Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.
Die Jugend Jesu von Jakob Lorber
Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.
Johannes, das grosse Evangelium von Jakob Lorber
Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von Harakiri:
3,5 Sternchen
Der Kreidemann von Tudor C.J.
30 Jahre liegen zwischen dem Unfall und dem Mord an einem Mädchen und der Gegenwart. Durch einen Besuch werden die damaligen Ereignisse wieder aufgewühlt und Eddie kommt darauf, dass sich damals vielleicht alles doch ganz anders abgespielt haben könnte.
Zwei Erzählstränge, der von 1986 und der von 2016 wechseln miteinander ab und bringen Spannung in die Handlung.
Denn natürlich enden die Abschnitte jeweils mit Cliffhangern.
Teilweise erinnert die Handlung an Szenen aus Stand by me. Sommerferien, gelangweilte Jugendliche, Jugendbanden und ein Mord. Aber das ist ja nicht verkehrt, die Handlung geht dann ja eigene Wege. Allerdings wirkt der Titel etwas verwirrend. Verwirrt hat uns die Autorin dann aber durch ihre Erzählweise auch ein wenig. Sie lässt den Leser glauben und dann gibt es doch noch eine große Wendung im Buch. Ganz ganz toll fand ich die letzten beiden Absätze, auch wenn ich dieses Stilmittel schon in einem Buch gelesen hatte, aber die brachten mich dann echt zum Schmunzeln.
Die Handlung ist von Anfang an fesselnd. Der Jahrmarktsunfall wurde sehr plastisch geschildert und auch Eddies Reaktion darauf klang plausibel. Verschiedene Zufälle führen dann zu den Ereignissen in der Vergangenheit, die Eddie in der Gegenwart noch einmal aufdröselt. Hier kann man sich dann auch die Frage stellen, was der Schlag eines Schmetterlingsflügels so alles bewirken kann. Allerdings lässt in der Mitte die Spannung dann wieder etwas nach und die Schilderungen der Jungs fand ich manchmal etwas zäh, zumal Eddie mit seinen 12 Jahren mir viel zu vernünftig, zu erwachsen, erschien.
Fazit: Das Buch lässt sich schnell lesen, ist durch die zwei Erzählebenen auch recht spannend, lässt nur manchmal etwas Tempo vermissen.
Rezensionen von Caroline :
Holly und Venom gehen auf die Jagd
Gilde der Jäger - Engelsgift von Nalini Singh
Knapp 4 Jahre sind vergangen, seit Holly vom Erzengel Uram angegriffen und beinahe umgebracht wurde. Nur durch viel Glück überlebte sie die Attacke und lange, qualvolle Jahre des Selbsthasses liegen hinter ihr. Denn der grausame Engel hat sie verändert, von Grund auf. Sie ist kein normaler Mensch mehr, aber auch kein richtiger Vampir.
Sie ist anders, einzigartig und vor allem gefährlich. Da niemand ihre neue Persönlichkeit richtig einschätzen kann, hält Holly Abstand von anderen Personen. Vor allem ihre Familie leidet sehr unter dieser Entfremdung.
Um niemals die Kontrolle zu verlieren, trainiert sie ihre neuen Fähigkeiten, eisern. Mit Janvier, Ashwini und Honor. Nach etlichen Monaten Abwesenheit stößt auch Venom wieder zum Team. Lange konnte er Hollys Entwicklung nur von der Ferne beobachten. Sie strahlt eine neue Stärke aus, die ihn reizt, denn ihm ist bewusst, dass sie keinem Wesen auf der Welt gleicht, so wie er selbst. Somit wird sie zum Ziel von Kopfgeldjägern. Eine ungeheure große Summe wurde ausgesetzt, um sie lebend zu fangen.
Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach den Drahtziehern. Ein ungleiches Paar, Venom über 300 Jahre alt, in sich ruhend, erfahren. Holly, neu geschaffen und unberechenbar in ihren Reaktionen.
Wie hat es mir gefallen?
Meine Begeisterung für die Autorin und die Reihe hat am Wochenende bei der Loveletter Convention in Berlin wieder unheimlichen Aufschwung bekommen. Dabei brauche ich keine zusätzlichen Überredungskünste, um ein Buch von Nalini Singh zu lesen.
„Engelsgift“ ist Band 10 der Gilde der Jäger Reihe. Die Handlung spielt fast zeitgleich wie Teil 9, als Raphael und Elena bei einem Treffen im Orden der Luminata weilen.
Hollys Schicksal verfolgen wir nun schon seit Band 1. Ihr Martyrium ging mir stets zu Herzen und ich wartete ständig auf neue Informationen von ihr. Wir erlebten sie in ihren furchtbarsten Momenten, während ihrer schlimmsten Tiefen und nun dürfen wir ihre Wiederauferstehung verfolgen. Holly kämpft um ein eigenständiges und freies Leben. Ihre früheren Pläne von einem Studium rund um Design und Mode sind zerplatzt und erscheinen ihr so weit weg, Träume einer jungen, unerfahrenen Frau, die es so nicht mehr gibt. Aber in ihrem Inneren lodert das Feuer immer noch. Das beweisen ihre mit Blümchen und Glitter verzierten Schuhe und Jacken. Sie will sich unter allen Umständen ihren Platz in der Welt sichern.
Ihr zur Seite steht Venom. Ein Vampir, der weiß, wie sich Holly fühlt. Um seine Erschaffung ranken sich Gerüchte, denn nicht nur seine ungewöhnlichen Augen sondern auch seine Bewegungen zeugen davon. Als einer von Raphaels Sieben eilt ihm sein Ruf voraus, ein einmal ins Auge gefasste Ziel auf jeden Fall zu erreichen. Sein Jagdinstinkt ist legendär! Seine Persönlichkeit zeigt er jedoch nur einem ausgewählten Freundeskreis. Auch Holly darf immer wieder kleine Blicke darauf werden. Ein Privileg, das sie anfangs gar nicht richtig zu schätzen weiß und erst im Laufe der Zeit als wertvolles Geschenk in Empfang nimmt.
Da Holly verfolgt wird, versuchen sie und Venom die Strippenzieher zu entlarven und die Hintergründe zu ergründen. Denn eigentlich sollte niemand um ihre ungewöhnliche Wandlung Bescheid wissen. Jemand in ihrer Umgebung muss Gerüchte verbreitet haben.
In diesem Buch gibt es auch ganz besondere Augenblicke, die mir wieder einmal zeigen, warum ich diese Reihe so gerne mag. Neben Loyalität gibt es tiefere Einblicke in die Freundschaft zwischen Dmitri, Venom und Illium. Ein Wettrennen der besonderen Art wird mir lange in Erinnerung bleiben. Unbändige Freude und jugendlicher Leichtsinn bei „alten“ Engeln und Vampire zu beobachten, ist einfach unbezahlbar.
Ich lese Nalinis Bücher unheimlich gerne. Ich genieße es in ihre Welten einzutauchen. Fühle mich von der ersten Seite an zu Hause. Sie haucht den Figuren Leben ein, wie kaum eine andere Autorin. Ihre Liebe zu den Charakteren spürt man in jedem Satz. Selbst nach so langer Zeit sehne ich mich nach der Fortsetzung und es geht weiter am 30. Oktober mit „Archangel‘s Prophecy“.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von HuHu:
Danke, Oide!
Om, Oida! von Karel Eva
Ich mache kein Yoga und habe dankend abgelehnt, als mir eine Freundin das Buch von Eva Karel in die Hand drücken wollte. Nicht nur dieser Freundin, sondern auch der Autorin mein von Herzen kommendes: Danke, Oide!
Om, Oida! ist so gut und humorvoll geschrieben, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Keine Seite ohne Lacher und jede Seite Lebensfreude versprühend. Dazwischen ansprechende Bilder und insgesamt total schönes Design sowie gute Qualität.
Ach ja, Yoga kommt auch vor, aber nicht die Art, vor der ich mich bisher so erfolgreich gedrückt habe. Yoga war "so gar nicht meins", könnte es aber dank Eva Karels erfrischendem Blick darauf durchaus noch werden. Vorher werde ich sicher nochmals (und immer wieder) das Buch lesen, weil es so wunderbar ist.
Was ich in Zukunft zelebrieren werde ist die Gewissheit, dass nichts perfekt sein kann, vor allem Menschen (also auch ich) nicht, und das ist gut so. Es lebe das (glückliche) Scheitern!
Rezensionen von Nepomurks:
Tolles Buch!
Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode von Jasmin Arensmeier
Jasmin Arensmeier zeigt in ihrem Buch „Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode“ wirklich sehr umfangreich und ausführlich, wie man sich sein ganz eigenes und individuelles Journal erstellen kann. Man mag sich vielleicht fragen, was denn überhaupt die „Bullet-Methode“ oder generell ein ‚Journal‘ ist?! Kurz gefasst handelt es sich um eine Mischung aus Kalender, Tages- / Wochen- oder Monatsstrukturierung und Tagebuch – je nach eigenem Bedarf oder Geschmack – in einer klaren und übersichtlichen Darstellungsform.
Beispielbilder findet man dazu in der Leseprobe oder auch im Internet.
Jasmin Arensmeier jedenfalls gibt in ihrem Buch sehr viele brauchbare und tolle Tipps, wie die persönliche Gestaltung leichter fällt. Sie geht auf die verschiedenen Benutzungsmöglichkeiten genauso ein wie auf farbliche / grafische Gestaltung. Ich fand die Anleitungen und Vorschläge eigentlich durchweg ziemlich toll. Ob nun fixe Termine, Planungen, Gewohnheiten, wichtige Vorkommnisse, Aufgaben, Stimmung, Wetter oder einfach nur die Farbwahl der getragenen Klamotte des Tages – es bleibt jedem völlig frei überlassen, was man in das eigene Journal hineinpacken möchte. Dazu gibt Jasmin Arensmeier definitiv ausreichend Tipps und Vorschläge. Das Buch ist in sich recht gut strukturiert, beinhaltet viele Bilder und Beispiele, gibt jede Menge Anleitungen – ob nun zur generellen Grund-Strukturierung des Journals, dem Aufbau oder der Art der Darstellungsweise (rund, kalendarisch, eckig / mit und ohne Verzierung, etc.). Dazu kommen noch Schriftarten, Verschönerungstipps durch diverse Linienarten (gepunktet, mit Blümchen, gerade, gezackt, etc.) oder auch Rahmen. Auch auf die jeweils benötigten Utensilien wie Stifte, Farben, Lineale, Vorlagen, etc. wirft Jasmin Arensmeier einen Blick. Sie arbeitet sich intensiv durch alle Themenblöcke, weshalb letztlich jeder für das eigene und persönlich gestaltete Journal fündig werden dürfte. Selbst Vorlagen zum „Basteln“ eines eigenen Heftes sind per Abbildung enthalten. Also ich finde, mehr kann man von einem Buch wie diesem absolut nicht erwarten. Jasmin Arensmeier hat meiner Meinung nach bestmöglich alle denkbaren Tipps bedacht, diese gut verständlich und leicht umsetzbar beschrieben, so dass es nur noch an jedem selbst liegt, die Inhalte oder Vorschläge für‘s Erste anzuwenden oder auszuprobieren. Mir gefällt das Gesamtpaket im Buch und ich würde es deshalb auch absolut weiterempfehlen!
Rezensionen von LEXI:
Hochsensible im Beruf – wie empfindsame Menschen leben und arbeiten
Hochsensible im Beruf von Brigitte Schorr
Aufgrund der interessanten Thematik und dem vielversprechend klingenden Titel war ich äußerst gespannt auf diese aktuelle Neuerscheinung von Brigitte Schorr. Meine Erwartungshaltung war zudem auch angesichts meiner vorangehenden Lektüre „Hochsensible in der Partnerschaft“ aus der Feder dieser Autorin entsprechend hoch.
Brigitte Schorr beschäftigt sich im vorliegenden Buch mit dem Berufs- und Arbeitsleben hochsensibler Menschen. Sie bringt sowohl eigene Erfahrungen, als auch jene ihrer Klienten mit ins Buch ein und gibt praxistaugliche Ratschläge. In jedem einzelnen Kapitel führt sie zudem hilfreiche Fragen zur Selbstbeobachtung an. In ihren Ausführungen geht die Autorin auf die Grundzüge der Hochsensibilität ein, führt geschichtliche Hintergründe an erläutert relevante Begriffe zu diesem umfangreichen Thema. Sie schreibt über typische Denk- und Verhaltensmuster, geht näher auf die Aspekte des Perfektionismus ein und konzentriert sich dann etwa ab der Hälfte dieses Buches auf das Berufsleben. Hierbei beginnt sie mit dem Einstieg in einen Beruf, was speziell für junge Leser zu Beginn ihres Arbeitslebens oder für deren Umfeld (Eltern, Verwandte, Lehrer) interessant ist. Brigitte Schorr geht auf verschiedene Berufsfelder ein und beleuchtet die Vor- und Nachteile. Doch auch die Sinnfrage, Teamwork, Potenzialentfaltung, Selbstwert und Selbstvertrauen oder aber existenzielle Probleme infolge von Arbeitslosigkeit werden hier behandelt. Der Autorin ist es ein wichtiges Anliegen, eine ausgewogene Balance zu halten – an diesem Punkt spricht sie die Themenbereiche Ermüdung, Erschöpfung, Mobbing und Burnout an.
Obgleich ich bereits einige Bücher zum Thema „Hochsensibilität“ las, konnte ich immer noch interessante Aspekte und hilfreiche Tipps für mich entdecken. Besonders Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigen, werden die Fragebögen am Ende dieses Buches vermutlich als große Hilfestellung empfinden. Ich persönlich hätte mir jedoch einen noch stärkeren Fokus auf das Berufsleben hochsensibler Menschen sowie noch tiefer ins Detail gehende Praxistipps gewünscht.
Fazit: Mit „Hochsensible im Beruf“ durfte ich ein neues, interessantes Werk der Autorin Brigitte Schorr kennenlernen, welches mir durchaus auch neue Aspekte zum umfassenden Thema Hochsensibilität lieferte. Ich empfand dieses Buch als bereichernde Lektüre, die ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von spozal89:
Backen aus Liebe für jemanden
Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman
Backen ist Liebe, diese Lektion hat Sam schon als Kind gelernt. Mit dreizehn hat sie, wie ihre Mutter und ihre Großmutter vor ihr, ein Holzkästchen mit den besten geheimen Familienrezepten dazu geschenkt bekommen. Für ihren Boss jedoch ist Backen nur ein Mittel zum Zweck. Ihm ist es egal, wie es in seinem angesagten New Yorker Laden schmeckt, nur seine Karriere als TV Star ist ihm wichtig.
So hat er für Sams Kreationen nur abschätzige Bemerkungen übrig und zwingt sie, Torten und Kuchen strikt nach seinen Vorgaben herzustellen. Sam kündigt und nimmt den nächsten Flieger nach Hause. Ihre Familie ist froh über den überraschenende Besuch, denn es gibt viel zu tun rund um den Obsthof der Familie. Sam hilft überall mit und denkt über ihre Zukunft nach. Das wird nicht leichter, als aus New York sowohl ein attraktiver Mann als auch ein neues Stellenangebot bei ihr eintreffen. Wo fühlt sie sich wirklich zu Hause?
"Weil es dir Glück bringt" ist mein drittes Buch, dass ich von der Autorin Viola Shipman gelesen habe. Ich liebe ihren lockeren, liebevollen und detailierten Schreibstil und ich versinke regelrecht in ihren Büchern.
Dieses Buch ist ihrer Großmutter gewidmet, da diese Viola zum Backen animiert hat. Ich fand genau diese Liebe zu ihrer Großmutter und dem Backen hat sich komplett durchs ganze Buch gezogen und man hat richtig Lust bekommen gleich selbst loszulegen. Nach dem Ende eines jeden Leseabschnittes (11 insgesamt + Epilog) war ein Rezept vermerkt, passend zum jeweiligen Kapitel. Die Rezepte klingen alles super lecker und ich werde sicher das ein oder andere probieren. Gerne hätte ich fünf Sterne vergeben, aber leider hat mich Sam mit ihrerm ewigen Gefühls hin und her manchmal echt ein wenig genernt und teilweise war es mir an manchen Stellen zu übertrieben viel Liebe und Glaube an Zeichen von Gott. Ansonsten aber bin ich richtig in der Welt von Michigan versunken und würde gerne selbst Mal die Obstplantage der Familie Nelson besichtigen. Man spürte auf jedenfall bei jedem Satz die Liebe zur Familie und zum Landleben.
Ein wirklich berührender Roman, der mir die Liebe zum Backen wieder näher gebracht hat. Auch wenn er mir wie gesagt an manchen Stellen Too much war, würde ich auf jedenfall eine klare Leseempfehlung aussprechen. Der perfekte Sommerroman, gepaart mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen (man bekommt nämlich defintitiv Hunger beim Lesen).
Rezensionen von KimVi:
Konnte mich leider nicht ganz überzeugen
Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman
Juliana ist mit ihrem Mann in seinen Heimatort Zwirnbach gezogen. In dem kleinen Örtchen fühlt sie sich sehr wohl, denn auch ihre Schwiegereltern leben in der Nähe und sind immer gerne bereit, Juliana und ihren Mann spontan zum Essen einzuladen. Neben ihrer Arbeit als Unternehmensberaterin, bleibt Juliana deshalb auch viel Zeit, sich mit ihrem liebsten Hobby, der Ahnenforschung, zu beschäftigen.
Als sie das Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie bei einem Vorfahren ihres Mannes über einen geheimnisvollen Eintrag. Denn dieser wurde 1902 , kurz nach dem Tod seiner Frau, erhängt aufgefunden. War es Selbstmord oder steckt mehr dahinter? Juliana beginnt Nachforschungen anzustellen und sucht Nachkommen des damals Verstorbenen auf. Dabei stößt sie allerdings nicht immer auf Wohlwollen. Es hat sogar den Anschein, dass jemand ganz und gar dagegen ist, dass Juliana weiter in den alten Geschichten gräbt, denn plötzlich wird sie bedroht. Doch davon will sie sich nicht einschüchtern lassen.....
In diesem Krimi beobachtet man mal eine ganz andere Ermittlerin. Denn Juliana ist Ahnenforscherin und stolpert eher zufällig über einen Hinweis, der sie dazu anregt, den alten Todesfall genauer unter die Lupe zu nehmen. Man merkt sofort, dass die Autorin sich selbst sehr gut in der Ahnenforschung auskennt, denn man erfährt ganz nebenbei, welche Möglichkeiten es zur Erforschung der Ahnen gibt und wie und wo man überhaupt fündig werden kann, wenn man in der Vergangenheit graben möchte.
Juliana wirkt sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere, mit denen man es im Verlauf der Handlung zu tun bekommt, wirken lebendig, sodass man sich die Personen mühelos vorstellen kann. Der Schreibstil ist außerdem sehr flüssig und angenehm lesbar. Die Beschreibungen der Handlungsorte sind ebenfalls gelungen. Dadurch hat man das kleine Örtchen Zwirnbach beim Lesen spontan vor Augen. Die Grundvoraussetzung für einen Krimi, der keine ganz alltägliche Ermittlerin zu bieten hat, sind also gelegt.
Die Handlung ist auch weitestgehend interessant. Es gibt immer wieder Überraschungen, die Juliana in der Vergangenheit ausgräbt. Doch leider hält sich die Spannung ein wenig in Grenzen, denn die Handlung, die durchaus ihre Reize hat, plätschert eher gemächlich vor sich hin. Im Vordergrund steht die Ahnenforschung, wer daran besonders interessiert ist, wird hier voll auf seine Kosten kommen und begeistert sein. Die Auflösung ist ebenfalls schlüssig, sodass keine Fragen offen bleiben.
Krimis gehören ja zu meinen Favoriten und deshalb fand ich die Idee, mal eine Ahnenforscherin bei Ermittlungen zu beobachten, äußerst reizvoll. Die Umsetzung hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, wie erhofft. Denn für meinen persönlichen Geschmack waren die Hintergrundinformationen zur Ahnenforschung schon fast zu detailliert, auch wenn ich zugebe, dass sie sicher hilfreich waren, um Julianas Vorgehen nachzuvollziehen. Dennoch ging die Ausführlichkeit für mich zu Lasten der Spannung, denn ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte relativ ruhig vor sich hin plätschert. Ich habe diesen Krimi durchaus interessiert verfolgt, doch ein echtes Highlight war er für mich leider nicht. Deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala drei von fünf möglichen Sternchen.
Rezensionen von manu63:
Orchidee
Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman
Eine Kurzgeschichte des Autors Lyl Boyd trägt den Titel Orchidee. Anne hat einen neuen Job, zieht in eine neue Stadt und auch eine neue Liebe kreuzt ihren Weg. Doch das Glück wird überschattet.
Der Schreibstil der Geschichte wirkt auf mich distanziert und aufzählen und auch etwas kühl. Eine interessante Mischung die mich in den Sog der Geschichte gezogen hat.
Auch den Hinweis auf das Buch Das Mädchen Orchidee der Autorin Pearl S. Buch fand ich passend, dafür muss man dieses Buch jedoch kennen um den Hinweis in Gänze zu verstehen. Eine Kurzgeschichte die das Thema Liebe und warum sie manches mal hinfällt und doch wieder aufstehen will ganz gut eingefangen hat.









