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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von F.H.:

Schön illustriertes Geschenkbuch

Love and be loved von Cleo Wade

Love and be loved ist ein wunderschön illustriertes Geschenkbuch. Ich kann die Intention der Autorin Cleo Wade sehr gut nachvollziehen - sie hat es für ihre Töchter geschrieben. Es ist voll mit guten Wünschen und positiven Botschaften, die auch mir als Erwachsener gut getan haben beim Durchlesen.

Für mich ist dieses Buch eines jener Bücher, welches man in schwierigen Situationen immer wieder zur Hand nehmen kann, es durchblättert, die guten Wünsche liest, tief durchatmet und dann mit einem besseren Gefühl im Herzen wieder weitermacht. Die Illustrationen sind sehr schön und stimmig, sie passen wunderbar zum Text und runden ihn ab - ein schönes Gesamtbild. Alles in allem ein schönes Geschenkbuch, das mein Herz berührt hat. Es ist entweder gut zum Verschenken geeignet oder auch für sich selbst zum immer wieder Durchblättern.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr spannend

Fünf Fremde von Romy Fölck

Zum Inhalt:
Vor dreißig Jahren verschwanden zwei Jugendliche aus einem Landschulheim auf der Insel Neuwerk und bis heute wurde nicht geklärt, was damals geschah. Bei schlechtem Wetter kommen heute fünf Passagiere auf Neuwerk an, von denen vier auch damals auf der Insel waren und sich noch heute fragen, was damals eigentlich wirklich passiert ist.

Als ein Sturm aufkommt und alle auf der Insel gefangen sind, drängen Geheimnisse von damals an die Oberfläche.
Meine Meinung:
Was für ein spannendes Buch. Man konnte sich der doch eher düsteren Stimmung kaum entziehen und die Story entwickelt sich stetig und wird immer spannender bis hin zum großen Showdown, den ich so nicht habe kommen sehen. Sehr clever gemacht fand ich die unterschiedlichen Zeitebenen, die auch von den unterschiedlichen Protagonisten erzählen, so dass man nach und nach immer mehr erfährt, aber immer in Häppchen, was die Spannung nur mehr steigert. Der Schreibstil war sehr gut, aber das ist man von der Autorin auch gewöhnt.
Fazit:
Sehr spannend

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat noch etwas Luft nach oben

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola

„Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ ist der zweite Band rund um den neapolitanischen Commissario Salvatore Gaetano.

Dieser Krimi entführt uns in die Vorbereitungen zum Osterfest, das in Neapel mit jeder Menge Volksfrömmigkeit und dem dazugehörenden Spektakel gefeiert wird. Eigentlich will Commissario Gaetano die Feiertage bei seiner Familie verbringen, als ihm eine männliche Leiche, die am Karfreitag im Hafenbecken angespült wird, einen Strich durch die Rechnung macht.

Nachdem die Dienststelle chronisch unterbesetzt ist, kehrt Gaetano trotz Urlaubs nach Neapel zurück, um nach dem Rechten zu sehen. Zunächst ist nicht klar, ob es sich überhaupt um Mord oder nicht doch um einen Unfall oder Selbstmord handelt. Gaetano ist geneigt hier einen Unfall anzunehmen, um den Fall so schnell wir möglich ad acta zu legen.

Allerdings hat er nicht mit der Beharrlichkeit seiner jungen Kollegin Beppa Bellucci gerechnet, die ihm gefühlt tausend und einen Grund nennt, dass der Tote ermordet worden ist ...

Zähneknirschend muss Gaetano ermitteln und langsam kommt ihm die ganze Sache spanisch vor. Zudem erinnert ihn die familiäre Situation des Toten - er hat einen schwer behinderten Bruder - an seine eigene Familie.

Der Tote aus dem Hafenbecken bleibt nicht der einzige Tote, weshalb es mit der Osterruhe gänzlich vorbei ist.

Meine Meinung:

Wie schon im ersten Fall angemerkt, ist mir der Commissario nicht ganz sympathisch. Ja, er hat mit seinem behinderten Bruder Aniello und dem dementen Vater eine schwierige Familienkonstellation. Dabei vergisst er aber, dass die Last eigentlich auf den Schultern seiner Nichte Carla ruht, während deren Ehemann sich mit dem familieneigenen Weinberg beschäftigt. Erst die Ermittlungen lassen ihn darauf aufmerksam werden. Ob diese Erkenntnis allerdings nachhaltig etwas ändern wird, bleibt offen. Sein Verhalten der jungen Beppa gegenüber ist ein wenig ambivalent bis fragwürdig. Ja, sie ist übereifrig, ehrgeizig und engagiert, vor allem, weil sie sich in der, von Männern und ihrem aufgeplusterten Ego, Welt behaupten will (und muss). Aber eine Polizeischülerin, die alleine ermittelt? Das kommt mir nicht ganz glaubwürdig vor, auch wenn man den Italienern gerne nachsagt, Gesetze ein wenig in die passende Richtung zu verbiegen.

Gut beschrieben sind die Bräuche der neapolitanischen Bevölkerung rund um die Karwoche und Ostern. Diese intensiven Volksfrömmigkeit kann ich nur wenig anfangen. An manchen Stellen nimmt die detaillierte Beschreibung des kirchlichen Fest ein wenig überhand.

Wie schon beim Vorgänger bin auch diesmal mit Commissario Salvatore Gaetano nicht auf einer Wellenlänge.

Fabio Nola ist das Pseudonym eines deutsche Historikers, der während seiner Studienzeit in Neapel gelebt hat. Seine Liebe zur Stadt und ihrer Bevölkerung kommen hier deutlich zum Ausdruck.

Fazit:

Auch dieser zweite Fall für Commissario Gaetano kann mich nicht wirklich begeistern, daher gibt es 3 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine klare Leseempfehlung!

Feindbild Frau von Ingrid Brodnig

„Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden und was wir alle dagegen tun können“

Wie schon in ihrem Buch „Hass im Netz“ zeigt Autorin und Expertin für digitale Gesellschaft auf, wie sehr die Anonymität im Netz Menschen ihre Hemmungen nicht, weshalb sie immer und überall ungefragt ihre Meinung kundzutun und das vor allem Frauen gegenüber, in einer menschenverachtenden Weise.

„Beleidigungen sind wirkungsvoll, weil sie uns Menschen signalisieren, welchen Stellenwert wir in der Gesellschaft haben“ (S. 39).

Ingrid Brodnig analysiert in 13 Kapiteln die digitale Gewalt die Frauen in Führungspositionen entgegen schlägt. Darüber hat sie mit Politikerinnen in Österreich und Deutschland gesprochen, die, weil sie in der Öffentlichkeit sichtbar sind, einer besonderen Aggression ausgesetzt sind. Vor allem die sexualisierte Gewalt der Hetze im Netz ist für Frauen besonders verletzend. Das Beispiel eines Mannes, der zunächst eine Politikerin sexistisch beleidigt, den Prozess leider gewinnt, anschließend die Frau, die sich gewehrt hat wegen Rufschädigung klagt, und letztlich eine Frau, nämlich seine eigene Lebensgefährtin ermordet, zeigt auch, dass vermeintlich harmlose Übergriffe im Netz recht schnell an anderen Stelle eskalieren können.

Das Ergebnis der Analyse überrascht nicht: Es ist vor allem Männer, die sich die Anonymität des Netzes zu Nutze machen, Frauen werden bedroht, beleidigt und diffamiert, um sie mundtot zu machen und in Schranken zu weisen.

Die Autorin weist auf die Motive und die Mechanismen dieser Bedrohungsszenarien hin und entwirft gleichzeitig zahlreiche Strategien der Gegenwehr und zeigt, was jede Einzelne tun kann, gegen Gewalt im Netz aufzutreten. „Denn die Gewalt im Netz ist kein individuelles Problem, sondern ein Angriff auf demokratische Teilhabe.“

Im Anhang gibt Ingrid Brodnig zahlreiche Tipps, von rechtsicheren Screenshots über Buddy-Systeme bis hin zu strategischem Blockieren, die das Buch auch praktisch nutzbar machen.

Fazit:

Auch dieses Buch von Ingrid Brodnig zeichnet sich durch klare Struktur und fundierte Sachkenntnis aus. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich gut unterhalten

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Maxim Leo bietet in seinem neuen Roman Einblick in Seele seiner Protagonisten. Da ist zum einem die erfolgreiche Managerin Marlene, die vor einem weiteren Karriereschritt steht, dafür aber an ihren Social Skills arbeiten muss, und zum anderen Alex, der eine exklusive Coaching-Schmiede führt, in der Alex Marlene coachen soll.

Doch auch Alex hat so seine Probleme und Ängste. Eines davon sind Bankkredite, die bedient werden sollen und ein anderes ist Johanna.

Daneben bekommen wir es noch mit Hausmeister Matthissen, der seine Mutter pflegt und der 14-jährigen Ausreißerin Connie zu tun. Jede und jeder dieser vier Hauptpersonen hat sein bzw. ihr Schicksalspäckchen, das weit in die Familiengeschichte hineinragt, zu tragen. Wie weit, wird für Marlene gleich in den ersten Tagen ihres Aufenthalts klar, als eine Familienaufstellung unter Alex‘ Anleitung, das Schicksal ihrer Großmutter offenlegt.

Wie wird Marlene damit umgehen? Kann sie diese Erkenntnisse annehmen?

Meine Meinung:

Ich kenne fast alle Werke von Maxim Leo, weshalb ich diesen Roman sehr gerne gelesen habe.
Schmunzeln musste ich, wie genau Maxim Leo die Klischees, die so einem Coaching-Tempel oft vorauseilen, beschrieben hat: Klangschalen, vegane Mahlzeiten Yoga sowie das Kommando „Einatmen - Ausatmen“, das Marlene gehörig auf die Nerven geht. Ich finde mich in Marlenes Gedankenwelt wieder. Also nicht, dass ich CEO eines Unternehmens sein wollte, sondern dass ich dem einen oder anderem Angebot nichts abgewinnen kann. Wobei, an einer Familienaufstellung teilzunehmen, sehr interessant ist.

Der Roman lässt sich leicht lesen und trifft immer wieder den richtigen Ton. Mir haben die unterschiedlichen Protagonisten sehr gut gefallen. Jede, jeder darf zweifeln und hoffen, Fehler machen und bleibt dabei durchwegs liebenswert.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem kurzweiligen Buch, das mich sehr gut unterhalten hat, weil es auch ein Körnchen Wahrheit enthält, 5 Sterne.

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Rezensionen von Bockonia:

Eine strahlend bunte Einladung, mitten hinein in die Welt, die uns der Himmel zeigt

Astrologica von Suki Ferguson

Egal, von wo auf der Erde wir in den Himmel schauen, dort wartet eine magische Welt auf uns, mit all dem Leuchten, das sich zu ganzen Bildern zusammenfügt. Und die Geschichten, die diese Phänomene mit sich tragen, sie sind so spannend und variantenreich, umfassen sowohl wissenschaftliche Aspekte allerfrühester Zeiten wie auch die Mythologie der Götter, mit denen die Völker damals lebten.

Und das diese Himmelskörper auch einen außerordentlichen Nutzen für die Menschen hatten und auch heute noch zu einem gewissen Teil haben, wenn sie sich daran orientierten, bei ihren gefährlichen Fahrten über die Weltmeere, das ist extrem faszinierend und zeigt uns auch, wie stark verbunden die Menschheit schon immer war mit 'dem großen Dach', das unsere Erde umgibt. Und wenn man auch heute mit all den Möglichkeiten, die die fortgeschrittene Wissenschaft, insbesondere mit ihren grandiosen Gerätschaften, hat, ganz weit vorzudringen in neue Welten, neue Galaxien, weit von unserem kleinen Heimatplaneten entfernt, gibt es da doch auch oder vor allem die Nähe
und man weiß, dass der Himmel in eine unendliche Weite führt, die alten Geschichten bringen uns die Nähe und Verbundenheit, wenn wir in der Stille der Nacht zu den Sternen hinauf zu sehen.
Und diese große Allumfassenheit, dieses Buch vermittelt seinen jungen Lesern und auch den Älteren ganz viel davon, in warmen bunten Bildern, so lebendig und die ganze Vielfalt ausdrückend, was zu diesem Thema alles dazu gehört.
'Astrologica' ist ein tolles Buch, das spannendes Wissen vermittelt, das das, was wir selbst am Himmel erleben können, mit Inhalt füllt und zeigt, das irgendwie alles miteinander verbunden ist.
Ein Erlebnis, nicht nur für Kinder. Hieran kann sich die ganze Familie erfreuen.

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Rezensionen von Cxicken:

Aus dem Leben gefallen

Salto von Kurt Prödel

Der Roman „Salto“ von Kurt Prödel befasst sich mit der Realität einiger junger Menschen, deren Traum des Medizinstudiums in Deutschland nicht erreichbar scheint. Der junge Marko, der nach seinem Abi nach Ungarn ziehen muss/darf, um Medizin studieren erlebt genau dies. Dafür verlässt er seine Freundin Claire, nimmt das letzte Geld von der Lebensversicherung seiner Mutter und lässt seinen Vater im Wohnblock zurück.

Das Cover ist vielleicht nicht ideal gewählt. Zwar ist es äußerst ästhetisch, jedoch ist, meines Erachtens, nicht der Hauptaspekt der Geschichte dargestellt. Zwar geht es auch viel um Claire, aber ich denke, dass Marko und seine Selbstfindung im Fokus stehen sollte. Auch die Bezeichnung einer Liebesgeschichte erachte ich als ungenau. Hübsch ist die Gestaltung jedoch allemal.
Ich bin wirklich von der Umsetzung der Geschichte überzeugt. Ich wurde so toll mitgenommen, dass ich gar nicht bemerkt habe, wie schnell ich das Buch durchgelesen hatte. Es geht um Finanzsorgen, Krankheiten, Träume und Erwartungen. Ich befinde mich aktuell an einem ähnlichen Punkt in meinem Leben wie Marko und Claire, weswegen ich viel mitfühlen konnte. Es ist wirklich unglaublich, welchen hohen NC man aktuell für Medizin benötigt.
Den Schreibstil kann ich nur lobpreisen. Ich habe das Buch fast schon durchflogen, so flüssig und catchy war es.
Die Charaktere waren sehr authentisch. Der Ort, in dem der Roman spielt ist bewusst offengehalten. Es wird immer wieder von der „deutschen Kleinstadt“ geredet, vielleicht um möglichst viele Leute abzuholen. Die Protagonist:innen sind sehr konträr zueinander. Während Claire scheinbar aus einem Traum-Elternhaus kommt, mit präsenten Eltern und einem Geldsegen, muss Marko alleinig mit seinem Vater in einem Block leben. Durch diese große Spannweite der Charaktere lässt sich für jede:n etwas finden, mit dem man mitfühlen kann. Mir sind keine Inkonsequenten aufgefallen.
Ich mag das Buch sehr gerne, da es so alltagsnah ist und die Sorgen und Ängste von Jugendlichen aufzeigt.

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Rezensionen von Anjulia :

In Kunst gebannt

Zwei in einem Bild von Pager Morgan

Jean ist schon viele Jahrzehnte im Museum, eingefangen als gemalte Figur, in einem berühmten Kunstwerk seines Vaters Henri Matisse. Tagsüber seine Pose einnehmend, bieten auch die Nächte, in denen er sich frei durch die anderen Gemälde des Museums bewegen kann, wenig Abwechslung. Das ändert sich, als die junge Claire einen Job als nächtliche Reinigungskraft beginnt.

Sie bemerkt schnell, dass die gemalten Figuren lebendig sind, und kann sogar in Jeans Bild eintauchen. Gemeinsam erleben sie die Kunstwerke neu und verlieben sich dabei. Doch Jean kann nicht in die reale Welt und Claire hat dort Verpflichtungen.

Zwei in einem Bild von Morgan Pager ist ein Roman über eine magische, ungewöhnliche Liebe. Ich mochte die Idee, der lebendigen Figuren in Kunstwerken, die vor allem nachts ihr Eigenleben führen, sehr gerne. Zwischen Jean und Claire entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Die Geschichte ist abwechselnd aus Jeans und Claires Perspektive erzählt. Beide sind glaubwürdig dargestellt und haben auch charakterliche Tiefe. Claire, die früh erwachsen und verantwortungsvoll werden musste, kann in den Bildern ungezwungene Erfahrungen nachholen. Für Jean bedeutet Claires Anwesenheit nach jahrelanger Langeweile tatsächlich Abwechslung. Es sind gestohlene nächtliche Stunden und es stellt sich die Frage, ob eine Beziehung, getrennt durch Raum und Zeit, überhaupt dauerhaft möglich ist. Ich mochte vor allem die Szenen, die in den Bildern spielten. Einige Bilder habe ich mir im Anschluss auch angeschaut. Tatsächlich habe ich mir Jean und das Bild, in dem er lebt, anders vorgestellt. Der Schreibstil des Buches ist angenehm und flüssig zu lesen. Insgesamt habe ich die Thematik gemocht, auch wenn das Buch sein Potenzial weder spannungstechnisch noch bei der Lovestory richtig ausnutzt.

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Rezensionen von Normanfips:

Ein wertvoller Ratgeber

Das Kuchen-Paradox von Tim Hollstein

Man könnte denken, ach noch ein weiterer Ratgeber zum Thema Abnehmen. Allerdings finde ich, dass dieser Ratgeber wirklich positiv heraussticht. Obwohl ich schon einiges zu den Themen Stoffwechsel und Abnehmen gelesen habe, erfuhr ich hier tatsächlich noch einige neue und durchaus interessante Fakten.

Der Aufbau des Buches ist klar und gut strukturiert. Der Schreibstil ist flüssig und der Autor erklärt komplexe Sachverhalte verständlich. Nach der Lektüre bin ich motiviert die acht Tools umzusetzen, die am Ende des Buches noch einmal auf sechs Wochen verteilt dargestellt werden. Besonders interessant fand ich den Teil mit der Funktion des braunen Fettes und die Möglichkeit, mit Kälte darauf einzuwirken. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Ratgeber gelesen habe und kann ihn nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von Lilli33:

Gut, aber nicht so gut wie Band 1

Das Camp von Linus Geschke

Gut, aber nicht so gut wie Band 1

„Das Camp“ ist Band 2 der Donkerbloem-Trilogie. Man sollte den ersten Band „Der Trailer“ besser gelesen haben, denn beide hängen inhaltlich doch stark zusammen.

Von Band 1 war ich absolut begeistert. Band 2 ist zwar auch gut, aber wirkt vor allem anfangs sehr zerrissen.

Viele verschiedene Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, vermitteln nicht den Eindruck einer einzigen runden Geschichte. Für meinen Geschmack dauert es zu lange, bis die Verbindungen klar werden. Dem fällt die Spannung etwas zum Opfer, weil man immer wieder durch Orts- und Perspektivwechsel aus dem Geschehen gerissen wird. Hamburg, Köln, Hannover, Lausitz, Donkerbloem - das waren mir einfach zu viele Sprünge.

Gut gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere, die ich sehr authentisch empfand. Die vier Hauptfiguren Wout, Tayfun, Kathinka und Frieda sind ja bereits aus Band 1 bekannt und wir lernen sie hier noch besser kennen. Der Barbesitzer und Kriminelle Wout und die Polizistin Frieda sind dabei keine einfachen Personen, doch auch wenn sie nicht immer sympathisch rüber kommen, kann man doch gut verstehen, warum sie so denken und handeln, wie sie es nun mal tun. Ihnen zur Seite stehen der Ex-Boxer Tayfun und Kathinka, die wesentlich mehr Empathie für ihre Mitmenschen aufbringen und die ich beide ins Herz geschlossen habe.

Der Thriller endet mit einem Teilabschluss, aber immer noch ein wenig offen, sodass ich nun schon sehr gespannt bin auf den letzten Band, der für Juli 2026 geplant ist.

Die Donkerbloem-Reihe:
1. Der Trailer
2. Das Camp
3. Die Schlucht (erscheint voraussichtlich im Juli 2026)

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