Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nick:
Bravo
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
Ein sehr schön gestaltetes Buch mit vielen sinnvollen Übungen und Tipps. Die Grafik ist sehr ansprechend!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von NickRezensionen von Blume:
Ein perfektes Buch
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
Ich war von Anfang an von diesem Buch so begeistert, dass ich es innerhalb von zwei Tagen ausgelesen habe. Kauft es euch, es zahlt sich aus!!!!!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von BlumeRezensionen von heinoko:
Allmächd, is der goud!
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
Da liegt sie vor mir, die aktualisierte 11. Neuauflage des Städteführers Nürnberg, Fürth, Erlangen. Die farblich bunte Gestaltung des Covers und besonders die Regenbogenfarben des Buchrückens fallen im Buchhandlungsregal auf. Das Titelbild ist ziemlich abgedroschen, hat aber genau deswegen den Effekt, dass man den Reiseführer, noch ohne den Titel gelesen zu haben, bereits mit Nürnberg assoziiert.
Vorweg: Der Reiseführer ist nicht geeignet für Städte-Schnellkonsumenten, für Fast-Sightseeing, für oberflächliches Sehenswürdigkeiten-Sammeln. Zwar gibt es auch eine Übersicht der Sightseeing-Klassiker im Buch, aber wem das genügt, der ist mit einem leichtgewichtigen Faltblatt, das man gratis bei der Touristen-Info bekommt, ausreichend gut bedient. Der vorliegende Reiseführer fordert Zeit! So wie die Stadt, will man sie wirklich entdecken, Zeit fordert. Nürnberg ist so unendlich viel mehr als Burg und Schöner Brunnen. Die Einteilung des Reiseführers, der uns auf 10 verschiedenen Touren durch die Stadt begleitet, begeistert mich. Denn bei diesen Touren, jeweils versehen mit einer Übersichtkarte, werden die Augen auf vielfältige Details gelenkt, auf Historisches ebenso wie auf Modernes, auf Typisches für diesen Stadtteil, auf Wissenswertes, Kulturelles, auf Öffnungszeiten und Eintrittspreise, dazu jeweils ergänzt durch eine Fülle von Hinweisen, wo man in diesem Stadtteil Hunger und Durst stillen kann.
Auch Fürth und Erlangen werden ausführlich beschrieben. Und es finden sich all die nützlichen Hinweise, die einem Touristen das Zurechtfinden in einer fremden Stadt erleichtern, ergänzt durch ein umfangreiches Register, das Straßennamen, Bauwerke, aber auch Stichworte wie Lebkuchen und Schäufele enthält.
Tagelang habe ich in diesem Reiseführer vor- und zurückgeblättert, habe mich festgelesen und bin, indem ich durch das Buch wanderte, ebenso durch meine ersten 40 Lebensjahre in Nürnberg gewandert, wiedererkennend, erinnernd und verblüfft von all dem Neuen, das zwischenzeitlich in Nürnberg entstanden ist.
Ralf Nestmeyer ist, wie ich meine, der perfekte Reiseführer gelungen: Sachlich-klar geschrieben, strukturiert, Geschichte und Gegenwart gleichermaßen würdigend, mitunter auch einmal eine leise Kritik unterbringend, immer aber spürbar seine Zuneigung zu dieser wunderbaren Stadt ausdrückend. Was sich auch in Einschüben wie zum Beispiel diesem hier zeigt, mitten unter „Kultur- und Nachtleben“ zu finden:
„Allmächd!“: „Das Staunen der Welt, die irdischen Schrecken der Existenz und das Bedauern der Vergänglichkeit in ein Wort gepackt, dessen einzigartige Konnation durch eine weit durch die Zahlreihen hervorgestreckte Zunge und einen nach unten geschobenen Unterkiefer hervorgerufen wird“.
Rezensionen von Biene2004:
Sommerschwestern - ein Leben lang!
Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra
Das Cover ist meiner Meinung nach eher unauffällig und relativ schlicht gehalten. Ich bin mir nicht sicher, ob es in der Buchhandlung auf den ersten Blick meine Aufmerksamkeit erregen würde. Doch beim näheren Hinsehen nimmt man die beiden Frauen am Strand erstmal richtig wahr und stellt fest, dass Cover und Titel auf jeden Fall wunderbar miteinander harmonieren.
Man muss sich gezielt für das Buch interessieren, dann erst kommt das Cover so richtig zur Geltung.
Die Idee zur Geschichte macht von Anfang an neugierig auf dieses Buch. Was ist damals vor 15 Jahren geschehen, dass die beiden Schwestern kein einziges Wort mehr miteinander wecheln? Und was genau steckt dahinter, wenn von einem schlimmen Verrat die Rede ist? All diese Fragen gilt es zu beantworten.
Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in die Geschichte der beiden Schwestern hineinversetzen. Hinzu kommt, dass Lyra abwechselnd aus Sicht von Julie und Cassie erzählt, sodass der Leser die Möglichkeit bekommt, die beiden Mädels relativ gut kennen zu lernen. Sie werden absolut unterschiedlich dargestellt, sind mir jedoch beide auf ihre ganz eigene Art sehr sympathisch. Julie hatte es offensichtlich ihr Leben lang aufgrund ihres tollen Aussehens sehr viel einfacher als Cassie, die sich tatsächlich alles selbst erkämpfen musste. Doch ist das tatsächlich so? Julie sowie auch Cassie haben beide Bindungs- und Beziehungsprobleme, jedoch auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Diese Ängste werden total gut dargestellt und auch rüber gebracht.
Da die beiden Schwestern seit vielen Jahren nicht mehr miteinander reden, war das Buch zeitweise ziemlich langatmig. Es hat lange gedauert, bis die Mädels sich so halbwegs angenähert haben. Bis dahin plätscherte die Geschichte mehr oder weniger seicht ohne großartige Vorfälle vor sich hin. Nach der von mir sehnlichst herbei gesehnten Aussprache ging dann irgendwie alles Knall auf Fall. Zu guter letzt nimmt die Geschichte eine für mein Empfinden viel zu dramatische Wendung, die dem ganzen einen leicht unglaubwürdigen Touch gibt. Ich denke, hier hätte eine etwas unspektakulärere Situation auf jeden Fall authentischer gewirkt.
Am Ende ist natürlich - was auch nicht anders zu erwarten war - alles "Friede, Freude, Eierkuchen". Auch hier ist mir alles zu "glatt" gegangen...
Alles in allem eine tolle Strand- oder Gartenlektüre, die ganz klar zeigt, dass Blut immer dicker als Wasser ist und dass die Familie zusammen halten soll, egal, was kommt! Doch wenn das immer so einfach wäre, dann gäbe es wohl viel weniger Zank und Streit innerhalb der Verwandtschaft! Trotz allem eine klare Botschaft, die man sich zu Herzen nehmen sollte!
Rezensionen von Maria:
Es funktioniert tatsächlich :-)
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
SUPER Buch, ich kann es nur jedem empfehlen!! Die Übungen sind im Alltag gut umsetzbar und helfen dabei, das Leben glücklicher zu machen! Ich bin echt begeistert!!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariaRezensionen von Petra Sch.:
Stups und Rudi - eine tolle Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
Kurz zum Inhalt:
Stups der kleine Schwertwal macht mit seinem besten Freund Rudi, dem Seehund, einen Ausflug im Meer, um Fische zu fangen.
Rudi gerät jedoch in eine gefährliche Situation, und Stups hat eine tolle Idee, um Rudi aus seiner Not zu retten!
Meine Meinung:
Die Geschichte ist liebevoll und kindgerecht geschrieben und viele wunderschöne, teilweise ganzseitige, Illustrationen untermalen das Gelesene.
Man lernt auf spielerische Weise, was echte Freundschaft bedeutet und was es heißt, Mut zu haben, und seinen Freunden aus riskanten Situationen zu helfen.
Aufgrund des Hais ist die Geschichte auch spannend; die Kinder fiebern mit Rudi und Stups mit. Meine Tochter fand toll, was sich Stups einfallen hat lassen, um seinen Freund zu retten.
Das Buch ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht; aber auch für Erstleser ist es perfekt geeignet aufgrund der kurzen Sätze und dem geringen Text pro Seite. Auf jeder Seite gibt es passendes Bild; so werden Leseanfänger motiviert weiterzulesen.
Das dünne Taschenbuch hat ein handliches Format und ist gut geeignet, um es mitzunehmen.
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Mut mit tollen farbigen Illustrationen, welche nicht nur für Kinder ab 4, sondern auch für Leseanfänger geeignet ist.
Rezensionen von Nepomurks:
Praktische Karten-Box, aber eher etwas für "Geübte"
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
„Beckenboden-Training“ von Anna E. Röcker setzt sich aus 50 einfach strukturierten Übungskarten zur Stärkung und Entspannung der Beckenbodenpartie zusammen und wird in einer praktischen, etwa handgroßen Box geliefert. Die Karten sind in ihrem Aufbau sehr schlicht gehalten und einfach gestaltet.
Sie beinhalten jeweils eine grafische Darstellung auf der Vorderseite und eine Anleitung, bzw. Erklärung und Tipps zu den jeweiligen Übungen auf der Rückseite. Dazu gibt es noch eine generelle kurze Anleitung für ein „Kennenlernen“ der verschiedenen Beckenbodenbereiche. Insgesamt finde ich die Karten recht praktisch, weil sie gut händelbar und zum Mitnehmen geeignet sind. Doch sind sie auch sehr von der Beschreibung auch sehr knapp gehalten, was für Frauen (oder auch Männer), die kaum oder keine Erfahrung mit ihrem Beckenboden haben, nicht unbedingt hilfreich sein dürfte. Meiner Meinung nach ist das Kartensystem eher etwas für bereits Geübte im Beckenbodentraining – dann aber auch sehr brauchbar. Ich würde die Karten-Box insofern mit Einschränkungen weiterempfehlen, deshalb gute 4 Sterne.
Rezensionen von Nepomurks:
Gute Kombi aus Buch und DVD!
Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch
„Fit und gelassen mit Yoga“ von Hannah Fühler ist meiner Meinung nach ein recht übersichtliches und gut strukturiertes Asana-/ Yoga-Buch, das durch eine Anleitungs-, bzw. Übungs-DVD komplettiert wird.
Trotz der nur knapp 80 Seiten des Buches, fand ich die Übungen ausreichend beschrieben und gut dargestellt.
Asanas und Atmung sind hier in ihren Abläufen nachvollziehbar und verständlich erläutert. Zudem gibt es neben dem entsprechenden Anleitungen genügend Bebilderung der einzelnen Übungen oder Sequenzen. Inhaltlich hält sich die Autorin vorwiegend an die klassischen und bekanntesten Asanas (z.B. Sonnengruß). Der Schwierigkeitsgrad der Yoga-Übungen ist meines Erachtens auch für Anfänger praktikabel, bzw. es gibt genügend Möglichkeiten für Einsteiger mit diesem Buch in die einfacheren Asanas und Sequenzen hineinzufinden.
Die DVD gefiel mir persönlich in Verbindung mit dem Buch ziemlich gut. Es ist eine absolut sinnvolle Erweiterung, wobei ich allerdings der Meinung bin, dass manche Abfolgen und Sequenzen für Anfänger wohl doch viel zu schnell durchlaufen werden und Einsteiger sicherlich mit der Geschwindigkeit ihre Schwierigkeiten haben dürften. Im Yoga geht es zwar oftmals um den fließenden Übergang zwischen den einzelnen Asanas, doch ist es letztlich viel wichtiger, die Übungen „sauber“ und mit Ruhe durchzuführen statt durch die Sequenzen zu jagen. Qualität vor Quantität. Das kommt meiner Meinung nach mit der DVD nicht so gut rüber. Die Ausführung der Yoga-Stellungen fand ich hier zwar für mich persönlich (mit ein wenig Yoga-Erfahrung) gut verständlich, allerdings in der Ausführung nicht immer zu 100% korrekt oder sauber. Hier sind wir wieder bei der Geschwindigkeit der Abfolgen und meinem vorangehenden Kritikpunkt..
Zum eigentlichen Inhalt der DVD kann ich noch sagen, dass es verschiedene Unterpunkte gibt und man die Wahl hat zwischen „Ankommen“, „Asanas“, „Sonnengruß“, „Kraft & Energie“, „Gelassenheit & Ruhe“, „Flexibilität & Geschmeidigkeit“ und „Atemmeditation“. Mit den einzelnen Kapiteln wird entsprechend durch die Asanas, bzw. Sequenzen geführt.
Insgesamt gefällt mir das Buch in Kombination mit der DVD aber recht gut und ich würde es (mit den genannten Einschränkungen für Einsteiger / Anfänger) auch absolut weiterempfehlen. Deshalb 4 Sterne.
Rezensionen von niknak:
Unfall oder Mord?
Tödliche Provence von Sandra Åslund
Inhalt:
Die Kommissarin Hannah Richter freut sich auf einen erholsamen Urlaub in der Provence bei ihrer Freundin Penelope. Als sie eines Tages Penelopes Freund und Nachbarn besuchen soll, findet sie ihn tot in seinem Haus am Ende der Treppe. Alles sieht zuerst nach einem tragischen Unfall aus, aber doch bleiben Zweifel.
Außerdem hat der Tote vorher Andeutungen über tragische Umstände in seiner Vergangenheit gemacht. Hannahs ehemalige Kollegin Emma übernimmt die Ermittlungen an dem Fall und bittet Hannah Augen und Ohren offen zu halten. Und auch Hannah ist sofort am Fall interessiert und befindet sich gleich mitten in den Ermittlungen. Doch der Täter ist ihr bereits auf den Fersen...
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil rund um Kommissarin Hannah Richter. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, gab es für mich keinerlei Verständnisprobleme. Ich war sofort mitten im Geschehen und die Geschichte hielt mich bis zum Schluss gefangen.
Die Autorin Sandra Aslund hat einen tollen und flüssigen Schreibstil. Sie hat es geschafft einen Spannungsbogen von Beginn der Geschichte bis zum Ende aufrecht zu halten, ohne dass er irgendwann weniger wird oder abbricht. Dabei hat sie auch oftmals spannende Wendungen und Überraschungen eingebaut, sodass die Geschichte in eine andere Richtung weiterlief. Man ist als Leser sofort mit dem Geschehen konfrontiert und bleibt bis zum Schluss im Dunkeln darüber, wer der Täter sein könnte. das finde ich besonders toll, da man so immer die Möglichkeit hat selbst mit zu rätseln und zu versuchen den Fall aufzuklären.
Die Autorin hat eine sehr bildhafte Sprache gewählt und die Landschaften und Orte im Buch sehr genau und detailliert beschrieben. Obwohl es ein Krimi ist, haben diese Beschreibungen sehr gut dazu gepasst und das Buch lebendig gestaltet. Man konnte sich von den Schauplätzen ein sehr gutes Bild machen und hatte fast den Eindruck selbst vor Ort zu sein. Auch das Urlaubsfeeling kam nicht zu kurz, da sie sehr oft kurze Sätze oder Worte in französischer Sprache eingebaut hat. Am Ende des Buches wurden diese Wörter auch erklärt, was mir aber bei meinem eBook nicht viel genützt hat, da mir das Umblättern zu umständlich war. Dennoch hatte ich keinerlei Probleme mit dem Verständnis, da sie meist die französischen Wörter auch direkt erklärt hat und diese Erklärung gekonnt in die Geschichte eingebaut hat. So hatte ich eigentlich alles verstanden, obwohl ich kein Französisch spreche.
Auch die Protagonisten waren sehr detailliert beschrieben und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Hannah wollte zuerst ausspannen, wurde dann aber direkt in den Fall involviert und man konnte ihre Beweggründe zum Ermitteln sehr gut nachvollziehen. Auch hat sie ein großes Interesse an der römischen Geschichte, sodass man auch darüber noch einiges im Buch erfahren hat. Ich konnte mir ihren Charakter sehr gut vorstellen und fand sie von Anfang an sympathisch. Sie führt mit ihrem Freund eine Fernbeziehung, welche auch im Buch beschrieben wird. Man verstand ihre Zweifel an der momentanen Situation, aber auch darüber, dass sie ein wichtiger Fixpunkt in ihrem Leben ist. Ich fand, dass das Buch trotz der vielen Themen nicht von der eigentlichen Handlung an sich, sondern der Mordfall und die Ermittlungen daran immer an erster Stelle im Buch blieben.
Auch die anderen Protagonisten wurden sehr gut beschrieben. Man konnte sich alle Personen sehr gut vorstellen und sie passten sehr harmonisch zueinander und in die Geschichte hinein.
Die Handlungen aus der Vergangenheit hat die Autorin in einer anderen Schriftart geschrieben, so blieben sie immer gut vom Rest unterscheidbar. Das gefiel mir sehr gut, da man die Zeiten so sehr gut voneinander trennen konnte.
Mein Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der ohne viel Blutvergießen auskam, aber dennoch ein tolles Lesevergnügen für mich bereit hielt. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Hannah Richter und werde sicher auch noch den ersten Fall von ihr lesen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von LEXI:
Der verschollene FAVOR CONSTRACTUS. Ein fast perfekter Plan.
Felsenfest von Jörg Maurer
Es war wieder einmal so weit. Eine fröhliche Gruppe, bestehend aus vierzehn Personen, folgte der Einladung zum jährlichen Klassentreffen des Abiturjahrgangs 82/83 und macht sich in der Nähe des alpenländischen Kurortes auf zu einer Wanderung. Doch in der ehemaligen Klassengemeinschaft wimmelt es von hochaggressiven Verhaltensweisen, soziopathischen Mustern und unbewussten Traumata.
Auf dem Gipfel eskaliert die Situation schließlich – ein maskierter Kidnapper mit einer Waffe überrumpelt die kleine Gemeinschaft, es kommt zu cholerischen Ausbrüchen, brutalen Misshandlungen und schließlich Mord. Einer der Geisel kann jedoch rasch eine kryptische SMS absenden, deren Bedeutung sich einzig dem Empfänger erschließt – nämlich Jennerwein.
Im sechsten Fall der Alpenkrimi-Reihe um Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein wird es für den besonnenen und erfolgreichen Ermittler persönlich. Bei den Teilnehmern dieses Klassentreffens handelt es sich nämlich um seine ehemaligen Schulkollegen, denen er sich bislang bei ihren Ausflügen nie angeschlossen hatte. Diesmal wird Hubertus jedoch dabei sein – und zwar aus beruflichen Gründen. Eine Geiselnahme fällt zwar nicht in den Zuständigkeitsbereich des erfolgsverwöhnten Kult-Ermittlers, er hält jedoch gemeinsam mit seinem Team bis zum Eintreffen des Sondereinsatzkommandos die Stellung und leitet die Ermittlungen. Jennerwein ist felsenfest davon überzeugt, dass es sich bei dem Geiselnehmer um ein Mitglied des Abschlussjahrgangs 82/83 handelt. Die Tatsache, dass er jeden einzelnen Teilnehmer aus seiner Schulzeit kennt, involviert ihn auch emotional in diesen Fall und macht ihn zu einem exzellenten Beobachter, der hilfreiche Hinweise gibt, Zusammenhänge erkennt und Verbindungen zur Vergangenheit herstellen kann.
Jörg Maurer erzählt seine Geschichte wie gewohnt in mehreren Handlungssträngen. Zunächst liegt der Fokus auf der Ausflugsgruppe, die das jährliche Klassentreffen gemeinsam genießen möchte. Sämtliche Absolventen des Abiturjahrgangs 82/83 werden durch ein Personenregister am Anfang des Buches kurz vorgestellt, was mir den steten Überblick über die handelnden Personen während der Lektüre gewährleistete.
Parallel dazu findet ein weiteres Treffen statt – und zwar jenes der Nachfahren des Abiturjahrgangs 82/83, die ihre eigene Party veranstalten. Sie werden zwar namentlich erwähnt, eine Nebenrolle in der Handlung spielen jedoch nur der Arztsohn Tom Fichtl, die Juristentochter Mona Gudrian und der Computerfreak Motte.
In einem weiteren Handlungsstrang ist ein rüstiger alter Mann in Ausübung seines liebsten Hobbys unterwegs auf den Berg. Der siebzigjährige Geocacher bleibt zwar bis zur letzten Seite des Buches namenlos, macht jedoch eine grausame Entdeckung und vernimmt wichtige Hinweise in Form der letzten Worte eines Sterbenden.
Ein Mitglied der ehemaligen Klassengemeinschaft befindet sich am anderen Ende der Welt und kann aufgrund der großen räumlichen Distanz nicht an den jährlichen Treffen teilnehmen. Christine Schattenhalb-Keneally besitzt eine Schaffarm in Australien, und hütet ein dunkles Geheimnis. Die Kontaktaufnahme durch Jennerwein macht sie hochgradig nervös.
Das ehemalige Bestattungsunternehmerehepaar Ursel und Ignaz Grasegger heckt erneut etwas aus. Die beiden wollen ihre kriminelle Vergangenheit hinter sich lassen und in ihrem Heimatort politisch aktiv werden. Für diesen Plan sind jedoch aufwändige Recherchen erforderlich – und im Zuge ihrer Nachforschungen kommt die Hobbyhistorikerin Ursel mit ihrem Faible für bayrische Geschichte einem Geheimnis von großer politischer Bedeutung auf die Spur.
Der Autor reist in diesem Fall auch tief in die Vergangenheit und thematisiert ein folgenschweres Rechtsgeschäft aus dem Jahre 1294, wo es um eine vertrackte Liegenschaftsangelegenheit geht. Dem studierten Rechtswissenschaftler Graf Folkhart von Herbrechtsfeld obliegt es, mehrere Abschriften eines FAVOR CONTRACTUS anzufertigen und diese mitsamt dem Originalvertrag nach Rom zu bringen. Der Mann ahnt nicht, auf welch brisante und höchst gefährliche Mission er sich damit einlässt.
Jörg Maurer lässt in seinem sechsten Alpenkrimi erneut altbekannte Figuren aus den Vorgängerbänden – allen voran das Jennerwein-Team - antreten. Unter der Regie von Hubertus Jennerwein agieren die Recklinghäuser Austauschkommissarin Nicole Schwattke, die Polizeipsychologin Maria Schmalfuß, der hervorragende Kletterer Hauptkommissar Ludwig Stengele aus dem Allgäu und Polizeiobermeister Johann Ostler. Sogar der krankgeschriebene Polizeiobermeister Franz Hölleisen lässt es sich nicht nehmen, in diesem hochbrisanten Fall aufs Revier zu kommen, um die Kollegen zu unterstützen. Neben den beiden Graseggers darf auch Karl Swoboda, der österreichische Problemlöser mit Mafia-Kontakten nicht fehlen, und sogar Wolzmüller-Michl aus Band fünf hat einen kurzen Gastauftritt. Bei der Darstellung von Jennerweins ehemaligen Klassenkameraden ist es dem Autor gelungen, gleich mehrere von ihnen verdächtig erscheinen zu lassen. Aufgrund der Maskierung und einiger falscher Fährten wurden der Spannungsbogen und meine Neugier auf die Identität des Mörders bis zum Ende aufrechterhalten. Den einnehmenden und lockeren Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik empfinde ich inzwischen bereits als Markenzeichen des Autors.
„Felsenfest“ ist ein weiterer hervorragender Alpenkrimi aus der Feder von Jörg Maurer, der meinen Lesegeschmack ziemlich genau trifft und den ich mittlerweile bereits sehr schätze. Alle bisherigen Bände zeugten von großem Unterhaltungswert aufgrund der schrulligen bayrischen Dialektausdrücke, einem liebenswürdigen Humor, manchmal skurrilen Situationen und exzentrischen Figuren, in jedem Fall aber sind sie ein Garant für höchst unterhaltsame Lesestunden.





