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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Jana, 9 Jahre aus Aurach,

Miss Drachenzahn – Anleitung zum freundlichen Umgang mit Kindern von Ryder Joanne; Yep Laurence

Der erste Eindruck war nicht so gut, da ich noch nicht so viele Bücher, in denen es um Magie geht, gelesen habe.

Erst nach einigen Seiten wurde es spannend. Und das dann sehr! Ich bin begeistert von diesem Thema und würde weitere Bücher dieser Art lesen!

Nun zum Inhalt:
Es geht um eine Drachenfrau namens Miss Drachenzahn und ein Mädchen namens Winnie.

Durch eine gemeinsame Bekannte der beiden überschneiden sich ihre Wege und sie lernen sich kennen.

Zu Beginn können sie einander nicht leiden. Die Freundschaft beginnt dann aber zu wachsen, und Miss Drachenzahn kauft Winnie ein Malbuch. Beiden ahnen nicht, welche Magie in dem Malbuch steckt.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Fabian, 8 Jahre aus Wattens,

Miss Drachenzahn – Anleitung zum freundlichen Umgang mit Kindern von Ryder Joanne; Yep Laurence

In diesem Buch geht es um Fränki und die Geister. Er hat ein Monsterlexikon. Fränkies Eltern haben eine Putzfirma gegründet.

Fränkies Vater sucht im Internet ein Geschenk für Fränkie. Dort findet er eine Geisterbahn zum Ersteigern. Fränkies Vater denkt sich - das ist das ideale Geburtstagsgeschenk für seinen Sohn, und er kann die Geisterbahn auch als Lager verwenden und ersteigert die Bahn.

Aber nicht nur Fränkies Vater möchte die Bahn haben, auch Van Felsing, er ist ein Geisterjäger und möchte unbedingt die Geisterbahn auch ersteigern. Van Helsing möchte alle Geister haben.

Die Eltern von Fränkie ersteigern die Bahn, zum Leidwesen von Van Helsing, der mit seiner Fledermaus Alfred die Geister unbedingt haben möchte. Daraufhin bestellt Van Helsing Fränkies Eltern an einen anderen Ort, um eine Firma zu reinigen, damit er sich in Ruhe um die Geister kümmern bzw. fangen kann. Er fährt mit Alfred durch die Geisterbahn.

Es kommen ihm aber die Geister und Fränkie zuvor und vertreiben ihn. Sie schmeißen ihn in eine Falltür. Nach dem Sieg über Van Helsing und Alfred feiern die Geister und Fränkies eine große Party. Die Eltern sind verärgert über den falschen Auftrag und möchten auf der Heimreise noch ein Geschenk für Fränkie kaufen.

Als sie in die Geisterbahn zurückkommen, feiern Fränkie und die Geister eine Riesenparty. Die Eltern von Fränkie denken, dass die Geister alle Schulfreunde von Fränkie sind und sehr gut geschminkt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen wegen der Geister und wei'ls lustig war.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Anna-Maria, 9 Jahre aus Volders,

Fritzi Klitschmüller 1: Fritzi Klitschmüller.Bd.1 von Britta Sabbag

Fritzi hat Geburtstag und wünscht sich ein feuerrotes Skateboard mit schwarzen Sportreifen. Aber sie bekommt leider nicht ihr gewünschtes Skateboard, sondern ein Prinzessinenkleid. Da das Kleid noch etwas zu groß ist, leiht sie sich von ihrem Bruder Kai einen Piratengürtel aus. Dabei sieht sie aus dem Fenster und sieht, wie neue Nachbarn einziehen.

Da lernt sie Thies kennen, den sie am Anfang gar nicht mag. Später werden sie Freunde.

Fritzi beschließt einen geheimen Skateboard-Beschaffungs-Plan, um doch noch zu ihrem gewünschten Skateboard zu kommen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Thies streift Fritzi durch die Nachbarschaft. Dabei müssen sie vorsichtig sein, da Fritzis Vater nichts von Thies erfahren darf.

Auf der Suche treffen sie immer neue Menschen, die Probleme haben und denen helfen die beiden dann. So zum Beispiel auch einen Briefträger, der – weil er einen Würstelstandbesitzer vertreten muss – nicht zum Austragen der Post kommt. Fritzi hilft dem Briefträger und trägt für ihn die Post aus.
Beim Austragen der Post kommen sie zu einer Frau mit vielen Katzenbabies, die ein neues zu Hause suchen. Auch hier helfen sie, indem sie einer alten, einsamen Frau ein Katzenbaby bringen.

Bei einem Fest kommt dann ein Mann mit genau dem Skateboard daher, das sich Fritzi so sehr wünscht. Und von ihm bekommt sie dann auch ihr gewünschtes Skateboard.

Das Buch fand ich voll cool. Es war einfach zu lesen – nur ein paar Wörter kannte ich nicht.

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Matilda, 8 Jahre aus Innsbruck:

Mir hat das Buch gut gefallen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Fritzi sich gegenüber ihrem Papa durchsetzen konnte und sich doch mit dem Nachbarskind Thies angefreundet hat. Die Freundschaft der beiden musste geheim bleiben - nur sie beide haben davon gewusst.

Fritzis Vater war richtig zornig und wütend, weil das Ärgerhäuschen jemand anderes gekauft hat. Des weiteren mochte Fritzis Papa das Nachbarskind Thies nicht und wollte auch nicht, dass seine Tochter sich mit ihm anfreundet.

Fritzi hat sich zu ihrem Geburtstag dann ein Skateboard gewünscht, doch statt dessen hat Mama ihr ein Prinzessinnenkleid genäht. Das hat ihr aber gar nicht gefallen, sie hat sich etwas anderes vorgestellt, denn ein Prinzessinnenkleid in Fritzis Alter ist doch total uncool. Für Fritzi war ab dem Moment klar, ein Skateboardbeschafffungsplan muss her, und sie möchte sich mit Thies anfreunden.

Schafft es Fritzi, sich ihren Wunsch von einem Skateboard zu erfüllen und sich mit Thies anzufreunden? Wenn du das Herausfinden willst, dann lies dieses spannenende Buch.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Marie, 14 Jahre aus Innsbruck,

Spiegel des Bösen von Springorum Björn

Sophie wohnt mit ihren Eltern für einige Tage im Hotel Rabenfels. Ihr Vater ist Autor und möchte ein Buch über das alte Hotel schreiben. Hotel Rabenfels ist bereits über 100 Jahre alt und wurde vor kurzem neu eröffnet. Sophie kann dem alten Gebäude nichts abgewinnen und ersehnt das Ende ihres Ausfluges entgegen.

Doch kurz vor ihrer Abreise verschwinden ihre Eltern.

Sophie hat außerdem das Gefühl, beobachtet zu werden. Wo früher eine Wand war, sind plötzlich Türen, und auch sonst scheint nichts an seinem ursprünglichen Platz zu sein. Sophie möchte jemanden um Hilfe bitten, doch niemand kann sie sehen, außer der Concierge des Hotels, welcher ihr erklärt, dass sie nur im Keller des Hauses sicher ist.

Dort trifft Sophie Max. Sie verliebt sich in ihn, doch etwas scheint nicht zu stimmen. Obwohl er ihr erzählt, dass er 16 Jahre alt ist, findet Sophie in den Aufzeichnungen des Hotels angaben, dass Max und seine Eltern vor über 100 Jahren hier einige Nächte verbracht haben.

Normalerweise mag ich Bücher in diese Richtung nicht so gerne, aber dieses Buch fand ich trotzdem sehr spannend. Der Schreibstil des Autoren ist etwas gewöhnungsbedürftig, was dem Buch aber eine besondere Atmosphäre verleiht.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Paul, 9 Jahre aus Schwaz,

Der bleiche Hannes von Gumpert Steffen

Es hat mir sehr gut gefallen, weil es ein Comic-Buch war. Es war aber auch spannend.

Es handelte von einem Jungen, der mit seinen Eltern auf eine einsame Insel gefahren ist, um dort Tiere zu erforschen. Auf der Hinfahrt mit dem Schiff war Joris genervt, bis der Kapitän zu ihm sagte, dass Leute, die auf der Insel waren, etwas Helles angetroffen haben und sofort wieder heimgefahren sind.

Der Junge Joris aber ging einmal in den Wald hinein, und auf einmal traf er auf einen Geist namens Hannes. Sie freundeten sich an und erlebten tolle Erlebnisse.

Viel Spaß beim Lesen.

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Rezensionen von heinoko:

Reiche Welt der Bilder

Tulpengold von Völler Eva


Amsterdam, 1636. Im Hause des Malers Rembrandt von Rijn zieht als neuer Maler-Lehrling Pieter ein. Pieter ist ein ungewöhnlicher Mensch, heutzutage würde man ihm wohl das Asperger-Syndrom bescheinigen. Er nimmt alles wortgenau, bedenkt seine Antworten sehr lange, hat wenig Zugang zu Gefühlen und besitzt nicht nur großer Mal-Talent, sondern auch eine tiefe Begeisterung für alles, was sich mit mathematischen Formeln berechnen lässt.

Es ist die Zeit der Tulpen-Mania. Die Preise für Tulpenzwiebeln steigen und steigen, auch Rembrandt lässt sich davon anstecken. Bereits am ersten Tag seiner Lehrzeit sieht Pieter, wie ein Tulpenhändler auf dem Markt zusammenbricht und stirbt. Bleiwasser-Vergiftung! Im Laufe der Geschichte sterben weitere Tulpenhändler, allesamt Kunden von Rembrandt. Insofern gerät Rembrandt sehr schnell unter Verdacht. Pieter jedoch stellt ganz andere Berechnungen an…

Historische Romane sind normalerweise nicht das von mir bevorzugte Genre. Oftmals sind sie überfrachtet mit Wissensvermittlung, mit Darstellungen von recherchiertem Wissen, und die Lesefreude tritt dadurch in den Hintergrund.
Ganz anders bei Eva Völler! Sie schreibt unglaublich bildhaft und fesselnd. Man spürt ihre gründlichen und intensiven Nachforschungen und Vorbereitungen, aber nicht anhand von theoretischem Beiwerk, sondern all ihr Wissen fließt ein in eine Bilderwelt, die sie gekonnt vor uns Lesern ausbreitet. Ich sah fasziniert Rembrandt über die Schulter, wie er besessen malte. Ich stand mit Pieter in der Kneipe und sah den biertrinkenden und diskutierenden Tulpenhändlern zu. Ich sah mit dem klaren und wohlwollenden Blick der Autorin einen Ausschnitt der Welt im 17. Jahrhundert, die Welt der Kunst, aber auch der Gefahren, der Habgier, der Eifersucht und immer wieder die Welt der Farben, des künstlerischen Arbeitens, oftmals nur um überleben zu können. Ich lernte Menschen aus dieser Zeit kennen, sympathische und unsympathische, wunderbar fein beschrieben in ihrem individuellen So-Sein. Der Leser wird dank der Autorin schnell vertraut mit ihnen, leidet mit ihnen, bewundert sie, hofft mit ihnen. Und so verführt uns Eva Völler, ohne dass wir es merken, in diesen besonderen Zeitabschnitt in Amsterdam, sodass wir uns beinahe als zugehörig empfinden und völlig das oftmals so als dröge belastete Wort „historisch“ vergessen. Dass auch gleichzeitig die Aufklärung mehrerer Morde zusätzlich Spannung in das Buch bringt, ist für mich ein dankbar angenommenes Beiwerk.

Fazit: Ein spannend zu lesender, farbig-lebendig geschriebener Roman, der mir einen intensiven und plastischen Einblick in einen mir bislang fernen Zeitabschnitt und in die damalige Welt der Kunstschaffenden gewährte.

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Rezensionen von Wanderpfa.de:

Hochwertiger Bildband mit Kaufempfehlung

Nepal von Dieter Höss

Zum Inhalt:
Menschen und Landschaften am Great Himalaya Trail – schon der Untertitel verrät es: Nepal und somit auch dieses Buch sind so viel mehr als nur der Mount Everest, der höchste Berg der Welt. Zwar widmen sich zwei Kapitel der mittlerweile sehr gut erschlossenen Khumbu-Region am Everest sowie dem unter Trekkern nicht weniger bekannten Annapurna Circuit.

Dennoch: Der Reiz dieses gewaltigen Bildbandes liegt mehr in den einsamen und durch Touristen bislang kaum betretenen Bergtälern der anderen Regionen Nepals. Selbst vermeintliche Nepalkenner lehrt das Buch eines Besseren und man wird regelrecht zum Entdecker einer scheinbar unbekannten Welt: Dolpo, Mugu oder doch Humla? Nie gehört? Das ist kaum verwunderlich, denn diese abgeschiedenen Fleckchen Erde liegen im Nordwesten des Landes, etwas abseits der großen Achttausender. Durch die bis vor wenigen Jahren andauernden Spannungen zwischen China und Tibet und teilweise auch politischen Interessen der USA, konnte sich der Tourismus dort und auch in anderen Ecken Nepals nicht entwickeln. Um der damit einhergehenden Verarmung der Bevölkerung und dem Wegzug in die pulsierende Metropole Kathmandu zu begegnen, wurde der Great Himalaya Trail ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Höhenweg wie man ihn aus den Alpen kennt, sondern vielmehr um eine Sammlung von Routenvorschlägen, die das ganze Land von Ost nach West durchziehen. Ziel ist dabei, auch den abgelegeneren Regionen Nepals etwas vom touristischen Kuchen zugutekommen zu lassen.

Das Buch von Dieter Höss folgt in einer sehr klaren und strukturierten Weise dem Great Himalaya Trail von Ost nach West. Es ist in erster Linie ein hochwertiger Bildband, der jedoch durch zahlreiche interessante Textbeiträge zu den einzelnen Regionen punkten kann. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Landschaften, sondern zu großen Teilen auch auf der einheimischen Bevölkerung und deren Jahrtausende alter Kultur. Für mich ist das Buch deshalb eine Art Reiseführer im Bildbandformat. Zwei Eigenschaften, die man an sich nicht kombinieren kann. Dieter Höss gelingt dieser Spagat jedoch perfekt, ohne dass entweder die Bildqualität, noch der Informationsgehalt darunter leidet. Für alle Nepalliebhaber und solche die es werden wollen ist das Werk deshalb eine absolute Pflichtlektüre. Sie ist kein Abklatsch der ohnehin bekannten Achttausender, sondern bettet diese nur teilweise mit in den Bildband ein. Allein daran merkt man, dass Nepal so viel mehr ist, als nur die Khumbu-Region mit dem höchsten Berg unseres Planeten.

Zum Autor:
Dieter Höss, Facharzt für Innere Medizin in Thiersee/Tirol, bereist Nepal seit mehr als 45 Jahren: dementsprechend groß und reich sind sein Schatz an Erfahrungswissen und sein Bildarchiv, denn die Kamera war von Anfang an immer dabei. Alle im Buch vorgestellten Regionen kennt er aus eigener Anschauung. Seine Verbundenheit mit Land und Leuten spiegelt sich auch in seinem Engagement für das Bildungsnetzwerk „Childaid – Kinder von Bhandar“ wider, dass er mit Schulbauten und der Finanzierung von Unterricht (u.a. mit dem Honorar aus diesem Buch) unterstützt.

Klappentext:
Das Projekt Great Himalaya Trail (GHT) wurde vor etwa 15 Jahren ins Leben gerufen, um die bekannten Hauptwanderrouten Nepals miteinander zu verbinden und so auch entlegenere, bisher wenig besuchte Regionen an einer bescheidenen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben zu lassen. Insgesamt ist dieses Wegenetz etwa 1600 Kilometer lang und führt entlang der höchsten Berge des Himalaya. Dabei gibt es jedoch keinen festgeschriebenen Wegverlauf, sondern vielerlei Möglichkeiten, bestehende Routen und Übergänge individuell zu kombinieren. Fest steht, dass der Great Himalaya Trail die großartigste Möglichkeit ist, Nepal in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt zu erleben.
Fest steht auch, dass es außer einem sehr persönlich gehaltenen Reisebericht im Eigenverlag und englischsprachigen Guidebooks derzeit keine deutschsprachige Publikation gibt, die sich dem GHT widmet.
Diese Lücke schließt der vorliegende Bildband. Er gliedert sich – entsprechend den Regionen, die der Weg durchwandert – in zwölf große Kapitel, in denen die unterschiedlichen Natur- und Kulturräume Nepals vorgestellt werden. Ein Infoblock mit Original-Kartenausschnitten zum GHT rundet jedes Kapitel ab und bietet dem Leser Basis-Infos zur individuellen Reiseplanung.
Im Mittelpunkt aber steht im wahrsten Wortsinn die Betrachtung dieses faszinierenden Landes und seiner ungewöhnlichen landschaftlichen und ethnischen Vielfalt: großformatige Landschaftsbilder, ausdrucksstarke Porträts, Momentaufnahmen von religiösen Zeremonien und Alltagsszenen aus einer Welt, die in ihrer archaischen Schönheit wie aus der Zeit gefallen scheint.

Fazit:
Absolute Kaufempfehlung. Der Preis ist für einen Bildband in der hervorragenden Qualität fast schon günstig. Berücksichtigt man dazu noch den hohen Informationsgehalt, ist das Buch jeden Cent wert.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Silvia Grutze:

Zwei Welten - Arbeitsunfall !!

Nepal von Dieter Höss

Das Cover des Kurzromans fühlt sich super an, der Schriftzug ist leicht hervorgehoben. Das Handling perfekt...sprich die Papierstärke und die Größe sind sehr leserfreundlich.
Der Roman ist leicht zu lesen – man beginnt und schon ist man am Ende angekommen. Zwei Welten prallen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten, doch wenn Gefahr droht ist Gewalt in beiden ein Thema.

Ich spürte keine wirkliche Bindung zu einer der vier Personen in diesem Roman...zumindest nicht genug um mitzufiebern und schlussendlich war mir der Ausgang egal, obwohl ich mir anfangs noch Gedanken gemacht hatte. Im Laufe des Lesens flauten diese Gedanken allerdings ab. Man fragt sich als Leser – Himmel oder Hölle, was gibt es dazwischen. Die Ausdrucksweise gewöhnungsbedürftig nüchtern, trifft aber den Punkt. Himmelkind Heather und Höllenkind Bobby treffen schließlich aufeinander und der Löwenvater Mark spürt intuitiv die Gefahr um seine Tochter Heather und unternimmt alles um diese zu beschützen. Es endet mit einem Arbeitsunfall- einer Katastrophe!
Komisch ist für mich bei diesem Roman: Ich kann nicht wirklich sagen, hat er mir gefallen oder nicht. Soll ich ihn weiterempfehlen? Am besten ihr lest selbst – denn zum Diskutieren und Analysieren ist genügend Stoff vorhanden.

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Rezensionen von biest.22@web.de:

Von Vätern und Söhnen

Die Herzen der Männer von Nickolas Butler

"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr." (Wilhelm Busch)

Inhalt:

In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet.

Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.
Über eine Zeitspanne von drei Generationen und ebenso vielen Kriegen erkundet dieser Roman die Herzen der Männer: ihre Schwächen und Geheimnisse, ihre Bedürfnisse und Werte.

Meine Meinung:

Eine ganz außergewöhnliche Geschichte, über Vater-Sohn-Beziehungen, Ehre, Macht, Hoffnung und Liebe.
Mir haben die Charaktere zum größten Teil sehr gut gefallen. Sie waren sehr abwechslungsreich, wobei es einigen leider an der Tiefe gefehlt hat, aber dennoch interessant und grundverschieden.
Nelson, einer der Hauptprotagonisten, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er musste als Kind bereits viele körperliche und seelische Qualen überstehen und ist dennoch zu einem liebenswerten und tolleranten Mann herangewachsen. Auch die meisten anderen Figuren haben sich mit der Zeit sehr schön entwickelt. Schön zu beobachten sind die Werte, die sich über die Jahre hin verändern. So beginnt das Buch im erten Teil 1962, geht mit dem zweiten Teil 1996 weiter, der dritte Teil spielt im Jahre 2019 im Sommer und der vierte und letzte Teil im Herbst 2019. Auch fand ich es interessant mitzuerleben wie sich die Charakter mit zunehmendem Alter verändert haben. Was sie aus ihrer Jugend mitgenommen haben und an ihre Kinder weitergeben.

Als etwas seltsam empfand ich allerding das Ende. Es hat für mich nicht so recht zum Rest der Geschichte gepasst. Es war definitiv der spannendste und ereignisreichste Teil, keine Frage, aber einige der Vorkommnisse passten da, für mich, irgendwie nicht hin.

Den Schreibstil und die bildhaften Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Durch die Zeitsprünge, die Rückblicke und die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven baut sich in der Geschichte auch eine gewisse Spannung auf.

Fazit:

Eine tolle und berührende Geschichte über das Erwachsenwerden, Werte, Liebe und Vatersein.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Sehr blutig, aber gut

Gründerjahr von Michael Gerwien

Die Fährmänner Gottes

1918: Kurt Eisner hat gerade erst den Freistaat Bayern ausgerufen, da werden kurz hintereinander 3 junge, blonde, blauäugige Frauen ermordet und bestialisch zugerichtet. Eine weitere Frau kann der Bestie entkommen. Kriminaloberinspekor Karl Weinberger, sein Kriminalassistent Hubert Ratgeber und der vom Straßendienst ins Kriminalamt berufene Martin Brandl gelingt es zwar, den Mörder der Frauen ausfindig zu machen.

Aber als sie ihn festsetzen wollen, gelingt ihm die Flucht.
1948: Wieder werden in den Isarauen junge, blonde Frauen ermordet. Oberinspektor Hans Weinberger, der in die Fußstapfen seines Großvaters Karl getreten ist, erinnert sich an die Morde, von denen sein Opa erzählt hat, als er noch ein kleiner Stepke war. Zusammen mit seinem Kriminalassistenten Severin Maier und Major Joe Singer von der amerikanischen Polizei in München gelingt es, den Täter endlich zu verhaften.
2017: Die Journalistin Julia Weinberger, die Kopien der Akten von 1918 und 1948 ihres Ururopas und ihres Opas besitzt, will die Fälle von damals für einen Zeitungsartikel aufarbeiten. Denn schon wieder gibt es tote Frauen in der bayerischen Landeshauptstadt nach den gleichen Mustern von damals. Sie kommt dem Trittbrettfahrer ganz nah und bringt sich damit in höchste Lebensgefahr.

Mit Michael Gerwiens Protagonisten darf ich mal wieder durch mein München schlendern. Durch die Isarauen, Ober- und Untergiesing, Sendling und zum Cafe Mozart am Sendlinger Tor nimmt er mich mit. Ich genieße es, wenn ich die Schauplätze kenne und direkt vor meinem inneren Auge sehen kann.

In diesem Krimi geht es richtig blutig zu. Die detailgenauen Beschreibungen waren mir hier und da etwas zuviel. Wenn ich z.B. lese, was und mit welchem Genuss der Mann so alles isst, wird mir ganz schlecht. Andererseits gehören die Details dazu, wenn man den Mörder mit seinen irren und wirren Gedanken besser kennenlernen will.

Die Spannung habe ich trotz der Grausamkeiten etwas vermisst. Sie kam bei mir immer nur dann auf, wenn die Kommissare nahe am Mörder oder Entführer dran waren. Ansonsten finde ich die Geschichte recht unaufgeregt und locker. Was aber der Lust am Lesen keinen Abbruch tut.

Da sich die Geschichte über 100 Jahre hinzieht, lerne ich auch sehr viele Menschen in ihrer jeweiligen Zeit kennen.
Hier haben mir 1918 Karl Weinberger und besonders seine Frau Marlene sehr gut gefallen. Die Hausfrau, die nun trotz aller Knappheit immer wieder versucht durch Handel und Tauschgeschäfte Leckereien auf den Tisch zu bringen. Und die für die Nöte und Sorgen ihres Mannes immer ein offenes Ohr hat.
Auch Rosi Steinbauer vom Steinbauerhof in Taufkirchen, die 1948 mit der Frau von Kommissar Hans Weinberger in Kontakt kommt und Julia, die Journalistin, waren mir sofort sympathisch.

Ein interessanter Krimi, der sich über 100 Jahre hinzieht, der mich mitgenommen und sehr gut unterhalten hat. Nur der Titel passt für mich, jetzt, wo ich die Geschichte gelesen habe, nicht so richtig.

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