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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Gute Unterhaltung

Mord im Nachbarort ist der zweite Band der Ein Fall für Constable Evans Reihe der Autorin Rhys Bowen. Wieder einmal gerät Evan Evans in Mordfälle die erst mal nicht als solche angesehen werden. Doch sein Bauchgefühl lässt nicht locker und so mischt er wieder munter mit.

Der Schreibstil ist locker und einfach lesbar, die verschiedenen Protagonisten sind humorvoll beschrieben und teilweise etwas skurril.

Die Geschichte bekommt immer wieder neue Wendungen und das Ende war für mich überraschend mit einem Täter/Täterin (will ja nichts verraten) die ich so nicht in der Schusslinie hatte. Insgesamt gute Unterhaltung bei der nicht allzu viel Blut fließt und wo bei der es einen interessanten Hauptcharakter gibt der von gut ausgearbeiteten Nebenrollen begleitet wird. Das Buch ist der zweite Teil einer Reihe, kann aber auch eigenständig gelesen werden, wobei ich für den vollen Lesegenuss die Reihenfolge einhalten würde.

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Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

Gewaltiges Lesevergnügen

Der Stotterer von Charles Lewinsky

Dieser spannend erzählte Roman über einen verurteilten Stotterer, der seine Lebensgeschichte und die Zeit im Gefängnis beschreibt, zeigt einerseits die brutalen, skrupellosen Abgründe der Seele des Erzählers und lässt den Leser anderseits Sympathie für den Stotterer entwickeln, wenn dieser ein Opfer von Gewalt wird.

Empfehlenswert!

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Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

Sommerbuch

Großmutters Haus von Thomas Sautner

Dieses Buch ist für mich eine gute Einstimmung in die kommende Sommer-Ferienzeit.
Es hat einen besonderen Unterhaltungswert, stellt keine hohen Ansprüche an den Leser und ist auch bald wieder vorbei. Lebensweisheiten oder philosophische Anstöße habe ich darin keine gefunden, aber ich empfehle das Buch durchaus weiter.

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Rezensionen von Ricarda Hofer:

Meine sieben Leben von Inge Welzig

Inge Welzig lässt mit diesem sehr persönlichen und detailreich ausgeschmückten Plädoyer für Tierschutz und Tierliebe sehr tief in ihr eigenes Leben mit und um ihr Engagement für unsere tierlichen Mitwesen blicken. Mit vielen witzigen Überschriften und kurzweiligen Kurzgeschichten, deren Texte mit ironischen als auch sehr realitätsresümierenden Passagen einhergehen, fesselt Inge Welzig ihr Lesepublikum.

Die Einfachheit, zu leben, wofür man steht, und das Engagement, sich auch in schwierigere Episoden regelreicht hineinzubeißen, vermittelt die Autorin auf sehr direkte, aber dennoch Mitgefühl und Verständnis erzeugende Weise.

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Rezensionen von Ricarda Hofer:

Ein bildgewaltiger Beitrag zur "gedechtnus"

Maximilian I. von Sabine Weiss

Der bildgewaltige Band von Frau Weiss überzeugt optisch als auch inhaltlich - wenn auch manche Quellen meines Erachtens etwas unreflektiert eingewoben wurden (so z.B. auf S. 283-288, wo sie auf einen anonymen niederländischen Bericht zu Maria von Burgund eingeht, diesen aber keinen anderen Quellen gegenüberstellt), liest man sich wohlinformiert von Kapitel zu Kapitel.

Abgesehen davon bietet Frau Weiss eine monumentale Zusammenstellung aus Themen, Bildmaterial und Detailinformationen, die der Erinnerung an Maximilian ein würdiges Denkmal setzt - dem Wunsch seiner zeitlebens angestrebten gedechtnus würde dieser umfassende Band Maximilian selbst wohl sehr entsprechen! Ein anschaulicher und mitreißender Bildband, der zudem eine wertvolle Sammlung an Quellenmaterial vereint.

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Rezensionen von Ricarda Hofer:

Ein Panorama

Er ging voraus nach Lhasa von Nicholas Mailänder

Diese Biographie kommt mit einem fein lesbaren Mix aus historischer Quellenarbeit und dem Gefühl, die Aufzeichnungen des Biographierten für sich selbst sprechen zu lassen; Peter Aufschnaiters Erinnerungen werden dabei schnell ersichtlich in anderer Textfarbe angeführt. Auch über weite Schilderungen dieser direkt wiedergegebenen Erinnerungen hinweg verliert die Feder von Nicholas Mailänder aber nicht an fachlich fundierter Verortung: Den persönlichen Erinnerungen fügt er zeitgeschichtliche Informationen hinzu, die das Ausmaß des Erlebens Aufschnaiters noch zusätzlich unterstreichen.

Die eingangs geschilderten Entwicklungen zur Tiroler Zeitgeschichte spannen einen mitreißenden roten Faden durch die folgenden Kapitel: Das Aufwachsen Aufschnaiters in Zeiten des Umbruchs zwischen veralteter Industrie und dem aufkommenden Glamour Kitzbühels, der Wechsel von der armen Bergarbeiterstadt zum noblen Hotspot des Wintertourismus bietet eine spannende Ausgangslage, die sicher so manchem Tiroler und mancher Tirolerin beim Lesen ein entzücktes "Ah!" angesichts der schön eingeflochtenen Detailinfos zum Werden der heutigen Nobel-Hochburg Kitzbühels entlocken.

Der ausführliche Anhang war für mich als Historikerin besonders lesenswert: Die Etappen in Peter Aufschnaiters Leben werden hier nochmals zusammengefasst und zu Hintergrundinformationen zum Staat Tibet (1913-1950) am Vorabend der chinesischen Übernahme anschaulich geschildert. Als thematischer Abschluss wird der/die Leser*in noch mit einem knapp und gut verständlich geschilderten Überblick zum Tibetischen Buddhismus vertraut gemacht.


Das Buch reißt mit, fasziniert und relativiert - hier ist ein gelungenes Gesamtprojekt aus Wiedergabe persönlicher Aufzeichnungen, Bild- und Anhangmaterial und historischer Verortung gelungen. Eine definitive Leseempfehlung meinerseits!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Bezauberndes Setting

Ein Cottage für deinen Sommer von Shipman Viola

Da mir mein erster Roman von Viola Shipman - ein Pseudonym für den amerikanischen Autor Waden Rouse - gut gefiel, griff ich auch gerne zu der neuesten Geschichte aus seiner Feder.

Adie Lou hat ihre Scheidungspapiere schon fast unterschrieben, als sie merkt, dass sie nicht einfach auf das Cottage ihrer Eltern verzichten kann, auch wenn ihr das viel Geld einbringen würde.

Von ihrem Grossvater gekauft, und von ihr und ihren Eltern geliebt, möchte sie zukünftig drin wohnen und es zu einem Bed & Breakfast auszubauen.

Dies kostet mehr als sie eigentlich hat, aber aufgeben kommt nicht in Frage - das steht ja bereits in den zehn Regeln des Cottages. Jedes Kapitel wird mit einer dieser Regeln überschrieben und man kann sicher sein, dass die jeweilige Regel sehr gut zum Inhalt des Kapitels passt.

Natürlich läuft nicht alles konfliktlos ab: einige schöne, aber leider auch viele negative Überraschungen erwarten Adie Lou beim Umbau. Sie trifft beispielsweise auf Scooter, ihren Freund aus Kindertagen, mit dem sie die Kettenfähre bediente; trifft auf Stadtoriginale und bekommt einen Antrittsbesuch der historischen Gesellschaft, allen voran die gefürchtete Drachenlady. Doch Adie wird von Tag zu Tag mutiger, kämpft mit ihrem Sohn Evan an ihrer Seite gegen das Unliebsame an und findet endlich ihren Platz im Leben.

Der Autor ist ein Garant für Wohlfühlbücher, so auch in "Ein Cottage für deinen Sommer". Vielleicht schreibt Rouse/Shipman ein wenig mit dem Blick durch eine rosarote Brille, aber das braucht es manchmal halt einfach auch. So wie man früher gezielt nach einem Buch von Nora Roberts griff, greift man heute zu Viola Shipman, weil die Romane einfach schön geschrieben sind.

Liebevoll wird von der Kraft der Frauen und einem Neuanfang berichtet, zeigt auf wie wichtig es ist, Traditionen aufrecht zu erhalten und das Familienerbe zu pflegen. Die Location am Michigansee bezaubert, gerne würde man Adie Lou in ihrem Bed & Breakfast Cottage besuchen und den Roman gleich an Ort und Stelle lesen.

Fazit: Manchmal braucht es nicht mal Wunderkerzen, sondern nur einen Wohlfühlroman wie "Ein Cottage für deinen Sommer" um es sich gut gehen zu lassen.
5 Punkte.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Eine farbenprächtige und bildgewaltige Liebeserklärung an den Wienerwald

Wienerwald von Werner Gamerith

"Wienerwald - Naturjuwel zwischen Stadt und Gebirge" ist ein gewaltiger und wundervoller Bildband vom in Mödling geborenen Autor und Naturfotograf Werner Gamerith, der auch den Konrad-Lorenz-Staatspreis für Umweltschutz erhalten hat.

Ich habe viele interessante Informationen über diese grüne Lunge, die sich zwischen dem Tullner und dem Wiener Becken erstreckt und bis ins Stadtgebiet von Wien reicht, erfahren, die ich noch nicht kannte.

Zum Beispiel, dass der Wienerwald über 1.000 km2 groß ist, dass sein lateinischer Name "Silva Viennensis" lautet, und dass er durch das Gelände in zwei Zonen eingeteilt ist: der Flysch-Wienerwald (lehmiger Boden; früher: Sandstein-Wienerwald) und der Karbonat-Wienerwald (früher: Kalk-Wienerwald).

Das Buch beginnt mit der Geschichte des Wienerwaldes, beginnend von der Urgeschichte bis zur Neuzeit.
Sehr interessant fand ich, dass die Regierung im Jahr 1870 die Staatskasse sanieren wollte, indem der Staatsbesitz im Wienerwald verkauft und zum Kahlschlag freigegeben werden sollte. Josef Schöffel fand heraus, dass bei diesem Geschäft nur Holzhändler und einige Beamte reich geworden wären. Als wortgewandter Journalist konnte er in der Bevölkerung einen Proteststurm entfachen - dem hat sich der Wiener Gemeinderat angeschlossen, und dieses Vorhaben musste abgeblasen werden. Somit formte sich ein erstes frühes Umweltbewusstsein.
Daraus entstand die Idee eines Wald- und Wiesengürtels rund um Wien.

2005 entstand der Biosphärenpark Wienerwald mit 1.056 km2, der 51 Gemeinden und 7 Wiener Bezirke umfasst.
Der Lainzer Tiergarten mit einer Größe von 25 km2 war ehemaliges kaiserliches Jagdrevier und als Besonderheit beherbergt er die Heckrinder, eine halbwilde Rasse.
Der Wienerwald beinhaltet 4 Naturparks, darunter der Naturpark Sandstein-Wienerwald, der in der Nähe meines Zuhauses ist und in dem ich oft unterwegs bin, wo man Wildschweine und Rothirsche beobachten kann sowie den Naturpark Sparbach, den ich auch sehr toll finde, wo die Wildschweine frei laufen.
Erwähnenswert ist die Rückkehr des Wolfes in den Wienerwald, was ein Ergebnis von naturnaher Bewirtschaftung ist. Die Jäger begrüßen die Rückkehr der großen Beutegreifer, denn diese lesen am Verlässlichsten kranke und schwache Tiere aus.

Das Buch ist weiters so gegliedert, dass man Vieles über die Zusammensetzung des Wienerwaldes lernt:
- Wald: Laubwald, hauptsächliche Buchenwald; standortgemäße Baumartenmischung. Und nur ein gutes Zusammenspiel von Naturwald mit Totholz sichert die große Artenvielfalt
- Wiesen und Weiden: Der Wienerwald bietet eine der schönsten Wiesenlandschaften Österreichs, auch wenn diese nur 12% der Fläche ausmachen. Im Wienerwald gibt es über 20 Wiesentypen, wovon die grobe Unterteilung in Fett- und Magerwiesen ist. Hier ist als wertvoller Trockenrasen die Perchtoldsdorfer Heide zu erwähnen, auf der sich Ziesel angesiedelt haben.
- Wein- und Ackerland: Äcker in den tieferen Lagen und Weingärten im Osten und Norden.
- Gewässer: Im Wienerwald gibt es keine natürlichen Seen. Der Wienerwaldsee ist ein künstlich angelegter Nutzwasserspeicher des gestauten Wienflusses. Der Wienerwaldsee ist auch für mich ein beliebtes Ausflugsziel, da man auf dem befestigten Weg darum spazieren oder Rad fahren kann.
Auch die Flüsse mit sämtlichen darin lebenden Tieren werden detailliert beschrieben.

Am Ende des Buches gibt es noch eine Übersicht über die geografische Entwicklung und Geschichte des Wienerwaldes sowie Kartenmaterial.
Die gewaltigen und wunderschönen Landschaftsfotografien haben mich sehr beeindruckt. Stark, aussagekräftig, farbenprächtig, teilweise seitenfüllend und einfach nur wunderschön.

Ich freue mich sehr das Glück zu haben, in dieser sagenhaften Gegend zu leben und diese nun auch in einem eindrucksvollen Buch betrachten zu können!

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein unglaublich berührender, wunderschöner und feinfühliger Roman

Alte Sorten von Ewald Arenz

„Alte Sorten“ von Ewald Arenz ist 2019 im DuMont Buchverlag erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 256 Seiten.

Liss und Sally sind zwei ganz unterschiedliche Einzelgängerinnen, die sich rein zufällig begegnen und sich auf einen gemeinsamen Weg einlassen. Liss lebt seit Jahren auf einem Bauernhof und erledigt die täglich anstehenden Aufgaben und die magersüchtig scheinende, kurz vor dem Abitur stehende Sally rebelliert gegen jede Art vor Zwang.

Und nun leben beide auf dem Hof zusammen und helfen sich gegenseitig ohne anfangs großartig miteinander zu reden. Sie sind. Und aus diesem Sein entwickelt sich ein heilende Beziehung.

Ewald Arenz gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen einerseits feinfühligen und ruhigen Schreibstil in den Bann zu ziehen und andererseits schreibt er sehr hart und krass und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich als Leserin fühlte so ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Liss und Sally anbelangt, mit und konnte mich völlig in die beiden Protagonistinnen hineinversetzen und deren Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Ewald Arenz schafft es in seinem Roman auf die Beziehung der beiden Frauen einzugehen, aber auch die Verbundenheit zur Landwirtschaft und Natur vor allem von Liss auf wunderbare Art und Weise darzustellen. Ich habe dies so sehr genossen.

Fazit: Ein wunderschöner, feinfühliger und sehr lesenswerter Roman.
Es war für mich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Liss und Sally einzutauchen.
Es hat mich sehr berührt und bereichert und klingt ganz wunderbar in mir nach.

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Rezensionen von Gudrun Gaber:

Passendes Cover

Großmutters Haus von Thomas Sautner

Entweder habe ich das Buch zur falschen Zeit gelesen oder es ist einfach nicht meines.

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