Kunden em pfehlungen
Rezensionen von thora:
Erinnerungsarbeit mit Folgen - War nicht Meins
Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Walker Wendy
Inhalt:
Jenny eine 16-jährige Schülerin wird während einer Party brutalst vergewaltigt. Die Eltern stimmen einer sehr umstittenen Behandlung zu. Diese Behandlung soll die Erinnerung an dieses traumatischer Erlebnis auslöschen. Leider funktioniert es nicht wie geplant. Der Psychiater Alan Forrester soll die Erinnerung wieder Stück für Stück hervorholen.
Dabei kommt es zu problematischen Ereignissen. Wird sich Jenny wieder an alles erinnern können und wird der Vergewaltiger gefasst?
Meine Meinung:
Das Buch war nicht Meins. Der Blickwinkel des Erzählers war gewöhnungsbedürftig. Ich bin dadurch einfach nicht richtig in die Geschichte hinein gekommen. Die Sichtbarkeit der Protagonisten war sehr unterschiedlich. Jenny ging meiner Meinung etwas unter. Sie wirkt einfach sehr blass. Dr. Forrester dominierte das gesamte Werk. Die Spannungskurve ist für mich zu flach. Ich hatte nicht das Gefühl, das ich einen Thriller lese. Dafür war die Psychologie sehr dominant. Der Schluss und das Zusammenziehen der verschiedenen Fäden war für mich etwas zu abrupt. Jennys Erlebnisse gingen meiner Meinung dabei komplett unter.
Rezensionen von Marie Simone:
Das Küstengrab von Eric Berg
Das zweite Buch von Eric Berg ist mindestens genau so gut wie "Das Nebelhaus"!!!
Er schreibt echt sehr gut - spannend und überraschend bis zum Schluss.
Musste mir jetzt gleich das 3. Buch auch noch bestellen :-D
Rezensionen von Marie Simone:
Das Nebelhaus von Eric Berg
Achtung - dieses Buch macht süchtig!!!
Genug Lesezeit einplanen :-)
Sehr spannend - bis zum Schuss.
Eric Berg - mein neuer Lieblingsautor!
Rezensionen von yesterday:
Viel Spannung und einige entscheidende Fragen
Das Böse in euch von Weiss Rhena
Rhena Weiss wirft in diesem Thriller einige Fragen auf, die sich der Leser im Verlauf des Buches öfter selbst stellen muss. Wie sehr beeinflussen Kindheitserlebnisse das, was wir später tun? Wie gut kenne ich Menschen, denen ich täglich in der Freizeit oder im Beruf begegne, wirklich? Und wie gut kenne ich mich selbst? Käme ich damit zurecht, wenn sich grundlegende Parameter in meinem Leben von einem Tag auf den anderen ändern?
Genau damit muss Michaela Baltzer, Ermittlerin des Landeskriminalamts, neben ihrer ohnehin fordernden Arbeit fertigwerden, denn da ihr Bruder und seine Frau ein Jahr beruflich in Afrika verbringen, zieht ihre Nichte Valerie bei ihr ein.
Doch weil sich der Teenager selbst eine Zukunft bei der Polizei vorstellen kann und seine Neugier nicht unter Kontrolle hat, sind nicht nur Alltagsstreitigkeiten vorprogrammiert. Und nebenbei soll Michaela gemeinsam mit zwei Kollegen eine Entführungsserie beenden. Mädchen verschwinden scheinbar ohne Zusammenhang und die, die wieder auftauchen, sind tot. Mehrfach sind die Ermittler gefordert, den Blickwinkel zu ändern, neue Spuren miteinzubeziehen und dabei werden sie selbst psychisch immer weiter in diese grausamen Verbrechen hineingezogen. Michaela fällt es, auch bedingt durch das Interesse ihrer Nichte an diesem Fall, zusehends schwerer, professionelle Distanz zu wahren. Und doch führt genau diese Eigenschaft, gepaart mit der Hartnäckigkeit der kämpferischen Polizistin, schließlich zur Lösung.
Mit den großteils sehr authentischen Hauptcharakteren und den Perspektivwechseln zwischen Ermittlern, Mädchen und Täter hält die Autorin die Freude am Lesen und die Spannung aufrecht. Mit der Stadt Wien hat sich der perfekte Ort für die Handlung gefunden, doch auch wer die österreichische Hauptstadt nicht kennt, kann den Geschehnissen ohne Probleme folgen. Ein paar Kleinigkeiten in Dialogen oder Reaktionen der Personen sowie bestimmte Ausdrücke fügen den richtigen Touch Lokalkolorit hinzu ? auch wenn Wien eine Millionenstadt ist.
Dieses Buch ist eine runde Sache und wer es schafft, den Klappentext nicht (oder nicht allzu intensiv) zu lesen, kann seine eigenen Ermittlerinstinkte spielen lassen und wird den einen oder anderen Überraschungsmoment erleben.
Rezensionen von yesterday:
Flott und angenehm
Das Böse in euch von Weiss Rhena
Urs Meier weiß, wovon er schreibt. Als ehemaliger Fußballschiedsrichter der höchsten Stufe hat er alle möglichen Klassen durchlaufen und erklärt zum Beispiel auch, warum Partien unter unerfahreneren Spielern oft schwerer zu leiten sind als jene unter Profis. Dieses Buch (auch wenn das erste Kapitel abgesehen vom unterhaltsamen Einstieg ein wenig trocken daherkommt) ist wohl für ein größeres Publikum nützlich, als man annehmen würde.
Nicht nur der eingefleischteste Fußballfan und Stadiongeher findet hier etwas für sich, auch weniger stark Fußballbegeisterte Menschen oder teilweise auch welche ohne genaues Wissen zu diesem Sport können von diesem Buch profitieren. Denn auch wenn Meier seine Erfahrungen widergibt, die vor allem auf dem Platz stattfinden, erklärt er dennoch auch immer wieder Dinge abseits dessen und dann wird es insgesamt interessant für all jene, die eine Führungskraft sind, eine solche werden wollen oder einfach ein paar Tipps lesen möchten, wie sie selbst entschlossener auftreten könnten und Entscheidungen schnell fällen und vertreten können.
Bei allem, was Meier vor, während und nach der Karriere als Schiedsrichter tut und tat, war und ist er mit Herzblut dabei und das transportiert diese Lektüre auf wunderbar angenehme Weise. Nie wirkt ein Abschnitt aufgesetzt oder verbissen, aber die Energie dahinter spürt man als Leser. Man merkt auch, welche Punkte Meier besonders am Herzen liegen und mit seiner Fachkenntnis untermauert er seine Kritik am System, ohne oberlehrerhaft oder besserwisserisch daherzukommen.
Meiers flotter, angenehmer Erzählstil wird von einem Vorwort (Jürgen Klopp) und zwei Gastkommentaren ergänzt, die unter anderem dadurch eine amüsante Note zum Buch beitragen, weil sie Szenen, die Meier selbst auch schildert, aus einem anderen Blickwinkel aufgreifen.
Wenn er nicht gerade ein Buch schreibt, ist Urs Meier hauptsächlich als Redner und (TV-)Experte unterwegs. Ich (als Österreicherin) würde mir wünschen, dass er auch einmal einen Kurs mit den österreichischen Fußballschiedsrichtern macht, die könnten sicher einiges vom ihm übernehmen und so noch besser werden.
Rezensionen von rewa:
Einfach so
Nummer Siebzehn von Silke Labudda
Eine beklemmende und spannende Kurzgeschichte von Silke Labudda ,,Nummer Siebzehn´´, eine Mischung aus Krimi/ Thriller/ Drama. Was bedeutet Moral und ab wann trage ich eine Mitschuld?
Ein Mann und eine Frau suchen sich willkürlich ein Opfer aus, mit dem Ziel, diesen Menschen zu töten. Sechszehn Mal war der Mann der Vollstrecker und sie ,,nur´´ die Zuschauerin.
Doch nun darf sie einen Menschen töten.
Bei dieser Geschichte wird einem erst richtig bewusst, dass man eigentlich immer für irgendjemanden als Zielscheibe dienen kann. Dem einen mag meine Frisur nicht passen, dem anderen vielleicht meine Nase nicht.
Die zwei reden über belanglose Dinge und haben im Grunde bereits das Todesurteil über einen Menschen beschlossen. Ein negatives Gefühl reicht bei ihr und ihr Opfer ist auserkoren. Einfach schlimm, wie schnell das geht. Für den Mann hat sie damit die richtige Entscheidung getroffen.
Es zeigt aber auch wie abhängig viele Menschen oft sind. Sie will nicht bestraft werden und vor allem ihm keine Enttäuschung bereiten .Schwache Menschen, die kein wirkliches Selbstwertgefühl haben und froh sind, wenn jemand anderer für einen denkt und Entscheidungen trifft.
Ihre Gewissenbisse kommen eindeutig zu spät, denn im Grunde macht es keinen Unterschied, ob sie bei den vorherigen Morden nur zugesehen hat oder jetzt selbst tötet. Es gibt in diesem Fall keine Grenze mehr zwischen richtig und falsch, denn die moralische Grenze ist schon längst überschritten worden.
Eine gut konstruierte Geschichte mit spannenden Gedankengängen, die zeigt, wie schnell das Leben zu Ende sein kann, weil jemand anderer das so für sich entschieden hat.
Rezensionen von Sabine Becker:
Nette Geschichte
Nummer Siebzehn von Silke Labudda
Das Kinderbuch Jakob und das rote Buch ist in Zusammenarbeit mit der MA 11 (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien in Wien) entstanden. Was mir besonders gefällt, sind die Zeichnungen und die kurzen Texte dazu.
Jakob kam als kleines Kind in eine Pflegefamilie und nachdem seine leibliche Mutter im Besuchscafé wieder nicht aufgetaucht ist, erleidet er eine Identitätskrise.
Sein Sozialarbeiter Robin und die Pflegeeltern erstellen mit ihm gemeinsam ?das rote Buch?. Darin soll Jakob alles über sich selbst festhalten. Gemeinsam recherchieren sie, befragen alle aus Jakobs Vergangenheit und letztlich begreift Jakob, dass seine Familie zwar anders ist, aber sehr groß und liebevoll!
Als Sozialarbeiterin hat mir die Idee dieses Buches sehr gut gefallen. Viele Kinder oder Jugendliche, die keine gewöhnliche Kindheit hatten, erleben eine solche Krise. Das Buch zeigt, was man daraus machen kann ? nämlich sich auf die positiven Erlebnisse und netten Leute konzentrieren! Das alles in einem roten, blauen oder grünen Buch festzuhalten, kann meiner Meinung nach dabei helfen, sich auch in neuen schwierigen Zeiten auf diese Ressourcen zu berufen.
Das Buch empfehle ich daher nicht nur Kindern, die selbst nicht bei ihren leiblichen Eltern leben, sondern allen Kindern, denn Familien sind bunt! Da gehören nicht nur Mama und Papa dazu ? sondern auch Großeltern, oder zwei Mütter/Väter, Pflegeeltern, Onkel, Tanten, Geschwister, Nachbarn usw.
Rezensionen von Sabine Becker:
Tolle Geschichte
Nummer Siebzehn von Silke Labudda
Ein neuer Morgen für Munir von Eva Maria Teja Mayer würde ich für Kinder mit ca. 11 Jahren empfehlen. Ich arbeite in einer Beratungsstelle für Flüchtlinge und habe das Buch bereits ein paar Jugendlichen ausgeliehen. Die Meisten fanden es interessant, da das Thema tiefgreifender ist als die sonstigen Jugendbücher rund um Küsse, Streit mit Freunden usw.
Mir hat am Buch besonders gefallen, dass anfangs die wichtigsten Personen aufgelistet sind. Das macht es auch für nicht so geübte LeserInnen einfacher der Geschichte zu folgen. Zusätzlich sind auch noch Übersetzungen der wichtigsten Ausdrücke aufgelistet.
Die Geschichte handelt von Munir, der ein Erdbeben in Pakistan überlebt. Das Erdbeben fand auch tatsächlich statt. Die Autorin selbst war öfters dort und hat mit den BewohnerInnen gesprochen und kennt ihre Lebensweise. Das merkt man auch, wenn man den Text liest. Dass sie auf die Ausdrücke der Anreden und Sprichworte in der Landessprache nicht verzichtet hat, verleiht der Geschichte noch mehr Echtheit.
Rezensionen von Sabine Becker:
Gefällt mir
Das kleine Farben-Einmaleins von Reinhard Ehgartner
Das kleine Farben-Einmaleins von Reinhard Ehgartner gibt es nun in neuen Sprachen ? nämlich statt auf Italienisch auf Arabisch. Zusätzlich sind die Übersetzungen auf Englisch, Türkisch und BSK.
Ich habe das Kinderbuch bei mir in einer Beratungsstelle für Flüchtlinge, in der ich arbeite, in der Kinderecke stehen.
Nachdem die Kinder ihre Muttersprache im Buch erkennen, springen sie meist begeistert zu ihren Eltern, um es ihnen zu zeigen. Größere Kinder, die bereits lesen konnten, haben mir ganz fröhlich erzählt, welche Wörter sie auf Deutsch oder Englisch schon kannten. Für mich und meine KlientInnen ist das Buch eine große Bereicherung. Ich habe es auch bereits Erwachsenen ausgeliehen, um ihr Deutsch zu üben. Die Mischung an Sprachen finde ich perfekt ? wobei Persisch als Ergänzung für eine mögliche neue Auflage sehr nett wäre!
Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch auch in Kindergärten oder Volksschule gut zum Einsatz kommen kann. Denn Farben, Zahlen, Tiere ? das sind meistens die ersten Wörter, die man als Kind lernt. Dennoch finde ich die Reime teilweise sehr kompliziert für Kinder. Würde es dennoch weiterempfehlen und hoffe auf weitere Sprachen!
Rezensionen von Rina:
Tolle Sammlung an verschiedensten Märchen und Weisheiten
Es war 1001 Mal von Margarete Wenzel
Dieses Buch besteht aus einer tollen Sammlung an inspirierenden Märchen und Weisheiten aus aller Welt. Geschichten aus dem deutschsprachigen Raum, aus Europa sowie Asien und anderen Orten laden sowohl zum stillen Lesen als auch zum Vorlesen und Weitererzählen ein. Aus diesem Grund lautet der Titel auch "Es war 1001 Mal", da diese Geschichten aus der mündlichen Überlieferung stammen und mindestens 1001 Mal erzählt wurden.
Es eignet sich für die ganze Familie und alle Altersklassen. Jeder bekommt die Möglichkeit seine eigene Lieblingsgeschichte zu finden, sich damit zu identifizieren und wiederum 1001 Mal weiter zu erzählen.








