Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Schön, dass Max Raintaler wieder ermittelt
Monacomord von Michael Gerwien
München: Eine junge Frau soll in den Isarauen von ihrem Mann erschlagen worden sein. Oder war es doch ein tödlicher Unfall? Die Münchner Kripo ist gnadenlos unterbesetzt und so wird Exkommissar und heute Privatermittler Max Raintaler von seinem ehemaligen Kollegen und Freund Franz Wurmdobler angeheuert, sich um diesen Fall zu kümmern.
Doch kaum hat er den Fall übernommen, trifft die Familie ein Drama nach dem anderen. Aber auch Max gerät ins Visier eines rachsüchtigen Attentäters, der ihm, gerade aus dem Knast entlassen, nach dem Leben trachtet.
Ich war schon so oft dabei, wenn Exkommissar Max Raintaler der Kripo München ausgeholfen hat die Fälle zu klären, dass es auch in diesem Buch wie Besuch bei Freunden ist. Man kennt sich schon: Max mit seiner Monika, die eine kleine Kneipe führt; Franz und seine Sandra, die immer Dienstag und Donnerstag zum Yoga geht, Monikas Freundin Anneliese, die immer wieder gerne in der Kneipe aushilft und Josef Stirner, der schnauzbärtige Torwart vom FC Kneipenluft. Sie alle sind hier wieder mit von der Partie. Aber auch die Menschen, die ich noch nicht kenne, die mir hier begegnen hat Michael Gerwien so detailliert und farbig gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen und schnell ein Bild im Kopf habe. Besonders gefällt mir der Ehemann der Toten Robert Hemmschuh. Aber nur weil er 60ger Fan ist, wie fast alle Giesinger.
Der Kriminalfall, der Max zu Beginn übernimmt, wächst sich zu mehreren Fällen aus, wobei ich lange nicht weiß, hängen die alle irgendwie zusammen oder muss ich jeden als individuellen Fall betrachten. Dadurch wird die Spannung, die von Anfang an da ist noch weiter angeschürt.
Ich fand es auch diesmal wieder toll, mit Max durch mein München zu ziehen – er mit dem Radl, ich lesenderweise ihm auf den Fersen. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Menschen, ihre Mentalität, das alles macht den Lokalkolorit aus.
Und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, warum das Buch „Monacomord“ heißt. Warum? Das findet ihr beim Lesen bitte selbst heraus.
Auch mit diesem Buch hat Michael Gerwien mich sehr gut unterhalten, mir die charakterlich verschiedensten Persönlichkeiten vorgestellt und einen Kriminalfall konstruiert, bei dem ich zum Schluss über die Auflösung erstaunt war. Sehr gut gemacht.
Rezensionen von Streiflicht:
Weiter so!
Nell Sweeney und die blutrote Wahrheit von P. B. Ryan
Auch dieses Buch habe ich quasi in einem Rutsch verschlungen. Es ist wie die beiden Vorgänger spannend, atmosphärisch und herrlich interessant. Ich hoffe, da kommen noch viele weitere Bücher über das ungleiche Ermittlerpaar und seine kuriosen Fälle. Inzwischen habe ich Nell und Will schon so lieb gewonnen, dass ich das Buch gar nicht zu Ende lesen und sie loslassen wollte.
Andererseits wollte ich aber unbedingt wissen, wer die berühmte Schauspielerin ermordet hatte und warum.
Erneut ist es gelungen, das Boston der frühen Tage darzustellen und das Leben der höheren Gesellschaft, die dort in den besten Vierteln lebt. Besonders gut gefallen mir immer die detailreichen Beschreibungen, die die damalige Stadt vor meinem inneren Auge erstehen lässt. Ich kann mir wunderbar vorstellen, wie es damals dort ausgesehen hat und was den Menschen, gerade denen des „Stadtadels“ so wichtig war. Und genau darum geht es am Ende auch beim Kriminalfall. Eine wunderbare Verbindung und gelungene Inszenierung! Weiter so!
Rezensionen von Streiflicht:
Tolle Fortsetzung
Nell Sweeney und der dunkle Verdacht von P.B. Ryan
Ich habe die Beschreibung von Nell Sweeny zum ersten Band gelesen und war gefangen. Ein historischer Krimi, da kann ich kaum nein sagen. Und dann kam Nell und hat mich einfach begeistert. Genauso wie Will, ihr unfassbar toller Gegenpart, in den ich mich heimlich ein bisschen verliebt habe. Daher wollte ich natürlich unbedingt auch die beiden Nachfolger lesen.
Und was soll ich sagen? „Der dunkle Verdacht“ hat mich ebenfalls wieder in seinen Bann gezogen und mich mit in Nells und Wills Welt gerissen. Wunderbar gelungen ist das Zusammenspiel dieser beiden so verschiedenen Menschen, die aus verschiedenen Welten stammen und nun auch wieder in verschiedenen Welten leben, quasi einmal die Rollen getauscht haben. Besonders gut gefallen haben mir die Zwischentöne in der sehr komplizierten Beziehung zwischen diesen beiden, die nicht so können, wie sie gerne würden.
Der Kriminalfall ist herrlich verwirrend und verworren und lässt sich nicht so schnell entschlüsseln, weder für die beiden Hobbydetektive, noch für den Leser. Zeitgleich erfährt man immer mehr über das damalige Leben in Boston, was mich sehr begeistert hat. Ich mag es, wenn ich in die Historie eintauchen kann und das so ganz nebenbei in einem Roman. Hier ist das perfekt gelungen und nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich sofort den dritten Teil in die Hand genommen.
Rezensionen von Streiflicht:
Geschichte spannend verpackt
Die Zarin und der Philosoph von Sahler
Auf dieses Buch der Autorin Martina Sahler war ich sehr gespannt, da ich den Vorgänger „Die Stadt des Zaren“ sehr mochte. Erneut entführt die Autorin ihre Leser gekonnt und spannend in die Welt der russischen Zaren. Schon nach ein paar wenigen Seiten ist man im Geschehen gefangen und hat quasi eine Zeitreise unternommen.
Geschichte ist hier spannend verpackt in einen Roman – nie trocken oder langatmig, aber immer lehrreich, gut recherchiert und interessant. Man merkt, dass Martina Sahler Wert darauf legt, die damaligen Verhältnisse, Sitten und Gebräuche authentisch und wirklichkeitsnah zu schildern. Das mag ich sehr.
Außerdem schreibt die Autorin so wortgewandt und detailreich, ja fast schon liebevoll, dass man richtig mit den Figuren mitfiebert und wirklich an ihrem Leben und Schicksal interessiert ist. Es macht einfach Spaß, die Seiten umzublättern und immer weiter zu erfahren, was noch alles geschieht.
Wer historische Romane mag, wird dieses Buch – genauso wie seinen Vorgänger – lieben! Ich bin gespannt, auf welche Reise uns die Autorin als nächstes entführt.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Sollten POlitiker aller Länder lesen
Frieden! Jetzt! Überall! von Michael Müller
Vor dem Hintergrund des internationalen Aufrüstens, ob in Amerika, Russland oder in den gemeinhin als „Schurkenstaaten“ bezeichneten Ländern, hat der Westend-Verlag in diesem Buch, Aufrufe zahlreicher bedeutender Menschen gesammelt, jetzt endlich überall Frieden zu propagieren.
In insgesamt sechs Kapiteln stellen Peter Brandt, Reiner Braun und Herausgeber Michael Müller, Statements vor die um Entspannung bemüht sind:
Für eine neue Entspannungspolitik
Felder der Friedenspolitik
Abrüstung jetzt!
Die Krise um den INF-Vertrag
Entspannungspolitik jetzt!
Friedensprojekt Europa
Partnerschaft mit Russland
Deutschland und die EU könnten bei diesen Bemühungen um ein friedliches Miteinander eine Schlüsselrolle spielen.
Man muss es nur wollen und leeren Worthülsen auch Taten folgen lassen.
Im 6. Kapitel werden die Versäumnisse des Westens Russlands gegenüber aufgedeckt. Neben falscher Versprechungen und Wortbrüchen der NATO-Staaten und der Kurzsichtigkeit der Mitteleuropäer Vladimir Putin gegenüber, werden zahlreiche Möglichkeiten angesprochen, das ge- und verstörte Verhältnis zu Russland wieder in Ordnung zu bringen. Die oft einseitige (Russland feindliche) Berichterstattung westlicher Medien, ist mehr als beschämend. Es ist nur zu hoffen, dass es bald auch der dümmste Politiker oder Journalist merkt, dass ohne Russland Frieden!Jetzt!Überall! nicht zu bewerkstelligen ist.
Fazit:
Ein sehr wichtiges und kluges Buch mit dem die westliche Welt aufgerüttelt werden soll, bevor es zu spät ist und Europa wieder in einen Krieg schlittert. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein Kommissar sieht rot - ein fesselnder Thriller
Dünenblut von Sven Koch
Dieser 6. Fall rund um Tjark Wolf von Sven Koch ist für mich der erste aus dieser Reihe. Allerdings lässt er sich recht gut auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Die mit Runen „verzierte“ Leiche der Sängerin Hela, gut bürgerlich Freja Holm), ist schon die zweite Tote ein und desselben Täters. Zuvor hat es schon die bekannte Sportlerin Mette getroffen.
Auch auf ihrem Körper finden sich zahlreiche Runen. Anne Madsen von der Kripo Arhus soll den kniffligen Fall lösen.
Was haben die beiden Toten gemeinsam? Beides Frauen, prominent und die Runen sind Botschaften aus der Edda, jener alten nordischen Sagensammlung. Zwischen Anne und Tjark, der seinen Urlaub in Dänemark verbringt, entspinnt sich eine Affäre. Tjark ist über die Grenzen Deutschlands hinaus für seine unkonventionellen Ermittlungsansätze bekannt und deshalb nimmt ihn Anne zum Auffindungsort von Hela mit.
Was niemand weiß ist, dass Anne bereits im Visier des Mörders ist. Er fühlt sich unverstanden, weil die Polizei und die Sachverständigen die Botschaften auf der Haut seiner Opfer nicht zu entschlüsseln vermögen.
Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht reist Tjark ab und Anne wird vom Täter entführt. Allerdings richtet er das Ferienhaus so her, dass alle Welt glauben muss, Tjark sei der Entführer.
Prompt fallen die dänischen Polizisten auf diese List herein. Ausgerechnet seine deutschen Teamkollegen sollen Tjark verhaften und nach Dänemark ausliefern. Hier haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht und Tjark taucht unter. Auf eigene Faust und mehrfachen Bruch diverser Gesetze jagt er allein den Täter. Er weiß, dass die anderen Opfer drei Tage in der Hand ihres Entführers waren und anschließend getötet wurden. Wird er Anne rechtzeitig befreien können?
Meine Meinung:
Sowohl Tempo als auch Spannung sind extrem hoch. Der Leser wird durch gefinkelt angelegte Fährten mehrmals in die Irre geführt. Kaum hat Tjark eine vielversprechende Spur entdeckt, so endet die in der Sackgasse. Selbst die Leser wissen nicht mehr als der Protagonist. Spannend ist zu lesen, welche Tricks Tjark anwendet, um vorerst unerkannt in Dänemark agieren zu können.
Der Showdown hat es in sich. Spannung pur! Dazu trägt auch der mehrmalige Perspektivenwechsel in den Kopf des vermeintlichen bzw. wirklichen Täters bei. Die Entlarvung des Täters und seiner Motive ist schlüssig und gut gelungen.
Die letzten Sätze von Band 6 lassen darauf schließen, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und es einen 7. oder vielleicht 8. Fall für Tjark Wolf geben wird, wenn auch eventuell unter geänderten Rahmenbedingungen, weil Tjark ja den Dienst quittiert, um sein Team, das als „Fanta4“ bekannt ist, nicht zu desavouieren und zu gefährden .
Trotz seines schwierigen Charakters bleibt Tjark sympathisch. Er hängt sich, ohne Rücksicht auf Verluste, in den Fall. Er fordert zwar den einen oder anderen Gefallen seiner Teamkollegen ein, stellt sich dafür im Ausgleich dazu, schützend vor sein Team.
Die temporeiche Jagd nach dem Verbrecher hat mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch in einem Stück gelesen habe.
Ich werden jedenfalls die Reihe nun mit Fall 1 weiterlesen.
Fazit:
Ein gelungener, temporeicher Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt. Gerne vergebe ich hier 5 wohlverdiente Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von S.:
Wenn der Bauernhof erwacht von Grimm Sandra
Dieses Buch gefällt nicht nur dem Baby. Die Bilder sind in kräftigen, schönen Farben gestaltet. Alle Tiere sehen liebenswert aus und wurden mit einfachen, klaren Strichen gezeichnet. Gut zu erkennen, in verschiedenen Haltungen und bei verschiedenen Tätigkeiten zu sehen. Sprechblasen geben die unterschiedlichen Tierlaute und Geräusche vor; das hilft, das Vorlesen stets gleich und ritualisiert vorzunehmen, kann aber auch die Entdeckerlust der Kleinen anregen.
Der eigentliche Text erklärt die Bilder kindgerecht. Schön, dass die Worte nicht starr in Kastenform gepresst wurden, sondern entsprechend hüpfen, versetzt sind oder in die Bilder eingefügt wurden.
Viele Bilder für knapp 2-jährige und älter, witzig im Detail und zusammenfassend am Ende - ein tolles Kinderbuch aus dem Ravensburger Verlag.
Rezensionen von begine:
Extrem spannend
Dunkelsommer von Jackson Stina
Stina Jacksons Debüt „Dunkle Wasser“ ist eine interessante imposante Spannungsgeschichte. Ihr Schreibstil ist imposant und der Roman ist spannend. Eigentlich gefallen mir skandinavische Thriller nicht so sehr, aber dieser ist anders. Einfach Klasse.
Der Thriller hat zwei Stränge.
Vor drei Jahren ist die Tochter von dem Lehrer Lelles verschwunden.
Seit dem fährt er Nachts durch die Gegend und sucht Lina. Er kann nicht glauben, das sie tot ist. Seine Frau hat ihn durch diesen Schicksalsschlag verlassen. Verlassen. Die Autorin lässt den Leser an seinen Empfindungen teilnehmen.
Die zweite Geschichte geht um die siebzehnjährige Meja und ihre unfähigen Mutter. Die schleppt ihre Tochter von einem Mann zum Anderen.
Die Geschichte wird immer spannender und dramatischer. Es kommt zu unerwarteten Entwicklungen und ich war total gefesselt. Dir Protagonisten sind echt gut getroffen.
Stina Jackson versteht ihr Handwerk und ich wünsche mir noch viele gute Romane von ihr.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Politthriller zur Besinnung
Dunkelsommer von Jackson Stina
Beachtenswerter Ansatz der Autorin, die ihre journalistischen Berufserfahrungen mit dem politischen System in der Ukraine Anfang des 21. Jahrhunderts zu einem aufweckenden Politthriller verbindet. Das korrupte politische System, die Anbiederung deutscher Unternehmer, die große Diskrepanz zwischen Arm und Reich und das Leben auf dem Lande werden thematisiert.
Katharina Iswestja, eine 25jährige Ukrainerin, als 5jähriges Kind mit ihrer Mutter nach Deutschland geflohen erhält einen Rechercheauftrag ihrer Hamburger Zeitung in der Ukraine. Katharina erzählt ihre dramatischen Ereignisse in Kiew und der Ukraine in ICH-Form.
Es beginnt eine Investigation der dunkelsten Seite der ukrainischen Politik mit Katharinas Auseinandersetzung eigener Vergangenheit. Geschickt wechselt die Autorin vom Kiew 2003/04 in das Kiew 1993, denn dort hatte die „tödliche Schuld“ ihren Ursprung.
Katharina wird mit den ukrainischen „Besonderheiten“ bereits mit dem Eintritt in das Land ab dem Flughafen konfrontiert. Von der naiven, schreckhaften und der ohne Kenntnis der Vergangenheit ihres Vaters Grigorij Iswestja, von Beruf Journalist in Kiew herumirrenden Katharina wird eine Powerfrau, die ihre stahlbewehrten Stiefel einsetzt und eine Killerin.
Katharina wird auf Schritt und Tritt beobachtet und verfolgt von Boris, dessen Absichten und Auftraggeber ihr zunächst zweifelhaft erscheinen. Mandelow, der engste Mitarbeiter von Grigorij stirbt ausgerechnet in den Armen von Katharina, die darauf hin verhaftet wird und sich ab diesem Zeitpunkt in der „Obhut“ von Igor Wolkow, dem Staatsanwalt befindet.
Victor Abramow, ukrainischer Oligarch und Präsidentschaftskandidat Alexander Karkow planten 1993 die Beseitigung Tatjana Setschenka, Inhaberin mehrerer Printmedien und eine Konkurrentin um das Amt des Präsidenten der Ukraine. Ein „begabter Zögling“, der später noch eine zentrale Rolle spielen sollte wird mit der „Beseitigung“ von Setschenka, nicht ohne Aussicht auf Karriere, Reichtum und Macht betraut. Setschenka wird nach dem Fick ihres Lebens mit ihrem Bodyguard Karl von diesem in ihrem SUV im Dnjepr versenkt. In Zusammenhang mit diese diesem Mord soll es ein Video geben, das im Besitz von Grigorij Isvestja vermutet wird. Auftraggeber dieses Mordes möchten unbedingt in den Besitz dieses kompromittierenden Videos gelangen und schrecken dabei vor Einschüchterungen, Entführung und Mord nicht zurück.
Katharina trifft ihren Vater, beide fliehen in die Ostukraine werden aber ständig verfolgt. In Donezk in einem Bergwerk von Abramow kommt es zum Showdown. Katharina tötet Abramow.
Igor Wolkow, der Staatsanwalt bekundet nicht ohne Grund ein besonderes Interesse an dem Video und lässt Katharina und ihren Vater nach Kiew zurückfliegen. Igor präpariert das ihm übergebene Video, um seine weiße Weste zu demonstrieren. Doch Grigorij, später von Häschern ermordet hat eine Kopie vom Original gemacht, die Igor als den „begabter Zögling“ entlarvt.
Es ist nur dem großen Herz der Autorin zu verdanken, dass sie einen unblutigen Schluss wählt: Katharina rächt sich nicht an Igor und tötet ihn nicht. Es folgt ein Diskurs mir Igor über das politische System in der Ukraine, mit welchen Maßstäben die Handlungen der korrupten Mächtigen in der Ukraine zu beurteilen sind.
Die vielen Puzzles, die entstehen werden in gutem Erzähl- und Schreibstil am Ende zusammengefügt, lassen aber den Leser in besonderer Besinnung - von der Autorin bewusst gewünscht - zurück.
Rezensionen von yellowdog:
Georges Manor
Dunkelsommer von Jackson Stina
Die Schriftstellerin Michelle Mayfield besucht ihre Verlegerin Clare auf Georges Manor und trifft dort deren Ehemann Alexander Brandow. Zwischen Michelle und Alex entstehen schnell tiefere Gefühle und ene Affäre.
Romina Gold beschreibt diese verzwickte Dreiecksgeschichte glaubhaft und nachvollziehbar.
Das gilt auch als sich die Situation zuspitzt, weil sich herausstellt, dass Clare als junge überforderte Mutter depressiv ist und weil dann auch noch Michelle ungewollt schwanger wird.
Das Vernünftigste wäre Trennung, doch die Sehnsucht bleibt, auch als Michelle den etwas jüngeren, unbeschwerten Matt kennenlernt, der sie in der Zeit der Schwangerschaft unterstützt.
Romina Gold hat einen guten Schreibstil, benutzt ijedoch in einigen Passagen, meist in den Kapitelanfängen, eine etwas übertriebene Sprache, die in manchen Momenten kitschig wirkt.
Doch einige Beschreibungen z.B. zum reizvollen Schauplatz Portland, Maine passen auch.
Insgesamt kein schlechtes Buch!









