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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BirgitS:

Nicht ganz rund...

Nordwindworte von Marieke Hansen

Buch oder Film? Was würdest du wählen? Sowohl das Thema Buch und Film, als auch Emden und Ostfriesland haben mich im Klappentext des Buches von Marieke Hansen sehr angesprochen. Nicht zuletzt, weil es das Thema selten in Büchern gibt. Auch das Cover mit den Dünen und der Sonne löste bei mir Nordseefeeling aus und erinnerte mich an meinen Sommerurlaub im letzten Jahr, den ich in der Nähe von Emden verbrachte.

In dem Buch lernen wir Mia kennen, die Hals über Kopf den Buchladen ihres Vaters mit dem Namen "Soegeldietsche" übernehmen muss. Darauf wurde in der Geschichte viel zu wenig eingegangen. Wie hat Mila es geschafft sich so schnell einzuarbeiten?

Sie verliebt sich kurz darauf in den attraktiven Peer. Peer liebt Filme, Mila liebt Bücher. Wie passt das zusammen? Die Liebesgeschichte der beiden mochte ich sehr, weil sie von Anfang an zusammenhielten, was auch war und füreinander da waren. Ich mochte auch Mlias Beziehung zu ihrer Freundin Gesa, die sehr warmherzig ist und stark reagierte, und Mila somit in einigen brenzligen Situationen rettete.

Tierische Verstärkung gab es in Form von Mias 4 Katzen und Peers Hund. Diese machten das Buch kurzweiliger zu lesen. Aber wie schafft es die Mila nach all der Arbeit im Buchladen und der Organisation für den Buchsommer noch die Katzen zu versorgen? Ist das nicht ein bisschen unlogisch?

Auch das Verhalten von Pia, ihrer Feindin fand ich schlichtweg übertrieben. Natürlich gab es der Geschichte ein bisschen Aufwind, aber das hätte ruhig weniger sein können.

Ich liebte hingegen den Jungen Jelte, der von Mia und Nora mit offenen Armen in die Buchhandlung aufgenommen wurde und dem sowohl die Bücher als auch der Film geholfen haben wieder das notwendige Selbstvertrauen zu erlangen.

Alles in allem ist "Nordwindworte" ein Buch, mit liebenswerten und weniger liebenswerten Charakteren, einer wunderschönen Gegend als Spielort und einigen Unstimmigkeiten, der ich mittelmäßige 3 Sterne gebe.

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Rezensionen von peedee:

Ein klarer Fall von „nichts ist klar“

Gärten, Gift und kalte Rache von Klaudia Blasl

Pauline und Berta, Band 3: Oberdistelbrunn hat sich mehr Biodiversität und sanfter Tourismus auf die Flagge geschrieben. Die Umsetzung ist jedoch alles andere als einfach, denn Veränderungen missfallen vielen. Erst recht, wenn ein Experte von auswärts kommt und ihnen erklären will, wie etwas zu machen ist.

Nach dem Fund eines Hundeskeletts ist die Aufregung gross, kurz darauf wird ein Mann vergiftet aufgefunden. Er bleibt nicht der Einzige. Pauline und Berta, Hobbygärtnerinnen mit Miss-Marple-Gen, wollen dem Täter auf die Spur kommen, bevor es weitere Opfer gibt…

Erster Eindruck: Ein aussergewöhnliches Cover, ein witziger Titel – gefällt mir.

Dies ist Band 3 der Reihe, für mich jedoch die erste Begegnung mit Pauline und Berta.

Paulines Mann macht ihr Sorgen, denn er kommt aus der Reha und verhält sich merkwürdig. Der ehemalige Couch Potato hat plötzlich sportliche Ambitionen! Da steckt bestimmt eine andere Frau dahinter! Paulines Nachbarin und Freundin Berta hat mir gut gefallen – ich konnte sie mir optisch sehr gut vorstellen.
Der Fund des Hundeskeletts bringt etwas in Gang, das ganz Oberdistelbrunn in Angst und Schrecken versetzt. Und selbstverständlich den Kommissar – Entschuldigung, selbstverständlich Hauptkommissar – wütend macht (er hat eine sehr kurze Zündschnur, das heisst, es braucht nicht viel, damit er sich in Rage redet). „Ist in diesem verdammten Kaff eine kollektive Gehirnlähmung ausgebrochen? Oder steht selbstständig denken hier schon auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tätigkeiten?“ Er war eine sehr grosse Herausforderung für meine Geduld. So ein unsympathischer, vorverurteilender Typ, das glaube ich ja nicht! Aber er scheint es mit Pauline & Co. wohl seit Band 1 nicht leicht gehabt zu haben. Aber trotzdem!

„Morde sind schon eine spannende Sache, solange es einen nicht selbst trifft.“

Dies war für mich das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Der Schreibstil war sehr blumig (logisch!), ziemlich überschwänglich (insbesondere auf die Länge hinaus), mit kreativen Vergleichen (z.B. „asthmatische Nilpferde mit Pollenallergie im Stepptanz“). Das Schwarzhumorige hat mir sehr gut gefallen; die Kenntnisse über Pflanzen und deren Wirkungen waren beeindruckend, erst recht für jemanden, der nicht gerne in der Erde buddelt oder sich täglich mit Kulturpflanzenbegleitgrün (schöne Umschreibung für Unkraut) und Nützlingen/Schädlingen beschäftigt. Eine überraschende Auflösung – 3 Sterne.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Ein besonders gutes Studienbuch mit hilfreichen Impulsen

Das Bibellesebuch zu Hiob von Lydia Riess

Das Bibellesebuch zu Hiob ist für mich besonders faszinierend und ich finde es sehr gelungen.

Ich mag Bibellesebücher sehr gerne, denn sie sind eine wunderbare Möglichkeit die Bücher und Botschaft der Bibel besser zu verstehen. Dadurch setze ich mich intensiv und konkret mit dem gelesenen Text auseinander.

Lydia Rieß hat dieses Buch mit viel Detailwissen und Liebe zum Buch Hiob geschrieben. Während des Lesens bemerkt der Leser, wie intensiv sich die Autorin mit dem Inhalt des Buches Hiob beschäftigt hat. Sie geht auf den Kontext, auf zeitliche-und traditionelle Gepflogenheiten der damaligen Zeit ein, und zieht die Parallelen zur heutigen Zeit. Besonders gut gefallen hat mir die Erklärung des "Tun-Ergehen-Zusammenhangs". Denn ja, auch ich hätte gerne, dass es im Leben nach dem Motto "Wer gottesfürchtig und rechtschaffen ist, wird Erfolg im Leben haben" läuft. Jedoch weiß ich, wie problematisch dieses Prinzip auch sein kann. Ich habe das Buch Hiob immer recht ambivalent empfunden. Dieses Studienbuch hat mir dabei geholfen mich tiefgründiger und intensiver mit dem Text auseinanderzusetzen.

Ich finde die wortweise Buchreihe sehr gut aufgeteilt. Sie ist sowohl ein Bibelleseplan, als auch eine Studienbibel und ein Andachtsbuch. Sehr gut finde ich auch die Erklärungen zum historischen Kontext und die Impulse. Denn durch diese wird der Leser zusätzlich zum Nachdenken und Reflektieren motiviert. Die Fotos sind dezent und passen perfekt zum Text.

Mir gefällt dieses schöne Studienbuch besonders gut, und ich freue mich schon auf ein neues Bibellesebuch. Daher absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Rezensionen von nessabo:

Große Hoffnungen, aber für mich leider wenig Vibe

All the things (s)he said von Inka Lindberg

Ich fand „We Fell in Love in October“ ganz toll und hatte entsprechend hohe Erwartungen an den neuen Roman der Autorin. Doch trotz toller Bi-Repräsentation und einem gut lesbaren Schreibstil war ich hier echt ganz schon ernüchtert.

Das fängt ganz platt damit an, dass ich Amir auf dem Cover sehen kann und sehr unattraktiv finde, weswegen ich den Vibe im Buch gar nicht gefühlt habe.

Das ist möglicherweise der Grund, warum so viele RomComs neuerdings auf gesichtslose Cover setzen.. :D

Auch Naima ist für mich keine Figur, bei der ich mitfiebere, dass es zu einer Connection kommt. Sie ist einfach so gemein und bi-feindlich?! Warum sollte Skye sie anziehend finden? Naimas Hintergründe für ihre Feindseligkeit werden zwar im Verlauf der Handlung erklärt, aber ich mag es einfach nicht, wenn mit diskriminierenden Menschen irgendwelche Verbindungen eingegangen werden - Gründe hin oder her.

Es steckte ganz viel Gutes in der Story. Die Unsicherheit einer bisexuellen Person und die Angst davor, in Freund*innenschaften unwichtig zu werden sowie der Weg zum eigenen Ich sind Dinge, mit denen ich relaten kann. Ich halte es auch für eine sehr gute Repräsentation für Menschen Anfang/Mitte 20. Skyes Hadern mit ihrem Geburtsnamen sowie die Reaktion ihres Umfelds darauf waren sensibel geschrieben. Für die Tierschutzkomponente gibt es auch noch einen Pluspunkt.

Aber irgendwie hat mich das Werk insgesamt einfach nicht gecatcht. Es blieb mir emotional zu unrund und das wurde eben durch den Fakt erschwert, dass ich keines der beiden möglichen Couples geshippt habe. Zudem empfand ich den Humor als ein wenig platt. Es gab ein paar Szenen, die wohl eine Art Situationskomik bedienen sollten, mit aber zu angestrengt auf witzig geschrieben waren.

Das Ende ist ultra stark! Das alleine hätte 5 Sterne verdient, weil ich es null habe kommen sehen und zudem unglaublich mutig finde. Wenn ich früher vermutet hätte, in welche Richtung es geht, wäre ich zwischendrin vielleicht auch versöhnlicher gewesen. Aber ich habe mich bis zum Schluss leider schon zu viel geärgert, als dass ich jetzt so hoch bewerten könnte. So bleibe ich ein wenig unzufrieden zurück und das Buch wird mir einfach nicht lange im Gedächtnis bleiben. Ich glaube auch, dass es in der Romance-Sparte irgendwie fehlplatziert ist und eher allgemein in New Adult passt.

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Rezensionen von rikes_little_library:

Ein wunderbares Buch mit süßem Twist!

Carli und Klecks gehen auf den Markt von Lisa Hänsch

Carli ist zwei Jahre alt, geht schon in die Kita und erlebt gemeinsam mit seinem besten Freund Kater Klecks viele Alltagsabenteuer. In diesem Band begleitet er seine Schwester Lina auf seinem Laufrad mit auf den Markt. Klecks muss leider zuhause bleiben, denn der Weg ist zu weit für ihn. Auf dem Markt folgt dann die große Überraschung, im Bollerwagen sitzt ein Überraschungsgast.

Während Carli sich über seinen tierischen Begleiter freut geht Lina noch kurz einige Besorgungen machen, doch plötzlich wird es immer voller, vor lauter Menschen sieht Carli Lina und ihren Bollerwagen nicht mehr, doch da hat er eine (sehr laute) Idee!

Das Buch ist altersgerecht in kurzen, einfachen Sätzen geschrieben und zeigt auf liebevolle Weise eine Handlungsoption auf für den Fall, dass Kinder im Gedränge ihre Bezugsperson verlieren. Gleichzeitig regt es natürlich dazu an nochmal darüber zu sprechen, wie sich das Kind in einer solchen Situation verhalten sollte. Auch typischere Situationen, wie das Bereitmachen für einen Einkauf oder das selbstständige Kaufen von Lebensmitteln werden hier geschildert, sodass sich Kinder wunderbar in Carli hineinversetzen können.

Die Illustrationen sind sehr modern und unheimlich liebevoll gestaltet, beim Lesen fühlt man sich direkt wohl und möchte am liebsten auch in Carlis Stadt leben.

Oft finde ich, dass derartige Reihen mit Alltagsgeschichten eher veraltete Rollenbilder und wenig Diversität zeigen. Das ist hier, wie schon in den Vorgängerbänden definitiv nicht der Fall. Hier gibt es Menschen mit verschiedenen Körperformen, verschiedenen Haut- und Haarfarben, mit Kopftuch, Gewagen und vieles mehr!

Ein besonders süßes Extra sind die vielen Tauben, die auf den Seiten versteckt sind und gemeinsam entdeckt werden können.

Carli und Klecks gehen auf den Markt ist ein wundervolles Buch, das alltagsnahe Situationen zeigt, in denen sich die Leser*innen wiederfinden können, viele Sprechanlässe geschaffen werden und durch Carlis niedlichen Begleiter Klecks einen ganz besonderen Charme besitzt!

Die Reihe hat uns als neue Fans gewonnen und gefällt uns deutlich besser als viele vergleichbare Reihen für Kinder ab 2!

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Rezensionen von rikes_little_library:

Naturschutz für die Allerkleinsten!

Carli und Klecks retten einen Käfer von Lisa Hänsch

Carli ist zwei Jahre alt, geht schon in die Kita und erlebt gemeinsam mit seinem besten Freund Kater Klecks viele Alltagsabenteuer. In diesem Band hilft Carli gemeinsam mit Klecks seiner Mama im Garten. Als er mit seinem Kipplaster neue Erde holt entdeckt er einen kleinen Käfer. Gemeinsam mit Klecks baut er dem Käfer ein Haus, doch beim Kippen der Erde plumpst der kleine Kerl auf seinen Rücken.

Gut, dass Carli so viele Ideen hat, wie er dem kleinen Käfer helfen könnte… auch wenn dadurch ein ganz schönes Chaos entsteht

Das Buch ist altersgerecht in kurzen, einfachen Sätzen geschrieben und zeigt auf liebevolle Weise, das Alltagsleben in Carlis Familie auf. Besonders schön finde ich, dass Carlis Mama nicht mit ihm schimpft, weil er Chaos gemacht hat, sondern sich zu ihm auf den Boden legt und erklären lässt, was genau Carli und Klecks dort gebaut haben und wer alles in der Käferstadt lebt.

Die Illustrationen sind sehr modern und unheimlich liebevoll gestaltet, beim Lesen fühlt man sich direkt wohl und die Harmonie, die in Carlis Familie herrscht ist wirklich schön. Schön finde ich, dass Carli so viele Ideen hat, wie man dem Käfer helfen kann ohne ihn anzufassen. So wird Kindern Achtsamkeit gegenüber anderen Lebewesen vermittelt und eine tolle Basis geschaffen, um mit Kindern über Tier- und Naturschutz zu sprechen.

Carli und Klecks retten einen Käfer ist ein wundervolles Buch, das eine alltagsnahe Situation zeigt, in der sich die Leser*innen wiederfinden können, in dem viele Sprechanlässe geschaffen werden und das durch Carlis niedlichen Begleiter Klecks und den humorvollen Twist einen ganz besonderen Charme besitzt!

Die Reihe hat uns als neue Fans gewonnen und gefällt uns deutlich besser als viele vergleichbare Reihen für Kinder ab 2!

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Rezensionen von nessabo:

Starker Anfang, dann aber zunehmend mit Schwächen

Keeping it casual von Karina May

Das pola-Verlagsprogramm ist für mich eigentlich ein Garant für tolle Geschichten - entweder mit literarischem Anspruch oder mit gutem Unterhaltungswert. Im ersten Drittel dieser Geschichte habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und das war genau das, was ich zu diesem Zeitpunkt brauchte. Doch danach ging es für mich leider nur noch bergab.

Die Geschichte bot zu Beginn vieles, das ich schätze: das Potenzial emotionalen Tiefgangs, tolle Chemie zwischen den Protas, nette Nebenfiguren und einen angenehmen Humor. Die Tinder-Beziehung zwischen Max und Johnny hatte einen super Drive und es gab den ein oder anderen Hint, auf dessen Auflösung ich hingefiebert habe.

Doch dann verlor mich die Autorin sehr drastisch, als sich die Protagonistin nach ihrer OP auf eine Art Selbstfindungsreise begibt, die mir sehr gewollt erschien und authentischen Tiefgang vermissen ließ. Es wirkte zu rund und inszeniert, weswegen ich wenig Freude hatte. Hinzu kamen die absolut tierproduktlastigen Rezepte, die jegliche Progressivität vermissen lassen. Unabhängig von der eigenen Lebensweise habe ich an Kunst einfach einen höheren Anspruch - erst recht, wenn es Werke mit progressivem Fundament sind, die marginalisierte Gruppen sichtbar machen. Ausbeutung hört nicht auf dem Teller auf und die kognitive Dissonanz im Buch („Ich liebe Enten und esse sie gerne“) hat mich richtig verärgert. Das kann pola wirklich besser!

Auch im letzten Drittel ging es für mich nicht positiv weiter. Zurück von der Inspirationsreise ist die Chemie zwischen Max und Johnny einfach plötzlich verschwunden. Beide Figuren empfand ich als blass, die Gespräche konstruiert. Es wirkte auf mich, als hätte sich die Autorin vorher genau überlegt, welche Dialoge und Charaktereigenschaften sie gerne verwenden möchte, ohne zu prüfen, ob die Chemie zwischen den beiden passt.

Ich bin also eher frustriert nach dieser Lektüre. Es ist kein Werk mit hohem literarischen Anspruch und das ist sehr in Ordnung. Der Autorin gelingt es für mich jedoch auch nicht, den Unterhaltungswert vom Anfang zu halten. Es ist also auch keine RomCom und eine andere Unterhaltung konnte ich ebenso nicht finden. Auf mich wirkte es beim Lesen so, als hätte Karina May eigentlich zwei Bücher schreiben wollen und sie dann in einen Topf geworfen. Es fehlte der rote Faden und nebenbei auch die emotionale Tiefe, obwohl die Geschichte echtes Potenzial gehabt hätte.

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Rezensionen von brauneye29:

Ganz gut

Das Gehöft von Leo Brandt

Zum Inhalt:
Biologin Lara hat mit einem kleinen Team ein Gehöft auf einer menschenleeren Hallig gekauft, um es ökologisch zu bewirtschaften. Doch kaum angekommen verschwindet Laras autistischer Bruder Malte und die Funkverbindung bricht ab. Sie sind auf der Hallig gefangen, denn aufgrund der gefährlichen Strömungen ist ein Entkommen nahezu unmöglich.

Zudem beschleicht Lara das Gefühl, dass ihr Lebensgefährte Henry etwas mit Maltes Verschwinden zu tun hat und dass sie nicht allein auf der Hallig sind.
Meine Meinung:
Auch wenn die ganze Geschichte schon recht reißererisch geschrieben ist, hat die Geschichte trotzdem einen hohen Unterhaltungswert, denn allein das Setting ist schon ungewöhnlich. Es passiert ja auch wahnsinnig viel, da kommt man kaum zu Atem. Aber das Buch hat auch Nachteile, denn gerade Lara ging mir immer mal wieder auf die Nerven mit ihrer überbordenen Hysterie. Klar passierte natürlich auch einiges, was sonderbar war, aber ob man nun so eskalieren muss, ich weiß nicht. Das Ende hat mir recht gut gefallen. Ich hatte sowohl Buch als auch Hörbuch, wobei mir das Hörbuch besser gefallen hat, vielleicht weil ich nicht selbst lesen musste und es mir dadurch flüssiger vorkam.
Fazit:
Ganz gut

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir sehr gut gefallen

Eine andere Geschichte von Charles Lewinsky

Zum Inhalt:
Der mittlerweile betagte Filmproduzent Curtis wird von Alpträumen geplagt und braucht dringend Schlaftabletten, doch ohne Psychoanalyse bekommt er diese nicht und so geht er nun regelmäßig zur Therapie und erzählt dem Psychologen, wenn auch widerwillig, sein Leben.
Meine Meinung:
Ich kann gar nicht so genau sage, was mich an dem Buch so faszinier hatt, aber das Buch hat etwas, was einen in den Bann zieht.

Es ist ein Buch, dass tatsächlich nur aus der Perspektive von Curtis erzählt wird, ohne dass der Psychologe einmal zu Wort kommt und ich glaube das macht auch den Reiz des Buches aus. Irgendwie sind die Geschichten sind irgendwie interessant. Ich habe das buch wirklich genossen.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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Rezensionen von S.:

Neue Reihe!

Meine tote Schwester: Psychothriller von Catherine Shepherd

Nora will weg aus Hamburg. Zu viele schlechte Erinnerungen, der Sohn wird gemobbt, als Mörder bezeichnet. In einer großen, schönen, aber verwahrlosten Villa weit weg möchte sie ein neues Leben beginnen. Nur: das Haus hat eine gruselige Vorgeschichte und durch Tratscherei kommt auch die üble Nachrede ins Städtchen.

Neuer Job und neue Mitschüler sind eigentlich ok, aber dann verschwindet ein Mädchen. War es der Neue? Oder doch Jemand aus der Vergangenheit?

Geschickt macht Catherine Shepherd das, was sie supergut kann: Verwirren, falsche Spuren legen, Verdachtsmomente schüren.

Neu ist, dass dieser Thriller überwiegend jugendliche Figuren hat, deren Welt viel Platz einnimmt.

Ist nicht ganz das Erwartete, dennoch spannend. Ganz so überraschend ist das Ende dann doch nicht, befriedigenderweise werden eigene Vermutungen bestätigt. Liest sich ratzfatz weg!

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