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Rezensionen von begine:

Nie, nie

Nie, nie, nie von Linn Strømsborg



Die norwegische Schriftstellerin Linn Stromsborg stellt in ihrem Roman „Nie, nie, nie“ die Frage, ob jede Frau Mutter werden will.
Der Roman beschäftigt sich mit Elternschaft und Weiblichkeit.
Die 35jährige Icherzählerin wollte nie Kinder.
Als ihre Freundin ein Kind bekommt , wird sie von der und ihrer Mutter sowieso , gedrängt.

Mit ihren Freund Philipp ist sie schon 8 Jahre zusammen. Da kommt es zu Problemen.

Die Autorin beschreibt die Emotionen der Protagonistin gut. Wenn eine Frau sich nicht zur Mutter berufen fühlt, sollte man ihre Ansichten respektieren.

Die Geschichte liest sich gut, nur am Ende war ich etwas irritiert. Das machte aber nichts.
Für mich war es ein tolles Leseerlebnis.

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Mit kleinen Schwächen

Die vierte Schwester von Kate Atkinson



Die vierte Schwester von der Schriftstellerin
Kate Atkinson gibt es jetzt auch als Taschenbuch. Das Hartcover gab es schon 2005.

Der Roman fängt etwas verwirrend an. Die Personen sind irgendwie eigenartig dargestellt.
Erst lernen wir die Eltern und Schwestern von Olivia kennen. Als Olivia verschwindet kommen erst mal einige andere Familien ins Bild.

30 Jahre später stirbt Olivias Vater und die Schwestern finden das Schmusetier von ihr, das eigentlich mit ihr verschwunden ist.
Man befürchtet einen schlimmen Zusammenhang.
Sie engagieren den Privatdetektiv Jackson.
Bei ihm laufen einige Fäden zusammen.

Die Autorin schreibt in lakonischem Stil über den Verlust und das Wiederfinden.
Die Personen sind in diesem Roman fast alle ziemlich skurril.

Sonst lässt sich das Buch ganz gut lesen.
Ich gebe 4 von 5 Sterne.

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Bedrückend

Mado von Wolfgang Franßen



„Mado“ ist der erste Roman von Wolfgang Franßen. Es ist sein erster Roman.
Er erzählt von Mado, von der Gewalt in ihrer Kindheit, der sie auch später nicht entkommen konnte.Es ist ein harter Stoff.
In diesem Roman sind alle Personen irgendwie gediegen, gewalttätig und kriminell.
Mago versucht mit einem ehemaligen Boxer in Paris zu leben, aber der ist eifersüchtig und sperrt sie ein.

In einer Situational kann sie nicht mehr und erschlägt ihn. Sie flieht zu ihrer Mitter, bei der sie wenig Unterstützung erhält. Nur ihre Großmutter versucht ihr zu helfen.
Der Autor versieht seine Protagonistin mit vielen Lastern, sie hat aber auch Pech.

Es ist schwer sich aus dem Mille zu befreien.
Der Roman ist bedrückend ehrlich, ich wünsche niemandem so ein Leben.

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Zwei packende Zeitebenen

Das Haus des Leuchtturmwärters von Kathleen Freitag





„Das Haus des Leuchtturmwärters“ ist ein spannender Roman von der Schriftstellerin Kathleen Freitag.Sie hat es geschafft besondere Charaktere zu schaffen und uns nach Rostock ins Jahr 1962 zu führen.

Es gibt zwei Zeitebenen, die sich abwechseln.
1992 hat die Schriftstellerin Franzi eine Schreibblockade , sie fährt an die Ostsee.

In dem Leuchtturm war sie einige Jahre zu Hais, ihr Vater war Leuchtturmwärter.
Da findet sie ein Tagebuch, das das Else die Tochter eines früheren Leuchtturmwärters 1962 geschrieben hat.

Else, ihre Freundin Lulu und dessen Freund Otto wollen +über die nasse Grenze fliehen.

Die Autorin hat diese Geschichte so real mit viel Gefühl geschildert. Ich war total in Elses Geschichte gefangen.
Der Roman unterhält gut und ist lesenswert.

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Schicksalhafte Liebe

Wenn es uns gegeben hätte von Josefine Weiss



„Wenn es uns gegeben hätte“ ist ein Debütroman von Josefine Weiss.

Die Leseprobe gefiel mir gut, deshalb habe ich jetzt den ganzen Roman gelesen.Es ist ein angenehmer und aufregender Liebesroman.

Die Blumenhändlerin war ein Jahr lang in den Fotografen Timo verliebt. Von Timo ist es nur Freundschaft.

Als er sich auf ein Studium nach Amerika aufmacht, sagt er, er würde sie lieben. Ela will keine Fernbeziehung und sagt sie liebe ihn nicht.

Dann ist es 8 Jahre später. Ela lebt mit Sven zusammen, da taucht Timo plötzlich wider da.
Ela ist verwirrt. Die beiden treffen sich immer wieder.
In diesem Roman geht es um Liebe, Sehnsucht und Angst, es gibt tragische Momente. Das letzte Drittel ist besonders aufregend.

Die Autorin hat Ela als liebenswerte Person dargestellt.
.Die anderen Figuren sind auf ihre Art auch sympatisch. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar und fessel

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In der Wildnis Tibets

Der Schneeleopard von Sylvain Tesson



Der französische Reiseschriftsteller Sylvain Tesson ist in Frankreich ein berühmt Autor.

In seinem Buch „Der Schneeleopard“ reist er mit einem bekannten Fotograf und seinem Tina nach Tibet, um den legendären Schneeleopard zu entdecken und zu fotografieren. Tibet ist schon immer ein fantasievolles Land, in dem es von Naturgeheimnissen trotzt.

Es ist eine reise mit außergewöhnlichen Temperaturen, da geht es bis 35 Grad minus.

Sie beobachten viele verschiedene Tiere, da sehen sie Wölfe, Jaks und Gazellen und viele andere. Sylvain Tesson schreibt darüber. Es gibt einige poetische Stellen.

Er beobachtet alles intensiv und lässt uns an seinen Erlebnissen teilnehmen. Die Beobachtungen sind interessant und haben mir gefallen.


Für Liebhaber von Reiseerzählungen, besonders von Tibet, die sich auch an die Tiere und Natur interessieren, ist das Buch bestimmt lesenswert.

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Kurzgeschichten

Der Schneeleopard von Sylvain Tesson



Von der Schriftstellerin Mechtild Borrmannhabe ich schon einiges gerne gelesen.

„Glück hat einen langsamen Takt“ besteht aus 20 Kleingeschichten. So erfahren wir von den Schicksalen vieler Personen.
Ich mag ja lieber richtige Romane, denn bei den kurzen Geschichten bleiben immer viele Fragen offen.

Besonders hat mich das Schicksal von Christa betroffen gemacht. Von Kindheit an, sollte sie Vater und Mutter ehren.

Das Buch ist absolut lesenswert.

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Die Vergangenheit holt den Botschafter ein.

Der schwarze Sommer Kriminalroman. Kartoniert. von Sveen Gard



Der norwegische Schriftsteller Gard Sveen besticht mit seinen Agentenkrimis.


„Der schwarze Sommer“ ist Band 5 des Kriminalroman, der Reihe, Ein Fall für Tommy Bergmann.

2017 wird der ehemalige Botschafter Leif Wilberg wird in Oslo in die Luft gesprengt. Tommy wohnt in der Nähe und will helfen, Erschüttert versucht er ein Baby zu retten.

Die Frau des Botschafters Hannah wird vermisst.
Tommy versucht bei früheren Mitkämpfern des Botschafters etwas zu erfahren.
Die Geschichte geht bis 1982 in Beirut.
Geschickt wechselt der Autor zwischen den Jahren. Es gibt viele Verästelungen zwischen den Episoden.
Der Autor stellt die Lage in Beirut detailliert dar. Er lässt die Grausamkeit des Krieges realistisch klingen. Ein wahrer Alptraum.

Es gibt vielschichtige Wahrheiten und der Krimi ist spannend geschrieben.
Ich gebe eine gute Leseempfehlung.

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Zauber der Roseninsel

Die Roseninsel von Anna Reitner




„Die Roseninsel“ von der Schriftstellerin
Anna Reitner ist ein stimmungsvoller Roman.
Sie lässt zwei Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten zu Wort kommen.

Die Ärztin Liv zieht es nach einem Unglücksfall von Berlin in die Ruhe der Roseninsel, die im Starnberger See zu finden ist.

Sie vertritt den Verwalter der Insel für vier Wochen.
Sie findet eine Art Tagebuch, das Ende des 90, Jahrhunderts von Magdalena geschrieben wurde.
So wechseln sich die beiden Episoden immer wieder ab.
Liv ist von Magdalenas Schicksal gefangen.
Sie forscht nach den früheren Bewohnern und lernt noch das Strudel backen.
Die Autorin lässt beiden Frauen sympathisch erscheinen. Die Geschichte fesselt. Die Geschichte ist märchenhaft. Personen sind fiktiv und mit dichterischer Freiheit, aber die Roseninsel erfreut seine Besucher immer noch mit ihrer Pracht.Auf der Insel wurden bei Ausgrabungen interessantes gefunden. Die Roseninsel gehört zum UNESCO Welterbe.

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Rückblick an die Jugend

Der große Sommer von Ewald Arenz



Der Schriftsteller Ewald Arenz hat eine hervorragende Erzählkunst. Schon sein Roman Alte Sorten konnte mich begeistern.

In seinem neuen Roman „Der große Sommer“ führt er uns an eine Erinnerung.
Der Protagonist Friedrich erinnert sich auf der Suche nach einem Grab auf dem Friedhof an seine Zeit als er 16 Jahre alt war.

Seine Versetzung ist gefährdet. Für seine Nachprüfung, darf er nicht mit auf den Familienurlaub. Er soll von seinem Großvater Nachhilfe bekommen.

Der Autor erzählt einfühlsam, manchmal witzig, aber auch mal nachdenklich von Friedrich Freundschaft mit Johannes, dem guten Verhältnis mit seiner Schwester und über die erste Liebe.
Er lässt uns die Empfindungen und Ängste miterleben. Ich sah den Jungen, wie er sich manchmal blamierte, wenn er doch so cool sein wollte.
Ewald Arenz versteht es glänzend, eine gute Atmosphäre zu vermitteln.
Der Roman ist empfehlenswert.

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