Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
Zwei Koffer voller Sehnsucht und die Reise in ein neues Leben
"Das Herz voller Träume" von Lindsay Harrel ist im francke- Buch Verlag erschienen und erzählt die Geschichte der Zwillingsschwestern Megan und Crystal Jacobs.
Aufgrund einer langjährigen Herzerkrankung seitens Megan durchleben die beiden eine sehr unterschiedliche Entwicklung, die die früher eng verbundenen Schwestern entzweit.
Megans Welt besteht aus ständigen Krankenhaus-Aufenthalten und einem auf Sicherheit bedachten Leben während Crystal heiratet und das Karriere-Leben einer erfolgreichen Architektin genießt, bei dem Werte wie Ehe und Familie in den Hintergrund geraten.
Als Megan nach Jahren des Wartens ein neues Herz erhält, kann sie ihr altes Leben und die aufgebauten Strukturen ihrer Sicherheit nicht ohne weiteres zurücklassen.
Durch die Begegnung mit ihrem besten Freund aus Krankheitstagen stellt sie sich dem Besuch der Familie ihrer Spenderin.
Dabei erhält sie das das Tagebuch von Amanda, deren junges Herz nun in ihr schlägt und mit ihm die Wunschliste ihrer Lebensträume.
In Begleitung ihrer Schwester Crystal startet Megan eine abenteuerliche Weltreise, um die ihr anvertraute Liste posthum zu erfüllen.
So begeben sich die beiden Schwestern auf eine Reise, bei der sie sich auch ihrer Vergangenheit stellen, Gott wieder neu vertrauen lernen und einen neuen Weg einschlagen.
Fazit: Megan und Crystal ´s Koffer, voll von Sehnsüchten, Träumen und Gefühlen werden geöffnet und die alten Sicherheitsschlösser entfernt.
Lindsay Harrel hat einen gut lesbaren dahin fließenden Schreibstil und so schwebt man durch die Seiten dieses bezaubernden Romans und erlebt eine abenteuerliche Reise zu faszinierenden Punkten unserer Erde, getragen auf den Schwingen eines neuen Gottvertrauens.
Ein fesselnder wundervoller Roman mit Wohlfühl-Atmosphäre und der Ermutigung im Vertrauen auf Gott sein Leben zu leben.
Rezensionen von Gaby 2707:
Gemeinsam kann man alles schaffen
Der Wal und das Ende der Welt von Ironmonger John
Ein Fremder tut sich schwer nach St. Piran in Cornwall zu finden. Besonders, seit das einzige Ortsschild verschwunden ist. Durchbrochen wird die Idylle des kleinen Ortes, als ein junger Mann nackt am Strand liegt. Gleichzeitig streift ein Wal entlang der Küste. Der junge Mann, Joe Haak, erzählt, dass ihn ein Wal gerettet habe.
Am nächsten Tag strandet dieser Wal. Joe mobilisiert die Einwohner und gemeinsam schaffen sie es, den Wal wieder ins Meer hinaus zu treiben.
Wenn ich an den Weltuntergang denke, den ein Programm, das Joe Haak in London geschrieben hat, vorausgesagt hat, kommen mir gleich Plünderung, Flucht, Mord und Totschlag in den Sinn. Ganz anders ist es bei den 307 Bewohnern des kleinen Ortes an der rauen Atlantikküste. Sie nehmen Joe Haak sofort in ihre Gemeinschaft auf und reagieren mit Menschlichkeit und Zusammenhalt.
Irgendwo habe ich das Wort „Wohlfühldystopie“ gelesen. Und das trifft den Kern der Geschichte sehr gut, wie ich finde. Horrorszenarien, die wie man denken könnte, die Menschen lähmen, lassen sie unter Joes Führung erst gar nicht entstehen, bzw. wenden sie gemeinschaftlich ab. Was alleine nicht geht – viele, die zusammen helfen, schaffen es. Die Hoffnung bleibt immer bestehen.
Die Personen, die John Ironmonger hier agieren lässt, sind zum großen teil außergewöhnlich und sehr sympathisch. Natürlich hat jeder seine Fehler, die sie aber so liebenswert machen. Es geht auch nicht ohne den ein oder anderen Unsympathen. Aber die sind in der absoluten Minderzahl. Die Allermeisten haben das Herz am rechten Fleck und zeigen dies auch. Und Joe Haak – den habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Naja, den für mich etwas kitschigen Schluss hätte ich nicht gebraucht. Wobei die Geschichte darunter nicht leidet.
Ein ganz außergewöhnliches Buch mit ganz besonderen Menschen, die einen an das Gute im Menschen glauben lassen. Eine Geschichte voller Spannung, die mich mitgerissen hat, die ich sehr gerne gelesen habe und die mich bestimmt noch einige Zeit beschäftigen wird. Sie regt zum Nachdenken an.
Rezensionen von dorli:
Zum Teufel mit den fiesen Friesen
Zum Teufel mit den fiesen Friesen von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert
Neuharlingersiel im April. Tjark Ukena ist mit seinem funkelnagelneuen Motorrad unterwegs, als er, von einer Gewehrkugel getroffen, die Kontrolle über die Maschine verliert und tödlich verunglückt. Kurze Zeit später ertrinkt Kitesurferin Antje Plumhoff – auch auf sie wurde geschossen…
Dorfpolizist Rudi Bakker ist voller gespannter Vorfreude – sein verschollen geglaubter Vater kommt mit seinen beiden Töchtern aus Kanada zu Besuch.
Dumm nur, dass die Suche nach dem Todesschützen so viel Zeit in Anspruch nimmt, Rudi kann die Familienzusammenkunft gar nicht richtig genießen.
Postbote Henner Steffens hat ein ganz anderes Problem. Er hat sich in die Yogalehrerin Maya verliebt und möchte ihr dies in einem Brief mitteilen. Doch das ist gar nicht so einfach.
Lehrerin Rosa Moll ist sauer. Rudi informiert sie gar nicht über die Fortschritte bei den Ermittlungen. Sie fühlt sich ausgeschlossen, dabei hat sie doch bisher immer mit ihren detektivischen Fähigkeiten zur Lösung der Fälle beitragen können. Kurzerhand macht sie sich allein auf Spurensuche und gerät wieder einmal in eine brenzlige Situation.
Auch Helmut Schnepel ist natürlich wieder mit von der Partie. Dessen absonderliche Kombinationsgabe bringt nicht nur Rudi, sondern auch viele andere Neuharlingersieler zum Verzweifeln. Diesmal nimmt der überhebliche Oberkommissar sogar Henner als möglichen Täter ins Visier.
Christiane Franke und Cornelia Kuhnert erzählen auch ihren sechsten Krimi mit dem Neuharlingersieler Ermittlertrio wieder mit viel Pep und Schwung. Es geht in diesem Buch gewohnt frisch, locker und lebhaft zu – den Leser erwarten neben einer guten Portion Spannung vor allen Dingen Wortwitz und jede Menge Situationskomik.
Auch wenn der Humor und die spannende Verbrecherjagd im Vordergrund stehen, darf eine kräftige Dosis Lokalkolorit natürlich nicht fehlen. Neben einem Ausflug in die Historie des Landstrichs – es geht um die ostfriesischen Häuptlinge – wurde auch der Alltag der Dorfgemeinschaft mit allem, was die Küstenbewohner interessiert und bewegt, in die Handlung integriert. Themen aus Kultur und lokaler Politik werden genauso beleuchtet wie regionale Projekte. Auch auf einige Spezialitäten und Leckereien aus der ostfriesischen Küche nebst Rezepten im Anhang kann sich der Leser wieder freuen.
„Zum Teufel mit den fiesen Friesen“ hat mich durchweg begeistert – ein großartiges Lesevergnügen.
Rezensionen von manu63:
Lars will sich nicht verlieben
Strandkörbchen und Wellenfunkeln 01.04.2019. Paperback / softback. von Schier Petra
Strandkörbchen und Wellenfunkeln ist ein weiterer Liebesroman der Autorin Petra Schier der in Lichterhaven spielt. Dieses mal geht es um Lars und Louisa, die versuchen einen Weg zueinander zu finden. Lars ist Louisas große Liebe und hat ihr schon einmal das Herz gebrochen, als er plötzlich mit einem verletzten Welpen in ihrer Praxis steht ist sie froh, das der Notfall sie erst einmal von ihren Gefühlen für Lars ablenkt, aber auch Lars kann sich Louisas Charme nicht entziehen.
Ein schöner Liebesroman, der mit dem Szenario spielt, ob man letztendlich seine Gefühle und die Möglichkeit sich zu verlieben unterdrücken kann. Die langsame Annäherung und das Gefühlsleben der beiden werden gut dargestellt und auch die jeweiligen Gedankengänge der Protagonisten sind passend dazu. An einigen Stellen hätte ich mir mehr Tempo bei Lars gewünscht aber letztendlich war die Geschichte stimmiger durch das langsame Heranschleichen . Explizite Szenen sind im Buch enthalten und nehmen hier einen größeren Raum ein als bei den anderen Lichterhaven Geschichten. Die passende Würze geben die Gedanken von Jolie, der kleinen Hündin die immer wieder eine kleine Auflockerung sind und die gut in den Kontext passen. Insgesamt eine Liebesgeschichte die mich gut unterhalten hat und in der die Familie von Louisa wieder eine liebenswerte Rolle spielt. Obwohl das Buch Teil einer reihe ist kann man es dennoch lesen ohne die weiteren Bände zu kennen, dabei würde man aber schöne Geschichten verpassen und man kennt die Nebendarsteller dieser Geschichte schon besser.
Rezensionen von manu63:
Zerbrochene Welt
Das Erbe der Macht - Band 17: Seelenmosaik von Andreas Suchanek
Seelenmosaik ist der 17. Band der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek. Bran steht kurz vor seinem letzten Schachzug und Chloe und Eliot erhalten grausame Aufträge. Johanna trifft sich mit einer alten Freundin, die sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat, um sie um Hilfe zu bitten.
Jen und Alex suchen weiter nach Antworten.
Der Autor hat wieder eine spannende Episode geschrieben und es ergeben sich Antworten, aber auch wie üblich neue Fragen. Rasant steuert die Geschichte auf den Höhepunkt zu und endet in einem starken Cliffhanger. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie die Geschichte weiter geht zumal die alte Ordnung zu zerbrechen scheint und es muss um das Leben einiger Hauptakteure gebangt werden. Ich finde es immer wieder verblüffend wie der Autor es schafft die Erzählstränge auf einander zuzuführen und dabei neue Wege zu eröffnen um die Spannung hoch zu halten. Gerade wenn ich als Leserin glaube es kann nicht schlimmer kommen wird es schlimmer. Insgesamt wieder eine gute Weiterführung der Geschichte.
Rezensionen von Vicky:
Längst liebt’ ich dich, eh ich dich sah
Broken Love von L. J. Shen
'Broken Love' ist der vierte Band der 'Sinners of Saint'-Reihe der Autorin L. J. Shen.
Das Cover ist okay. Allerdings passt es nicht zu den anderen der Reihe, das finde ich schade! So ist der Wiedererkennungswert dahin…
Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um den bereits aus früheren Bänden bekannten Roman >>Bane<< Protsenko und Jesse Carter holen.
Den Leserhinweis 'Dieser Roman enthält Beschreibungen sexueller Gewalt, die triggern können.' finde ich gut. Die Playlist welche im Buch erwähnt wird habe ich während des Lesens rauf und runter gehört – und ich muss sagen dass sie wirklich ausgesprochen gut passt! Das Zitat am Anfang ist sehr poetisch und stimmt einen irgendwie nachdenklich, im Nachhinein betrachtet muss ich sagen dass es wirklich sehr gut zum Inhalt des Buches passt – gut gewählt!
Der Roman umfasst einen Prolog, neunundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Bane und Jesse geschrieben. Das finde ich gut und sehr abwechslungsreich, mir gefällt dieser Wechsel zwischen den Figuren da man so die beiden Sichten der jeweiligen Geschlechter besser versteht und sich so besser in die Geschichte einfindet.
Den Einstieg aus Sicht von Bane fand ich gelungen, den Teil aus der Sicht von Jesse hingegen eher verstörend – allerdings passend für die weiterführenden Ereignisse. Ich war hier wieder von der ersten Zeile an von der Autorin L. J. Shen gefangen genommen. Dieser hier ist mindestens so gut wie die anderen Teile! Meiner Meinung nach macht es allerdings auch nichts wenn man die anderen Bände nicht kennt, ich denke es gibt nichts essentielles damit man diesen Teil hier verstehen kann. Schaden tut es aber natürlich nie – denn man trifft hier auf ein paar ‚alte‘ Bekannten und da ist es natürlich netter wenn man diese bereits kennt! :-)
Rezensionen von dorli:
Nur wer die Hölle kennt
Nur wer die Hölle kennt von Barbara Wendelken
Martinsfehn/Ostfriesland. Zwanzig Jahre ist es her, dass die ehemalige Springreiterin Verena Matzke, ihr kleiner Sohn Michel sowie Daniela Finke, die auf dem Pferdehof der Matzkes eine Ausbildung absolvierte, bei einer schrecklichen Brandkatastrophe ums Leben gekommen sind. Obwohl damals schnell feststand, dass es sich um Brandstiftung gehandelt hat, wurde der Täter nie dingfest gemacht.
Noch heute gehen allerdings viele Dorfbewohner davon aus, dass Verenas damals 15-jährige Tochter Melody das verheerende Feuer gelegt hat. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Melody nicht mit offenen Armen empfangen wird, als sie jetzt in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Nur ihre frühere Freundin Simone Jakobi freut sich über das Wiedersehen. Simone will ein Buch über die Feuernacht schreiben und verkündet auf ihrer Geburtstagsfeier - zu der sie auch Melody eingeladen hat - lautstark, dass sie den wahren Brandstifter kennt. Kurz darauf brennt wieder ein Haus in Martinsfehn. In den Trümmern wird eine völlig verkohlte Leiche gefunden: Simone.
„Nur wer die Hölle kennt“ ist bereits der vierte Fall für Nola van Heerden und ihren Kollegen Renke Nordmann - dieser Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände bestens verständlich.
Barbara Wendelken hat einen sehr fesselnden Schreibstil. Der Krimi wird spannend erzählt und entwickelt schon nach wenigen Seiten einen Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.
Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Das gegenwärtige Geschehen mit den Ermittlungen von Nola und Renke im Fall Simone Jakobi wird immer wieder von den Ereignissen im Jahr 1997 unterbrochen. In den Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, was in der Zeit rund um den furchtbaren Brand geschehen ist und kann sich ein Bild von den damals beteiligten Personen machen, von denen ein großer Teil auch in dem aktuellen Fall eine wichtige Rolle spielt. Häufige Perspektivwechsel machen es möglich, dass man die damaligen und heutigen Vorgänge aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachten und dabei sehr intensiv an den Gedanken und Gefühlen aller Akteure teilhaben kann.
Falsche Fährten, viele Verdächtige sowie immer neue Hinweise, Indizien und Ereignisse halten das Geschehen lebendig und haben mir viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Motiv und Identität des Täters gegeben.
„Nur wer die Hölle kennt“ hat mich durchweg begeistert – ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Krimi, der mir mit seiner fesselnden Handlung ein paar äußerst spannende Lesestunden beschert hat.
Rezensionen von Caro2929:
Nimm dein leben selbst in die Hand
Ein Cottage für deinen Sommer von Shipman Viola
Klappentext:
"Adie Lou verbrachte die Sommerferien als Kind im Cottage ihrer Eltern am Michigansee. Damals waren Schwimmreifen und Angeln genug für das Glück endlos scheinender Tage am Wasser.
Auf der Suche nach diesem Gefühl gibt sie nach ihrer Scheidung ihre Stelle in Chicago auf und zieht an den See.
Wird es ihr gelingen, das Ferienhaus ihrer Familie in ein stylisches und gemütliches Inn umzubauen? Und wer wird ihr helfen, ihren Traum zu verwirklichen?"
Meine Meinung:
Viola Shipman konnte mich ein weiteres Mal überzeugen. Ich war beim Lesen allerdings doch recht lang skeptisch...
Zwar hat mir die Geschichte durchweg gefallen und ich habe das Buch gern gelesen. Aber ich habe sehnsüchtig auf den gewissen Zauber von Viola Shipman gewartet, in den sie jedes ihrer bisherigen Bücher eingehüllt hat.
Aber ich wurde nicht enttäuscht, auch diesmal durfte ich diesen gewissen Zauber wieder spüren. Sie schreibt einfach auf eine ganz besondere Art, die dem Lese sowohl ein Lächeln ins Gesicht zaubert, aber der Leser verdrückt sogleich auch ein paar Tränchen.
Für mich war auch diese Buch wieder ein wahrer Genuss. Vor allem zeigt er einem, dass das Leben nach einer Trennung definitiv nicht vorbei ist. Man muss nur selber den Hintern hoch nehmen und aktiv werden. Denn letztendlich ist jeder seines Glückes Schmied.
Ich habe Adie Lou sehr gern bei ihrer "Selbstfindung" begleitet. Es hat mir Spaß gemacht ihre Geschichte zu lesen. Sie ist einfach ein sympathischer Charakter.
Insgesamt ist die Geschichte lebendig erzählt, keine Längen, kein unnötiger Kitsch oder dergleichen. Ich wurde sehr gut unterhalten. In sich ist die Geschichte stimmig und einfach toll aufgebaut. Vergangenheit und Gegenwart werden toll miteinander verwoben.
Fazit:
Viola Shipman hat es wieder geschafft, mich in ihrem Zauber gefangen zu nehmen. Tolle Geschichte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Tolle Charaktere
Ein Cottage für deinen Sommer von Shipman Viola
Als Honigliebhaberin war ich beim Lesen des Titels zunächst ein wenig skeptisch, doch als ich hörte, dass tatsächlich geimkert wird, musste ich das Buch lesen. Mit Bienen beginnt der gemütliche Roman auch gleich.
Schon mit den ersten Sätzen war ich mittendrin in der Geschichte, beobachtete wie Oma Johanna und Anna Honig ernten und war Zeuge, als Postbote Achim ihnen einen achtzig Jahre alten Brief überreicht, der Johannas Mutter Martha nie erreichte.
Sein Inhalt stellt die Familiengeschichte der beiden Frauen auf den Kopf. Die Nachforschungen über den Briefschreiber lenken Anna von ihren eigentlichen Problemen ab. Vor einem halben Jahr hat Anna ihre beste Freundin Mona verloren und fühlt sich schuldig, muss die Freundschaft zu ihr überdenken, die Beziehung mit Jens ist am Scheitern und dann steht auch noch Peggy, ihre Freundin vor Mona mit eigenem Kummer vor der Türe.
Herrlich leicht zu lesen ist "Honigduft und "Meeresbriste" mit dem flüssigen Schreibstil der Autorin. Es ist der erste Roman, den ich von Anne Barns (alias Andrea Russo) gelesen habe - und sicher nicht mein letzter!
Ihre Figuren geben viel her. Anna zum Beispiel, die ihre Liebe zur Malerei wieder entdeckt und Peggy, die trotz eigenem Kummer nicht nachtragend ist und generell dem Leben positiv entgegenblickt. Johanna mochte ich ebenso, wie auch die aufgestellten Damen in Arenshoop, die mich zum Schmunzeln brachten.
Mir gefiel zudem die unaufgeregte Verbindung der beiden Schauplätze in Lüdinghausen auf dem Land und Ahrenshoop an der Ostsee. Zu gerne wäre ich aber noch mit der Familie nach Jersey gereist, um Grace und ihre Bienen kennen zu lernen.
Es ist ein wunderbar behagliche Geschichte, die Anne Barns uns zum Lesen anbietet und die sich innert ein paar Stunden wie von alleine wegliest.
Am Ende warten einige Rezepte von Leckereien, die im Buch gegessen oder getrunken werden, aufs Nachmachen. Einen Honigschnaps werde ich mir diese Woche nach ansetzen!
Fazit: Ein herzerwärmender, wohliger Roman über Liebe und Freundschaft, den ich sehr gerne weiter empfehle.
5 Punkte.
Rezensionen von Clemonie:
Spannend, amüsant mit viel Linz-Bezug
Ein Cottage für deinen Sommer von Shipman Viola
Wir LinzerInnen lieben ja den Urfix. Darum habe ich mich gefreut, dass es einen Krimi gibt, der dort spielt und mich sehr gut amüsiert. Außerdem blieb es spannend bis zum Schluss. Ich war lange Zeit auf der völlig falschen Fährte. Das macht für mich guten Krimi aus.
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