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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

Starke Hülle, dünne Fülle

Das Buch liegt dank dickem Kartoneinband gut in der Hand. Doch das erweist sich als Verpackungstrick: Die Qualität der Fülle hält jener der Hülle nicht stand. Für mich ist „Alles über Heather“ eine aufgemotzte, typisch US-amerikanische Familiengeschichte, die erst gegen Ende etwas an Spannung gewinnt.

Der Drehbuchautor und Regisseur Matthew Weiner verzichtet in seinem ersten Roman auf Dialoge und sprachliche Finessen. Da sind seine Vorlagen für TV-Serien wie Mad Men und The Sopranos jedenfalls besser gelungen.

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Rezensionen von Maria D?rfler:

Kurz, gut, "emotionslos"

Obwohl es um große, ja tödliche Emotionen geht, wirkt der Text seltsam emotionslos auf mich. Sowohl die übergroße Liebe der Eltern zu ihrer besonders bezaubernden Tochter als auch das Begehren und die Leidenschaft der Protagonisten bleiben seltsam distanziert in der Erzählung. Vielleicht ist das der Kunstgriff? Gibt es in dieser Konstellation nur diesen Ausweg: Heather oder Bobby?
Berührend trotzdem das Gleiten und Fliegen des bevorzugten Mädchens im Leben und die Chancenlosigkeit, das Ausgestoßen Sein, die Grausamkeit der Fantasien und manchmal unrealistischen Traumfetzen des benachteiligten jungen Mannes.

Für mich ist es schon ein sehr besonderes Buch.
Maria Dörfler

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Die amerikanische Prinzessin

Die amerikanische Prinzessin von van der Zijl Annejet

‚Die Amerikanische Prinzessin‘ von Annejet van der Zijl ist eine biografische Erzählung über das Leben der Allene Tew. Allene war mir bis dato kein Begriff, ihren Namen habe ich vorab in keinem Zusammenhang gehört. Daher war dieses Buch für mich gleichzeitig die Entdeckung einer komplett neuen Person.

Mit dem Schreibstil bin ich zuerst nicht wirklich klargekommen, ich habe einige Anläufe gebraucht, um mich diesem Buch zu nähern und auch am Ball zu bleiben. Die Erzählung basiert auf der Wiedergabe vieler Quellen, was sich auch beim Lesen bemerkbar macht. Da dieses Buch jedoch eine Biografie darstellt, ist dies zu erwarten und für meinen Geschmack wenig störend. Sehr schön fand ich die beigefügten Bildseiten, die den Text passend illustrierten und das Ganze für mich greifbarer gemacht haben.
Die Kapitel geben einzelne Lebensabschnitte wieder, die zu einem großen Teil von diversen Schicksals- und Rückschlägen geprägt sind. Bereits in den ersten Kapiteln wird klar, dass Allene Tew eine sehr starke Frau ist, die sich von keiner Widrigkeit aus der Bahn werfen lässt. Eine Eigenschaft, der ich viel Respekt entgegenbringe. Pro- und Epilog bilden eine Einheit, so dass die Erzählung recht rund ist. Neben den persönlichen Wendungen spielen auch die beiden Weltkriege eine zentrale Rolle. Ich fand es äußerst interessant, wie die Auswirkungen derer beschrieben wurden – für ich auch mal in einem neuen Licht.
Insgesamt war ich nach der Beendigung des Buches jedoch ein wenig ernüchtert. Die Geschehnisse waren gut wiedergegeben, ich habe die Handlung als sehr lehrreich empfunden. Mein Interesse an Allene Tew ist jedoch nicht gewachsen und ich habe mich mehrmals gefragt, warum sie die Hauptfigur dieses Buches geworden ist. Sie ist unzweifelhaft eine bemerkenswert starke Frau, die einen Lebenslauf mit vielen Höhen und Tiefen aufweisen kann – doch damit ist sie glaube ich nicht die Einzige ihrer Generation. Ich habe das Buch gern gelesen, wirklich fesseln konnte es mich jedoch nicht…

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Rezensionen von Krimine:

Ein unterhaltsamer Psychothriller, der vor allem von seiner beklemmenden Atmosphäre lebt

Was in heller Nacht geschah von Karen Winter

Die deutsche Bestsellerautorin Judith Wagner kehrt nach erfolgreicher Veröffentlichung ihres neuesten Romans auf die norwegischen Lofoten zurück. Dorthin, wo die Handlung ihres Wirtschaftskrimis spielt. Denn obwohl ihr Buchprojekt längstbeendet ist, lässt sie dessen Handlung einfach nicht los. Doch kaum ist die Autorin auf der kargen Inselgruppe angekommen, vermischen sich Fiktion und Realität.

Und plötzlich findet sich Judith in erschreckend realen Szenen ihres Krimis wieder und begegnet sogar der Hauptfigur. Nur, dass der Mann, dessen Erscheinen ihr Angst einjagt nicht Einar Thorsen heißt, sondern Rune Kristensen und enorm wütend über Judiths Veröffentlichung ist.

"Was in heller Nacht geschah" ist nach "Wenn du mich tötest" der zweite Psychothriller, den die deutsche Autorin Karen Winter veröffentlicht hat. Mit einer undurchsichtigen Handlung und mystischen Elementen gelingt es ihr eine unterschwellige Spannung aufzubauen, die von unerklärbaren Ereignissen und starken Gefühlen getragen ist. So steht ihre Hauptfigur Judith Wagner vor einem Grabstein, den es gar nicht geben kann, rettet ein Kind, das bereits in ihrem Roman in Gefahr geraten ist oder trifft auf Menschen, die sie selbst erfunden hat. Ein beängstigendes und wirres Geschehen, das zum einen aus der Sicht von Judith selbst geschildert wird, zum anderen kommen neben Rune Kristensen, auch sein Onkel Knut und die auf den Lofoten untergetauchte Künstlerin Greta zu Wort.

Authentisch geschilderte Figuren und die lange Zeit nicht zu erklärende Erlebnisse der deutschen Autorin ziehen den Leser in seinen Bann, der gleichzeitig auch durch eine unheimlich wirkende Atmosphäre und die zu ihm passenden karg geschilderten Landschaftsbeschreibungen gefesselt wird. Schnell kommt bei ihm ein Gefühl der Beklemmung auf, die er Seite für Seite spürt. Und trotzdem er bis fast zum Schluss nicht weiß, ob Judith die seltsamen Dinge wirklich erlebt oder ob sie nur Visionen ihres kranken Hirnes sind, lassen sie ihn erst ruhen, wenn es eine plausible Erklärung dafür gibt. Allerdings sind einige der geschilderten Vorkommnisse zu weit hergeholt und die Handlung an sich hätte um einiges rasanter vonstattengehen können. Aber gut unterhalten hat die Geschichte der verzweifelten Autorin allemal.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Psychothriller, der vor allem von seiner beklemmenden Atmosphäre lebt und von Figuren, die angenehm vielschichtig und authentisch in Erscheinung treten.

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Rezensionen von heinoko:

Erschauernd spannend

Zu nah von Kiernan Olivia


Dass sich hinter dem wenig aussagekräftigen Cover ein rundum gelungenes Autorendebut verbirgt, war für mich eine positive Überraschung.
Eleonor Costello, eine Wissenschaftlerin, wird erhängt in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Detective Frankie Sheehan von der Dubliner Polizei, selbst noch schwer unter den Folgen ihres letzten Falles körperlich und seelisch leidend, spürt intuitiv, dass sehr viel mehr hinter diesem vermeintlichen Selbstmord steckt.

Kurz darauf wird eine zweite tote Frau gefunden, grausam zu Tode gefoltert. Und spätestens jetzt beginnt eine Tätersuche, die tief hinabführt in eine Welt des Quälens, in eine Spirale der Gewalt als Lustgewinn.
Olivia Kiernan schreibt im Präsens. Zudem hat sie Frankie Sheehan als Ich-Erzählerin gewählt. Allein schon diese Stilform macht das Geschehen hautnah erlebbar. Wir tauchen tief ein in das erlittene Trauma von Frankie, in die Panikattacken und in ihren Kampf, sich selbst immer wieder neu zu überwinden. Feinste Beobachtungen, detaillierte Nuancen des inneren Erlebens machen die Handlung zu einem atmosphärisch und psychologisch dichten Thriller. Dazu kommen noch Dialoge mit teils beißendem Humor und insgesamt der in der Bildwahl mitunter fast expressionistisch anmutende Schreibstil. Und ein Plot, in dem vergangenes und neues Grauen sich wie zwei Schlangen lautlos und unaufhaltsam aufeinander zubewegen. All dies ergibt einen großartigen Thriller, erschauernd spannend.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Dramatisch!

Zu nah von Kiernan Olivia

Eine Geschichte um die besonders hübsche und liebenswerte Heather, ihre überspannten Eltern Karen und Mark aus New Yorks Oberschicht, und Bobby, den psychisch labilen und gewalttätigen Sohn einer drogenabhängigen Mutter. Zu sehr mit ihrer Tochter beschäftigt, merkt Karen nicht, dass ihre heile Welt am Zerbrechen ist.

Das Drama beginnt als Heather fünfzehn ist und der Ex Häftling Bobby sich für sie interessiert. Er ist berauscht von ihrer Schönheit und von ihrem Duft und in seiner krankhaften Fantasie träumt er davon, sie zu besitzen und anschliessend zu töten. Mark will Heather beschützen und in seiner panischen Angst um das Leben seiner Tochter, lockt er Bobby in sein Apartement und stösst ihn aus dem Fenster des neunten Stockwerks. Fast ein Psychothriller, trocken und kurz erzählt, bis zum dramatischen Ende.

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Rezensionen von begine:

Leichte Romantik

Das wilde Herz der Lady Gwen von Kerstin Garde


Kerstin Garde hat mit ihrem Roman „Das wilde Herz der Lady Gwen“ einen interessanten historischen Liebesroman geschrieben. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Das Cover ist typisch für diese Art von Romanen. .
Der Roman spielt im Mittelalter in England und in den schottischen Highlands, aber ohne tatsächlichen politischen Hintergrund.

Lady Gwen will ihrer älteren Schwester helfen, die den alten Earl Fellon heiraten soll. Ihre Aktionen sind ziemlich kindisch und was hat sie davon, jetzt will der Earl sie heiraten.
Der schwarze Ritter Richard soll sie auf der Reise begleiten. Eine schwierige Aufgabe, Gwen ist widerspenstig und begibt sich leicht in gefährliche Situationen.
Gwens Charakter ist von der Autorin gut getroffen. Ich kann sie gut leiden, manchmal muss ich lächeln. Sie ist abenteuerliche lebenslustige Frau, die aber immer wieder zu unüberlegt handelt.
In dem romantischen Roman gibt es Spannung und Sinnlichkeit.
Es ist eine ganz nette, leichte und unterhaltsame Lektüre.

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

Herausragend

Das wilde Herz der Lady Gwen von Kerstin Garde

Ein kompakter Roman, der erkennen lässt wozu
Menschen, egal welcher gesellschaftlichen Schicht, fähig sind, Macht auszuüben, um ihren Selbstwert zu steigen.
Ein kleines Meisterwerk!

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Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:

Psychothriller im Trumpland

Das wilde Herz der Lady Gwen von Kerstin Garde

Ein Psychothriller, der mit seiner Klarheit und Kürze an ein Märchen erinnert. Die Psychopathologie der amerikanischen Gesellschaft.
Über Menschen, die an einer Wohlstandskrankheit leiden, die sie in Halbmenschen verwandelt, der Wut und Paranoia des verwahrlosten Restes.
Gruselig, gewalttätig, beunruhigend, unheimlich….

Man liest es in einem Atemzug.

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Rezensionen von spozal89:

Interessant, aber dennoch nicht perfekt

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt von Blake Elly

Ruby besitzt die Gabe des Feuers und ist eine sogenannte Fireblood. Leider ist sie damit eine der letzten, da der König der Frostbloods sämtliche Firebloods jagt und sie vernichtet. Ruby wurde von Kindheitstagen beigebracht, dass sie ihre Gabe unterdrücken muss um überleben zu können. In einem unbedachten Moment allerdings kommt heraus das sie eine Fireblood ist und wird gefangen genommen.

Zu ihrer Überraschung wird sie allerdings von zwei Frostblood gerettet. Sie soll dabei helfen den grausamen König zu stürzen, um weitere Kriege zu verhindern. Die Frostblood benötigen die Hilfe des Feuers um überhaupt eine Chance zu haben, den König zu besiegen. Während Ruby mit Hilfe des Frostblood Arcus versucht ihre Gabe unter Kontrolle zu bringen und somit immer stärker wird, verändert sich auch einiges in ihrem Inneren. Denn eigentlich gehören Fire & Frostbloods nicht zusammen. Doch zwischen Arcus und ihr beginnt es heftig zu knistern....

Man was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. So ein hammer Cover und dann so viele Gute Meinungen von Buchbloggern haben mir mega viel Lust auf das Buch gemacht. Doch leider verstehe ich den Hype um diese Geschichte nicht so ganz.

Die Idee der Geschichte und auch die Handlung waren nicht schlecht, aber ich hab ehrlicherweise schon viel bessere und packendere Storys gelesen. Ich fand wirklich spannend und mitreißend wurde das Buch erst ab ungefähr der Hälfte und zuvor ging es eher schleppend voran. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass ich mit Ruby irgendwie nicht warm wurde. Arcus und seine Geschichte hingegen fand ich spannender. Ich würde mir ja mal wieder ein Jugendbuch wünschen, in dem es keine Liebesgeschichte gibt weil es letztendlich in jeder Story das gleiche ist, aber es gehört halt irgendwie dazu und zumindest ist Arcus nicht die klassische Schönheit und immerhin war es nicht Liebe auf den ersten Blick.

Da es sich hier ja um den ersten Teil einer Triologie handelt, würde ich der Reihe aber auf jedenfall noch die Chance geben mich mehr zu begeistern, da es im Grunde ja doch eine tolle Idee ist und mich das Buch wie gesagt ab der Hälfte dann doch packen konnte. Ich war am überlegen ob ich 3 Sterne vergebe aber da ich das Buch recht schnell durchgelesen hatte und mich auf jedenfall interessiert wie es weitergeht habe ich mich dazu entschieden 4 Sterne zu geben.

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