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Rezensionen von begine:
Originelle Autorin
Die Beichte einer Nacht von Marianne Philips
Die niederländische Schriftstellerin Marianne PhiIips lebte von 1886 bis 1951. Sie war politisch aktiv und schrieb sechs Romane und einige Novellen.
Den ungewöhnlichen, sensibler und psychologisch geprägten Roman „Die Beichte einer Nacht“ schrieb sie 1930.
In einer Psychologie erzählt eine Frau der schweigsamen Nachtschwester ihr Leben.
Es entsteht ein Monogam mit absoluter Ehrlichkeit.
Zu dieser Zeit war die Psychiatrie im Roman etwas neues, besonders für Frauen. Die Methoden zur Heilung waren ziemlich grenzwertig.
Im Nachwort erfahren wir mehr von Marianne Philips. Sie hat diesen Roman als Therapie geschaffen, das ist beeindruckend gemacht..
Der Roman besitzt eine Tiefe und ist nicht altmodisch, sondern brillant und modern geschrieben. Die Autorin war eine großartige Frau.
Der Roman hat mich gut unterhalten und ich habe ich mit Interesse gelesen.
Ich möchte ihn besonders empfehlen.
Der Verlust einer Schwester
So wie du mich kennst von Anika Landsteiner
Die Schriftstellerin Anika Landsteiner schreibt in ihrem Roman „So wie du mich kennst“ über den Verlust einer Tochter und Schwester.
Die Schwestern Karla und Marie haben ein gutes Verhältnis. Marie ist Fotografin und verunglückt in New York tödlich.
Karla will Maries Wohnung ausräumen, das fällt ihr sehr schwer.
Die Autorin lässt uns an den Gedanken Karlas teilnehmen. Auch Marie kommt abwechselnd mit Karla zu Wort.
Karla muss erkennen, das Marie Geheimnisse vor ihr hatte.
In dem Roman, der Facettenhaft, tiefgründig und menschlich herüberkomme, erkennt man, das jeder Mensch auch verborgene Dinge hat. Jeder behält doch einiges für sich.
Die Geschichten der Eltern sind vielleicht nicht so wichtig, stören aber nicht. Außerdem erklären sie auch deren Verhalten.
Die Autorin versteht es sehr gut diese Geschichte zu erzählen, es wird nie langweilig. Sie schreibt intensiv und fesselnd, über ein ernstes Thema.
Ein lesenswerter Roman.
Bedächtiger Stil
Daheim von Judith Hermann
Die Schriftstellerin Judith Hermann schreibt mit ruhiger bedächtiger Stimme den Roman „Daheim“.
Die Icherzählerin lässt uns an der Kargheit der Gegend im Norden am Meer teilnehmen. Sie erzählt mit kühler Präzision über menschliche Beziehungen in ihrer Umgebung.
Wenn man sich in diese Geschichte einlässt, erfährt man von den Gefühlen der Personen.
Die Erzählerin lebt seit einem Jahr in der Gegend, Nachdem sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Sie arbeitet bei ihrem Bruder.
Sie schafft es mit den Nachbarn Zeit zu verbringen.
Die Geschichte ist etwas schwer nachzuvollziehen. Allerdings ist das Leben nicht immer spannend.
Der Roman ist gut geschrieben und mir hat er gefallen.
Emmas Träume
Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach
„Die Senfblütensaga – Zeit für Träume“
ist der Beginn einer Familiensaga von der Schriftstellerin Clara Langenbach. Es ist ihr erster historischer Roman.
Es ist 1908 in Metz im Elsaß-Lothringen.
Die junge Emma will studieren, aber sie geht da etwas naiv vor. Sie steht zwischen zwei Männern.
Carl Seidel ist der Bruder ihrer Freundin Louise. Er will eine Senffabrik aufbauen und verzichtet auf das Fuhrgeschäft seines Vaters, das zu einem Bruch zwischen ihnen kommt.
Antoine ist Carls Freund und ist ein Lothringer Franzose, der ein Weingut. Geerbt hat.
Aber Emmas Eltern sind gegen beide Männer. Sie wollen sie mit Hemri Wolf dem Sohn eines Stadtrats verheiraten.
Die Autorin beschreibt die Träume der jungen Menschen. Sie gibt dieser Geschichte eine besondere Würze. Sie zeigt die Gefühle der einzelnen Personen.
Aus Emma hat sie eine kluge kämpfende Frau gemacht.
Der Roman fesselt und ist gute Unterhaltung.
Zwei rebeelische Frauen
Unsere anarchistischen Herzen von Lisa Krusche
Lisa Krusche erzählt in ihrem Roman „Unsere anarchistischen Herzen“ wie es Kindern von Hippies ergeht.
Zwei Jugendliche Frauen sind die Protagonisten des Romans.
Charles ist die Tochter von Hippi-Eltern. Der Vater ist Künstler und irgendwie schräg. Die Familie zieht von Berlin aufs Land.
Da trifft sie dann Gwen, die ist eine wilde Tochter wohlhabender Eltern.
Die Autorin versteht es gut die Emotionen der beiden Mädchen ins Bild zu bringen.Sie schreibt mit klarer ausdrucksstarker Stimme.
Wahlverwandschaften
Die Stieftochter von Ildy Bach
Die Schriftstellerin Ildy Bach konnte mich mit ihrem Roman „Die Stieftochter“ gut unterhalten.Es ist ein Familienroman, ein Krimi und ein Agententhriller in einem.
Tess Gretzky kommt nach einem Auftrag nach Hause und erwartet einen Brief ihrer Stiefmutter Rebecka. Die sitzt seit 11 Jahren im Gefängnis, weil sie ihren Mann und Tess Vater ermordet haben soll.
Jedes Jahr erhält Tess einen Brief, den sie aber immer vernichtet.
Als Rebecca aus dem Gefängnis entlassen wird, wird sie in ihrem Haus fast ermordet.
Weil sie im Koma liegt, muss Tess sich um ihre Belange kümmern, das hatte ihre Stiefmutter bei einem Notar hinterlassen. Jetzt muss sich Tess Gedanken um den Mord ihres Vaters machen.
Die Autorin erzählt fesselnd. Geschickt lässt sie immer wieder Verbrechen einfließen.
Diese Geschichte ist ein unglaublich guter Roman geworden. Auf jeden Fall zu empfehlen.
Die Familienretterin
Das Nachtfräuleinspiel von Anja Jonuleit
Von der Schriftstellerin Anja Jonuleit habe ich schon einiges gerne gelesen.
Der Roman „Das Nachtfräuleinspiel“ hat ein interessantes Thema.
Die 69jährige Liane glaubt, das ihr Leben als Erziehungsexpertin gut abgelaufen ist. Ihre Kinder sind gut geraten und sie ist mit allem zufrieden.
Dann bekommt sie von ihrem Sohn einen Anruf, das er einen Brief bekommen hat, in dem seiner Mutter Vorwürfe als Familienzerstörerin gemacht werden. So wird sie zurück an 1968 erinnert. Da geht es ganz schön zu. Dann kommt 1987, da entwickelt es sich kriminell.
Die Autorin versteht es gut die Ansichten aller Personen gut ins Bild zu rücken.
Sie hat einen wunderbaren schwungvollen Schreibstil mit sprachlicher Lebendigkeit.
Mich konnte sie fesseln und ich fieberte mit.
Der Roman ist unterhaltend und sehr lesenswert.
Albtraum
Girl A von Abigail Dean
„Girl A“ ist eine Geschichte über Menschlichkeit und Hoffnung, ist ein Roman von der britischen Schriftstellerin Abigail Dean. Inspiriert wurde sie zu dem Roman durch einem Fall der 2018 in Amerika aufgedeckt wurde.
Die Erzzählstimme ist Alexandra Gracie, die bei der Befreiung der Kinder 15 Jahre alt war.
Sie und ihre Geschwister wurden von den Eltern an ihren Betten angeschlossen. Ihr gelang die Flucht und sie konnte dadurch ihre Geschwister retten. Wie Eltern sich so benehmen können, kann ich mir nicht vorstellen.
Interessant ist, wie jeder verschieden damit fertig werden, einige gehen an die Öffentlichkeit und andere ziehen sich zurück.
Die Autorin versteht es gut über die Geschehnisse zu schreiben. Die Aufarbeitung der grausigen Zeit, lässt Narben bei allen zurück. Sie lässt Girl A über die Anfänge der Familie erzählen.
Es ist eine interessanter Roman, der berührt.
Psychiater mit Macke
Besetzte Gebiete von Arnon Grünberg
Der niederländische Schriftsteller Arnon Grünberg schreibt in seinem Roman „Besetzte Gebiete“ über den Psychiater Otto Kadoke, mit gewissen schwarzem Humor. Es geht in Amsterdam los.
Kadake ist ein merkwürdiger Psychiater, er stellt eine Patientin als Pflegekraft ein. Er kommt mir etwas träge und unorthodox vor.
Dann kommt Anat, eine entfernte Verwandte aus Israel.
Der Autor lässt die Personen ziemlich skurril erscheinen.
Dann fährt er mit seinem Vater nach Israel ins Westjordanland.Da benimmt er sich auch eigenartig.
Der Schreibstil des Autoren ist in Ordnung, nur mit seinem Protagonisten kann ich mich nicht anfreunden.
Interessante Darstellung der Unterschiede
Drei Kameradinnen von Shida Bazyar
Von der Schriftstellerin Shida Bazyar habe ich schon Nachts ist es still in Teheran mit Interesse gelesen. Da wollte ich „Drei Kameradinnen“ auch lesen.
Die 3 jungen Frauen Hani, Kasih und Saya sind in der gleichen Siedlung aufgewachsen.
Als sie sich nach Jahren wiedertreffen, erzählen sie von ihren Erlebnissen , die sie auf Grund ihrer Herkunft ausgestezt sind.
Eigentlich habe ich ja gedacht, das es ein gutes miteinander geben müsste, aber die seit ein paar Jahren neuen Entwicklungen und brutalen Übergriffen machen mir schon lange Angst.
Es wurde dann viel besprochen
Die Autorin schreibt sehr detailliert. Man erlebt ihre Enotionen und Ängste mit.
Es ist ganz interessant zu lesen, obwohl ich nicht total überzeugt bin. In dem Roman gab es zwei Extreme, die aufeinander prallen.
Trotz allem ein gutes Leseerlebnis.
Ich gebe gute 4 von 5 Sterne.











