Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Ein recht schlichtes Lesevergnügen
Eiskalt weggewischt: Theres´ und Frau Schäufeles erster Fall von Yvonne Schwegler; July Sjöberg
Meine Leseerwartungen an ein Buch, dessen Untertitel „Ein Putzfrauen-Krimi“ lautet, waren auf heitere Spannung ausgerichtet. Denn die Verlagsankündigung klingt verlockend: „Da prallen Welten aufeinander: Theres Fugger, Reinigungskraft in der Polizeidirektion Heidelberg, genoss bislang ein sehr entspanntes Dasein.
Doch dann wird ihr eine neue Kollegin zur Seite gestellt – Frau Schäufele, eine Schwäbin mit manischem Putzzwang und mehr als pingelig! Da gerät plötzlich deren Tochter unter Mordverdacht. Sie soll in den dunklen Gängen des Heidelberger Schlosses ihren Kunstprofessor getötet haben. Nun müssen sich die beiden unterschiedlichen Putzkräfte zusammenraufen und beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Beherzt begeben sie sich in Gefahr, um den Ruf von Frau Schäufeles Tochter reinzuwaschen …“
Doch meine Erwartungen wurden leider, leider schnell enttäuscht. Theres und Frau Schäufele sind Figuren wie aus dem Kölner Karneval. Gleich steigen sie in die Bütt und schwingen Feudel und dumme Sprüche, denkt man. Und doch wollen sie eigentlich als Protagonisten in einem Krimi ernst genommen werden. Und genau in dieser gletscherspaltentiefen Diskrepanz liegt meines Erachtens das Problem dieses Büchleins. Durch die teilweise geradezu grotesken Überzeichnungen, durch die Bedienung aller nur denkbaren Klischees und Oberflächlichkeiten sackt die Geschichte so tief, dass die leidlich spannende Krimi-Handlung gar nicht zum Zuge kommt. Beim Lesen schweiften meine Gedanken immer wieder ab: Warum so viele beim Lesen auf die Nerven gehende schwäbische Original-Laute aus dem Mund von Frau Schäufele, ihrer Tochter und dem Beinahe-Schwiegersohn und warum redet stattdessen eine kurpfälzische Putzfrau astreines Hochdeutsch? Was soll uns das sagen? Warum haben alle Protagonisten, egal ob mit oder ohne Putzlappen, allesamt so ganz und gar nichts Sympathisches an sich (außer die beiden Hunde Bonny und Clyde, die einzig „Echten“ in diesem Buch)? Und wo bleibt der vom Verlag versprochene Humor? Wer hat beim Korrigieren der sprachlichen Unsauberkeiten versagt? Das ging mir durch den Kopf, während ich mich beim Lesen langweilte. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte glücklicherweise etwas Fahrt auf, alles löst sich letztlich in Wohlgefallen auf. Spätestens jetzt ist dem Leser klar: Dies war der Auftakt zu einer Krimi-Reihe. Oweh! Wer leichte Kost mag und wen Klischee-Ansammlungen und schwäbischer Dialekt erheitern, dem mag das Buch gefallen. Mir leider gar nicht.
Rezensionen von yellowdog:
Wondratschek und wie er die Weit sah
Erde und Papier von Wolf Wondratschek
Das neue Buch von Wolf Wondratschek macht wirklich Spaß, weil es eine ganze reihe originelle, essayistische Texte versammelt. Thematisch ist viel zu finden, oft stehen Persönlichkeiten aus der Welt der Kunst, Musik, Film, Literatur oder des Boxens im Mittelpunkt.
Wondratscheks Einschätzungen sind klar subjektiv gehalten, lassen eigene Gedanken, Zustimmung oder Skepsis zu.
Darin unterscheidet der Autor sich von anderen Essayisten, die behauptend schreiben und keinen Spielraum für den Leser lassen. Das ist in der Naturwissenschaft meinetwegen okay, aber bei kulturwissenschaftlichen Themen sollte man Objektivität nicht vortäuschen.
Wie Wolf Wondratscheks es macht, liegt ganz auf meiner Linie. Da auch noch der typische, manchmal spöttische Wondratschek-Ton dazukommt, wird es nie langweilig.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Das wunderschöne Cover hält, was es verspricht – klare Leseempfehlung!
Erde und Papier von Wolf Wondratschek
Dieses war mein erstes Werk von J.C. Philipp und es wird gewiss nicht das letzte gewesen sein! "Rückkehr nach Chestnut Hill" ist ein sehr angenehmer historischer (Frauen-)Roman mit einer mutigen, durch und durch sympathischen Hauptfigur. Fesselnd atmosphärisch – man taucht regelrecht ein in das frühe 19.
Jahrhundert! Die überaus detaillierten, bildreichen Beschreibungen, die zum Träumen einladen (– herrschaftliche Anwesen umgeben von wildromantischer Natur –) sind hier viel mehr als nur eine Randnotiz und werden intensiv in die Geschichte eingeflochten. Alle Figuren haben Ecken und Kanten, bieten viel Raum zum Mitfiebern wie auch Potential für überraschende Wendungen. Meine stille Heldin ist ganz klar Tante Caroline – eine Frau, deren Mut zur Selbstbestimmung (- den sie auch an ihre Nichte Janet weitergibt -), den Lesern Respekt abnötigt. In der damaligen Zeit (in der Familienehre und ein guter Ruf alles bedeuten) auf standesgemäße Plänkeleien und Konventionen zu pfeifen…das muss man sich erst einmal trauen.
Ich kann versprechen: es wird nie langweilig! Teilweise überschlagen sich die Ereignisse, aber nie auf eine Art und Weise, die mich hinsichtlich Nachvollziehbarkeit oder Lesetempo überfordert hätte – es wird auch stets die passende Balance zwischen Spannungselementen und Romantik getroffen. Die Handlung ist gut strukturiert, gründlich recherchiert im Hinblick auf die Lebensumstände der Figuren sowie hinsichtlich der Kriegsereignisse und besticht insbesondere durch erfrischende Abweichungen vom Genre-typischen Plot.
Klappentext:
Die junge Janet Roberts kehrt 1823 aus London zurück in das Haus ihres Vaters. Sie verliebt sich unsterblich in Paul, den Sohn des Stallmeisters, doch das Schicksal trennt sie auf grausame Weise. Janet zieht sich nach Somerset zurück, auf das romantische Anwesen Chestnut Hill, das zu ihrer Zuflucht und neuen Heimat wird. Drei Jahre später lernt Janet einen geheimnisvollen Fremden kennen und lieben. Gemeinsam müssen sie nach London flüchten. Dort erleben sie eine berauschende Zeit in Adelskreisen. Doch die Vergangenheit lässt Janet nicht los und das Schicksal stellt sie vor eine schwere Wahl und auch auf ihrem geliebten Chestnut Hill ist sie nicht sicher.
Erzählt wird hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) aus der Perspektive von Janet. Mir hat es ausgenommen gut gefallen, dass klar ersichtlich ist, auf welcher Figur der Fokus liegt. Ein winziges Sternchen Abzug gibt es lediglich für die Länge der einzelnen Kapitel (- ich bin ein Fan von kürzeren, aber das ist reine Geschmackssache -) und der Kampfszenen, die zwar wichtig für die Story sind, mir jedoch minimal zu lang waren.
Fazit: Klare Leseempfehlung für alle Fans von historischen (Frauen-)Romanen!
Rezensionen von liesmal:
Kannst du mir sagen, was Liebe ist?
Das kleine Bärchen und die Liebe von Anna J. Eichenlaub
Die Bärenmutter liebt ihr Kind und sagt ihm immer wieder, dass sie es lieb hat. Doch was ist Liebe? Mit der Antwort seiner Mutter, dass es ein Gefühl sei, das von Herzen kommt, kann das Bärchen nichts anfangen. Darum macht es sich auf die Reise um eine Antwort auf die Frage zu finden. Dabei begegnet es vielen verschiedenen Tieren.
Alle werden befragt und jedes Tier hat eine andere schöne Umschreibung dafür, was Liebe ist. Doch das kleine Bärchen versteht nicht, was sie sagen. Bis die richtige Partnerin kommt und das Bärchen merkt: Alles, was er unterwegs erfahren hat, ist richtig. Und jetzt, wo er es selbst erlebt, gibt es keine Fragen mehr: Es ist ein Gefühl. Eins, das von Herzen kommt.
Rezensionen von manu63:
Auch der zweite Band überzeugt
Das kleine Bärchen und die Liebe von Anna J. Eichenlaub
El Gustario de Mallorca und der tödliche Schatten ist der zweite Band rund um den Journalisten und Gastrotkritiker Sven Ruge. Die Autorin Brigitte Lambert nimmt die Leserschaft wieder mit nach Mallorca und lässt Sven in eine Geschichte geraten, die nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Freunde bedroht.
Die Zeit des spanischen Bürgerkrieges wirft seine Schatten bis in die Gegenwart.
Die Autorin vermag es die historischen Ereignisse, das Leben und die Gerichte Mallorcas zu einer spannenden Geschichte zu verbinden, in welcher der Leser so auch vieles über Mallorca selber erfährt. Die Gegebenheiten werden gut beschrieben, so das ich mich so fühlte, als ob ich die Charaktere auf ihren Wegen begleiten würde. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft ohne ausschweifend und langweilig zu werden. Spannungsbögen werden gut gesetzt und die Charaktere werden interessant umgesetzt.
Das Personenverzeichnis am Ende gibt eine gute Übersicht über die Charaktere wobei ich mir eine alphabetische Sortierung wünschen würde. Ergänzt werden die Informationen durch eine Übersichtskarte von Mallorca, einen kleinen Stammbaum der Familien Munoz sowie einigen Rezepten die von mallorquinischen Gerichten inspiriert wurden. Die El Gustario Büchern würde ich auch Mallorca Besuchern empfehlen, welche die ausgetretenen Pfade der Touristen verlassen wollen.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannend und realitätsnah
Kalter Kristall von Thomas Baum
Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da mir die Beschreibung sehr gut gefallen hatte. Dadurch waren meine Erwartungen natürlich auch recht hoch, aber Autor Thomas Baum konnte sie gut er-füllen. Ich mochte die beiden Ermittler Bertl und Sabine sehr gerne und das Buch wird auf jeden Fall einen Platz im meinem schon gut gefüllten Krimiregal erhalten.
Inzwischen darf nicht mehr jedes Buch bei mir bleiben, aber dieses hat sich seinen Platz redlich verdient.
Der Krimi ist spannend und teilweise auch brutal, aber meiner Meinung nach auch sehr realitäts-nah und daher umso interessanter. Ich mag es, wenn man das Gefühl hat, dass der Autor gut re-cherchiert hat und sich in die behandelten Themen eingearbeitet hat. Hier könnte man auf den ers-ten Blick denken, dass es zu viele Themen sind, die vorkommen, aber während der Lektüre merkt man ganz schnell, dass alles zu einander passt und sich rund und schlüssig ist. Das hat mir gut gefallen.
Gut fand ich auch die Charaktere, die sehr detailreich ausgearbeitet sind, sodass man als Leser wirklich nah dran ist. Die beiden Polizisten ergänzen sich ganz wunderbar und sind ein geniales Hauptfiguren-Duo. Ich mochte es auch gerne, dass ihr Privatleben auch eine Rolle steht und immer wieder gekonnt eingebunden wird. Immer so, dass es interessant bleibt, den Fall aber nicht stört oder zäh macht.
Auch die Gegend wird immer wieder erwähnt, sodass auch Lokalkolorit entsteht.
Insgesamt ein gelungener Roman, den ich gerne gelesen habe, der aktuelle und wichtige Themen behandelt und ein rundes Ende bietet. Gerne werde ich den Vorgänger lesen, bis hoffentlich bald der nächste Band erscheint!
Rezensionen von yellowdog:
Das Geheimnis der Keiko Ishida
Rainbirds von Clarissa Goenawan
Es ist erst ein paar Jahre her, als Indonesien Partnerland der Frankfurter Buchmesse war. Viele indonesische Bücher erschienen in deutscher Übersetzung und einiges habe ich davon gelesen.
Man merkte schnell wie reichhaltig und vielfältig diese Literatur ist. Auch Clarissa Goenawans Debütroman Rainbirds ist ein überraschendes Buch, denn es ist einem Stil geschrieben, der stark an moderne japanische Literatur erinnert und tatsächlich ist die Handlung auch in Japan angelegt.
Der Student Ren Ishida reist aus Anlass des Todes seiner älteren Schwester Keiko von Tokio nach Akakawa, einer abgelegene Stadt.
Offenbar war es ein Mord. Ishida merkt aber auch, dass er nicht viel über seine Schwester weiß, die sich von der Familie entfernt hatte. Es gab wohl mal einen Familienstreit, der Keiko weggehen hat lassen ohne je zurückzukehren. Ein Familiengeheimnis, dass Ishida nicht kennt.
Ishida schlüpft unmerklich in die Rolle seiner Schwester, indem er ihre Lehrerstelle annimmt und er kümmert sich um eine Schülerin, die aus der Spur zu sein scheint.
Der Roman baut langsam, aber sicher Atmosphäre auf. Streckenweise finde ich die Handlung nicht ganz so zwingend wie erhofft, aber es entwickelt sich langsam. Schließlich wird man auch über die Vergangenheit und was passierte mehr erfahren. Der Roman ist überwiegend in einem einfachen Stil gehalten, der gut lesbar ist. Es gibt auch poetische Momente, z.B. in den Kapitelüberschriften.
Man darf gespannt sein, was von Clarissa Goenawan noch folgen wird. Ich hoffe auf weitere Veröffentlichungen.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannung und gute Unterhaltung
Hundsbua von Ulrich Radermacher
Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick angesprochen, weil der Titel bei mir Erinnerungen weckte. Mein Papa erzählt immer wieder, dass seine Mutter, wenn sie wild auf ihn war, ihn „Hundsbua“ genannt hat. Und dann folgen Geschichten und belegen, dass er tatsächlich ein wildes Kind war. Jedenfalls wollte ich dieses Buch dann unbedingt lesen, nachdem ich auch noch die Inhaltsangabe gelesen hatte.
Und ich bin begeistert – so sehr, dass ich mir schon die ersten bei-den Bände gekauft habe, die ich bisher noch nicht kannte.
Man merkt, dass der Autor Ulrich Radermacher seine Heimat liebt und sie auch immer wieder ge-nau studiert. Die verschiedenen Dialekte sind perfekt nachgeahmt und bringen ganz viel Flair und für mich auch Heimatgefühle in dieses Buch, das gleichzeitig auch unglaublich spannend und un-terhaltsam ist. Sehr gut gefallen hat mir auch der Bogen nach Hamburg, der durch eine ehemalige Kollegin des Münchner Teams gespannt wird. Insgesamt einfach rundum gelungen und am Ende ohne offenen Fragen. Das mag ich.
Mir hat gefallen, wie der Autor mit den verschiedenen Charakteren spielt und den Leser auch gerne mal auf eine falsche Fährte führt. Auch die Ermittler sind wunderbar verschiedene und so realitäts-nah, dass man sich gut in das Geschehen hinein versetzen kann. Das alles sorgt für Lesespaß, Spannung und gute Unterhaltung bis zur letzten Seite. Mein erstes Buch von Ulrich Radermacher, aber auf keinen Fall mein letztes! Nun bin ich gespannt, was mein Papa zu diesem Buch sagen wird...
Rezensionen von Streiflicht:
Hilfreich, klar und deutlich
Hundsbua von Ulrich Radermacher
Wer sein Leben ändern will, muss anpacken. Sich unabhängig von anderen und ihren Meinungen machen, der Boss seines eigenen Lebens werden. Nur dann wird es gelingen! Wie das geht, zeigt dieses Buch sehr klar und deutlich.
Mich hat der Titel erst ein bisschen verwirrt, aber der Untertitel „Lebe deinen EigenSinn!“ hilft schon weiter.
Es geht darum, das zu tun, was mir hilft, was ich für mich als richtig und gut bewerte und gleichzeitig meine Potenziale zu entfalten und neue Perspektiven zu finden.
Viele Menschen haben den Gedanken „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu“. Aber was ist die Konsequenz? Wer nichts ändert, der kann auch nicht erwarten, dass sich die Umgebung und das Fühlen ändert. Nur wer aus dem Hamsterrad aussteigt, kann in eine neue Richtung gehen, neu durchstarten. Und dieses Buch kann dabei sehr hilfreich sein, kann helfen, der Boss des eigenen Lebens zu werden. Der Weg ist nicht leicht, aber mit diesem Buch durch machbar.
Mir hat die Aufmachung sehr gut gefallen. Erst erfährt man ein bisschen etwas über die Autorin und ihre Erfahrungen, die dazu geführt haben, dass sie Boss ihres Lebens wurde und dieses Buch geschrieben hat. Wichtig fand ich auch die Fragen zur Selbstreflexion in verschiedenen Lebensbe-reichen, um einschätzen zu können, wo man selbst steht, was einem wichtig ist etc. Gut und hilf-reich fand ich die plakativen Beispiele, die das theoretisch erklärte verdeutlichen.
Mein Lieblingssatz in diesem ganz besonderen Buch: „Eine klare Entscheidung, die Du ohne Ein-mischung anderer triffst, bringt ein fantastisches Ergebnis!“ Sehr wahr! Ich übe noch ein bisschen weiter!
Interessant fand ich auch die abschließenden inspirierenden Worte von bekannten, erfolgreichen Menschen.
Ein Buch, das man sicherlich immer wieder lesen sollte, das hilfreich ist, wenn man sich darauf einlässt und die Warnung beinhaltet: Dieses Buch kann zum Erfolg führen! Mich hat es jedenfalls überzeugt!
Rezensionen von dorli:
Das geheime Glück
Das geheime Glück von Cohen Julie
September 2016, Clyde Bay, Maine. Emily und Robbie Brandon sind seit 43 Jahren glücklich miteinander verheiratet. Die beiden verbindet nicht nur eine unerschütterliche Liebe, sie hüten auch ein Geheimnis, von dem niemand, nicht einmal ihr engster Familienkreis, jemals erfahren darf. Als Robbie an Alzheimer erkrankt, entschließt er sich zu einem dramatischen Schritt, um Emily zu schützen…
Julie Cohen hat einen fesselnden, sehr gefühlvollen Schreibstil.
Die Autorin versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser die Gedanken und Empfindungen ihrer Protagonisten zu vermitteln. Man wird mitgerissen von den vielfältigen Emotionen und erlebt die berührende Liebesgeschichte zwischen Emily und Robbie mit all ihren Höhen und Tiefen sehr intensiv mit.
Der Aufbau des Romans hat mir besonders gut gefallen. Julie Cohen erzählt die Geschichte der Brandons rückwärts – beginnend mit dem Tag, an dem Robbie Emily für immer verlässt, bis zurück in das Jahr 1962, als Emily und Robbie sich kennengelernt haben. Mit dieser Erzählweise gelingt es der Autorin, eine ganz besondere Spannung aufzubauen, die der Handlung immer wieder neuen Schwung verleiht, so dass die Sogwirkung bis zur Auflösung des Geheimnisses am Ende der Geschichte nicht abreißt.
„Das geheime Glück“ hat mir ausgezeichnet gefallen – eine mitreißende Liebesgeschichte, die mit wundervollen Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß. Absolute Leseempfehlung.








