Kunden em pfehlungen
Rezensionen von MelE:
Children of Blood and Bone - Magisch?
Children of Blood and Bone - Goldener Zorn von Tomi Adeyemi
"Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" wurde mir über Netgalley zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle. Mir ist es daher möglich meine Rezension schon vor dem Erscheinungstermin des Buches zu veröffentlichen.
Ich war sehr gespannt auf die Story, da das gelungene Cover und der Klappentext magische Momente versprach.
Magie war geballt vorhanden, auch wenn diese erstmal unterdrückt wird. Irgendwann entlädt sie sich dennoch und dies konnte dann letztendlich überzeugen, obwohl ich leider auch einige Mängel wahrnehmen konnte. Die Autorin bedient sich einiger Protagonisten, die in ihrer Unterschiedlichkeit brillieren sollen. Dies ist nicht gänzlich gelungen, da der Plot zwar gelungen ist, aber die vielen Abenteuer einfach zu übertrieben wirken und meist einen guten Ausgang haben. Es ist oftmals sehr brutal und wenig bejahend. Schöne Augenblicke sind selten und oftmals wirkt es auf mich zu brutal. Es ist ein Kampf um die Magie. Eine Magie, die so viel Angst einflößt, dass der König über Leichen geht und dabei weder Frauen noch Kinder verschont. Dies erfährt auch Zèlie, die ihre Mutter schon früh verloren hat und ihre Trauer und ihre inneren Kämpfe immer noch mit sich trägt. In "Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" treffen unterschiedliche Familienverhältnisse aufeinander, die nicht unbedingt harmonieren. Jeder Mensch wird geprägt durch Erleben und Erziehung, was sehr deutlich hervorgehoben wird.
Der Hype, der um das Buch gemacht wird ist definitiv nachvollziehbar, aber es muss natürlich auch den Lesegeschmack des Lesers treffen. Ich fühle mich leider nur bedingt angesprochen und nachdem ich das Für und Wider abwäge, würde ich das Buch zwar weiterempfehlen, aber eben auch darauf hinweisen, dass es eben auch passieren kann, dass die Brutalität der Story die magischen Momente aufheben kann und daher einen Qualitätsverlust aufweisen könnte. Das Ende ist ansprechend und macht natürlich neugierig auf den zweiten Band der Reihe. Ich werde diesen, wenn es mir möglich ist definitiv lesen wollen, da die Story ein hohes Potential entwickeln könnte und mich dann doch begeistert zurücklässt. Es ist definitiv ganz viel Luft nach oben.
★★★★ (3,5 Sterne)
Rezensionen von manu63:
After Work
After Work von Simona Ahrnstedt
After Work von der Autorin Simona Ahrnstedt ist auf den ersten Blick ein Liebesroman und entpuppt sich dann zu einem durchaus kritischen Roman, der einige Aspekte der heutigen Zeit aufnimmt die in Schieflage sind. Die Hauptpersonen Adam und Lexia treffen das erste Mal in einer Bar aufeinander und Lexia hat schon mehr getrunken als üblich und so verwickeln sich beide in ein Gespräch in dem Lexia sehr offen über einige Probleme spricht, die sie bei ihrer Arbeit bewegen.
Die Werbeagentur in der sie arbeitet wurde verkauft und es gibt einen neuen Geschäftsführer den noch keiner kennt und der Abend endet mit einem Kuss und eine blamablen Situation. Entsetzt muss Lexia am nächsten Tag feststellen das Adam ihr neuer Boss ist und zu allem Unglück knistert es gewaltig zwischen ihnen.
Die Geschichte könnte als normaler Liebesroman mit Hindernissen und späteren Happy End weiter gehen, doch nun werden Themen wie Übergewicht, das Frauenbild in der Werbung und übergriffige Männer mit eingebaut. An einigen Stellen in der Geschichte hatte ich den Eindruck die Autorin möchte möglichst viel dieses Stoffes in den Roman packen, aber letztendlich hing alle zusammen und wurde gut verwoben. Die Charaktere reiften im Laufe der Geschichte und durch deren Gedankengänge konnte man auch als Leser dieses reifen gut mitverfolgen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lexia und Adam erzählt und es ist immer gut gekennzeichnet wenn die Perspektive wechselt. Charmante Nebenrollen ergänzen die Handlungen gut und auch die negativ belegten Rollen kommen glaubhaft zur Geltung.
Die körperlichen Szenen zwischen Lexia und Adam nehmen einen eher kleinen Raum ein und werden nicht in voller Breite erzählt, da bleibt sehr viel Raum fürs eigene Kopfkino.
Insgesamt gesehen ein Buch das mich angesprochen hat und das mit einem überraschenden Thema, das ich nach dem Klappentext so nicht erwartet hätte, meine Lesefreude geweckt hat. Wer einen normalen Liebesroman erwartet wird enttäuscht sein, denn die Liebesgeschichte nimmt einen eher kleinen Raum ein. Wer sich mit dem Thema Mobbing und dem Bild der Frau in der Werbung anfreunden kann, wird sich sicherlich gut unterhalten fühlen.
Rezensionen von manu63:
Gut eingefangener Zeitgeist
Das Jahrhundertversprechen von Richard Dübell
Mit dem Buch Das Jahrhundertversprechen schließt der Autor Richard Dübell seine Jahrhundertsturm Trilogie ab. Die Familie von Briest hat den ersten Weltkrieg überstanden aber das Gut steht kurz vor dem Bankrott. Sie durchleben die Zeit der Weimarer Republik und das Aufkommen der Nationalsozialisten.
Max Brandow wird von den von Briest vor einem Leben in der Gosse bewahrt und ihn bindet ein Versprechen an die von Briests, so sind die Schicksale aller miteinander verwoben und auch die alte Feinschaft mit der Familie von Cramm erlebt einen neuen Höhepunkt.
Dem Autor ist es gelungen den Zeitgeist gut einzufangen und das Erstarken der Personen rund um die Nationalsozialisten glaubhaft darzustellen. Die Charaktere der Hauptpersonen wachsen an ihren Aufgaben und persönlichen Niederlagen und Triumphe. Da man als Leser Einblick in die Gedankengänge der Protagonisten erhält, werden viele Handlungen verständlich und die Geschichte gewinnt an Tiefe.
Die Rennszene der damaligen Zeit nimmt einen Teil der Geschichte ein und ist interessant mit eingebaut, einige geschichtliche Personen sind mit eingewoben und geben dem Roman einen persönlichen Anstrich und ich habe mehrfach nach Informationen zu diesen Charakteren gesucht.
Der Erzählstil ist interessant und flüssig und ich habe mich an keine Stelle gelangweilt, sondern war animiert weiter zu lesen. Selbst wer die beiden Vorgängerbände nicht kennt, wird gut in die Geschichte finden, da es immer wieder kleine Informationen zur Vorgeschichte gibt, die aber nicht ausufern und Kenner der beiden ersten Bände langweilen würden.
Interessant und informativ fand ich auch die kleinen geschichtlichen Erklärungen der jeweiligen Situation und die Auswirkungen die einige Ereignisse hatten. Dabei ist es dem Autor gelungen in knappen Worten die damalige politische Lage zu umreißen und den Leser an die Lage der Bevölkerung heranzuführen.
Insgesamt ist Das Jahrhundertversprechen ein gelungener Ausflug in die Zeit von ca. 1920 bis 1930.
Rezensionen von Gaby 2707:
Jetzt weiß ich (fast) alles über Sex
Paula kommt von Lambert Paula
Susanne Frömel kenne ich als Paula Lambert aus der ZDFKultur-Serie Im Bett mit Paula, wo sie sich mit verschiedenen Promi-Männern über Sex ausgetauscht hat. Auf SIXX läuft immer noch Sex und Gute-Nacktgeschichten, die ich mir hier und da mal anschaue. Da wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.
Es ist in meinen Augen auch kein Sachbuch, sondern eine Auflistung verschiedenster Fragen aus dem sexuellen Bereich, die Paula, manchmal mit einem Augenzwinkern, beantwortet.
Ausserdem finde ich, dass die Zielgruppe dieses Buches eher die Frauen sind. Die Männer kommen hier etwas zu kurz, finde ich.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert:
1. Die Basics – gut zu wissen - da ist vieles dabei, was man schon weiß, aber man kann auch hier noch was lernen.
2. Sextechniken – wie geht das auch hier gibt es das ein oder andere, was ich noch nicht wusste bzw. kannte
3. Normal? Normal! - was ist schon normal da habe ich mich gefragt: Sind wir wirklich so verklemmt, wie wir hier manchmal dargestellt werden? Oder ist das nur die Eisbergspitze?
Unter diesen drei Rubriken wird alles behandelt, was ich schon immer über Sex wissen wollte – oder auch nicht.
In ihrer lockeren, offenen und ehrlichen Art schreibt sie über die verschiedensten Themen, die Frau interessiert. Beantwortet Fragen, bei denen ich manchmal denke: Weiß die das wirklich nicht? Oder sind wir wirklich heute noch so gehemmt? Paula gibt Tipps, verrät kleine Tricks und versteht es mit dem ihr eigenen Humor, dass dies in keinen Fall peinlich oder ordinär wirkt.
Besonders gut haben mir die kleinen Geschichten gefallen, die Paula am Set zu ihrer TV-Sendung passiert sind und von denen sie hier erzählt. Man glaubt es kaum – es gibt nichts, was es nicht gibt – einfach herrlich
Durch die kurzen übersichtlichen Kapitel kann man dieses Buch auch einfach immer mal zwischendurch aufschlagen.
Paula kommt – das ehrlichste Sex-Buch der Welt – für jung und alt – mir hat es teils lehrreiche, teils unterhaltsame Stunden gebracht.
Rezensionen von rewareni:
Die Reise geht weiter
Die geheime Blutreliquie von Elisabeth Heiß
Templer werden zur Zeit verhaftet und gefangen genommen, so auch sein Mentor und Meister des Geheimordens, Pierre Borgandion, dem es sogar in seiner Gefangenschaft gelingt, mit seinen Visionen Kontakt zu den beiden auf zu nehmen. Für Henri ist es eine sehr abenteuerliche Reise- er wird in die Kunst der Alchemie eingeweiht, er darf nun in den Inneren Kreis als vollwertiges Mitglied eintreten und er erfährt auch, was es mit dem Code auf seinem Schwert auf sich hat.
Inzwischen ist das Salzburger Forscherpärchen Elisabeth und Herbert wieder fleißig auf ihren Entdeckungsreisen. Sei es in Südfrankreich, wo sie ihre geheimnisvolle Kiste mit den alten Papierrollen in einem Militärischen Sperrgebiet vergraben oder ob sie ihren Freund Luigi nach Rom begleiten, der ein wichtiges Beweismittel an den Vatikan überbringen soll, immer erleben die beiden Abendteuer und entdecken sehr oft für Außenstehende kaum erkennbar, geheime Zeichen und Hinweise, die auf die Templer hinweisen.
In dem Tatsachenroman ,,Die geheime Blutreliquie´´ von Elisabeth Heiß, entführt die Autorin den Leser zum zweiten Mal in die geheimnisvolle Welt der Templer. Man kann den Roman ohne Vorkenntnisse lesen, für genauere Zusammenhänge, wie auch Elisabeth mit dem Templer Henri in Verbindung steht, würde ich trotzdem den ersten Band ,, Die Pyramide des Templers´´ empfehlen.
Der Roman gliedert sich wieder in zwei Teilen auf. Die eine Geschichte berichtet von den Erlebnissen des Templer´s Henri. Dabei hat die Autorin viel recherchiert über Themen wie die Alchemie oder über die interessante Tatsache, dass alle Figuren der Steinmetze eine bestimmte Bedeutung hatten. Sie lässt dabei den Leser wieder in eine unbekannte und auch geheimnisvolle Welt eintauchen, wo man nie genau weiß ob oder welche Geschehnisse oder Ereignisse auch noch heute mit dem Templerorden in Verbindung gebracht werden können.
Die Leidenschaft zu den Templern verbinden die Autorin und ihr Mann stets mit Reisen, wo sie auf Zeichen und Hinweisen hoffen. So findet man auch in diesem Roman wieder viele Berichte und Bilder ihrer Reisen, wo die Autorin auch von ihren Visionen und Empfindungen berichtet. Man merkt dabei, wie wichtig Elisabeth Heiß diese Erlebnisse sind und dass sie auch gerne immer wieder Themen aufgreift, die zum Nachdenken anregen. So stellt sie die berechtigte Frage ob man z.B in Gesundheitsfragen den Ärzten, Wissenschaftlern… blind vertrauen soll oder die Tatsache, dass immer wieder gefälschte Beweise oder Fehlinformationen an die Öffentlichkeit dringen, die Menschen beeinflussbar machen.
Leider bleibt dem Leser verwehrt, wie es mit Henri und der geheimen Blutreliquie weitergeht und ich kann nur hoffen, dass die Autorin bald an dem dritten Teil schreibt.
Rezensionen von Gluecksklee:
Geeignet für die angesprochene Zielgruppe
Ocean City - Jede Sekunde zählt Ausgezeichnet mit dem Leipziger Lesekompass 2018. Gebunden. von Acron R. T.
Ocean City – Jede Sekunde zählt stammt aus der Feder des deutschen Autorenduos Christian Tielmann und Frank Maria Reifenberg. Gemeinsam nehmen die beiden ihre Leser mit in die Stadt Ocean City, eine buchstäblich mitten auf dem Ozean treibende Stadt, in der Zeit das Geld als Zahlungsmittel abgelöst hat.
Die Menschen sammeln Zeit auf ihren Zeitkonten an, mithilfe von in die Haut implantierten Chips und am Handgelenk zu tragenden Dekodern werden Transaktionen abgeschlossen. Beispielsweise wird das Zuspätkommen zum Unterricht mit einem Zeitabzug bestraft.
In dieser Welt leben Jackson und Crockie und Hank, eigentlich beste Freunde. Die drei haben nur gemeinsam an einem Gerät gearbeitet, mit dem sich die Zeitkonten manipulieren lassen. Leider kann Crockie der Versuchung nicht widerstehen und nimmt das Gerät im Alleingang in Betrieb. Eine Kontrolle durch die Sicherheitskräfte von Ocean City gerät außer Kontrolle und Jackson steckt auf einmal mittendrin in einem Haufen von Problemen.
Die Geschichte beginnt direkt recht dramatisch, allerdings flacht die Spannungskurve nach diesem ersten Höhepunkt gefühlt erst einmal ab. Für mich war es auch ein bisschen unglaubwürdig, dass es Jackson in seinem Alter gelungen sein soll, dass ihm niemand anmerkt, dass er aufgrund der Erlebnisse total durch den Wind ist. Allerdings ist das Konstrukt der gesellschaftlichen Ordnung von Ocean City interessant und der Schreibstil der Autoren liest sich angenehm und flüssig. Ich denke, dass es für die angesprochene Zielgruppe geeignet ist. Von mir erhält Ocean City, jede Sekunde zählt drei von fünf möglichen Sternen.
Rezensionen von biest.22@web.de:
Locker, unterhaltsam und informativ
Paula kommt von Lambert Paula
Was du schon immer über Sex wissen wolltest – aber nie zu fragen gewagt hast!
Klappentext:
Es gibt Fragen, die man sich nicht zu stellen wagt.
Darf man heimlich mit zwei Freunden schlafen?
Ist es normal, auf Füße zu stehen?
Was tun, wenn der Freund größere Brüste hat als man selbst?
Und kann man an einem Hodensack erkennen, wie gut der Mann als Liebhaber ist?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich erfrischend anders.
Mir hat es sehr gut gefallen. Ich kenne Paula schon aus dem Fernsehen, genauso locker wie dort, erzählt sie auch in ihrem absolut gelungenen Ratgeber. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, erzählt offen und ehrlich aus dem Liebesleben von Paaren und Singles.
Wie klappt es mit dem Orgasmus? Lohnt sich Beckenbodentraining für ein intensiveres Erlebnis, welche Stellungen muss man wirklich ausprobiert haben und welche nicht unbedingt? Diese und viele weitere Fragen, die in ihrer TV-Sendung und über Social Media gestellt wurden, beantwortet Paula mit vielen Tipps,Tricks und einer ordentlichen Portion Humor.
Außerdem plaudert Paula Lambert aus dem Nähkästchen und erzählt von den skurrilsten und interessantesten Erlebnissen vom Set ihrer TV-Sendung „Paula kommt“. Diese kleinen Geschichten haben mir besonders gut gefallen, sehr amüsant.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert:
1. Die Basics – gut zu wissen!
Wissenswertes fürs erste Date und für die Trennung – und für alles, was dazwischenliegt
2. Sextechniken – wie geht was?
Gut gewappnet mit Praxiswissen zu lustvollen Küssen, Squirten, Blowjob und mehr
3. Normal? Normal! - Was ist schon normal?
Alles über Fetische, Fantasien, Feministen & Co.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, locker, flüssig, humorvoll und ließ sich super lesen. Auch ist dieses Buch Dank der kurzen übersichtlichen Kapitel was für zwischendurch.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Es passt zum Buch und zu Paula.
Die Autorin:
Paula Lambert ist bekannt aus der Sixx/Sat1 Sex-Doku-Serie „Paula kommt“. In dem erfolgreichen Format wirft die Erfolgsautorin, Moderatorin und Journalistin einen frechen, witzig-erklärenden Blick in den Kosmos der Erotik, der uns mal mehr, mal weniger verborgen überall umgibt. Neben ihrer aktuell weiter produzierten Serie „Paula kommt“ führt sie auch durch die Sixx-Sendungen „Mein erstes Mal“ und „Paula kommt … am Telefon“.
Fazit:
Einfach genial. Unbedingt lesen!!!
Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:
Grausiges Spiel mit den Buchstaben
Der Alphabetmörder von Lars Schütz
> Handlung
Die Geschichte beginnt zügig und erspart dem Leser langes Vorgeplänkel. In einem Tiergehege wird eine grausam zugerichtete Leiche mit dem ungelenk eintätowierten Buchstabe ‚A‘ gefunden. Kurz darauf taucht die nächste Leiche auf, dieses Mal mit dem Buchstaben ‚B‘.
Da liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Serienmörder handelt.
Eine grausige Vorstellung, denn schließlich hat das Alphabet ganze 26 Buchstaben.
Was aber bezweckt der „Alphabetmörder“ damit? Wie wählt er seine Opfer aus? Und wieso soll sein letztes Opfer ausgerechnet Jan Grall sein?
> Charaktere
Jan Grall und seine Assistentin Rabea Wyler sind Fallanalytiker des LKAs. Diese Bezeichnung ziehen sie dem hoheitsvoll klingenden Begriff „Profiler“ vor und dennoch wird ihnen viel Skepsis entgegengebracht. Die beiden sind jedoch ein gutes Team und stellen sich ihren Kritikern auf eine ganz interessante Weise.
Besonders die Schweizerin Rabea Wyler habe ich ins Herz geschlossen. Aber auch Jan Grall übt eine gewisse Faszination auf den Leser aus. Denn warum um alles in der Welt war er schon so lange nicht mehr in seinem Heimatdort? Und wieso spricht er nicht darüber?
> Leseerfahrung
Das Buch hat mich schnell gefesselt und auch nicht mehr so schnell losgelassen. Die Zusammenarbeit der beiden Fallanalytiker ist spannend. Es ist schön, einen Krimi mal aus deren Perspektive zu lesen und nicht immer nur aus Sicht der Kommissare.
„Der Alphabetmörder“ ist das erste Buch von Lars Schütz, aber ich vermute, dass wir uns auf weitere Fälle für Jan Grall und Rabea Wyler freuen dürfen. Das hoffe ich zumindest!
> Fazit
Klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans. Ich bin mir sicher, dass wir nicht zum letzen Mal von Lars Schütz gehört haben.
> Eckdaten
Titel: Der Alphabetmörder
Autor: Lars Schütz
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-548-28930-4
Seiten: 400
Preis: 10,30 € (A)
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein rasanter Auftakt einer neuen Reihe
Höllgrotten von Monika Mansour
Mit diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Serie sein soll, spricht Monika Mansour einige aktuelle Probleme direkt an. Zum einem die Ausbeutung von Bodenschätzen in den ehemaligen Kolonien in Afrika und deren, oft nicht absehbare, Folgen. Zum anderen die Krankheit Epidermolysis bullosa (EB), die jene Menschen, die daran leiden zu Ausgestoßenen macht.
Durch einen Gendefekt ist die Haut der Betroffenen so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel, daher auch der Name „Schmetterlingskind“.
Warum geht’s?
Im Lorzentobel wird die Leiche einer jungen Schwarzafrikanerin gefunden. Relativ bald ist klar, dass die Frau aus dem Kongo stammen muss, hat sie doch zwischen den Zehen einen kleinen Hinweis hinterlassen, der die Polizei zu Natalie führt. Doch das ist nicht das Einzige, was von Emeline bleiben wird. Sie hat nämlich erst kürzlich ein Kind zur Welt gebracht, das nun verschwunden ist.
Die Polizei, allen voran Sara, die Chefin der Zuger Kripo, suchen fieberhaft nach dem Baby. Natalie weiß mehr als sie zugibt, betreibt sie doch via Darknet eine Plattform, mit der sie Frauen und Männern in Not hilft.
Wird es gelingen Emelines Baby zu finden?
Meine Meinung:
Die brutale Lebensgeschichte Emelines wird durch Zwiegespräche mit ihrem noch ungeborenen Baby geschickt als Rückblende in die Handlung eingebettet.
Gut gefällt mir, dass Monika Mansour ihre Leser anregt, weitere Recherchen über das Thema EB und/oder den Kongo anzustellen. So lernt der interessierte Leser immer wieder etwas dazu.
Die Charaktere polarisieren. Besonders mit Natalie haben es weder der neue Bodygard Tom, die Ermittlerin Sara noch die Leser leicht. Sie ist auf Grund ihrer Krankheit EB einsam und wird von ihrem reichen Vater über Gebühr beschützt. Leider manipuliert sie ihre Umgebung und nutzt den Status, den ihr ihre unheilbare Krankheit verleiht, ziemlich aus. So versteigt sie sich zu vielen Alleingängen und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in akute Lebensgefahr. Das macht sie mir sehr unsympathisch. Doch auch Natalies Gegenspielerin muss erst Sympathiepunkte erarbeiten, hat sie doch eine etwas ruppige Art mit ihren Mitarbeitern umzugehen.
Einzig Tom scheint empathisch zu sein, was ihn aber nicht daran hindert, hin und wieder körperliche Gewalt anzuwenden.
Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, ist die Spannung extrem hoch. Diesmal ist mir nur der Showdown in den Titel gebenden „Höllgrotten“ ein wenig zu viel. Natürlich kann auch die schwerkranke Natalie in dieser Extremsituation über sich hinauswachsen, doch für mein Empfinden, ist dieses Szenario ein bisschen unglaubwürdig. Aber, das ist meine persönliche Einschätzung.
Fazit:
Ein rasanter Auftakt einer neuen Krimi-Serie, der ich wegen des etwas überzeichneten Abschlusses diesmal nur 4 Sterne geben kann.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein rasanter Auftakt einer neuen Reihe
Höllgrotten von Monika Mansour
Mit diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Serie sein soll, spricht Monika Mansour einige aktuelle Probleme direkt an. Zum einem die Ausbeutung von Bodenschätzen in den ehemaligen Kolonien in Afrika und deren, oft nicht absehbare, Folgen. Zum anderen die Krankheit Epidermolysis bullosa (EB), die jene Menschen, die daran leiden zu Ausgestoßenen macht.
Durch einen Gendefekt ist die Haut der Betroffenen so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel, daher auch der Name „Schmetterlingskind“.
Warum geht’s?
Im Lorzentobel wird die Leiche einer jungen Schwarzafrikanerin gefunden. Relativ bald ist klar, dass die Frau aus dem Kongo stammen muss, hat sie doch zwischen den Zehen einen kleinen Hinweis hinterlassen, der die Polizei zu Natalie führt. Doch das ist nicht das Einzige, was von Emeline bleiben wird. Sie hat nämlich erst kürzlich ein Kind zur Welt gebracht, das nun verschwunden ist.
Die Polizei, allen voran Sara, die Chefin der Zuger Kripo, suchen fieberhaft nach dem Baby. Natalie weiß mehr als sie zugibt, betreibt sie doch via Darknet eine Plattform, mit der sie Frauen und Männern in Not hilft.
Wird es gelingen Emelines Baby zu finden?
Meine Meinung:
Die brutale Lebensgeschichte Emelines wird durch Zwiegespräche mit ihrem noch ungeborenen Baby geschickt als Rückblende in die Handlung eingebettet.
Gut gefällt mir, dass Monika Mansour ihre Leser anregt, weitere Recherchen über das Thema EB und/oder den Kongo anzustellen. So lernt der interessierte Leser immer wieder etwas dazu.
Die Charaktere polarisieren. Besonders mit Natalie haben es weder der neue Bodygard Tom, die Ermittlerin Sara noch die Leser leicht. Sie ist auf Grund ihrer Krankheit EB einsam und wird von ihrem reichen Vater über Gebühr beschützt. Leider manipuliert sie ihre Umgebung und nutzt den Status, den ihr ihre unheilbare Krankheit verleiht, ziemlich aus. So versteigt sie sich zu vielen Alleingängen und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in akute Lebensgefahr. Das macht sie mir sehr unsympathisch. Doch auch Natalies Gegenspielerin muss erst Sympathiepunkte erarbeiten, hat sie doch eine etwas ruppige Art mit ihren Mitarbeitern umzugehen.
Einzig Tom scheint empathisch zu sein, was ihn aber nicht daran hindert, hin und wieder körperliche Gewalt anzuwenden.
Wie wir es von der Autorin gewöhnt sind, ist die Spannung extrem hoch. Diesmal ist mir nur der Showdown in den Titel gebenden „Höllgrotten“ ein wenig zu viel. Natürlich kann auch die schwerkranke Natalie in dieser Extremsituation über sich hinauswachsen, doch für mein Empfinden, ist dieses Szenario ein bisschen unglaubwürdig. Aber, das ist meine persönliche Einschätzung.
Fazit:
Ein rasanter Auftakt einer neuen Krimi-Serie, der ich wegen des etwas überzeichneten Abschlusses diesmal nur 4 Sterne geben kann.










