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Rezensionen von begine:
Identität in den 1990 Jahren in Nigeria
Der Tod des Vivek Oji von Akwaeke Emezi
„Der Tod des Vivek Oji“ Akwaeke Emezi
ist ein bewegender Roman, der in Nigeria spielt.
Es ist eine Geschichte über eine gespaltene Persönlichkeit.
Eines Tages findet eine Mutter ihren Sohn Vivek Oje ermordet auf ihrer Veranda.
Dann wird auf Viveks Leben und seine Freunde zurück geschaut.
Das wird von seinem Cousin Osieta erzählt.
Er war immer schon ein wenig anders, wie die anderen Jungen. Seine Familie kommt mit seiner Andersartigkeit nicht klar.
Akwaeke Emezi bezeichnet sich selber als nicht binär und spricht mit klarer Stimme über die Geschlechtsidentität.
Der Roman bewegt und interessant. Er ist unbedingt lesenswert.
Duftrosen
Wie Träume im Sommerwind von Katharina Herzog
Die Schriftstellerin Katharina Herzog schreibt locker mit Herz.
In ihrem neuen Roman „Wie Träume im Sommerwind“ geht es um Liebe, Rosen und Düfte.
Der Rosenhof auf Usedom ist schon lange ein Familienbetrieb der Familie Jung. Klara Jung hat einen schweren Autounfall und liegt im Koma. Ihre Schwester Emilie kommt aus Paris, um sich um Klaras zwei Kinder zu kümmern.
Die Autorin beschreibt einfühlsam die Angst der einzelnen Personen. Ihre 13jährige Nichte Lizzy gibt sich die Schuld am Zustand ihrer Mutter.
Emilia wollte in Paris Parfümieren
studieren, schafft aber den Abschluss nicht. Als sie jetzt gebraucht wird, tut sie ihr bestes.
Mit Lizzy fliegt sie nach Kent, um nach einer besonderen Rose zu suchen.
Dadurch bringt uns die Autorin die Rosengärten nahe. Das liest sich gut.
Der Roman hatte leichte Schwächen, er konnte mich aber gut unterhalten.
Etwas speziell
Die Theologie des Wildschweins von Gesuino Némus
Der Italienische Schriftsteller Gesuino Nemus hat den Krimi „Die Theologie des Wildschweins“ geschaffen.
Die Charaktere sind so typisch italienisch.
Es ist ein Roman, in dem von dem Wesen Sardiniens und der Sarden berichtet wird.
Nachdem ich mich an die verschiedene Namen gewöhnt habe, wurde es eine gute Lektüre.
Es geschieht ein Mord, der Priester weiß einiges und der Polizist hat es schwer.
Der Autor schreibt mit frischem Humor und bringt uns das Dorf mit mit kraftvollen Bildern nahe.
Der Roman ist speziell und etwas Besonderes.
Was wäre wenn
Die Geschichte von Kat und Easy von Susann Pásztor
Die Geschichte von Kat und Easy ist geschrieben von der Schriftstellerin Susanne Pásztor. Ich kenne einige ihrer Romane
Dieser Roman zeigt die Gefühle zweier Freundinnen. Erst waren sie Teenager um 1973, mit ihren Erwartungen und dann als 62 jährige Frauen bei einem Treffen auf Kreta. Die beiden Zeiten werden abwechselnd erzählt.
Die Emotionen als Teenager hat die Autorin glaubhaft geschaffen. So ähnlich habe es fast alle Teenager erlebt. Da kann ,an sich gut eindenken.
Auf Kreta wohnt Easy und sie hat Kat eingeladen. Da gibt es Erinnerungen, die nicht immer gut waren.
Sie überlegen, wie wäre ihr Leben geworden, wenn sie sich das damals anders entschieden hätten. Wären sie glücklicher geworden.
Es ist eine Aufarbeitung ihrer Jugendsünden.
Die Autorin schreibt flüssig und mit Gefühl.
Der Roman liest sich gut und ist unterhaltend.
Kolonien erforschen und missionieren
Dein ist das Reich von Katharina Döbler
Die Schriftstellerin Katharina Döbler schreibt in ihrem Roman „Dein ist das Reich“ über ihre Familiengeschichte.
In dem Roman lässt sie Linette als Enkeltochter die Geschichte aufschreiben.
Ihr Großvater war Missionar und wollte in Neuguinea die Eingeborenen bekehren.
Gemeinsam mit seiner Frau lebte er 8 Jahre in dem Land und bekommen 3 Kinder.
Der andere Großeltern waren Farmer i n Neuguinea. Die kommen 1933 zurück nach Deutschland.
Johann und Nette kommen 1934 in die Heimat und lassen ihre Kinder in einem Heim zurück und fahren wieder zurück.
Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ein Missionar ist ja wohl auch verpflichtet sich um seine Kinder.
Da werden die Kinder total nationalistisch erzogen.
Kein Wunder das die Autorin sich in ihrer Jugend, ihre Familie nicht versteht und mit ihn bricht. Aber jetzt hat sie ihre Geschichte zusammen gepuzzelt und zu einem Roman gebracht hat.
Mich hat die Geschichte interessiert, obwohl ich von die missionieren nie etwas hielt.
Die Autorin trifft die Töne und Emotionen gut.
Affaire
Mittwochs am Meer von Oetker Alexander
Der Schriftsteller Alexander Oetker hat ein Faible für Frankreich.
„Mittwochs am Meer“ ist ein ruhiger Roman.
Das Cover hatte mich zum Leser verlockt.
Es gibt zwei Protagonisten.
Maurice soll einen Konkurs einer Fabrik in der Bretagne abwehre. Er ist ein bedächtiger Mann, macht aber Versprechungen.
Die Rezeptionistin aus seinem Hotel umgarnt ihn und so beginnt eine Affaire.
Jeden Mittwoch treffen sie sich, das wird Maurice wichtiger als seine Arbeit.
Der Autor hat mit den Beiden interessante Charaktere geschaffen. Er besticht mit einem ruhigen Schreibstil. Allerdings hätte ich in dem Roman gerne etwas mehr drum herum gehabt. Nur die Sexgeschichten jeden Mittwoch interessierten mich wenig. Zwar gibt es ein paar gute Details, aber für mich hatte der Roman zu wenig Substanz. Derhalb schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen.
Eine große Liebe
Meteoriten von Éloise Cohen de Timary
Die französische Schriftstellerin Éloise Cohen de Timary
hat einen poetischen intensiven Schreibstil.
„Meteoriten“ ist ihr zweiter Roman.
Es geht um eine große Liebe. Virgile steht eigentlich auf Männer. Als er Marianne trifft ist es um ihn geschehen, die beiden sind ineinander verliebt.
Aber ihre Liebe wird durch eine Krankheit auf eine große Frage gestellt. Die Autorin schreibt mit guter Sprachgewandtheit.
Der Roman liest sich eigentlich gut, aber mir war die Reihenfolge etwas unverständlich. Deshalb fällt mir diese Rezension schwer.
Trotzdem ist der Roman ein Genuss.
Lesenswert
Eine perfekte Ehe von McCreight Kimberly
Die amerikanische Schriftstellerin Kimberly McCreight,ist Juristin. Deshalb kann sie in dem Roman „Eine perfekte Ehe“ ihre Erfahrungen einspielen lassen.
Die Anwältin Lizzie Kitsakis arbeitet in einer Kanzlei in New York. Sie wird von einem Studienkollegen Zach.gebeten, ihn zu Vertreten.
Er soll seine Frau Amanda umgebracht haben.
Lizzie und Zach hatten seit 11 Jahren keinen Kontakt und sie hat auch keine Praxis mit Mordprozessen.
Sie erzählt was und wie sie ermittelt. Nebenbei kommt auch ihre Ehe mit Sam ins Spiel.
Auch Amandas Leben wird beleuchtet.
Die Autorin lässt das Geschehen real erscheinen. Der Roman fängt langsam und bedächtig an. Dann lässt sie einige dramatische Dinge einfließen, mit denen man nicht gerechnet hat. . Das macht sie mit hervorragendem Erzählfluss.
Der Roman konnte mich fesseln. Ich kann ihn mir gut als Film vorstellen und habe die Szenen direkt vor Augen.
Ich gebe ihm 5 von 5 Sterne.
Homöopathie Ende des 19. Jahrhundert
Tollkirschenjahre von Leonhardt Paula
„Tollkirschenjahre“ ist ein historischer Roman von Paula Leonhardt.
Selma ist eine Tuchhändlertochter aus Lübeck. Sie studiert in Paris und malt da auch. Da sie immer wieder an heftigen Kopfschmerzen leidet, hofft sie bei dem Heilpraktiker Julius Beermann Hilfe zu bekommen.
Da sie sich auch für Heilmethoden interessiert, bietet der ihr an, sie zu unterrichten, damit sie seine Praxis weiterführen kann.
Sie fährt erstmal zurück zum Vater, der gerade einen Nachfolger bestimmt hat, in den verliebt sich Selma, aber er i ist vergeben..
So fährt sie zurück nach Paris und nimmt das Angebot von Julius Beermann an.
Die Homöopathie wird dem Leser Nahe gebracht. Die Arbeit der Ärzte war Ende des 19. Jahrhunderts, doch ziemlich dubios.
Die Autorin hat einen einfühlsamen gefühlvollen Schreibstil. So führt sie uns gekonnt durch die Geschichte.
Der Roman ist gute Unterhaltung.
Lesenswert
Das Mädchen im Nordwind von Baldvinsson Karin
„Das Mädchen im Nordwind“ ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Karin Baldvinsson gelesen habe. Es handelt sich immer um deutsche Frauen, die im oder nach dem Krieg in Island landen.
In dem neuen Roman geht es um zwei Frauen und ihre Liebesgeschichten. 1936 beginnt die Geschichte um die Jüdin Luise, eine Kaufmannstochter in Lüneburg.
2019 kommt die Tischlerin Sofie nach einem Schicksalsschlag nach Island. Sie findet Aufzeichnungen von Luise.
Mit Lebendige Dialogen bringt uns die Autorin die Personen nahe.
Wir erfahren, wie die jüdischen Kaufleute hofften, das sie diese schreckliche Zeit trotz allem übersteh könnten, bis es zu spät war.
Luise verliebt sich in den isländischen Studenten Jonas, der in Berlin studiert.
Diese Liebesgeschichte niet dem politischen Hintergründen wird berührend erzählt.
Der Roman ist unterhaltend und lesenswert.











