Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Die Entdeckung des heurigen Bücherherbstes
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joël Dicker
Da hat der bis dato unbekannte Schweizer Schriftsteller Joel Dicker ein Meisterwerk "hingelegt".
Derart unterhaltsam eine Kriminalgeschichte mit einer spürbaren Liebe zur Literatur zu schreiben ist schon eine Kunst.
Dicht, humorvoll mit unglaublichen Wendungen steuert der Autor auf einen wunderbaren Plot zu.
736 Seiten und nicht eine zuviel, das will was heissen.
Für mich die Entdeckung des heurigen Bücherherbstes! Unbedingt lesen!!! meint ein schwer begeisterter Mr.Heyn aka Helmut Zechner
Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Bis dato das beste Buch des Bücherherbstes
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joël Dicker
Da hat der bis dato unbekannte Schweizer Schriftsteller Joel Dicker ein Meisterwerk "hingelegt".
Derart unterhaltsam eine Kriminalgeschichte mit einer spürbaren Liebe zur Literatur zu schreiben ist schon eine Kunst.
Dicht, humorvoll mit unglaublichen Wendungen steuert der Autor auf einen wunderbaren Plot zu.
736 Seiten und nicht eine zuviel, das will was heissen.
Für mich die Entdeckung des heurigen Bücherherbstes! Unbedingt lesen!!! meint ein schwer begeisterter Mr.Heyn aka Helmut Zechner
Rezensionen von re.maier-henze@web.de:
Aufrufzur ächstenliebe
Friedens-Rap von Stephan Sigg
Jedes Jahr erinnert die katholische Kirche am 4.Oktober an einen ihrer großen und populären Heiligen, an den hl. Franz von Asissi. Ihm wird das im Gesangbuch der katholischen Kirche für den deutschsprachigen Raum verankerte Gebet ?Gebet für den Frieden? (S. 71 Nr. 6), auch Franzikus-Gebet genannt, zugeschrieben.
Das Gebet setzt sich aus 3 Teilen zusammen. Teil I beginnt mit den Worten: ?Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens.? Der Beter bittet also um die Aufgabe, an der Erfüllung des Friedensgebotes Gottes, der die Liebe ist (1 Joh4,16), mitwirken zu dürfen. Dies bedeutet z.B., Hass nicht mit Hass, sondern mit Liebe, Beleidigung mit Verzeihung und Streit mit Aussöhnung zu beantworten, der Traurigkeit zur Freude zu verhelfen.
In Teil II geht es um ein persönliches ?Mehr?. Der Beter wünscht weniger, selbst getröstet zu werden, sondern Trost für andere zu sein, weniger, verstanden zu werden, sondern andere mehr zu verstehen, den Mitmenschen mehr zu lieben als geliebt zu werden.
Teil III nennt den Lohngedanken: wer gibt, empfängt, wer verzeiht, erfährt Verzeihung, ?wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben? (43).
Unsere Gegenwart ist einerseits von Krieg, Leid und Armut, andererseits von Überfluss und Wohlstand geprägt. Für Stephan Sigg ist der Inhalt des Friedensgebetes ein Appell an alle Menschen, entsprechend der individuellen Veranlagung und der persönlichen Möglichkeiten
nach Kräften zur Besserung der sozialen Fragen beizutragen.
Es ist zu hoffen, dass alle Leser zu neuem Denken und Handeln motivert werden, dass sich Stephan Sigg durch seine Anregungen als Gottes Werkzeug erweist.
Rezensionen von Mag. Martina Weitlaner:
Ein Meisterwerk!
Jägerstätter von felix mitterer
Ein wirklich tolles und wertvolles Buch. Wirklich lesenswert.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Mag. Martina WeitlanerRezensionen von MelE:
Skrupellos verraten
Der Verrat. von McDermid Val
Um "Der Verrat" in die Genre Thriller einzuordnen fehlte mir eindeutig der Thrill, das nach Luft schnappen vor Spannung, dennoch ist das Buch so genial geschrieben, auch wenn es eher ein Drama, eine Lebenslüge ist, die wirklich ungeheuerlich ist. Ich bin immer noch sprachlos über soviel Skrupellosigkeit.
Stephanie Harker ist im Prinzip diejenige die uns das ganze Buch über eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte die viele unerwartete Wendungen nimmt. Als Leser hatte ich die eine oder andere Ahnung, aber da ich immer an das Gute im Menschen glaube, war ich sprachlos am Ende vor dieser Skrupellosigkeit, der Falschheit mancher Menschen. Menschen die andere für ihre Zwecke missbrauchen und benutzen. Dabei ist es egal, ob sie dabei Schaden nehmen. Verletzt werden, unverschämt belogen und das ist etwas was ich wirklich nicht leiden kann. Eigentlich ist alles eine große Lüge. Eine richtig fette Lebenslüge. Als sich die Ereignisse am Ende überschlagen bleibt der Leser sprachlos zurück und das was vorher fast gemütlich vor sich hingeplätschert ist nimmt ein phänomenales Ende.
Gewünscht hätte ich mir mehr von dem Nervenkitzel am Anfang als Jimmy entführt wird, denn leider wird die Auflösung wohin Jimmy verschwunden ist und warum irgendwie nebenbei behandelt und der Fall so mir nichts dir nichts gelöst. Dabei war es das in der Leseprobe was mich direkt ansprach, denn als Mutter kann ich mir den Schrecken den so eine Entführung vor meinen Augen auslöst komplett nachvollziehen. Leider blieb es dann dabei und die Story nimmt eine ganz andere Wendung. Wir schlittern von einer Entführung in ein Drama.
Dem Buch fehlt zwar der gewisse Thrill, das sagte ich schon, aber dennoch sitzt man wie festgeklebt an den mehr als 500 Seiten, die letztendlich weg zu lesen sind wie nichts.
Für mich war es das erste Buch von der Autorin, aber definitiv nicht das letzte, da mir der Schreibstil sehr zusagte. Ich konnte mich komplett auf die Story einlassen, obwohl ich das eine oder andere wie Gänsehaut oder Fingernägel knabbern vor Aufregung vermisst habe.
Von mir eine Leseempfehlung für "Der Verrat" der letztendlich ein echter Verrat an die Freundschaft ist, was ich so nicht erwartet hätte. Letztendlich bleibt doch ein echter WOW! Effekt für ein wirklich ungewöhnliches Buch. Schade nur, das es nicht von Anfang an als das deklariert wurde was es ist und als Thriller hochgepusht wurde, denn das ist definitiv nicht und wer dies erwartet muss seine Erwartungshaltung an einen blutigen und spannenden Thriller wirklich herunterschrauben. Ansonsten ist die Story rund und angenehm, wenn man sich auch immer wieder wünscht nicht an falsche Freunde zu geraten, die einen in ihr grausames Spiel mit einzubeziehen. Bevor ich mich hier noch verplappere, was die Handlung betrifft, verpasse ich dem Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung!
Rezensionen von Alexander_Frankfurt:
Lebensnahe Einblicke in das Reich der Mitte
Vom Umgang mit Drachen von Aljoscha Utermark
"Vom Umgang mit Drachen: Deutsche Männer und Chinesinnen" schildert pointiert Eindrücke aus dem (Zusammen-)Leben zwischen einem Deutschen und seinen chinesischen Mitmenschen und ist mit viel Akribie und Humor geschrieben. Der Leser erhält pragmatisch und sehr lebensnahe Einblicke aus dem Reich der Mitte aus erster Hand geschildert, wird mit teils ironischen Bemerkungen zum Reflektieren der Unterschiede zwischen den Kulturkreisen angeregt und wird auf weitere, gut recherchierte Quellen verwiesen.
Damit wird es dem interessierten Leser ermöglicht, in kurzer Zeit mehr über gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen zu erfahren, die auf den ersten Blick nicht ganz augenscheinlich sind.
Weitere Erfahrungen schildert der Autor regelmäßig in seinem Blog.
Rezensionen von Lilli33:
Wo ist hier der Thriller?
Der Verrat. von McDermid Val
Dieser Roman ist als Thriller betitelt, doch abgesehen von den ersten 50 und den letzten 50 Seiten konnte ich für mich wenig Spannung finden. Am Anfang wird auf dem Flughafen der fünfjährige Jimmy entführt, während seine Adoptivmutter Stephanie Harker in der Sicherheitsschleuse feststeckt. Als sie sich endlich daraus befreien kann, wird sie vom Flughafenpersonal für eine Attentäterin gehalten und überwältigt.
Bis sie schließlich erklären kann, was geschehen ist, ist der Entführer mit dem Jungen über alle Berge.
In der Folge wird Stephanie von einer FBI-Agentin vernommen, der sie ihre Lebensgeschichte und die des Jungen bzw. seiner Eltern erzählt. Jimmys Mutter ist Scarlett Higgins, die durch eine Reality-TV-Show bekannt wurde, der Vater ist Joshu Patel, ein angesagter DJ. Stephanies Erzählung gleicht nun mehr einer Milieustudie als einem Thriller. Und leider kann ich mit diesem Milieu nicht viel anfangen, es interessiert mich einfach nicht. Daher waren die 400 Seiten in der Mitte des Buches für mich nur mäßig interessant. Auch der Schreibstil konnte mich hier nicht begeistern, da es im Großen und Ganzen ein Monolog ist, ohne Höhen und Tiefen und ohne viele Emotionen. Auch die Übersetzerin hätte sich etwas mehr Mühe geben können. Zum Teil wurde wohl wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt, auch wenn das im Deutschen keinen Sinn ergibt (z.B. S. 315: ?Es gehört zu ihrem Beruf, ihren Namen in den Boulevardzeitungen zu haben.? Er sah leicht verächtlich drein. ?Na, ich nehme an.?)
Hinzu kommt, dass Val McDermid einiges stark konstruiert hat, um den Leser künstlich auf falsche Fährten zu locken, teilweise kam es mir wirklich so vor, als würde sie ihre Leser nicht für besonders intelligent halten. In einigen Fällen ist auch das Verhalten der Figuren in keiner Weise nachvollziehbar. Und über weite Strecken ist die Geschichte auch noch vorhersehbar. Selbst als dann am Schluss die ersehnte Wende kommt, ist das keine wirkliche Überraschung.
Ich habe zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt. Da ich heute meinen guten Tag habe und jemand, der sich für Realty-Shows und drittklassige Promis interessiert, von dem Buch eventuell einigermaßen unterhalten wird, habe ich mich für 3 Sterne entschieden.
Rezensionen von beasteiner:
Asteroyds
Der Verrat. von McDermid Val
Flottes, witziges Spiel, schnell erklärt, schnell gespielt.
Erinnert an eine Kombination von Robo Rally und Galaxy Truckers, ohne jedoch die Koplexität der beiden zu erreichen. Die offenen Spielregeln - selbst Varianten entwickeln und "Hausregeln" festlegen, bieten zusätzlichen Reiz.
Rezensionen von vielleser18:
Eine Lebensgeschichte
Der Verrat. von McDermid Val
Stephanie, Patin des kleinen Jimmy, möchte mit ihm eigentlich nur mal abschalten und Urlaub machen. Doch auf dem Flughafen in New York werden sie bei der Überprüfung getrennt. Ein Entführer nutzt die Chance um Jimmy zu entführen. Stephanie erzählt bei der anschließenden Befragung mit der FBI-Agentin die Geschichte von sich und Jimmy´s Mutter Scarlett, die sich einst aus einfachsten Verhältnissen stammend, über die glamouröse Welt eines C-Promis zu einer angesehenen Prominenten hochgearbeitet hat.
Eigentlich bin ich aus anderen Motiven an dieses Buch heran gegangen und habe mich von der Bezeichnung "Thriller" auf der Titelseite in die Irre leiten lassen. Für mich war dieses Buch höchstens am Anfang und am Ende spannungsreich. Der Mittelteil, die Art Rückblenden, die Stehpanie als Erzählung an die Agentin richtet, gehören zum Verständnis der Geschichte zwar absolut dazu, doch sie haben mich nicht überzeugt. Das Ende kam überraschend, aber nicht in allen Teilen, und hat mich etwas ratlos zurück gelassen.
Ich habe lange geschwankt, wie viele Punkte ich hier vergeben soll, ob 3 oder 4, habe mich aber letztendlich nun für die drei entschieden. Es ist nicht so, dass es absolut schlecht ist, es hat mir meistens ja auch gefallen. Aber es gab so einige Teile, die mich nicht überzeugt haben, und da das Buch mich nicht wirklich gepackt hat, habe ich die niedrigere Punktzahl gewählt.
Dies war mein erstes Buch von Val McDermid. Was man ihr zugestehen muss, ist, dass die Protagonisten bis in die Einzelheiten genau ausgearbeitet sind und ich mich anhand der Beschreibungen stellenweise wie in einen Film versetzt gefühlt habe.
Rezensionen von buchleserin:
Der Verrat
Der Verrat. von McDermid Val
Stephanie Harper und ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy sind am Flughafen in Chicago.
Als Stephanie zur Sicherheitskontrolle in eine Kabine muss, verspricht Jimmy, beim Gepäck zu warten. Als sie zum ihm hinschaut, spricht ein Mann in Uniform, der ihr seltsam vorkommt, mit dem Jungen.
Plötzlich nimmt der Mann Jimmy mit.
Sie schreit noch hinterher, doch die Sicherheitsleute lassen sie nicht weg. Völlig verzweifelt bricht Stephanie aus der Sicherheitsschleuse aus und wird für eine Attentäterin gehalten. Schließlich wird sie von der Security überwältigt und der Entführer ist mit Jimmy bereits verschwunden.
Nur die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr.
Stephanie erzählt ihr von der Vormundschaft und wer Jimmys Mutter ist.
Scarlett Higgins ist an Krebs gestorben. Durch eine Reality-Show im Fernsehen wurde sie berühmt. Stephanie hat für sie zunächst als Ghostwriterin gearbeitet. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft und als Scarlett im Sterben lag, hat Stephanie ihr versprochen, sich um Jimmy zu kümmern.
Stephanie hat wohl einen Verdacht, wer hinter der Entführung stecken könnte, den sie aber zunächst nicht erwähnt.
?Der Verrat? beginnt schon gleich spannend mit der Entführung am Flughafen. Völlig verzweifelt musste Stephanie mit ansehen, wie Jimmy entführt wurde und die Sicherheitsleute wollten ihr nicht glauben.
Nur die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr und Stephanie erzählt von der Vergangenheit, von Scarlett und wie es zur Adoption kam.
Val McDermids Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Das Buch hat mich sogleich gefesselt und ich war am Rätseln und Grübeln wer hinter der Entführung steckte und musste unbedingt wissen, wie die Geschichte zu Ende geht. Wer hat wen verraten?
Ich fand die Handlung durchgehend spannend. Zum Schluss steigerte sich die Spannung dann noch einmal.
Die interessanten Charaktere sind gut beschrieben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!







