Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Gute Unterhaltung
Was, wenn wir fliegen von Kim Nina Ocker
Was, wenn wir fliegen ist ein schöner unterhaltsamer Liebesroman von Kim Nina Ocker. Sie lässt der Protagonistin Sophie ihre Geschichte erzählen.
Sophie war bis zu einem folgenschweren Unfall vor 2 Jahren eine berühmte Luftartistin im Varieté. Jetzt arbeitet sie als Bedienung. Sie bewirbt sich in einem kleinen Zirkus als Frau für alles und bekommt den Job.
Aber aus ihrem alten Leben droht noch Gefahr.
Die Autorin schreibt flüssig und spannend. Man kann sich als Leser eichtig gut in die Gedankenwelt Sophies hineinfühlen. Wie sie sich langsam in das Zirkusteam ein fügt und immer wohler fühlt, wenn das schlechte Gewissen nicht wäre. Denn sie hat dem Team und den Chefs ihre Karriere verschwiegen und als einige Sabotageakten geschehen, traut sie sich immer noch nicht. Dann ist da Bo, der Feuerschlucker in den sie sich verliebt hat. Es dauert noch lange, bis Sophie sich richtig entscheidet.
Die Autorin versteht ihr Handwerk und lässt und Leser mitfiebern.
Der Roman ist wunderbar unterhaltend.
Rezensionen von jiskett:
Schöne Liebesgeschichte
Was, wenn wir fliegen von Kim Nina Ocker
Liebesgeschichten, in denen auch Sport eine Rolle spielt, lese ich normalerweise gerne, weshalb ich gespannt auf "Going for the Goal" war - vor allem, da ich die Dynamik zwischen Jillian und Nick vielversprechend fand. Das Buch hat mir in dieser Hinsicht genau das gegeben, was ich erwartet hatte; die Autorin hat das Knistern zwischen den Protagonisten toll dargestellt und zudem gezeigt, wie leicht sie sich auf emotionaler Ebene näher kommen und welcher Konflikt sich aufgrund ihrer beruflichen Verbindung ergibt.
Ich konnte auf jeden Fall verstehen, wieso Jillian zögerte, eine Beziehung mit ihrem Klienten einzugehen, und diese Situation wurde gut und von allen Seiten dargestellt. Man hat deutlich gesehen, wie sehr sie ihren Job liebt, wie wichtig er ihr ist und wie schwer sie es als Frau in einer von Männern dominierten Welt hat.
Generell hat mir gefallen, dass die Arbeit der beiden neben der Liebesgeschichte eine wichtige Rolle spielte, und das nicht nur, weil sie einen Einfluss auf die Romanze hatte. Die Autorin hat die Kampagne, die gestartet wurde, um Nicks Image zu verbessern, und das Spiel an sich interessant geschildert. Zwar war es für mich ein bisschen unrealistisch, wie schnell der 'Punisher' gereift ist, aber andererseits sieht man die ganze Zeit, dass er ein guter Mensch ist und all das schon in ihm steckte, sodass das nur ein kleiner Kritikpunkt ist. Er war definitiv durchgängig ein sympathischer Charakter, ebenso wie Jillian. Ich mochte sie sowohl als Paar als auch jeden für sich sehr und konnte leicht mit ihnen mitfühlen. Besonders toll fand ich aber Ben, den Bruder des Protagonisten, und Jaime, deren Geschichte wohl im zweiten Band erzählt wurde; dieses Buch möchte ich nun unbedingt lesen und ich hoffe, dass es noch übersetzt werden wird.
Die Handlung und die Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren fand ich realistisch und an sich gut dargestellt. Das Drama kurz vor Ende war meiner Meinung nach jedoch ein wenig überflüssig, da die Figuren schon davon abgesehen genug Probleme hatten und es traurig war, beide leiden zu sehen. Davon abgesehen war die Liebesgeschichte schön, da die beiden wirklich gut zusammen passen und ihre ganzen Wortgefechte unterhaltsam waren.
Rezensionen von rewa:
Der grantige Herr Professor
Horak hasste es, sich zu ärgern von Cvancara Karoline
Erwin Horak hat es nicht leicht, denn kaum jemand versteht es, dass er einfach nur seine Ruhe haben möchte. Lärmende Menschen auf der Straße stören ihn in seiner Ruhe, Nachbarn, die ihn ungefragt ansprechen, kann er ebenfalls nicht leiden und die Kinder an der Schule sind sowieso einfach nur furchtbar.
Einzig die jahrelangen Treffen zum Kartenspielen mit seinem Lehrerkollegen Kurt Gruber im Wiener Traditionscafe Hummel, sind für ihn die einzige kleine Abwechslung. Seine heile Welt bricht aber zu dem Zeitpunkt zusammen, als es Elfriede Steiner wagt sich zu ihm an seinem Stammtisch zu setzen und noch furchtbarer für ihn- sie redet mit ihm, obwohl er ihr doch deutlich zu verstehen gibt, dass ihre aufdringliche Art nicht erwünscht ist.
Obwohl er sehr unfreundlich und abweisend ist, merkt Elfriede, die frisch geschieden ist und nun mit ihrer neuen Freiheit erst zurecht kommen muss, dass hinter der rauen Schale von ,,Professor´´ Horak ein weicher Kern stecken muss und den möchte sie um jeden Preis knacken.
Der Roman ,,Horak hasste es, sich zu ärgern´´ von Karoline Cvancara lässt den Leser eintauchen in die Welt von Erwin Horak, der zu Beginn alles andere als sympathisch ist. Als ,,typischer´´ Wiener zeigt er viele Klischees auf, die man den Wienern gerne zuschreibt. Grantig sein, sich über vieles aufregen und natürlich Traditionen lieben. Als Leser taucht man in die Kaffeehausatmospähre ein, schlendert durch bekannte Gassen und Straßen und man hat das Gefühl, den Protagonisten immer zu begleiten. Mir persönlich hätten die Treffen im Hummel besser gefallen, wenn nicht bei jeder Szene geraucht und getrunken worden wäre.
Jede Figur wird liebevoll mit Eigenschaften ausgestattet, die sie sehr menschlich machen. Sogar Horak schafft es, dass man ihn am Ende sogar mag. Er ist im Grunde ein einsamer Mensch, der es nie geschafft hat, aus sich heraus zu gehen, der jede Art von Veränderungen hasst und im Umgang mit Menschen, nie den richtigen Ton trifft. Elfriede hingegen wird als genaues Gegenteil dargestellt. Es wird von der Autorin sehr schön und auch gefühlvoll beschrieben, wie sie Erwin aus der Reserve lockt. Es gibt oft Dialoge, die nur aus wenigen Wörtern bestehen, aber trotzdem viel aussagen. Es sind berührende Lebensgeschichten über die berichtet werden und dabei findet man sogar einen feinfühlenden Humor, wo man als Leser immer wieder schmunzeln muss.
Die Geschichte ist schwungvoll geschrieben, die witzigen Gespräche der Protagonisten reichen von ernst, erschütternd bis zu melancholisch, zynisch. Auf alle Fälle wird man gut unterhalten und es macht Spaß stummer Zeuge zu sein, wenn sich Elfriede mit dem grantigen Professor einen Schlagabtausch liefert.
Rezensionen von Harakiri:
spannend
Tiefer denn die Hölle von Peter Gallert; Jörg Reiter
Beinah wörtlich kann man den Buchtitel nehmen, denn es geht tief hinab in diesem Thriller. Als in einem alten Bergwerksschacht eine Leiche gefunden wird, kann es Polizeipfarrer Bauer wieder einmal nicht lassen: statt sich um seine brüchige Familie zu kümmern, nimmt er die Ermittlungen in dem Fall auf und gerät selbst in Gefahr.
Stimmen die Missbrauchsvorwürfe gegen den Bekannten seines Kollegen Vaals? Als dieser auch noch entführt wird, gerät Bauer massiv unter Druck.
Schon den ersten Band um Martin Bauer fand ich sehr gelungen. Auch „Tiefer denn die Hölle“ konnte mich wieder überzeugen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gerade aufs Ende zu steigt die Spannung immer mehr an. Durch den Einsatz eines Säuglings erhöht sich diese noch um ein Vielfaches. Natürlich wirkt der Fall sehr konstruiert, aber das darf ja in einem interessanten Thriller auch gern so sein.
Vor allem aber die Kollegenstreitereien der Polizisten fand ich interessant und authentisch. Da sägt jener am Stuhl eines Kollegen, der sich daraufhin aber auch wieder revanchiert – diese kleine Nebenhandlung hat den Hauptstrang überhaupt nicht gestört. Manchmal wirkt so etwas ja leicht so, als würde man die Story in die Länge ziehen wollen, aber nein, hier hat es sehr gut gepasst.
Fazit: Auch der zweite Band mit Polizeipfarrer Bauer liest sich sehr gut und flüssig.
Rezensionen von Pink Anemone:
Eine Milieustudie die mich manchmal an meine Grenzen brachte. Trotzdem konnte es mich nicht gänzlich überzeugen.
Kühe von Matthew Stokoe
Triggerwarnung: Sodomie, physische wie psychische Vergewaltigung, Tierquälerei, detailierte Beschreibung von Gewalttaten.
Um eine aussagekräftige Rezension zu schreiben, welche andere potenzielle Leser darauf vorbereitet was sie darin erwartet, um entweder nicht blind hineinzustolpern, oder aber Liebhaber dieses Genres anzufixen, ist es notwendig ein paar Zitate aus dem Buch wiederzugeben (wobei ich mich auf die harmloseren beschränke), sowie Weniges zum Inhalt (was mich persönlich an meine Grenzen brachte) anzuführen.
Dies könnte auf manche Leser verstörend wirken, daher empfehle ich Zartbesaiteten auf das Buch, wie auch auf meine Rezension zu verzichten! Danke für Euer Verständnis.
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Steven ist 25 Jahre alt. Im Fernsehen beobachtet er all die perfekten, fröhlichen Menschen und träumt davon, selbst das normale Glück zu finden. Vielleicht mit Lucy, die eine Etage über ihm wohnt - auch wenn ihre Besessenheit für Vivisektionen echt krank ist.
Aber Stevens Mutter würde das niemals zulassen. Sie hasst ihn und will ihn zerstören: »Sie verabscheuten einander seit dem Augenblick, als sie ihn aus ihrer Fotze gedrückt hatte. In der zugemüllten Küche hatte sie ihn auf dem Tisch, an dem sie heute noch aßen, aus dem blutigen Schlamassel zwischen ihren Beinen gezogen und verflucht. Und er hatte ihr, da er spürte, dass es sein ganzes Leben lang noch schlimmer kommen würde, gleich in die Augen gepisst.«
Als Steven Arbeit in einem Schlachthaus findet, offenbart ihm der unvorstellbar perverse Vorarbeiter Cripps, wie man durch das Töten von Kühen echte Erfüllung findet. Doch die Tiere beginnen mit Steven zu reden und sie bitten um Hilfe ...(Klappentext)
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Dieses Buch erschien in England bereits 1997 und wird von so manchen bereits als Horror-Klassiker bezeichnet. "Abartig", "Verstörend", "kranke Perversion" - das sind alles Bezeichnungen, welche man bezüglich des vorliegenden Buches liest. Aber man findet auch ebenso Titulierungen wie: "Begnadet", "Meisterwerk", "genialer Schreibstil".
Bis auf das "Meisterwerk" kann ich das alles unterschreiben.
Ich habe mich also gewappnet etwas wirklich Verstörendes zu lesen...und doch war es zu wenig. Außerdem dachte ich, ich wäre aufgrund meiner Vorliebe zu Splatter- und Gore-Filmen doch etwas abgehärtet...falsch gedacht, denn bei gewissen Szenen stieg sogar ich aus (wobei das vermutlich ganz andere Szenen waren als bei so manch anderen Lesern). Hier muss jeder selbst entscheiden ob das Buch etwas für einen ist, oder man lieber die Hände davon lässt.
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"Er verzehrte sich vor Sehnsucht, sie nachzuahmen, Anteil zu haben an der Massennormalität, die wie Kathodenwellen über die toten Nächte seiner Einsamkeit rollte." (S. 16)
Steven lebt mit seinen 25 Jahren immer noch bei seiner Mutter, jedoch nicht weil es ihm im Hotel-Mama so gut gefällt, sondern weil ihm nichts anderes übrig bleibt und er auch gar nicht anders kann. Er ist nämlich der Sohn einer absolut gestörten Mutter, was sich schon allein dadurch offenbart, dass sie von sich in der 3. Person spricht. Wenn es nur das wäre, denn sie schenkt Steven kein warmes zu Hause voller Liebe, sondern die Hölle auf Erden in einer abgesifften Drecksbude. Sie hält ihn klein, gibt ihm rohen Schafsmagen oder ähnlich ekelhaftes Zeug zu essen und beschimpft ihn auf das Derbste.
"Wer sollte dich denn lieben, Steven? Ich habe da draußen gelebt, bevor du meine Fotze infiziert hast. Ich weiß, was die mögen und lieben. Dich ganz sicher nicht. Hast du gehört du kleiner Pisser? Dich ganz sicher nicht." (S. 68)
Er selbst wünscht sich nichts sehnlicher als ein normales Leben zu führen. Ein Leben wie die Menschen in den Filmen, in die er sich flüchtet...ein Leben wie alle Menschen dort draußen. Sie hasst ihn genauso wie er sie hasst. Ein abartiges Abhängigkeitsverhältnis schweißt Steven und seine Mutter auf kranke Weise zusammen. Bis Steven eine Anstellung im Schlachthaus bekommt und ihn Cripps, ein perverses Schwein von Vorarbeiter, unter seine Fittiche nimmt und ihm lernt wie man im Töten von Kühen Erfüllung findet, sexuell wie auch emotional.
Das Macht- und Abhängigkeitsverhältnis zwischen Steven und seiner Mutter beginnt zu kippen....und dann beginnen auch noch die Kühe mit ihm zu sprechen. Auch sie begehren auf, verlangen nach Freiheit und auch sie wollen eine Verschiebung der Machtverhältnisse und dafür brauchen sie Stevens Hilfe.
Der Roman greift Themen auf wie Einsamkeit, zerstörende Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse und physischen wie auch psychischen Mißbrauch und das auf sehr unkonventionelle Art und Weise in der sich Ekelszenen und blutige Gewalt fast ohne Punkt und Komma aneinanderreihen.
"Die Klingen der Schere glitten mit einem leisen Knirschen zusammen und schnitten den Muskel des Rektums durch. Gummy schrie und übergab sich, Blut spritzte aus seinem durchgeschnittenen Arsch." (S. 127)
Hier werden Sodomie und das Essen von Exkrementen (die zwei Dinge an denen ich besonders zu knabbern hatte) genauso detailliert und bildhaft beschrieben wie auch die Gewaltszenen, aber auch der Seelenschmerz von Steven.
Trotzdem ist es fast schon so etwas wie provozierende literarische Kunst, denn hier trifft intelligente Tiefsinnigkeit auf abartiges Szenario und derbe Gossensprache.
"Das Muttertier. Die lieblose Hurenfotze stand über dem Gasherd mit seinen zwei Flammen und rührte ranziges Schweinefleisch in einer Pfanne um. Die Küche roch nach Gas, Öl und dem Gestank toter Fische zwischen ihren Beinen." (S. 11)
Wenn man es schafft in all den Abartigkeiten zwischen den Zeilen zu lesen, ist es mehr als nur blosse Aneinanderreihung von Ekelszenen. Es ist eine Milieustudie aus der Unterschicht Englands, die ein Leben ohne Perspektive, jedoch mit umso mehr psychischer und physischer Verwahrlosung, aufzeigt. Man erlebt die Entwicklung eines verstörten, traumatisierten und schüchternen jungen Mannes zu einem GEstörten, kaltblütigen Individuum, wie es seine Mutter ist, der im Grunde nichts anderes wollte als ein normales Leben führen und keine Illusion von dessen, in der man nur so tut als ob.
Dies alles eröffnet sich dem Leser bis zur Mitte des Buches. Da scheint dem Autor dann jedoch die Puste ausgegangen zu sein. Die Ansammlungen von Abartigkeiten und Ekelszenen hören abrupt auf und treten ab hier nur noch vereinzelt auf - als hätte der Autor all sein Pulver an kranker Phantasie komplett verschossen.
Auch die Storyline selbst bricht in gewisser Weise in sich zusammen.
Damit begann dann für mich die große Langeweile mit der Frage: "Wohin will mich der Autor nun führen?"
Am Ende des Buches erfolgte die Antwort an mich selbst - "Niergends hin.", denn das Ende war in meinen Augen einfach nur bescheuert und lässt mich verdattert und unzufrieden zurück.
Ein Lob gebührt jedoch dem Festa-Verlag.
Die Umschlaggestaltung und die Qualität sind einfach eine Wucht. Eins der wenigen Male, bei denen mir das Cover der deutschen Ausgabe besser gefällt als das des Originals. Dadurch wurden 2 Sterne auf 3 aufgerundet.
Fazit:
Dieses Buch brachte selbst mich an ein paar Stellen an meine Grenzen, wobei es weniger die blutigen und abartigen Gewaltszenen waren, sondern eher die Sodomie-Szenen und die Stellen in denen Exkremente gegessen wurden (Mahlzeit!).
Trotzdem fand ich das Buch bis zur Mitte hin relativ gut und auf kranke Weise fesselnd. Doch dann fiel alles in sich zusammen, die Ekelszenen genauso wie der gesamte Plot und das Ende. Genauso gut hätte ich ab der Mitte aufhören können zu lesen.
Schade, denn das Buch hatte einen guten Anfang und durchaus Potenzial. Als "Horror-Klassiker" würde ich es also nicht bezeichnen und schon gar nicht als "Meisterwerk".
© Pink Anemone
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck,
Das Herz der Quelle. Sternensturm von Falk Alana
Endlich findet die Verbindungszeremonie statt, auf welche Liliana schon so lange gewartet hat. Sie soll mit ihrer Quelle verbunden werden und in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch ausgerechnet Chris soll ihre Quelle werden, der die Gemeinschaft hasst und seine Energie für Liliana sperrt.
Dazwischen kommt nach jedem Kapitel die Geschichte von Adara, die verzweifelt etwas sucht.
Das Buch ist von Anfang an sehr spannend, und ich musste weiterlesen, obwohl es sehr verwirrend war. Man weiß sehr lange nicht, wer Adana ist und was sie will, doch sobald sich das auflöst, weiß man, wie gut das Buch strukturiert ist. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, weil es nicht nur eine Liebesgeschichte ist.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Sarah, 12 Jahre aus Kufstein,
Eintagsküken von Obrecht Bettina
Franziska - auch genannt Fran - hat noch keine Ahnung, was sie mal werden möchte. Ihre beiden Schwestern führen bereits ein sehr erfolgreiches Leben. Aber so etwas will sie doch gar nicht. Um ihre Gedanken zu sortieren, schreibt sie Rap-Texte und wird entdeckt.
Jetzt nimmt ihr Leben eine Wendung, aber eine gute? Schule schwänzen oder hingehen, was Ben wohl für sie empfindet, was Stummel so treibt? Alle möglichen Gedanken gehen ihr durch den Kopf.
Und sie wird immer verwirrter. Also flieht sie zu ihrem Großvater, aber ist das eine gute Idee? Und was würde Alexander Supertramp, ihr Vorbild, bloß tun?
Mir hat das Buch gut gefallen. Was mich gestört hat, waren die Wechsel, was passiert ist und was jetzt gerade ist. Es ist eine Geschichte ausgeschmückt mit eigenen Rap-Texten der Autorin. Auch wenn sie eine ziemlich dramatische Wendung nimmt, steckt dahinter eine tolle Geschichte über die Zukunft und viele Probleme.
Ich hoffe euch gefällt das Buch. Viel Spaß beim Lesen!
Rezensionen von manu63:
Freundschaften
Eintagsküken von Obrecht Bettina
Die Einzelbände der Warriors of Love Reihe der Autorin Cornelia Zogg sind hier als Trilogie vereint. Es fängt mit dem ersten Band Nebelschatten an, geht weiter mit Windschatten und endet bei Nachtschatten.
Vier Freundinnen wollen bei einem Wellnesswochenende ihre eingeschlafene Freundschaft wieder beleben.
Doch statt Wellness und Cocktails gibt es Abenteuer und Kämpfe in der Welt Alhambra in der sich die vier plötzlich wieder finden.
Die Geschichte selber kommt erst allmählich in Fahrt und die recht verschiedenen Frauen kommen mit ihren Gedanken immer wieder abwechselnd zu Wort. Diese Perspektivenwechsel ergeben gute Einblicke in die Motivation der Frauen sich in das Abenteuer zu stürzen eine Welt zu retten.
Gut gefallen hat mir, das die Frauen nicht als Superheldinnen daher kommen, sondern als normale Frauen die sich erst in die Situation einleben müssen. Es gibt Rückschläge und Selbstüberschätzungen. Kleine Freunden und Genüsse und mehr als einmal gerät die Freundschaft der vier in Gefahr. Die Frauen sind gezwungen sich mit sich selber und ihren Persönlichkeiten auseinander zu setzen. Jeder hat ihr Päckchen zu tragen und mit Unzulänglichkeiten zu kämpfen. Erst allmählich erschließen sich mir die Charaktere und gerade Anfangs bleibt das Verhältnis Leserin zu Charaktere bei mir etwas kühl. Das ändert sich im Laufe der Geschichte und der Erzählstrang zog mich immer mehr in seinen Bann. Eine Trilogie mit der man warm werden muss, die sich dann aber gut weiter lesen lässt.
Rezensionen von manu63:
Spreewaldrache
Spreewaldrache von Christiane Dieckerhoff
Der dritte Band der Reihe um die Kommissarin Klaudia Wagner trägt den Titel Spreewaldrache. Die Autorin Christina Diekerhoff lässt in ihrer Geschichte Handlungsstränge aus der Vergangenheit einfließen in die Gegenwart. Das was damals passiert ist beeinflusst noch immer die Ereignisse um die sich die Kommissarin kümmern muss.
Jeder Band der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Um die Entwicklung der Charaktere würdigen zu können sollte man die Vorbände kennen, zumal mir diese auch gut gefallen haben.
Auch dieses Mal ist der der Autorin gelungen mich auf falsche Fähren zu führen und die Spannung blieb durchweg für mich erhalten. Um bei den Verwicklungen der Familienmitglieder zueinander nicht den Überblick zu verlieren habe ich mir Notizen gemacht, das half mir bei der Zuordnung recht gut, ansonsten muss man recht aufmerksam lesen und sollte das Buch nicht so nebenbei konsumieren wollen.
Ob das Flair des Spreewaldes richtig eingefangen wurde kann ich nicht beurteilen, da ich diese Region noch nicht besucht habe. Für mich wurde das Szenario recht anschaulich dargestellt.
Rezensionen von manu63:
Generation Kohl
Generation Kohl von Andreas Hock
In seinem Buch Generation Kohl lässt der Autor Andreas Hock den Leser teilhaben an seine Lebenszeit in der Ära Kohl, der Autor ging gerade in die Grundschule als Kohl Kanzler wurde und dieser Kanzler begleitete ihn in den nächsten 16 Jahren die prägend für sein Leben waren.
Wer nun ein nüchternes Sachbuch erwartet wird angenehm überrascht, der Autor findet lebendige Worte für seine Eindrücke und es geht weit übers nüchterne Aufzählen hinaus.
Er lässt den Leser auf intime Weise teilhaben an seinen Gedanken zur damaligen Zeit und verquickt dies mit Fakten die einen geschichtlich interessierten Leser die damalige Zeit noch mal in die Erinnerung ruft.
Für mich ein Buch das nicht nur für die Generation Kohl lesenswert ist, sondern auch für die heutige Jugend um einen Einblick in die Lebenswelt vor einigen Jahrzehnten zu bekommen.









