Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Goejos:
Meeresgeschichten
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
Eine Fantasy-Geschichte. Nicht gerade das, was zu meiner Lieblingslektüre zählt. Aber hier war es anders. Bereits nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die junge Speerfischerin Tavi, in ihrer Umgebung als Verräterin ein Ausgestoßene, bis sie ein geheimnisvolles, aber auch gefährliches Artefakt findet.
Sie ist fest entschlossen das Geheimnis dieses magischen Gegenstandes, welcher zwei Welten zu verbinden scheint, zu enträtseln. Doch je tiefer sie in dieses Geheimnis eindringen will, umso gefährlicher wird es für sie und zeitweise auch für ihre Umgebung. Doch Tavi lässt sich nicht von ihrer Aufgabe abbringen, sie will auch ihre Eltern aus den Fängen der Salzminen befreien. doch bis dahin ist es ein weiter und gefährlicher Weg. Der Salzorden ist hinter ihrem Artefakt her. Er scheut keine Wege, um an diesen heranzukommen. Bis zum diesmaligen Ende der Geschichte geht es Schlag auf Schlag, auch die Liebe spielt etwas mit. Für Liebhaber solcher Geschichten ein unbedingtes und lesenswertes Buch. Auch die Aufmachung trägt dazu bei.
Rezensionen von Gute_Laune:
Freiheit kann auch ein Gefängnis sein
Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien
Lales Start ins Leben ist schon unglücklich, denn da ihre Mutter drogenabhängig ist, hat sie direkt nach der Geburt einen Entzug. Sie landet im Heim, bei Pflegeeltern, in einer WG, Drogen sind immer ein Teil ihres Umfelds. Sie weiß, dass andere Kinder ein völlig anderes Leben führen und versucht, einfach nur zu überleben.
Dabei geht sie durch jede Menge schlimme Zeiten und Phasen.
Es gibt hier massig Themen, die triggern. Ist es tatsächlich autobiografisch? Ich weiß es nicht. Das spielt für mich aber auch keine wirkliche Rolle. Die Erzählkunst ist gigantisch, die Direktheit beängstigend, die Ehrlichkeit erschreckend. Und genau das bewirkt, dass man mit Lale durch die Jahre geht und an ihrer Seite sein möchte, ihr helfen möchte, ihr alles Gute wünscht, Glück, Liebe, ein echtes Zuhause.
Der Erzählstil ist etwas gewöhnungsbedürftig durch die durchgehende Gegenwartsform. Alles passiert jetzt. Lale, die in den 1980ern aufwächst, blickt nur sporadisch zurück, gar nicht nach vorne, lebt im Augenblick, erzählt fast emotionslos. Und das, obwohl so viele Gefühle in ihr stecken. Es ist jedoch ein gutes Bild dafür, wie wenige von ihren Gefühlen erwidert werden, wie viele ihrer Gefühle aber immer wieder verletzt werden. So unbequem das Stilmittel ist, so gut funktioniert es auch.
Die Story ist schwer, oft belastend, aber erstaunlicher Weise unfassbar bereichernd. Wohl fühlt man sich nicht beim Hören, obwohl Aileen Wrozyna eine echt tolle Sprechstimme hat und sie auch gekonnt einsetzt. Trotzdem hab ich keine Minute bereut. Sterne abziehen wäre unfair, denn gerade diese schweren Geschichten haben viel zu sagen und passen ins wahre Leben. Ob nun autobiographisch angehaucht oder nicht, ich gebe fünf Sterne.
Rezensionen von goejos:
Meeresgeschichten
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
Eine Fantasy-Geschichte. Nicht gerade das, was zu meiner Lieblingslektüre zählt. Aber hier war es anders. Bereits nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die junge Speerfischerin Tavi, in ihrer Umgebung als Verräterin ein Ausgestoßene, bis sie ein geheimnisvolles, aber auch gefährliches Artefakt findet.
Sie ist fest entschlossen das Geheimnis dieses magischen Gegenstandes, welcher zwei Welten zu verbinden scheint, zu enträtseln. Doch je tiefer sie in dieses Geheimnis eindringen will, umso gefährlicher wird es für sie und zeitweise auch für ihre Umgebung. Doch Tavi lässt sich nicht von ihrer Aufgabe abbringen, sie will auch ihre Eltern aus den Fängen der Salzminen befreien. doch bis dahin ist es ein weiter und gefährlicher Weg. Der Salzorden ist hinter ihrem Artefakt her. Er scheut keine Wege, um an diesen heranzukommen. Bis zum diesmaligen Ende der Geschichte geht es Schlag auf Schlag, auch die Liebe spielt etwas mit. Für Liebhaber solcher Geschichten ein unbedingtes und lesenswertes Buch. Auch die Aufmachung trägt dazu bei.
Rezensionen von Brigittte:
Mini ganz groß!
Logbuch einer Himmelsstürmerin von Frauke Angel
Durch die Tagebuch- bzw. Logbuchform fühlt man sich Mini sofort ganz nah. Ihre Gedanken sind so ehrlich, so kindlich und zugleich so berührend, dass man stellenweise wirklich schlucken muss – besonders, wenn sie von ihrem Start ins Leben erzählt. Mini ist wirklich einfach großartig: neugierig, mutig, voller Ideen und mit einem herrlichen Erfindergeist.
Ihre Begeisterung für Technik, Robotik und den Weltraum steckt sofort an. Meine Enkel fanden ihre Erfindungen – vor allem MT One – unglaublich spannend!
Was mir besonders gefallen hat: Dieses Buch zeigt auf ganz liebevolle Weise, wie wichtig es ist, Kinder ernst zu nehmen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Gleichzeitig macht es Mut – vor allem Mädchen –, ihren Interessen zu folgen und an sich selbst zu glauben. Die Seiten sind wunderschön gestaltet, mit vielen kleinen schwarz-weißen Illustrationen, die perfekt zur Geschichte passen und immer wieder kleine Pausen zum Staunen bieten.
Für uns ist dieses Buch eine ganz besondere Mischung aus Herz, Humor und ganz viel Inspiration. Wir waren begeistert – und Mini bleibt uns ganz sicher noch lange im Kopf!
Rezensionen von Goejos:
Meeresgeschichten
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
Eine Fantasy-Geschichte. Nicht gerade das, was zu meiner Lieblingslektüre zählt. Aber hier war es anders. Bereits nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die junge Speerfischerin Tavi, in ihrer Umgebung als Verräterin ein Ausgestoßene, bis sie ein geheimnisvolles, aber auch gefährliches Artefakt findet.
Sie ist fest entschlossen das Geheimnis dieses magischen Gegenstandes, welcher zwei Welten zu verbinden scheint, zu enträtseln. Doch je tiefer sie in dieses Geheimnis eindringen will, umso gefährlicher wird es für sie und zeitweise auch für ihre Umgebung. Doch Tavi lässt sich nicht von ihrer Aufgabe abbringen, sie will auch ihre Eltern aus den Fängen der Salzminen befreien. doch bis dahin ist es ein weiter und gefährlicher Weg. Der Salzorden ist hinter ihrem Artefakt her. Er scheut keine Wege, um an diesen heranzukommen. Bis zum diesmaligen Ende der Geschichte geht es Schlag auf Schlag, auch die Liebe spielt etwas mit. Für Liebhaber solcher Geschichten ein unbedingtes und lesenswertes Buch. Auch die Aufmachung trägt dazu bei.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung
Der Gesang der See von Trude Teige
Mit diesem historischen Roman entführt uns die norwegische Autorin Trude Teige in die Welt des 19. Jahrhunderts, in das Dorf Kvalsivka, im Westen Norwegens. Hier wächst Kristiane, die Tochter des Lotsen, in dem kleinen Fischerdorf auf, dessen Wohl vom Fischfang und der eher kargen Landwirtschaft abhängt.
Das Leben der Menschen ist von harter Arbeit und den Sorgen um die Männer, die als Fischer allzu häufig von der erbarmungslosen See verschlungen werden, gekennzeichnet.
Als auch Kristianes Vater von einem Fischzug nicht mehr zurückkehrt, fühlt sie sich verpflichtet, ihr Versprechen ihm gegenüber einzuhalten, nämlich die begehrte Lotsennummer in der Familie zu behalten. Obwohl sie von ihrem Vater das Handwerk des Lotsen und alles über den Fischfang gelernt hat, ist es ihr als Frau verboten, als Lotsin zu arbeiten. Sie muss heiraten. Wenige Monate später, sie ist mit dem ersten Kind schwanger, kommt auch Anders um Leben.
Als auch ihr Mann Anders nicht zurückkehrt, wird sie von der Lotsenschaft dazu gezwungen, erneut zu heiraten. So heiratet sie Lars, den sie von klein auf kennt und der sie schon immer geliebt hat. Obwohl sie Lars auch liebt und braucht, gehört ihre wahre Leidenschaft einem anderen. Während der Lotsenhof immer mehr prosperiert, freundet sich Lars ausgerechnet mit dem Mann an, den Kristiane begehrt ...
Meine Meinung:
Dieser Roman ist der erste von Norwegens Bestsellerautorin Trude Teige, der erst vor kurzem ins Deutsche übersetzt worden ist. Schon bei diesem Roman ist das Potenzial der Autorin spürbar. Ihre Figuren, vornehmlich starke Frauen, die sich von Konventionen nicht von ihrem Weg abhalten lassen, sind sehr gut herausgearbeitet. Daneben kann man in die norwegische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eintauchen. Hier legt Trude Teige eine besonderes Augenmerk auf die harte Arbeit der Fischer, die den Naturgewalten ausgeliefert sind und wenn die Erträge des Fischfangs nicht ausreichen, vom kargen Boden einer kleinen Landwirtschaft leben müssen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem eindrucksvollen historischen Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Was für ein toller Wohlfühlroman !
Das Glück schmeckt nach Meer: Die Bonbonkocherei von Birte Stährmann
Mut, der Glaube an sich selbst und eine große Portion Menschenkenntnis – all dies zeichnen die Hauptfigur Annika in Birte Stährmanns Buch Das Glück schmeckt nach Meer / Die Bonbon-Kocherei aus. Alles hinter sich zu lassen, einen Neuanfang wagen, das wünscht man sich im tristen Alltag ja selbst ganz oft und Annika macht es.
Ihre Figuren zeichnet die Autorin sehr authentisch und bildhaft und mit Annika – aber auch allen anderen Charakteren – habe ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt. Alle Charaktere passen perfekt in die Geschichte und ich habe mich mit dem Schreibstil von Birte Stährmann auch direkt hineingezogen gefühlt.
Was mir besonders gefallen hat, war, dass sich sowohl Figuren, als auch Szenen und Örtlichkeiten so bildhaft lesen ließen, dass ich jederzeit ein Bild davon im Kopf hatte, richtig schön !
Spannend, Humorvoll, aber auch mit viel Tiefe hat die Autorin hier einen Roman geschrieben, den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe, weil er mich so gepackt habe. Ich konnte das Buch zeitweise nicht aus der Hand legen und habe mich so wohl mit Annika und ihren Bonbons gefühlt – besser geht es für mich als Leserin nicht !
Eine absolute Empfehlung gibt es von mir dafür – das Buch ist absolut lesenswert !
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung
FREI - Bester Anfang (FREI 3) von Sarah Welk
Dieses Buch ist der dritte Band der beliebten Jugendbuchreihe FREI und erzählt die bewegende Geschichte von Koray, der sich auf die Suche nach seinem Vater begibt und dabei nicht nur seine Freunde, sondern auch sich selbst besser kennenlernt.
Koray hat genug von Geheimnissen, von Halbwahrheiten und dem Lebensstil seiner Mutter.
Als die beiden, nachdem der letzte Lebensgefährte der Mutter deren Existenz als Influencerin zerstört und mit dem gesamten Vermögen verschwindet, in die alte Heimat Rottloch zurückkehren, will er endlich Antworten auf die Frage nach seinem Vater finden.
Dabei wird er von seinen Freunden Nico, Nasrin und Nina unterstützt. Dass er sich in Marc verliebt ist nicht vorgesehen, bringt aber ein weiteres Thema in die Geschichte, das sowohl für Leserinnen und Leser als auch für deren Eltern interessant zu lesen ist.
Koray und seine Freunde stoßen auf alte Fotos, auf Familiengeheimnisse anderer und letztlich auf die Erkenntnis, dass man nicht unbedingt blutsverwandt sein muss, um in einer Familie zu leben.
Meine Meinung:
Diese Geschichte vom Erwachsenwerden, erster Liebe und die Such nach den eigenen Wurzeln hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere der Jugendlichen wirken an einigen Stellen gereifter als Korays Mutter Chiara, die als Influencerin in anderen Sphären geschwebt ist und nun den Aufprall in der Wirklichkeit des Dorfes schlecht verkraften kann. Tja, der Umschwung von Abu Dhabi nach Rottloch ist schwierig. Stellenweise benimmt sich Chiara wie ein kleines Kind, wodurch sie mir nicht sehr sympathisch ist.
Korays Freunde zeigen, wie wichtig Zusammenhalt, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit mit ein, wodurch die Geschichte lebendig und vielseitig wird.
Der Schreibstil wirkt authentisch, ist wunderbar kurzweilig und angenehm zu lesen. Der Autorin gelingt es wunderbar, wichtige Themen wie Familie und Selbstfindung sensibel und modern zu vermitteln.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser Coming-of-Age-Geschichte, die durch Humor, Tiefgang, Abenteuer und erste Liebe besticht 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Auftakt einer skurrilen Krimi-Reihe
Ziemlich beste Verbrecher von Sunil Mann
Dieser Krimi aus der Feder von Sunil Mann ist der Auftakt einer Reihe rund um die Pensionisten Alois Mistelzweig und Bertha Bartok, die in einer Art Schicksalsgemeinschaft in einer Villa, die ihrer früheren Arbeitgeberin gehört hat, zusammenleben. Ohne richtiges Einkommen schummeln sie sich durch allerlei Gaunereien durch das Leben.
Als sie dabei ertappt werden, einer augenscheinlich vermögenden Dame, das frisch abgehobene Geld aus der Handtasche zu ziehen, müssen sie wohl oder übel den Deal mit der Frau akzeptieren, um nicht bei der Polizei angezeigt zu werden. Die Bedingung lautet, ihre Freundin Emilie zu finden.
Die beiden ahnen nicht, in welches Hornissennest aus Intrigen, Korruption und Lügen sie stoßen werden. Auch einem Mord kommen sie auf die Spur, dabei haben Bertha und Alois im Garten der Villa, unter dem Birnbaum, selbst ein delikates Problem.
Meine Meinung:
Ich kenne den Autor Sunil Mann, Sohn einer in die Schweiz eingewanderten indischen Familie, schon von seiner Reihen rund um den Privatdetektiven Vijay Kumar sowie um das Ermittlerpaar Marisa Greco und Bashir Berisha.
Doch dieser Reihenauftakt ist ein wenig anders. Er zeichnet sich durch seinen durchaus humorvollen Grundton aus, auch wenn es stellenweise auch ernste Szenen gibt. Bertha, die ehemalige Köchin und der verhinderte Konzertpianist können sich eigentlich nicht ausstehen. Dennoch ermitteln sie gemeinsam, um Geld für den Unterhalt der Villa zu erhalten. Was es mit der Villa auf sich hat, müsst ihr selbst lesen.
Wer das Cover genau betrachtet, kann den Schatten zweier Personen entdecken, die im Garten ein Loch graben. Richtig geraten, das sind unsere Hobby-Schnüffler.
Der Cliffhanger deutet auf eine Fortsetzung hin. Möge sie bald erscheinen.
Fazit:
Wer einen Krimi mit skurrilen Ermittlern lesen möchte, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich diesem Reihenauftakt 4 Sterne.
Rezensionen von buchina:
Düster und Spannend
The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Bei diesem Roman hat mich der Titel neugierig gemacht. Unter Crane und Nightjar habe ich mir zwei Fantasy Figuren vorgestellt und war dann im ersten Moment etwas enttäuscht, dass es die Namen der Protagonisten sind.
Es wird eine düstre und grausame Welt beschrieben, in dem der Großteil der Bevölkerung von Armut und Angst beherrscht wird.
Selbst kleinste Vergehen werden auf grausamste Weise bestraft. So erwischt es auch Crane und Nightjar, die sich kurz vor ihrer Gefangennahme zum ersten Mal sehen. Die Beschreibungen des Straflagers und der Hinrichtungen sind jedenfalls nichts für schwache Nerven.
Die Geschichte schreitet schnell voran und ist spannend. Nicht nur die Hauptcharaktere werden nachhaltig beschrieben, auch die Nebencharaktere erhalten Raum, damit sie für mich als Leser greifbarer werden. Die Schauplätze ändern sich schnell und ich hatte oft das Gefühl, dass ich gerne länger an einem Schauplatz verweilt hätte, um mehr dazu zu erfahren.
Im Buch gibt es immer wieder überraschende Wendungen und vor allem das Ende bietet einen unvorhersehbaren Plot Twist, der alles in ein neues Licht rückt und viel Spannung für den zweiten Teil verspricht.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und die Seiten flogen so nur dahin. Manchmal hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht und auch einen etwas langsameres Worldbuilding. Den zweiten Teil möchte ich aber trotzdem unbedingt lesen.









