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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

Szenen aus Israe mit Sahnebrüstchen

Eine Nacht, Markowitz von Ayelet Gundar-Goshen

Streiflichter aus dem Leben in Israel, erzählt am Beispiel einer Männerfreundschaft. Kräftig und beeindruckend der eine, Seev Feinberg, unscheinbar und fast unsichtbar der andere, Jakob Markowitz.
Sie und ihre Freunde kämpfen gegen die Araber und um den Aufbau ihres Staates, sie fahren nach Europa, um jüdische Frauen aus Nazideutschland zu retten, sie säen und ernten und gründen Familien.

Die Figuren von Ayelet Gundar-Goshen sind getrieben von Leidenschaft und Sehnsucht, zerrissen und oft sprachlos, auf der Suche nach Glück, Beständigkeit und Liebe. Es sind bäuerliche Geschichten vor einem kämpferischen Hintergrund, keine jüdischen Geschichten
Zum Teil sind es sehr berührende Szenen, manches wirkt auf mich eher distanziert und konstruiert, künstlich in die Länge gezogen wie die erzwungene Ehe von Jakob und Bella.
Das Buch ist brillant geschrieben, hat mich aber nicht wirklich gefesselt, es bleibt eine Sammlung von Szenen und wird kein runder Roman. Was wirklich von Anfang bis Ende bleibt , sind Brüste: runde Brüste, vollkommende Brüste, die mit dem Leberfleck, die ungleichen Brüste und die Sahnebrüstchen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

Sehnsucht, große Sehnsucht!

Eine Nacht, Markowitz von Ayelet Gundar-Goshen

Ayelet Gundar-Goshens Thema ihres Erstlingswerkes ist die übermächtige Sehnsucht in einem herausforderden Leben in Palästina: die Sehnsucht und Suche nach Liebe, Frieden, Familie und Glück auf der einen und die Überwindung von Schmerz und Enttäuschung auf der anderen Seite. Die Autorin schildert in einer sehr bildhaften, stellenweise "märchenhaften" Sprache, welche Wege ihre miteinander eng verbundenen Figuren einschlagen, um "Lösungen" für ihre (Lebens-)Probleme zu finden.

Schön und berührend erzählt!

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Rezensionen von Sven Lechner:

Genial für A1

Testament mit Hund von Claudia Peter

"Testament mit Hund" ist ein genial konstruierter Roman auf A1-Niveau. Super Story! Leute, die Deutsch lernen wollen (oder müssen), können mit dieser Lektüre ihre Kenntnisse schnell erweitern und gleichzeitig eine spannende Geschichte lesen (ohne viel Wörterbuchsuche).
Eine wirklich sehr gut gemachte DaF-Lektüre für A1.

Aber auch für A2 ist sie bestens zur Auffrischung, Wiederholung oder Vertiefung der Kenntnisse geeignet. Sehr empfehlenswert!

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Rezensionen von Sven Lechner:

Wunderbare A1-Lektüre

Urlaub intensiv von Claudia Peter

Ein wirklich sehr gut auf A1-Niveau geschriebener Roman, der die Lerner motiviert, weil sie ihn schon bald nach Beginn des ersten Kurses lesen können. Die Geschichte ist sehr amüsant, unterhaltsam und interessant. Diese Lektüre eignet sich sehr gut für Jugendliche und für Erwachsene.
Sehr sinnvoll und wichtig sind die Übungen zu Leseverständnis, Grammatik, Wortschatz und Recherche.

Eine wirklich gut durchdachte DaF-Lektüre. Sehr zu empfehlen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Großartige Wortmalerei

Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet

Laut Klappentext wir in "diesem lebhaften Buch mit Humor" von der Geburt des israelischen Staates erzählt.

Erzählt wird aber weder etwas historisches über die israelische Staatsgründung, noch ist diese Buch humorvoll.
Alle Protagonisten dieses Romans scheinen von einer 'dunklen' Aura umgeben zu sein.

Alle erleiden ein trauriges Schicksal.
Was der Autorin sehr gelungen ist, ist ihr Umgang mit der Sprache. Sie beschreibt Situationen so gekonnt, dass man das Gefühl hat, sich selbst mittendrin zu befinden.

Mein absoluter Lieblingssatz: "Wie viele Worte konnte eine Frau doch schweigen."

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Rezensionen von Eva Knezicek:

Ein wundervolles Buch

Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet

Es gibt Bücher, über die nichts zu sagen, zu schreiben ist. Bücher, welche man begierig zu Ende liest, um dann, beim zuletzt gelesenen Wort zu seufzen, unendlich traurig ist,ob der Tatsache nicht so schnell noch mal solch wundervolles Erlebnis des ersten Lesens von einem Kunstwerk diesen Ausmaßes verspüren zu können.

Es ist kein Roman der nebenbei, als unterhaltende Lektüre zu genießen ist - zu schön sind die Worte und Sätze der Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen.. In jenem einen Satz, der Satz "Eine Nacht, Markowitz", welcher auch der Titel des Werkes darstellt, ist so viel Wehmut, soviel Traurigkeit, soviel Bestimmtheit vereint, dass ich jedes mal wenn ich diesen Titel lese das ganze Königreich der Worte von Gundar-Goshen vor mir erblicke. Sie sollten diesen Schatz lesen, zu viel entgeht, wenn sie es ungelesen zur Seite legen !

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Rezensionen von Renate Geissler:

Lesevergnügen pur !

Eine Nacht, Markowitz von Ayelet Gundar-Goshen

"Eine Nacht Markowitz" ist der beeindruckende Debutroman der jungen, israelischen Autorin Ayelet Gundar-Goshen.
Sprachlich dicht und spannend erzählt sie Familiengeschichten, die von starken, aber auch traumatisierten und entwurzelten Menschen handeln, die unter schwierigen Umständen ihr Leben in Palästina meistern müssen und entweder daran wachsen oder zerbrechen.

Ein absolut empfehlenswertes Buch !

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

Die Diskrepanz zwischen Erwartung und Wirklichkeit

Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet

Kriege verändern Menschen und die Reaktionen auf das Erlebte sind unterschiedlich.
Die Flucht in eine Leidenschaft ist eine davon. Wut, Schuld und Trauer können durch sie überdeckt werden.
Verdrängung ist eine andere, jedoch beinhaltet sie das Ende einer jeden Konfliktbewältigung.
Verteidigung zieht meist einen Kreislauf aus Kränkung und Vergeltung nach sich.

Alle Protagonisten dieses Romans durchlaufen solche Prozesse. Doch wirklich glücklich werden kann nur der, der loslassen und verzeihen kann - und sei es auch nur für eine Nacht.
sprachlich brilliant und tiefgründig

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Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:

Worauf warten Sie?

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Berlin von Wiese Enno

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Auf geht?s...!

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Rezensionen von Lese Freundin:

Fantasievoll mit logischen Fehlern

Die Schattensurfer von Hubert Wiest

Inhalt:
Eine Stadt, getrennt durch eine dunkle Mauer. Auf der einen Seite herrscht RUHL ? eine mächtige Gemeinschaft, welche die Gedanken und Handlungen der Menschen kontrolliert. Überwacht wird das ganze durch einen Kristall (je dunkler ein Kristall ist, umso hilfreicher ist diese Person für die Gemeinschaft), den jeder Einwohner der Stadt sichtbar tragen muss.

Auf der anderen Seite der Mauer sieht alles anders aus, allerdings weiß kaum jemand, dass es noch ein Leben dahinter gibt ?

Schreibstil:
Der Schreibstil von Hubert Wiest ist gewöhnungsbedürftig. Das Buch liest sich zwar schnell, aber durch Logikfehler, stark personifizierte Gegenstände und falsche Stilmittel ist die Geschichte, meiner Meinung nach, nicht unbedingt für Kinder / Jugendliche geeignet. Der Ausdruck ist gewählt und die Spannung kann auch gehalten werden. Ich würde daher empfehlen vor dem Kauf die Leseprobe zu lesen und dann zu entscheiden ob das Buch etwas für den eigenen Nachwuchs ist.

Charaktere:
Luan, der 15-jährige Computerfreak, wächst in einem Kinderheim auf und wird kurz vor seiner Kristallprüfung herausgeworfen. Die Kristallprüfung ist in der Welt von RUHL elementar wichtig, denn: Wer keine Prüfung ablegt, erhält keinen Kristall, ist damit kein Mitglied der Gesellschaft und muss ins Korrekturhaus. Luan versucht alles um sich irgendwie durchzuschlagen und begegnet im Freizeitpark einem Mann, der ihm verspricht zu helfen ?

Luan kann alles. Er knackt zu schnell sämtliche Systeme und kommt immer aus jeder Situation heraus. Natürlich sollte er dies als Protagonist, aber nicht so schnell, es war zu einfach und Luan zu mächtig. Zu Beginn im Kinderheim, kam er mir so jung und unschuldig vor und später wirkte er zu stark und nicht seinem alter entsprechend.

Sansibar, die 14-jährige Schülerin, ist ganz erpicht ihre Kristallprüfung zu bestehen. Ihre Freundin trägt bereits einen Kristall und freut sich über jede noch so kleine Farbveränderung. Sansibar lernt und gibt sich alle Mühe, aber als es dann soweit ist, ist sie unsicher. Denn der Kristall nimmt alle ihre Gedanken auf und leitet sie an RUHL. Sansibar möchte ihre Gedanken teilen und sie RUHL zur Verfügung stellen, aber eben nicht alle?

Sansibar hinterfragt und überlegt. Sie handelt rational und ihrem Alter entsprechend. Sie zeigt, dass psychischer Stress eine gefährliche Waffe ist. Die 14-jährige hat schlimme Erlebnisse durchgestanden und ihr Unterbewusstsein hat diese Dinge verdrängt, erst durch erneuten Stress treten alte Wunden wieder hervor und zeigen, wie verwundbar der menschliche Körper doch ist.

Andere Charaktere im Buch handeln nicht immer verständlich, so konnte ich Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehen geschweige denn Verstehen. Entweder ich bin mit meinen 29 Jahren zu alt für ein Jugendbuch oder ich denke zu viel.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Ein Junge, der auf einem Schatten am Rande der Stadt surft.

Fazit:
Ein Buch für Kinder und Jugendliche (Zielgruppe: 11- bis 15-jährige), welches mit einer großen Spannungskurve, aber leider auch mit viel sprachlicher Fantasie des Autors bestückt ist. Mir persönlich waren die sprachlichen Mittel und Logikfehler ein Dorn im Auge obwohl das Buch Potential hat und die erste Hälfte wirklich spannend geschrieben war. Ich vergebe hier 3 Sterne, denn Schattensurfer ist definitiv ausbaufähig.

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