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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Ganz leise, aber trotzdem spannend

Tod in der Klingenfabrik von Sibyl Quinke

Zuviel des Guten

Gesa Keppling, Geschäftsführerin der Fa. Crena, feiert die Einweihung des neuen Firmengeländes in Haan, einem kleinen Ort zwischen Düsseldorf und Solingen, mit allen die Rang und Namen haben in großem Stil. Alles läuft super ab, bis man später beim Aufräumen, als fast alle Gäste weg sind, den Bruder von Gesa Keppling, Anteilseigner Thorsten Cielzik, tot zwischen wegzuräumenden Kartons findet.

Frauenfreund Thorsten Cielzik hat zu Lebzeiten nichts anbrennen lassen. Er nahm sich alles was sich ihm angeboten hat – von der Chefsekretärin bis zur Küchenmamsell. Dass das des öfteren zu Eifersüchteleien zwischen den Frauen führte, ist leicht vorstellbar. Liegt hier der Schlüssel zu seinem Tod? Oder haben die beiden schrägen Vögel, die uneingeladen aus Köln zur Feier gekommen sind, etwas mit seinem Tod zu tun?
Ein Fall für die Kommissare Dick und Bresniak von der Kripo Wuppertal.

Die Kommissare durfte ich schon bei dem Fall in der Tuchfabrik kennenlernen. Die Neue, Praktikantin Louisa Breden, bringt mit ihrer erfrischenden Art neuen Schwung ins Kommissariat. Ich erfahre einiges über die Zuckerkrankheit, die hier eine Rolle spielt, und wie diese zusammen mit anderen z.B. Drogen wirkt.

Ich lerne wieder einige neue Protagonisten kennen. Sigrid Dick, die Frau vom Kommissar, die zwar nur eine kleine Nebenrolle spielt, ist mir mit ihrer herzlichen Art sofort sehr sympathisch, genau wie die neue Praktikantin. Und auch den Rechtsmediziner Mortes mag ich. Er ist zwar ein bisserl anstrengend, kennt sich aber super bei vielen Themen aus und hat das Herz am rechten Fleck. Britta, die supernaive Küchenmamsell mit ihrem Nasciturus im Bauch, die meint, nun gehöre der Chefsessel ihr, finde ich einfach nur stressig.
So haben alle Protagonisten ihre Stärken und Schwachstellen und werden für mich damit schnell vorstellb- und unverwechselbar.

217 Seiten aufgeteilt in 40 Kapitel machen das Lesen so richtig angenehm. Cliffhanger und Wendungen von der Autorin gekonnt eingesetzt, heitzen die unterschwellige Spannung an. Dies ist wieder so ein Krimi, der ohne Blutvergießen auskommt, einiges aus dem Privatleben der Kommissare preisgibt und mich trotzdem immer wieder zum Weiterlesen animiert. Die Auflösung endet mit einem Paukenschlag. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Und schon tut mir die "Täterin" richtig leid.

Ein leiser Krimi mit einer interessanten Geschichte, die mich begeistern konnte und sehr gut unterhalten hat. Bitte mehr davon.

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Rezensionen von Vicky:

It's Lennon-Time ????

The Banker von Piper Rayne

Das Cover ist, auf dezente Art und Weiße, unglaublich sexy und ansprechend, außerdem passt super zu den anderen Bänden der Reihe von Piper Rayne. Es ist zwar durch das schwarz weiße Design eher schlicht gehalten aber mit dem gelben Schriftzug wir es aufgepeppt und wirkt dadurch sehr modern und ansprechend.

The Banker ist bereits Teil drei der Reihe 'San Francisco Hearts' und somit (leider) der letzte. Kann allerdings, denke ich, auch unabhängig voneinander und somit ohne Vorkenntnisse der anderen Teile gelesen werden. Wobei es natürlich nicht schadet die vorherigen Bände zu! Denn ich fand es ganz toll 'altbekannte' Figuren aus Teil eins und zwei wieder zusehen ????

Etwas skeptisch war ich aufgrund dessen das Piper Rayne das Pseudonym zweier Autorinnen zu sein scheint... Es tut mir leid, aber bei Pseudonymen gehe ich immer mit einer etwas negativeren Einstellung an das jeweilige Buch heran. Allerdings waren meine Sorgen hier absolut unbegründet – bereits die vorherigen Teile konnte mich von meinen Vorbehalten heilen und dieser hat es nur wieder bestätigt!

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Gedankenwelt von Lennon holen, welche hier die Hauptfigur ist. Die Geschichte teil sich auf eindundvierzig Kapitel und einen Epilog auf. Der Schreibstil ist genauso angenehm wie in den vorherigen Bänden und die Geschichte ist flüssig zu lesen. Die Kapitel haben genau die richtige Länge um einen schnell und gut voranzukommen zu lassen. Die Entwicklung der Geschichte ist gut und glaubwürdig, auch finde ich es spannend zu sehen wie sich die Figuren im Verlauf der Geschichte - mit doch etwas unterwarteten Wendungen - entwickeln. Außerdem gefällt es mir, Lennons weiche Seite kennen zu lernen nachdem wir bisher eine eher anderen Eindruck von ihr hatten!

Fazit: mir haben die beiden anderen Teile dieser Reihe ja bereits sehr gefallen aber ich denke dieser hier ist mein Favorit. Ich liebe Lennon und ihren Humor aber hier zeigt sie das auch sie Gefühle hat und verletzlich ist. Ich kann mit absoluter Gewissheit sagen dass ich diese Reihe liebe! Unglaublich unterhaltsam und unglaublich toll ???? Einziges ‚Problem‘ ist dass dies leider bereits der letzte Band ist *hach*

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Rezensionen von Vicky:

Loslassen ist der schwerste Teil der Liebe

Silberschwingen 2: Rebellin der Nacht von Emily Bold

‚Rebellin der Nacht‘ ist Teil zwei der Silberschwingen-Reihe der Autorin Emily Bold.

Das Cover ist schön und gefällt mir gut, und passt zum ersten Band, es fügt sich also gut in die Reihe ein. Das Jugendbuch aus dem Genre Young-Adult Romantasy umfasst einen Prolog, dreiunddreißig Kapitel sowie einen Epilog.

Vom Schreibstil von Emily Bold und auch der Geschichte selbst bin ich absolut begeistert. Das Buch ist flüssig zu lesen und man kommt sehr schnell und gut voran, ehe man sich’s versieht hat man bereits die letzte Seite erreicht.

Meine Empfehlung ist es auf jeden Fall vorher unbedingt Teil eins zu lesen! Und hier nicht weiterlesen wenn man ebendiesen noch nicht kennt, ansonsten könnte man über den einen oder anderen Spoiler stolpern – und das wollen wir ja nicht :-)

Der kurze Text unter 'Das Buch' am Anfang gefällt mir gut und ist ein netter Vorgeschmack auf die Geschehnisse in diesem Band. Die Figuren entwickeln sich gut weiter, sie wachsen von Seite zu Seite. Speziell Lucien finde ich toll bezüglich seiner Entwicklung, vor allem wenn man die Figur in beiden Bänden miteinander vergleicht! Aric endlich mal kennen zu lernen finde ich nett. Außerdem kann der Leser bzw. die Leserin hier die Geheimnisse der Silberschwingen erkunden – sehr spannend!

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Ich bin auf weitere Bände gespannt – ich kann es kaum erwarten wieder über die Silberschwingen – speziell Lucien, Thorn und Nyx - zu lesen.

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Rezensionen von Vicky:

Nora, die Schlaftablette 2.0

Between us von Julianna Keyes

Das Buchcover ist irgendwie total süß und gefällt mir durch die dezenten Farben gut. Ich finde es lädt außerdem zum Träumen ein :-)

‚Between us‘ ist der erste Teil der ‚Burnham-College‘-Reihe und spielt, wie der Name bereits vermuten lässt, am Burnham College.

Der Roman der Autorin Julianna Keyes umfasst einundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die Hauptfigur Nora Kincaid holen.

Ich für meinen Teil habe mich beim Lesen in die Geschichte sowie die Figuren selbst verliebt. Ich finde die Geschichte ist nett und gelungen. Jede Figur ist auf ihre Art und Weise toll, ich finde jede Figur ist gut dargestellt und man kann von der ersten bis zur letzten Seite interessante Entwicklungen erkennen. Der Roman beschert dem Leser bzw. der Leserin erwarte aber auch unerwartete Handlungen und Ereignissen. Ich finde diese Abwechslung und die Überraschungen gelungen.

Fazit: Mir hat der erste Band der Reihe gut gefallen, ich werde mir die weiteren Bände der Reihe bestimmt ansehen. Ich hoffe die Wartezeit bis dahin ist nicht zu lange!

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Rezensionen von heinoko:

Viele Zigaretten, viel Alkohol, sehr französisch

Der Unfall auf der A35 von Burnet Graeme Macrae

Nur wenige Kilometer von meinem jetzigen Wohnort verläuft die A35 im Elsass. Genau deswegen fand das Buch mein Interesse, zugegebenermaßen ein etwas seltsamer Grund für eine Leseentscheidung. Denn vom Autor hatte ich bislang nichts gehört und nichts gelesen. Aber vom Verlag dafür umso mehr.

In der Handlung geht es in der Tat um einen Autounfall auf der A35, nahe des verschlafenen Städtchens Saint Louis.

Bertrand Barthelme, der Fahrer, ist nachts frontal gegen einen Baum gefahren und dabei umgekommen. Nicht besonders spektakulär. Aber da gibt es den schrulligen Kommissar Georges Gorski, der sich ein ganz eigenes Bild von dem Toten und seinem Vorleben macht. Und auch Barthelmes 17-jähriger Sohn Raymond beginnt, Geheimnissen im Leben seines verstorbenen Vaters auf die Spur zu kommen…

Langweilig ist es nicht, das Buch. Spannend ist es auch nicht. Seltsam ist es, und in seiner Seltsamkeit wiederum fesselnd. Wird eine fiktive Geschichte erzählt, eine Geschichte, die sich nur aus Vermutungen ernährt, oder lesen wir doch einen klassischen Kriminalroman mit der üblichen Aufklärung am Ende? Es bleibt verwirrend. An den etwas spröden Sprachfluss musste ich mich erst einmal gewöhnen, an die ausufernd geschilderten Barbesuche auch. Und an dieses endlos höfliche Miteinander unter Kollegen oder im Umgang mit Zeugen, diese konfliktvermeidenden Konversationen, die nie auf den Punkt kommen und doch erhellend sind. Weitschweifig wird erzählt. Bis ins letzte Detail versehene Schilderungen, mit scharfer Beobachtungsgabe wahrgenommen, füllen die Seiten und haben mir Einiges an Geduld abverlangt. Das Buch verhält sich oft seitenlang so, als wolle es gar nicht gelesen werden, als entziehe es sich dem Leser willentlich. Der Autor schafft es zum Beispiel, eine halbe Buchseite lang allein darüber zu referieren, welche Gedanken und Mutmaßungen ein offener Schnürsenkel bei Gorski hervorruft. Und entwickelt aus solchen Schilderungen heraus klammheimlich ein intensives Psychogramm des Betreffenden. Das ist kunstvoll, aber auch anstrengend.
Das Buch mutet mich an wie einer dieser französischen Spielfilme, die langsam, sehr langsam eine Geschichte in vielen Facetten erzählen, aber nicht wirklich von der Stelle kommen. Viele Zigaretten, viel Alkohol – und die Frage, wie ein Schotte so schreiben kann, als sei er ein Franzose, und zwar einer der alten Schule?

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Rezensionen von Schmiesen:

Von kleinen und großen Lügen

Vier.Zwei.Eins. von Erin Kelly

"Ist es ein Wunder, dass ich verrückt wurde, nachdem ich in mein dunkles Herz geblickt hatte?"


Vor fünfzehn Jahren geschah auf einem Sonnenfinsternis-Festival in Cornwall etwas Schreckliches: Laura wurde Zeugin einer brutalen Vergewaltigung. Das Opfer Beth schweigt zunächst, der Täter Jamie streitet die Tat ab.

Monate nach dem Prozess taucht Beth bei Laura und ihrem Partner Kit auf und schleicht sich auf ungute Weise in ihr Leben. Und auch Jamie lässt Laura nicht in Frieden, denn sie belastet ein ungeheures Geheimnis.

Auf den ersten Blick scheint das Buch auf eine große Frage hinauszulaufen: War es nun Vergewaltigung oder nicht? Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Geschickt spielt die Autorin mit den Sympathien der Leser und lässt sie bis weit ins Geschehen hinein im Ungewissen, sodass mir irgendwann Zweifel kamen, ob Beth tatsächlich das Opfer ist oder ob Jamie am Ende unschuldig eingesperrt wurde.

Allerdings wird diese anscheinend handlungsbestimmende Frage nach und nach, kaum merklich in den Hintergrund gedrängt. Plötzlich eröffnen sich Lügen und Geheimnisse an Stellen, an denen man niemals damit gerechnet hätte, und das Blatt beginnt sich vollständig zu wenden. "Zwei Wahrheiten und eine Lüge" (im Titel) sind gelinde gesagt eine grobe Untertreibung. Stellenweise wurde es beinahe zu viel mit den Verstrickungen und Geheimnissen, aber die Autorin versteht es, zu schockieren, zu überraschen und die Leser bis zuletzt im Unklaren zu lassen. "Vier.Zwei.Eins." ist ein Buch darüber, was große und kleine Lügen mit dem Leben einer oder mehrerer Personen anrichten können, und die zerstörerischen Konsequenzen sind brutal, aber authentisch dargestellt.

Die vier Personen, um die es sich hauptsächlich dreht, bleiben bis zum Ende undurchschaubar. Wer sagt wem die Wahrheit? Wer lügt? Die Bilder, die der Leser von den einzelnen Personen vermittelt bekommt, sind stark subjektiviert, da wir auf Lauras und teilweise Kits Perspektive festgelegt sind. Diese Perspektivwechsel in Verbindung mit der Erzählung auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzeugen eine unheimliche Dynamik, die es fast unmöglich macht, das Buch wegzulegen.

Das Spiel mit Lüge und Wahrheit ist sinnbildlich verknüpft mit den Sonnenfinsternissen, die Kit schon sein Leben lang jagt. Der Aufbau des Buchs folgt dem Verlauf einer Sonnenfinsternis, und dieses Symbol ist in meinen Augen sehr gelungen. In dieser Geschichte gibt es nicht nur Licht und Schatten, Gut und Böse, denn jeder verbirgt etwas, ob groß oder klein.

Erin Kelly hat es geschafft, mich mit ihrem hochspannenden Roman zu fesseln und zu begeistern. "Vier.Zwei.Eins." ist kein klassischer Thriller, da neben den Spannungsmomenten auch sehr einfühlsam von Lauras und Kits Innenleben berichtet wird. Die Kategorisierung "Roman" passt also gut zu diesem Buch, da es mehr um die psychologischen Aspekte geht als um das Thrillerhafte. Für jeden Freund eines ausgereiften Spannungsbogen ein absolutes Lesevergnügen!

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Rezensionen von StefanieFreigericht:

Kloake

Tödliche Provence von Sandra Åslund

Hannah Richter, Ende 30, Kriminalpolizei Köln, ist wieder in Vaison in der Provence, in dem Ort, in dem sie im Vorjahr durch ein EU-Austauschprogramm beruflich war. Durch ihre Freundin Penelope stolpert sie eher zufällig in ein Verbrechen, als sie den älteren Herrn besuchen will, mit dem sich Penelope angefreundet hat.

Hannah findet Louis Prinderre tot am Fuß seiner Treppe und mag nicht an einen Sturz glauben. Wieso wollte der Nachbar unbedingt an das Grundstück des älteren Herrn? Was ist mit der zwielichtigen Vergangenheit des Bruders der Haushälterin? Und was geschah mit Marc-Henry?

Kurz hintereinander begleitete ich die deutsche Kommissarin zweimal auf Einsatz in der Provence - ungeachtet einiger Andeutungen in diesem Band zum Vorgänger sollte man ihn aber einzeln lesen können. Ich hatte mich auf ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Bekannten aus Teil 1 gefreut, der quirligen Penelope, der Polizistin Emma, dem Original Anatole und seinem Freund, Musikwissenschaftler Serge, sowie Ex-Polizist Nicolas, der Hannah mit väterlichem Rat und gutem Essen zur Seite steht. Wieder führen die Ausflüge der Hobby-Altertumsforscherin gerne an die Wirkstätten der alten Römer, wenn auch etwas weniger als beim ersten Band (das war besonders, das wäre noch steigerungsfähig!). Wieder spielt die lokale Küche eine wichtige Rolle, eher als Hausmannskost (meiner Erfahrung nach eher ungewöhnlich beim Genre der Provence-Krimis und durchaus angenehm - mir gefallen Gerichte, bei denen ich nicht das Gefühl haben muss, der Genuss hinge nur vom Geldbeutel ab wie in so vielen anderen ähnlichen Büchern). Und wieder ist dieses Buch hauptsächlich Krimi, nicht seichte Urlaubslektüre mit "ein bisschen Spannung".

Im Gegensatz zum ersten Band sind die Szenen hier wenig blutrünstig und ohne sexuelle Gewalt. Mir gefällt, dass man wieder den Gedanken der Protagonisten folgen darf zum Leben allgemein, wenn auch etwas weniger in die Tiefe und weniger zitierfähig als beim ersten Band. Dafür hat man Penelopes "besondere Talente" nicht allzu vertieft, das war ja doch weniger mein Fall. Mir gefiel die Auflösung des Falles deutlich besser - und in Band 3 würde ich mir Hannah etwas weniger grübelnd wünschen, Männer und Kriminalfälle hin oder her.

Wieder gerne gegebene 4 Sterne.

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Rezensionen von jiskett:

Humorvoll und abenteuerlich

Die Prophezeiung des magischen Steins von Stephan M. Rother

"Die Prophezeiung des magischen Steins" erzählt eine Geschichte voller fabelhafter Wesen, die gemeinsam Abenteuer bestehen. Parallelen zu anderen Fantasywerken sind offensichtlich und es gibt ein paar Klischees, doch der Autor hat sie gut eingesetzt und verschiedene kreative Wendungen eingebaut.

Zudem ist schon der Protagonist selbst eher ungewöhnlich, unter anderem, weil er Lehrling eines Barden ist.

Zu Beginn fand ich das Buch etwas zäh und alles kam mir eher undurchsichtig vor; es ist mir schwer gefallen, einen Überblick über die verschiedenen Charaktere und ihre jeweilige Motivation zu bewahren, aber das hat sich zum Glück schnell gelegt und danach war es einfach, der Geschichte und den Entwicklungen der Figuren zu folgen. Alle haben ihre gewissen Eigenarten und Macken, sodass das Zusammenspiel zwischen ihnen eine einzigartige, interessante Dynamik ergibt und einige humorvolle Momente liefert.

Obwohl der Gegenspieler ein bisschen blass geblieben ist, war er eine überzeugende Bedrohung und es wurde schnell deutlich, wie gefährlich er sein kann. Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt, doch am Ende, als sich alles zugespitzt hat, war sie auf jeden Fall vorhanden. Generell hat mich das Buch gut unterhalten und es war durchaus fesselnd, es hat mir einfach nur etwas gefehlt. Vielleicht lag dies am eher lockeren Schreibstil und dem sehr präsenten Humor; an sich fand ich beides gut und es passt definitiv zu einer Geschichte, die Leser ab 12 Jahren ansprechen soll, aber die Dramatik und der Ernst der Lage kamen so für mich nicht hundertprozentig rüber.

Die in der Inhaltsangabe erwähnte Liebesgeschichte spielte eine viel geringere Rolle, als ich erwartet hätte, doch sie hat mir alles in allem gefallen und ich mochte die Interaktionen der beiden Charaktere. Auch das Ende fand ich gut, allerdings hat sich für meinen Geschmack alles etwas zu glatt gefügt, selbst wenn mich das nicht wirklich gestört hat. Ob ein zweiter Band geplant ist weiß ich nicht, aber an sich finde ich den Abschluss der Geschichte rund und nötig wäre eine Fortsetzung nicht. Interessant sein könnte sie trotzdem, je nachdem, worum es geht.
3,5 Sterne

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Rezensionen von SLovesBooks:

Sommerlektüre

Rich von Sarah Saxx

Dieses Buch ist ein perfektes Buch für den Sommerurlaub. Es ist locker leicht geschrieben. Die erotischen Szenen sind nicht zu heftig. Die Dialoge können durch viel Charme und Humor überzeugen. Unterhaltung steht hier ganz klar an erster Stelle.

Dabei beruft sich die Autorin auf eine Handlung, die so vielleicht nicht neu ist und auch sicherlich schon in diversen Soaps der 70er, 80er und 90er Jahre abgehandelt wurde, hier aber wieder perfekt aufgeht.

Ich finde es keinesfalls langweilig. Für einen entspannten Sommertag ist es genau das richtige.

Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Band einer Reihe. Ich kenne den Vorgänger nicht. Es ist bei dieser Reihe aber auch nicht nötig, weil jedes Buch in sich abgeschlossen ist.

Die Charaktere bleiben leider etwas oberflächlich. Hier hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht. Trotzdem versteht man ihre Handlungsmotivik.

Zusammenfassend ein gutes Buch für zwischendurch und für den Urlaub. Es macht gute Laune und vermag zu unterhalten ohne anzustrengen.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Familie und andere Trostpreise

Rich von Sarah Saxx

‚Familie und andere Trostpreise‘ ist ein Roman der Autorin Martine McDonagh. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und locker, vornehmlich umgangssprachlich. Die Story erfahren wir aus Briefen, die Protagonist Sonny direkt an seine Mutter schreibt. Eine interessante Perspektive, die jedoch so ausschweifend erzählt, dass ich oft vergessen habe, dass sich die Erzählung eigentlich an die Mutter und nicht direkt an den Leser richtet.

Die Handlung plätschert eher vor sich hin, es gibt keine großartigen Wendungen oder unvorhergesehene Ereignisse. Ich fand die Story teilweise sehr zäh, was auch am Charakter von Sonny liegen kann. Dieser ist ein ehereigenwilliger Protagonist, der leider nur durch seine SOTD-Vorliebe und seine Neurosen definiert wird. Schade, denn hier gäbe es großes Potential für einen angenehmen und vielschichtigen Protagonisten. SOTD oder auch Shaun of the Dead ist ein Film, den ich persönlich nicht kenne. Daher konnte ich auch mit den zahlreichen Anspielungen auf Szenen nichts anfangen. Etwas weniger hätte hier auch gereicht.
Insgesamt ein solides Buch, das mich jedoch nicht vom Hocker reißen konnte. Story und Charaktere sind leider ein wenig zu oberflächlich geblieben für meinen Geschmack.

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