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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ekiam:

Steamy Fake Marriage Sports Romance

Puck Yes von Lauren Blakely

Als Ivys Chefin mit einem unangemessenen Foto auf Social Media ihre Verlobung ausgerechnet mit Ivys Ex-Freund bekannt gibt, kündigt Ivy im Affekt ihren Job und schüttet dem attraktiven Fremden, den sie in ihrem Wohnkomplex vor dem Fahrstuhl trifft, ihr Herz aus. Als sich dieser Fremde dann auch noch als Spieler bei genau jenem Eishockey-Team herausstellt, bei dem sie künftig als Maskottchen arbeiten wird, um ihre Rechnungen zu bezahlen, kommen die Dinge ins Rollen.

Doch auch sein bester Freund, ebenfalls Spieler im selben Team, ist nicht zu verachten.

Nach Double Pucked dreht sich auch Puck Yes um ein polyamoröses Dreiergespann; dieses Mal kombiniert mit dem Trope Fake Marriage.
Die Chemie zwischen den drei Protagonisten Ivy, Hayes und Stefan ist von Beginn an spürbar. Besonders zwischen Ivy und Hayes knistert es schon ab dem ersten Moment. Durch die Erzählweise im Triple-POV kann man als Leser die Gedanken und Motive aller drei Figuren nachvollziehen. Manchmal hätte ich mir jedoch etwas mehr Tiefe in der Entwicklung der Emotionen gewünscht, da einige Veränderungen für mich etwas zu sprunghaft wirkten.
Beeindruckt hat mich dagegen die Verbindung und das gegenseitige Einverständnis zwischen Hayes und Stefan. Zwischen ihnen entsteht zu keiner Zeit Eifersucht um Ivy. Beide stehen, ebenso wie Ivy, von Beginn an einer Beziehung zu dritt, die immer noch als unkonventionell gilt, völlig offen gegenüber und unterstützen sich gegenseitig dabei, ihre Gefühle und aufkommenden Probleme zu navigieren.

Lauren Blakelys angenehm lockerer Schreibstil macht den Einstieg in die Geschichte leicht – man fliegt förmlich durch die Seiten. Auch die spicy Szenen sind gut geschrieben und sorgen für ordentlich ????.

Insgesamt ein tolles Buch für Fans der Tropes Polyamorie und Fake Marriage in Sports Romances, das unterhaltsame Lesestunden verspricht.

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Rezensionen von Tara:

Über die Entstehung des Dreikönigenschreins – spannend & unterhaltsam

Der Schrein der Könige von Sabine Weiß

„Der Schrein der Könige“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman der Autorin Sabine Weiß.

Die Handlung beginnt im 12. Jahrhundert in Verdun. Im Mittelpunkt stehen der Goldschmied Nicolaus von Verdun und seine Familie. Nach tragischen familiären Verlusten hört Nicolaus durch seinen Bruder Charles davon, dass in Köln ein Goldschmied zur Fertigung des Dreikönigenschreins gesucht wird.

Er macht sich mit seinen drei Kindern, Louis, Anna und Bastien auf den Weg. Der Start in Köln gestaltet sich alles andere als leicht, da die Kölner Goldschmiede den Auftrag nicht an einen Fremden verlieren möchten.

Wie auch schon in den vorherigen Romanen der Autorin bin ich direkt in die Vergangenheit eingetaucht. Sie versteht es, die Atmosphäre vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen. Dabei habe ich eine Menge über die Lebensumstände der Bevölkerung und auch über die mittelalterliche Goldschmiedekunst erfahren.

Die Charaktere werden lebendig, facettenreich und authentisch dargestellt. Nicolaus war mir durchgehend sehr sympathisch. Sein Bruder Charles hat so gar nichts mit ihm gemeinsam, ist verschlagen und hat leider auch einen entsprechend schlechten Einfluss auf Louis.

Während in den vorherigen Romanen der Autorin die historischen Hintergründe im Vordergrund standen, sind es dieses mal Nicolaus, seine Familie und der Schrein. Das macht das Buch nicht weniger lesenswert, da es ausgesprochen unterhaltsam ist, sollte man aber wissen, damit man nicht enttäuscht wird, wenn man etwas Anderes erwartet.

Die Fakten um den Schrein sind wie gewohnt gut recherchiert und man merkt, dass die Autorin Geschichte studiert hat.

Zu Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem die historischen Persönlichkeiten kenntlich gemacht sind. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einzelne historische Ausdrücke erklärt, die nochmals für ein tieferes Eintauchen in das damalige Zeitgeschehen sorgen.

Mit ihrem Nachwort hat Sabine Weiß den Schrein dann nochmals in den Mittelpunkt gestellt und ihr Werk perfekt abgerundet.
Es ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten, die insgesamt ein großartiges Leseerlebnis bietet.

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Rezensionen von Tara:

Über die Entstehung des Dreikönigenschreins – spannend & unterhaltsam

Der Schrein der Könige von Sabine Weiß

„Der Schrein der Könige“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman der Autorin Sabine Weiß.

Die Handlung beginnt im 12. Jahrhundert in Verdun. Im Mittelpunkt stehen der Goldschmied Nicolaus von Verdun und seine Familie. Nach tragischen familiären Verlusten hört Nicolaus durch seinen Bruder Charles davon, dass in Köln ein Goldschmied zur Fertigung des Dreikönigenschreins gesucht wird.

Er macht sich mit seinen drei Kindern, Louis, Anna und Bastien auf den Weg. Der Start in Köln gestaltet sich alles andere als leicht, da die Kölner Goldschmiede den Auftrag nicht an einen Fremden verlieren möchten.

Wie auch schon in den vorherigen Romanen der Autorin bin ich direkt in die Vergangenheit eingetaucht. Sie versteht es, die Atmosphäre vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen. Dabei habe ich eine Menge über die Lebensumstände der Bevölkerung und auch über die mittelalterliche Goldschmiedekunst erfahren.

Die Charaktere werden lebendig, facettenreich und authentisch dargestellt. Nicolaus war mir durchgehend sehr sympathisch. Sein Bruder Charles hat so gar nichts mit ihm gemeinsam, ist verschlagen und hat leider auch einen entsprechend schlechten Einfluss auf Louis.

Während in den vorherigen Romanen der Autorin die historischen Hintergründe im Vordergrund standen, sind es dieses mal Nicolaus, seine Familie und der Schrein. Das macht das Buch nicht weniger lesenswert, da es ausgesprochen unterhaltsam ist, sollte man aber wissen, damit man nicht enttäuscht wird, wenn man etwas Anderes erwartet.

Die Fakten um den Schrein sind wie gewohnt gut recherchiert und man merkt, dass die Autorin Geschichte studiert hat.

Zu Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem die historischen Persönlichkeiten kenntlich gemacht sind. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einzelne historische Ausdrücke erklärt, die nochmals für ein tieferes Eintauchen in das damalige Zeitgeschehen sorgen.

Mit ihrem Nachwort hat Sabine Weiß den Schrein dann nochmals in den Mittelpunkt gestellt und ihr Werk perfekt abgerundet.
Es ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten, die insgesamt ein großartiges Leseerlebnis bietet.

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Rezensionen von Bibibabby:

Ich bin sehr zwiegespalten

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! von Silke Schellhammer

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.

Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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Rezensionen von libraryoflaura:

Scherben aus Papier

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1) von Maxine Reuker

WORUM GEHT ES?
Ein Umzug von Berlin nach Zürich zieht der sechzehnjährigen Mila den Boden unter den Füßen weg.
Ohne ihre beste Freundin Juno und völlig isoliert in der fremden Stadt, sucht sie einen Ausweg aus ihrer Einsamkeit und findet ihn im Essen.
Doch was als vermeintlicher Trost beginnt, entwickelt sich schleichend zu einer unkontrollierbaren Essstörung.

Der Kampf gegen die eigenen Dämonen führt Mila schließlich in eine Klinik, wo sie auf Nicolas trifft. Zwischen Therapieeinheiten und dem harten Klinikalltag entsteht eine intensive Verbindung, die Milas Welt gleichermaßen rettet und ins Wanken bringt.
Eine Geschichte über das Zerbrechen und den mühsamen Versuch, die Scherben wieder zusammenzusetzen.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Die emotionale Tiefe: Maxine Reuker schafft es, Milas Zerbrechlichkeit und ihre innere Zerrissenheit unglaublich greifbar zu machen. Man spürt jede Unsicherheit und jede Angst fast körperlich mit.
- Der Schreibstil: Die Autorin schreibt klar, ehrlich und völlig ungeschönt. Das sorgt dafür, dass die schweren Themen eine enorme Authentizität bekommen und den Leser direkt im Herzen treffen.
- Wichtige Thematik: Besonders die Darstellung der gefährlichen Dynamiken in Online-Foren fand ich mutig und extrem wichtig für die heutige Zeit.
- Die Optik: Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die zarten Farben kombiniert mit den angedeuteten Rissen fangen den "Paper Hearts"-Vibe und die Verletzlichkeit der Geschichte perfekt ein.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Die Liebesgeschichte: Die Romanze zwischen Mila und Nicolas ging mir persönlich etwas zu schnell. Im Setting einer Klinik wirkte diese überstürzte Entwicklung manchmal ein wenig unpassend.
- Das Erzähltempo: Einige Phasen der Genesung und der psychischen Erkrankung wurden für meinen Geschmack etwas zu übereilig abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, dass manchen Entwicklungen mehr Raum gegeben wird, da sie im echten Leben oft ja auch viel langwieriger sind.

FAZIT:
Mit 3,75 von 5 Sternen ist dieser Auftakt eine sehr intensive und schmerzhaft ehrliche Lektüre.
Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und fordert den Leser emotional heraus.
Wer realistische Geschichten über die Schattenseiten des Lebens sucht, sollte zugreifen, aber unbedingt die Triggerwarnungen beachten.

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Rezensionen von manu63:

Der bisher schwächste Teil

Heat of the Everflame von Penn Cole

Heat of the Everflame ist der dritte Band der Kindred’s Curse Reihe der Autorin Penn Cole.

Diem und ihre Gefährten schlagen sich weiterhin durch zu Diems Reich und müssen dabei etliche Gefahren meistern. Dabei entdeckt Diem immer mehr neue Fähigkeiten und ihre Beziehung zu Luther vertieft sich.

Für mich ist dieser Band bisher der schwächste weil sich etliche Szenen in die Länge ziehen und es bei den Gefahren und Problemen immer wieder zu Wiederholungen kommt.

Auch die Beziehung zu Luther wird im Laufe des Bandes immer mehr überhöht und zum Schluss mochte ich es fast nicht mehr lesen wie beide voneinander schwärmen und sich immer höher in den Himmel loben. Das ist für mich einfach zu dick aufgetragen. Auch Diem als Charakter gefällt mir immer weniger, sie bringt durch ihre, in meinen Augen unsinnigen, Entscheidungen das Leben ihrer Gefährten und auch ihres Gyvern immer wieder in Lebensgefahr. Auch ihre Entscheidungen ihre Gegner zu schonen, um Blutvergießen zu verhindern gehen nach hinten los. Kaum hat sie ihre Gegner verschont wenden sie sich gegen sie und das Blut vieler Unschuldiger wird vergossen.

Durch diese Szenen vergeht mir der Lesegenuss und ich kann Diem immer weniger verstehen und was die Autorin mit dieser Entwicklung bezwecken will.

Das Buch endet mit einen heftigen Cliffhanger, wobei ich mir schon vorstellen kann wie die Autorin das Dilemma lösen wird.

Ich hoffe nun das der nächste Band wieder besser wird, denn die ersten beiden Bände fand ich ganz gut.

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Rezensionen von Verena:

Die Macht der Entscheidung

Die Namen von Florence Knapp

„Die Namen“ von Florence Knapp ist direkt ein Jahreshighlight, so sehr hat mich der Roman gepackt. Er ist auf sehr spezifische Weise character driven und entfaltet seine Wirkung aus einer einzigen Entscheidung heraus.
Getroffen wird diese im Jahr 1987: Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden und ihm dadurch auch endlich seinen Namen zu geben.

Offiziell steht nur einer zur Auswahl, denn ihr Mann Gordon, ein angesehener Arzt, erwartet, dass der Junge wie seit Generationen nach dem Vater benannt wird. Die große Schwester Maia möchte ihren Bruder Bear nennen. Cora selbst findet Julian schön, in der Hoffnung, dass ihr Sohn damit zu einer eigenständigen Persönlichkeit heranwachsen kann. Aus diesen drei Namensmöglichkeiten entwickelt der Roman drei Versionen eines Lebens.
Liegt es am Namen, dem, wofür sie stehen; ist es Schicksal oder warum entfalten wir uns so, wie wir es letztlich tun? Oder ist es völlig egal, wie wir heißen und es sind ganz andere Dinge, die unsere Leben lenken? „Die Namen“ macht deutlich, wie prägend Kindheit ist und wie einzelne, einschneidende Ereignisse eine ganze Biografie formen können.
Florence Knapp zeichnet die Figur Gordon/Julian/Bear auf außergewöhnliche Weise. In allen drei Perspektiven bleibt etwas Verbindendes, und doch fühlt sich jede Version der Figur eigenständig an. Gleiches gilt für Cora und Maia, deren Entwicklungen ebenso eindrücklich erzählt werden.
Nicht unerwähnt bleiben darf jedoch der Vater, dessen Einfluss auf die Familie größer ist als jeder Name. Die Gewalt, die er ausübt, schwebt über allem.
Und genau hier liegt auch mein einziger, aber leider nicht kleiner Kritikpunkt: die fehlende Triggerwarnung. Im Roman wird häusliche Gewalt brutal und detailreich geschildert. Darauf ist man nach dem Klappentext nicht vorbereitet und ich kann nicht nachvollziehen, warum hier auf eine Triggerwarnung verzichtet wurde.
Ich möchte „Die Namen“ ausdrücklich empfehlen, es ist ein hervorragender Roman, aber man sollte wissen, welches zentrale Thema dem Roman zugrunde liegt, bevor man es liest.

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Rezensionen von Claudia R.:

Märchenfiguren meets Reiterhof

Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe von Nicole Roling-Brügging; Nadine Schreiber

Klappentext/ Inhalt:

Sieben in Ponys verwandelte Märchenfiguren sorgen auf einem Reiterhof für großen Spaß und kleine Wunder!
Schneewittchen, Hans im Glück, Dornröschen und vier weitere Märchenfiguren werden von einer Fee in Ponys verwandelt und auf einen Reiterhof in der Menschenwelt geschickt.

Erst wenn sie dort sieben gute Taten vollbracht haben, dürfen sie zurück in ihr Märchenreich. Auf dem Reiterhof freunden sie sich schnell mit dem Mädchen Jonna und vielen Hoftieren an. Dann braucht Jonnas Freundin Mila dringend Hilfe und Schneewittchen entwickelt einen ponystarken Plan ...
Erlebe alle Abenteuer der "Märchenponys":
Band 1: Schneewittchen hat jetzt vier Hufe
Band 2: Hans im Glück und das goldene Ei
Band 3 erscheint im Frühjahr 2027

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich, farbenfroh und detailreich umgesetzt. Zwei Mädchen und ein Pony sind darauf erkennbar. Viele kleine Symbole und Ornamente am Rand runden das Ganze sehr schön ab. Glitzerelemente bringen das Ganze zusätzlich zum dunklen und geben dem Ganzen noch mehr Glanz. Märchenhafte Elemente, wie eine Kürbiskutsche, ein Zauberhut, Zauberstab und Frosch auf einer Kugel, weisen auf verschiedene Märchen und Geschichten hin und verzieren so nicht nur einfach den Rand. Optisch und farblich ist das Ganze klasse umgesetzt.

Meinung:

Sieben freche Märchenfiguren wurden von einer Fee verzaubert und auf einen Reiterhof geschickt, wo sie eine gute Tat verbringen sollen, aber gelingt dies auch? Super niedliche Idee und ein gelungener Mix aus Unterhaltung, Humor und Spannung. Anfangs geht es eher ruhiger zu und so wird der Einstieg auch erleichtert.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist locker und flüssig lesbar. Schnell findet man sich in Geschichte und Charaktere hinein. Die Karte und auch die Zeichnungen der Charaktere zu beginn sind sehr schön umgesetzt und hilfreich zugleich.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut hervorgehoben und gut erkennbar. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen. Die schwarz-weiß Zeichnungen und Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab und lockern das Schriftbild gut auf. Die Bilder sind niedlich umgesetzt und passen gut zur Geschichte.

Die Geschichte ist liebevoll erzählt und liest sich sehr locker und gut. Mir hat besonders auch die Idee dahinter gefallen und ich bin schon sehr auf die weiteren Bände gespannt. Die Märchenfiguren sind toll umgesetzt und es ist nicht nur was für Märchen oder Pferde Liebhaber, Erstleser und Liebhaber guter Geschichten kommen hier auch auf ihre Kosten. Mir hat es richtig gut gefallen und ich fand auch die Umsetzung sehr schön.

Fazit:

Märchenfiguren meets Reiterhof mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut umgesetzt.

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Rezensionen von div:

Wohlfühlroman

Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Wohlfühlroman

Der Roman „Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist bereits Teil 2, in welchem Kaede und ihr demenzkranker Großvater wieder Rätsel lösen. Es ist eine Mischung aus Kriminalgeschichte und warmherziger Familiengeschichte.
Gemeinsam beschäftigen Kaede und der Großvater sich mit verschiedenen geheimnisvollen Ereignissen und versuchen, die Wahrheit hinter diesen Fällen herauszufinden.

Dabei geraten sie immer stärker selbst in eine gefährliche Situation, als ein alter Gegner aus der Vergangenheit wieder auftaucht

Die vielen japanischen Begriffen und Ausdrücke stören etwas den Lesefluss und machen es kompliziert - aber gut, es ist ein japanisches Buch, da gehört das dazu.

Das Buch überzeugt, wie auch bereits der erste Teil, besonders durch seine originelle Idee und die besondere Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Für mich ist es ein richtiger Wohlfühlroman.

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Virtuos, traurig und wundervoll

Wer möchte nicht im Leben bleiben von Helene Bukowski

Ich fand schon „Die Kriegerin“ von Helene Bukowski gut, ihr neuer Roman allerdings „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ war ein richtiges Highlight für mich.

Bukowski erzählt darin die (teilweise fiktionalisierte) Lebensgeschichte der jungen Pianistin Christina, die sich 1984 in der Wohnung ihrer Eltern aus dem Fenster stürzt und sich so das Leben nimmt.

Bukowski erfährt von ihrem Schicksal über die Bekannte ihrer Großmutter, die ihr auch entsprechende Dokumente, Kassetten und Briefe zur Verfügung stellen kann. Ebenfalls als Quelle und Grundlage für den Roman dient ihr eine umfangreiche Chronik, die Christinas Vater nach ihrem Tod aufgezeichnet hatte.

Bukowski besucht die wichtigen Orte und Schauplätze von Christinas kurzem Leben und versucht, die Gedanken und Gefühle der jungen Frau nachzuspüren. Sie erzählt chronologischn von Christinas Kindheit und Jugend, die schon sehr früh vom harten Drill ihres Vaters geprägt war. Christinas Eltern sind selbst Musiker und der Vater möchte seine Tochter zu einer der besten Klavierspielerinnen machen.
Bukowski ahnt hinter dem fügsamen und ruhigen Kind eine tiefe Wut und ein Aufbegehren, das es aber zu unterdrücken lernt.
Später wird Christina auf ein musikalisches Internat geschickt und wird als Jugendliche von der DDR nach Moskau zum Klavierstudium delegiert. Aus dieser Zeit geben hunderte ihrer Briefe an Eltern und Freundinnen Einblick in ihren streng disziplinierten Alltag.
Raum für jungendliche Unbeschwertheit gibt es wenig. Auch beim Klavierspielen bleibt ihr wenig Spielraum für Kreativität, die stilistischen Vorgaben ihrer Lehrer*innen sind streng.

Mich zieht Christinas Lebensgeschichte komplett in ihren Bann. Das liegt an der spannenden Erzählform, die Bukowski gewählt hat. Sie spricht Christina durchgehend in der zweiten Person Singular mit „Du“ an und erzeugt dadurch eine unglaubliche Nähe. Ich bin mit Bukowski direkt als Beobachterin in Christinas Leben dabei, möchte mit Bukowski eingreifen, dem jungen Mädchen Trost spenden und sie in den Arm nehmen.
Es schmerzt, dass nichts davon mehr möglich ist, die Zeit der Optionen unwiderruflich verstrichen ist, dass Christina schon lange tot ist.

Trotz dieser Nähe zeigt Bukowski aber auch immer die Grenzen der Fiktionalisierung auf. Wir können heute trotz der umfangreichen Dokumente und Hinterlassenschaften nur vermuten, wie es in Christina wirklich aussah, wie sie ihre Karriere und den Druck des Vorspielens wirklich empfunden hat. Und ob sie ihre Unfreiheit als solche gespürt hat.

“Ich bin überrascht, bringe deine Unordentlichkeit nicht mit dem Bild zusammen, das ich bis dahin von dir hatte.
Du grinst mich an, »Hast du wirklich geglaubt, alles über mich zu wissen?«”

Spannend ist auch die Frage, wie sehr die Chronik des Vaters, in der er auch die letzten Wochen mit Christina vor ihrem Tod genau beschreibt, von eventuellen Schuldgefühlen und Rechtfertigungen eingefärbt ist. Würde eine Chronik von Christinas Mutter vielleicht ganz anders aussehen? Es gibt keine Antworten mehr auf die viele offenen Fragen, wie immer wenn ein Mensch nicht mehr da. Und auch keine Antwort auf die größte Frage, die nach oft nach einem Suizid bleibt: auf das Warum.

Ich finde, Helene Bukowski ist mit „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ ein außerordentlich mitreißender, wundervoller und trauriger Roman gelungen, der zeigt dass die Berliner Schriftstellerinnen meiner Meinung nach mit Recht zu den Virtuos*innen ihrer Zunft gezählt werden kann.
Zweifellos eine große Leseempfehlung!

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