwältin Ruth wollen sie den armen Kindern.
Dann gibt es noch Celia, die von ihrer Mutter i eine Ehe gezwungen wurde und eigentlich Ärztin werden möchte.
Es ist die Zeit, als die Frauen begannen, für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Autoren haben dieser Geschichte eine besonderen Flair gegeben.

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10 Jahre im Koma

Der ehemalige Sohn von Sasha Filipenko



Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko konnte mich schon mit dem Roman Rote Kreuze begeistern.
Der neue Roman „Der ehemalige Sohn“ ist auch ein gelungenes Werk.

Der Autor zeigt uns in der Geschichte viel von der politischen Lage seiner Heimat und wie wenig sich verändert.

Franzisk lebt in Minsk und fällt 1999 ins Koma.

Seine Großmutter kämt um sein Leben, damit die Ärzte ihn nicht sterben lassen. Sie ist überzeugt, das er wieder aufwacht. Nach über 10 Jahren geschieht das Wunder. Nach seiner Genesung wühlt ihn die Lage auf.

Es ist erstaunlich wie wenig sich in den Jahren verändert hat. Und dann denkt man an die heutige Zeit, da hat sich immer noch nichts geändert. Das Land lieft auch im Koma.

Der Roman konnte mich fesseln. Er ist es wert, von vielen gelesen zu werden.

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Von Menschen und Bienen

Die Träume der Bienen von Patricia Koelle



Die Schriftstellerin Patricia Koelle schreibt anschaulich und ihre Romane beinhalten immer wieder besondere Schicksale.

Der Roman“Die Träume der Bienen“ ist aus der Reihe Die Inselgärten Band 3

Die 44jährige Silla Beer erbt einen Hof mit großem Garten im Oderbruch. Als Kind floh ihre Mutter mit ihr aus der DDR.

Ihre Kindheit hat ihr viele Narben hinterlassen. Im Oderbruch war es Wanda, die ihr den Umgang mit Garten und Bienen beibrachte.
Von der Flucht verfolgen sie noch Alpträume.

Die Autorin schreibt intensiv und real. Die Gärten kam man sich bildhaft vorstellen.
Es ist eine Geschichte, die bis in die Vergangenheit greift.

Der Ronan ist ein besonderes Lesevergnügen.

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Schicksalshaft

Die Träume der Bienen von Patricia Koelle



Der Autor Marlin Dietmar Schenk beschäftigt sich mit Ratgebern bei psychische und gesundheitliche Probleme.
Er hat schon Bücher über das Heilen geschrieben.
Dieses Thema kommt auch in seinem Roman
„Im Strudel des Schicksals“ vor.s

Die Protagonistin Sandra Pearson lebt seit einigen Jahren in Berlin.

Sie hat eine achtjährige Tochter Jessica, die mir beim Lesen ans Herz wuchs.
Sandra ist an einem aggressiven Bauchspeichelkrebs erkrankt. Für ihre Tochter zieht sie zurück nach Cornwall, wo sie bei ihren Großeltern aufwuchs.
Sandra will, das ihre Tochter gut untergebracht wird und sucht neue Eltern für sie.

Der Autor lässt uns an Sandras Kampf genau teilnehmen. Einiges ist ziemlich mystisch und für mich nicht so realistisch. Aber das tut der Geschichte keinen Schaden, sonder man ist mitten in einem guten Leseerlebnis. Der Schreibstil gefällt mir meistens, obwohl es manchmal etwas gestelzt wirkt, wenn er Mutter und Tochter als „die beiden Damen“ beitelt“

Trotzdem ist es ein spannender Roman.

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Plötzliche Amnesie

Was wir sehen, wenn wir lieben von Kristina Moninger



Die Schriftstellerin Kristina Moninger schreibt ihre Romane einfühlsam und humorvoll mit gewissem Ernst.

„Was wir sehen, wenn wir lieben“ ist ein Liebesroman. Es ist der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe.
Teresa hat nach einem Unfall einen Gedächtnisverlust erlitten. Die letzten 5 Jahre sind weg.

In der Zeit hatte sich für sie viel geändert. Plötzlich hat sie einen neuen Beruf, von dem sie keine Ahnung hat und eine neue Wohnung besitzt sie auch.

Es ist interessant, wie sie es langsam schafft, sich zurecht zu finden.Oft begegnet sie großen Rätseln. Sie trifft viele Menschen, die sie kennen, nur sie weiß nicht wer sie sind.

Die Autorin hat allen Personen besondere Charaktere gegeben, sie sind alle sympathisch und lebendig. Dadurch gibt es witzige Situationen.
Der Roman liest sich wunderbar und konnte mich gefangen nehmen.

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Großartiges Stück Literatur

Feuerland von Michael Hugentobler



Der Schweizer Schriftsteller Michael Hugentobler schreibt mit dichtem poetischem Stil.

In seinem Roman „Feuerland“ fächert er Fakten über die Leben des Missionar und Sprachforscher Thomas Bridged und dem Völkerkundler Ferdinand Hestermann gekonnt auf.

Es ist eine raffinierte Geschichte.

Der Autor schreibt fiktiv, allerdings gab es die beiden Wissenschaftler wirklich und teilweise waren deren Geschichten real. Aber der Autor hat ihnen dann noch fiktive Situationen zugeschrieben,

Bridges hat ein yamanaisches Wörterbuch in Patagonien geschrieben. Dieses Buch ist der Mittelpunkt des Romans.
Feuerland ist ein interessantes Werk, das lesenswert ist.

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Emotionsgeladen

With(out) You von Maike Voß



„With (out) You“ ist ein interessanter Roman von Maike Voß.
Luna erzählt ihre Geschichte aus ihrer Sicht.
Luna war nach einem traumatischem Erlebnis für ein Jahr zu ihrem Vater nach München gefahren.
Jetzt kommt sie wieder nach Hamburg an die Uni. Ihr früherer Freund weiß nicht warum Luna Schluss gemacht hat.

Da warten Erklärungen, die nicht einfach sind.

Die Autorin schreibt intensiv und mit Feingefühl. Sie zeigt, das Frauen sich nicht selber die Schuld geben sollten, dann könnten auch eher darüber sprechen.

Dieser Roman ist eine Liebesgeschichte, die es in sich hat. Ein Schicksalsroman der fesselt.

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Großartige Geschichte zwischen früher und heute.

With(out) You von Maike Voß



Die Schriftstellerin Susanne Abel hat in ihrem Roman „Stay away from Gretchen“ eigene Erlebnisse einfließen lassen. Ihre Personen sind aber fiktiv.
In letzter Zeit gibt es viele Roman, die von der Alzheimerkrankheit und der Flucht handeln.
Dieselmal war die Geschichte besonders überzeugend.

Erstaunlicherweise gibt es immer wieder besonders ausdrucksstarke Geschichten.
Die Schwestern Grete und Finja waren so richtige im Sinne des dritten Reichs erzogen worden.
Dann kommt es zur Flucht, bei der die Familie getrennt wurde. Greta und ihr Großvater, der im ersten Krieg ein Bein verlor wurden von der Mutter und der Großmutter getrennt.

In Heidelberg trafen sie bei Großmutter Gustes Schwägerin wieder. Grete wurde durch die Flucht früh erwachsen.
Dann gibt es den Teil von 2016. Der Nachrichtenspeicher Tom Monderath muss sich plötzlich um seine Mutter kümmern, die an Alzheimer erkrankt ist. Zuerst war mir diese Person nicht so angenehm.
Aber im Laufe der Geschichte änderte es sich.

Die Autorin bringt viele Konflikte zur Sprache. Man erfährt von einigen Geschehnissen von denen ich noch nichts gehört habe, so war der Roman auch noch lehrreich.
Der Roman ist stilistisch perfekt. Er war eicht spannend und berührend.

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