Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Halt die Wolken fest
Halt die Wolken fest ist ein Kurzroman der Autorin Dorothea Stiller. Harper möchte das ihr Vater sie als Geschäftsfrau anerkennt und kämpft darum mit aller Kraft. Als sie für ein wichtiges Geschäft von ihm nach New York geschickt wird, geht erst mal alles schief bis sie Hilfe vom obdachlosen Künstler Mason bekommt, der ihr in verzweifelter Lage hilft.
Als Dank möchte er nur ihren Respekt und das sie ein wenig Zeit mit ihm verbringt. Harper denkt nicht daran und speist ihn mit einer falschen Telefonnummer ab, doch plötzlich steht Mason vor ihrer Tür und fordert seine Zeit mit Harper.
Schreibstil und Geschichte haben mir gut gefallen. Masons Gründe für seine Forderung an Harper werden gut dargestellt und regen zum Nachdenken an. Harper muss erkennen das nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint und wächst als Charakter im Laufe der Zeit. Die Thematik finde ich gut umgesetzt und das Ende der Geschichte gefiel mir sehr gut. Da es ein Kurzroman ist, bleiben tiefere Einblicke in einen längeren Zeitraum verwehrt, aber das fand ich in diesem Fall nicht schlimm.
Rezensionen von manu63:
Der weite Weg
Erleuchtung inklusive von Elli C. Carlson
Erleuchtung inklusive ist ein Roman der Autorin Elli C. Carlson. Der Leser darf Liz auf ihrem Weg auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela begleiten. Auf diesen Weg ist sie per Zufall gekommen, eigentlich wollte sie ein Exklusiv-Interview mit dem Medienscheuen Unternehmer Ben ,den sie aus Schultagen kennt, benutzen um ihre Position als dienstälteste Redaktionspraktikantin los zu werden.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus de Sicht von Liz erzählt und der Schreibstil und die inneren Dialoge von Liz lassen mich immer wieder schmunzeln. Wie sie von einem Abenteuer ins Nächste fällt ist amüsant zu lesen und auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Weitere kleine Stars der Geschichte sind zwei kleine Hunde die dem Ganzen einen gewissen Charme geben. Wer einen Liebesroman mag, der auch mal etwas unrealistisch wird aber immer charmant und witzig bleibt, wird diese Geschichte mögen. Wer alle erzählten Situationen danach abklopft ob so was möglich ist oder nicht wird die Geschichte nicht so toll finden. Ich lasse mich aber gerne auf Geschichten ein die auch mal Situationen zulassen die nicht ganz glaubhaft sind. Gerade das macht den Reiz des Lesens aus, man kann sich vom Autor auch mal in aberwitzige Lagen führen lassen.
Ich fühlte mich auf jeden Fall für einige Stunden gut unterhalten.
Rezensionen von heinoko:
Knisternd vor Spannung
Der Totensucher von Chris Karlden
Dieser Thriller hat alles, was ein guter Thriller haben muss: fesselnde Spannung, fesselnder Plot, fesselnde Protagonisten!
Die Kurzbeschreibung bringt es auf den Punkt: Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden und von seinem Job wurde er suspendiert.
In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt.
Der bedrückend gute Plot wird in relativ kurzen Kapiteln erzählt und behält von Anfang bis Ende seinen gleichbleibend fesselnden Spannungsbogen. Die Geschichte macht Windungen und Wendungen, bleibt immer wieder neu überraschend. Und da man mit Lucys Vater, dem sympathischen Ermittler Adrian Speer, mitleidet, mitfiebert, ist man als Leser in der Handlung auch emotional gefangen. Vom Prolog bis zum Buchende gibt es für den Leser kein Entkommen. Ich kann nur empfehlen: Lesen Sie selbst!
Rezensionen von manu63:
Es wird heiß
Burning Bad Boy von Adele Mann
Mit ihrer Geschichte Burning Bad Boy nimmt die Autorin Adele Mann die Leser wieder mit auf die Feuerwache in New York die ich schon im Buch Charming Bad Boy kennen lernen konnte. Dieses mal steht Danis Bruder Logan St. Clair im Mittelpunkt und er trifft auf Mia Fiore die als Feuerwehrfrau neu in die Wache kommt.
Beide entzünden sich aneinander und als noch ein Brandstifter sein Unwesen treibt, wird es brandgefährlich für alle Beteiligten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar, explizite Szenen werden geschmackvoll eingebaut und die Dialoge sind witzig und oft mit spitzer Zunge. Es ist zwar der zweite Band über die Feuerwache, er kann jedoch eigenständig gelesen werden. Wichtiges aus dem ersten Band wird an den richtigen Stellen eingebaut, ohne Langeweile bei denen aufkommen zu lassen, die das erste Buch schon gelesen haben.
Die Charaktere sind gut dargestellt und die Gedankengänge der Protagonisten lassen den Leser direkt am Geschehen teilhaben. Die Perspektiven wechseln und es ist immer gut erkennbar aus welcher Sicht erzählt wird.
Besonders gut gefallen hat mir am Schluss der Epilog der einige Jahre weiter spielt, aber darüber werde ich an dieser Stelle nichts weiter verraten. Ein Buch das mich gut unterhalten hat und das ich vorbehaltlos weiter empfehle.
Rezensionen von Nepomurks:
Ein absolut lesenswertes Buch!
Im Bann des Ozeans von Hofrichter Robert
Robert Hofrichter nimmt den Leser in seinem neuen Buch „Im Bann des Ozeans“ mit auf eine unglaublich spannende Reise in die Tiefen unserer Meere und teilt zugleich sein unschätzbares Wissen und all seine Erfahrungen mit uns. Hofrichter berührt und besticht meines Erachtens einfach immer wieder durch seinen einfühlsamen, aber dennoch informativen Schreibstil.
Die Kapitel lesen sich flüssig und man versinkt geradezu in den erzählten Geschichten. Die Inhalte werden dabei wegen der großen Vielfalt der Themen und unterschiedlichst beschriebenen Gattungen nie langweilig. Ganz im Gegenteil, je länger man liest, desto aufwühlender wird das Buch. Hofrichter zeigt als Biologe nicht nur die Schönheit und Biodiversität der Bewohner unserer Ozeane auf, er mahnt auch gleichzeitig als Naturschützer. Seine Geschichten sind ergreifend und spektakulär zugleich. Dazu präsentiert Hofrichter dem Leser noch einige seiner wohl aufregendsten und schönsten Unterwasseraufnahmen (Achtung Spoiler: Einmal abgesehen von den abgeschnittenen Haiflossen, die jedoch auch zum Themenspektrum gehören..).
„Im Bann des Ozeans“ wird seinem Titel meiner Meinung nach absolut gerecht und Robert Hofrichter hat damit ein wirklich grandioses Buch vorgelegt, das absolut zu empfehlen und lesenswert ist. Deshalb ganz klar 5 Sterne!
Rezensionen von Hexenaugen:
Spannender Auftakt der Piemont-Saga
Im Bann des Ozeans von Hofrichter Robert
Teil I der spannenden Piemont-Saga führt uns in das Valle Varaita im Nordwesten der Provinz Cuneo, die abgelegene Alta Langa und an den Golf von Neapel.
Durch die plastische Beschreibung der Landschaft meint man selbst an diesen Orten gewesen zu sein.
Die Zeit in der Edelfa sich im Kloster befand ist gut beschrieben und hat mich beeindruckt.
Das Klosterleben und das der Menschen dort wurden mir nahe gebracht und ich konnte es mir gut vorstellen.
Die Begegnung Edelas mit dem Teufel war spannend und verblüffend aber auch gruselig
Das Buch wird nie langweilig dieses liegt wohl auch am Humor der in die Geschichte eingebaut wurde.
Einige Fragen bleiben in diesem 1. Teil offen die hoffentlich im 2. Teil der Saga beanwortet werden. Ich kann den 2. Teil der Saga kaum erwarten und freue mich darauf zu erfahren wie es weiter geht.
Die etwas altmodische Sprache geben dem Buch, meiner Meinung nach, etwas Besonderes sie machen den Charme des Buches aus.
Nachdem ich Sofian, der Sarazene von Caroline Sesta gelesen hatte wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Rezensionen von Hexenaugen:
Spannender Auftakt der Piemont-Saga
Im Bann des Ozeans von Hofrichter Robert
Teil I der spannenden Piemont-Saga führt uns in das Valle Varaita im Nordwesten der Provinz Cuneo, die abgelegene Alta Langa und an den Golf von Neapel.
Durch die plastische Beschreibung der Landschaft meint man selbst an diesen Orten gewesen zu sein.
Die Zeit in der Edelfa sich im Kloster befand ist gut beschrieben und hat mich beeindruckt.
Das Klosterleben und das der Menschen dort wurden mir nahe gebracht und ich konnte es mir gut vorstellen.
Die Begegnung Edelas mit dem Teufel war spannend und verblüffend aber auch gruselig
Das Buch wird nie langweilig dieses liegt wohl auch am Humor der in die Geschichte eingebaut wurde.
Einige Fragen bleiben in diesem 1. Teil offen die hoffentlich im 2. Teil der Saga beanwortet werden. Ich kann den 2. Teil der Saga kaum erwarten und freue mich darauf zu erfahren wie es weiter geht.
Die etwas altmodische Sprache geben dem Buch, meiner Meinung nach, etwas Besonderes sie machen den Charme des Buches aus.
Nachdem ich Sofian, der Sarazene von Caroline Sesta gelesen hatte wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Rezensionen von LEXI:
Der Jennerwein wird’s schon richten!
Der Tod greift nicht daneben von Jörg Maurer
„Man nimmt Jennerwein auf den ersten Blick einfach nicht wahr. Aber seine Unauffälligkeit ist wohl sein Kapital. Ob er den Fall lösen wird?“
In seinem siebten Fall erregt ein schrecklicher Gartenunfall die Aufmerksamkeit von Kriminalkommissar Hubertus Jennerwein. Als äußerst fähiger Ermittler mit hundertprozentiger Aufklärungsquote folgt er seinem Instinkt, der ihn ein perfekt inszeniertes Verbrechen dahinter vermuten lässt.
Das Opfer, „Suderer-Bartl“ alias Professor Dr. Bertil Carlsson, kam vor Jahren aus seiner Heimat Schweden in den bayrischen Kur- und Heilort. Der anerkannte Internist konnte als ehemaliges Mitglied der Jury für den Medizinnobelpreis mit einer hochrangigen Vergangenheit aufweisen und war in seiner neuen Wahlheimat beliebt. Eine dieselbetriebene Häckselmaschine wurde dem Gartenfreund jedoch zum Verhängnis, und alles weist zunächst auf einen Unfall hin. Doch obwohl das Ermittlungsteam durch Kommissar Hubertus Jennerwein, Johann Ostler, Hansjochen Becker und Dr. Maria Schmalfuß nur äußerst spärlich besetzt ist, entdecken die polizeilichen Ermittler nach und nach Ungereimtheiten –eine Spur führt Jennerwein sogar bis nach Rumänien. Das Kernteam wird von der Rechtsmedizinerin unterstützt, die diesmal vier Sozialstundenhelfer mit fragwürdigem Hintergrund als Assistenten an ihrer Seite hat.
In einem zweiten Handlungsstrang befindet sich eine zierliche Anna Sophia in einer misslichen Lage. Von einem Schneechaos überrascht sitzt die junge Frau in einer gemieteten alten Jägerhütte in den Karpaten fest und macht einen folgenschweren Fund, dessen Tragweite ihr in keiner Weise bewusst ist.
Mit den Kapiteln um einen zunächst namenlosen Forscher und Ich-Erzähler aus Rumänien begibt sich der Autor zwischendurch immer wieder in die Vergangenheit, in der von abartigen Experimenten die Rede ist, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen und die zudem eng mit Jennerweins aktuellem Fall verbunden scheinen.
Zu guter Letzt taucht auch der schlaksige Computerfreak „Motte Viskacz“ aus dem Vorgängerband wieder auf und strotzt vor krimineller Energie. Er braucht einen Job als Tarnung für seine schmutzigen Geschäfte – und lässt sich mit den falschen Leuten ein. Sein wiederholtes Zusammentreffen mit einer auffälligen jungen Frau kann kein Zufall sein und weckt das Misstrauen des Computer-Nerds.
Neben dem polizeilichen Ermittlerteam tauchen auch der Ortspolitiker Toni Harrigl und Michl Wolzmüller aus den Vorgängerbüchern in einer kleinen Nebenrolle auf. Michl Wollzmüller wird vom Jennwerein-Team bei schwierigen Fällen mittlerweile als Polizeizeichner engagiert, und natürlich darf in diesem Buch auch das ehemalige Bestattungsunternehmerpaar Ignaz und Ursel Grasegger nicht fehlen.
Der einnehmende und lockere Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik haben mir wieder einmal ausgezeichnet gefallen. Der vorliegende Kriminalfall beruht gemäß Autor auf einer wahren Begebenheit und konfrontiert den Leser mit zum Teil äußerst unappetitlichen und schaurigen Details. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und ich freute mich auch in diesem Band über ein Wiedersehen mit den aus den Vorgängerkrimis bekannten Figuren.
Ich habe die Lektüre des siebten Falles aus der Feder des bayrischen Krimiautors Jörg Maurer sehr genossen und kann „Der Tod greift nicht daneben“ jedem Liebhaber von humorvollen und unterhaltsamen Regionalkrimis weiterempfehlen. Ich freue mich bereits auf Band acht dieser Reihe!
Rezensionen von Rebecca1493:
Das gewisse Etwas hat gefehlt
Der Tod greift nicht daneben von Jörg Maurer
Der junge Mann auf dem Titelbild ist als Eye-Catcher sehr gut geeignet. Er strahlt ein gewisses Maß an Sexappeal aus und ist gar nicht so weit von meiner Vorstellung von Tahoe entfernt. Allerdings wirken seine Haare etwas zu dunkel, könnte aber auch an der schwarz-gräulich-weißen Farbkonstellation liegen.
Da es einige positive Stimmen aus meinem näheren Freundeskreis zu diesem Buch gegeben hat, wollte ich der Geschichte eine Chance geben. Von der Autorin selbst hatte ich schon einige Romane durch den LYX-Verlag zumindest optisch wahrgenommen, allerdings noch keines ihrer Werke gelesen.
Dass es sich bei "Ladies Man" um eine Art Spin-Off der "Saint"-Reihe handelt, war in meinen Augen nicht wirklich aus dem Klappentext hervorgegangen. Da das Buch einen etwas unvermittelten Einstieg hat, der sich vermutlich mit den Vorkenntnissen aus den bisherigen Teilen leichter gestaltet hätte, wäre ein etwas eindeutigerer Klappentext hilfreich gewesen. Allerdings werden einige Szenen, die sich bereits zwischen Tahoe und Gina abgespielt haben, nochmal als eine Art Rückblende erzählt, sodass man schnell versteht, wie sie sich einander bereits auf eine doch recht innige Art kennengelernt haben.
Die Bezeichnung als "bester Freund" im Klappentext finde ich etwas irreführend, denn zu Beginn des Buches sind die beiden höchstens voneinander angezogen und entwickeln erst im Verlauf der Geschichte eine innige Freundschaft.
Den Schreibstil bzw. die Übersetzung fand ich teilweise etwas anstrengend. Manchmal bestanden Kapitel nur aus einer Aneinanderreihung von alltäglichen Ereignissen ohne wirklich Gefühle zu vermitteln oder die Handlung entscheidend weiter zu bringen. Andererseits waren mir die Gedankengänge und Unterhaltungen ab und an zu sprunghaft, sodass ich nicht immer gleich verstanden habe, um was es eigentlich ging. Außerdem war mir die Handlung leider eine Spur zu vorhersehbar.
Insgesamt war die Geschichte ganz nett, aber umgehauen hat sie mich nicht. Vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an Tahoe und Gina. Mir hat das gewisse Etwas, der "Wow"-Effekt gefehlt! So war es eine netter Liebesroman für Zwischendurch, aber nicht mehr!
Fazit: Nicht schlecht, aber die Geschichte war für mich teilweise zu sprunghaft - das gewisse Etwas hat gefehlt
Rezensionen von heinoko:
Vor diesem Buch muss gewarnt werden!
Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman
Lesen Sie dieses Buch nicht, wenn Sie hungrig sind! Lesen Sie es nicht, wenn Sie Süßes mögen! Lesen Sie es nicht, wenn Sie jeden Monat an Weight Watchers Geld bezahlen!
Der Klappentext erzählt ausführlich vom Inhalt: Samantha hat immer von der großen weiten Welt geträumt. Das Landleben auf dem Hof ihrer Eltern nahe des Lake Michigan erschien ihr eintönig und beschwerlich.
Doch ihr aktueller Job in einer angesagten Patisserie in New York ist nicht so toll, wie sie es erhofft hatte. »Chef Dimple«, wie sich ihr Boss nennen lässt, ist ein eitler Choleriker und aufgeblasener Angeber, der seine Mitarbeiter ausbeutet und keinen Respekt vor Sams Backkünsten hat. Ihm ist es egal, wie die Kuchen seines Ladens schmecken, Hauptsache er sieht im Fernsehen gut damit aus. Als ein Streit mit ihm eskaliert, wirft Sam das Nudelholz für immer hin und fährt nach Hause - sehr zum Bedauern des netten Lieferanten Angelo Morelli.
Sams Familie ist froh über den unerwarteten Besuch. Alle sind schon aufgeregt, denn das 100-jährige Jubiläum des Obsthofs steht bevor, das mit dem 75. Geburtstag von Sams Großmutter zusammenfällt und groß gefeiert werden soll. Sam hilft überall mit, backt mit Mutter und Großmutter Cider-Donuts, Kirschkuchen und Apfeltaschen für den Hofladen und versucht sich über ihre Zukunft klarzuwerden. Das wird nicht leichter, als sowohl Angelo als auch ein neues New Yorker Jobangebot in Michigan eintreffen. Ist sie eigentlich damals vor etwas davon gelaufen, als sie in die Großstadt zog? Wo fühlt sie sich wirklich zu Hause?
Während des Sommers, in dem sie mit den Frauen ihrer Familie zusammenarbeitet, erfährt sie viel über die Generationen vor ihr und findet Trost in den überlieferten alten Rezepten. Mit dreizehn hatte sie genau wie ihre Mutter und ihre Großmutter ein Holzkästchen für die besten geheimen Familienrezepte und den Schlüssel dazu geschenkt bekommen. Wird dieser Schlüssel ihr am Ende Glück bringen?
Durch das gesamte Buch zieht sich ein unglaublicher Duft – nach frisch Gebackenem, nach Genuss pur. Noch nie habe ich eine so sinnliche Beschreibung von Schlagsahne gelesen. Und gelernt, dass nicht alles perfekt sein muss, auch „Außenseiter“ schmecken gut. Durch die Erzählweise in verschiedenen Zeitsträngen liest sich das Buch lebendig, abwechslungsreich. Allerdings konnte ich mit Samantha nicht wirklich warm werden. Mir sind ihre Denk- und Handlungsweisen psychologisch wenig nachvollziehbar geblieben, die Handlung bietet wenig Überraschung, ist vorhersehbar. Dafür habe ich ohne Ende geschwelgt in den herrlichen, ausführlichen Familien-Rezepten, in den sinnlichen Schilderungen der Backvorgänge. Das allein schon war das Lesen wert!







