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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Janine2610:

Als Enthüllungsjournalist lebt es sich nicht ganz ungefährlich.

Der verbotene Liebesbrief von Lucinda Riley

Was für ein hinreißender Roman! - Ich bin immer noch völlig hin und weg davon. Lucinda Riley hat hier mal wieder hervorragend bewiesen, dass sie es einfach kann: Schreiben!! Ich habe bisher alle ihre Bücher gelesen, aber an keinem habe ich so sehr gehangen, keines fand ich bis jetzt spannender. Die Geschichte um ein Komplott rund um das englische Königshaus hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.

Genau genommen hänge ich immer noch ein bisschen drin, weil ich die Geschehnisse weiterhin "verarbeiten" muss.

~ Das Problem mit uns Menschen ist, dass wir Angst vor jeder Veränderung haben und sie deswegen scheuen wie die Pest. ~
(S. 34)

Wer annimmt, dass man als Enthüllungsjournalist ein aufregendes und spannendes (Berufs)leben führt, hat Recht. Allerdings ist es in Joannas Fall zusätzlich gefährlich. Was sie auf diesen 649 Seiten alles mit- und durchmachen muss, ist alles andere als leicht. Hätte sie sich doch nur nie in diese Sache mit dem ominösen Brief und der geheimnisvollen alten Dame verstricken lassen. Aber wer konnte denn auch ahnen, dass ein paar so harmlos wirkende Dinge und Tatsachen einen solchen Rattenschwanz an Problemen und Schwierigkeiten nach sich ziehen würde? Niemand. Und Joanna hätte viel früher mit ihren Recherchen aufhören sollen. Dass das noch richtig gefährlich werden würde, hat niemand erwartet, auch ich bin nicht von solch einer Gefahr ausgegangen ...

Man merkt schon: hierin ist reichlich Stoff vorhanden, der es zu fesseln schafft! Außerdem gelingt es Riley wunderbar zu überraschen und zu schockieren. Nicht nur das Geheimnis, das der Geheimdienst um jeden Preis vertuschen möchte, hat mich am Ende umgehauen ... auch der eine oder andere Todesfall ließ mich nicht mehr los. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben. Nicht nur einmal habe ich mir gedacht: "Nein, das kann Riley doch jetzt nicht wirklich bringen!?".

~ »Aber ... sie ist sehr still. So habe ich sie noch nie erlebt. Die ganze Sache mit diesem jungen Mann hat ihr wirklich den Boden unter den Füßen weggerissen.« ~
(S. 507)

Anders als in Rileys bisher in Deutsch erschienen Romanen wirkt "Der verbotene Liebesbrief" also wie ein Krimi. Jedoch sind Krimi-Elemente nicht das einzige, das hierin zu finden ist, nein, selbstredend hat die Autorin die Liebe nicht zu kurz kommen lassen: Die Protagonistin Joanna erfährt in dieser Hinsicht nämlich so einiges an scheinbaren Ungerechtigkeiten und weil ich sie gleich zu Beginn so liebgewonnen habe und außerordentlich sympathisch fand, litt ich im Laufe der Geschichte mit ihr. Eine zweite Liebesgeschichte, in der ein Charakter des Königshauses involviert ist, und die ebenfalls durch und durch verfolgenswert ist, rundet das Ganze perfekt ab und sorgt für zusätzlichen Lesegenuss.

~ Die Liebe lässt uns die tollkühnsten - und oft auch törichtsten - Entscheidungen treffen. ~
(S. 595)

Das Ende der Geschichte ist überaus überzeugend, für mich aber leider nicht gänzlich zufriedenstellend, denn irgendwie schreit es geradezu nach einer Fortsetzung ... ;)

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Rezensionen von DieLeserin:

„Süße Lizzy. Kleine Lizzy.“ Böse Lizzy.

Das Böse, es bleibt von D'Andrea Luca

Marlene flüchtet, nachdem sie ihrem Ehemann ein paar blaue Saphire entwendet hat, durchs winterliche Südtirol. Sie weiß, ihr bleibt nicht viel Zeit, bevor ihr Ehemann seine Handlanger losschickt, um nach ihr zu suchen. Ihr Ehemann ist nämlich nicht irgendeiner, sondern ein skrupelloser Gangsterboss.

Wie es auf der Flucht so sein kann, so schnell unterwegs, so gedankenverloren, stürzt sie mit dem Auto in eine Schlucht.
Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie in einer Berghütte. Vor ihr ein wortkarger Einsiedler, der sie versorgt und bei dem sie sich vorerst in Sicherheit wähnt. Nur hat dieser kauzige Alte selbst so seine dunklen Seiten und nicht nur Schweine im Keller.

Idee gut, Umsetzung so la la
Mir ist dieser Thriller zu sehr an der Oberfläche geblieben. Figurentechnisch, inhaltlich und settingmäßig. Alles gut, aber nichts, was mich vom Hocker reißt.

Gute Figuren, aber nicht die „Bringer“. Marlene ist interessant. Einerseits eine Kämpfernatur, andererseits eine Frau, die Hilfe braucht. Aufgrund ihrer Vergangenheit versteht man ihr Verhalten, ihren Kampfesgeist, ihr Durchsetzungsvermögen, aber auch ihre Unsicherheit. Nur fehlt ihr das Besondere.
Auch der Alte aus den Bergen ist interessant. Seine Vergangenheit ein riesengroßer Albtraum, wodurch sein Wahnsinn erklärbar wird. Seine innere Hin- und Hergerissenheit bringt mehr Würze in die Geschichte und lässt sie dadurch unvorhersehbar werden.

Aber so richtig nah kommt man keiner Figur. Sie sind da, dann wieder weg. Als Leser baut man kein emotionales Band auf, und dadurch wirken sie trotz aller interessanter Aspekte auch nicht lebendig.

Nun hat D’Andrea auch noch einen richtig fiesen Auftragskiller in der Geschichte herumlaufen. Und der ist - Überraschung - interessant. Kaltblütig, emotionslos und mit einer eigenen Geschichte auf dem Buckel.
Nur schade, dass der nur eine Nebenfigur darstellt, der hätte locker einen Roman alleine füllen können.
Auch das befriedet beim Lesen nicht ganz. Der ist irgendwie zu kurz geraten.

Was ich aber am meisten vermisse, ist das Südtiroler Setting. Ja, es geht in die Berge, ja dort ist es kalt, gefährlich und um dort als Einsiedler überleben zu können, muss man schon ein Überlebenskünstler sein.
Aber das Setting bleibt zu sehr an der Oberfläche. Nur eine kleine Szene bringt dieses Bergsetting näher, ein kurzer Plausch zwischen den Bergbewohnern und jemanden von außerhalb. Einen Augenblick lang bekommt man Einsicht in die Ansichten dieser Leute, hört ihre Sprache, lauscht ihren Geschichten.
Und dann sind sie wieder weg.

Tja, und da ja auch Schweine vorkommen, sollen diese nicht unerwähnt bleiben. So Schweine sind ja schon ganz schön kleine Biester, intelligent noch dazu. Leider wird dem Leser genau das serviert, was er ganz schnell erwartet, wenn er schon ein paar „schweinische“ Krimis gelesen hat. So bleibt die Überraschung am Ende aus.

Trotzdem liest sich das Buch ganz gut. Durch die wechselnden Perspektiven weiß der Leser ganz genau, wie nah die Gefahr schon ist, wie weit fortgeschritten der Wahnsinn um sich greift. Das ist natürlich spannend. Aber dieser „Wow“-Effekt stellt sich leider nicht ein.

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Rezensionen von DieLeserin:

Raue Typen, rotzige Sprache, gefechtsmäßiger Aufbau, knallhartes Thema

Das Böse, es bleibt von D'Andrea Luca

Mitten in Berlin ermittelt ein Ex-Söldner-Bulle gegen die Machenschaften eines illegalen Organhandels. Doch diese Organhändler sind im ebenbürtig, denn sie kriechen aus dem gleichen Verschlag. Nur gut, dass er mittlerweile seine ebenso rotzigen Kumpels im Boot hat. Denn so Söldner kämpfen immer bis zum letzten Tropfen.

Auf ex!

Sascha Simoneit hat als Ex-Söldner und ausgebildete Killermaschine wahrscheinlich nicht die besten Berufschancen. Kurz arbeitet er als Polizist, aber selbst die Polizei kann ihn nicht unter Kontrolle behalten, so dass er bald aus dem Dienst ausgeschieden wird.
Seine Kumpels und er machen in Moabit eine Detektei auf. Und schon bald haben sie einen knallharten Fall an der Backe: Eine Mutter will sich an dem Organhändler rächen, der ihrer Tochter illegal eine Niere geraubt hat.
Doch diese Organhändler sind keine Unbekannten für Simoneit. Er fischt in eigenen Gewässern und weiß daher, was dieser Auftrag für sein Leben und das Leben seiner Kumpels bedeuten kann. Aber so raue, rotzige Typen schreckt 1. nichts ab und 2. halten sie zusammen. Besonders wenn es schmutzig wird. Und dreckig. Und tödlich.

Gutenrath hat hier einen interessanten Typen an Land gezogen. Simoneit, eigentlich als Ex-Söldner eine Zeitbombe für diese Welt, aber mit dem Herz am rechten Fleck, sofern er weiß, dass es noch schlägt und dass er es benutzen kann, reißt den Leser mit einer rotzigen Sprache mit in seine Welt. Und die ist knallhart, ungerecht und überhaupt.
Leider sind die Szenen ein bisschen zu gefechtsartig aufgebaut, sie fliegen wie Kugeln wirr zwischen den Zeiten, zwischen den Ländern, zwischen den Figuren, so dass es anfangs für den Leser ganz schön anspruchsvoll zu lesen ist. Aber hat man als Leser erst mal die Scharfschützen im Visier, klappt es auch mit dem Lesegenuss.

Ein guter Auftakt mit Luft nach oben, in der Hoffnung beim zweiten Band mehr Simoneit und ein bisschen mehr szenische Gefechtsordnung zu erfahren.

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Rezensionen von chipie2909:

Die Killercity kam leider zu kurz...

Killer City von Hohlbein Wolfgang

Wolfgang Hohlbein ist wahrlich eine Koryphäe in der Welt der Autoren und schon lange steht es auf meiner To-Read-List, ein Buch von ihm zu lesen. Umso gespannter war ich auf sein Werk Killer City, das ich bereits vorab lesen durfte.

Doch um was geht es in diesem Thriller? Wir begegnen Thornhill, einem Killer, der durch ganz Amerika zieht.

Im Jahr 1893 landet er in Chicago, in der kurze Zeit vorher die Weltausstellung eröffnet hat und unzählige Besucher anlockt. Hier bieten sich ihm unzählige Möglichkeiten, seiner Lust zu Töten freien Lauf zu lassen und zig Opfer pflastern seinen Weg...

Mein Eindruck vom Buch:
Die ersten Seiten haben mich sofort gefesselt! Ich fand es wunderbar, in eine vergangene Zeit zurück versetzt zu werden, und genoss es sehr, als ich las, dass Thornhill eine Melone trägt, und Velos und Trambahnen mit Zugpferden unterwegs sind. Der Leser lernt Thornhill als kaltblütigen Mörder kennen und ich habe mich schnell gefragt, wie es soweit kam, dass er so unglaublich gefühllos erscheint. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich nach ein paar Kapiteln in die Vergangenheit Thornhills katapultiert wurde und auch das weitere Buch ist so aufgebaut, dass man immer wieder zwischen der Gegenwart und Thornhills Vergangenheit hin und her springt. Doch leider dauerte es nicht lange, bis mich die Vergangenheit weit mehr interessiert hat als die Gegenwart. Thornhills Zeit in Chicago erschien mir ohne wirklichen Faden, es war oft nicht erkennbar, welches Ziel er eigentlich verfolgt und mir fehlte die Handlung im Jahr 1893. Ich muss zugeben, dass ich es während den "Jetzt-Zeit-Kapiteln" kaum erwarten konnte, endlich wieder in die Vergangenheit des Mörders einzutauchen. Mehr noch: Manche Kapitel in der Gegenwart fand ich völlig überflüssig. Dies änderte sich erst, als es schon in Richtung Ende ging, endlich war auch das Jahr 1893 spannend und der Schluß war ein absolut gelungener Showdown. Was mir sehr gut gefallen hat, war die übersinnliche Komponente des Buches! Diese wurde meiner Meinung perfekt in die Story eingeflochten und hat mich bei der Stange gehalten, als sich die Kapitel etwa zur Mitte des Buches desöfteren in die Länge zogen. Der Schreibstil von Wolfgang Hohlbein ist flüssig und lässt einen durch die Seiten fliegen, aber nichts anderes habe ich erwartet.

Fazit:
Die Grundidee des Buches finde ich nach wie vor genial und die ersten Kapitel haben mich begeistert. Nur leider hielt diese Euphorie nicht lange an und die Kapitel der Gegenwart kamen mir desöfteren überflüssig vor. Ich habe mich manches mal gefragt, ob ich irgendetwas Wichtiges überlesen habe, denn ich konnte lange keinen Sinn in der Gegenwart entdecken. Erst im letzten Viertel hat es Wolfgang Hohlbein wieder geschafft, mich mit der Geschichte in den Bann zu ziehen. Wegen der langen Durststrecke kann ich jedoch leider nur 3 von 5 Sternchen vergeben.

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Rezensionen von ikatzhorse2005:

Köstliche Kunststücke wie von Zauberhand

halb zehn - das Frühstückskochbuch von Agnes Prus

"Halb zehn" Das Frühstückskochbuch von Agnes Prus mit künstlerisch schlicht anmutenden Fotografien von Yelda Yilmaz
Ausnahmslos lecker erscheinen die Rezepte in diesem Buch, Schritt für Schritt abwechslungsreiche Ideen, die Lust am Kochen und Backen machen. Nach einem sehr ansprechendem Vorwort und einer Kurzbeschreibung sowie einer positiven Interpretation von Grundstoffen der Autorin steigt man ins Frühstücksgetümmel ein.

- Brot, Brötchen & weiteres Gebäck
- Hefeschnecken, Muffins & Süsses Gebäck
- Sandwiches, Stullen & Toast
- Ei, Ei, Ei...(Agnes Prus beschreibt ein Hoch auf das Ei!)
- Pancakes & Waffeln
- Müsli, Porridge & Obst im Schälchen
- Aufstriche, Marmeladen, Sossen & Dips
- Kaffee, Saft & noch mehr Getränke
Hinter jedem Abschnitt offenbaren sich einzelne Rezepte. Dabei werden die genauen Mengen und Zutaten für eine bestimmte Stückzahl oder Portion und eine Herstellungsanweisung (teilweise bebildert) angegeben. Des Weiteren erscheinen die Angaben zu Kilokalorien, Fett, Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Eiweiß. Ein kurzer hilfreicher lockerer Hinweistext mit näheren Beschreibungen der Inhaltsstoffe, Herkunft der Speisen, passende Beilagen, Haltbarkeit und Tipps zu Variationsmöglichkeiten sowie verschiedenen Genußmöglichkeiten begleiten die Auflistung. Dabei wird auf die zeitliche Inanspruchnahme der Herstellung der Leckereien hingewiesen. Manches ist im Handumdrehen fertig, andere Mahlzeiten benötigen ausreichend Zeit, manchmal einen freien Tag oder ein ganzes Wochenende. Vielleicht sollte man vor der Zubereitung schon mal ins Rezept schauen, um noch fehlende und zuweilen exotische Bestandteile besorgen zu können. Ansonsten ist eine alltägliche Küchenausstattung ausreichend für das Backen und Kochen aller schmackhaften Gerichte.
Halb zehn ist kein klassisches Frühstückshandbuch, sondern eine Hommage an den Genuss, egal zu welcher Tageszeit. Praktisch, modern, klug mit einer grandiosen Liebe zum Detail beim Text sowie den Fotografien.
Dieses besondere Buch lädt zum Hineinblättern ein, diese Zungenschmeichler herzustellen und letztendlich die gesamte Palette an klassischen und multikulturellen Gaumenfreuden, gern allein oder mit Freunden und Familie zu genießen.

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Rezensionen von manu63:

Happy End Garantie

halb zehn - das Frühstückskochbuch von Agnes Prus

Poleposition für die Liebe ist der erste Band der Racing Love Reihe der Autorin Bettina Kiraly. Für die Serie wird eine Geschichte mit Herz und Happy End garantiert.

Frederick ist selbstbewusster Formel 1 Fahrer und Ava ist eher die schüchterne und zurückhaltende Gärtnerin, beide begegnen sich, als Ava den Garten von Frederick pflegen soll.

Was mit einem Missverständnis beginnt entwickelt sich zu einer guten Freundschaft, doch dann kommt beiden die Liebe in den Weg.

Die Autorin erzählt eine schöne Liebesgeschichte zwischen zwei unterschiedlichen Charakteren die auf den ersten Blick nicht zusammen passen. Der Schreibstil ist dabei angenehm und gut lesbar, die Dialoge wirken passend und auch die körperlichen Begegnungen von Frederick und Ava werden geschmackvoll und nicht ausufernd beschrieben. Da es bei der Serie ja auf jeden Fall ein Happy End gibt war das Ende vorhersehbar, machte die Geschichte deshalb aber nicht schlechter. Für mich eine leichte Lektüre bei der ich gut abschalten konnte.

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Rezensionen von manu63:

Lou und ihre Welt

Der ganz normale Wahnsinn Mann im Kilt von Pia Guttenson

Der ganz normale Wahnsinn ist der Titel des dritten Bandes der Mann im Kilt Reihe der Autorin Pia Guttenson. Seit Band zwei sind vier Jahre vergangen und Lou und Al leben zusammen mit ihren Kindern im Heimatort von Al. Nicht nur die vierjährigen Zwillinge halten beide auf Trab auch die Gäste ihres B&B sind nicht ohne.

Dann taucht noch zum Schluss Felicitas auf, die hochschwangere Ex-Frau von Al und neue Ehefrau von Lou's Ex Mann Alexander.

Die Autorin schafft es auch im dritten Band mich gut zu unterhalten und die Dialoge und Gedankengänge von Lou und Al sind lesenswert. Die Zwillinge sind an einigen Stellen sehr überspitzt dargestellt, aber das stört das Gesamtbild der Geschichte nur unwesentlich. Der schwäbelnde Dr. Schächtle bringt eine gehörige Portion Humor in die Geschichte und auch der Möchtegern Romeo Andrea bringt sich gut in die Geschichte ein. Der Schreibstil ist flüssig und ohne langatmige Füller. Das Lou und Al ein gutes Team sind zeigt sich auch zum Ende der Geschichte, als es noch mal hoch her geht.

Ich empfehle den Dreiteiler uneingeschränkt und hatte mit Lou und Al etliche vergnügliche Stunden und würde mir wünschen die Familie auch weiter begleiten zu können.

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Rezensionen von niknak:

Gibt es eine Hoffung für Joe und seine heilmiche Liebe Janey?

Sehnsucht auf Gansett Island von Marie Force

Inhalt:
Janey Mc Carthy will ihren Verlobten David Lawrence an ihrem 13. Jahrestag überraschen und fährt zu ihm aufs Festland. Doch dabei erwischt sie ihn im Bett mit einer anderen Frau. Sie verschwindet, ohne dass er es mitbekommt und hat auf der Rückfahrt eine Autopanne. Völlig verzweifelt ruft sie ihren langjährigen Freund Joe Cantrell an und bittet ihn sie abzuholen.

Da sie total durch den Wind ist und noch nicht nach Hause will, bietet er ihr an, bei hm zu übernachten. Dass dies keine gute Idee ist, weiß er, da er seit Jahren heimlich in sie verliebt ist. Trotzdem bliebt sie über Nacht und beide kommen sich näher.
Was wird nun die Zukunft bringen und was wird vor allem Janeys großer Bruder Mac dazu sagen? Immerhin ist er Joes bester Freund und will seine kleine Schwester immer beschützen.

Mein Kommentar:
Ich war sofort wieder heimisch auf Gansett Island und habe mich gefreut von "alten Bekannten" zu hören. In diesem Band geht es ja um Janey und Joe und wie sich ihre Beziehung entwickelt, aber auch wie sie mit dem Betrug von David klar kommt. Dennoch knüpft der Band nahtlos an den Ersten an und man erfährt auch wie es bei Mac und Maddie weitergeht und sie ihre gemeisname Hochzeit planen und durchführen.
Auch diesmal waren mir die Protagonisten gleich wieder sympathisch und ich fieberte das ganze Buch über mit ihnen mit. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass man erfuhr wie die Beziehung von Mac und Maddie weiterging und wie sie ihre Familien von ihrer Liebe versuchten zu überzeigen.
Leider kam mir in diesem Band die Geschichte von Joe und Janey fast ein wenig zu kurz. Sie hatten zwar sehr viele erotische Szenen, aber die Romantik und die Entwicklung ihrer Liebe ging meiner Meinung nach etwas unter. Dennoch freue ich mich nun schon auf den nächsten Band, um zu sehen was als nächstes in Gansett Isalnd passiert und wer seine Liebe finden wird.

Mein Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, auch wenn mir der erste Band etwas besser gefallen hat. Dennoch werde ich sicher noch viele Bänder der Serie lesen, da Gansett Island mir schon richtig ans Herz gewachsen ist und ich gerne noch mehr von den dortigen Bewohnern erfahren möchte.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Toller Auftakt einer neuen Reihe auf Gansett Island

Liebe auf Gansett Island von Marie Force

Inhalt:
Maddie möchte am liebsten aus Gansett Island verschinden, da sie dort seit ihrer Highschool Zeit mit schlechten Gerüchten zu kämpfen hat. Aber aus Pflichtgefühl ihrer Mutter gegenüber und aus Geldmangel konnte sie ihren Traum noch nicht verwirklichen.
Mac McCarthy kommt nach langer Abwesenheit wieder zurück auf die Insel, um seinem Vater zu helfen, das Familienhotel zu verkaufen.

Bei seiner Ankunft auf die Insel läuft er Maddie ins Rad und sie erleidet dadurch einen Unfall. Aus Schuldgefühlen und seinem schlechten Gewissen ihr gegenüber, zieht er bei ihr ein, da sie sonst nicht weiß, wie sie mit ihrem kleinen Sohn zurechtkommen soll. Außerdem übernimmt er ihre Schichten im Hotel seiner Eltern, damit sie ihren Job als Zimmermädchen nicht verliert.
So langsam kommen sich die beiden näher. Aber können sie über die Vergangenheit hinwegsehen und passen sie zueinander, da sie ja aus ganz anderen Welten kommen?

Mein Kommentar:
Dies ist das erste Buch der neuen Gansett Island Reihe rund um die Mc Carthys und ich war ganz begeistert davon. Schon von der ersten Seite an, fühlt man sich wohl auf der Insel und auch die Bewohner wachsen einem sofort ans Herz. Die Autorin Marie Force hat die Insel so schön beschrieben, dass man sie sich genau vorstellen kann und ein Urlaubsgefühl aufkommt. Man möchte am liebsten selbst dorthin fahren und alle kennenlernen.
Auch die Protagonisten hat sie sehr schön beschrieben und man kann sie sich richtig gut vorstellen. Vor allem Mac und Maddie, die ja in diesem Band die Hauptrolle spielen, fand ich sehr sympathisch. Obwohl beide ihre Ecken und Kanten haben, war ihre Handlungsweise immer nachvollziehbar. Man konnte richtig gut mit ihnen mitfühlen. Die Liebesgeschichte ist sehr romatisch geschrieben und auch die erotischen Szenen waren sehr gefühlvoll beschrieben und kamen nicht zu kurz. Man kann sich beim Lesen einfach zurücklehen und das Buch genießen und von einer anderen Welt träumen.
Da es Maddie nie leicht hatte in ihrem Leben und auch jetzt viele Probleme mit Mac und seiner Famile hat, bleibt das Buch immer spannend. Man weiß nie in welche Richtung es sich entwickeln wird und was als nächstes passiert. So bleibt die Liebesgeschichte bis zum Schluss spannend.
Ich bin richtig begeistert davon und freue mich schon auf weitere Stories rund um Gansett Island und seinen Bewohnern.

Mein Fazit:
Eine tolle Liebesgeschichte mit viel Spannung, bei der man nie weiß, wie sie sich weiterentwickelt. Dennoch kann man sich einfach nur zurücklehnen und das Buch genießen. Es lädt richtig zum Träumen ein. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von Krimine:

Ein schicksalsumwobener Roman, der von starken Gefühlen, missbrauchtem Vertrauen und vielen Missverständnissen geprägt ist

Die Mitternachtsschwestern von Tracy Buchanan

Das Leben der drei jugendlichen Schwestern Faith, Hope und Charity verläuft völlig unbeschwert, bis ein Unfalltod alles verändert. In einer Nacht, die niemand in dem kleinen englischen Städtchen Busby-on-Sea je vergessen wird, stirbt Faith am Straßenrand, während Charitys Jugendliebe Niall angeklagt wird, sie mit dem Auto getötet zu haben.

Vierzig Jahre danach erhält Charitys Tochter Willow eine Einladung von Niall, der inzwischen als Unterwasserfotograf sehr erfolgreich ist. Doch kaum hat sie seine Ausstellung besucht, flammen in ihr Zweifel auf, ob die Beziehung zwischen ihm und ihrer Mutter je beendet worden ist. Denn seine Bilder sprechen eine andere Sprache, und da Willow ihre bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommene Mutter nicht mehr fragen kann, beginnt sie selbst die Vergangenheit neu aufzurollen.

"Die Mitternachtsschwestern" ist ein kurzweiliger Roman, der unzählige Lügen und Geheimnisse in sich birgt und eine Liebe, die dem Schicksal zum Opfer fällt. Dabei spielen vor allem tiefe Gefühle eine große Rolle und Menschen, die getäuscht und belogen werden. Und mitten unter ihnen gibt es eine junge Frau, die wissen möchte, ob die ihr zugetragene Familiengeschichte der Wahrheit entspricht. Doch bevor sie das ganze Ausmaß einer arglistigen Täuschung erkennt, lernt sie wundervolle Menschen kennen, die ihr auf dem Weg in die Vergangenheit hilfreich zur Seite stehen und bereist Orte in der ganzen Welt, deren besondere Faszination die unter Wasser befindlichen Wälder sind. Das alles wird von Tracy Buchanan mit einem guten Gespür für menschliche Verhaltensweisen und der Fähigkeit erzählt, die Schönheit der beschriebenen Landschaften dem Leser bildlich nahezubringen.

Verschiede Zeitebenen und unterschiedliche Handlungsorte wechseln sich miteinander ab und sorgen dafür, dass der Leser ganz allmählich in das Leben der beiden Hauptfiguren eintaucht, aus deren Perspektiven heraus die Handlung erzählt worden ist. Da ist zum einen die junge Taucherin Willow, die seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante Hope groß geworden ist und während eines Tauchgangs zum gesunkenen Kreuzfahrtschiff ihres Vaters auf ein merkwürdiges Schmuckstück stößt. Zum anderen lernt er ihre Mutter Chartity kennen, die nach einer verhängnisvollen Begebenheit in ihrer Jugend mit zwiespältigen Gefühlen zu kämpfen hat und nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft. Zwei Frauen, die in ihren Handlungsweisen nachvollziehbar beschrieben worden sind und durch ihre immer wieder aufkommenden Zweifel und dem Mut das Schicksal zu bezwingen wunderbar lebendig in Erscheinung treten.

Fazit:
"Die Mitternachtsschwester" ist ein schicksalsumwobener Roman, der von starken Gefühlen, missbrauchtem Vertrauen und vielen Missverständnissen geprägt ist und trotz seines an manchen Stellen bedächtigen Verlaufs gut unterhält.

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