Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Janine2610:
Das Leben ist ein Geschenk.
Wenn das Schicksal hart zuschlägt, sucht sich jeder Mensch seinen ganz individuellen Weg, um mit der eingetretenen Situation zurechtzukommen. Manche Menschen kommen schneller damit klar, andere brauchen länger, bis sie von sich behaupten können, dass alles wieder in Ordnung ist. Wieder andere kommen niemals darüber hinweg.
Marie, die Protagonistin in vorliegendem Buch, muss gleich zwei schwerwiegende Tatsachen verkraften: die Totgeburt ihres Sohnes und der Umstand, dass sie nun keine Kinder mehr bekommen kann. Für Marie sind diese Nachrichten wie ein Schlag ins Gesicht. Kein Wunder, dass sie sich taub fühlt vor Traurigkeit. Kein Wunder, dass sie sich selbst nicht mehr wahrnimmt, ja sogar das Gefühl hat, sich selbst verloren zu haben. Ein solcher Verlust ist an Tragik kaum zu überbieten. Und ich konnte ihr deshalb auch ihr andauerndes Selbstmitleid und ihren ständigen Gedanken »Ich bin die, die übrigbleibt.« absolut nicht übelnehmen.
~ »Man kann nur etwas ändern, wenn man endlich aufhört, sich leid zu tun.« ~
(S. 54)
Wie es dann manchmal so ist - und das scheint ebenfalls Schicksal zu sein - plant das Leben für einen aber manchmal viel mehr als man erwarten würde. Manchmal hat man das Gefühl, als würde irgendeine höhere Macht wollen, dass dieses oder jenes passiert oder eben nicht passiert, damit ... ja was eigentlich? Damit man die Chance bekommt, persönlich zu wachsen/sich persönlich weiterzuentwickeln, um ein glücklicheres Leben führen zu können? - Ich denke schon!
Maries Geschichte ist voll von Menschen, die ihr (teils unbewusst) meist durch Gespräche oder einfach so dahingesagten Sätzen helfen, ihr Schicksal zu akzeptieren, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Diese Menschen sind aber nicht einfach irgendwelche zufällig getroffenen Menschen. Genau genommen haben sie eine ganz besondere Bedeutung bzw. spielen alle mehr oder weniger eine ganz wichtige Rolle in Maries Leben. Weiter möchte ich darauf nicht eingehen, das würde zu viel vorwegnehmen.
~ Manche Dinge muss man schon selbst erkennen, sonst sind sie nichts wert. ~
(S. 162)
Ich persönlich finde jedenfalls, dass Barbara Imgrund Maries Lebenslektion in eine total schöne Geschichte verpackt hat, die es sich absolut zu lesen lohnt.
Ich meine, ja, der eine oder andere Charakter wirkt – zumindest anfangs – vielleicht etwas verschroben, komisch oder eigensinnig, wahrscheinlich auch deshalb, weil ebenjene sich am liebsten am Friedhof aufhalten, aber genau das hat mir an dem Roman auch irgendwie gefallen: die Besonderheit der Protagonisten.
Außerdem offenbart das Buch auf den letzten Seiten etwas, das ich eh irgendwie schon die ganze Zeit ein wenig geahnt habe, denn Anzeichen für meine Vermutung gab es im Laufe des Lesens genug. Wirklich überrascht war ich von dieser Entwicklung also nicht mehr.
~ Das, was man sieht, ist nicht immer so, wie es scheint. ~
(S. 116)
Wer Freude an einer fantasievollen Geschichte mit aufregenden Charakteren und spannendem Verlauf hat, sollte sich »Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen« unbedingt gönnen. Darin finden sich auch so viele schöne Lebensweisheiten und ratspendende Gedanken – selbstverständlich meist auf die Protagonistin zugeschnitten. Nichtsdestotrotz absolut Gold wert, wenn man es versteht, die für sich relevanten Sätze rauszupicken.
Rezensionen von jiskett:
Eine schöne, realistische Liebesgeschichte
"Herzflüstern" erzählt die Liebesgeschichte von Julian, der der Ich-Erzähler ist, und Markus. Die beiden begegnen sich zufällig im Park, nur um sich dann wiederzusehen, als Markus ein Praktikum an Julians Schule beginnt. Das verkompliziert die Situation zwischen ihnen natürlich, aber auch so ist die Situation verwirrend, denn der Protagonist hat sich noch nie zuvor zu Männern hingezogen gefühlt und weiß deshalb nicht, wie er mit den Emotionen umgehen soll, die er nun plötzlich hat.
Die Autorin hat dieses Gefühlschaos sehr gut dargestellt; Julian hat sich damit nicht unbedingt wohl gefühlt und hat einige Zeit gebraucht, um sie wirklich zu akzeptieren, aber das fand ich realistisch. Er hatte Probleme damit zu verstehen, was in ihm vorgeht und was alles bedeutet und der Weg zu seiner Erkenntnis war meiner Meinung nach sehr echt beschrieben. Ich konnte auf jeden Fall mit ihm mitfühlen und sein manchmal widersprüchliches, aufgewühltes Handeln nachvollziehen. Markus war dagegen lange eher undurchschaubar, da er sich gerade in Bezug auf seine Vergangenheit nicht geöffnet hat, aber er war mir trotzdem von Anfang an sympathisch.
Die Entwicklung der Beziehung der beiden hat mir gefallen. Es gibt einige sehr süße und generell viele emotionale Momente zwischen ihnen und man hat gesehen, dass sie zusammen passen. Toll fand ich vor allem, dass der Altersunterschied von 6 Jahren thematisiert wurde, und die sich daraus ergebenden Unsicherheiten waren glaubwürdig dargestellt. Auch, dass Julian zu Beginn noch minderjährig ist, spielt eine Rolle, ohne dass die Dynamik zwischen den Charakteren dadurch problematisch gewesen wäre. Die beiden gehen liebevoll miteinander um und die romantischen Szenen waren einfach schön. Es war ein bisschen schade, dass sie gelegentlich Kommunikationsprobleme hatten oder etwas überzogen reagierten, aber das lässt sich auf die Jugend der Figuren zurückführen und hat mich deshalb nicht gestört.
In "Herzflüstern" werden auch Themen wie Homophobie angesprochen und die potentiellen Konsequenzen eines Coming Outs wurden realistisch und meiner Meinung nach einfühlsam dargestellt. Aus der Inhaltsangabe geht ja schon hervor, dass die Mutter des Protagonisten nicht von der Vorstellung angetan ist, dass ihr Sohn schwul sein könnte, und in diesem Zusammenhang gibt es ein paar Szenen, die nicht gerade leicht zu lesen waren. Es ist schade, dass das Coming Out noch immer eine große Sache sein kann, aber mir hat gefallen, wie die Autorin damit umgegangen ist. Die Liebesgeschichte, die sie in diesem Buch erzählt, ist insgesamt wirklich schön und auf jeden Fall bewegend.
Rezensionen von Caroline :
Eine Liebe, die die Jahre überdauert
Wie die Stille unter Wasser von Brittainy Cherry
Die 10jährige Maggie plant ihre Hochzeit mit Brooks. Sie ist sich sicher, in ihm den Jungen ihres Lebens gefunden zu haben. Ein furchtbares Erlebnis bringt Maggies Pläne völlig durcheinander. Sie verliert ihre Stimme und kann ihr zu Hause nicht mehr verlassen.
Ihr Leben beschränkt sich auf die paar m², Fernsehen, den Heimunterricht durch ihre Mutter und vor allem Bücher.
Stellvertretend erlebt sie Abenteuer, Dramen und verliebt sich. Aber das richtige Leben läuft an ihr vorbei und sie verpasst alle wichtigen Termine, wie den Abschlussball, die Abschlussfeier und den Start des College. Neben ihrer Familie hat sich nur noch Kontakt zu ihrer Jugendliebe Brooks. Jeden Tag kommt er vorbei, um sich mit ihr zu unterhalten und ihr seine Songs vorzuspielen.
Als Brooks mit seiner Band Crooks zufällig entdeckt wird und groß rauskommt, kommt der Moment der Trennung. Maggie kann ihn nicht begleiten, denn dazu müsste sie das Haus verlassen. Dazu ist sie immer noch nicht bereit, obwohl schon einige Jahre ins Land gezogen sind.
Sie lässt Brooks ziehen und beobachtet, wieder aus der Ferne, seine Karriere und lebt ihr recht einsames Leben weiter.
Wie hat es mir gefallen?
Seit ihr Brittainy C. Cherry letztes Jahr entdeckt habe, freue ich mich immer, wenn ein neues Buch von ihr erscheint. Nachdem ich „Wie die Luft zum Atmen“ verschlungen habe und „Wie das Feuer zwischen uns“ unendlich viele Taschentücher verbraucht habe, war klar, dass ich auch unbedingt „Wie die Stille unter Wasser“ lesen möchte.
Maggie und ihr Vater leben viele Jahre alleine, bis er sich wieder verliebt. Die neue Frau an seiner Seite hat zwei Kinder und gemeinsam bilden sie eine richtige Patchwork Familie mit alltäglichen Problemen aber sehr viel Liebe. Maggie fühlt sich dort angekommen und angenommen. Ihre Welt ist komplett und im Nachbarsjungen Brooks findet sie einen Freund, der sich anfangs strickt weigert mit ihr befreundet zu sein.
Wie fast alle Mädchen ist Maggie äußerst überzeugend, Brooks zu überreden sich mit ihr zu treffen, um ihre „Hochzeit“ zu planen. Leider verspätet sich Brooks und Maggie verirrt sich auch noch im Wald. Als sie den richtigen Weg sucht, geschieht etwas Unfassbares und Maggie ist zu geschockt um darüber zu reden. Sie verstummt und spürt eine Angst, die sie für die nächsten Jahre an ihr zu Hause bindet. Die Panikattacken, die sie immer wieder heimsuchen, erleichtern ihr nicht gerade das Leben.
Da sie nicht erzählen will, was passiert ist, tappt ihr Umfeld völlig im Dunkeln. Anfangs sind alle noch bemüht, Maggie nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Im Laufe der Zeit und je mehr Jahre ins Land ziehen, leidet die Familie unter der ständigen Anspannung.
Nur eine Konstante bleibt: Brooks. Seine Freundschaft besteht. Jeden Tag aufs Neue kommt er und unterhält sich mit Maggie. Er behandelt sie normal und akzeptiert ihr Schweigen. Sie stehen sich so nahe, wie Liebende es normaler weise tun.
Als Brooks mit seiner Band über Nacht erfolgreich wird, Konzert gibt und durch die Welt jettet, bleibt Maggie zu Hause und beobachtet alles aus der Distanz. Die Einsamkeit vergrößert sich, denn nun bleiben nur noch ihre Eltern in ihrer Nähe.
Die Geschichte überzeugte mich nicht nur mit den wundervollen Figuren, allen voran Brooks und Maggie, sondern auch mit den Beschreibungen rund um Maggies Zustand. Ihr Schock und die daraus resultierenden Krankheiten gingen mir unheimlich nahe. Panik- und Angststörungen sind leider keine Krankheitsbilder, die sichtbar sind.
Gerade deshalb werden sie oft nicht ernst genommen. Sie lassen sich nicht so einfach abschütteln und überwinden.
Weiters fand ich die ganz besondere Beziehung zwischen Maggie und Brooks einfach zauberhaft. Trotz der Schwierigkeiten, der Krankheit und der räumlichen Distanz bleiben die zwei über Jahre hinweg befreundet.
Für mich hält die Autorin damit ihren hohen Standard an gefühlvollen, berührenden Geschichten. Selbst der Titel wird im Buch erklärt und schafft es die passenden Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.
Im Juli erscheint „Wie die Erde um die Sonne“ – ich freue mich jetzt noch mehr auf den Sommer.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von yellowdog:
etwas konstruiert, aber gut zu lesen
Wie die Stille unter Wasser von Brittainy Cherry
Das Grab unter Zedern ist dank der starken Hauptfigur, dem Rechtsmediziner Leon Ritter, ein ordentlicher Krimi. Schauplatz ist Lavandou in der Provence. Der Plot ist zwar nichts Besonderes, aber Leon Ritter ist eine interessante Figur. Als Deutscher in Frankreich tritt er dennoch stets selbstbewusst und klug auf.
Er lebt mit der Polizistin Isabella und deren 15jähriger Tochter zusammen und die Passagen, die ihr Familienleben zeigen, sind in den Dialogen humorvoll und insgesamt warmherzig gehalten.
Es gibt einige dramatische Passagen, aber mehr erst zum Ende hin. Bis dahin liegen die Schwerpunkte auf die Verhaltensweisen der Bewohner des Städtchens, z.B. gegen einen angeblichen Kindermörder, der freigesprochen wurde und dennoch von der Bevölkerung schikaniert wird oder gegen einen geistig behinderten Mann, der in Verdacht gerät. Leon versucht hier zu helfen.
Das ist viel spannender als der eigentliche Fall, der mir zu konstruiert ist und dessen Auflösung mir persönlich nicht gut gefällt.
Der Roman liest sich schnell weg, vielleicht lese ich einen der 3 vorherigen Teile der Serie bei Gelegenheit auch noch.
Rezensionen von PFIFF:
Ein ungleiches Brüderpaar verbindet die Liebe zu den Vögeln
Der Herr der kleinen Vögel von Yoko Ogawa
Zwei früh verwaiste Brüder leben zusammen, haben wenig Kontakt zur Außenwelt. Der Ältere ist behindert, kann sich nur undeutlich artikulieren, so dass ihn nur sein Bruder versteht. Sein Leben läuft in immer gleichen Bahnen, nach einem bestimmten Rhythmus, den sein Bruder akzeptiert und mitlebt.
Jede Woche kauft er sich einen Lutscher, der in bunten Folien verpackt ist. Aus der Sammlung der Papiere fertigte er einst eine Vogelbrosche für die Mutter an und bastelt nun weitere.
Der Jüngere ist Hausmeister in einer Residenz und kümmert sich vorbildlich um den Garten und die Reinigung des Hauses. Er beobachtet, dass sein Bruder Vögel liebt und sie besonders in einer Volière bei einem Kinderheim bestaunt und den Gesängen andächtig lauscht.
Als der ältere Bruder plötzlich stirbt, beschäftigt sich der Übriggebliebene mehr mit der Vogelkunde und leiht diesbezüglich Bücher in einer Bibliothek.
Als ein Brillenvogeljunges aus seinem Nest fällt und sich verletzt, pflegt er ihn gesund. Er wohnt einem Singwettbewerb von Brillenvögeln bei, ist entsetzt und lässt heimlich viele frei.
Berührend, liebevoll und feinfühlig liest sich die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die nur die Liebe und Achtung zu Vögeln gemeinsam haben.
Rezensionen von PFIFF:
Familiengeschichte in Spanien
Heftiges Umarmen im Eingansbereich der Pension verboten von Sánchez Mamen
Cecilia flüchtet aus einer gescheiterten Ehe und beschließt, aus dem geerbten Haus ihrer Großeltern eine Pension für junge Frauen zu machen und selbst dort zu leben.
Zu ihrer Überraschung hat sich ein junger Schwarzer in den Geräteschuppen einquartiert. Sie lässt ihn als Gärtner weiterarbeiten, renoviert das Haus mit Hilfe eines ruppigen Bauunternehmers und bevölkert die freien Zimmer schnell mit Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eine ältere Dame meldet sich als Haushaltshilfe. Alles scheint perfekt zu laufen. Doch bald gibt es Probleme. Die Mädchen verlieben sich, eine bestiehlt die anderen und ein verstecktes goldenes Medaillon weist auf ein Geheimnis der Großeltern, dem Cecilia auf die Spur kommen will.
Entzückende Familiengeschichte mit viel Liebeskummer.
Rezensionen von PFIFF:
Das letzte Kriegsjahr 1944 aus der Sicht eines Kriegsversehrten
Unter der Drachenwand von Arno Geiger
Veit Kolbe erholt sich 1944 nach einer schweren Verletzung an der Front am Mondsee in einem gemietetem Zimmer bei einer unausstehlichen Wirtin. Eine junge Mutter mit Baby ist seine Nachbarin. Er freundet sich mit den beiden an.
Bei einem Spaziergang lernt er eine Lehrerin und ihre schutzbefohlenen Mädchen kennen, von denen eines verschwindet.
Ein ausgewanderter Brasilianer baut in der Nachbarschaft Gemüse und Obst in einem Glashaus an.
Veits Onkel ist ein wichtiger Politiker im Ort, nicht sympatisch und kränklich.
An Hand von Briefwechseln schildert Geiger das Leben von den Menschen im letzten Kriegsjahr, deren Not, Liebeskummer und Entbehrungen.
Ein Sittenbild mit einzelnen Beispielen, wie sich das Leben damals abgespielt hat, Tragödien und kleine Freuden.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen: Kenntnis und Kritik
Unter der Drachenwand von Arno Geiger
Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.
Erde und Mond von Jakob Lorber
Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von heinoko:
Brutal-reißerisches Road Movie
Die Rache der Polly McClusky von Harper Jordan
Nate McClusky, soeben erst dem Knast entkommen, flieht mit seiner Tochter 11-jährigen Polly vor einer Gang, die beiden nach dem Leben trachtet.
Polly ist überdurchschnittlich intelligent, zu Beginn des Buches ganz unschuldiges Kind, in verschiedenen Welten lebend. Im Verlauf der Geschichte wandelt sich Polly unter Schulung ihres Vaters zunehmend, bekommt „Revolverheldaugen“.
Sie lernt zu kämpfen und wechselt sukzessive die Fronten.
Die Sprache fasziniert mich und stößt mich ab, beides gleichermaßen und beides gleich intensiv. Auf jeden Fall hat sie eine enorme Sogwirkung, sie lässt mich nicht kalt, sondern zieht mich in eine Geschichte hinein, die ich eigentlich gar nicht lesen möchte. Es ist schon eine besondere Kunst, die entsetzlichsten Geschehnisse auf eine solch berauschende Weise darzustellen. Ich würde sagen: genial brutal geschrieben – auch wenn ich den Inhalt im Gesamten nicht mag.







