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Rezensionen von BookHook:
Ein riesengroßer, bunter Strauß toller DIY-Ideen ? hier ist für jeden was dabei!
Was schenkt man jemandem, der schon alles hat? Oder der sich nichts wünscht? Am Besten etwas Selbstgemachtes! Aber was bloß? Jedem, der sich diese Frage schon mal gestellt hat, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken dieses Buch empfehlen. Aber auch für alle anderen, die Spaß daran haben, Schöne Dinge selbst zu machen ist ?Made at Home? genau das richtige Buch!
Nach ?Made at Home: Mein Workbook für die kalte Jahreszeit? legen die beiden Autorinnen Tina Defaux und Laura Kirschbacher nun mit ?Made at Home Vol.
2 - Frühjahr & Sommer: Die schönsten Bastel- und Dekoideen für Frühjahr und Sommer? nach. Das Buch ist rd. 22 x 24,5 x 3,5 cm stark und weist eine sehr praktische Spiralbindung im Hardcover auf. Hierdurch kann man bei Bedarf einzelne Seiten entnehmen (z.B. zum Kopieren) und wieder hinzufügen, auch wenn es insgesamt ein wenig fummelig ist. Dem Titel entsprechend sind die ?Do-it-yourself (DIY)?-Ideen in die folgenden vier Kapitel aufgeteilt:
- ?Ostern?
- ?Muttertag & Vatertag?
- ?Grüner wird´s nicht?
- ?von Kopf bis Fuss auf Sommer eingestellt?
- ?Sommer?
- ?Freche Früchtchen?
- ?Abkühlen?
Hier finden sich ganz unterschiedliche Arten von DIY-Ideen für sehr viele Interessengebiete und auch für alle Ausprägungen der handwerklichen und / oder künstlerischen Begabung. Während beispielsweise wohl nicht jeder (auf Anhieb) einen symmetrisch und schick aussehenden Zitronenschirm (S. 171) hinbekommt, ist das große ?Outdoor Tic Tac Toe? für den Garten (S. 141) schnell und einfach gemacht, auch für Grobmotoriker.
Für mich stehen in diesem Buch die Vielfalt und das ?Ideen geben? im Vordergrund. So gibt es Kopiervorlagen, Seiten zum Ausfüllen (gut, die kann man bei Bedarf zuvor auch kopieren), zum Ausschneiden (dito), Vorlagen zum Downloaden von der Homepage des Umschau Verlags und sogar 9 pfiffige Rezepte, u.a. für ein sommerlich leckeres Hugo-Gelee (S. 182), das sich auch prima als Mitbringsel zur Gartenparty oder auch kleines (Gast-)Geschenk eignet! Meine persönlichen Highlights sind die folgenden Projekte:
S.145: ?Licht aus der Konserve?: Hier werden aus alten Konservendosen mit wenigen Handgriffen stimmungsvolle und sehr einfach herzustellende Lichter, sowohl für den In- als auch für den Outdoor-Bereich (Achtung, die können heiß werden ? ggf. Untersetzer nicht vergessen!).
S. 157: ?Früchte-Deckel?: Hier kann man mit wenig Aufwand und viel Spaß bunte Deckel für Gläser (mit Loch für den Strohhalm!) aus Bügelperlen basteln. Sieht nicht nur toll aus, denn damit verirren sich im Sommer keine Bienen & Co. mehr ins Glas (und man kann die Gläser auch nicht mehr verwechseln!
S. 177: ?Drucken mit Lavendelöl?: Mit Lavendelöl können Schwarz-Weiß-Kopien oder -Ausdrucke (z.B. von einem Foto) aus dem Laserdrucker auf einen weißen Baumwollstoff, z.B. ein T-Shirt, transportiert und durch Bügeln fixiert werden. Hier sind auch alle Kombinationen mit Sticken oder Stoffmalfarben möglich!
Natürlich braucht man für die meisten Basteleien das entsprechende Zubehör und / oder Werkzeug und teilweise auch entsprechende Technik (z.B. einen Laserdrucker, s.o.). In Teilen benötigt man auch ein Bisschen eigene Kreativität, wie z.B. bei den ?Glamour am Spiess?-Sticks (S. 128), bei denen aus schnöden Holz-Schaschlikspießen oder Zahnstochern mit wenigen Handgriffen echte Hingucker werden. Damit das Ganze in der Bastelphase nicht am Tisch festklebt, habe ich beispielsweise ein Stück Styropor als Ständer zum Trocknen benutzt.
FAZIT:
Viele tolle Bastel- & DIY-Projekte, von denen sich mehrere auch prima als Geschenkidee nutzen lassen, und bei denen vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen für alle etwas mit dabei ist.
Rezensionen von BookHook:
Ein unglaublich fantasie- und humorvolles Abenteuer
Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer! von White Wade Albert
Zum Inhalt:
Anne und ihre beste Freundin Penelope fristen im ?Saint-Lupin?s-Institut für Fortwährend Ungezogene und Grässlich Unansehnliche Kinder? unter der Fuchtel der schrecklichen Oberin ein trostloses Leben und müssen tagein, tagaus im Kohlebergwerk schuften. Ein Entkommen aus diesem Heim gibt es erst mit dem 13.
Geburtstag, denn dann darf man mit viel Glück auf eine der vielen Abenteuerakademien wechseln. Doch was ist, wenn einem dort - natürlich vollkommen unvorbereitet - gleich eine Mission der Schwierigkeitsstufe 13 (von zwölf!) aufs Auge gedrückt wird? Und was ist, wenn man für diese schier unerfüllbare Mission nur drei Tage Zeit bekommt??
Meine Meinung:
?Saint Lupin´s Academy? (OT: ?The Adventurer?s Guide to Successful Escapes?) ist das Debut und gleichzeitig der Auftakt zu einer neuen Kinder- und Jugendbuchserie des Kanadischen Autors Wade Albert White. Die Geschichte beginnt im trostlosen Heim ?Saint Lupin?s? damit, dass Anne und Penelope wirklich alles dafür tun, um von hier weg zu kommen. Schnell schließt man als Leser dabei die beiden Mädels ins Herz und zittert und fiebert mit ihnen mit, dass sie es auch schaffen. Überhaupt: Zum Mitzittern und Mitfiebern gibt es in diesem Buch wirklich ganz viele Situationen, denn der Autor schickt seine Heldinnen durch eine Reise quer durch sein neues ?Universum?, das aus einer ?alten Welt? (hups, die kommt mir ganz schön bekannt vor!) entstanden ist. Dabei finden sich die Protagonisten auf immer neuen ?Ebenen? wieder und müssen stets knifflige Aufgaben und / oder gefährliche Situationen meistern. Entsprechend schnell und temporeich entwickelt sich die Geschichte, so dass man beim Lesen eigentlich kaum eine Pause einlegen mag. Doch diese Geschichte wartet nicht nur mit Tempo und Spannung auf, sondern insbesondere auch mit einer nahezu überbordenden Fantasie! In Whites Welt gibt es gefährliche Sandwölfe, Reisen per Drachenfeuerbällen, Ritter die nie gelebt haben, zwielichtige Charaktere wie den hyänenartigen Archäologen Mr. Plutarch H. Shard und noch vieles, vieles mehr zu entdecken. So ergibt sich in Summe ein wunderbarer Lesespaß von der ersten bis zur letzten Seite.
Der Schreibstil des Autors ist erfrischend locker und passt hervorragend zu seiner Geschichte und seinen Charakteren. Am Besten hat mir aber sein Humor gefallen, der mich nicht nur einmal an den großartigen Terry Pratchett, an Douglas Adams oder auch an den Humor á la Monty Python erinnert hat. Genau mein Geschmack!
Einziger kleiner Wehrmutstropfen war für mich, dass der dritte Protagonist im Bunde ? Hiro, der Zauberer ? für meinen Geschmack die ganze Story über doch recht blass geblieben ist und im Schatten der beiden taffen Mädels eher ein Mauerblümchen-Dasein gefristet hat. Hier könnte dem ein oder anderen jugendlichen Leser die passende Identifikationsfigur fehlen.
FAZIT:
Ein wahrlich toller Lesespaß für Jung und Alt mit ganz viel Spannung, Tempo, Humor und vor allem Fantasie! Bitte mehr davon!
Rezensionen von BookHook:
Länger und gesünder leben ? was dabei helfen kann
Ikigai von Miralles Francesc; García (Kirai) Héctor
?Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.?
Friedrich Nietzsche (S. 77)
Meine Meinung:
Die beiden Autoren Francesc Miralles & Héctor García beschäftigen sich in ihrem Buch ?Ikigai? mit der Frage danach, welche (beeinflussbaren) Faktoren sich positiv auf eine lange Lebenserwartung auswirken.
Oder anders ausgedrückt, wie es die Autoren selbst beschreiben: ?Ziel dieses Buches ist es, Sie in die Geheimnisse der japanischen Hundertjährigen einzuweihen, Ihnen zu zeigen, wie man ein gesundes, erfülltes Leben führen kann und was man zu tun vermag, um sein eigenes Ikigai zu entdecken.? (S. 15)
Ein hehres und in seiner Komplexität zugleich schwer zu greifendes Ziel. So nähern sich die Autoren dem Thema von vielen verschiedenen Seiten, umrunden es und versuchen dabei, es immer näher einzugrenzen. So ähnlich wie bei einem mathematische Näherungsverfahren. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Element, das diesem Buch seinen Namen gegeben hat: Das Ikigai, was man etwa global mit einem ?Lebensziel? beschreiben könnte oder auch ganz alltäglich ??ist Ikigai das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen.? (S. 19). Ein schönes Schaubild hierzu findet sich auf S. 19, auf dem man das Ikigai als Kern all dessen auffindet, was uns beschäftigt und uns ausmacht. Diesbezüglich regt das Buch den Leser an, innezuhalten und über den eigenen Sinn des Lebens nachzudenken.
Besonders interessant macht dieses Buch für mich aber, dass es wie ein Schweizer Offiziersmesser nicht nur einen Aspekt, sondern eine Vielzahl von Ansatzpunkten und Denkanstößen bietet, wie man sein eigenes Leben positiv verändern könnte. Im Folgenden möchte ich schlaglichtartig einige davon, die ich persönlich besonders interessant fand, kurz erwähnen, um Ihnen einen Überblick über die einzelnen Themen zu bieten:
Die ?80% Regel?: Die Bewohner Okinawas (wo die meisten ?über 100jährigen? leben) füllen ihren Magen bei ihren Mahlzeiten stets nur zu etwa 80%, sodass ein ganz leichtes Hungergefühl zurück bleibt. Angeblich verlangt ein voller Magen dem Körper mehr Anstrengung ab und beschleunige wegen der aufwendigeren Verdauung die Zelloxidation (S. 25).
Mutitasking vs. Flow-Zustand: Unsere Generation leidet unter einer ?Multitasking-Epidemie? (S. 105), d.h. die nachhaltige Konzentration auf eine Sache kommt uns immer mehr abhanden. Studien sollen diesbezüglich ergeben haben, ? dass, wenn wir an mehreren Dingen gleichzeitig arbeiten, unsere Produktivität um mindestens 60 Prozent und unser Intelligenzquotient um mehr als 10 Punkte sinkt.? (S. 106) ? erschreckend, oder? Viel produktiver und gesünder sei es, sich voll und ganz auf eine Tätigkeit zu konzentrieren, um dabei in einen ?Flow? zu gelangen, d.h. einen Zustand, in dem einem die Tätigkeit fast ?wie von ganz allein? von der Hand geht und einem selbst somit ein gutes Gefühl gibt. Selbst die alltäglichen, teils eintönigen Arbeiten wie Geschirrspülen oder Rasenmähen können so zu einem ?Mikroflow? führen.
Entspannung(stechniken) und Bewegung: ?Anhaltender Stress wirkt degenerierend, da ständige Alarmbereitschaft die mit dem Gedächtnis verknüpften Nervenzellen schädigt und die Sekretion bestimmter Hormone hemmt, deren Mangel wiederum Depressionen auslösen kann.? (S. 37) - Das dauerhafter Stress einen sehr negativen Einfluss auf die Gesundheit hat ist inzwischen ja allgemein bekannt. So geben die Autoren u.a. einen Überblick über ?Japanische Hilfsmittel zur Stressmilderung? (S. 38), wie beispielsweise lange Bäder, Ordnung halten und eine ausgewogene Ernährung. In Kapitel VIII ?Sanfte körperliche Aktivität für ein längeres Leben? stellen die Autoren einige der fernöstlichen ?Sportarten? zur Stressreduktion vor, wie z.B. Yoga, Tai-Chi und Quigong. Passender Weise jeweils mit leichten Anfängerübungen (beschrieben und mit Illustrationen versehen). Sehr gut fand ich die Aufforderung einfach öfter vom Stuhl aufzustehen (These: ?Wenn man dreißig Minuten gesessen hat, verlangsamt sich der Stoffwechsel um 90 Prozent.? - S. 170).
?Lebenserfahrungen?: Die Autoren haben für ihr Buch zahlreiche Interviews mit den ?Alten? aus dem Dorf Ogimi geführt und aus deren Antworten fünf Grundregeln als ?Essenz? für ein langes und erfülltes Leben herausgefiltert (S. 141 ? 148): 1. Sich keine Sorgen machen, 2. Gute Angewohnheiten haben, 3. Täglich die Freundschaften pflegen, 4. Ohne Hast leben und 5. Optimismus ? All dieses zu erreicht ist wohl nicht immer möglich ? aber zwei oder drei von fünf sind sicherlich auch schon hilfreich!
Die oben genannten Themen sind wie gesagt nur einige interessante Beispiele aus dem Buch. Es beinhaltet noch viel mehr Ansätze, sowohl bekanntere (wie z.B. das ?Modethema? Resilienz, das zusammen mit dem Thema ?Stoizismus? angeschnitten wird - S.199) als auch (mir persönlich) unbekanntere Themen, wie beispielsweise die interessanten Ansätze der Morita-Therapie (?Handeln bewirkt Veränderung? ? S. 84). Im Kapitel VII (?Die Ikigai-Diät? - S. 151 ff.) darf man allerdings keine Rezepte erwarten! Hier bleiben die Autoren allgemeiner, geben beispielsweise eine kleine Übersicht über Lebensmittel mit hohem Anteil an Antioxidantien (S. 159) oder behandeln die gesundheitlichen Vorzüge grüner / weißer Tees.
Letztendlich bietet dieses Buch einen sehr interessanten Überblick ? ohne dabei zu sehr in die Tiefe zu gehen ? über eine Vielzahl von Themen, die die eigene Gesundheit und damit auch die Lebenserwartung positiv beeinflussen können. Hier waren für mich einige bereits bekannte Themen dabei, aber genauso auch einiges Neues. Letztendlich geben die Autoren selbst zu: ?Es gibt keine Zauberformel, um das Glück zu finden, um sein eigenes Ikigai zu leben? (S. 95). Aber helfen kann einem dieses Buch ? wenn man es denn möchte ? sicherlich.
Das Einzige, was mich wirklich gestört hat ist, dass die Autoren zahlreiche Forscher und Studien zitieren, allerdings stets ohne genauere oder gar weiterführende Angaben. Hier fehlen mir z.B. Fußnoten oder auch ein kleines Literaturverzeichnis im Anhang. Denn so bleibt Manches einfach ein bisschen zu ?schwammig? (z.B.: ?Man nimmt an, dass eine Tasse weißer Tee den gleichen Effekt hat wie zwölf Gläser frisch gepressten Orangensafts.? - S. 161).
FAZIT:
Dieses Buch ist ein kleines Schweizer Offiziersmesser auf dem Weg zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil - Aus diesem Baukasten kann sich jeder interessierte Leser die für ihn passenden Bausteine aussuchen, die man dann ggf. mit weiterführender Literatur vertiefen kann.
Rezensionen von BookHook:
Percy Jackson mit Slapstick - Zum Lachen, Staunen und Mitfiebern
Die Götter sind los,4 Audio-CD von Maz Evans
Zum Inhalt:
Elliot hat es alles andere als leicht: Seine Mutter ist schwer krank, Geldsorgen drücken an allen Ecken und Enden, der Hof in direkter Nachbarschaft zum altehrwürdigen Stonehenge ist total heruntergekommen und in der Schule läuft es auch alles andere als rund. Viel mehr Probleme kann man eigentlich nicht gar nicht haben.
Es sei denn, ein Sternbild-Mädchen kracht in den Kuhstall und man steht plötzlich im Mittelpunkt des Interesses der altgriechischen Götter und Dämonen?
Meine Meinung:
?Die Götter sind los? (OT: ?Who Let the Gods Out?) ist das Debut der britischen Schriftstellerin Maz Evans, die zuvor als Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben tätig war. Und kreativ ist die Geschichte um den gebeutelten Elliot auf jeden Fall, denn so wie hier hat man die altehrwürdige griechische Götterwelt bestimmt noch nicht erlebt! In dieser Geschichte tummeln sich so ziemlich alle, die auf dem Olymp Rang und Namen haben, wie beispielsweise der Fährmann Charon, der sich darüber beklagt, dass man den Toten in Zeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs keine Goldmünzen für die Fährüberfahrt auf dem Stxy mehr in den Mund legt. Oder aber der modebewussteste aller Götter, der Zeus-Filius und Götterbote Hermes (Fahrzeugkennzeichen: ?Ich bin der Größte!?), der himmlische Strafzettel sammelt. Oder auch Aphrodite, die sogar die Herzen der strengsten Beefeater Jim und Steve schmelzen lässt, so dass sich die beiden schluchzend in den Armen liegen. Last but not least darf natürlich auch der Ober-Schürzenjäger Zeus (?ich bin der Klempner Bob?) nicht fehlen, der mit seinem Getreuen Pegasus ?Peg? mehr als einmal zur Hilfe eilt. Aber nicht nur die mythischen Gestalten überraschen in dieser Geschichte! Denn wer hätte schon gedacht, dass die Queen unter ihrem majestätischen Kleid einen schwarzen Ninja-Kampfanzug trägt? Oder dass der millionenschwere Richard M. Trumpington (Trump?. da war doch was!) in Wahrheit Hypnos, der Dämon des Schlafes (sein Motto: ?Siegen ist alles!?) und Bruder von Antagonist Thanathos ist?
Das klingt jetzt alles total abgedreht und irre witzig? Genau, ist es auch! Maz Evans beschert uns hier eine spannende, temporeiche und vor allem extrem humorvolle Geschichte, die mit dem Sturz des Sternbild-Mädchens Virgo (offizieller Titel: ?Hüterin des Büromaterialschrankes?) in einen Güllehaufen ihren unaufhaltsamen Lauf nimmt. Immer wieder kommt es bei der Jagd nach den Chaossteinen zu den irrwitzigsten Situationen, egal ob in der Unterwelt oder im Diesseits: Hier bleibt echt kein Lachmuskel verschont! Selbst die kleinsten Details sind wunderbar humorvoll, wie beispielsweise Virgos Allzweckhilfsmittel ?Was ist Was? oder auch Hermes´ liebstes Technik-Gadget, der iGott.
Der Schreibstil der Autorin passt dabei perfekt zu ihrer humorvollen Geschichte: frisch, frech und nie um ein Wortspiel oder flotten Spruch verlegen (?sogar meine Unterhose ist älter als du?), wobei es durchaus auch mal ein bisschen deftiger zugehen kann.
Zur Hörbuchproduktion:
Das Hörbuch aus dem Silberfisch-Verlag liegt in gekürzter Fassung vor. Wie viel vom Originaltext tatsächlich fehlt, kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur sagen, dass mir nichts ?gefehlt? hat und dass bei 315 Minuten (zu 336 Seiten) nicht allzu viel fehlen kann.
Die Klangqualität der vier Audio-CD´s ist für meinen Geschmack sehr gut. Noch viel besser ist allerdings die Performance des Comiczeichners, Illustrators, Schriftstellers und Schauspielers Martin Baltscheit, die über ?normales? Vorlesen weit hinausgeht. Jedem Charakter verleiht Baltscheit seine ganz eigene Persönlichkeit, sein Tempo, seine Tonlagen und auch seine Lautstärke variieren im Verlauf und passen stets perfekt zur Situation. Hier macht das Zuhören einfach nur Spaß!
FAZIT:
Intensivtraining für die Lachmuskeln: Eine irrwitzige, temporeiche und spannende Geschichte für Jung und Alt. Ein absolutes Hörerlebnis!
Rezensionen von BookHook:
Erinnerungen sind relativ? ungewöhnlich und sehr interessant zu lesen
Die Götter sind los,4 Audio-CD von Maz Evans
Zum Inhalt:
Hier möchte ich ausnahmsweise auf die offizielle Kurzbeschreibung verweisen, die ich für sehr gelungen halte.
Meine Meinung:
?Das Buch der Spiegel? des rumänischen Schriftstellers E.O. Chirovici wurde bereits vorab mit sehr vielen Lorbeeren bedacht, wurde es doch in über 30 Länder verkauft und vom Britischen ?The Guardian? sogar als ?Sensation? bezeichnet.
Die Kurzbeschreibung dieses Buches könne vermuten lassen, dass es sich um einen Krimi oder sogar Thriller handelt. Auf dem ? sehr gelungenen ? Cover wird das Buch allerdings zu Recht als ?Roman? klassifiziert, denn obgleich es durchaus Krimielemente hat, ist es doch kein Krimi im eigentlichen Sinn, dafür fehlt einfach der durchgehende Spannungsbogen. Vielmehr spielt der Autor sehr geschickt mit den Tiefen der menschlichen Psyche, den manchmal trügerischen Eigenarten der Erinnerungen sowie den komplexen und höchst subjektiven zwischenmenschlichen Beziehungen.
Durch den Start in die Geschichte fixt der Autor nicht nur seinen Protagonisten, den Literaturagenten Peter Katz (?Er gehörte zu denen, die man bei einer Party schon mal mit einem Gummibaum verwechseln konnte? - S. 109) mit dem alten Mordfall an, sondern auch seine Leser. Denn selbstverständlich möchte man wissen, was sich damals ereignet hat im Haus des gefeierten Princeton-Professors Joseph Wieder (?Er war in jenen Jahren einer der wichtigsten Dozenten in Princeton und wurde als eine Art Prometheus betrachtet, hinab gestiegen zu den einfachen Sterblichen, um ihnen das Geheimnis des Feuers zu enthüllen.? - S. 28).
Mit der Einsendung seines unvollständigen Manuskriptes löst Richard Flynn eine private Ermittlung aus, die wie ein Staffelholz von Hand zu Hand weitergegeben wird, vom Literaturagenten Peter Katz zum investigativen Journalisten John Keller und schließlich zu Roy Freeman, einem pensionierten Polizisten, der damals an den Ermittlungen zu diesem Fall beteiligt gewesen ist. Entsprechend erzählt der Autor seine Geschichte aus nacheinander wechselnden Perspektiven, was für Abwechslung sorgt. Im Laufe der privaten Ermittlungen werden Zeitzeugen aufgesucht, auch die kleinsten Puzzlestücke zusammengetragen und Aussagen festgehalten, die sich zum Teil extrem wiedersprechen, wodurch das Rätsel um den Mordfall zwischenzeitlich tatsächlich immer größer und unlösbarer zu werden scheint. Diese Geschichte zu Lesen habe ich nicht wirklich als fesselnd, aber doch als sehr interessant empfunden, denn auch ich wollte unbedingt erfahren, wie Professor Wieder zu Tode gekommen ist. Am Ende wurde ich nicht enttäuscht, da der Autor auf den letzten rd. 30 Seiten eine Lösung präsentiert, die alles in sich ?passig? macht und die wesentlichen Fragen zuverlässig beantwortet, so dass ich das Buch zufrieden aus der Hand legen konnte. Selbst die Wahl des Titels wird zum Schluss noch erklärt!
Als ungewöhnlich habe ich es empfunden, dass Chirovici nahezu allen seiner Charactere eine gewisse Tiefe und Plastizität durch Beschreibungen ihres Umfeldes, ihrer Geschichte und ihrer Beziehungen verleiht, so dass man sich beim Lesen ständig fragt, welche Informationen vielleicht doch eine gewisse Relevanz für den ?Fall Wieder? aufweisen und was davon nur ?schmückendes Beiwerk drumherum? ist. Hier hätte es für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas weniger sein dürfen.
FAZIT:
Keine ?Sensation?, aber doch ein Roman, der geschickt mit den Tiefen der menschlichen Psyche, den manchmal trügerischen Eigenarten der Erinnerungen sowie den komplexen und höchst subjektiven zwischenmenschlichen Beziehungen spielt.
Rezensionen von heinoko:
Mut und Herzenswärme
Überleben ist ein guter Anfang von Ulmer Andrea
Manchmal geschieht es, dass ein Buch wärmt wie eine Tasse Tee oder wie ein anerkennendes Wort oder wie das Lächeln eines Fremden. Das vorliegende Buch ist ein solches Wärme-Buch. Es führt mich ab dem ersten Satz ohne Schwere hinein in die Welt von Anja, einer Frau mittleren Alters, die an Brustkrebs erkrankt ist, mit Knochenmetastasen und entsprechend wenig Hoffnung auf ein langes Leben.
Anja nimmt trotz aller Vorbehalte ihren Mut zusammen und schließt sich einer Selbsthilfegruppe an, was zu völlig neuen Erfahrungen führt. Die Gruppe, deren Mitglieder nicht unterschiedlicher sein könnten, wächst durch den Tod eines Mitgliedes zusammen und begibt sich schließlich auf eine Weltreise. Diese Reise bewirkt bei jeder der Frauen einen ganz besonderen Entwicklungsprozess, gegenseitig stützen sie sich in ihrem individuellen So-Sein, sie ermutigen sich, stützen sich, loten ihre Grenzen aus und spüren durch neue Erfahrungen das kostbare Leben.
Der Schreibstil ist sehr eindrücklich, weil er so einfach ist, so klar, so nüchtern, und dabei genau beobachtend. Da ist nichts Larmoyantes, nichts Weinerliches, nichts Betuliches. Die sehr unterschiedlichen Frauen werden mit liebevoller Achtung und einem ebenso liebevollen Blick aufs Komische geschildert. Es ist nicht wichtig, dass diese spontane Weltreise recht märchenhaft klingt, als nicht wirklich realisierbar. Wichtig ist das innere Lächeln, dieses Gefühl der Wärme, mit dem man das Buch am Ende weglegt, wichtig ist das Fünkchen mehr Mut, das Leben jetzt, hier und heute, auszukosten. Ein starkes Buch!
Rezensionen von glaurer:
Nett
Strandbadrevolution von Kurt Palm
Nettes Wecken von Erinnerungen an die eigene Jugend in banaler Alltagssprache ohne Hoehepunkte, ohne Begeisterung zu erzeugen, weder fuer die etwas zu kuenstlich wirkende konstruierte Geschichte oder den etwas zu gewollten Humor noch fuer die handelnden Personen, die oberflaechlich beilaeufig bleiben.
Das einzig Echte und Beruerende sind fuer mich die Zitate aus dem Tagebuch des jungen Heranwachsenden. Ich bin kein Fan von fersehseriensartigen Leseerlebnissen....
Rezensionen von thora01:
ein besonderes Spiel - sehr spannender Reihenauftakt
Strandbadrevolution von Kurt Palm
Inhalt/Klappentext:
Ein Vertrag. Zwei Seiten. Drei Personen. Sieben Todsünden. Acht Prüfungen. Himmel oder Hölle? Leben oder Tod? »Ich freue mich auf das Spiel, Avery ...«
Meine Meinung:
Wundervoller Reiheneinstieg. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu lesen und wirkt fesselnd.
Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Aufbau der Story ist sehr interessant. In diesem Teil wird sehr detailiert die Protagonisten beschrieben. Sie sind sehr sympathisch und haben doch ihre ganz speziellen Macken. Die Geschichte ist spannend aber nicht mit Action überladen. Sehr gut wurde von der Autorin die Fantasyelemente in die Geschichte eingewoben. Das gesamte Buch ist sehr realitätsnah gehalten. Der Abschluss gefällt mir sehr und ich bin schon sehr gespannt welche Prüfungen noch auf die Protagonisten in den weiteren Bände warten.
Mein Fazit:
Toller Reihenauftakt. Sehr spannend und mitreißend. Genau das Richtige für Leser die realitätsnahe Fantasy lieben.
Rezensionen von Runar RavenDark:
Super Genremix!
Schattenkrone von Eleanor Herman
Das Buch "Schattenkrone-Royal Blood" von Eleanor Herman ist 592 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.
Das Hardcover ist wertig verarbeitet und die Leseseiten sind schön dick. Den Schutzumschlag kann man separat entfernen. Das Cover hat mir nicht so gut gefallen, war mir zu langweilig und kitschig und ich finde es passt auch nicht recht zum Buch!
Alex soll der Nachfolger seines Vaters werden und muss sich beweisen.
Er kämpft um Ansehen und Anerkennung, weil man ihn mit einer leichten Behinderung nicht ernst genug nimmt.
Cyn möchte Heph, den besten Freund von Alex zu einem Verrat verleiten, damit sie durch Magie große Macht erhält.
Kat ist mit Jakob zum Blutturnier gereist und möchte an dem Tod ihrer Mutter Rache nehmen, an der Mutter von Alex. Sie hat magische Fähigkeiten.
Prinzessin Zo soll mit Alex verheiratet werden, liebt aber einen anderen und flieht aus dem Palast.
Die Geschichte spielt 340 v. Chr. in der Antike, wo der Glaube an die griechischen Götter allgegenwertig ist. Leider scheinen die Götter zu schlafen. Magie ist verboten und Menschen die magische Fähigkeiten besitzen werden verfolgt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Schattenkrone ist ein toller Genremix mit leicht erotischen Elementen, historischem Inhalt, Fantasy, Drama u Liebe. Es ist spannend und sehr interessant. Obwohl ich eigentlich nicht viel mit griechischen Gottheiten und dem antiken Zeitalter anfangen kann, fand ich das Buch total genial. Es erinnerte mich total an eine Mischung aus Gladiator und Game of Thrones. Am Anfang ist eine Karte eingefügt, die die Übersicht erleichtert. Das Buch ist aus unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten geschrieben. Man findet sich aber trotz der Vielzahl schnell ein. Der Schreibstil der Autorin ist manchmal etwas zu ausschweifend, hat mich aber nur leicht gestört. Obwohl ich wegen der teilweise zu ausführlichen Umschreibungen etwas länger mit dem Buch brauchte, bin ich begeistert. Es gibt so viele Geheimnisse, Intrigen, epische Schlachten usw, die mich absolut begeisterten. Ich finde es hätte mehr Magie vorkommen können, aber die Szenen die mit Magie gefüllt wurden, waren wirklich episch.
Fazit: Sehr schöner Genre Mix mit leicht erotischen Elementen, historischem Inhalt, Fantasy, Drama und Liebe! Spannend und sehr interessant. Erinnert an Game of Thrones und Gladiator. Zu wenig Magie und zu ausschweifender Erzählstil, aber dennoch voller Intrigen, Geheimnisse und grandiosen Schlachten. Spannend, emotional, episch!
Rezensionen von bookgirl-anna:
Magie, Intrigen und andere Abenteuer
Schattenkrone von Eleanor Herman
Diese Geschichte ist voller Intrigen, Magie und Machtspielchen.
Den Leser erwarten 5 Akte, die in viele Abschnitte aus unterschiedlichen Perspektiven eingeteilt sind. Im 1. Akt werden alle Personen mit jeweils einem eigenen Abschnitt eingeführt. Zu Beginn fand ich den 1. Akt etwas langatmig, aber jetzt, nachdem ich das Buch komplett gelesen habe, finde ich es nicht schlecht, dass schon zu Beginn alle Personen eingeführt wurden.
Jede Person in der Geschichte ist einzigartig und hat interessante Charakterzüge. Einige waren mehr im Vordergrund als Andere, aber vielleicht ändert sich das noch im 2. Band. Alle verfolgen ihr eigenes Ziel und trotzdem sind ihre Schicksale alle miteinander verbunden sind.
Die Autorin schafft mit ihrem Schreibstil eine fantastische Atmosphäre und lädt den Leser mit ihren Beschreibungen in eine andere Welt. Meiner Meinung nach gelingt ihr eine sehr gute Mischung aus Fantasy und Fakten. Manchmal fand ich es eher störend, dass so viele Götter in der Geschichte eingeführt wurden, aber im Prinzip keinen Einfluss auf das Geschehen hatten. Deswegen war es Stellenweise anstrengend zu lesen.
Ich finde es super, dass hier nicht eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Außerdem vermittelt die Geschichte eine wichtige Botschaft: Wahre Freundschaft kann nichts zerstören!
Obwohl ich nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe etwas Anderes erwartet, wurde ich positiv überrascht. Insgesamt ist dieses Buch sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert. Zum Schluss sind noch viele Fragen offen und ich bin schon gespannt wie es im 2. Band weitergeht.







