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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

Ist Ellie tatsächlich eine Hexe?

Das Böse in deinen Augen von Blackhurst Jenny


Meine Bewertung: 3,5 Sterne


Kurz zum Inhalt:
Imogen Reid zieht mit ihrem Mann zurück in ihr altes Heimatdorf Gaunt, wo sie aufgewachsen ist, um dort als Kinderpsychologin zu arbeiten.
Gleich am ersten Tag lernt sie die 11jährige Ellie Atkinson bei einem dubiosen Zwischenfall kennen, und nimmt sich ab sofort ihrer an.

Die Leute in Gaunt haben Angst vor Ellie, und verteufeln sie als Hexe, da schreckliche Dinge passieren, wenn Ellie wütend wird. Doch Imogen sieht in ihr nur das verstörte Mädchen, das seine Familie bei einem Brand verloren hat, und nun bei einer Pflegefamilie, den Jeffersons, wohnen muss, die sie nicht besonders mag. Nur ihre Pflegeschwester Mary nimmt sich Ellies an und beschützt sie.
Kann Imogen Ellie wirklich vertrauen, oder haben doch die Leute in Gaunt mit ihrer Angst vor Ellie recht?


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist, wie man es von Jenny Blackhurst gewöhnt ist, flüssig und schnell zu lesen. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Imogen in Ich-Form und aus der Sicht von Ellie in Erzähl-Form geschrieben.
Leider konnte ich Vieles nicht nachvollziehen. Auch der offene Schluss, und die vielen offenen Fragen, die unbeantwortet geblieben sind, konnten mich nicht zufrieden stellen.

Imogen steigert sich in den Fall Ellie zu sehr rein und lässt zu viele Gefühle aufkommen; als Kinderpsychologin sollte sie eigentlich wissen, wie sie mit ihren Schützlingen umzugehen hat. Außerdem verhält sie sich ihrem Mann Dan gegenüber unnachvollziehbar verschlossen, verschweigt ihm grundlos ihre Kindheit und belügt ihn.
Mit Ellie hat man die meiste Zeit des Buches Mitleid, auch wenn sie doch seltsam ist. Sie wird aufs Schlimmste gemobbt, und es ist furchtbar, was ihr die anderen Kinder antun.

Leider lässt die Geschichte mehr als die Hälfte eher an einen Mystery-Thriller denken, aufgrund der vielen paranormalen Fähigkeiten/übernatürlichen Kräfte, Telekinese etc. Ellie wird ja auch als Hexe verteufelt, weil viele Dinge geschehen, die sich keiner erklären kann. Man ist sich lange nicht sicher, welche Art von Thriller ist es denn nun? Wird sich alles erklärbar auflösen? Und doch schafft die Autorin meiner Meinung nach dies nicht ganz.
Sogar die Autorin selbst lässt Dan Ellie mit "Carrie", der Protagonistin eines bekannten Schriftstellers, vergleichen. Und an jene musste man anfangs tatsächlich lange Zeit denken.

Die Idee dieses Thrillers war an sich nicht schlecht, jedoch hätte das Ganze viel mehr Potential gehabt. Am Ende war nochmal Vieles los, einiges wurde aufgelöst, aber es bleiben leider zu viele Fragen offen und ungeklärt...

Das Cover finde ich zwar ansprechend; jedoch hat es nichts mit dem Inhalt gemein.


Fazit:
Flüssig zu lesender Psychothriller mit Potential; hätte jedoch meiner Meinung nach besser umgesetzt werden können; vor allem das Ende.

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Rezensionen von niknak:

Kann man Vorurteile überwinden?

Das Böse in deinen Augen von Blackhurst Jenny

Inhalt:
Harper Kelly ist zielstrebig und möchte ihrem Vater gefallen, um seine Firma zu übernehmen. Als sie in New York ein Geschäft abschließen soll, läuft alles schief. Nur durch die Hilfe des obdachlosen Mason kann sie die Situation noch retten und als Dank will er ihren Respekt und ein Treffen mit ihr.

Doch Harper will nichts davon wissen und gibt ihm eine falsche Telefonnummer. Bis Mason eines Tages vor ihrer Tür steht...

Mein Kommentar:
Dies ist eine Kurzgeschichte der Autorin Dorothea Stiller. Bisher habe ich noch nichts von ihr gelesen, aber ich fand ihren Schreibstil sehr einfach und modern. Man ist sofort mitten im Geschehen und die Geschichte liest sich sehr leicht und schnell. Es ist eine lockere Lektüre für Zwischendurch um sich eine kurze Zeit zu unterhalten oder eine kurze Wartezeit angenehm zu gestalten.

Harper und Mason sind die beiden Hauptprotagonisten in diesem Buch. Harper ist sehr ehrgeizig und zielstrebig und lässt sich nicht von ihren Zielen abbringen, wenn sie etwas wirklich will. Auch Mason hat einen liebenswerten Charakter und man schließt beide sofort ins Herz. Obwohl die Geschichte mit ihren ca. 50 Seiten recht kurz ist, sind die Charaktere entsprechend gut ausgearbeitet. Beide haben ihre Probleme und wirken dadurch sehr natürlich. Auch die Liebesgeschichte der beiden wird gut erzählt, auch wenn es nicht allzu ausführlich ist, aber das ist bei dieser Länge leider nicht möglich.

In der Geschichte werden aber auch soziale Probleme kurz angeschnitten und erklärt wie eine bipolare Störung oder mögliche Ursachen von Obdachlosigkeit. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man dadurch einen Einblick in diese Problematik bekommt, ohne dass es die Geschichte überlagert.

Das Ende ist recht offen gehalten, was bei Kurzgeschichten ja öfters der Fall ist. Dennoch hat es mich in diesem Fall nicht gestört, da ich es mir auch selbst sehr gut vorstellen konnte.

Obwohl das Buch sehr viel Potential für eine lange Geschichte hat, finde ich die Umsetzung richtig gut gelungen, auch wenn ich gerne noch weiter gelesen hätte.

Was mich allerdings ein wenig gestört hat, ist dass ein Drittel vom Buch Werbung war. Vorschau auf andere Kurzgeschichten, aber auch auf andere Bücher der Autorin. Das müsste meiner Meinung nach nicht sein, aber ich habe es einfach überlesen.

Mein Fazit:
Eine tolle Kurzgeschichte für Zwischendurch, die aber auch soziale Themen der Gesellschaft anspricht. Für alle die eine kurzweilige Unterhaltung wollen und eine Geschichte zum Träumen genau das Richtige.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein Buch, in dem viel Herzblut steckt!

Die Bärenführerin von Lea Weisz

Das Buch „Die Bärenführerin“ von Lea Weisz ist im Verlag „Tinte & Feder“ 2018 erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 347 Seiten und beläuft sich auf 9,99€.

Inhalt
In der Eifel, 1347: Agnes, die siebzehnjährige Tochter des Grafen Werner von Langerode, ist mit Bernard von Hinzweiler verlobt.

Doch bereits beim ersten gemeinsamen Ausritt stellt sich heraus, dass er eine hochmütige und brutale Ader hat. Ihre forsche Schwester Beth versucht vergeblich, ihr die Angst vor der Heirat zu nehmen. Als ihr treuer Hund stirbt, engagiert der Graf eine Gauklergruppe, um seine Töchter aufzuheitern. Agnes hat von Kindheit an eine tiefe Verbundenheit zu Tieren sowie die Gabe, sich in deren Wesen hineinzuversetzen. Als der Tanzbär der Gauklergruppe schwer erkrankt, steht sie ihm in seinen letzten Stunden bei. Dabei knistert es gewaltig zwischen ihr und dem Bärenführer Kilian. Doch diese Verbindung wäre nicht standesgemäß, denn die Grafentochter würde unwiderruflich die Ehre der Familie zerstören, und auch für Kilian hätte es schlimme Folgen. Agnes muss eine Entscheidung treffen – soll sie dem Ruf Ihres Herzens folgen oder den Wünschen ihres geliebten Vaters gerecht werden?

Cover
Das Cover ist sehr gut an den Roman angepasst. Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Es erinnert an einen alten Holzschnitt. Die Grafentochter Agnes, die Bärin und auch ein Gaukler – alles Gestalten, die im Buch vorkommen, sind abgebildet.

Schreibstil
Das Buch liest sich sehr flüssig und ist emotional. Mir persönlich hat es gut gefallen, aber man muss sich durchaus auf die Gefühlswelt der Charaktere einlassen können.

(Haupt-)Charaktere
Agnes ist die Grafentochter von Werner von Langerode und die eigentliche Protagonistin in diesem Buch. Sehr anschaulich wird ihre Geschichte erzählt und auch ihr Talent, eine ganz besondere Beziehung zu Tieren zu führen.
Kilian gehört einer Gauklergruppe an und geht eine abenteurlustige, sehr romantische Liebesbeziehung zu Agnes ein.

Persönliche Meinung
Die spannende und sehr romantische Liebesgeschichte zwischen Agnes und Killian hat mich gefesselt und berührt, ebenso die Beziehungen die Agnes zu den unterschiedlichen Tieren (nicht nur den Bären, wie es der Buchtitel vermuten lässt). Ich habe sie gerne gelesen.

Fazit
Die Bärenführerin ist ein abenteurliches, gutes Buch mit einer sehr gefühlvollen Geschichte. Mir stellt sich am Schluss die Frage, ob man es nicht auch oder besser dem Genre „Fantasy“ zuordnen könnte.
Gerne empfehle ich dennoch das Buch weiter!

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Rezensionen von niknak:

Jeder hat sein Päckchen zu tragen

The Ivy Years – Bevor wir fallen von Sarina Bowen

Inhalt:
Corey Callahan ist seit ihrem Sportunfall an einen Rollstuhl gefesselt. Trotzdem will sie ihren Traum, auf dasselbe Collage wie ihr Bruder zu gehen, nicht aufgeben. Im behindertengerechten Wohnheim trifft sie auf ihren Nachbar, Adam Hartley. Der Eishockeyspieler befindet sich gerade in der Genesungszeit von einer Verletzung.

Schnell kommen die beiden sich näher, aber Adam hat eine Freundin und jeder hat sein Päckchen zu tragen.

Mein Kommentar:
Ich habe den Hype um die True North - Serie damals genau beobachtet und daraufhin auch mir das erste Buch gekauft. Leider liegt es bis jetzt immer noch auf meinem SUB. Als ich die Möglichkeit bekam das neueste Buch von Sarina Bowen zu lesen, nutzte ich diese. Und ich habe keine Sekunde davon bereut. Nun tut es mir sehr leid, dass True North bei mir so lange in Vergessenheit geraten war.

Die Autorin Sarina Bowen konnte mich vorbehaltslos von sich überzeugen. Sie hat einen tollen, lockeren und fesselnden Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich nicht mehr davon losgekommen bin.

Das Buch ist aus der Sicht von Corey und Adam geschrieben. Die beiden Protagonisten wechseln sich auf innerhalb von den Kapiteln mit ihrer Sichtweise ab. Dadurch bekommt man Einblicke in die Gefühlswelten der beiden Hauptpersonen. Dies gefällt mir immer besonders gut.

Ich konnte mich sehr gut in die beiden Hauptcharaktere hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen, auch wenn ich nicht von der gleichen Problematik betroffen bin. Ich habe die beiden sehr in mein Herz geschlossen und lieb gewonnen. In der Handlung kommen einige Nebencharaktere vor. Sie sind liebevoll skizziert und ich hatte das Gefühl das hinter diesen Charakteren noch total viel steckt.

Corey Callahan ist seit ein paar Monaten auf ihren Rollstuhl angewiesen. Sie ist eine sympathische und liebenswerte Kämpfernatur. Corey war früher eine Sportskanone, dadurch fällt es ihr besonders schwer auf diesen, vormals so wichtigen, Teil ihres Lebens zu verzichten.

Adam Hartley führt eine ziemlich ungesunde Beziehung mit seiner Freundin. Durch einen doppelten Beinbruch wurde er im behindertengerechten Wohnheim, gegenüber von Corey, untergebracht. Als Eishockeyspieler fällt ihm diese Bewegungseinschränkung besonders schwer.

Corey und Adam unterstützen sich gegenseitig dabei mit der neuen Situation richtig umzugehen. Sie bauen sehr schnell eine unheimlich starke Verbindung zueinander auf. Ihre Beziehung ist etwas ganz besonderes. Die beiden sind füreinander da, sie bauen sich gegenseitig wieder auf und helfen sich in jeder Lebenslage.

Das Buch behandelt die Schwierigkeiten die ein Rollstuhlfahrer im Alltag zu bewältigen hat. Sehr oft erzählt Corey im Verlauf der Geschichte, wie andere Menschen seit ihrem Unfall auf sie reagieren. Dies hat mich dazu gebracht, mein eigenes Verhalten zu reflektieren. Im Buch werden Probleme aufgezeigt, an die ich nie gedacht hätte. Damit wir klar, wie wenig ich mich eigentlich mit diesem Thema auseinander gesetzt habe.

Ich finde, der Titel ist unheimlich gut gewählt. Er passt hervorragend zur Handlung. Ivy, bedeutet auf Deutsch Efeu. Efeu ist eine Pflanze, die immer einen Weg findet weiter zu wachsen und die nie aufgibt. Sie ist ein Stehaufmännchen. Genauso wie Corey eines ist. Sie kämpft unablässig dafür. Ebenso steht Efeu für Liebe, Freundschaft und Treue. Auch dies passt gut zur Geschichte.

Mein Fazit:
Ich bin begeistert von der Geschichte und der Reihe. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Das Buch konnte mich durch seine liebevoll portraitierten Charaktere und der Handlung mit einem ersten Kern von sich überzeugen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Ein Dorf geht unter

Alles was glänzt von Marie Gamillscheg

Inhalt:
Das Buch beschreibt die Geschichte eines Dorfes, welches früher vom Bergbau und von den Touristen lebte. Nun droht der Berg einzustürzen und das Dorf unterzugehen. Dabei wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven der Dorfbewohner erzählt und wie sie mit der Situation umgehen. Wer wird gehen und wer bleibt, um zu sehen, was wirklich passiert?

Mein Kommentar:
Dies ist der Debütroman von Marie Gamillscheg.

Sie hat einen sehr schwierigen und eigenwilligen Schreibstil für dieses Buch gewählt. Teilweise waren die Sätze sehr kurz und wirkten richtig abgehackt. Andererseits hat sie aber auch oft extrem lange Schachtelsätze verwendet, sodass man zu Ende des Satzes nicht mehr wusste, was am Anfang stand. Der Schreibstil war leider nicht meines und ich tat mich recht schwer mit lesen und kam auch nie so richtig in die Geschichte hinein.

Das Buch wurde aus vielen verschiedenen Perspektiven von den einzelnen Personen erzählt. Diese wurden zwar recht gut beschrieben, aber dennoch konnte ich mich nicht mit ihnen anfreunden. Sie blieben für mich eher oberflächlich und hatten nicht viel Tiefe, um mich in sie auch hineinzuversetzen.

Durch die vielen Perspektivenwechsel wurde meiner Meinung nach ganz oft eine Situation angerissen, aber dann nicht weitererzählt und es blieben ganz viele Fragen offen. Dies fand ich schade, da ich mir im Laufe des Buches sehr viel vom Inhalt selbst zusammenreimen musste.

Es gab leider nicht nur für meinen Geschmack zu viele Perspektivenwechsel, sondern auch die Zeit wurde sehr oft gewechselt. Dies war oft nicht nachvollziehbar, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Zu Beginn des Buches stirbt Martin bei einem Autounfall. Aber im Laufe des Buches ist er immer wieder präsent und spielt eine Rolle im Geschehen. Die Wechsel waren leider nicht gekennzeichnet und so tat ich mich richtig schwer mit ihnen.

Auch die Geschichte an sich über den drohenden Einsturz des Berges und das Verlassen des Dorfes blieb meiner Meinung nach eher im Hintergrund. Es wurden mehr die Erlebnisse der Dorfbewohner aus der Gegenwart oder der Vergangenheit erzählt und die Geschichte selbst spielte eher eine untergeordnete Rolle. Dies fand ich schade, da die Geschichte an sich viel Potential hätte und man sie sicher auch ganz anders erzählen hätte können.

Durch den drohenden Untergang war die gesamte Handlung recht melancholisch gehalten und es herrschte im ganzen Buch eine düstere Stimmung vor, weshalb für mich der Glanz nicht zum Vorschein kam und der Titel nicht ganz passend war.

Mein Fazit:
Eine Geschichte, die mich leider überhaupt nicht überzeugen konnte. Aber ich hoffe für die Autorin, dass auch dieses Buch seine Anhänger finden wird.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Zwei gebrochene Seelen vereint

Alles was glänzt von Marie Gamillscheg

Inhalt:
Amanda Grace, ein entführtes und vergewaltigtes Mädchen hat auch nach 2 Jahren immer noch Probleme sich wieder zurecht zu finden, bis ihr der scheinbar gescheiterter Schauspielstar Chace Henry dabei hilft. Bereits in ihrer Gefangenschaft war das Poster von Chace Henry ihre Stütze, die sie an zuhause erinnert.

Mein Kommentar:
Dies war mein erstes Buch der Autorin und sie konnte mich zu 100% von sich überzeugen. Stacey Kade hat einen sehr ansprechenden und fesselnden Schreibstil. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie sich die Geschichte mit Amanda und Chace weiter entwickelt.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Amanda und von Chace geschrieben. Am Beginn jedes Kapitels steht aus welcher Sicht man die folgenden Szenen lesen wird. Alle ungeraden Kapitel erzählt Amanda, während Chace in den geraden Kapiteln zu Wort kommt.

Der Prolog des Buches spielt in den letzten Sekunden von Amandas Gefangenschaft. Dadurch wird sofort ein Spannungsbogen aufgebaut und ich wurde von der Geschichte gefangen genommen. Durch diese ersten Seiten des Buches konnte ich Amanda in späteren Situationen besser verstehen und ihre Reaktionen nachvollziehen. Das Buch startet sehr düster und somit konnte man die Entwicklungen, die Amanda im Laufe der Handlung machte besser sehen. Einen besseren Start gibt es, meiner Meinung nach, nicht für dieses Buch.

Amanda Grace wurde mit 15 Jahren auf ihren Schulweg entführt. Sie war 738 Tage bei ihrem Peiniger gefangen, bis sie endlich gerettet wurde. Ein Poster von Chace Henry erinnerte sie nach zu Hause und ermöglichte es ihr somit zu kämpfen und zu überleben. Sie ist eine sehr empathische, liebliche, aber auch starke Persönlichkeit. Zwei Jahre nach ihrer Befreiung fällt es ihr immer noch sehr schwer ich zurecht zu finden. Als sie die Möglichkeit bekam ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und etwas an ihrer aktuellen Situation zu ändern, nützte sie diese Chance. Während ihrer Gefangenschaft war ein Poster von dem Schauspielstar Chace Henry ihre Stütze. Jetzt hat sie die Gelegenheit den wahren Chace kennenzulernen.

Chace Mroczek ist unter dem Künstlernamen Chace Henry bekannt. Er war ein bekannter Schauspielstar, der durch einige Fehler abstürzte. Er traf einige falsche Entscheidungen. Chace ist ein sehr unsicherer Charakter. Äußerlich und auf den ersten Blick wirkt er sehr selbstbewusst und von sich selbst überzeugt. Diese Meinung musste ich jedoch im Laufe des Buches revidieren.

Sowohl Amanda, als auch Chace entwickelten sich im Laufe der Handlung stark weiter. Diese Weiterentwicklung der beiden Protagonisten spielt eine bedeutende Rolle in der Geschichte. Als Leser erfährt man einiges über die Vergangenheit von Chace und wieso er so geworden ist, wie er ist.

Es existieren einige Nebencharaktere, die die Geschichte stimmig abrunden. Gerade Amandas Familie spielt eine entscheidende Rolle in der Handlung.

Das Buch thematisiert eine sehr ernstes Thema - Vergewaltigung und Entführung. Ich finde, die Autorin hat diese Themen sehr gut verarbeitet und dem Leser/der Leserin näher gebracht.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch über ein sehr ernstes Thema. Das Buch lebt und atmet durch seine Emotionen und durch die Emotionen, die es im Leser verursacht. Ich freue mich schon darauf, den zweiten Band der Reihe zu lesen und hoffentlich auch Amanda und Chace wieder zu treffen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Boss - ein ganz besonderer Hund!

Vier Pfoten am Strand von Petra Schier

Inhalt:
Ben Brungsdahl ist Künstler und sucht im bescheidenen Lichterhaven eine Auszeit von seiner Arbeit. Dass er dabei auf die junge Bulldogge Boss trifft, macht sein Leben aber nicht leichter. Boss versucht sein Herrchen zu erziehen und will sich nicht an Bens Anweisungen halten.
Zum Glück gibt es in Lichterhaven Christina, die eine eigene Hundeschule betreibt und nun versucht die beiden näher zusammenzubringen.

Wird Boss nachgeben und kann Ben ihn für sich gewinnen?
Aber auch zwischen Christina und Ben scheint sich etwas zu entwickeln, doch Bens Zeit hier ist begrenzt und dann wird er wieder zurück nach Köln und in sein altes Leben treten.

Mein Kommentar:
Dies ist nach Körbchen mit Meerblick der zweite Roman von Petra Schier welcher in Lichterhaven spielt. Beide Geschichten könne unabhängig voneinander gelesen werden, obwohl es schön ist, alte Bekannte wieder zu treffen und deren Entwicklung mitzuverfolgen.

Petra Schier hat wie immer einen tollen Schreibstil, der sich sehr schnell und zügig lesen lässt. Die beiden Hauptprotagonisten Ben und Christina werden sehr gut dargestellt und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Ben ist zwar Künstler mit einigen Eigenheiten und seinem speziellen Charakter, aber gerade das macht ihn richtig sympathisch. Ich finde es toll, wenn die Charaktere Ecken und Kanten haben und nicht immer alles so glatt läuft.

Boss ist ein ganz besonderer Hund. Er hatte zu Beginn kein gutes Herrchen bis ihn Ben gerettet und bei sich aufgenommen hat. Dies merkt man auch im Laufe der Geschichte, da er nur langsam seine Furcht und Vorsicht vor den Menschen ablegt und ganz langsam Freundschaften schließt. Dennoch hat er einen tollen und herzlichen Charakter. Besonders gelungen finde ich, dass die Autorin verschiedene Passagen mit seinen Gedanken eingefügt hat und man kann sich richtig gut vorstellen, dass Boss dies auch genau in dieser Sekunde denkt.

In diesem Buch sind nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Schauplätze sehr genau beschrieben. So hat man als Leser immer ein gutes Bild vor Augen und kann sich alles gut vorstellen.

Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Christina entwickelt sich ganz langsam und man kann als Leser ihre Entwicklung dabei sehr gut beobachten. Aber auch die Entwicklung von Boss ist sehr gut dargestellt. Trotzdem kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Vor allem durch die Gedanken von Boss muss man als Leser öfters Lachen und so wird das Buch zu einer gelungenen Unterhaltung.

Mein Fazit:
Ein wirklich tolles und unterhaltsames Buch für kurzweilige Lesestunden. Ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen und freue mich schon jetzt auf die nächste Geschichte aus Lichterhaven.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Drei Bräute suchen ihren eigenen Weg

Bräute auf Abwegen von Karen Witemeyer; Regina Jennings; Mary Connealy

Inhalt:
Dieses Buch enthält drei historische Kurzgeschichten von drei verschiedenen Autorinnen, die alle in sich abgeschlossen sind.
Das Ehemann Manöver:
Diese Geschichte von Karen Whitemeyer beschreibt wie die Farmerstochter Marietta versucht ihren Angebeteten Dan für sich zu gewinnen und ihn zu überzeugen, dass sie die Richtige für ihn ist.

Der Bräutigam, der sich nicht traut:
Regina Jennings erzählt hier die Geschichte von Katie und Josiah. Josiah hat ein wachsames Auge auf Katie während ihre Eltern verreist sind. Als dann auch noch ein mysteriöser Fremder auftaucht, gibt sich Josiah kurzerhand als Katies Ehemann aus.

Eine Braut auf der Flucht:
In dieser Geschichte von Mary Connealy erfährt der Leser warum sich Carrie auf die Flucht vor ihrem zwielichtigen Bräutigam macht, der ihr Vater für sie ausgesucht hat. Dabei kommt ihr der mutige Texas Ranger John zu Hilfe.

Mein Kommentar:
Alle drei Kurzgeschichten sind in sich abgeschlossen.
Jede Autorin hat einen tollen Schreibstil, sodass sich alle drei Geschichten leicht und schnell lesen lassen.
Die wichtigste Gemeinsamkeit der Geschichten ist meiner Meinung nach, dass sie alle drei starke Heldinnen als Hauptfigur haben, die sich ihre Ehemänner selbst aussuchen bzw. um sie kämpfen. Sie überzeugen die Männer davon, die richtige zu sein.
Alle drei Geschichten spielen in der Vergangenheit und überzeugen nicht nur durch eine tolle Liebesgeschichte, die zwar teilweise kitschig ist aber dafür umso mehr zum Träumen einlädt. Sondern sie haben auch viel Witz und Humor dabei und können den Leser sehr gut unterhalten.
Ich finde auch, dass alle ganz sympathische Hauptfiguren haben, die die Geschichte zu etwas besonderem machen. Dadurch dass alle auch ihre Ecken und Kanten haben, werden sie richtig sympathisch und sind wie aus dem richtigen Leben gegriffen.
Man kann sich gut mit den Personen identifizieren und sich auch gut in deren Lage versetzen.
Obwohl die Geschichten recht kurz gehalten sind (ca 100 Seiten) kommt in der Geschichte nichts zu kurz. Es werden die Personen entsprechend gut beschrieben, aber auch die wichtigsten Schauplätze. So hat der Leser trotz der geringen Länge ein gutes Bild vor Augen und kann sich alles gut vorstellen.

Mein Fazit:
Eine tolle Mischung aus historischen Liebesromanen, die den Leser zum Genießen und Träumen einlädt und mit Witz und Charme gut unterhalten. Außerdem sind die Hauptprotagonisten starke Frauen mit denen man sich gerne identifiziert.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Erotische Geschichte über einen Eishockeyspieler und seine Liebe

Hot as Ice - Heißkalt verliebt von Helena Hunting

Inhalt:
Violet Hall weiß wie NHL-Spieler sein können und wie sie ticken, vor allem durch ihren Stiefbruder Buck Butterson der professioneller Eishockeyspieler bei den Blackhawks ist. Doch der Teamkollege von Buck Alex Waters macht alle von Violets Überzeugungen zunichte. Er scheint nicht wie jeder andere NHL-Spieler zu sein, den Violet kennt.

Violet ist es nicht möglich ihn weiter zu ignorieren, deswegen lässt sie sich auf eine Nacht mit ihm ein. Aber ist eine Nacht genug für Alex und Violet?

Mein Kommentar:
Die Autorin hat einen humorvollen, flüssigen und lockeren Schreibstil, der sehr angenehm zu lesen ist. Dies ist der erste Band einer 6. teiligen Reihe (Stand 04.2018), die sich um die Spieler der Eishockey Mannschaft "Blackhawks" dreht.

Die Charaktere sind gut beschrieben. Ich konnte eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Es gibt einige Nebencharaktere die alle unterschiedlich wichtig sind für die Handlung des Buches. Gewisse Nebencharaktere sind aus der Geschichte nicht wegzudenken, andere sorgen einfach für eine schöne Abrundung der Handlung.

Violet Hall ist nicht unbedingt der größte Eishockeyfan, und das obwohl ihr Stiefbruder in der NHL spielt. Ihr fehlt der Filter zwischen ihrem Gehirn und ihrem Mund. Sie sagt alles, was ihr gerade in den Kopf kommt und ist dadurch sehr ehrlich. Violet ist die meiste Zeit ein selbstbewusster, vulgärer und obszöner Charakter, der viel und gerne flucht. Ich wurde nicht so wirklich warm mit ihr.

Alex Waters ist ein Kanadier, der in der NHL spielt und als Frauenschwarm bekannt ist. Er überhäuft Violet mit Geschenken, um sie von sich zu überzeugen. Die meisten seiner Geschenke sind von Bedeutung und sollen etwas ausdrücken. Dies hat mir besonders gut gefallen. Alex ist eine fürsorgliche, liebenswerte und starke Persönlichkeit. Er war mein Lieblingscharakter im Buch und er spielte eine wesentliche Rolle in meiner Bewertung.

In diesem Buch kommen sehr viele, meist vulgäre, erotische Szenen vor. Dieses Buch zählt zur Erotik Genre, daher war ich darauf vorbereitet und es hatte mich nicht gestört. Trotz der vielen Sexszenen kam die Handlung nicht zu kurz.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch trotz kleiner Makel gut gefallen. Ich bin gespannt auf die anderen Teile der Reihe, aber besonders auf den zweiten Teil von Violet und Alex. Vielleicht fällt es mir in diesem Band leichter mit Violet warm zu werden.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Eine Welt mit Magie

Hidden Legacy - Das Erbe der Magie von Ilona Andrews

Inhalt:
Die Welt kennt Magie und akzeptiert die als Teil von sich. Macht, Magie und Reichtum sind die drei wichtigsten Dinge um viel Einfluss ausüben zu können. In genau dieser Welt führt Nevada Baylor eine kleine Privatdetektei um ihre Familie zu ernähren. Als sie einen Auftrag annehmen musste, begibt sie sich dafür in Lebensgefahr.

Dass sie mit Connor Rogan zusammenarbeitet, verbessert ihre Überlebenschance nicht wirklich. Er ist unheimlich gut aussehend, mysteriös aber auch extrem gefährlich.

Mein Kommentar:
Das Autorenduo hat einen fesselnden und extrem spannenden Schreibstil. Die Geschichte ist aus der Sicht von Nevada geschrieben. Ich hatte am Anfang einige Probleme in das Buch hinein zu finden. Nach dieser anfänglichen Hürde wollte ich jedoch das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste wissen, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

Nevada Baylor ist erfolgreiche Ermittlerin in ihrer eigenen Detektei. Sie erbte die Firma nach dem Tod ihres Vaters und ist nun die Hauptverdienerin ihrer Familie. Sie ist sehr stur und weiß was sie will. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, war es schwer sie wieder davon abzubringen. Nevada liebt ihre Familie über alles und würde alles für sie machen. Sie ist eine emotionale Persönlichkeit, die jedoch manchmal auch beherrscht und kalt wirken kann. Sie ist eine Kämpfernatur. Dies bemerkt man in dem Buch sehr gut, sie kämpft gegen vieles an. Nevada ist eine starke Persönlichkeit, was sie unheimlich sympathisch macht.

Connor "Mad" Rogan hat viele Spitznamen und die meisten sind Zeugen seiner Taten. Er ist ein hochbegabter und extrem talentierter Magier. Durch seine Fähigkeiten war er für das Militär von großer Bedeutung. Connor ist ein gefährlicher, kalter, berechnender und nahezu emotionsloser Charakter, der jedoch äußerst zielstrebig agiert. Er hat sehr viel Macht und Einfluss in Houston und dies weiß er auch zu nützen. Wenn er etwas vorhat, lässt er sich durch nichts ablenken, auch wenn sein Plan Menschenleben fordert. Durch seine Zeit beim Militär bzw. im Krieg ist er an Kampfsituationen gewöhnt. Er weiß seine Fähigkeiten gezielt einzusetzen und behält stets die Ruhe.

Die Beziehung zwischen Nevada und Connor ist sehr schwierig. Sie fühlen sich voneinander angezogen und zwischen den beiden prickelt es ziemlich stark. Nevada weiß, dass Connor extrem gefährlich ist und wehrt sich dadurch stark gegen ihn und die Gefühle die Connor in ihr auslöst. Connor ist in dieser Hinsicht viel lockerer. Er will Nevada und macht kein Geheimnis daraus. Die Beziehung der beiden ist ein schöner Nebenstrang in der Geschichte.

In der Geschichte gibt es einige Nebencharaktere, die sehr gut ausgearbeitet sind. Ich hatte das Gefühl, dass es zu jeden Charakter in dem Buch eine Vergangenheit und eine Zukunft gibt. Ich konnte mich gut in Nevada hineinversetzen und wurde daher noch stärker von der Geschichte in den Bann gezogen.

Die Handlung des Buches isst gespickt mit Spannung, Action und noch mehr Spannung. Der Spannungsbogen wird am Anfang des Buches aufgebaut und bleibt bis zum Schluss vorhanden, ohne dass er zwischen drinnen einmal nachließ. Die Szenen sind sehr gut beschrieben. Sie sind manchmal ziemlich energiegeladen, ohne jedoch zu gewalttätig zu sein, auch wenn ein paar Menschen in diesem Buch sterben.

Magie spielt eine bedeutende Rolle in diesem Buch. Sie ist allgegenwärtig, dennoch unterscheidet sich die Welt in dem Buch nur geringfügig von unserer bekannten Welt. Magie wurde durch ein Serum in die Welt gebracht und ist noch nicht sehr lange bekannt. Der Phantasieteil um die Magie gibt dem Buch noch den richtigen Schliff.

Mein Fazit:
Das Buch besitzt zwei interessante und starke Hauptcharaktere, einige schön skizzierte Nebencharaktere und eine unheimlich spannende Geschichte mit viel Magie. Ich habe das Buch sehr genossen.
Ich bin unheimlich gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht. Wahrscheinlich werden wir mehr über die Beziehung von Nevada und Conner erfahren, ebenso wie über die allgegenwärtigen Gefahren und Bedrohungen. Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, den zweiten Teil dieser Reihe zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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