Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Dreamer:
Spannendes Jugendbuch
Die drei Opale 1: Über das tiefe Meer von Driver Sarah
Mit „Die drei Opale – Über das tiefe Meer“ nimmt Sarah Driver ihre Leser mit in das Land Trianukka. Dort leben verschiedene Bevölkerungsgruppen (die Meeresleute, deren Reich das Meer ist, die Landbewohner und die Fangzähne, deren Heimat die Eiswüste ist), die mehr oder weniger gut miteinander auskommen.
Grundsätzlich ist die Welt, die Sarah Driver entworfen hat, ziemlich faszinierend. Ich jedenfalls habe bisher noch keine ähnliche Geschichte gelesen. Es handelt sich definitiv um eine Abenteuergeschichte. Eine spannende Begebenheit folgt auf die nächste, man erfährt auch so einiges über die Sagenwelt von Trianukka – und wie viel Wahrheitsgehalt hinter manchen Geschichten steckt. Ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Piratengeschichte, ein bisschen Zauberei – so würde ich die grundsätzliche Zusammensetzung von „Über das tiefe Meer“ bezeichnen.
Das Lesen dieser Geschichte macht Spaß, gemeinsam mit Maus auf Abenteuerreise zu gehen und die Welt zu erkunden, die Sarah Driver mit viel Liebe zum Detail entworfen hat, macht Lust auf mehr. Es gibt ja auch einige Fragen, die „Über das tiefe Meer“ noch unbeantwortet lässt.
Von mir erhält dieser Roman von Sarah Driver vier von fünf möglichen Sternen und eine Leseempfehlung für Jugendliche und alle Fans von Jugendliteratur.
Rezensionen von Dreamer:
Nicht schlecht, aber auch nicht überragend
Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente von Peter Bognanni
Worum geht es in Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente von Peter Bognanni? Diese Frage ist für mich nach der Lektüre eigentlich gar nicht so einfach zu beantworten. Es geht definitiv um den Tod, die Auswirkungen des Verlustes auf einen jungen Menschen. Zudem werden Fragen nach einem angemessenen Abschied aus dem Leben aufgeworfen.
Warum begeht man Beerdigungen feierlich, obwohl die Person, von der man sich dabei verabschiedet, nicht mehr da ist? Warum feiert man den Abschied nicht vorher, quasi als letzte große Party? Das sind einige der Fragen, die Peter Bognanni in die Handlung seiner Geschichte mit einfließen lässt. Und dann geht es in dem Roman definitiv auch um zwischenmenschliche Beziehungen im Zeitalter von Social Media. Welchen Wahrheitsgehalt hat die Kommunikation, wenn sie nur online und digital abläuft? Kann man einen Menschen wirklich kennen, wenn man sich (z.B. wie Tess und Jonah) nur ein einziges Mal tatsächlich getroffen hat? Wo sucht man nach Spuren dieses Menschen, wenn man verstehen möchte, warum er etwas getan hat (im Fall von Jonah: sich das Leben zu nehmen)?
Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente hat definitiv ein paar interessante Ansätze, aber mir fehlt irgendwie ein bisschen der Tiefgang, der für einen bleibenden Eindruck der Geschichte sorgen würde. Beim Lesen habe ich die Geschichte verfolgt und konnte mich teilweise auch in Tess hineinversetzen, aber im Vergleich mit anderen tragischen Geschichten fehlte mir hier das gewisse Etwas, dass die Geschichte zu etwas Besonderem macht.
Nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut, so lautet mein abschließendes Urteil, das sich in drei Sternen niederschlägt.
Rezensionen von yesterday:
Axel Steen ringt mit dem PET und sich selbst
Aisha von Jesper Stein
Zwar ist dieser Kopenhagen-Thriller Teil einer Serie, aber er lässt sich auch gut lesen, ohne dass man die Vorgänger kennt. Wer zu “kaputte” Charaktere nicht schätzt, wird vielleicht sogar am besten mit diesem Teil der Axel Steen-Reihe klarkommen.
Kommissar Steen musste eine berufliche und gesundheitliche Auszeit nehmen und kehrt wieder zu seinen Kollegen und Chefs zurück.
Er will wieder der Mordermittler sein, der er vor diversen Zwischenfällen (die auch teilweise in diesem Band angedeutet und erklärt werden) war.
Doch das gestaltet sich für ihn schwer genug. Zudem soll er noch mit dem PET zusammenarbeiten, dem dänischen Geheimdienst. Polizei und Geheimdienst konnten sich noch nie richtig gut leiden. Nun ist ein ehemaliger PET-Mitarbeiter tot und natürlich ist naheliegend, dass es etwas mit seiner beruflichen Vergangenheit zu tun hat.
Der erste Teil des Buches kommt aufgrund des erwartbaren Kompetenzgerangels nicht so recht voran, für den Leser bleibt es in Summe aber durch die Rückblenden und privaten Einschüben zu Axel, seiner Familie und seiner aktuellen Freundin durchgehend spannend. Man bekommt genug Luft zum Mitermitteln und kann sich in die Charaktere mit der Zeit gut hineinversetzen.
Ebenso gekonnt wie Autor Jesper Stein am Ende einige Fäden auflöst und Ereignisse in Zusammenhang bringt, schafft er es, einen Cliffhanger nicht wie einen solchen wirken zu lassen. Der Fall ist gleichzeitig abgeschlossen und auch nicht abgeschlossen. Wie das geht? Bitte selbst lesen.
Rezensionen von manu63:
Familienbande
Drei Schwestern am Meer von Barns Anne
Drei Schwestern am Meer ist eine gefühlvoll erzählte Geschichte der Autorin Anne Barns. Rina freut sich schon auf einen schönen Urlaub bei ihre Oma Anni, welche auf der Insel Rügen lebt. Doch statt Erholung und Sonnenschein findet sich Rina plötzlich mit Anni im Krankenhaus wieder, weil Oma zusammen gebrochen ist.
Nicht nur das stellt Rinas Leben auf den Kopf denn es kommen plötzlich Geheimnisse ans Tageslicht, die nicht nur Rinas Leben verändern sollen.
Die Autorin erzählt auf ruhige und sanfte Art eine Geschichte die mich als Leserin in den Bann gezogen hat. Erzählt wird aus Rinas Sicht und die Leser lernen nicht nur Rina sondern auch ihre Schwestern Pia und Jana kennen. Das Verhältnis zueinander ist von Vertrauen und Liebe geprägt und das kommt in diesem Buch auch gut zum tragen. Dabei ist es kein langweiliges dahingeplätscher sondern eine gut erzählte Episode aus dem Leben der Familie, welche dazu führt das sich einiges ändert. Darin eingeflochten ist auch eine Liebesgeschichte die aber eher am Rande vorkommt.
Insgesamt ein Buch das ich gerne gelesen habe und das mir Stunden der Freude und der Entspannung gebracht hat. Der Schreibstil ist leicht lesbar und die Struktur der Geschichte ist klar und gut verfolgbar.
Eine Besonderheit bietet das Buch am Ende, dort findet man die Rezepte von Gerichten und Süßigkeiten die im Buch eine Rolle spielen. Gut beschrieben und mit Hinweisen zum gelingen versehen.
Rezensionen von jiskett:
Schöne Liebesgeschichte, aber die emotionale Verbindung kommt etwas zu kurz
Drei Schwestern am Meer von Barns Anne
"Cream of the Crop: Erste Sahne" erzählt die Liebesgeschichte von Natalie, eines 'It-Girls', das ihre Stadt liebt, und Oscar, der eine Molkerei besitzt und auf dem Land lebt. Den scheinbaren Kontrast der beiden fand ich interessant und ich war gespannt, wie die Autorin ihn in ihrem Buch umsetzen würde, vor allem, da es hier einiges an Konfliktpotential für eine eventuelle gemeinsame Zukunft gab.
Das große Plus der Geschichte ist ganz klar die Protagonistin. Sie hat Übergröße, sieht darin aber kein Problem, sondern fühlt sich wohl in ihrem Körper und will sich auch nicht ändern, was ich sehr angenehm fand. Der Fokus liegt auf ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Intelligenz und darauf, dass sie weiß, wie begehrenswert sie ist und dass sie so ziemlich jeden Mann haben kann, den sie will. Zugleich hat mir gefallen, dass Oscars Gegenwart sie zwar zunächst beeinflusst und fast schon sprachlos gemacht hat, sie aber später im Umgang mit ihm sehr schnell selbstbewusst sein konnte und ihm gegenüber klar geäußert hat, was sie wollte. Sie war mir sympathisch und ich fand es interessant zu sehen, wie sie - ein 'Stadtmädchen' - sich auf dem Land immer wohler gefühlt hat.
Im Vergleich zu ihr ist Oscar mir leider lange etwas zu blass geblieben, obwohl er mir ebenfalls sympathisch war. Natalie steht als Ich-Erzählerin klar im Vordergrund und auch der Job, der sie ins Hudson Valley führte, nimmt viel Raum ein. Oscar ist dagegen eher wortkarg und es dauert eine Weile, bevor er sich Natalie gegenüber richtig öffnet, weshalb es manchmal schwer war, seine Sichtweisen zu verstehen. Trotzdem hat die Autorin gut dargestellt, wieso die beiden zusammen passen; allerdings muss ich sagen, dass es zwar eine emotionale Annäherung gibt, die Beziehung aber lange vor allem sexuell zu sein schien. Vor dem letzten Drittel spielte die körperliche Anziehungskraft eine viel wichtigere Rolle und das war ein bisschen schade, da die emotionalen Momente, die es gab, mich überzeugen konnten. Gerade gegen Ende gibt es einige wirklich schöne Szenen und den Epilog fand ich toll.
Insgesamt hat "Cream of the Crop: Erste Sahne" mir gefallen. Es lässt sich gut lesen und ist oft humorvoll, die Charaktere sind sympathisch, auch wenn der Protagonist lange etwas zu sehr im Hintergrund stand, und die Chemie zwischen ihnen stimmte auf jeden Fall. Allerdings kam mir die emotionale Verbindung lange zu kurz und ich hätte mir einen größeren Fokus darauf gewünscht.
3,5/5 Sternen
Rezensionen von rewa:
Wenn Petrus einen Fehler macht
Zeit für Wolke 7 von Hammelmann Winfried
Was macht wohl ein verliebter, junger Mann, dessen Angebetete plötzlich verstirbt? Ist doch logisch, er sammelt 473 352 Stunden, damit diese wieder auf die Erde zurück kann. So ergeht es Nils, dessen Tod von Lena, die er im Grunde kaum gekannt hat, auf diese wahnwitzige Idee kommt, vorgeschlagen von einem geheimnisvollen Mann, namens ,,Einfach Severin´´.
Da Petrus im Himmel ein Fehler unterlaufen ist und er die falsche Person zu sich geholt hat, bekommt Nils diese ungewöhnliche Chance.
Dank Hilfe seiner besten Freunde und sogar einem Auftritt in einer Fernsehshow in China, versucht Nils das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Dass er dabei Opfer eines Banküberfalles wird und sogar selbst fast stirbt, nimmt er gerne in Kauf.
Inzwischen ,,wandert´´ Lena von einer Wolke zur anderen weiter und kann sich nur wundern, was unten auf der Erde wegen ihr alles passiert. Dass sie im Laufe der Zeit auch beginnt Gefühle für diesen ihr eigentlich unscheinbaren und unbekannten jungen Mann zu entwickeln, macht ihr klar, dass sie nun ebenfalls alles daran setzen wird, um wieder zurück auf die Erde zu kommen.
Der Autor Winfried Hammelmann hat mit dem Roman ,,Zeit für Wolke 7´´ eine ungewöhnliche Geschichte geschrieben. Man findet nicht nur aberwitzige und unglaublich komische Szenen, sondern auch berührende Momente, wo Liebe und Freundschaft eine große Rolle spielen.
Der Autor lässt den Leser auf humorvolle Art und Weise am Leben von Nils und in kursiver Schrift geschriebenen ,, Tod´´ von Lena teilhaben.
Es ist erstaunlich welch erfundene Wortschöpfungen und Sätze dabei entstanden sind, wo man oft nur den Kopf schütteln kann, ob der Originalität.
Seite 143: Ich atmete laut pfeifend aus, als Zeichen dafür, dass es mir nicht ganz leicht fällt, etwas kurz auf den Punkt zu bringen: ,,Pfffff.´´ Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, wie sich die fünf Übersetzer diesen Laut gegenseitig übersetzt hatten. ,,Pöfffffff.´´ ,,Epfffff.´´ ,,,Paffffff.´´ ,, Prrrffff.´´ ,,Plllffff.´´´
Manche Szenen wirken zwar etwas holprig, vor allem wenn Dialoge nur aus einem oder zwei Wörtern bestehen, trotzdem ist es ein schnell zu lesendes Buch über eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und wie schön und erfüllend es sein kann, echte Freunde zu haben. Ein berührendes Buch mit Slapstick Einlagen vom Feinsten.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Tobias, 14 Jahre aus Birgitz,
Mein Sommer auf dem Mond von Adriana Popescu
In diesem Buch geht es um vier Jugendliche, die ins Heim geschickt werden, um dort professionelle Hilfe von Therapeuten zu bekommen. Tim, der coole Sportler, Fritzi, die freche Sprücheklopferin, Bastian, der lässige Underdog und Sarah, die niedliche Träumerin helfen sich, jedoch ohne es zu merken, aber gegenseitig…
Ein nettes Buch, dass einem so manche Tipps fürs Leben bietet, aber kein gewöhnlicher Roman.
Es geht nicht wirklich um eine Geschichte, sondern eher um die Schicksale der vier Jugendlichen und wie sie damit fertigwerden. Ich würde es weiterempfehlen!
Rezensionen von simone.h1:
Hollywood
MUTIG von Rose McGowan
Rose McGowan lässt uns in diesem Buch an ihrem Leben teilhaben, das doch einige Hürden für sie bereit gehalten hat. Sie wuchs in der Sekte "Kinder Gottes" auf, die ihr Vater aber verließ, nachdem dort auch Kindesmisshandlung erlaubt wurde. Danach lebte sie teilweise auf der Straße, zog zu unterschiedlichsten Leuten, die nicht den besten Einfluss auf sie hatten und landete schlussendlich in Hollywood.
Was für manche wie ein Märchen aussehen möchte, ist aber keines, da die Welt in Hollywood zu großen Teilen nur schöner Schein ist...
Das Buch ist einfach geschrieben und zeigt dieses auch die wirkliche, offene Sprache der Autorin. Somit wirkt es authentisch und fast als würde sie dem Leser persönlich ihre Erlebnisse selbst erzählen.
Über das Gesagte im Buch lässt sich meiner Meinung nach streiten. Rose McGowan sind viele schlimme Dinge passiert und bewundere ich, dass sie die breite Masse daran teilhaben lässt. Insbesondere das Thema sexueller Missbrauch in Hollywood ist verstörend und brandaktuell.
Die anprangernde Art der Schauspielerin und ihre doch teilweise extremen Ansichten kann ich teilweise aber nicht nachvollziehen und werden diese auch bei vielen anderen Lesern polarisieren. Ob dies nicht auch streckenweise so gewünscht ist, kann ich nicht sagen. Als Beispiel muss ich anführen, dass niemand volljähriger dazu gezwungen wird, sich für ein Leben in der Öffentlichkeit zu entscheiden. Die eigene Entscheidung und die dazugehörigen Schattenseiten, kann ich dann aber auch nur bedingt jemand anderem vorhalten. Auszunehmen sind hier natürlich Straftaten, für die der Verursachen natürlich zur Rechenschaft zu ziehen ist. Konkret denke ich mir einfach, dass ich nicht jeden Menschen der gerne Filme sieht, dafür anprangern kann, dass er die Probleme eines öffentlichen Lebens oder von Hollywood fördert.
Ganz interessant fand ich hingegen die Ausführungen zu ihrem Lebensweg, insbesondere der Kindheit in der Sekte. Leider haben sich diese aber auf den letzten 50 Seiten verloren, da es sich dabei eher nur um Moralisierung und Mitteilung von Ansichten der Autorin handelt.
Alles in allem ist es aber eine wirklich gute Biographie, die sich zu lesen lohnt, wenn man nicht jedes Wort in die Waagschale legt!
Rezensionen von TanyBee:
Ein gut erzählter Schmöker mit Message
Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde
Im letzten Jahr war „Die Geschichte der Bienen“ ein großer Erfolg und auch mir hat es gut gefallen. Als ich nun gesehen habe, dass das nächste Buch der Autorin „Die Geschichte des Wassers“ heißt, war ich erst einmal verwundert. Ist das jetzt eine Art Abklatsch? Ist das nicht langweilig? Doch schon nach den ersten Seiten war ich überzeugt, dass sich die Lektüre lohnt.
Zum Inhalt: Wie auch schon „Die Geschichte der Bienen“ spielt das Buch auf verschiedenen Zeitebenen, diesmal aber nur auf zwei.
Im Jahr 2017 begleiten wir Signe, fast 70 Jahre alt, die ihr ganzes Leben für die Umwelt gekämpft hat. Sie hat erfahren, das ihre Jugendliebe Magnus im ihrem Heimatdorf in Norwegen Teile des Gletschers abbaut, um sie reichen Leuten in warmen Ländern als Eiswürfel zu verkaufen. Sie beschließt, Magnus eine Lektion zu erteilen.
Im Jahr 2041 begleiten wir David und seine Tochter Lou in Frankreich. Das Land leidet unter einer großen Dürre und die beiden mussten nach einem Brand aus ihrem Heimatort fliehen und haben dabei die Mutter Anna mit Baby August aus den Augen verloren. Die beiden finden Zuflucht in einem Lager, doch auch hier ist das Wasser streng begrenzt. Und es wird immer knapper.
Wenn ich so darüber nachdenke, spielt das Buch eigentlich doch zu drei verschiedenen Zeiten. Denn der Leser erfährt auch viel über Signes Kindheit und Jugend.
Obwohl die beiden Handlungsstränge wenig miteinander zu tun haben, nur kleine Berührungspunkte haben, hat man trotzdem nicht das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. David und Signe sind sicher nicht perfekt, sie machen Fehler, aber sie sind trotzdem sympathisch und es ist spannend, sie auf ihrem Weg zu begleiten und die Welt durch ihre Augen zu sehen.
„Die Geschichte des Wassers“ ist ein richtiger Schmöker, der sich sehr gut liest. Die Seiten fliegen nur so dahin. Das Szenario, dass für das Jahr 2041 entworfen wird, ist sicherlich nicht unrealistisch und es ist gut, sich mit solchen Themen zu beschäftigen und auch das eigene Verhalten zu hinterfragen.
Aber einen Kritikpunkt habe ich doch: die Geschichte ist zu großen Teilen vorhersehbar. Richtige Überraschungen kamen nicht vor. Für meinen Geschmack hätte das Thema etwas komplexer angegangen werden können, weniger naiv. Das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist, denn ich hatte auf jeden Fall sehr schöne Lesestunden und gebe dem Buch 4 Sterne.
Ich habe gelesen, dass die Autorin insgesamt vier Bücher zu Umweltthemen plant. Ich freue mich schon auf die nächsten beiden und bin gespannt, welche Geschichte sie uns als nächstes erzählt.
Rezensionen von begine:
Theodora
Das Liliencottage von Ricarda Martin
Ich habe schon 2 oder 3 Romane von Ricarda Martin gelesen.Der neue „Liliencottage“ hat mir besonders gut gefallen. Der Handlungsort sind London und die britischen Kanalinsel Guernsey in zwei Zeitebenen.
2017 geht es um Sharon ein Model, das in einer Krise steckt. Für ihren Beruf isst sie fasst nichts mehr und trainiert die letzten Reserven weg.
Nach der Trennung von ihrem Freund fährt sie zu ihrer mütterlichen Freundin Theodora, die ihr Liliencottage als Bed and Breakfast betreibt.
Mit Theodora erfahren wir die Besetzung der Deutschen im 2. Weltkrieg. Entsetzlich was sie alles mitmacht. Als 10jährige überlebt sie als einzige der Familie einen Unfall, ihr bleibt ein kürzeres Bein und schlimme Narben im Gesicht. Alles was sie erlebt ist interessant und erschütternd. Tapfer, wie sie ihr Leben in die Hand nimmt.
Die Autorin schreibt so einfühlend das ich alles direkt miterleben konnte. Der Roman ist fesselnd und spannend. Es ist bestimmt nicht der letzte Roman den ich von Ricarda Martin lese-










