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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Ein bemerkenswertes Buch

Dieser Drang nach Härte von Eva von Redecker

Eva von Redecker betrachtet in ihrem Buch den zeitgenösischen Rechtsruck und damit den neuen Faschismus mit philosophischen Blickwinkel und umkreist den Faschismusbegriff. Alte Definitionen werden ebenso rangezogen wie aktuelle Situationen, die als faschistisch gewertet werden können. Es wird somit das Jetzt wie das Damals gewertet.

Wichtige Beiträge stammen von Hannah Arendts Texten, die offenbar ein wichtiger Enfluß auf Eva von Redecker ist.

Es ist ein lebendiges Buch und so treibt die Autorin verschiedenen Erkenntnissen zu, die in einem überzeugenden Schlußkapitel münden.

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Rezensionen von Karina :

Wenn die Worte fehlten

Moosland von Katrin Zipse

Kleine Info vorneweg: Ich konnte wirklich sofort ganz tief in diesen tollen Roman eintauchen und war richtig traurig als er zu Ende war.

Wir befinden uns im Jahr 1949, in der Nachkriegszeit. Überall herrscht Mangel. Auch in Island fehlen Arbeitskräfte auf den Höfen - und potenzielle Ehefrauen. Viele Frauen sind nach den Krieg mit amerikanischen Soldaten fortgegangen.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde ein Aufruf gestartet: Deutsche Frauen sollten nach Island kommen, um dort ein neues Leben zu beginnen. So machten sich knapp 300 von ihnen auf den Weg - mit Hoffnung im Gepäck, aber auch mit Trauer, Verlust und großen inneren Wunden.

Auch unsere Protagonistin Elsa gehört zu ihnen. Sie ist schwer traumatisiert, voller Hoffnungslosigkeit und zunächst kaum in der Lage zu sprechen. Selbst einfache Worte fallen ihr schwer, und es dauert lange, bis sie ihre eigene Stimme - und gleichzeitig eine fremde Sprache - (wieder)findet.

Besonders mochte ich die Bauernfamilie, bei der Elsa schließlich unterkommt: den ruppigen Bauern und seine Frau, ihre beiden erwachsenen Söhne, eine verschwundene Tochter - und meine absolute Lieblingsfigur, den Knecht Halldór.
Diese Menschen rau, direkt und sehr echt. Genau wie die Natur Islands selbst: wunderschön, aber auch unerbittlich.

An 'Moosland' von Katrin Zipse habe ich vieles geliebt: die bildhaften Naturbeschreibungen, die eingewobenen isländischen Wörter und diesen kleinen sprachlichen Clou rund um die Namen der Isländer (der sich im Laufe der Geschichte entfaltet). Besonders berührt hat mich auch die leise, vorsichtige Annäherung zwischen den Figuren und die sensible Art, wie Elsas Verhalten und Entwicklung beschrieben werden.

Ein kleines bisschen mehr Hintergrund zu ihrem Erlebnis mit Sola hätte ich mir gewünscht - das wird nur angerissen. Außerdem endet die Geschichte für meinen Geschmack etwas abrupt. Ich hätte wirklich gerne noch weitergelesen.

Wie ihr vermutlich schon rauslesen konntet: Mir hat dieses atmosphärische Buch sehr gut gefallen und daher gibt es eine ganz, ganz große Leseempfehlung meinerseits. ????

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Rezensionen von Tara:

Auf Spurensuche

Alma von Federica Manzon

„Alma“ ist ein emotionaler Roman der in Mailand lebenden Autorin und Verlegerin Federica Manzon.

Alma ist in Triest aufgewachsen. Da ihr Vater viel unterwegs ist und ihre Mutter sich nur um wenig kümmert wird sie von den Großeltern aufgezogen. Nachdem ihr Vater Vili mitgebracht hat, wird dieser zu Almas Jugendliebe.

Später verläßt Alma ihre Heimat. Erst nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie nach Triest zurück. Dort soll Vili ihr das Erbe übergeben.

Der Schreibstil von Federica Manzon ist ruhig und liest sich angenehm, hat aber durchgehend einen leicht melancholischen Unterton. Den Leser erwartet keine leichte Sommerlektüre, sondern einen Roman mit vielen historischen und politischen Ereignissen, der mit Almas Familiengeschichte verwoben ist.

Erzählt wird aus der dritten Person und die Handlung verläuft nicht chronologisch. Erinnerungen aus Almas Kindheit - unbeschwerte Momente, aber auch Momente des Kriegs - und die Gegenwart wechseln sich ab.

Ihre Charaktere beschreibt die Autorin facettenreich und vielschichtig. Sowohl Almas als auch Vilis innere Zerrissenheit wird spürbar. Die Suche nach ihrer Herkunft, ihrer Identität, ungelöste Fragen der Vergangenheit, die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind durchgehend Thema. Historische und politische Ereignisse, der Krieg in Jugoslawien werden mit dem Leben der Protagonisten verknüpft und gelungen mit der Handlung verwoben.

Die Handlung ist komplex und vielschichtig. Es ist ein emotionaler Roman über die Suche nach der eigenen Identität, Erinnerungen, Verlust und Zugehörigkeit, der nicht immer einfach zu lesen ist und fordert.

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Rezensionen von Tara:

Humorvolle & nostalgischen Lebensmomente eines ostdeutschen Boomers

Broiler, Wimpel, Westpaket von Torsten Harmsen

„Broiler, Wimpel, Westpaket“ ist ein unterhaltsames Buch des Autors, Journalisten und Kolumnisten Torsten Harmsen.

In unserer Welt gibt es unzählige Dinge, einige benötigen wir täglich, andere nur selten. Diese haben sich im Laufe der Jahre verändert, einige verschwinden, andere kommen hinzu.

Hier hat sich der Autor nun 55 Dingen aus seiner Kindheit und Jugend gewidmet, die sein Leben geprägt haben.

Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt die Vielfalt des Buches, es werden wirklich Dinge aus allen Bereichen des Lebens beleuchtet. Sie sind nicht unbedingt typisch für Ostdeutschland, aber typisch für die Vergangenheit.

In einem humorvollen, unterhaltsamen Ton hat Torsten Harmsen seine persönlichen Erinnerungen aufgeschrieben und damit Alltagsdinge der Vergangenheit lebendig werden lassen.
Bei mir kamen Erinnerung und nostalgische Gefühle auf, aber ich habe auch einige neue Begriffe kennengelernt, die mich zuvor unbekannt waren.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Ich fand es schön mich an Dinge zurückzuerinnern, die es heute so nicht mehr gibt, die aber in der Vergangenheit zu meinem Leben gehört haben.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Zweimal Rudolf - auf ihren Spuren in Bern und Zürich

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2) von Lisa Graf

Der zweite Band der "Lindt & Sprüngli"-Trilogie beginnt in Bern. Fortan werden die Kapitel abwechselnd zwischen Bern und Zürich hin- und herspringen.

In Zürich geht die Geschichte der Familie Sprüngli weiter, die Fabrikation wird an die Werd verlegt und Sohn Rudolf, der nach seinen Lehrjahren in Paris wieder nach Zürich zurückkehrt, verliebt sich in Marie Schifferli, eine Katholikin.

Damit die beiden heiraten können, steht ein Konfessionswechsel an. Annerösli arbeitet noch immer im Laden, und endlich findet auch sie noch ihr Glück.

In Bern erleben wir zuerst das Aufwachsen der Kinder des Apotheker Lindt: Fanny, Rudolf und weitere Geschwister. Im Gegensatz zum Sprüngli Rudolf hat der Lindt Rudolf mehr Probleme mit seinem Vater, der enttäuscht ist, dass sein ältester Sohn nichts aus sich machen und schon gar nicht studieren will. Aus Rudolf Lindt wird alsbald Rodolphe, so nannte ihn bereits seine welsche Nanny, und nicht nur ihretwegen ein Name, den er gerne annimmt, sondern auch, weil er nach der Schulzeit einige Jahre bei seinen Verwandten, der Familie Kohler, in Lausanne verbringt und in deren Schokoladenfirma mitarbeitet.

In seiner Heimatstadt Bern wartet seine beste Freundin Binia Haab auf ihn. Binia, ein Mädchen aus der Matte, die nicht schlecht staunt, als Rudolphe bei ihnen unten eine alte Fabrik aufkauft und dort seine Schokoladenmanufaktur einrichtet. Er testet an der Schokoladenherstellung herum, verändert mit Hilfe seines Mechanikers Köbi mehrere Maschinen. Bis dann eines Tages das Conchieren endlich so gelingt, wie er sich das vorgestellt hat und er eine zart schmelzende Schokolade in den Händen hält, vergehen viele Jahre voller Arbeit und Testen.

Der Höhepunkt von "Zwei Rivalen, ein Traum" war für mich aber der, als die beiden Namensvetter in Zürich aufeinandertreffen. Rivalen sind sie nicht, zumindest noch nicht in diesem zweiten Band, grosse Träume haben aber beide.

Da ich eine Lesung zu diesem zweiten "Lindt & Sprüngli"-Band besuchte, und Bilder von der Firma Kohler in Lausanne, von Rodolphes Fabrik in der Matte in Bern und welche vom damals neuen Zürcher Standort in der Werd, gesehen habe, konnte ich mir die Schauplätze sehr genau vorstellen.

Fazit: Wie bereits im ersten Band fliegt man durch die Geschichte, da Lisa Graf einen tollen Schreibstil hat und sehr unterhaltsam erzählt.
4 Sterne.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Wiener Schmäh ja, aber viel zu ausführlich

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels Roman. 09.10.2025. BB. von Kaiser Vea

Ich mag es sehr, wenn ich Vea Kaiser an einer Lesung zuhören kann. Sie spricht so lebendig von ihren Figuren und liest grandios, dass man einfach Lust bekommt, ihre Bücher zu lesen. Endlich hab ich dies auch geschafft, aber ich glaube, meine Buchauswahl hab ich nicht so gut getroffen. Vielleicht hätte ich es eher mit dem "Rückwärtswalzer" oder "Makarionissi" probieren sollen, denn diese beiden Romane sind kürzer als "Fabula rasa", das mit 576 Seiten aufwartet.

Alles hörte sich gut an und fühlte sich beim Lesen am Anfang auch so an. Doch dann merkt man, dass tatsächlich Jahrzehnte vergehen und von den Jahren dazwischen fast ausnahmslos alle erzählt werden.

Der Roman beginnt in den 80er Jahren mit einer jungen Angelika Moser, die das Wochenende in Wiens Kneipen und Clubs krachen lässt und Montags verschlafen in ihrem Büro im Grand Hotel Frohner zur Arbeit antritt.

Die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter, ihre besten Freundin Ingi und die zu, im Laufe der Jahre, mehreren männlichen Lebensabschnittsgefährten werden ausführlich abgehandelt. Ebenso wie die Arbeitsbeziehung zu ihrem Chef, dem Hoteldirektor und auch die zum Junior. Und ganz vieles anderes, oft Nebensächliches, wird lang und breit erzählt.

Alles war so detailhaft und zu ausführlich erzählt, dass die Geschichte deswegen bald langweilig wirkte und mich nicht zu fesseln vermochte. Angelika und andere Charaktere fand ich anfangs noch spannend, aber mit der Zeit ging sie mir auf den Geist und ich konnte oder wollte sie auch nicht mehr richtig fassen.

Angelika beginnt relativ früh dem Direktor zu helfen und eigene Rechnungen zu manipulieren, aber Jahrzehnte vergehen, bis ihr Vergehen auskommt. Im Buch liegen dazwischen gefühlte 500 Seiten, aber das Ende wird im Vergleich zu allem anderen nur äusserst kurz und auf sehr wenigen Seiten abgearbeitet. Der Clou hier liegt wohl an der Geschichte, an Angelikas Leben, selbst und nicht, dass ihr Betrug auffliegt. Das hab ich laut dem Klappentext anders verstanden.

Fazit: Der Wiener Schmäh kommt rüber, keine Frage, doch eine kürzere Zeitspanne wäre hier, für meinen Geschmack, von Vorteil gewesen. Ich werde irgendwann zu einem der oben genannten Bücher greifen und hoffen, dass sie mich mehr überzeugen und unterhalten als "Fabula rasa".
3 Sterne.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein Jahreshighlight - toll erzählt

Kleopatra von Saara El-Arifi

Als Kind war ich mehrmals an einem Strand mit wunderbarem Sand, ganz rund waren die Sandkörner. Diesen kleinen Strand nannte man Kleopatra-Strand - nach einer ägyptischen Königin, die hier gebadet haben soll. Seither hab ich sie immer im Kopf, diese sagenumworbene Kleopatra.

Geschichten über die Pharaonin gibt es viele, meist von Männern des Patriarchats verfasst.

Deshalb freute ich mich, dass Autorin Saara el-Arifi dieser Frau mit ihrem Roman eine weitere Stimme, eine weibliche Stimme gibt.

Zuerst gibt es eine Anmerkung der Autorin, das, was sonst im Nachwort stehen würde: was historisch verbürgt, was Fiction ist und ob vielleicht Orte oder Zeitpunkte verschoben wurden, damit ihre Erzählung stimmiger ist. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen, so weiss man von Anfang an Bescheid.

Die Romanbiografie beginnt um 51 v. Chr., kurz bevor Kleopatras Vater stirbt. Kleopatra ist eine Ptolemäerin und erbt den Thron von ihrem Vater. Sie, nun Pharaonin, erzählt ihr Leben selbst und wendet sich manchmal selbstreflektiv an die Leserschaft. Etwa damit, dass sie erst zu spät bemerkte, dass der Eunuch Potheinos, der bereits ihrem Vater diente, genau wie ihre Schwester Arsinoë, ein falsches Spiel spielt.

Dieser Erzählkniff hat mir mir sehr gut gefallen, es ist ein wenig so, als ob sie auch heute noch lebt und ihre Sicht auf die Zeitzeugen mit uns teilt. So ähnlich berichtet es dann auch der Epilog, der zur ganzen Geschichte passt.

Die Autorin zeigt eine sehr menschliche Kleopatra. Eine selbstironische, humorvolle, nachdenkliche und liebende Frau, die Mutter, Königin, Staatsoberhaupt, Geliebte, Schwester ist und laut Familiendynastie auch Göttlichkeit verkörpern soll. Nur ist ihre Gabe, die Heilkunst, für ihre Geschwister keine Göttergabe, was ihr zu schaffen macht. Trotzdem interessiert sie sich sehr für die Heilkunst, wendet ihre Gabe an und lernt viel darüber. Besuche in der Bibliothek von Alexandria - für sie kein Ort, sondern ein "Baum des Wissens" - sind für sie ganz normal. Kein Wunder ist sie am Boden zerstört, als die berühmte Bibliothek abbrennt. Kleopatra setzt alles daran, dass sie so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Auch ihre Partner Julias Caesar und Marcus Antonius werden nicht nur als römische Herrscher, sondern als Menschen mit Gefühlen dargestellt. In Zukunft werde ich jede Steinstatue von den beiden mit anderen Augen ansehen.

Von Beginn weg hat mich Saara el-Arifi mit ihrem süffigen Schreibstil, der modernen Sprache und der - trotz bekannten - fesselnden Handlung in den Bann gezogen. Sie schreibt bildhaft, so dass man sich das Geschehen nur zu gut vorstellen kann.

Die Freude ist gross, wenn man schon am Beginn des Jahres so einen tollen Roman gelesen hat, der am Ende des Jahres garantiert noch als Jahreshighlight Bestand hat.

Fazit: Stark erzählt - und somit ein Lese-Highlight, das man kaum aus der Hand legen kann.
5 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

Zwiespalt

Entweder? Oder? von Beatrice Alemagna

Klappentext / Inhalt:

Pascalines Eltern streiten – soll es zum Abendessen ge-
kochte oder frittierte Grillen geben? Die kleine Fleder-
maus liebt ihre Eltern so sehr, dass sie sich wünscht,
sie könnte bei dieser Meinungsverschiedenheit beiden
zustimmen. Aber das ist unmöglich … Es sei denn, sie
wird zu zwei Pascalines: eine, die auf Papas Seite steht,
und eine, die Mama zustimmt.

So wären alle glücklich.
Oder?
In dem dritten Buch mit der kleinen Fledermaus Pas-
caline erzählt Beatrice Alemagna eine Geschichte über
Loyalitätskonflikte und davon, dass es möglich ist zu
lieben, ohne Partei zu ergereifen. Dabei gelingt es der
vielfach ausgezeichneten Bilderbuchschöpferin erneut,
bildstark und liebevoll in die Gefühlswelt der Kinder ein-
zutauchen.

Cover:

Das Cover verdeutlich bereits die Thematik sehr gut. Eine kleine Fledermaus wirkt wie hin und hergerissen, denn an beiden Seiten wird an ihr gezerrt und versucht, sie jeweils in die andere Richtung zu geleiten, doch die kleine pinke Fledermaus ist in der Mitte und weiß nicht recht wohin. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist erkennbar. Die kleine rosa Fledermaus sticht auch hier deutlich hervor.

Meinung:

Die kleine Fledermaus Pascaline steckt in einem Konflikt, denn ihre Eltern streiten sich. Gekocht oder Gebraten? Und Pascaline steckt mittendrin, doch wer hat recht und ist das überhaupt wichtig?

Was Streit der Eltern bei Kindern verursacht wird hier sehr gut deutlich, denn Pascaline befindet sich in einem Gewissens und Loyalitätskonflikt.

Doch zu viel sei hier noch nicht verraten. Mit inhaltlichen Details halte ich mich hier zurück und möchte dazu nicht allzu viel verraten.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Pascalines Gedanken und Emotionen werden hier sehr gut verdeutlichet. Ein Streit ist für niemanden schön und am meisten leiden die Kinder, dies wird auch hier sehr gut veranschaulicht und interessant umgesetzt. Es gibt auf jeden Fall zum Nachdenken auf.

Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die Illustrationen sind sehr schön umgesetzt. Die Bilder veranschaulichen sehr gut die Situation und geben diese sehr gut wieder. Anhand der Bilder kann man die Geschichte gut nachempfinden und die Bilder sind sehr passend gewählt und toll umgesetzt, auch die Emotionen kommen hier sehr gut zum Tragen.

Die Geschichte steckt voller Emotionen und in die kleine Pascaline kann man sich sehr gut hineinversetzen und auch in das, was sie aus der Situation und dem Streit macht, denn plötzlich sind da zwei, eine für Mama und eine für Papa und so überträgt sich der Streit auf die beiden Kleinen und so ist die kleine Pascaline plötzlich im Zwiespalt mit sich selbst. Eine sehr aufwühlende und emotionsgeladene Geschichte.

Fazit:

Streit vor Kindern hilft niemanden.

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Rezensionen von yellowdog:

Flussbett der Phantasie

Das Alter der Elbe von Uwe Kolbe

Uwe Kolbe ist ein Lyriker von Format. In diesem neuen Gedichtband folgt er vielfach der Elbe, in direkter Form, oft aber auch geschichtlich und in Mythen.
Das Band hat sieben Teile, jeweils am Ende ein Abschnitt
Woher ich alles habe. Da nennt er diverse Einflüsse.
Oft den Gewässern folgend, wird es zum Sprachfest, das aber kein Selbstzweck ist, sondern den Gedichten Tiefe verleiht.

Fazit: ein mächtiges Gedichtband!

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Rezensionen von Claudia R.:

wundervolle Ostergeschichte

Eselostern von Lilo Neumayer

Klappentext / Inhalt:

Juhu, der Frühling ist da! Frischer Blumenduft liegt in der Luft und Ostern steht vor der Tür. Eselprinzessin Mimi beobachtet gespannt das bunte Treiben am Hof der Familie Schneckberger.
Doch was ist das? Langohrige Gestalten huschen nachts durch den Stall. Und kann es sein, dass die Hennen plötzlich bunte Eier legen? Eselchen Mimi will das Geheimnis lüften.

Die große Eselostersuche beginnt!

Cover:

Das Cover ist super niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein Eselchen mit bunten flecken ist erkennbar und auch viele bunte Eier sind versteckt. Das Thema Ostern kommt hier sehr gut zur Geltung ist ist wunderschön umgesetzt. Das Cover ist richtig schön gestaltet und Frühlings- sowie Osterstimmung kommt hier direkt auf. Einige der farbigen Aspekte sind zusätzlich durch Glitzereffekte hervorgehoben. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Ein niedliche und liebevolle Ostergeschichte. Das kleine Eselchen Mimi beobachtet das bunte Treiben und folgt zwei langohrigen Gestalten, die des Nachts am Hof herumhuschen. Was dann passiert?

Wird hier noch nicht verraten. Wer gern mehr erfahren möchte, sollte einen Blick in dieses liebevoll gestaltete Buch werfen. Inhaltlich werde hier nicht mehr verraten.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und leicht lesen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge. Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die kurzen Passagen sind gut verständlich und man kann dem Text sehr gut folgen.

Die großflächigen Bilder sind sehr schön umgesetzt und geben die Geschichte sehr gut wieder. Die bunten Bilder sind liebevoll gezeichnet und veranschaulichen sehr gut die Geschehnisse. Anhand der Bilder kann man der Geschichte auch sehr gut folgen.

Die kurzen Textabschnitte sind gut verständlichen und geben die Geschichte gut wieder. Eine niedliche und liebevolle Geschichte, die besonders in der Frühlings- und Osterzeit viel Anklang finden wird.

Fazit:

Wundervolle Ostergeschichte, die liebevoll und niedlich umgesetzt wurde und die wunderschönen bunten Illustrationen runden es im Gesamten sehr schön ab.

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