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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Marie, 14 Jahre aus Innsbruck

Und du kommst auch drin vor von Bronsky Alina

Das Leben der 15-jährigen Kim ist bis zu einer Lesung und der Bibliothek ganz normal. Sie hat eine beste Freundin namens Petrowna, und ihre Eltern leben getrennt. Doch als die Autorin bei der Lesung ihr neues Buch vorstellt, kann sich Kim mit der Protagonistin genau identifizieren. Alles was im Buch mit der Hauptdarstellerin passiert, widerfährt auch ihr.

Natürlich stimmen die Namen nicht und auch ein paar andere unwichtige Details sind falsch, doch ansonsten werden in dem Buch ihr Leben und ihre Gedanken beschrieben.

Und das Buch geht nicht gut aus. Zumindest nicht für ihren Klassenkameraden Jasper, denn dieser stirbt zum Schluss. Jetzt setzen Kim und Petrowna natürlich alles daran, das Leben ihres Mitschülers zu retten und die Katastrophe abzuwenden.

Mir hat das Buch im Großen und ganzen gut gefallen. Es hat viel Humor und ist ein tolles Buch für zwischendurch. An manchen Stellen hatte ich aber das Gefüh,l ein paar Seiten übersprungen zu haben, doch als ich zurückblätterte, musste ich feststellen, dass dies nicht der Fall war. das fand ich etwas verwirrend. Trotzdem würde ich das Buch allen weiterempfehlen die auf witzige und schräge Bücher stehen.

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Franziska, 13 Jahre aus Mils:

Der 15 Jahre alte Kim kommt bei einer Vorlesung alles bekannt vor. Aber nicht von irgendwo her. Aus ihrem Leben. Alle Handlungen von dem Buch haben einen Bezug zu ihrem Leben und sind so oder ähnlich passiert. Als sie erfährt, was Jasper, einem Klassenkollegen, laut dem Buch zustoßen soll, ist sie entsetzt. Sie probiert, zusammen mit ihrer Freundin Petrowna, die Autorin zu finden und sie zu überreden, das Buch umzuschreiben. Was alles noch schlimmer macht. Als dann auch noch die neue Freundin von ihrem Vater ein Baby bekommt – genau wie im Buch – ist das Chaos komplett.

Mir hat das Buch gut gefallen, denn es hatte diese bestimmten „Drama-Elemente“, die ein Buch interessant machen. Das Ende war etwas seltsam, denn es wurde Spannung aufgebaut, die sich in nichts auflöst und „beiläufig“ wird das Hauptthema beschrieben.

Sonst war es eine nette Geschichte über Freundschaft, Beziehungen und die Probleme eines Teenagers.
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Nicole, 12 Jahre aus Gries:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

In dem Buch geht es um das Mädchen Kim. Bei einer Lesung hat sie das Gefühl, dass alles aus diesem Buch auch in ihrem Leben passiert. Und so versucht Kim alles, dass es nicht so passiert wie im Buch. Das geht nämlich gar nicht gut aus. Leah, die Autorin von dem Buch, war sehr gemein. Die Mädchen brachen bei ihr ein und wollten versuchen, an ihrem Computer etwas herauszufinden. Auch Kims Vater benahm sich äußerst komisch.

Es war eine ziemlich verwirrende, aber fesselnde Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ich konnte das Buch gar nicht weglegen, weil es so spannend war und ich wissen wollte, was passiert. Ob Jasper wirklich stirbt und ob Petrowna und Kim wieder Freundinnen werden… Ich empfehle das Buch weiter!

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Rezensionen von Vicky:

Was war, wird wieder sein. Was ist, wird nie mehr sein.

Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus von Andreas Suchanek

‚Der verschollene Mentiglobus‘ ist der erste Teil von ‚Die Chroniken der Archivarin‘. Außerdem ist es der erste Spin-Off der Erfolgsserie ‚Das Erbe der Macht‘ und bildet sozusagen die Brücke zwischen Staffel eins und zwei.

Das Cover ist wie immer toll gestaltet, spiegelt den Inhalt wieder (im Nachhinein betrachtet noch besser als zu Anfang vermutet) und passt gut zum Genre Fantasy allgemein sowie spezielle zu den anderen Bänden der Reihe!

Die Rubrik 'Was bisher geschah' ist ein toller und sehr gelungener Einstieg.

Mir gefiel die ‚Ansprache‘ aus der Chronik der Archivarin sehr gut. Dieser Band umfasst einen Prolog, fünfundfünfzig Kapitel sowie einen Epilog, außerdem wartet Andreas Suchanek am Ende noch mit ‘Seriennews‘ sowie einen ‘Glossar‘ zu neuen Personen, Zaubern und Orten auf.

Der Prolog nimmt mich von der ersten Zeile an gefangen – er ist ein toller und spannender Einstieg.

Es geht interessant weiter und verliert bis zum Ende hin nicht an Spannung – ich wollte das Buch nicht aus der Hand geben und so habe ich die letzte Seite viel schneller erreicht als erwartet! Es passiert hier wirklich sehr viel und man erfährt einiges über die Vergangenheit von Leonardo und Johanna. Ich bin absolut begeistert und hoffe und weitere Spin-Offs!


Fazit: 'Der verschollene Mentiglobus‘ von Andreas Suchanek zeichnet sich wie immer durch einen angenehmen Schreibstil aus, Die Geschichte liest sich flüssig wodurch man sehr schnell und leicht vorankommt. Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zur Geschichte und den Figuren. Sehr gut gefällt mir der (unterschwellige) Humor.

Ich werde die Serie ‚Das Erbe der Macht‘ sowie mögliche Spin-Offs definitiv im Auge behalten und weiter ‚verschlingen‘ :-)

Meine Empfehlung bekommt dieser Spin-Off auf jeden Fall - allerdings lege ich jedem ans Herz die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.

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Rezensionen von heinoko:

Durch mehr Wissen zu mehr Wertschätzung

Zwei rechts, zwei links von Ebba D. Drolshagen


Der Untertitel „Geschichten vom Stricken“ führt ein wenig in die Irre. Nein, es sind keine GeschichteN, es ist vielmehr EINE Geschichte, DIE Geschichte des Strickens, diese allerdings wunderbar leicht und locker und kurzweilig erzählt. Entsprechend gut lesbar ist dieses Buch, unterhaltsam und humorvoll.

Mit einem sehr klugen Vorwort von Martina Behm wird man eingestimmt in die Welt des Strickens, der Stricker und Strickerinnen, in das Reich der Wolle vom 12. Jh. bis heute. „Stricken schafft ungewöhnliche Verbindungen, setzt kreative Kräfte frei und macht auf diese Weise die Welt ein kleines bisschen besser.“ Wie wahr. Und schon wird man zu den Anfängen des Strickens geleitet, und weiter durch die Jahrhunderte hinweg, bis man in der Gegenwart und natürlich beim Internet landet. Wussten Sie, dass 1565 in England ein Gesetz erlassen wurde, nach dem jeder, der älter als 6 Jahre war, an Sonn- und Feiertagen eine Wollmütze zu tragen hatte, gefertigt von englischen Mützenmachern? Dass über viele Jahrzehnte hinweg das Stricken dem Broterwerb diente und selbst 3-und 4-Jährige schon mitstricken mussten? Oder dass Virginia Woolf eine leidenschaftliche Strickerin war? Erst nach dem 2. Weltkrieg mutierte das Stricken zum Hobby, die Modelle entwickelten sich weg vom Nützlichen, Wärmenden hin zum Besonderen mit Chic und Pfiff, zu einem Modemittel, mit dem die Strickerin sich selbst ausdrücken möchte.
Dieses Buch ist ein lebendiges Geschichtsbuch, aber auch eine durchaus kritische Sozial- und Klassengeschichte. Und es hat noch sehr viel mehr in sich. Während man von Kapitel zu Kapitel liest, über Färben und Farben, über die schwindelerregende Mustervielfalt, landestypisch, historisch-traditionell, oder über Passform und Wertschätzung, Gesundheit und Designerinnen, spürt man über allem hinweg die große Liebe der Autorin zum Stricken und ihr Wissen darum, dass Stricken nicht nur Mützen und Schals produziert, sondern auch eine reiche Welt der Gefühle.
Fazit: Ein Buch, das bei jeder passionierten Strickerin ein besonderes Plätzchen finden sollte, weil es sowohl Wissen als auch Wertschätzung vermittelt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Eine nette Urlaubslektüre

Die kleine Inselbuchhandlung von Janne Mommsen

Kurz zum Inhalt:
Greta Wohlert ist Flugbegleiterin und hat plötzlich Panikattacken im Flieger. Um abzuschalten, reist sie zu ihrer Tante Hille, die auf einer kleinen Nordseeinsel direkt am Strand lebt.
Tante Hille will sich von ihren vielen Büchern trennen, und so beschließt Greta, mit den alten Büchern einen Bücher-Flohmarkt in Hilles ehemaligem Laden zu veranstalten.

Da dies ein voller Erfolg wird, und Greta immer noch Panikattacken bekommt, wenn sie ans Fliegen denkt, beschließt sie, in Tante Hilles alten Geschäftsräumen eine Buchhandlung inkl. Antiquariat zu eröffnen.
Doch anscheinend hat jemand etwas dagegen, dass Greta auf der Insel bleibt...

Und dann sind da noch Gretas attraktiver Kollege, der Pilot Florian; der charmante Geschäftsführer der Insel-Pension und Gretas alter Sandkastenfreund Claas; und einer geheimnisvollen Liebeswidmung in einem alten Buch muss sie auch noch auf die Spur kommen...


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und schnell zu lesen. Besonders gut hat mir gefallen, dass immer wieder mal friesischer Dialekt eingeworfen wird. Auch die Dialoge sind teilweise witzig zu lesen.
Der Autor schafft es hervorragend, die handelnden Personen lebendig darzustellen und die detaillierten Beschreibungen der Landschaft machen so richtig Lust auf Urlaub auf einer Nordseeinsel.
Leider waren viele Ereignisse unglaubwürdig/unlogisch; es passierten viele Dinge viel zu schnell; und das quasi offene Ende hat mich auch unbefriedigt zurückgelassen...
Aber als leichte Sommerlektüre durchaus zu empfehlen.

Das Cover ist in sanften Pastelltönen gehalten, und der abgebildete Strandkorb in den Dünen macht so richtig Lust auf Urlaub. Nur leider kommt die Buchhandlung auf dem Cover gar nicht vor, was mir irgendwie besser gefallen hätte.
Sehr schön sieht es aus, dass neben den Kapitelzahlen auch die Möwen vom Cover abgebildet sind.


Fazit:
Trotz kleiner Mängel und einem unaufgelösten Ende kann ich das Buch als leichte Sommerlektüre empfehlen. Es macht so richtig Lust auf Urlaub auf einer Nordseeinsel!!

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Rezensionen von Petra Sch.:

Gemütlicher Cosy Krimi im England der 1920er

Die kleine Inselbuchhandlung von Janne Mommsen

Kurz zum Inhalt:
England, 1922: Kate Shackleton wird von ihrer Freundin Tabitha Braithwaite angeschrieben und gebeten, ihren Vater zu finden. Kate, deren Mann im Krieg verschwunden ist, hatte einige Male nach dem Krieg verschwundene Soldaten ausfindig gemacht, und deshalb hofft Tabitha, dass Kate auch ihren vor 6,5 Jahren verschwundenen Vater Joshua Braithwaite, einen Weberei-Inhaber, findet.

Denn sie heiratet in einigen Wochen und möchte von ihrem Vater zum Altar geführt werden.
Kates Vater, ein ehemaliger Polizist, legt ihr nahe, für diesen kniffligen Fall einen Ex-Polizisten als Hilfe anzustellen. Somit wird Kate quasi zur professionellen Detektivin.
Die Suche nach Tabbys Vater gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn niemand in der unmittelbaren Umgebung will etwas wissen oder preisgeben.
Nur nach und nach decken Kate und ihr Kollege Jim Sykes die Geheimnisse auf. Doch die Wahrheit soll anscheinend nicht ans Licht kommen, als plötzlich ein Ehepaar, beide Arbeiter in der Weberei, stirbt.


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist trotz seiner 'alten' Schreibweise, die an den 20er erinnern soll, leicht zu lesen, obwohl man sich anfangs erst daran gewöhnen muss. Es ist ein leichter Krimi, der mich an die Miss Marple Krimis erinnert.
Sehr gut gefällt mir, wie die Autorin das damalige Leben, allen voran der Kampf der Frauen nach Selbständigkeit, und natürlich das Leben der Menschen, die in der Weberei-Industrie arbeiten, inkl. technischem Wissen, näherbringt. Auch die Erwähnung der damaligen Mode ist äußerst interessant.

Leider plätschert die Ermittlung oftmals eher nur dahin und ist wenig spannend, und man kann Kates Handeln nicht immer nachvollziehen. Ihre Ansätze und Gedanken sind gut, aber warum hakt sie bei gewissen Dingen nicht mehr nach? Trotzdem möchte man mit Kate gemeinsam den Fall auflösen, da sich immer wieder neue Erkenntnisse ergeben.
Leider sind einige Szenen und Personen für den Verlauf der Handlung schlicht unwichtig und hätten weggelassen werden können.
Die Auflösung ist trotz einiger gedanklicher Mängel teilweise überraschend.

Ich hätte mir nur gewünscht, dass man mehr über Jim Sykes Ermittlungen lesen kann, und dass man erfährt, was mit Kates Mann damals wirklich passiert ist. Aber vielleicht löst sich das in einem Folgeband auf.

Das Cover zeigt Kate Shackleton beim Ermitteln, ist farbenfroh und macht neugierig auf das Buch.


Fazit:
"Mord nach Strich und Faden" ist der Auftakt einer Reihe um Kate Shackleton. Ein gemütlicher Landhaus-Krimi mit einigen Schwächen, aber man erfährt viel über das damalige Leben und die Weberei-Industrie und hat mich gut unterhalten. Das Buch ist perfekt geeignet für Leser von unblutigen Krimis.

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Rezensionen von Caroline :

Gefühlvolle Liebesgeschichte

Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer von Samantha Young

Bailey Hartwell liebt ihre Heimatstadt. Nicht nur weil sie ihren Nachnamen trägt, sondern hauptsächlich weil sich hier all ihre Freunde befinden. Sie leitet erfolgreich die Pension, die ihre Eltern ihr und ihren Geschwistern vor einigen Jahren übergaben. Ihr Leben scheint erfüllt zu sein. Wäre da nicht Vaughn Tremaine.

Seit über drei Jahren lebt auch er in Hartwell. Er managt sein Fünf-Sterne Hotel. Jedes Mal wenn die zwei aufeinander treffen, fliegen die Fetzen. Eine Stichelei jagt die andere. Jedem in ihrer Umgebung ist klar, dass zwischen ihnen die Funken sprühen. Beide wollen dieser Anziehung nicht nachgehen. Bailey, weil sie glücklich mit Tom ist und Vaugh, weil das seinem Lebensstil entspricht.

Aber Baileys heile Welt gerät ins Straucheln. Ihre grundlegenden Überzeugungen stehen auf dem Prüfstand. Sie muss sich einigen Erfahrungen aus der Vergangenheit stellen, die sie eigentlich schon lange abgehackt hatte. Als auch noch Vaughn im richtigen Augenblick auftaucht und ihr Hilfe anbietet, scheinen ihre Gefühle komplett verrückt zu spielen. Denn einem höflichen und netten Vaughn kann sie kaum widerstehen.

Wie hat es mir gefallen?

Dieses Buch liegt schon so lange auf meinem SuB und endlich habe ich es befreit. Teil eins „The Real Thing“ gefiel mir sehr gut. Jetzt war es Zeit Teil zwei zu lesen.

Der kleine Küstenort Hartwell bildet wieder die Kulisse für eine gefühlvolle Geschichte. Ein kleines Städtchen, das im Sommer viele Touristen beherbergt und in den Nebensaisonen ein Juwel für die Einwohner ist.

Bailey ist eines der Herzen der Stadt. Ihre Familie gehört zu den Gründern, aber es liegt vor allem an ihrem Einsatz, ihrer freundlichen Art, dass die Menschen sie gern haben. Sie ist offen und herzlich, mischt sich gerne in das Leben der anderen ein, niemals in böser Absicht. Sie möchte ihre Freunde glücklich sehen, deshalb überschreitet sich manchmal Grenzen. Bei Vaughn fährt sie ständig ihre Krallen aus. Bei ihm kann sie sich mit giftigen Bemerkungen kaum zurückhalten. Er lässt sich auch nicht gefallen und gibt ihr gehöriges Kontra.

Vaughn kommt aus New York. Keiner weiß so genau, warum er in Hartwell bleibt. Seine Hotels sind über die ganze Welt verstreut, aber Hartwell scheint es ihm angetan zu haben. Ihm sind der Ort und vor allem die kratzbürstige Bailey ans Herz gewachsen. Er ist sogar bereit, seine Macht zu nutzen, um größeren Schaden abzuwenden.
Die Chemie zwischen Bailey und Vaughn stimmt. Schon im ersten Teil konnte der Leser spüren, wie die Energie hin und her schoss. Die Erotik kommt nicht zu kurz. Wie immer sehr geschmackvoll beschrieben.

Samantha Young gehört für mich zu den besten Autorinnen in diesem Genre. Die Edinburgh Love Stories entführten mich in eine Stadt, die ich seit einem Besuch vor ein paar Jahren, zu meinen Lieblingsstädten zähle. Ihre Geschichten erzählen in einfühlsamen Worten von Schicksalen, Enttäuschungen und Kränkungen, doch sie verlieren niemals die Hoffnung aus dem Blick.

Ich habe leider keine Ahnung, ob diese Reihe weiter geführt wird. Bei meiner heutigen Recherche konnte ich nichts entdecken, weder auf Englisch noch auf Deutsch. Ich werde die Autorin und ihre Neuerscheinungen aber weiterhin beobachten, denn mir fehlen noch mindestens zwei Geschichten.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Vicky:

Werde gleichgültiger

Zu nah von Kiernan Olivia

‚Zu Nah‘ ist ein Thriller von Olivia Kirnan und der Handlungsort ist Dublin.

Das Buchcover ist einfach gehalten aber dennoch sehr ansprechend, mir gefällt es gerade deswegen weil es nicht so überladen ist wie manch andere. Die blaue Schrift auf dem schwarzen Hintergrund zieht definitiv die Blicke auf sich!

‚Zu Nah‘ ist angeblich ein ‚Rasantes Thriller-Debüt‘, dem kann ich leider nicht ganz zustimmen.

Die Geschichte rund um Detective Frankie Sheehan ist zwar interessant aber stellenweise auch etwas langatmig - ich würde nicht unbedingt langweilig sagen aber an manchen Stellen hat es sich doch eher dahingezogen. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen. Wobei vielleicht stellt dass die Polizeiarbeit aber auch gut dar – denn manchmal besteht diese ja nur aus abwarten und Tee trinken - oder hier eher Alkohol :-)

Anfangs hatte ich manchmal das Gefühl mir würden Vorkenntnisse, aus der Vergangenheit bzw. von Vorbänden, fehlen. Allerdings wurde mir im Laufe der Geschichte klar dass dem nicht so ist, denn man bekam immer mehr fehlende Informationen und konnte so ‚das große Ganze‘ zusammensetzten – fand ich aber irgendwie eigenartig und auch wieder mühsam. Vor allem der Einstieg war dadurch etwas schwierig für mich und ich ziehe deswegen noch einen Stern ab. Der Schreibstil an sich ist aber flüssig und man kommt beim Lesen gut und schnell voran (wenn man nicht gerade in einer der mühsamen Passagen gefangen ist).

Mit der Hauptfigur wurde ich leider nicht so richtig warm, da mochte ich alle anderen irgendwie lieber – sogar die ‚Bösen‘! Gut finde ich dass sich zum Ende hin zumindest alles schlüssig aufklärt - und es bis dahin, zumindest Großteiles, spannend war. Ich persönlich konnte, trotz einiger Kritikpunkte, das Buch nur schwer aus der Hand geben wenn ich mal drinnen war!

Fazit: 'Zu Nah' ist zwar ein etwas anderer Thriller aber für die meisten wohl empfehlenswert. Ich werde weitere Fälle der Autorin mit Frankie Sheehan vielleicht weiterverfolgen!

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Rezensionen von Helu:

Gehalt, Gestalt und Gestaltung der Fürbitten

Für-Bitten von Liborius O. Lumma

Nach Einführungen in die Liturgie und in die Tagzeitenfeier hat Liborius Olaf Lumma erneut eine Veröffentlichung vorgelegt, die den Spagat schafft, theologisch fundiert, leicht verständlich und praxisnah zu sein. Nun hat er sich also den Fürbitten – genauer gesagt: dem allgemeinen Gebet – zugewendet.

Dass ihm dieser Teil gottesdienstlicher Feiern besonders am Herzen liegt, wird an den anderen drei Fürbittbüchern deutlich, die er bereits veröffentlicht hat. Enthalten diese vor allem ausformulierten Vorschläge, geht es ihm nun um Gehalt und Gestalt(ung) von Fürbitten.
Lumma erklärt in einem ersten Teil die Ursprünge des Fürbittgebets anhand der großen Fürbitten der Karfreitagsliturgie und der Friedensektenie der ostkirchlichen Tradition. Davon ausgehend analysiert er die Struktur, die Rollenverteilung und die Bedeutung in der heutigen Liturgie.
Ein großes Anliegen ist es ihm, den Leser*innen zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln gehaltvolle, theologisch reflektierte, und gleichzeitig aktuelle Fürbitten verfassen kann. So plädiert er eindringlich dafür, die vorgegebenen Intentionen (Kirche, Regierende, Notleidende, Gemeinde) als Orientierung beizubehalten und nur bei guten Gründen davon abzuweichen. Des Weiteren zeigt er plausibel, weshalb es immer besser ist, sich darauf zu beschränken „für“ jemanden anstatt „um“ etwas zu beten. Dies begründet er theologisch: Für jemanden zu beten – auch für Menschen, mit denen man sich schwer tut – ist der (manchmal auch provokante) Auftrag des Christseins. Um etwas zu beten erweckt jedoch sehr schnell den Eindruck, man selbst wüsste, was Gottes Wille sei oder sein sollte. Und genau deshalb ist bei „Für“-Bitten in diesem Sinne die Zustimmung der betenden Gemeinde – und Fürbitten müssen diesem Anspruch genügen – gewährleistet.
Es handelt sich um ein Werkbuch. Das wird an den verschiedenen Übungsabschnitten deutlich, bei denen die Leser*innen aufgefordert werden, das eben Vorgestellte selbst zu probieren. Dazu nennt er erst eigene Beispiele, liefert dann Anlässe oder Halbsätze, die ergänzt werden sollen, und schließlich fordert er zu ganz selbstständigen Formulierungsversuchen auf.
Dieser Übungscharakter wird unterstützt durch den Abschluss des Buches, wo Lumma Fürbitten zu wenigen ausgewählten Anlässen aus seinen Fürbittbüchern vorstellt und seine Überlegungen dazu preisgibt. Dadurch wird es transparent, wie man abgestuft an Festlichkeit und thematisch zu den gefeierten Festen passend entsprechende Fürbitten formulieren kann.
In jeder Hinsicht ist dieses Buch ein großer Gewinn für Verantwortliche in der Gestaltung von Gottesdiensten – seien es Geistliche, Laien, Interessierte oder Theolog*innen. Wer dieses Buch gelesen hat, wird Fürbitten fortan anders verstehen, verfassen und vortragen.

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Rezensionen von Laszlo Zoltan:

Gähnen statt lesen

Die Frau, die liebte von Lewis Janet

Manch historischer Blickwinkel in diesem Roman mag vielleicht interessant sein, aber aufgrund des realitätsfernen Inhalts verliert sogar dieser Aspekt an Gewicht und dadurch bewegt dieses Buch eher zum Gähnen als zum Umblättern.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Leonie, 10 Jahre aus Schwaz,

Der durchgeknallte Spielecontroller von Baddiel David

In diesem Buch gibt es 323 Seiten aufgeteilt auf 56 Kapitel und 4 Teile. Es ist eine angenehme große Schrift und ab und zu auch mal schwarz-weiß Bilder.

Die Zwillinge Ellie und Fred waren auf der Suche nach einem neuen Controller, da sich der Vater von ihnen auf den alten gesetzt hat und dieser dadurch beschädigt wurde.

Beim Laptop in der Schule öffnete sich im Browser ein Fenster, in dem ihnen ein Gratis-Controller angeboten wurde. Als dieser geliefert wurde, kamen die beiden darauf, dass sich mittels Armband mit dem Controller nur Personen, aber keine Spiele steuern lassen.

Beim Fußballspiel wurde das gleich ausprobiert. Ellie steuerte Fred, der plötzlich richtig gut im Spiel war. Bei einem Streit in der Pause flog die Fernbedienung in einen Baum, und so konnte Fred nicht mehr gesteuert werden.

Na neugierig geworden? Dann lest selber weiter, ich kenne den Schluss ja.

Es hat mir gut gefallen, und ich finde auch gut, dass einmal alle Teile in einem Buch waren.

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