Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anja:
süße Geschichte mit gewichtigen Erkentnissen (4,5)
DUMPLIN' von Julie Murphy
Die 16-jährige Willowdean ist eigentlich zufrieden mit sich – nur manchmal kratzt ihr Übergewicht an ihrem Selbstbewusstsein, z.B. wenn ihr süßer Kollege Bo sie unerwartet küsst oder ihre Mutter mal wieder nur den jährlichen Schönheitsbewettbewerb der Stadt im Sinn hat. Aber wer sagt eigentlich, dass dort nur schlanke Mädchen teilnehmen dürfen?
Willowdean, die sich selbst nur Will nennt und von ihrer Mutter seit jeher Dumplin’ (engl, Knödel, Mops) genannt wird, ist ein selbstbewusster Teenager, der schrägen Blicken und dummen Kommentaren von Fremden gelassen gegenübersteht.
Bei ihren Freunden reagiert sie allerdings nicht immer so selbstsicher.
Will ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und lässt den Leser damit an all ihren Gedanken, ihren Ängsten und Zweifeln, aber auch ihren mutigen Plänen teilhaben.
Sie ist ein „typischer Teenager“, hat mal Streit mit ihrer Mutter und ihrer besten Freunden, stürzt in ihr erstes Liebeschaos und verzweifelt an den Herausforderungen des täglichen Lebens. Dabei empfand ich Will manchmal als etwas anstrengend – einige ihrer Reaktionen wirken unnötig zickig und nachtragend. Aber sie ist eben erst 16 – da gehören eine große Portion Drama und sprunghafte Launen ja irgendwie zum Leben dazu.
Dennoch empfand ich die Handlung dadurch passagenweise als unbefriedigend. Probleme, die eigentlich keine sind, werden seitenlang mitgeschleppt und Meinungsverschiedenheiten lange aufgebauscht.
Dennoch hat es mir insgesamt Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Mit der Teilnahme an dem „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb steht Will ihre bislang wohl größte Mutprobe bevor. Immer mal wieder zweifelt sie an ihrem Vorhaben, bevor sie neuen Mut und neues Selbstvertrauen erlangen kann. Dabei schließt sie neue Freundschaften und erkennt, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind.
Mobbing, die Beziehung zu ihrer Mutter, der Umgang mit Verlust und die erste Liebe sind zentrale Themen des Buches, und stellen Will vor Probleme, die sie bei der Suche nach sich selbst bewältigen muss, was ihr mal besser und mal schlechter gelingt.
Der Schönheitswettbewerb selbst – mit all seinen befremdlichen amerikanischen Sitten – nimmt zum Glück nicht zu viel Raum ein.
Neben Will gibt es sehr facettenreiche Charaktere, deren Entwicklung ebenso spannend zu verfolgen ist wie Wills.
Besonders mochte ich die Szenen mit Bo, der mir sofort sympathisch war und sich Will gegenüber stets zuvorkommend verhält, auch wenn sie es ihm nicht immer leicht macht.
Die Geschichte beinhaltet viele schöne Gedanken, nicht zuletzt die Erkenntnis, dass Schönheit nichts mit Äußerlichkeiten zu tun hat. Dabei setzt im Verlauf auch bei einigen Figuren ein Umdenken ein.
Das Ende lässt einige Punkte offen – die aber auch einfach keine Rolle spielen, nachdem Will erkannt hat, was für sie selbst wichtig ist.
Die Ankündigung eines weiteren Buches mit anderen Hauptfiguren der bereits bekannten Charaktere lässt aber vermuten, dass die offenen Punkte vielleicht dennoch geklärt werden.
Fazit
Dumplin’ ist ein Jugendbuch, welches viele wichtige Themen auf teils witzige, teils emotionale Weise bearbeitet. Will ist eine sympathische Figur, deren Weg ich gern verfolgt habe, auch wenn sie mir mit ihrem übertrieben zickigen Verhalten das Lesen manchmal schwer gemacht hat. Sie macht eine tolle Entwicklung durch – womit sie nicht nur in der Geschichte als Vorbild fungieren kann. Das Ende – besonders die Auslassungen – empfinde ich als sehr stimmig.
Rezensionen von w.madelung@gmx.de:
Coming of Age mal anders
DUMPLIN' von Julie Murphy
Schon das Cover hat mich davon überzeugt, dass ich dieses Buch lesen muss: Eine kräftigere Frau im roten Abendkleid hat vor schwarzem Hintergrund ihren großen Auftritt. Sie hebt Hände und Kopf nach oben, genießt offensichtlich ihren Applaus. Über ihr steht der Untertitel des Buches: „Go big or go home“.
Was für ein Auftritt!
Die auf dem Cover illustrierte Haltung erwartete ich dann von der Hauptfigur, der 16-jährigen Willowdean Dickson. Sie ist die titelgebende „Dumplin‘“, ihre Mutter hat ihr den Spitznamen „Knödel“ in frühester Jugend verpasst. Als eine frühere Schönheitskönigin, die sich damit rühmt, immer noch in ihr Wettbewerbskostüm von vor fast 20 Jahren zu passen, steht Rosie Dickson dem Übergewicht ihrer Tochter äußerst kritisch gegenüber. Verschärft wird der Konflikt dadurch, dass Rosies Schwester Lucy, mit der Mutter und Tochter zusammenwohnten, vor Kurzem mit 36 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben ist, der auf ihre Gewichtsprobleme zurückzuführen war.
Doch Will lässt sich von ihrer Mutter keine Komplexe einreden und ist mit sich im Reinen - eigentlich. Ihre beste Freundin El sieht zwar aus wie ein Model und hat schon ewig einen festen Freund, während Will ihren Fast Food Imbiss-Kollegen Bo nur in Gedanken anschwärmt, aber sie ist durchaus selbstbewusst und zufrieden, wenn man davon absieht, dass sie ihre verstorbene Tante sehr vermisst. Dann aber überstürzen sich die Ereignisse …
„Dumplin‘“ ist eine Coming of Age-Geschichte der anderen Art. Will fragt sich, wer sie ist, wie sie gesehen wird und was sie vom Leben will, zusätzlich ist aber ein großes Thema, ob und wie sehr sie sich von anderen über ihr Gewicht definieren lässt – und wie sehr sie sich selbst darüber definiert. Die Botschaft des Buches ist ganz klar: „Du bist gut so, wie Du bist!“ Anfangs macht es den Eindruck, als wäre sich die Protagonistin dessen vollkommen bewusst, doch dann scheint ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert und sie muss zu einem neuen Selbstverständnis finden. Ihre Probleme waren für mich nicht immer nachvollziehbar und zum Teil auch ziemlich hausgemacht, aber das waren meine Probleme mit 16 vermutlich auch ... Zum Teil macht es den Charme des Buches aus, dass Will nicht immer die strahlende Heldin ist, die man auf dem Cover sieht. Sie hat durchaus Kanten, Charakterschwächen und Tiefs. Letztere bewirken, dass der Roman längst nicht immer so unterhaltsam ist, wie ich es aufgrund des Covers und der ersten Kapitel erwartet hatte. Einige andere Figuren kamen mir etwas zu kurz, Julie Murphy hatte sie zwar komplex angelegt, aber dann in meinen Augen nicht ganz ausgestaltet – zum Teil hätte ich gerne noch mehr über Wills Umfeld erfahren. Etwas ratlos lässt mich auch das Übergewicht der Hauptfigur zurück: Murphy beschreibt es nicht näher, was ich gut finde, so kann sich jeder sein eigenes Bild von Will machen. Dass sie liebenswert ist, egal wie viel sie wiegt – gar keine Frage. Ihre verstorbene Tante wog allerdings 225 kg und hat das Haus kaum mehr verlassen, was im Buch irgendwie als unumstößliche Tatsache akzeptiert wird. Auf der einen Seite ist das verständlich: Die Tante ist gestorben, es lässt sich eh nichts mehr ändern … auf der anderen Seite hat es mich jedoch gestört, dass ihr Gewicht so schicksalsergeben akzeptiert wurde. Dass Will ein glückliches Leben ohne Idealmaße führt – wunderbar. Aber dass es wichtig ist, darauf zu achten, dass man einigermaßen gesund bleibt – an irgendeiner Stelle hätte das ruhig mal Erwähnung finden können.
Amüsiert hat mich dagegen die starke amerikanische Färbung – „Dumplin‘“ spielt in Texas! Von Dating-Kultur über Kirchenbesuch bis hin zum Schönheitswettbewerb war das immer wieder spürbar.
Insgesamt ist „Dumplin‘“ gute, aber auch nachdenklich machende Unterhaltung, insbesondere zu den Themen Selbstbewusstsein, Freundschaft und generell zwischenmenschliche Beziehungen. Ein lesenswertes Jugendbuch mit kleinen Schwächen.
Rezensionen von BarbaraM:
Turbulente Geschichte zum Thema „Patchworkfamilie“
DUMPLIN' von Julie Murphy
„Alles Easy - Patchwork für Anfänger“ von Anja Fröhlich ist 2018 im Verlag Ars Edition erschienen. Es umfasst 176 Seiten und kostet in der gebundenen Ausgabe 12,99€.
Um was geht es:
Isabell ist zwölf und alleine unterwegs zu ihrem Vater nach Köln. Nach der Scheidung ihrer Eltern ist sie mit ihrer Mutter nach Berlin gezogen und sieht ihren Vater nur in den Ferien.
Doch als Papa sie am Bahnsteig mit seiner neuen Freundin Annette und deren Kindern erwartet, versteht sie die Welt nicht mehr. Jamie, den älteren Sohn von Annette, lernt Easy - wie Isabell liebevoll genannt wird - zufällig schon auf der Zugfahrt kennen. Zusammen erklären Sie den Eltern den Krieg und setzen alles daran, sie wieder zu trennen ...
Anja Fröhlich gelingt es in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen Sprache ihre Geschichte zum so aktuellen Thema „Patchworkfamilie“ zu schreiben.
Mit der Hauptperson Easy, deren Gedanken, Ängste und Gefühle kann sich der Leser sehr gut identifizieren und es gefällt mir persönlich sehr gut, dass Easy immer wieder alles durchdenkt, auch von verschiedenen Seiten beleuchtet und erst dann agiert. Jamie unterscheidet sich da ein bisschen. Er kommt zwar ebenso sympathisch an, handelt aber oft unüberlegt bzw. möchte sich aus für ihn unangenehmen Situationen lieber heraushalten bzw. diese vergessen machen. Aber so bleibt eben auch die Geschichte durchwegs interessant und man fiebert als Leser richtig mit.
Jimmi, der Bruder von Jamie ist ein typischer kleiner Bruder, der manchmal nervt und manchmal nicht und sich so sehr eine intakte Familie wünscht.
Das Cover des Buches ist absolut passend zur Geschichte: spritzig, ein bisschen verrückt und bunt und ich würde persönlich in der Buchhandlung sofort danach greifen. Mich spricht es an.
Und da mich nun so alles anspricht: die Geschichte insgesamt, die unterschiedlichen Charaktere, das junge Cover und der frische Schreibstil von Anja Fröhlich, vergebe ich glatte 5 von 5 Punkten und würde mich freuen, noch mehr von Easy zu erfahren (wobei die Geschichte in sich abgeschlossen ist).
Rezensionen von begine:
Nora Sand
Das Meer löscht alle Spuren von Lone Theils
Lone Theils Roman „Das Meer löscht alle Spuren“ist ein Krimi, mit aktuellem Thema. Nur der Titel passte meiner Meinung nach nicht.
Ein berühmter iranischer Dichter Manash Ishmail flieht mit seiner Frau aus ihrem Heimatland. Unterwegs werden sie getrennt. Er landet in einem Flüchtlingsheim in Dänemark.
Seine Frau Aminas letztes Lebenszeichen kommt aus London und dann verliert sich ihre Spur.
Manash bittet die Journalistin Nora Sand die für eine dänische Zeitung in London schreibt um Hilfe. Ich habe allerdings nicht so richtig verstanden, wie eine Journalistin etwas ausrichten kann. Ich hätte eher an einen Privatdetektiv gedacht.
Erschreckend was sie da aufdeckt, aber es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt. Man fiebert bei der Such mit und gefährlich ist es auch.
Die Autorin hat mit Nora eine sympathische Person erschaffen. Ihr privates Liebesleben läuft auch nicht ganz rund.
Es gab vorher schon einen Roman mit der Protagonistin Nora Sand. Da hätte man vielleicht mehr über ihren Freund Andreas erfahren, das mir jetzt etwas fehlte.
Der Krimi ist leicht zu lesen.
Rezensionen von yellowdog:
Lebensgefühl
Kleine Feuer überall von Celeste Ng
Celeste Ng´s erster Roman “Was ich euch nicht erzählte” war ein großer Erfolg. Erfreulich, dass die Autorin auch mit Kleine Feuer überall das Niveau hält und wieder eine realistische, detaillierte und genaue Familiengeschichte in einer US-amerikanischen Kleinstadt zeigt. Zeitlich würde ich die Handlung ungefähr auf die frühen neunziger Jahre verorten.
Die Künstlerin Mia Warren ist mit ihrer 15jährigen Tochter Pearl nach Shaker Heights gezogen. Pearl schließt sich schnell der wohlhabenden Familie Richardson an, die mit Lexie, Izziy, Trip und Moody 4 Kinder haben.
Wie die Beziehungen der Jugendlichen untereinander gezeigt werden, ist gut und realistisch ausgestaltet. Das Lebensgefühl der Kids, ihre Hoffnungen und Nöte werden deutlich. Schließlich aber auch ein Geheimnis, dass Mia Warren mit sich herumschleppt und dass der Grund für ihre häufigen Umzüge ist.
Celeste Ng kann wirklich schreiben, und das ohne je zu übertreiben.
Rezensionen von yellowdog:
fade
Das Meer löscht alle Spuren von Lone Theils
Der Roman ist sicher nicht schlecht, aber er bleibt doch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das liegt zum einen daran, dass die geweckte Erwartung, dass es um einen iranischen Flüchtling geht, nicht erfüllt wird. Aber auch an der relativ schwachen Hauptfigur, der Journalistin Nora Sand, die dann doch zu offensichtlich an das große Vorbild Annika Bengtzon von Liza Marklund angelehnt ist.
Doch mit der kann Nora Sand nicht mithalten, sie ist nicht so tough, dafür gefühlvoller.
Leider ist “Das Meer löscht alle Spuren” schon Teil 2 einer Reihe, ohne dass der Leser das so ohne weiteres erkennen konnte. Wie Nora mit Andreas zusammengekommen ist, erfährt man nicht, aber eine große Lovestory spüre ich hier nicht. Eher laue Gefühle und Beziehungsfrust!
Der Roman ist relativ fade geschrieben, mit schwachen Dialogen und sprachlich limitiert.
Der Kriminalfall ist zu konstruiert und kann nicht faszinieren.
Ich kann das Buch nicht empfehlen!
Rezensionen von miriam:
Ich hatte mehr erwartet.
DUMPLIN' von Julie Murphy
Mein Fazit
Ich muss leider sagen, dass ich enttäuscht bin von dem Buch. Ich hatte wirklich viel erwartet, weil ich bereits vor einiger Zeit über das Buch gelesen habe und eigentlich ganz positiv war. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das Buch nicht gut ist, ich denke nur, dass der Hype etwas zu groß war/ist.
Das Thema Übergewicht ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema und ich denke, das wird in dem Buch super angesprochen und thematisiert.
Der Inhalt
Will ist dick – na und?! Ihre beste Freundin Ellen ist immer an ihrer Seite und die beiden gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Dann lernt Will Bo kennen, einen unglaublich gutaussehenden Basketballspieler, in den sie sich direkt verliebt. Doch als er sie eines Abends küsst, bricht für Will eine kleine Welt zusammen: Sie fühlt sich plötzlich nicht mehr wohl in ihrem Körper, Bos Berührungen sind ihr unangenehm, sie fühlt sich zum ersten Mal in ihrem Leben zu dick. Da kommt der „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb genau richtig: Will will allen – und vor allem sich selbst – beweisen, dass sie genug ist und man mit jeder Kleidergröße glücklich sein kann.
Der Titel
Dumplin bedeutet auf Deutsch Knödel und ist der Spitzname ihrer Mutter für Will. Sie nennt ihre Tochter normalerweise nur zuhause so, vor der Schule rutscht ihr der Name dann aber doch mal raus.
Das Cover
Das Cover ist recht schlicht gehalten mit dem schwarzen Hintergrund und der Silhouette von Will in ihrem roten Kleid. Diese Reduziertheit gefällt mir gut und ich denke, es braucht auch nicht viel mehr. So steht Will voll im Mittelpunkt. Allerdings verrät das Cover mit der Krone meiner Meinung nach schon etwas zu viel über den Inhalt und das ist schade.
Die Protagonisten
Die 16-jährige Willowdean, kurz Will, ist trotz ihres Übergewichts glücklich mit ihrem Leben. Ihre beste Freundin Ellen steht hinter ihr und gibt ihr in den schwierigsten Situationen Rückhalt. Die beiden Freundinnen können sich einfach blind vertrauen. Mit ihrer Tante Lucy hat sie vor einigen Monaten einen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren.
Bo ist ein sehr athletischer Typ. Gemeinsam mit Will arbeitet er in einem Imbiss und wechselt nach den Sommerferien an ihre Schule. Da er überhaupt nicht voreingenommen ist, fühlt Will sich in seiner Nähe extrem wohl und sicher – bis er sie das erste Mal berührt. Bos Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und seitdem leben er, sein kleiner Bruder und sein Vater gemeinsam mit seiner Stiefmutter.
Mein Fazit
Ich muss leider sagen, dass ich enttäuscht bin von dem Buch. Ich hatte wirklich viel erwartet, weil ich bereits vor einiger Zeit über das Buch gelesen habe und eigentlich ganz positiv war. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das Buch nicht gut ist, ich denke nur, dass der Hype etwas zu groß war/ist. Das Thema Übergewicht ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema und ich denke, das wird in dem Buch super angesprochen und thematisiert.
Rezensionen von Gluecksklee:
Schöner Reihenauftakt
Die drei Opale 1: Über das tiefe Meer von Driver Sarah
Für Maus besteht ihre Familie aus ihrer Großmutter, ihrem kleinen Bruder Sperling, der Schiffsmannschaft der Jägerin und ihrem Vater, der allerdings zu Beginn des Romans nicht gemeinsam mit seinen Kindern auf der Jägerin unterwegs ist. Als etwas, das Maus für ein Märchen gehalten hat, sich tatsächlich als wahr herausstellt, beginnt für das junge Mädchen ein Abenteuer, wie sie es bisher noch nicht erlebt hat.
Liegt es etwa an ihr, Trianukka vor dem sich ausbreitenden Eis zu retten? Und welche Rolle spielt der neue Steuermann, den ihre Oma mit an Bord genommen hat bei der ganzen Geschichte? Während Maus spannende Abenteuer erlebt, begegnet sie Meergeistern, magisch begabten Landschleichern und dem einen oder anderen fantastischen Tierwesen.
Zuerst einmal möchte ich die wirklich liebevoll ausgestattete gebundene Ausgabe von „Die drei Opale – Über das tiefe Meer“ erwähnen. Neben einer Weltkarte, die es dem Leser ermöglicht, von Anfang an ein Gefühl für die Dimensionen und Orte von Triannukka zu gewinnen, enthält das Buch auch eine detaillierte Zeichnung der Jägerin, wodurch man sich auch das Schiff von Maus‘ Familie sehr gut vorstellen kann. Und dann ist da natürlich die von Meergeistern und Terrodylen bevölkerte Welt, in der Maus lebt. Sarah Driver skizziert mit Trianukka eine interessante, fantastische Welt, über die man in den nachfolgenden Bänden sicher noch mehr erfahren kann. Liebenswerte Charaktere, ein flüssiger, zum Alter der Protagonistin passender Schreibstil und eine spannende Erzählweise runden das Leseerlebnis für mich zu einem gelungenen Gesamtbild ab. Ich bewerte „Über das tiefe Meer“ daher auch mit fünf von fünf Sternen und freue mich auch den nächsten Band!
Rezensionen von manu63:
Wer war es?
Die drei Opale 1: Über das tiefe Meer von Driver Sarah
Zwentibolds Rache ist ein Krimi des Autors Jürgen Schmidt, er lässt seinen Privatdetektiv Andreas Mücke zum zweiten mal ermitteln. Bernd Bödecker, ein Freund von Andreas Mücke wird nach einer Feier niedergeschlagen. Es stellt sich nun die Frage nach dem Täter. War es der Bestsellerautor Philipp Scharner, den Bernd der Party verwiesen hat oder hatte Bernd andere Feinde die ihm böses wollen?
Der Autor erzählt aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte der Suche nach dem Täter, schnell wird klar das es mehrere Verdächtige gibt die nach und nach ausscheiden, bis zum Ende der wahre Täter auftaucht.
Neben der Suche nach dem Täter erfährt der Leser auch einiges aus dem Privatleben von Mücke und seinem Umfeld. Beim lesen kam ich an einigen Stellen ins Stocken, da der Autor die Szenerie wechselte ohne es klar zu trennen vom vorherigen Szenario. Insgesamt ein solider Krimi den ich gerne gelesen habe.
Rezensionen von Tara:
Bittersüße Geschichte
Wie man die Zeit anhält von Matt Haig
„Wie man die Zeit anhält“ ist eine wirklich außergewöhnliche Geschichte von dem britischen Schriftsteller und Journalisten Matt Haig, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Tom Hazard ist inzwischen über 400 Jahre alt und sieht aus wie vierzig. Geboren wurde er im 16.
Jahrhundert auf einem französischen Schloss. Seine Mutter wurde wegen Hexerei zum Tode verurteilt. Alle acht Jahre muss er für Hendrich eine Aufgabe erledigen und eine neue Existenz aufbauen. Gerade hat er wieder eine neue Identität angenommen und arbeitet als Lehrer für Geschichte in London. Dort begegnet er Camille zu der er sich hingezogen fühlt. Aber zu große Nähe zu anderen Personen bedeutet Gefahr. Nur einmal hat er sich verliebt, in Rose, mit der er eine Tochter hat, die er nie wieder gesehen hat.
Bereits nach den ersten Seiten kommen einem sehr viele Fragen. Warum muss Tom regelmäßig seine Identität wechseln und weshalb denkt er immer wieder an den Mord seiner Mutter ? Wieso ist er so alt ? Welche Rolle spielen Marion, Rose und Omai ?
Der Schreibstil von Matt Haig ist einfach und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gelingt ihm, den Leser von der ersten Seite an mit in die Geschichte hineinzunehmen. Mit Tom Hazard hat er einen sympathischen Protagonisten erschaffen, der sehr einsam aber auch gewissenhaft ist. Er kann sich niemals näher auf andere Menschen einlassen, da er immer aufpassen muss, was er sagt und nichts aus seiner Vergangenheit erzählen kann. Alle acht Jahre reist er von Person zu Person und entwickelt sich dadurch immer weiter. Er trifft im Laufe der Jahre immer wieder auf interessante Persönlichkeiten und erlebt eine Menge Katastrophen.
Die Geschichte wird in mehreren Zeitebenen erzählt. Der fernen Vergangenheit, der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Wechsel machen das Buch spannend und interessant. Die Story ist fiktiv, aber dennoch berührend, spannend und magisch zugleich.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es jedem, der einmal der Realität entkommen möchte nur empfehlen.






