Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Renate Geissler:
?trotz der tragischen Ereignisse, humorvoll und authentisch erzählt?.ein starkes Buch!?
Hotel Nirgendwo. von Bodrozic Ivana
Ein Roman, der von der kroatischen Autorin, trotz der tragischen Ereignisse, humorvoll und authentisch erzählt wird. Sie beschreibt ihre Kindheit, während des Balkankrieges, als Flüchtling unter traumatisierenden Bedingungen im Hotel Zagorje. Ein starkes Buch!
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Es waren viele Tassen Kaffee nötig um die Lektüre zu bewältigen
Senatsreserve|Ein Provinzroman von Bock Thilo
Thilo Bocks Provinzroman ist wenigstens sprachlich deutlich besser (als Olga Grjasnowas ?Der Russe ist einer, der Birken liebt? Anm.der Red.) , aber so was von langweilig . Es waren viele Tassen Kaffee nötig um die Lektüre zu bewältigen. Ein Dahinplätschern mit enormen Längen, dazwischen ein wenig Krimi, Groteskes, aber vor allem endloses Beschreiben der "Provinz".
Auch für dieses Buch wäre weniger (statt 283 vielleicht 150 Seiten) besser gewesen
Rezensionen von Renate Geissler:
Spannend und leicht lesbar
Massimo Marini von Rolf Dobelli
Das Buch bietet solide Unterhaltungslektüre. Spannend und leicht lesbar. Für mich persönlich manchmal etwas zu klischeehaft und zu gefällig
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Ein wunderbares Buch
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
Ein wunderbares Buch. Spannend, witzig, tragisch, gescheit - Unterhaltungsliteratur vom Feinsten und Lesegenuss pur !
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....spannend, witzig und ungemein unterhaltsam erzählt - unbedingt lesenswert !
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und von Jonasson Jonas
Jonas Jonasson beschert uns mit seinem Roman ein herzerwärmendes Lesevergnügen. Die Geschichte des Allan Karlsson ist, sowohl seine Vergangenheit als auch sein aktuelles Abenteuer, spannend, witzig und ungemein unterhaltsam erzählt - unbedingt lesenswert !
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....kein "abnehmendes Licht " sondern eher schon Finsternis !
In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge
Eugen Ruges Buch, das von der Presse auch als "DDR Buddenbrook-Roman " bezeichnet wird, ist sprachlich klar und präzise. Ansonsten für mich eher fad und leblos. Also kein "abnehmendes Licht " sondern eher schon Finsternis !
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....was für ein überkonstruierter Dreigroschenroman....
Der Russe ist einer, der Birken liebt Gebunden. von Grjasnowa Olga
Den Titel von Olga Grjasnowas Roman finde ich hübsch, er hat mich auch neugierig auf den Inhalt gemacht. Aber Oje, was für ein überkonstruierter Dreigroschenroman, noch dazu in ärgerlich schlampiger Sprache ! Von allem "too much" : Liebe, Tod, Trauer, Flucht, Migrationshintergründe, Sex.
Weniger Handlungsstränge wären, meiner Meinung nach, für das Buch sicher besser gewesen.
Rezensionen von Renate Geissler:
Trotz 2maligem Lesen ist es mir nicht gelungen in das Buch "hineinzukommen". Zu konstruiert die Personen, zu viele Handlungsstränge!
Der Sohn. von Durlacher Jessica
Trotz 2maligem Lesen ist es mir nicht gelungen in das Buch "hineinzukommen". Zu konstruiert die Personen, zu viele Handlungsstränge ! Weshalb der Titel :der Sohn ? Im original : der Held? noch unpassender! Die Protagonistin Sara SiIverstein, eine Person, die mir, trotz der schrecklichen Erlebnisse, immer mehr auf die Nerven ging.
Das Buch für mich stilistisch hölzern, weshalb ich es nie als spannend empfand. Die Handlung ziemlich bald vorhersehbar und trotz viel, unnötig drastisch geschilderter Gewalt, fad. Für mich ist das Buch sicher kein "Highlight " des Diogenes Verlages!
Rezensionen von Renate Geissler:
Dieses Buch zu lesen, war der Hammer!
Er ist wieder da von Vermes Timur
D
ieses Buch in Griechenland am Strand zu lesen war der Hammer, eine schrägere Urlaubslektüre kann ich mir nicht vorstellen!
Mein Kommentar : Ein intelligent ? lustiges, aber auch erschreckendes Buch. Dieser Hitler ist bedrückend real und der Autor zeigt brillant, wie das, scheinbar demokratieerprobte, Land, wieder auf den Demagogen hereinfällt! Für mich ein Buch mit Gänsehautcharakter!
Rezensionen von Doris Moser:
.....erzählt humorvoll und berührend.....?
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
Werden wir zwangsläufig das, was andere in uns sehen? Wie gut, dass der Roman die Frage stellt, aber darauf keine Antwort gibt. Stattdessen beobachten wir die Hauptfigur Eddy beim Aufwachsen und Erwachsen werden. Eddy ist ein hinreißender Charakter, die zeitgenössische Variante des ?thumben Toren?, mit erheblichen Anteilen eines Schelms und Schlendrians ? all dies zum großen Missfallen seiner jüdischen Verwandtschaft, die sich an den unseligen Onkel Adam erinnert fühlt.
Als Eddy zufällig auf das Tagebuch seines von den Nazis ermordeten Großonkels stößt, lernt er eine ganz unerwartete Onkelgeschichte kennen. Und dieser Stoff wäre allemal einen eigenen Roman wert gewesen: Onkel Adam, der sich der Liebe wegen ins Warschauer Ghetto einschleusen lässt, wohl wissend, was da auf ihn zukommen wird, ist der eigentliche Held des Buches. Und den sollte man unbedingt kennen lernen.
Warum die Autorin aus zwei guten Geschichten eine macht, die sich nicht sinnvoll zusammenfügt, ist mir nicht nachvollziehbar, denn Astrid Rosenfeld hat ein gutes Gespür für Dramaturgie und Handlung. Sie erzählt humorvoll und berührend, lässt unnachahmliche Charaktere, Originale allesamt, für sich selbst sprechen und nimmt die Leser/innen mit in eine Welt, deren Absurditäten und Widersprüche existenziell und tödlich sind. Wenn Mord und Totschlag mit Rosenzucht und Porzellanpuppen eng geführt werden, bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Aber es war einmal da, dieses gute, befreiende Lachen, gespeist aus Selbstironie, jüdischem Witz und hintergründigem Humor. "Freiheit", heißt es an einer Stelle, was bedeutet Furchtlosigkeit? Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können....










