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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Philip, 7 Jahre aus Innsbruck,

Gorillas kochen gut von Michaela Holzinger

Der Bub aus der Klasse 4B wird „Gorilla“ genannt, weil er gemein ist. Sein richtiger Name ist Ivan. Er macht unfeine Dinge, zB steckt er andere Kinder in die Mülltonne oder verprügelt sie.

Der Gorilla zieht mit seinen Geschwistern und Eltern in eine Wohnung im selben Gebäude von Lottis Oma.

Gorilla und Lotti mögen sich nicht.

Lotti geht in die 3B und besucht jeden Mittwoch ihre Oma, um mit ihr zu kochen. Da die Familie von Gorilla keinen Herd besitzt, schlägt Lottis Oma vor, dass Gorilla bei ihr kochen darf und die ganze Familie bei ihr essen kann, obwohl Lotti damit keine so grosse Freude hatte.

Da Oma und Lotti und auch Gorilla so gerne kochen, meldet Lottis Freundin sie für einen Kochwettbewerb an - und siehe da: Sie gewinnen den 2.Platz !!!! Der Preis sind € 1.500.-!!!

Das Geld wurde aufgeteilt - Gorilla kaufte damit einen Herd - Oma bekam ihren Geschirrspüller und das übrige Geld bekam Lotti.

Das Buch hat mir gut gefallen, ich fand das Kochduell sehr toll!!!

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Rezensionen von yellowdog:

Intensive Gespräche

»Das drucken Sie aber nicht!« von Michaelsen Sven

So ein intensives Interviewbuch habe ich noch nicht gelesen.
Interviews lese ich gerne, gerade über Menschen, die mich interessieren, aber meist ist es doch so, dass die Antworten wohlüberlegt und schon im Vorfeld entschärft sind. Deswegen ähneln sich verschiedene Interviews sehr und sind austauschbar.

Dass hier die Prominenten, meist Künstler oder Leute aus dem Literaturbetrieb mit außergewöhnlicher Vergangenheit, so aus sich herausgehen, hat den Effekt dass man sich kaum vom Buch lösen kann. Dennoch empfiehlt es sich, die Interviews nicht einfach hintereinander weg zu lesen sondern wohl dosiert, damit die Wirkung nicht verpufft.
Sven Michaelson stellt in seinen Interviews für das SZ-Magazin nicht einfach fragen, er führt Gespräche und manchmal lässt er auch nicht locker. Er weiß, wie er die Menschen nehmen muss.
Mich haben zum einen die Interviews sehr interessiert, die mit dem deutschen Literaturbetrieb zu tun haben und so tauchen auch Zusammenhänge in den Interviews mit den Schriftstellern wie Paul Nizon oder Peter Handke oder z.B. ihrem Lektor auf.
Spannend auch, was Douglas Coupland sagt, den man hier als Schriftsteller kennt, der sich aber eigentlich als Künstler sieht.
Einige Interviews sind so packend, dass auch aus den Branchen, die man nicht so kennt, sich einiges enthüllt, z.B. über Auktionatortätigkeit oder Restaurantkritiker.
Schauspieler hingegen scheinen in ihrer eigenen Scheinwelt zu leben. Rupert Everett erschien mir reichlich zynisch. Ein Philosoph wie Peter Sloterdijk hingegen kommt sympathisch rüber.
Dann sind natürlich die Interviews bemerkenswert mit Menschen, die die deutsche Vergangenheit überlebt haben und doch nie vergessen, Ruth Klüger und Niklas Frank.
In diesem Buch ist auch das preisgekrönte Interview mit Raddatz enthalten, vielleicht der Höhepunkt des Buches.

Fazit: Ein sehr intensives und lesenswertes Buch!

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Rezensionen von begine:

Familie

Willems letzte Reise von Jan Steinbach

Willems letzte Reise ist ein interessanter Roman. Der Autor Jan Steinbach schreibt fesselnd.
Willem ist Bauer in Ostfriesland, mit seinem Sohn ist er zerstritten. Seine Frau ist vor 17 Jahren gestorben. Seine Tochter kümmert sich sporadisch, als sie jetzt in Scheidung lebt, braucht sie ihn für die Nachmittagsbetreuung ihres Sohnes Finn.

Es ist schön, wie sich der knurrige Willem und Finn näher kommen.
Ein alter Traktor schweißt sie zusammen. Sie reparieren ihn und Willem macht sich mit dem Traktor mit 24 Stundenkilometer auf den Weg nach Mannheim zu einem Traktoren Treffen.
Auf der Fahrt fängt er an über seine Probleme mit den Kindern nachzudenken.
Auf dieser Reise können wir Leser ihn begleiten und wir lernen ihn und seine Familie besser kennen.
Der Autor hat seinen Personen Leben eingehaucht. Die Trauer, Angst und Hoffnung ist glaubhaft dargestellt.
Der Roman hat mir ein gutes fesselndes Leseerlebnis gebracht. Ich geb ihm eine gute Leseempfehlung.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Lass uns über Style reden

Lass uns über Style reden von Michael Michalsky

Der Klappentext des Buches kann vermuten lassen, dass es sich bei dem Buch von Michael Michalsky um eine Art Ratgeber handelt. Mein erster Eindruck hat mich zu der Annahme kommen lassen, dass sich hier vielleicht der ein oder andere Tipp für ein ‚stylisheres‘ Leben finden lassen.
Meine Annahme war nicht komplett falsch – dennoch hat das Buch mir nicht das geboten, was ich mir erwartet habe.

Herr Michalsky sinniert in diesem Buch über seine Einstellung zum Thema ‚Style‘. Es gibt einige sehr angenehme Passagen. Für mich waren das die persönlichen Momente, in denen er von seinem Leben und Werdegang spricht. Beim Lesen merkt man, dass er viel recherchiert hat – er spricht Studien an, vergleicht Ergebnisse. Ich hätte mich gefreut an irgendeiner Stelle auch die Namen der Studien zu erfahren, um sich mit dem ein oder anderen interessanten Ergebnis näher beschäftigen zu können.
Insgesamt habe ich das Buch als ein großes „Ich finde, dass…“ empfunden. Was ja auch verständlich ist. Dennoch hatte ich zu oft den Eindruck, dass die persönlichen Ansichten des Autors als die einzig wahren glorifiziert wurden. Das hat viele Passagen arrogant und überheblich wirken lassen und mir ein wenig den Spaß an der Lektüre genommen.
‚Lass uns über Style reden‘ ist ein kurzweiliges und partiell interessantes Buch. Ich persönlich konnte daraus jedoch keinen Mehrwert ziehen und frage mich mit welcher Intention es denn genau auf den Markt gekommen ist – das wurde mir beim Lesen nämlich nicht klar.

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Rezensionen von Nepomurks:

Leider diesmal nur Mittelmaß...

Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde

Nach „Die Geschichte der Bienen“ war ich ziemlich gespannt auf den neuen Roman von Maja Lunde: „Die Geschichte des Wassers“. Aber so richtig konnte der Funke dann diesmal doch leider nicht überspringen..
Auf mich wirkten die Geschichten an vielen Stellen zu klischeehaft und pathetisch was den Naturschutz und ein nötiges Umdenken angeht, dafür jedoch gleichzeitig zu wenig authentisch.

Maja Lunde erzählt wieder in verschiedenen Strängen und Zeiten (2017 vs 2041), verknüpft die beiden Geschichten dabei indirekt miteinander und schafft ein durchaus erschreckendes Szenario rund um „Hauptprotagonistin“ Signe, die weiteren Charaktere und das Hauptthema des Romans, den Wassermangel der Zukunft. Man durchlebt vielfältig die Konsequenz des Problems mit den Figuren, erlebt deren Nöte, Flucht und Suche. Sicherlich gab es einige durchaus ergreifende Momente in den Verläufen, doch ich konnte mich oftmals nicht ausreichend mit den Figuren identifizieren und habe auch die vielen Wiederholungen des Wortes „Wasser“ als eher störend empfunden. Ich meine, schließlich weiß man worum es geht.. Die Szenerie hatte meines Erachtens einfach mehr Potenzial, als hier von Maja Lunde ausgeschöpft wurde und ich hätte mir dann doch weniger die schlechtere Kopie des Vorgängers gewünscht, als vielmehr etwas Neues.
Für mich war der zweite Roman der Autorin eher enttäuschend als überraschend und ich hoffe, dass das nächste Buch sich ein wenig aus dem bekannten Schreibmuster lösen kann. Auch bin ich zu Beginn nur schwer in die Geschichte hineingekommen und musste viel Schwung vom anfänglichen Enthusiasmus mitnehmen, um das Buch zu Ende zu lesen.Ich würde dem Buch trotzdem sehr gut gemeinte 3 Sterne geben, es aber dennoch nur eingeschränkt weiterempfehlen. Vielleicht wäre es für Leser hilfreich, wenn sie zuvor nicht das Buch der Bienen gelesen haben..

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Rezensionen von Nepomurks:

Absolut lesenswert!

Die Weisheit der Trottellumme von Werner Florian

In „Die Weisheit der Trottellumme“ erzählt Florian Werner auf sehr einfühlsame Weise wundervolle Geschichten diverser Tiere und verbindet in seinen Anekdoten Information mit philosophischen Ansätzen und Lebensweisheiten. Ich fand die einzelnen Kapitel durchweg ziemlich interessant, manches Mal witzig, teils aber auch berührend und nachdenklich stimmend.

Florian Werner schafft es meiner Meinung nach durch seinen Erzählstil immer wieder, eine intensive Bindung zwischen Leser und Inhalt zu erzeugen und man kann während der Lektüre förmlich in die Welt der jeweiligen Protagonisten eintauchen. Ob Orca, Fliege, Igel, Fledermaus oder Krokodil und Känguru – in jedem Kapitel erweckt Florian Werner das jeweilige Tier zum Leben und verpasst den Protagonisten einen spürbaren Charakter. Und siehe da: Man kann als Mensch womöglich noch Vieles von den Tieren lernen! Obwohl die Geschichten des Autors eher leicht daher erzählt wirken, sind sie mir wegen der Intensität an vielen Punkten unter die Haut gegangen. Die Mischung aus Denkanstoß und Info ist Florian Werner (wie ich finde) sehr gut gelungen. Zudem gefiel mir, dass die einzelnen Kapitel kurz gehalten und so auch gut zwischendurch zu lesen sind. Insgesamt ein schönes Buch, das ich absolut empfehlen kann! Beide Daumen hoch und 5 Sterne.

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Rezensionen von Peter Burk:

Tirol zu jeder Jahreszeit

Das Tiroler Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch. 102 Wandertipps für Frühling, Sommer, Herbst und Winter von Hubert Gogl

Denkt man an Tirol so kommen einen Berge und Täler in den Sinn. Ebenen gibt es hier kaum, das Land ist geprägt von gewaltigen Höhenunterschieden. Und lädt zu jeder Jahreszeit zum Wandern ein.

Mit dem neu erschienenen Tiroler Wanderbuch hat Hubert Gogl einen treuen Begleiter für das ganze Jahr geschrieben.

Gogl stammt aus St. Jodok und hat alle Touren selbst erkundet – natürlich auch vor seiner Haustür im Schmirntal, einem kleinen Paradies in unmittelbarer Nähe des wohl am meisten befahrenen Alpenübergangs. Das Buch überzeugt von Anfang an, sei es durch die schöne Bebilderung (fast ausschließlich vom Autor), die Kartenausschnitte oder die genauen Zeit- und Höhenangaben (die allerdings persönlich noch nicht in der Praxis erprobt wurden). Aber auch die Auswahl der über 100 Touren ist gelungen, den von allem und für alle ist etwas dabei: altbekannte Familienklassiker wie das Kranzhorn zum Auftakt , das beliebte Gasthaus Rauschbrunnen oberhalb Innsbrucks oder das Wiesle im Ötztal; ernstzunehmende Ganztagestouren wie Thaneller, Tschirgant oder Muttekopf; eine Rodeltour zur Kemater Alm oder eine reine Winterwanderung zu Walderalm oberhalb des Vomper Lochs.

Was hebt das Buch von den unzähligen bereits erschienen Tiroler Wanderführen ab? Nun, die jahreszeitliche Aufteilung ist wohl einzigartig und bietet eine gute Orientierungshilfe zur Frage „Wann eine Tour geht“. Ein praktisches Merkmal sind auch die Hinweise zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (in Kombination mit einer Öffi-App – der Verkehrsverbund Tirol ist Kooperationspartner). Ganz besonders gefällt mir die persönliche Note des Autors bei den Beschreibungen: immer wieder lässt er eine kurze Geschichte zur Herkunft von Namen, geschichtlichen Begebenheiten oder Brauchtümern einfließen. Ein schönes Wanderbuch!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

Der Mann hat Humor

Jud von Georg Thiel

Georg Thiel zeigt uns, wie man ein ernstes Thema humorvoll aufarbeiten kann - vor allem am Anfang des Buches. Der Überraschungseffekt wäre jedoch größer, wenn man als Titel nicht "Jud" gewählt hätte.
Besonders gefallen hat mir, wie die unterschiedlichen Charaktere ihre sehr eigene Sprache sprechen.

Ein Höhepunkt ist wohl der Besuch der Brüsseler Weltausstellung - großartig.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.

Die Jugend Jesu von Jakob Lorber

Das Werk von Jakob Lorber ist gut bis sehr gut. Aber es ist nicht irrtumslos. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.

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Rezensionen von ikatzhorse2005:

Deutschlands vergangene Jahrhunderte

Deutschlandreise von Diverse

Deutschlandreise eine Lesung aus der Produktion Audiobuch Verlag 2018 mit 8 Cds und 586 Minuten Hörzeit.
Eine andere Welt des Denkens und Betrachtens, zeitgenössische Reiseberichte und Ansichten über mehrere Jahrhunderte sind in dieser Sammlung zusammengefasst. Zugegeben leichtfüßig und gut zu verstehen, die Begebenheiten um Mark Twain, Heinrich Heine, Theodor Fontane und Johann Wolfgang von Goethe.

Die landschaftlichen Reize, unwegsame Reisegefährte sowie die Eigenarten von Land und Leuten kreuz und quer in Deutschland ließen mich erstaunt aufhorchen und entlockten mir ein verhaltenes Lächeln. Die Größen der zeitgenössischen Sprache, eingefangen durch die verschieden Sprecher und Interpretationen, lassen die Geistes-und Kulturwissenschaften durch ihre literarischen Texte aufleben. Ein Werk zwischen Leben und Denken der damaligen Zeit, erzählt mit tiefsinnigen Worten.
Die Episoden aus längst vergangenen Tagen von Michel de Montaigne und Germaine de Stael vermochten mich nicht zu begeistern. Die Abhandlungen und kritischen Beobachtungen ermüdeten mich und ich konnte leider nicht aufmerksam folgen.
Fazit: Ein gelungener Versuch Impulse bekannter Poeten aufleben zu lassen mit Schwächen und Höhen, Längen und Tiefen für einen kurzweiligen Hörgenuss.

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