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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Psychothriller

Das Dienstverhältnis von Kim Rylee

Das Dienstverhältnis ist ein Psychothriller der Autorin Kim Rylee. Mia arbeitet in einem Hamburger Theater und ist im großen und ganzen mit ihrem Leben zufrieden, bis sie eines Tages eine Rose hinter dem Scheibenwischer ihres Autos entdeckt. Anfangs gefällt es ihr das sie eine Rose bekommen hat, aber das ändert sich sehr schnell und eine Abwärtsspirale wird in Gang gesetzt.

Die Autorin schafft es auf spannende Weise den Psychoterror dem Mia ausgesetzt ist sprachlich umzusetzen. Lange tappt man als Leser im Dunkeln wer Mias Stalker ist. Nachdem dieser entlarvt wird ist das Spiel um Mias Psyche jedoch noch nicht beendet und die Geschichte endet anders als ich es erwartet hätte.

Der Schreibstil ist schnörkellos und dabei fesselnd. Die Geschichte wird in großen Teilen aus Mias Perspektive erzählt und das bietet dem Leser tiefe Einblicke in Mias Seelenleben und wie ihre Welt langsam auseinanderbricht. Für mich eine spannende Geschichte mit unerwartetem Ende die mich gut unterhalten hat. Das Dienstverhältnis wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, das ich von der Autorin gelesen habe.

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Rezensionen von LEXI:

Das gibt es doch nicht, dass jemand überhaupt keine Spuren hinterlässt!

Unterholz von Jörg Maurer

„Das gab es wohl. Die Äbtissin zum Beispiel war in der Szene schon seit Jahren berühmt dafür, überhaupt keine Spuren zu hinterlassen.“

„Manchmal stellt dich das Leben vor eine Kreuzung. Ein Wegweiser zeigt hinüber ins liebliche Tal, der andere ins Unterholz Nimm nicht den erstbesten Weg!“

Auch der fünfte Krimi-Fall aus der Feder von Jörg Maurer fordert den sympathischen Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein und bringt ihn in brandgefährliche Situationen und in allergrößte Bedrängnis.

Auf der schwer zugänglichen Wolzmüller-Alm beim idyllisch gelegenen Kurort werden Manager-Seminare veranstaltet, die aktuellen Seminarteilnehmer stammen aus aller Herren Länder. Bei einem nächtlichen Kontrollgang entdeckt der Pächter und Hüttenwirt Rainer Ganshagel eine weibliche Leiche und ruft Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein und sein Team auf den Plan. Die schrecklich zugerichtete Frau wurde ermordet und Polizeimeister Johann Ostler, Hauptkommissar Ludwig Stengele, Franz Hölleisen, Austauschkommissarin Nicole Schwattke aus Recklinghausen sowie die Polizeipsychologin Maria Schmalfuß und der Spurensicherer Hansjochen Becker sind gefordert. Die Tötung wurde professionell durchgeführt, die Flucht des Täters perfekt abgewickelt. Sämtliche Seminargäste verschwinden über Nacht spurlos, verdächtig ist jeder Einzelne von ihnen.

Zwei bergsteigende Mediziner, die ihren Urlaub dem liebsten Hobby verschrieben haben, beobachten aus verschiedenen Perspektiven die abgelegene Wolzmüller-Alm. Ein hervorragendes Doppelfernrohr verhilft ihnen zu tiefen Einblicken… sie sehen mehr, als gut für sie ist. Die Liebe des Ehepaares Schultheiss ist erkaltet, die beiden verspürten tiefe gegenseitige Verachtung füreinander, es existiert nur mühsam aufrecht erhaltene desinteressierte Höflichkeit. In einem der beiden reift ein tödlicher Plan.

Das ehemalige Bestatter Paar Ignaz und Ursel Grasegger wird durch Rainer Ganshagel ebenfalls in den Fall involviert, befolgt jedoch den gut gemeinten Rat der italienischen Mafia, die ihnen empfiehlt, die Finger von dieser hochbrisanten Sache auf der Alm zu lassen. Auch der gerissene österreichische Problemlöser Karl Swoboda erhält wird für einen neuen Auftrag in den Kurort beordert und sucht Kontakt zu den Graseggers.

Der Wolzmüller-Michl ist ein eigenartiger Kauz, der von manchen Einwohnern des Kurortes aufgrund seiner Zurückgezogenheit für geistig verwirrt gehalten wird. Der Sohn des ehemaligen Almbauers hat zwar trübe Augen, ist jedoch nicht dumm, sondern darüber hinaus noch ein begnadeter Maler. Er bringt bevorzugt Gesichter und Menschen zu Papier und hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Durch seine detaillierten Beobachtungen und Skizzen stellt er jedoch eine Bedrohung für die kriminellen Elemente in diesem Buch dar.

Zu guter Letzt wird dieser Mordfall auch von Seiten einer Mordwaffe beleuchtet – ein Klappspaten der Marke Gartenfreund erzählt seine Sicht der Dinge – und verhilft dem Leser zu tiefen und mörderischen Einsichten.

Jörg Maurers fünfter Fall beinhaltet zahlreiche Handlungsstränge, die nach und nach ineinander übergehen. Viele interessante Figuren bereichern die Szenen, altbekannte Protagonisten sind Hauptkommissar Jennerwein, sein Ermittlungsteam und berühmt-berüchtigte Figuren um und aus dem alpenländischen Kurort. Sogar der Papst hat in diesem Fall als „Knollennasiger mit schlohweißen Haaren“ kurze Auftritte in „Unterholz“ und der Humor kam auch in diesem Fall nicht zu kurz.

Der einnehmende und lockere Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik haben mir ausgezeichnet gefallen. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge erhielt das Buch einen durchgehend hohen Spannungsbogen. Im vorliegenden Fall erfährt man als Leser interessante Einzelheiten zu den Themen „Optografie“ und „Ophthalmologie“, und die unheilvolle Tätigkeit der sogenannten „Rothalsigen Silphen“ sorgte für unheimliches Schaudern. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und das Wiedersehen mit den aus den Vorgängerkrimis bekannten Figuren sorgte in Kombination mit dem Kriminalfall für großes Lesevergnügen.

Ich kann „Unterholz“ aus der Feder des bayrischen Krimiautors Jörg Maurer jedem Liebhaber von Regionalkrimis als unterhaltsamen Kriminalroman mit sympathischem Ermittler, interessantem Plot und einer großen Menge Humor weiterempfehlen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, mich ausgezeichnet unterhalten und für spannende und zugleich auch amüsante Momente gesorgt. Ich freue mich bereits auf den sechsten Band dieser Reihe!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Grandioser Abschluss der Reihe

Schönbrunner Finale von Gerhard Loibelsberger

Wir schreiben das Jahr 1918. Die Habsburgermonarchie liegt in den letzten Zügen. Soldaten desertieren und die Spanische Grippe hat die ausgehungerten Menschen fest im Griff. Wer noch ein wenig Vermögen hat, setzt dies bei Schwarzmarkthändler in Lebensmittel um. Die kleine und große Kriminalität halt auch Oberinspektor Nechyba in Atem.

Da sind zum einem Kinder, die um nicht zu verhungern auf dem Naschmarkt Zwetschken stehlen und zum anderen langjährige Ganoven, die sie nun Zinshäuser kaufen können, weil der Schwarzmarkt floriert.

Obwohl gemordet, gestohlen und anschließend ermittelt wird, ist dieser sechste und letzte Band rund um Oberinspektor Joseph Maria Nechyba, kein Krimi im herkömmlichen Sinn. Er ist vielmehr ein Sittengemälde des zerfallenden Vielvölkerstaates.

Die desaströse Versorgungslage in Wien, lässt auch Aurelia Nechyba, die Gemahlin des Oberinspektors und Köchin von Hofrat Dr. Schmerda, zu Waren vom Schwarzmarkt greifen, denn „eine Bohnensuppe ohne irgendein Fuzerl Fleisch ist eine Zumutung.“ – O-Ton des Genussmenschen Nechyba.

Meine Meinung:

Autor Gerhard Loibelsberger versteht es meisterhaft, diese Zeit im Kopf der Leser wieder auferstehen zu lassen. Es sind keine schönen Bilder. Und wenn heute über “Fake News” gelästert wird, so sind diese keine Erfindung der letzten Jahre. Die zu Beginn des Buches geschilderte Inspektion Kaiser Karls bei den Truppen an der italienischen Front, hat im Großen und Ganzen so ähnlich stattgefunden. Die Propagandafilmteams und Fotografen für den Kriegspressdienst waren immer wieder unterwegs, um Stimmung für den längst verlorenen Krieg zu machen.

Geschickt verquickt Loibelsberger echte Mordfälle und historische Persönlichkeiten mit seiner fiktiven Figur des Kriminalinspektors. Ein Verzeichnis der historischen Personen findet man zu Beginn des Buches. Akribische Recherche machen den Krimi zu einem erweiterten Geschichtsbuch.

Die Reihe um Joseph Maria Nechyba ist nun zu Ende, denn sie ist, wie Autor Loibelsberger glaubhaft versichert, auf genau 6 Bände ausgelegt. Ich finde das ausgesprochen schade, denn Nechyba wird ja jetzt in der Ersten Republik zum “Ministerialrat” befördert. Ein krönender Abschluss seiner Kriminalbeamtenlaufbahn.

Als Wienerin sind mir die Örtlichkeiten und der Wiener Dialekt ja bestens vertraut. Für Leser, die des Wienerischen nicht kundig sind, gibt es im Text Fußnoten und im Anhang ein ausführliches Glossar.

Fazit:

Ein grandioser Abschluss dieser Serie. Nechyba wird mir fehlen. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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Rezensionen von begine:

Alter Krimi

Mord in Cornwall Kriminalroman . 21.04.2018. Hardback. von Bude John

John Bude ist das Pseudonym unter dem Ernast Carpenter Elmore Kriminalromane schrieb.
Mord in Cornwall ist sein Debütroman aus dem Jahre 1935.

Der Vikar Reverend Dodd liest mit Begeisterung Krimis, zum Beispiel Agathe Christi.
Der Richter Julius Tregathan wird eines Abends in seinem Haus erschossen.

Bei den Ermittlungen macht der Reverend sich seine eigenen Gedanken.
Der Inspektor berät sich sogar mit ihm.

Die Verarbeitungen des Falls liest sich gut. Der Revernd macht weiter eigene Untersuchungen. Es macht Freude diese Ermittlungen zu beobachten.

Der Autor hat einen guten Schreibstil, obwohl es sich vielleicht etwas langatmig liest. Dafür ist der Krimi eben schon vor vielen Jahren geschrieben worden. Der Roman liest sich trotzdem fesselnd.

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Rezensionen von yellowdog:

Hohe Komplexität

Die Reise der Scythe: Aszendenz von Dirk van den Boom

Die Reise der Scythe ist der erste Teil einer Reihe. Dirk van den Booms Wurzeln liegen in der Trivialliteratur. Daran gemessen ist das Buch wirklich ein ordentlicher Science Fiction-Roman.
Durch mehrere Handlungsstränge und viele Figuren entsteht eine hohe Komplexität.

Neben der Mannschaft der Scythe sind vielleicht die beiden Astronomiestudenten Jordan und Elissi wichtigste Figuren, jedenfalls meine Lieblingsfiguren.

Jordan und Elissi ist ein interessantes Paar, da die intelligente Elissi sehr verschlossen ist, Jordan sich aber liebevoll um sie kümmert.
Manche Klischees werden nicht vermieden. Schwachpunkt bei der Figurengestaltung ist der sadistische Superschurke Joaquim Gracen, der wie aus einem James Bond-Film entsprungen wirkt.
Auch einige der positiv besetzten Figuren überzeugen nicht vollumfänglich.
Wie die vielen Plots letztlich zusammengeführt werden, erschließt sich noch nicht und man muss fürchten, dass das dem Autor nicht komplett gelingen wird. Aber wirklich sagen kann man das erst später und vielleicht erhalten einige Figuren, die zunächst überflüssig zu sein scheinen, später doch noch Bedeutung.

Der Roman Spaß gemacht und ich gebe 3,5 von 5 Sternen! Es endet vollkommen offen und es bleibt ein latentes Interesse daran, wie es weitergehen wird. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht weitere Teile lesen.

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Rezensionen von dorli:

Die Arznei der Könige

Die Arznei der Könige von Sabine Weiß

In ihrem historischen Roman „Die Arznei der Könige“ entführt Sabine Weiß den Leser in das 14. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Heilerin Jakoba Félicie de Almania. Die Autorin hat die wenigen historischen Fakten, die über Jakobas Leben bekannt sind, mit einer spannenden fiktiven Geschichte verknüpft und lässt diesen Roman damit zu einer interessanten, kurzweiligen Zeitreise werden.

Nachdem Jakoba durch ein tragisches Unglück ihren Mann und ihren Sohn verloren hat, hat sie im Kloster Ebbekestorpe ein neues Zuhause gefunden und sich ganz und gar der Heilkunst verschrieben. Doch ihr Leben wird ein weiteres Mal aus der Bahn geworfen – ihr Bruder Anno lässt sie aus dem Kloster entführen und bestimmt, dass sie den gewalttätigen Patrizier Gevehard Reppenstede heiraten muss. Als Jakoba einen von dessen brutalen Übergriffen abwehrt und Gevehard dabei schwer stürzt, flüchtet sie und schließt sich kurze Zeit später dem fahrenden Theriak-Krämer Meister Arnold und dessen Frau Mona an. Mit ihnen reist Jakoba nach Venedig, wo sie lernt, wie Theriak hergestellt wird. Schließlich landet sie in Paris und macht sich als Heilerin einen Namen…

Sabine Weiß hat einen flüssig zu lesenden Schreibstil, der den Leser schnell in das Geschehen hineinzieht. Die Autorin erzählt sehr anschaulich und wartet mit einer Fülle von Details auf, so dass man sich die Schauplätze und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen kann. Vieles, was die Menschen damals bewegt und beschäftig hat, findet man in der Handlung wieder. Neben wahren Begebenheiten, Alltagsleben, Gepflogenheiten und Mode stehen natürlich die Herstellung von Heiltränken und die Behandlungsmethoden der damaligen Zeit im Mittelpunkt des Geschehens.

Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung der Akteure. Sowohl Haupt- wie auch Nebenfiguren bekommen schnell ein Gesicht, alle werden lebendig und ausdrucksvoll präsentiert und wirken in ihrem Tun überzeugend.

Sabine Weiß hat keinen leichten Weg für ihre Protagonistin vorgesehen. Hunger, Erschöpfung, Intrigen, Überfälle – Jakoba hat immer wieder mit herben Niederlagen zu kämpfen. Man hofft und bangt stets mit ihr, dass all die Turbulenzen und Strapazen irgendwann ein Ende haben werden und der Tag kommt, an dem sie einfach nur das machen kann, wovon sie immer geträumt hat: als Heilerin arbeiten.

Überraschungen und Wendungen sorgen im Verlauf der Handlung dafür, dass die Geschichte immer wieder neuen Schwung bekommt und die Sogwirkung bis zur letzten Seite nicht abreißt.

„Die Arznei der Könige“ hat mir sehr gut gefallen. Die mitreißend erzählte Mischung aus Historie, Spannung und Abenteuer hat mir nicht nur kurzweilige Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die frühe Medizingeschichte ermöglicht.

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Rezensionen von Krimine:

Ein gefühlvoller Roman, der von seinen Gegensätzen lebt.

Die Insel der Zitronenblüten von Cristina Campos

Die spanische Ärztin Marina ist gemeinsam mit ihrem deutschen Freund Mathias in Äthiopien unterwegs, wo sie für die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ tätig ist. Ein Einsatz, der ihr viel abverlangt, sie aber gleichzeitig sehr glücklich macht. Deshalb fällt es Marina auch unheimlich schwer, in ihre Heimat zurückzukehren, wo sie gemeinsam mit ihrer Schwester Anna das Erbe einer Unbekannten antreten soll.

Doch kaum ist Marina dort angekommen, verliebt sie sich in die alte Bäckerei und plötzlich kann sie dem Duft des Zitronenbrotes nicht widerstehen, während sie einem alten Familiengeheimnis auf die Schliche kommt.

"Die Insel der Zitronenblüten" ist das Romandebüt der aus Barcelona stammenden Castingagentin Christina Campos, die neben ihrer Arbeit für Film und Fernsehen leidenschaftlich gerne schreibt. Mit ihrer Geschichte um die engagierte Ärztin Marina, die nach einer Erbschaft ihre Liebe fürs Backen entdeckt, gelingt es ihr, einen anfänglich sehr ernsten und bewegenden, später dann aber eher unterhaltsamen Familienroman zu Papier zu bringen. Dabei sind es vor allem die Schilderungen über ihre Arbeit in Äthiopien und der ständige Kampf gegen Armut und Elend, der betroffen macht, während die Aufarbeitung der Familiengeschichte in Mallorca angenehm leicht und ein wenig geheimnisvoll in Erscheinung tritt.

Die Figuren selbst sind sehr gegensätzlich. So lernt der Leser zum einen Marina und Mathias kennen, die ein karges Leben in Kauf nehmen, um den Ärmsten der Welt medizinische Hilfe zu bieten. Und zum anderen trifft er auf Anna und ihren Mann Armando, die sehr oberflächlich sind und sich nur über ihren äußeren Schein und ihre Besitztümer definieren. Kein Wunder also, dass es zu Reibereien kommt, als sich die beiden Schwester nach Jahren der Funkstille wiedersehen und über die Verwendung des erhaltenen Erbes entscheiden müssen. Ein Konflikt, der authentisch geschildert ist und dazu führt, dass Marina und Anna einander näherkommen.

Fazit:
Ein gefühlvoller Roman, der von seinen Gegensätzen lebt und neben einigem Tiefgang auch eine gewisse Leichtigkeit besitzt.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Eine packende Geschichte von Eis und Feuer

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt von Blake Elly

Ruby ist eine der letzten Firebloods im Reich des ewigen Eises - und eine Gejagte, denn der grausame Frostkönig sieht seine Macht durch sie bedroht. Ausgerechnet zwei Frostbloods gewähren ihr Zuflucht: ein Mönch und der geheimnisvolle Arcus. Sie wollen, dass Ruby mit ihrer Feuermagie den Eisthron des Königs zerstört.

Während Ruby lernt, ihre Gabe richtig einzusetzen, schmilzt auch zwischen ihr und Arcus das Eis.

Ich liebe Fantasy-Geschichten, die am besten noch mit besonderen Fähigkeiten zu tun haben. Dazu noch Spannung und Gefühl und ich bin begeistert. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert.
Die Geschichte um Ruby und Arcus ist wirklich spannend geschrieben, gut durchdacht und hat mich wirklich gepackt. Ich habe mit Freuden die Beschreibungen der Landschaften und Figuren in mich aufgenommen und fand besonders die Szenen spannend, in denen Rubys Gefühle geschildert wurden. Der Schreibstil ließ mich alles sehr bildlich vorstellen.
Auch die Geschichte an sich ist super geschrieben. Zwei gegensätzliche Elemente, Figuren die sehr unterschiedlich sind, viel Böses das bekämpft werden muss und dazu noch Liebe und Intrigen. Klar, war die Geschichte nicht immer undurchschaubar. Oft wusste ich schon recht schnell, wie das nächste Szenario ausgeht. Aber meinem Spaß hat es trotzdem keinen Abbruch getan, denn ich habe keine unergründliche Geschichte erwartet.
Mir haben die Figuren gefallen, die Idee des Buchs und die Umsetzung. Für mich ist dieses Buch ein sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe, auf dessen Fortsetzung ich mich schon freue.

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Rezensionen von Harakiri:

serina und Nomi - zeigts ihnen!!

Iron Flowers – Die Rebellinnen 25.04.2018. Hardback. von Banghart Tracy

Serina und Nomi- zwei grundverschiedene Schwestern. Serina wurde dazu ausgebildet, als Grace am Hofe des Regenten zu leben und Nomi liegt dieser Gedanke fern. In einer Welt, in der Frauen nichts gelten, will Nomi nicht leben. Denn auch sie hat ein Geheimnis. Als die beiden Schwestern auffliegen, werden sie getrennt.

Die eine muss im Palast leben und die andere wird auf eine Gefangeneninsel verfrachtet. Das Leben ist für beide hart und beide sinnen auf ein Entkommen.
Das Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Es beginnt zwar etwas behäbiger, bis alle Charaktere eingeführt sind und man erklärt bekommt, worum es geht, legt dann aber rasant an Tempo zu. Durch die abwechselnde Erzählung von Serina und Nomi bekommt das Buch noch mehr Schwung und bringt den Leser dazu, dass er es gar nicht aus den Händen legen möchte.
Beide Mädchen machen eine große Wendung durch, müssen sich ändern, um zu überleben. Auf dieser Grundlage baut Banghart ihr Buch auf und es gelingt ihr mühelos, den Leser davon zu überzeugen, dass Frauen viel bewirken können. Und mit einer Überraschung hat sie mich ganz besonders schockiert.
Fazit: ein toller Serienauftakt, ich bin schon sehr gespannt auf Band 2 und hoffe, dass wir nicht allzu lange auf das Erscheinen warten müssen.

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Rezensionen von Lotta:

Auf der Jagd im Zoo mit viel Spannung

NACHTWILD von Phillips Gin

Viele Nachmittag verbringt Joan mit ihrem Sohn im Zoo. Kurz vor Schluss will sie diesen verlassen, doch dann sieht sie Tote auf dem Boden liegen und hört Schüsse. Ein Wettlauf gegen die Jäger beginnt...


Der Schreibstil zieht einen schnell in seinen Bann und auch, wenn die Perspektiven ab und zu wechseln und Joan nicht aus der Ich-Sicht erzählt, wird viel Mitgefühl erzeugt und als Leser ist es fast unmöglich nicht mitzufiebern.

So ist vor allem das entstehende Bild eines Zoo Besuches mit in Gehegen lebenden Tieren und plötzlich ist der Besucher selbst eingesperrt sinnbildlich für die Jagd. Dazu kommen die Gefühle als Mutter von Joan gegenüber ihrem Sohn, kann sie andere Retten oder zählt nur Lincoln?

Viele Seiten dieses außergewöhnlichen Thrillers hielten Spannung und interessante Gedankenzüge bereit. Doch einige senkten das Leseerlebnis durch zu viel aus Vergangenheit der Charaktere und Gedanken, die nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben.

Insgesamt eine Jagd im Zoo mit viel Spannung, die ich trotz den kleineren Makeln in des nur dreistündigen Geschehens mit 4 von 5 Sternen bewerte. Noch zu erwähnen ist das Cover, welches ein absoluter Eyecatcher durch den roten Geparden auf schwarzen Grund ist.

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