Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cornelia Schulze:
Ein lebendiges Buch aus einer schwierigen Zeit!
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
"Eine Nacht, Markowitz" erzählt die wunderbare Geschichte eines Mannes, der eine junge, schöne deutsche Jüdin mit einer Scheinheirat vor den Nazis rettet, sich dann aber entgegen der Abmachung nicht wieder scheiden lassen will. So beginnt die deutsche Journalistin und "Zimmer frei" WG-Mutti Christine Westermann ihre Rezension über ein Buch, das sie völlig fasziniert hat.
Bevor ich selbst das Buch las, hatte ich die Büchersendung mit Christine Westermann gesehen und sofort entschieden: "Eine Nacht, Markowitz" muss ich lesen. Doch zu dem Zeitpunkt hatte Hely Zechner für seine Leserunde, zu der ich gehöre, bereits seine Entscheidung getroffen ... gut so. "Eine Nacht, Markowitz" ist so mannigfaltig überraschend, wunderbar und gefühlvoll.
Der Stil der 31-jährigen Autorin, zu der die finesse offene Wortwahl gehört, verstärkt die fantastischen Geschichte.
Ich konnte mich sofort mit der skurillen Geschichte und ihren Protagonisten anfreunden, und Verständnis für jeden aufbringen. Als Leser hat mich die Autorin sofort ins Buch gezogen ich war mitten drin und bei jeder Seite gespannt, wie es weitergeht ... ob die Nacht für Markowitz kommen wird.
Ein lebendiges Buch aus einer schwierigen Zeit, die zwischen Fakten und Fiktion beschrieben wird. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von büchermaus:
Sympathischer Ökokrimi
Die Frau, die nie fror von Elo Elisabeth
Ein gemütliches Buch mit der sehr sympathischen Protagonistin Pirio, deren emotionales Debakel zwischen idealisierter, aber unerreichter Vaterfigur und mystifizierter toter Mutter auf der einen Seite; bedingungsloser Freundschaft zu ihrer alkoholkranken Freundin und deren Sohn Noah auf der anderen Seite, pendelt.
Noah ist der Sohn von Ned, mit welchem sie auf dem Meer unterwegs war, als sie gerammt wurden - nur die kälteresistente Protagonistin überlebte. Nun beginnt sich die Geschichte zu entwickeln.
Dabei gibt es viel Platz für Zwischenmenschliches; fürs Dranbleiben wird man mit schönen Wendungen und einem spannenden Ende belohnt.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau.
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
'Eine Nacht, Markowitz' beginnt mit der Gründung des Staates Israel und zieht sich über die Jahrzehnte hinweg bis zum Ableben des Protagonisten.
Dieser ist kein Held, sondern ein unauffälliger und farbloser Mann, der gerade deshalb für den Waffenschmuggel der Irgun prädestiniert ist. Dieser farblose Jakob Markowitz, heiratet in Deutschland ? im Auftrag der Irgun ?die Jüdin Bella, um ihr die Ausreise nach Israel zu ermöglichen und verweigert dann die Scheidung.
Da ist seine 'Frau' Bella, die sich von ihm scheiden lassen will und Jahrzehnte gegenüber Markowitz in der Verweigerung lebt. Da ist Sonja, deren Duft nach Orangen Männer verzaubert, und ihr Mann Seev, ein großer Held der Irgun, dem das Schicksal den Boden unter den Füßen wegzieht. Und Vieles, Vieles mehr.
Das Buch erzählt keine großen Heldengeschichten, sondern aus dem Leben der Handelnden in teils bunten, teils düsteren Farben.
Ein Roman mit Geschichten zum Lachen und zum Weinen, geschrieben in einer Sprache, die an Bildhaftigkeit kaum zu überbieten ist.
Für Leser, die eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau schätzen, eine Pflichtlektüre.
Ein Kompliment an den Verlag Kain & Aber. In der Hardcover Version des Buches findet sich ein Code, mit dem 'Eine Nacht, Markowitz' als eBook heruntergeladen werden kann. Damit wird aus einem entweder 'Buch' oder 'eBook' ein sowohl - als auch und entsteht der (neue) Genuss, dieses Buch teilweise mit dem haptischen Vergnügen des Umblätterns, teilweise mit dem Komfort, die Schrift zu vergrößern (um Sehschwächen auszugleichen) zu lesen.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Dieser Roman ist einfach nur schön!
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
Die Sprache des Buches 'Eine Nacht Markowitz' verzaubert durch ihre Einzigartigkeit. Die poesievollen und lyrischen Beschreibungen von Dingen und Menschen sind mit einer Bodenständigkeit gemischt, die es füllig, spannend und bis zum Schluss überraschend machen. Die im Buch dargestellten Menschen sind ihren Leidenschaften zwar ausgeliefert, können zugleich aber auch Facetten von 'wahrer Freundschaft' und 'wahrer Liebe' leben.
Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:
Sehnsucht, große Sehnsucht
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
Ayelet Gundar-Goshens Thema ihres Erstlingswerkes ist die übermächtige Sehnsucht in einem herausforderden Leben in Palästina: die Sehnsucht und Suche nach Liebe, Frieden, Familie und Glück auf der einen und die Überwindung von Schmerz und Enttäuschung auf der anderen Seite. Die Autorin schildert in einer sehr bildhaften, stellenweise "märchenhaften" Sprache, welche Wege ihre miteinander eng verbundenen Figuren einschlagen, um "Lösungen" für ihre (Lebens-)Probleme zu finden.
Schön und berührend erzählt!
Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Amüsant & spritzig!
Hab und Gier von Noll Ingrid
Ingrid Noll ist trotz hohen Alters in Bestform! An einem einzigen Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen, kann ich auch den nächsten Streich der Autorin nur wärmstens empfehlen!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:
Nichts für Romantiker - doch lesenswert
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
Der eindrucksvollen Erzählweise von Ayelet Gundar-Goshen ist es zu verdanken, dass man sich mitten drin zu finden glaubt.
Enttäuschend hingegen sind die Hoffnungslosigkeit und die unerfüllten Wünsche, die sich durch die Geschichten ziehen.
Israels Gründerzeit als Rahmenhandlung und Schauplatz zwischenmenschlicher Dramen.
Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:
jüdisches Märchen (für Erwachsene) - aus der Neuzeit
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
Lesenswert ob der Sprache und der detailreichen Schilderung der Protagonisten. Ein neuzeitliches Märchen - im Mittelpunkt : Menschen und Ihre Wege beziehungsweise Irrwege im Spannungsfeld von Lust - Krieg - Schicksal - Scheitern - Hoffen - Sehnsucht
Was bleibt? Der Orangenduft in der Nase !
Rezensionen von Gerda Laurer:
Und nebenher läuft Krieg
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
Krieg und die Gründung des Staates Israel sind die schreckliche Hintergrundmusik, die gleich beim ersten Einlesen in den Roman nebenher zu laufen beginnt, fast ein wenig zu beiläufig. Entspricht dies vielleicht dem Lebensgefühl, das sich einstellt, wenn man sich an die ständige Präsenz drohender kriegerischer Zwischenfälle gewöhnt hat? Lassen sich vielleicht dadurch dann Mord und Totschlag ebenso leichthändig beschreiben wie die besonders schön in Worte gefasste, interessante und faszinierend-überzeugende Schilderung der Charaktere, die in ihrer jeweiligen ganz ungewöhnlichen Eigenheit tief berühren und in den Bann ziehen? Sinnlich, mitreißend, man kann den Duft der Orangen und die Hitze fast genauso intensiv spüren wie das Lachen, das erotische Verlangen aber auch die Verzweiflung und das schmerzliche Leiden an der ewig unglücklichen Liebe.
..Ineinander verstrickt sind die Personen von Anfang an und dieses Beziehungsgeflecht verfilzt sich immer dramatischer?..spannend, interessant, berührend und trotzdem witzig und leicht ? eine gelungene, unbedingt lesenswerte Geschichte.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :
Danke Mr. Heyn für Deine Buchempfehlung!
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
In dem jetzigen Internetzeitalter, wo das Echte und Natürliche vergessen wurde, ist so ein Buch wie dieses eine Offenbarung, ein psychologisches Meisterstück.
Ein buntes, pralles Märchen, lakonisch erzählt, teils witzig, teils traurig. Wunderbar geschrieben mit einer poetischen Sprache, die nach Orangen duftet.
Die Geschichte über Jakob Markowitz und seine schöne deutsche Jüdin Bella, die er mit einer Scheinheirat vor den Nazis rettet, sich dann aber entgegen der Abmachung nicht wieder scheiden lassen will, über jüdischen Widerstand, über das Leben an sich.
Erzählt nach dem Motto " Auch eine Faust war einmal eine offene Hand " von Jehuda Amichai




