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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LadyIceTea:

Manchmal ist weniger mehr

Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden von Fabio Genovesi


Es gibt diese Wellen, die aus dem Nichts kommen und dein ganzes Leben durcheinanderwirbeln. Dies geschieht Luna, als ihrem Bruder Luca beim Surfen etwas Schreckliches zustößt. Doch da findet sie am Strand geheimnisvolle Botschaften, die offenbar von Luca stammen, und sie trotzt der Hoffnungslosigkeit: Mit der chaotischsten Mutter, dem trägsten Lehrer, dem altklügsten Jungen und dem garstigsten Opa der Welt stürzt sie sich in ein irrwitziges Abenteuer.

Und zwischen antiken Legenden, Geistern der Vergangenheit und Botschaften des Meeres stolpert die Gruppe auf ihrem Roadtrip auch über all die kleinen und großen Wunder des Lebens.

Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen. Er baut viele Perspektivenwechsel ein und schafft es, dass jede Figur irgendwie ihre eigene Sprache und Erzählweise bekommt. Sehr gut gemacht. Zu Beginn erfahren wir noch viel über die Protagonisten, was leider zum Ende hin immer oberflächlicher wird, da immer mehr Personen und Schauplätze hinzukommen. Das ist auch eine der Sachen die mich gestört hat. Es passiert zu viel auf einmal. Die Geschichte verliert dadurch den Fokus auf die wichtigsten Personen. Es wäre schöner gewesen, wenn wir mehr über die Hauptpersonen erfahren hätten und die anderen etwas dezenter in den Hintergrund gerückt wären.
Dazu ist die Geschichte sehr skurril. Es gab Stellen, die hätten meines Erachtens nicht sein müssen, da sie die Geschichte runtergezogen haben. Auch ein paar der Personen und deren Handlungen haben mich eher verwirrt als tiefer in die Geschichte gebracht. Trotzdem hat der Stil des Autors viel für mich gerettet. Er streut immer wieder kleine Lebensweisheiten ein und spannt ein Netz voller Besonderheiten. Dieses Netz bekommt zwar durch oben genanntes ein paar Risse aber er rettet es zum Ende.
Aufgrund des Covers und des Klappentextes habe ich eine andere Geschichte erwartet. Das ist etwas schade. Vielleicht hätte das Bild ein anderes sein müssen. Ich war zuerst etwas enttäuscht, dass hat sich aber gelegt.
Wenn es nur um den Autor und seinen Stil geht, kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen. Die Story ist halt nicht für Jedermann etwas. Ich glaube, da muss jeder sich ein eigenes Bild machen.

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Rezensionen von FrauSchafski:

Sind Erinnerungen manipulierbar?

Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Walker Wendy

Die 15-jährige Jenny wird Opfer einer brutalen Vergewaltigung. Um ihr eine posttraumatische Belastungsstörung zu ersparen, entscheiden sich ihre Eltern für ein erinnerungsauslöschendes Medikament. Doch der Körper kann nicht vergessen ...

Auch wenn Jennys traumatisches Erlebnis zentral für diesen Roman ist, so steht sie als handelnde Person nicht im Mittelpunkt.

Im Gegenteil wählt die Autorin Wendy Walker eine ganz ungewöhnliche Erzählperspektive: Dr. Alan Forrester, der Psychiater. Er behandelt nicht nur Jenny, sondern auch ihre Eltern und weitere für die Handlung wesentliche Personen. In distanziert analysierender Haltung erläutert er dem Leser, was passiert und wie die betroffenen Figuren mit der Tat umgehen. In Zitaten kommen die handelnden Personen jedoch auch immer selbst zu Wort und sprechen über ihre Sicht und ihre Gefühle. Die Tatsache, dass ein medizinisch ausgebildeter Psychiater erzählt, macht seine Angaben glaubhaft, die medizinischen Fakten werden nicht infrage gestellt. Das führt dazu, dass der Roman eher eine Art "Psychogramm", eine Aneinanderreihung von psychotherapeutischen Betrachtungen ist, in der die einzelnen Figuren, ihr Verhalten und ihre Handlungen analysiert werden. Das liest sich nicht immer mühelos, der Leser ist in seiner Aufmerksamkeit voll gefordert, aber gerade das lässt den Psychothriller aus dem sonst häufig so reißerischen Genre herausragen.

Nach und nach verliert Forrester seine objektive professionelle Haltung, wird immer mehr persönlich in die Vorkommnisse hineingezogen. Schließlich wird er selbst zur maßgeblich handelnden Figur, die beginnt, die Fäden zu ziehen und das weitere Geschehen zu manipulieren. Das ist erschreckend, das ist aufwühlend und das ist äußerst spannend zu beobachten. Da der Leser von Forrester immer direkt angesprochen wird, ist er emotional mittendrin in der Geschichte.

Die Katastrophe lässt lange auf sich warten, sodass der Leser schon befürchtet, sie wird nicht mehr kommen. Doch dann geht alles ganz schnell, zu schnell. Da bleiben einige Ungereimtheiten im Storyverlauf ungeklärt. Dennoch wartet der Roman noch mit einer völlig unvorherzusehenden Wendung auf, die einige Fragen letztlich klären kann.

Es bleiben aber auch Fragen offen, die es auch bleiben sollen und den Leser noch eine Weile beschäftigen werden: Was passiert, wenn ein solches einnerungsveränderndes Medikament tatsächlich auf den Markt kommt? Wie viel Macht hat ein Psychiater und lassen sich Erinnerungen manipulieren? Die Antworten muss jeder für sich selbst finden.

Für mich ein Psychothriller ganz wie er sein muss: psychologisch analysierend, beklemmend und unvorhersehbar.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Eine Geschichte, die so dahinplätschert wie die Wellen am Strand

Sommertraum mit Aussicht von Brenda Bowen

Lottie, Rose, Caroline und Beverly brauchen alle eine Auszeit von ihrem Leben. Da trifft es sich gut, dass sie auf den Aushang des Hopewell Cottage auf Little Lost Island stoßen. Das Cottage verspricht Urlaub am Meer und genau die Auszeit, die sie alle benötigen.
Lottie, Mutter und Ehefrau, die von ihrem Ehemann nicht mehr richtig wahrgenommen wird.

Rose, die mit ihren beiden Zwillingen und völlig gestresst ist, Caroline, die Hollywood-Berühmtheit, die sich in die Abgeschiedenheit flüchten möchte und Beverly, der seiner Katze und seinem Lebensgefährten hinterher trauert und einfach keinen Menschen sehen möchte. Sie alle vier Landen auf Little Lost Island und lassen sich von dieser kleinen Insel verzaubern. Und ob sie wollen oder nicht, nach und nach gehen Veränderungen in ihrem Leben vor, die sie so alle nicht erwartet hätten.

Ich muss sagen, ich bin etwas enttäuscht. Das Cover und der Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht und ich hatte gehofft einen gefühlvollen Sommerroman lesen zu können. Ganz so, war es leider nicht. Die Geschichte hat viel Potenzial, das verschenkt wurde. Der Schreibstil ist ok. Er lässt sich flüssig lesen, so dass man nirgendwo stolpert, jedoch ist er etwas langweilig. Die Geschichte ist ebenfalls ein bisschen langweilig. Sie plätschert so vor sich hin und kommt nicht richtig in Fahrt. Die Personen sind alle gut beschrieben und ich konnte mir jeden Einzelnen gut vorstellen. Jedoch passiert zu wenig Wichtiges in diesem Buch. Die Vier kommen an, am Anfang gibt es ein paar Reibereien, die nach kurzer Zeit gelöst sind, jeder macht seine Inselaktivitäten und grübelt über sein Leben nach. Zwischendurch gibt es Einblicke in das Leben Zuhause und am Ende, Happy End.
An sich, eine gute Idee. Deswegen habe ich das Buch gekauft aber es ist zu oberflächlich. Den Protagonisten hätte mehr Tiefe verliehen werden können und müssen. Ein bisschen Drama hat auch gefehlt. Es ging alles zu glatt und die kleinen Krisen, die angedeutet wurden, waren nach zwei Seiten wieder ohne großes Aufheben wieder geklärt. Man hat das Gefühl, man würde selber mit auf der Insel sein und es würde die Geschichte genauso langsam an einem vorbeziehen, wie die Sonne. Als würde man den Tag dösend am Strand verbringen und am Morgen ist alles irgendwie noch so, wie am Abend. Mir hat die Tiefe in der Geschichte gefehlt. Plötzliche Wunderwandelungen der Ehemänner sind irgendwie nicht richtig glaubwürdig. Es war jetzt nicht schrecklich das Buch zu lesen aber für mich hat es zu sehr gezogen und ich musste mich zwischendurch wirklich erinnern weiterzulesen.
Wer gerne seichte und lockere Geschichten zum Abschalten sucht, der ist hier richtig. Wer etwas mehr Tiefe erwartet, sollte dieses Buch eher nicht lesen.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Eine spannende Reise zwischen den Welten

Die Hüterin der Welten von Sabine Schulter

Die Weltenuhr ist ein mystisches Gebilde, das die unterschiedlichen Welten und den Schleier, der sie voneinander trennt, im Gleichgewicht hält. Die Hüter in Loreen wissen das, doch Néle, die ein völlig normales Leben auf der Erde führt, ahnt davon nichts. Doch der Schleier wird immer dünner und fremde Krieger wollen sich der anderen Welten bemächtigen.

Völlig unverhofft findet sich Néle in Loreen wieder, wo sie auf Menschen trifft, die ihre Hilfe brauchen. Denn nur sie scheint die Gabe zu besitzen, den Schleier wieder zu festigen und die Welten vor der vollständigen Vernichtung zu retten. Nun ist es an ihr, sich zu entscheiden, ob sie ihr Schicksal annimmt oder nicht.

Zuerst hat mich das Cover interessiert. Durch die Farben ist es mir direkt ins Auge gesprungen. Danach habe ich mir obigen Klappentext durchgelesen und wusste direkt, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super angenehm und nimmt einen gut mit in die Geschichte. Die Protagonisten sind mir allesamt sympathisch. Ich finde es klasse, wie Néle mit den ganzen schwierigen Situationen umgeht und fertig wird. Sie ist ein starker Charakter und passt super in die Story. Obwohl ich mir vielleicht ein paar Ecken an ihr gewünscht hätte, damit sie nicht so perfekt wirkt.
Die Welt in die sie gerät ist hammer beschrieben. Ich finde, die Autorin hat ein grandioses Konstrukt der verschiedenen Welten entworfen und sich wirklich Gedanken über die Flora und Fauna und die Bewohner gemacht. Das hat mich beeindruckt.
Das Buch ist zum Glück anders als die anderen Bücher des Genres und hebt sich ab. Es hat mich mitgenommen, gefesselt und fasziniert. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und kann das Buch nur empfehlen.

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Rezensionen von LadyIceTea:

In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat...

Die Hüterin der Welten von Sabine Schulter

?Sommer hinter Dornen? beginnt so märchenhaft, wie all die geliebten Geschichten von damals. Doch geht es hier nicht um das klassische Bild ?Prinz liebt Prinzessin?, hier geht es um eine andere Geschichte.
Es geht um Aria und Cedric. Cedric soll die schlafende Prinzessin Dornröschen befreien. Doch der Prinz ist beileibe kein erfahrener Krieger und bittet daher das Nächtliche Siegel um Hilfe.

Aria ist die sechste Kriegerin im Nächtlichen Siegel. Sie ist die einzige Frau und ausgerechnet ihr, wird Cedrics Auftrag zugeteilt. Dieser ist zunächst nicht begeistert, den Schrecken und Gefahren hinter der Dornenranke, in Begleitung einer Frau, entgegenzutreten. Doch Aria weiß sich zu helfen und bald erkennt auch Cedric, dass Aria kein schwaches Mädchen ist.

Vorab: Die Geschichte war viel zu kurz!! Ich hätte so gerne noch viel mehr über die Zwei und über die einzelnen Königreiche und das Nächtliche Siegel erfahren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe die Geschichte an einem Stück verschlungen. Die Idee, die Geschichte in bekannten Märchenwelten anzusiedeln und sie wie ein Märchen beginnen zu lassen, hat mir von Anfang an gut gefallen. Das Thema wurde stimmig durchgezogen. Auch die Charakterdarstellungen und die Erzählperspektive haben gut zum Gesamtbild gepasst.
Ich habe Angst hier zu viel zu verraten, da die Geschichte leider nur 79 Seiten hat. Nur so viel: Die zwischenmenschliche Beziehung, die sich zwischen Aria und Cedric entwickelt ist wundervoll erzählt und auch die Abenteuer die sie erleben passen perfekt in die Märchenwelt und sind weder übertrieben, noch zu langweilig. Auch das Ende hat sich super eingefügt und die Geschichte richtig gut abgerundet.
Dazu noch ein schönes Cover. Ich bin begeistert.
Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten und dritten und vierten Teil gibt.

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Rezensionen von AngiF:

John Wayne 2.0

Regengötter von James Lee Burke

Der aufgrund einer Kriegsverletzung zum Frührentner und Gelegenheitsjobber gewordene Alkoholiker Pete Flores ist in derben Schwierigkeiten. Bei seinem letzten Job als Fahrer wird er Zeuge von einem Massenmord an asiatischen Prostituierten, die als Mulis Drogen in ihren Körpern transportierten. Voller Panik macht Pete sich vom Tatort aus dem Staub.

Von nun an werden er und seine Freundin, die Kellnerin und Folksängerin Vikki Gaddis gejagt. Und dies nicht nur von diversen Auftragskillern und deren Bossen sondern auch von der Polizei. Sheriff Hackberry ?Hack? Holland tut zusammen mit seiner Partnerin Chief Deputy Pam Tibbs alles, um die beiden vor den Killern zu finden und somit zu schützen. Mehr oder weniger erhalten Hack und Pam Unterstützung vom FBI sowie ICE, doch auch die verfolgen eigentlich ihre eigenen Ziele, nämlich der großen Bosse hinter der ganzen Sache habhaft zu werden. Wer wird diese Jagd roadmoviegleich quer durch Texas gewinnen und wer muss schlussendlich dran glauben?

Wer sich für den Thriller ?Regengötter? von James Lee Burke entscheidet, wird ein wahres Meisterwerk in den Händen halten. Jede einzelne Szene ist eine perfekte Darbietung, bis ins kleinste Detail durchdacht und einzigartig geschrieben. James Lee Burke schreibt in einem guten Tempo und in unverwechselbarer Sprache. Das Lesen ist angenehm, natürlich hochspannend und zu jeder Zeit Unterhaltung auf höchstem Niveau. Die Charaktere hat der Autor ausgezeichnet herausgearbeitet und vollendet gezeichnet. Besonders Sheriff Holland sticht hervor, der einsame Wolf, der nach dem Tod seiner zweiten Ehefrau und dem Wegzug seiner Kinder ein Einsiedlerleben führt und seinem Job geradezu verbissen nachgeht; diese Figur ist äußerst realitätsnah, selbst sein John-Wayne-gleiches Aussehen kaufe ich dem Autoren ab. Sehr gekonnt hat der Autor immer wieder überraschende Abläufe und unerwartete Reaktionen seiner Charaktere eingebaut, die ich als Leserin so nicht erwartet hatte.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem brillanten Thriller seine wohlverdienten fünf Sterne von fünf möglichen Sternen und empfehle ihn unbedingt weiter an Leser, die anspruchsvolle Lektüre bevorzugen und sich von der Dicke des Buches nicht abschrecken lassen, die 672 Seiten sind die investierte Lesezeit mehr als wert. Wer ein Buch des Autoren gelesen hat, will seine anderen Werke gleich im Anschluss verschlingen ? ein wahrer Pageturner ist dieses Buch.

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Rezensionen von manu63:

Lindbergs erster Fall

Regengötter von James Lee Burke

Der Autor Thomas Kowa nimmt den Leser in seinem Thriller Remexan ? der Mann ohne Schlaf mit zum ersten Fall von Kommissar Lindberg. Dieser muss herausfinden wer für brutale Morde verantwortlich ist. Sind es Tierversuchsgegner? Ein Serienkiller oder steckt jemand gänzlich unerwartetes hinten den Taten?

Diese Fragen beantwortet der Autor gekonnt im Laufe der Geschichte, der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, Thomas Kowa schafft es den Leser durch einen durchgängigen Spannungsbogen in Atem zu halten.

Ich selber hatte nach ca. 2/3 des Buches eine Ahnung wer hinter allem steckt, aber erst relativ zum Schluss klärt sich auf, wer es tatsächlich ist. Angelegt ist das Buch in relativ viele kurze Kapitel, was jedoch den Lesefluss nicht hemmt. Aufregende Sequenzen wechseln sich ab mit ruhigeren Momenten in denen ich als Leser etwas zu Atem kommen konnte. Insgesamt ein gut geschriebener Thriller der durchaus nahe an realen Möglichkeiten liegt.

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Rezensionen von Amelie-Francis:

leider kein Triller

Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Walker Wendy

Wendy Walker schrieb den Triller ?Dark Memoires ? Nichts ist je vergessen?. Das Buch ist 2016 im Fischer Verlag erschienen.

Die Handlung spielt in einer Kleinstadt in Connecticut. Jenny Kramer ein High-School-Mädchen geht auf eine Party. Dort wird sie in dem nahe gelegenen Wald schmerzhaft 1 Stunde lang missbraucht.

Sie wird im Krankenhaus mit der Zustimmung ihrer Eltern mit einem Medikament versorgt die Ihre Erinnerung an den Tathergang auslöscht. Sie weiß um die Vergewaltigung kann sich aber nicht mehr an Einzelheiten erinnern und wird dadurch immer depressiver bis hin zu einem Selbstmordversuch. Der Psychiater Alan Forrester wird daraufhin eingeschaltet und versucht mit Mithilfe von Jenny die verschütteten Erinnerungen wieder heraus zu locken. Dabei helfen sind auch die Eltern von Jenny involviert.

Der Durchbruch in Erinnerung gelingt Jenny mit Hilfe von Chlorduft. Dieser hatte der Vergewaltiger an sich. Sie kann sich an die Tat selbst wieder erinnern. Wird man dem Täter auf die Spur kommen.

Das Buch wird aus des Psychiaters Alan Forrester geschrieben. Die Geschichte um die Tat von Jenny Kramer ist schockierend. Aber es fehlt mit der rote Faden der durch die Handlung des Buches gehen sollte. Es wird von vielen verschiedenen Menschen und verschiedenen Handlungen erzählt, durch das der Zusammenhang nur schwer bis gar nicht Nachvollziehbar ist.

Der Roman ?Dark Memoires ? Nichts ist je vergessen? ist eine Geschichte in der eine Vergewaltigte, die mit Medikamenten ihr Gedächtnis zu der Tat verloren hat, mit Hilfe ihres Psychiater, wieder zu reaktivieren.

Die Kapitel sind zeitweise bis meistens schwer zu Lesen und oft nicht in einen Zusammenhang zu finden. Das Ende ist verwirrend.

Dieser Roman ist als ?Der Triller des Jahres? ausgewiesen, sehe ich nicht so. Mir fehlt die komplette Spannung da es aus Sicht des Psychologen erzählt wird. Das ist leider Schade.

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Rezensionen von Gudrun67:

Gute Informationen zum Thema Ernährung, die zwar nichts Neues aufzeigen, jedoch Licht in den "Dschungel" bringen

Sei dein eigener Ernährungscoach! von Tatiana Mouret

Tatiana Mouret bindet den Leser mit ihrem Erzählstil mit in die Vorgänge. Oft ist es mir so vorgekommen, als wolle sie Bekannten aus ihrem Leben erzählen.

Die Beweggründe und das jeweils daraus resultierende Verhalten sind gut nachvollziehbar und -empfindbar.



Auch die Verhaltensweisen, die das Umfeld so an den Tag legt, kommen mir sehr bekannt vor.

Ich sehe das Buch als Erzählung der Autorin über die Zusammenhänge.

Interessant und wissenwert, dass man mit bestimmten Ansichten und die Reaktionen darauf nicht allein dasteht.



Die in Kästchen eingebundenen Informationen zu den jeweiligen Themen sind gut als Untermalung und zum Verständnis; auch teilweise als Gedankenstütze zu gebrauchen.



Die Rezepte, die zum Ende des Buches vorliegen, klingen lecker und werden sicherlich in meiner Küche Einzug halten.



Mein Fazit: Gute Informationen zum Thema Ernährung, die zwar nichts Neues aufzeigen, jedoch Licht in den "Dschungel" bringen

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Rezensionen von Landbiene:

Glück ist..

Glück ist, wenn man trotzdem liebt von Hülsmann Petra

Cover:

Das Cover ist auf den ersten Blick sehr unscheinbar und hätte mich im Buchladen nicht wirklich angesprochen. Betrachtet man es jedoch näher ist es erfrischend, sommerlich und passend zu dem Buch.

Eigene Inhaltsangabe:

Das Leben von Isabelle ist bis in kleinste geplant und organisiert.

Jeder Tag hat seinen festen Ablauf. Doch dann macht das Vietnamesische Restaurant in dem sie jeden Tag ihre Nudelsuppe in der Mittagspause gegessen hat zu. Schon allein diese Kleinigkeit bringt ihr Gemüt richtig aus den Fugen, denn es hat ein neues Restaurant eröffnet und der Koch weigert sich ihr eine Suppe nach ihren Vorstellungen zu kochen...Was für ein Desaster! Doch nicht nur das macht Isa zu schaffen, denn ihre große Liebe sucht sie auch noch...von daher beginnt eine etwas turbulentere Zeit für die sonst so strukturierte Isa.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Petra Hülsmann lässt sich angenehm und flüssig lesen. Ich bin nur so durch die Kapitel geflogen. Sprachlich es einfach gehalten und die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Isabelle erzählt. Ich bin gut in das Buch rein gekommen und war von der angenehmen Schreibweise überrascht. Die Kapitel sind recht lang, so dass schnell mal ein paar Seiten weiter lesen eher nicht gegeben ist. Nummeriert sind die Kapitel nicht, sondern jedes verfügt über einen kreativen Titel.

Hauptprotagonistin:

Die Hauptprotagonistin ist die 27-jährige Isabelle Wagner. Isabelle ist sehr strukturiert und organisiert. Spontanität gibt es bei ihr nahezu kaum. Isabelle fand ich gerade am Anfang des Buches durch ihre Art etwas nervig. Wenn etwas ihren normalen Tagesablauf durcheinander brachte, war sie völlig daneben. Auch empfand ich sie für ihr Alter etwas zu naiv und gutgläubig. Zum Glück entwickelt sich Isabelle im Laufe des Buches, so dass man sie am Ende einfach mögen muss.

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte rund um Isa hat mir gut gefallen. "Glück ist wenn man trotzdem" liebt ist ein aufmunternder, humorvoller und schöner Sommerroman zum entspannen.



4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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