Kunden em pfehlungen
Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:
Unterhaltsam und authentisch
Paula kommt von Lambert Paula
> Inhalt
Das Buch gliedert sich in folgende drei Bereiche: 1. Die Basics – gut zu wissen!, 2. Sextechniken – wie geht was? und 3. Normal? Normal! – Was ist schon normal?
Diese Aufteilung gibt dem Buch eine sinnvolle Struktur und der Leser erhält einen Überblick, welche Themen behandelt werden.
Die Informationen werden in Form von Antworten auf Fragen bereit gestellt. Die Fragen haben ganz unterschiedliche Charaktere, von jungfräulich schüchtern bis erfahren.
> Leseerfahrung
Ich habe mir von dem Buch Unterhaltung und ein paar nützliche Infos gewünscht. Diese Wünsche haben sich auch hinreichend erfüllt. Beim Lesen des Buches hatte ich durchgehend Paulas Stimme im Ohr, da ihr Schreibstil genauso unkompliziert und frei heraus ist, wie sie sich auch in ihrer Sendung präsentiert. Das lockert das gesamte Thema ungemein auf. Dass sie immer wieder von ihren eigenen Erfahrungen berichtet hat mich auch sehr angesprochen.
Als kleinen Kritikpunkt möchte ich nennen, dass manche Fragen nur sehr ausweichend oder oberflächlich beantwortet wurden. Das kenne ich von Paula anders.
> Fazit
Für alle treuen Fans von Paula ein Muss und für alle, die einen unterhaltsamen Ratgeber zum Thema Sex suchen eine absolute Leseempfehlung.
> Eckdaten
Titel: Paula kommt
Autor: Paula Lambert
Verlag: Gräfe und Unzer
ISBN: 978-3-8338-6397-4
Seiten: 206
Preis: 17,99 €
Rezensionen von begine:
Ergreifend
Solange der Fluss uns trägt von Joe Monninger
Joe Monnningers Roman „Solange der Fluss un trägt“ ist ein fesselnder Frauen- und Liebesroman mit 400 Seiten, den der Ullsteinverlag herausgebracht hat. und von Sibylle Schmidt übersetzt wurde.
Es fängt mit dem Ende an und wird von dem Protagonisten dem Lehrer Jonathan Cobb erzählt. Er trifft Mary beim Kajakfahren auf dem Allagash River in der Wildnis von Maine.
Sie gefallen sich auf Anhieb und es wird die große Liebe.
So wird in dem Roman ihre Lebensgeschichte erzählt. Mary leidet an einer unheilbaren Erbkrankheit, da möchte sie ihr Leben auskosten. Sie rettet sich in mysteriösen Geschichten und im Wildwasser Kajakfahren. Dann ist da noch ihre Arbeit als Biologin mit Raben und Krähen.
Es wird in einem wunderbaren berührenden Schreibstil geschrieben. Die Natur und ihre Gewalten kann ich gut nachempfinden. Es ist ein Roman über eine große Liebe, einen Kampf so viel Glück wie möglich zu bekommen.
Eine liebenswerte etwas traurige Geschichte.
Rezensionen von rewareni:
Mord in Mainz
Im Schatten der Arena von Mara Pfeiffer
Für die Journalistin Jo bricht eine Welt zusammen, als ihr Freund und Kollege Jonas plötzlich bei einem Autounfall stirbt. Ihr einziger Halt ist dabei ihr kleiner Sohn Luca und der Kater Obama. Dass ihre Oma Nonna ihr auch noch Vorwürfe macht, weil sie zu oft trinkt, hilft ihr auch nicht weiter. Zum Glück hat sie ihre Freundin Anda, die auch gleichzeitige ihre Chefin ist und die ihr immer wieder den Rücken freihält, wenn sie nicht zur Arbeit erscheint.
Da Jo nicht an einen Unfall glaubt, beginnt sie selbst Nachforschungen anzustellen. Sie stößt dabei auf Jonas´ Recherchen, die sich rund um den Verein und die Spieler von Mainz 05 beziehen. Dass dabei auch immer wieder der Name des Beraters Claus Hopfen auftaucht, macht sie mit der Zeit stutzig. Jo lernt auch den sympathischen Hauptkommissar Hans Ostermann kennen, der sich auffallend um ihre Nähe bemüht. Immer tiefer dringt Jo in interne Belange des Fussballvereins´ ein und als auch noch ihr kleiner Sohn Bekanntschaft mit einem Unbekannten macht, merkt sie, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis sie die wahren Hintergründe für den angeblichen Autounfall herausgefunden hat. Fast zu spät muss sie aber erkennen, dass die verantwortliche Person alles daransetzt, sie von ihren Nachforschungen abzuhalten.
Die Autorin Mara Pfeiffer hat mit ihrem Roman ,, Im Schatten der Arena´´ einen Mainz 05 Krimi geschrieben, der viel an Lokalkolorit zu bieten hat. Die ,,Wortpiratin´´ beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem 1. FSV Mainz und hat dadurch viel an Herzblut und an Hintergrundinformationen mit einfließen lassen. Kenner der Materie werden dabei einige reale Namen von Spielern etc. wiederfinden. Mara Pfeiffer hat sich in ihrem Roman der Homophobie im Profi-Fußball angenommen und daraus eine spannende und humorvolle Geschichte gemacht. Mit ihrer Protagonistin Jo ist ihr eine Person gelungen, die es mir nicht immer leicht gemacht hat sie zu sympathisch zu finden. Auf der einen Seite ist sie sehr stur und stößt oft Menschen, die sie mögen vor den Kopf. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen und handelt auch danach, ohne nachzudenken, ob sie nicht vielleicht jemanden damit schadet oder verletzt. Dass sie dabei auch manchmal zu tief ins Glas schaut, bekommt ihr auch nicht immer gut. Auf der anderen Seite lernt man aber Jo als liebevolle Mutter kennen, die eine besonders intensive Beziehung zu ihrem Sohn hat. Diese Szenen und Dialoge, die die beiden führen sind so herzlich, emotional und wunderschön, dass einem wirklich dabei das Herz aufgeht.
Mara Pfeiffer hat einen angenehmen und erfrischenden Schreibstil, sodass man schnell und gut die Geschichte lesen kann. Eine angenehme Mischung zwischen Spannung und Humor lassen keine Langeweile aufkommen. Dass man auch ein heikles Thema, das gerne unter den Teppich gekehrt wird sehr wohl ansprechen kann und soll, zeigt sie in ihrer Geschichte.
Auch wenn man kein Fußballfan ist, kann man sich mit dem Roman gut unterhalten. Da es ein eher offenes Ende gibt würde ich mich freuen von Jo, Luca, Obama und Co. wieder einmal etwas zu lesen.
Rezensionen von Janine2610:
Der Albtraum eines jeden Schriftstellers
Spitzentitel von Antonio Manzini
Viel zu rund läuft es in Giorgio Volpes Leben. Gerade hat er seinen neuen 800-Seiten-Roman, der laut seiner vertrauten Lektorin ein Meisterwerk ist, fertiggestellt. Irgendwie scheint alles wie am Schnürchen zu laufen, sodass man fast schon meinen könnte, es ist langweilig. Dass bald mal was passieren muss, war klar, denn diese Idylle war für mich beinahe nicht mehr zu ertragen.
Natürlich wird man diesbezüglich von Manzini nicht enttäuscht. Man merkt schon bald: es tun sich Probleme auf. Gewaltige Probleme, mit denen Volpe da zu kämpfen hat. Es geschehen Dinge, die fast schon absurd komisch sind – nicht nur für den Protagonisten, auch für mich als Leserin waren die Geschehnisse echt aberwitzig. Man denkt, man ist im falschen Film, so ominös kommt die Handlung schon bald daher. Grund dafür ist der neue Großkonzern "Sigma", der Volpes alten Verlag "Gozzi" übernommen hat und nun zwei eigenartige Typen zu Volpe schickt, die es tatsächlich wagen wollen, sein Meisterwerk Korrektur zu lesen, sprich umzuschreiben – einfach, weil sie der Ansicht sind, dass Negatives in Büchern nichts mehr zu suchen hat und die Sprache an das Verständnis der Leser angepasst werden müsse. Schließlich haben sie das auch bei »Krieg und Frieden« so gemacht. Das heißt jetzt nämlich nur mehr »Frieden«, ohne »Krieg«. Denn Negatives wollen die Leute ja nicht mehr lesen, das ist zu verstörend. Mit diesem Argument und mit ihrem neuen Konzept, die Bücher in "heimischer Mundart" umzuschreiben, wollten sie sich ans Werk machen. Dass Volpe da komplett dagegen war und gefragt hat, ob das hier alles ein Scherz sein soll oder die beiden einfach nur völlig übergeschnappt sind, konnte ich absolut nachvollziehen!
Das muss doch ein Albtraum für jeden Schriftsteller sein, nicht? Damit zerstört man die Träume von Autoren. Ein Buch, in das man all sein Herzblut gesteckt hat und an dem man vielleicht 2,5 Jahre geschrieben hat, soll nun einfach so komplett überarbeitet werden, sodass am Ende eine ganz andere Geschichte herauskommt? Ich würde sogar soweit gehen und sagen: damit bricht man einen Schriftsteller. Wie Volpes Frau Bianca das irgendwann auch mal so schön passend ausgedrückt hat: »Das, was Giorgio da passiert, klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman.«
Das Schöne an diesem Roman, der auf mich durch seine nur 77 Seiten wie eine etwas längere Kurzgeschichte gewirkt hat, ist, dass überhaupt keine Langeweile aufkommt. Am Anfang, als alles so rund lief, hat sich dennoch schon irgendwie Spannung aufgebaut, weil ich wusste, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis Volpe mit den ersten Komplikationen konfrontiert wird. Und ab dann war es durchgehend amüsant und fesselnd, sodass ich es gleich in einem Rutsch durchgelesen habe.
Ich wollte eben unbedingt wissen, ob und wenn ja, wie Volpe einen Weg aus dem Schlamassel findet. Ein gewisses Mitgefühl mit dem gedemütigten Protagonisten, der erst ziemlich großkotzig tut, war bei mir, als es Richtung Ende ging, nicht mehr zu verleugnen.
»Spitzentitel«, das ich als durchaus launig und äußerst unterhaltsam beschreiben würde, bietet vor allem am Schluss eine gewisse Tragik und lässt den Leser nachdenklich zurück.
Rezensionen von Sabina Haslinger:
Wie unpassen, wenn eine Wanderführerin Gelenksprobleme hat...
Gelenkfit in die Berge von Christian Fink; Christian Hoser; Peter Gföller
Wie passend daher dieses Buch! ...zwar werden hier vor allem Knie und Hüfte auf jeweils 30 bis 40 Seiten behandelt und auch das Thema Arthrose kommt ausgiebig zu Wort... doch auch für mein durch eine Bänderverletzung etwas aus dem Lot geratenes Sprunggelenk konnte ich mir einiges herauslesen. Manchmal bedarf es einfach einer Auffrischung oder das nochmalige Hinweisen in Sachen Vorbereitung für die Berge.
.. Kräftigungsübungen und Bewegung für die Bewegung am Berg sind einfach wichtig und vor allem Koordinationsübungen haben mir in der stabilisation meines Sprunggelenkes gut getan. Interessant auch wieder die Anleitung zum Gehen am Berg - ja, ja ich als Wanderführerin weiß das (berücksichtige es aber nicht immer) aber viele Leute wissen es nicht und machen daher ihren Gelenken unnötig das Leben schwer!
Wie gesagt, das Thema Hüfte und Knie, war für mich weniger "akut", wobei der Aufbau/die Anatomie und Schutz (Bewegung hält die Gelenke geschmeidig) der Gelenke durchaus auch interessant und wissenwert war.
Meiner Meinung nach sehr wichtig und immer unterschätz - die Tourenplanung - schön dass hier ein ein Kapitel diesem Thema gewidmet ist! Einfach "unwissend" in die Berge zu gehen ist mit Gelenkproblemen sicherlich noch problematischer als ohne Gelenkserkrankungen... ein "bissl" Vorbereitung tut nicht weh - vor allem schützt es vor unnötigen "schmerzen" die ein falscher oder zu langer Weg bedeuten ;-)
Ach ja und wichtig auch die Ausrüstung in dem Zusammenhang - passend zur Tour - Kleidung, Schuhe, Rucksack und Stöcke - alles im Buch enthalten!
Ich finde es ist ein gelungenes Buch für Wanderer, die nicht "aufgeben" wollen!
Rezensionen von EdVanSchleck:
Exquisite Zutaten und spezielle Infos
Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund von Erwin Seitz
„Naturnahes Kochen – einfach, gut, gesund“ von Erwin Seitz umfasst 223 Seiten die sich aufteilen in einen Warenkunde- und einen Rezeptteil.
Von dem Warenkundeteil bin ich etwas enttäuscht. Es zwar wird auf einen Großteil der gängigen Zutaten eingegangen allerdings werden nicht die Informationen vermittelt, die ich erwartet hätte.
Anstatt Informationen zur Qualität und wichtige Informationen zur richtigen Handhabe werden historische Hintergründe und Infos zur Kultivierung der Zutaten geliefert. Zu den meisten Zutaten gibt der Autor Vertriebe oder Händler an, die mit den entsprechenden Waren in der gewünschten Qualität handeln. Das ist bei Gewürzen noch halbwegs nachvollziehbar aber ich denke jeder weiß selbst am besten wo man frische Zutaten wie Eier oder Fisch kaufen kann.
Nach dem Warenkundeteil verbleiben etwas mehr als 110 Seiten, auf denen aber leider nur 24 Rezepte festgehalten wurden, die mich jedoch auch nicht wirklich überzeugen konnten (darunter einfaches Haferflockenmüsli, Rührei mit Kräutern und 3 Salatrezepte). Zu jedem Rezept gibt es zwei mehr oder weniger appetitliche Bilder und eine kleine Hintergrundinfo rund um das entsprechende Gericht bzw. die verwendeten Zutaten. Von den Rezepten ist zwar vom Haferflockenmüsli, über Salate bis hin zu Fleisch, Fisch, Wurst und auch Süßspeisen alles dabei, allerdings leider meist nur eines oder mit Glück auch ein zweites Rezept. Auch frische und gesunde Rezepte würde ich mit naturnah verbinden, nicht aber Bratwürste mit Sauerkraut oder Blutwurst mit Kartoffelstampf.
Unter naturnahem Kochen hätte ich mir Rezepte erhofft, die mit vielen frischen und knackigen Zutaten arbeiten, die ich frisch vom Wochenmarkt und dem Bioladen oder möglichweise sogar aus dem eigenen Garten bekommen könnte. Stattdessen werden teilweise sehr spezielle Zutaten verwendet, mit denen ich sicher niemals kochen werde (Saibling-Kaviar, Safran oder Weißtannenhonig). Hinter den Zutaten sind oft Zusätze wie „vorzugsweise von Firma XY“ hinzugefügt. Eigentlich ein ganz nettes Feature, das sicherstellt, dass das Rezept am Ende genau so schmeckt, wie sich der Erfinder das Gericht vorgestellt hat, doch manchmal sind diese Zusätze sehr absurd. Ich bin mir sicher, dass der Basmati Reis trotzdem gut schmeckt, auch wenn er nicht „vom Fuße des Himalayas“ stammt.
Fazit:
Dieses Kochbuch hat mich als solches nicht wirklich überzeugt. Im Warenkundeteil werden zu viele historische Informationen zu den Zutaten gegeben und zu wenig Infos über die Güte und die richtige Verarbeitung der Zutaten. Die Rezepte sind mir allgemein zu „muffig“ für naturnahes kochen. Darunter verstehe ich Rezepte mit frischen und knackigen Zutaten, die am besten aus der Region stammen und keine Exquisiten Zutaten, die ich mir quer über den halben Erdball schicken lassen muss, damit ich sie auf Linsen oder Sauerkraut anrichten kann.
- by valid_username
Rezensionen von Gaby 2707:
Für Liebe und Abenteuer ist man nie zu alt
Nie wieder Amore! von Tessa Hennig
Monika Renner ist nun 66 Jahre alt, hat ihre Apotheke an Tochter Tanja übergeben und sich in einer Seniorenresidenz eingemietet. Hier hat sie viel Zeit. Zeit zum Nachdenken. Vor allem an ihre Zeit mit dem attraktiven italienischen Kellner Vincenzo Martini, der aber leider lange verstorben sein soll.
Als Moni eine Nachricht von der Auswandererin Lena bekommt, dass Vincenzo quicklebendig auf einer Obstplantage auf Sizilien leben soll, schmeißt sie ihre Urlaubspläne von einer Kreuzfahrt mit Tochter Tanja nach Norwegen über den Haufen. Schon sitzt sie mit Enkel Jan, der auf Sizilien so gar keinen Bock hat, im Flieger nach Catania. Das Sommerabenteuer beginnt...
Wie Moni da im Boot sitzt und sich von ihrem Enkel Jan durch die Wellen schippern lässt – ein Cover, das richtig Lust auf Urlaub macht – nicht nur in Italien oder Sizilien.
Tessa Henning hat es mit ihrem Witz, ihrer leicht-locker-flockigen Schreibweise und einer humorvollen Geschichte wieder mal geschafft, dass ich fast nicht aufhören wollte zu lesen und meine nach oben gezogenen Mundwinkel fast einen Krampf bekamen.
Ihre Figuren sind so lebendig, liebenswert und menschlich gezeichnet, haben alle ihre eigene Ausstrahlung. Ich bin so gerne mit der sympathischen, unternehmungslustigen Moni unterwegs. Für ihr Alter ist sie sehr rüstig und immer auf Tour. Ganz im Gegensatz zu ihrem anfangs meist schlecht gelaunten Enkel Jan, der von Beginn an schon keine Lust hat, auf Oma aufzupassen. Das ändert sich aber, als er Lena kennenlernt.
Die beiden jungen Frauen Lena und Francesca, die sich ihren Traum erfüllen und auf Sizilien eine Sprachenschule eröffnen wollen, nehmen für mich etwas viel Raum in der Geschichte ein. Auch wenn Moni sich in ihrem Projekt engagiert bzw. Denaro zuschießt. Aber durch sie erfahre ich einiges aus der Vergangenheit von Moni und Vincenzo. Auch die weiteren Personen stellen sich realistisch dar und geben der Geschichte ihren eigenen Pfiff. Nachdem es am Ende drei verliebt Paare gibt, kann man von "Nie mehr Amore" nicht sprechen – oder.
Die eingestreuten italienischen Ausdrücke und Redewendungen katapultieren mich zusammen mit Moni und Jan sofort ins Urlaubsfeeling. Bei der Fahrt durch Sizilien habe ich verschiedene wundervolle Bilder direkt vor Augen, blumige Gerüche in der Nase und träume mich einfach auch dorthin.
Wie es sich für eine witzige Reise durch Sizilien gehört, fehlt natürlich auch eine Begegnung mit der Mafia nicht.
Tessa Henning schafft es wieder mit Bravour, Unterhaltung, Humor, Spannung, Geheimnisse, Überraschungen und verschiedene Wendungen unter einen Hut zu bringen und in einer interessanten, lesenswerten Geschichte zusammenzufassen. Mir hat die Reise mit Moni sehr gut gefallen und ich finde es so schön hier zu lesen, dass man für die große Liebe und für ein Abenteuer nie zu alt ist.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen: Kenntnis und Kritik
Briefwechsel zwischen Jesus Christus und Abgarus von Jakob Lorber
Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.
Die zwölf Stunden von Jakob Lorber
Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Josef LütholdRezensionen von yellowdog:
Vielfältig
Zweite Chance auf Eden von Peter F. Hamilton
Der britische Science Fiction-Autor Peter F. Hamilton hat zur Hochzeit des Genres in den neunziger Jahren ein umfangreiches Werk geschaffen, dass die Space Opera belebte.
Dieses Band des Armageddon-Zyklus beinhaltet mehrere Kurzgeschichten und wurde als Collection im Original 1999 veröffentlicht. Die einzelnen Stories erschienen noch früher in New Worlds, Interzone, New Moon, etc.
Gleich die erste Kurzgeschichte hat viel Action und zeigt Begegnungen zwischen Menschen und Aliens. Die Kaltschnäuzigkeit der Icherzählerin ist beachtlich, sie ist ein Kämpferin durch und durch. Dass die Seelen Toter eine bedeutende Rolle spielen, gibt dem Text sogar einen phantastischen Einschlag.
In der Summe finde ich das aber zu viel und übertrieben.
Die zweite lange Geschichte (Die zweite Chance, Second Chance at Eden) zeigt, dass Hamilton es auch ruhiger und tiefgründiger kann. Diese Story leitet dem Buch den Titel her.
Noch einmal ein anderes Gesicht zeigt der Autor mit der von mir am meisten geschätzten Kurzgeschichte “Zeiten ändern sich”, die auf einer Farm im Grenzland angesiedelt ist. Hamiltons Vielseitigkeit ist eine Stärke.
Candyknospen ist eine Story, die, unüblich für Peter F. Hamilton, mit wenig Dialog auskommt.
In “Die Leben und Lieben der Tiarella Rosa” steht ein Zeitspringer im Mittelpunkt. Auch diese Geschichte ist gut lesbar und gehört zu den Besten im Buch.
Das Band schließt mit “Fluchtwege”.
Mich überzeugt die literarische Qualität von Peter F. Hamilton nicht durchgehend, aber die Zusammensetzung der Collection halte ich für gelungen.











