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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

sprachliches Meisterwerk

Dann schlaf auch du von Leïla Slimani

Dieses Buch ist kein Thriller, dennoch habe ich es mit großen Interesse und Spannung gelesen. Es gibt zwar die Morde, aber kein Krimielement. Die Täterin ist von Anfang an klar, nicht jedoch ihr Motiv.
Der Mord an zwei kleinen Kindern durch ihre Nanny, die ihre engste Vertraute war, ist mehr als schrecklich.

Ich muss gestehen, der letzte Auslöser für die Bluttat erschließt sich mir auch nach Ende des Romans nicht, da das Verhältnis zwischen den Kindern und ihrer Mörderin so eng war. Das wurde so intensiv geschildert wie auch die Persönlichkeiten der Kinder gut herausgearbeitet wurden. Das schafft nicht jede Autorin.

Das Thema bleibt brisant. Man kann kein Verständnis für die Tat des Kindermädchens Louise haben, wobei immerhin ihre schwierige Lebenssituation erklärt wird.

Ich schätze an dem Buch, dass die Autorin ihre Figuren nicht denunziert. Auch die Eltern der Kinder, ein Paar aus der Mittelschicht, werden nicht einseitig dargestellt. Myriam und Paul sind ein normales Paar. Das Myriam nach der Geburt des zweiten Kindes wieder arbeiten muss, kann ich verstehen, auch wie sie zwischen Beruf und Mutterrolle etwas zerrissen ist. Ein Kindermädchen wie Louise, auf die sich die Kinder gleich einlassen und die auch noch putzt und kocht, ist ein Segen für die Kleinfamilie.
Aber man versteht, wie es zu gegenseitigen Abhängigkeiten kommen kann und das Louise trotz der Nähe letztlich als eigene Persönlichkeit außen vor bleibt. Das ist ein Problem, vor denen viele Eltern stehen.
Mich wunderte aber, dass das Paar nach dem Mord nicht mehr im Fokus stand. Es wird nahezu ausschließlich die Zeit nach der Einstellung von Louise bis zum Zeitpunkt der Morde gezeigt.

Man muss auch noch den Stil der Autorin erwähnen, der einen speziellen Ton erzeugt, ein eigener Sound. Bei dem schweren Thema nutzt die Autorin eine leichte Sprache, die sie aber sehr sorgfältig und genau ausführt. Das Buch ist nicht schwierig zu lesen, aber es ist doch anspruchsvolle Literatur.
Ich war davon ziemlich beeindruckt und würde gerne weitere Bücher von Leila Slimani lesen. Mal sehen, was in Zukunft von ihr noch erscheinen wird.

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Rezensionen von Vicky:

Hakuna Matata - es gibt mehr zwischen Himmel und Erde

Dann schlaf auch du von Leïla Slimani

Das Cover ist schön und passt gut in die Optik der anderen Bände der Reihe.

'Schatten der Vergangenheit' ist der dritte Band der Buchserie 'Die Chroniken der Seelenwächter'. Unter 'Was bisher geschah' gibt es eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse wodurch man sich einfach und schnell wieder in die Geschichte einfindet - das finde ich gut!

Die einzelnen Kapitel sind aus Sicht von unterschiedlichen Personen geschrieben.

Hauptsächlich berichten Jaydee und Jess aber dazwischen reihen sich auch immer wieder andere Sichten ein. Die Kapitel fliegen hier nur so dahin, die Geschichte ist total spannend und ehe man sich?s versieht hat man bereits das Ende von diesem Band erreicht. Ich hatte am Morgen nur vor 'ganz kurz' rein zu lesen und das erste, vielleicht auch noch das zweite Kapitel in Angriff zu nehmen aber ich konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand geben und so habe ich in nur wenigen Stunden bereits die letzte Seite erreicht!

Zum 'Bonusmaterial': Die Vorschau auf den nächsten Band macht Lust sofort weiterzulesen. Die Bilder der Charaktere, es werden am Ende zwei 'neue' besprochen, sind total super, diese gefallen mir sehr gut :-) Durch die 'Besprechung' erfährt man noch mehr Details über die Figuren und fühlt sich ihnen dadurch außerdem noch etwas näher. Das Glossar und die Übersicht der Charaktere ist gut, klärt für mich einige Fragen auf. Allerdings sind diese beiden Rubriken für mich falsch platziert, ich finde sie würden am Anfang besser passen als am Ende des Bandes.

Fazit: ACHTUNG - Nicole Böhm erzeugt mit ihren Seelenwächtern absolute Suchtgefahr!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

Geniales Wechselspiel der Perspektiven

Underground Railroad von Colson Whitehead

Mit Underground Railroad bin ich in das Universum Mensch mit all seinen bewundernswerten und seinen schrecklichsten Ausprägungen eingetaucht. Im Fall des Pulitzer-preisgekrönten Romans von Colson Whitehead heißt der Angelpunkt dieses Universums Cora, die Anfang des 19. Jahrhunderts als Sklavin in eine von weißen Farmern brutal geführte Baumwollfarm in Georgia hineingeboren wird.

Mit welch? unbändiger Überlebenslust Cora ihren Leidensweg meistert, schildert der Autor in einem genialen Wechselspiel der Perspektiven aus Sicht der Sklaven, ihrer vermeintlichen Eigentümer und Jäger und ihrer todesmutigen Helfer. Das alles führt auf einen Fluchtpunkt hin ? eben die Underground Railroad, die es als geheimes Netzwerk für geflüchtete Sklaven tatsächlich gegeben hat. Dass Colson Whitehead die Railroad wörtlich nimmt und eine unterirdische Eisenbahnlinie als Flüchtlingsroute erfindet, entspricht zwar nicht der historischen Wahrheit, verschafft dem Roman jedoch mehr Spannung und Spielraum. Das ist nicht nur für Cora sondern auch für mich als Leser befreiend, der nach all den drastisch geschilderten Grausamkeiten ein Licht am Ende des Tunnels sehen kann. Und diese Perspektive brauchen wir auch heute ganz dringend.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

Hoffnung - trotz allem

Underground Railroad von Colson Whitehead

Das Buch ist ein beklemmendes Meisterwerk über den Umgang mit Menschen, die keinerlei Rechte haben, weil sie schwarz sind.
Sklaven können jederzeit missbraucht, verkauft oder vernichtet werden, jeder Fluchtversuch wird blutig bestraft, und trotzdem geben sie den Wunsch nicht auf, eines Tages den Weg in die Freiheit zu finden.

Underground railroad zeigt diesen Weg mit allen Rückschlägen und Gefahren, mit aller Bedrohung und Hoffnungslosigkeit, und doch mit einem möglichen Ziel.
Ein spannendes Buch, das mich auch durch seinen eher ruhigen Ton besonders beeindruckt hat. Nichts für trübe Stunden, aber unbedingt lesenswert !

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Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:

Mit dem fiktiven Zug zur vermeintlichen Freiheit

Underground Railroad von Colson Whitehead

Die Mischung aus fiktiver Möglichkeit einer Befreiung (Underground Railroad ) und realer, grausamer Unterdrückung der Afroamerikaner macht aus diesem sehr sprachgewandt übersetzten Text ein spannendes und emotional bewegendes Buch.
Präzise Sprache, differenzierte Charaktere, spannende Handlung und wahrer geschichtlicher Hintergrund sind angenehm lesbar verwoben und machen das Buch empfehlenswert.

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Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:

Mal wieder ein Rächer...

Du sollst nicht leben von Carver Tania

Dies ist mein erstes Buch von Tania Carver und als ich es begann, war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei bereits um den 6. Band der Brennan-Esposito-Reihe handelt. Und der Start war schon mal rasant, ein Rächer kidnappt Darren und stellt ihn vor die Wahl: Entweder stirbt er oder seine Freundin und das gemeinsame Kind, ebenso von dem Rächer gekidnappt.

Darren entscheidet sich dafür, dass seine Lebensgefährtin und seine Tochter getötet werden, er selbst überlebt. Der Killer besteht darauf, mit dem Detective Phil Brennan in Kontakt zu treten, aber der Grund, weshalb ausgerechnet Phil ausgewählt wurde, ist vollkommen unklar. Und wäre das alles nicht schon genug, ist Phils Frau, die Profilerin Marina Esposito, mit einem anderen Fall voll eingebunden und kann ihn nur aus der Ferne unterstützen?

Mein Eindruck:
Auch, wenn ich die ersten Bände nicht kenne, fiel mir der Einstieg ins Buch sehr leicht, denn der Start war rasant und versprach Spannung. Der Leser begleitet Phil Brennan bei seinen Ermittlungen, ebenso aber auch den Killer und Marina Esposito. Diese Aufteilung fand ich sehr gelungen und die meisten Kapitel enden mit Cliffhangern, so dass man gerne weiterliest. Die Charaktere der Hauptprotagonisten Phil und Marina sind sympathisch dargestellt und auch die Gedankenwelt des Killers wurde gut ausgearbeitet. Dennoch fehlte mir da ?Farbe?, die Figuren waren mir zu unscheinbar, zu gewöhnlich. Vielleicht bin ich aber auch einfach durch andere Reihen mit skurrilen Ermittlern einfach zu sehr ?verwöhnt? ;-) Zudem ist die Grundidee alles andere als neu und ich hatte teilweise das Gefühl, ich hätte das alles schon mal in anderen Thrillern gelesen. Was allerdings verwirrend war, ist die Geschichte um die Figur von Fiona Welch. Hier hatte ich ganz eindeutig das Gefühl, dass mir ?Insiderwissen? aus den vorherigen Bänden fehlt. Schade, dass es hier keine genaueren Erklärungen gab. Alles andere hat das Autorenduo aber zum Glück nochmal kurz aufgegriffen, so dass es dem Leser leicht gemacht wird, in die Geschichte zu finden. Das Ende ist ein absoluter Cliffhanger und ließ mich dann doch mit ein paar Fragen zurück die wahrscheinlich im 7. Band auf den Leser warten.

Fazit:
Nice to read, aber kein must have! Um ehrlich zu sein bezweifle ich, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde und befürchte, dass mir das Buch nicht in Erinnerung bleiben wird. Es war einfach ?nett? zu lesen.

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Rezensionen von TanyBee:

Wunderbar leicht erzählt

Ein Gentleman in Moskau von Towles Amor

Graf Alexander Rostov wir am 21. Juni 1922 vor das Notstandskomitee des Volkskommissariats berufen. Im Gegensatz zu vielen anderen Adligen wird er nicht zum Tode verurteilt, sondern zu lebenslangem Hausarrest im Hotel Metropol, in dem er gerade wohnt. Der Graf ist ein wahrer Gentleman: er weiß mit Menschen umzugehen, er kennt sich mit Wein und gutem Essen aus, er weiß die schönen Dinge im Leben zu schätzen.

Als er nach einigen Jahren des Hausarrests verzweifelt, ist es ausgerechnet ein kleines Mädchen, dass ihm die Lebensfreude zurückgibt und ihm ganz andere Seiten am Hotel Metropol zeigt, obwohl er doch glaubte, es bereits in und auswendig zu kennen.

Beim Lesen dieses Buches musste ich oft an die Serie ?Downton Abbey? denken, obwohl der Schauplatz und die Umstände ganz andere sind. Ich denke, die Lebenseinstellung des Grafen war es, die mich so daran erinnert hat. Obwohl er einige Schicksalsschläge zu verkraften hat bewahrt er immer die Contenance und bleibt ein wahrer Gentleman. Die Geschichte wird so leicht und locker und amüsant erzählt, dass man oft die ernsten Hintergründe vergisst. Denn der Graf befindet sich eigentlich in ständiger Lebensgefahr und in Russland tobt die Revolution und später ein Krieg.

Das Hotel Metropol ist nun die ganze Welt des Grafen, und so werden die Angestellten und Gäste dort die Bevölkerung seiner Welt. Die Freundschaften, die dabei entstehen sind ganz wunderbar. Es ist so rührend zu lesen, wie sich die Freundschaft zu Nina, dem kleinen Mädchen, entwickelt und ihn schließlich rettet.

Ich mochte bereits ?Eine Frage der Höflichkeit? vom Amor Towles sehr gerne und auch ?Ein Gentleman in Moskau? hat mich nicht enttäuscht. Wunderbar leicht zu lesen, ein Schmöker, ohne dabei kitschig zu sein und trotzdem mit ernstem Hintergrund. Das Buch hat 560 Seiten und ich möchte keine einzelne missen. Im Gegenteil: wenn es in der Handlung einen Zeitsprung gab dachte ich immer: Aber was ist zwischendurch passiert? Ich will alles wissen! Aber der Autor weiß es natürlich besser als ich: er erzählt kein Wort zu viel und keines zu wenig.

Eine große Empfehlung!

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Rezensionen von Lilli33:

Die versprochene Magie dieser Geschichte suchte ich vergeblich

Ein Gentleman in Moskau von Towles Amor

Inhalt:
Laura lebt zurückgezogen, versteckt vor der Welt, inmitten der Natur im County Cork in Irland. Sie hat eine ganz besondere Gabe: Sie kann jedes Geräusch, jede Stimme täuschend echt nachmachen. Meist tut sie das ganz unbewusst und verarbeitet so ihre Eindrücke. Als der Tontechniker Solomon sie im Wald findet, fühlt er sich sofort wie magisch von Laura angezogen, und sie scheint ihm zu vertrauen.

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Cecelia Ahern und habe alle ihre Bücher gelesen. Meistens konnte sie mich begeistern. Ihre Romane haben oft etwas Magisches und meistens sehr Gefühlvolles, das mich berührt. Auch bei ihrem neuesten Werk wurde dies versprochen, aber leider konnte ich es diesmal nicht finden.

Der Schreibstil ist zwar sehr locker und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt, aber die Geschichte entwickelt sich nicht besonders magisch. Zwar werden kurze Momente beschrieben, die Lauras Einfluss auf andere Menschen ausdrücken sollen, aber das wirkte auf mich nur wie gestellt. Es konnte nicht wirklich zu mir durchdringen und mich im Innersten berühren. Dabei wollte ich mich so gerne von diesem Roman und seiner besonderen Protagonistin verzaubern lassen.

Denn etwas Besonderes ist Laura schon mit ihrer tollen Gabe, die sehr an einen australischen Vogel, den Leierschwanz, erinnert. Er ahmt andere Vögel, aber auch sonstige Geräusche in seiner Umgebung perfekt nach (es lohnt sich, im Netz mal nach einem entsprechenden Video zu suchen). So heißt im englischen Original der Roman auch ?Lyrebird?, was meiner Meinung nach viel besser passt als der schnulzige deutsche Titel, der mit der Handlung nur wenig zu tun hat. Auch das deutsche Cover empfinde ich als Fauxpas, zeigt es doch einen Dompfaff und keinen Leierschwanz.

Mit den Charakteren stand ich ein paar Mal auf Kriegsfuß. Obwohl ich Laura und Solomon eigentlich sehr gerne mochte, hätte ich sie diverse Male schütteln mögen, weil sie sich so dämlich verhalten. Weil sie einfach nicht sehen, was glasklar auf der Hand liegt. Dabei schien mir auch Lauras Entwicklung insgesamt nicht besonders glaubwürdig.

Fazit:
Auch wenn ich nicht gerade begeistert bin, habe ich das Buch doch einigermaßen gern gelesen. Es hat mich schon interessiert, wie es mit Laura weitergeht und ob sie schließlich ihr Glück findet. Deshalb kann ich das Buch eingeschränkt empfehlen, man sollte aber nicht zu viel davon erwarten. Aus diesem Plot hätte man eine viel gefühlvollere Geschichte mit viel mehr Tiefgang machen können.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

Packend und leider nicht erfunden

Underground Railroad von Colson Whitehead

Ist uns noch bewußt, wie grauenhaft die Geschichte der Sklaverei in Amerika war?
Es ist noch nicht wirklich lange her. Die Beschreibung der Grausamkeiten war fast distanziert und selbstverständlich.
Wie steht es heute mit extremen Abhängigkeitsverhältnissen?
Das Thema ist packend und erschütternd.

Warum ist es mir trotzdem nicht leicht gefallen, dieses Buch zu lesen?
Mit der Sprache kam ich nicht wirklich zurecht. Das mag an der Übersetzung liegen. Nach manchmal fast poetischen Passagen folgten nüchtern grausame und dann verwirrend unverständliche. Mühsam und deprimierend, dass das alles möglich war und ist.
Maria Dörfler

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

Denkmal für alle Opfer der Sklaverei

Underground Railroad von Colson Whitehead

Mein Wissen über Sklaverei hat mit Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher Stowe angefangen, das ich als Pflichtlektüre in der Schule gelesen habe. Dann der Film 12 Years a Slave und jetzt die Krönung. Dieses Buch erschüttert, macht wütend, beschämend und löst alle möglichen Emotionen aus. Colson Whithehed schreibt über den Plantagenbesitzer ? er presste jeden möglichen Dollar aus.

Wenn schwarzes Blut Geld war, verstand sich der kluge Geschäftsmann darauf, zur Ader zu lassen?. Leider ist das die Welt nicht nur von Gestern. Pflichtlektüre!!!

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