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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Wurde der Falsche verurteilt?

Die Stille des Todes von Eva García Sáenz

Klappentext:

Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.

Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken

Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt.

Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt?

Soweit ich weiß, ist "Die Stille des Todes" das Krimidebüt der Autorin Eva Garcia Saenz und somit auch der erste Band bzw. Fall mit Inspector Unai Lopez de Ayla auch genannt "Kraken". In Spanien hat es die Krimiserie bereits auf die Bestellerliste geschafft und ich finde es toll, dass auch in Deutschland relativ zeitnah Teil zwei und drei erscheinen. Eine Verfilmung ist auch bereits geplant.

Die Autorin hat es wirklich geschafft mich mit ihrer Erzählweise in den Bann zuziehen. Ich fand es wahnsinnig spannend zu lesen, wie ein zwanzig jähriger alter Fall wieder von neuem aufgerollt wird, mit dem Verdacht, den Falschen beschuldigt zu haben. Diese Kapitel aus der Vergangenheit, die es immer mal wieder gab, fand ich grandios und haben mich teilweise wirklich geschockt zurück gelassen. Der Leser wird bei den Ermittlungen immer wieder an der Nase herum geführt und erst zum Ende des Buches hin, wird dem Leser bewusst, welches Geheimnis hier so lange gehütet wurde. Von den vielen Wendungen war ich immer wieder überrascht und ich habe mit den beiden Ermittlern wirklich mitgefiebert.

Trotz der ganzen Grausamkeiten und den actiongeladenen Szenen, beschreibt die Autorin auch super gut den Schauplatz des Ganzen. Mit vielen Fakten um die verschiedenen Bauwerke und allem anderen in der Stadt Vitoria, macht sie richtig Lust, die Stellen mal selbst zu besichtigen.

Daher kann ich nur sagen: Ein wirklich packender Thriller, der definitiv Lust auf mehr macht und ein sehr gelungenes Debüt.

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Rezensionen von kkarin:

Mord mit familiären Verstrickungen

Comisario Benitez und der Mord am Strand von Inez Velazquez

Inhalt:
Comisario Pablo Benitez ist zur Einweihungsfeier der Strandbar der Deutschen Bibi Bierwirt geladen, in welcher sein Neffe Jaime, der Mathematik studiert hat und nach einer Jobsuch-Odyssee dort am Strand von Marbella zumindest eine Anstellung als Kellner gefunden hat. Mit dabei sind viele Familienmitglieder der Benitez (Schwestern, Schwager, …) und Pablos Team der Mordermittlung samt der erst kürzlich aus Sevilla zum Team gestoßenen neuen Kollegin Paula Odriozola.

Doch bereits am nächsten Tag ist von den idyllischen Feierlaune nichts mehr übrig, denn nahe der Strandbar wie eine Tote aufgefunden und Jaime scheint darin verstrickt zu sein.

Für Comisario Benitez ein Gratseilakt zwischen widersprüchlichen Informationen bishin zu Terrorverdacht über Jaime und dessen Verschwinden, dem Druck seiner Schwestern und – vor allem Seitens Paula geforderter – objektiver, unabhängiger und korrekter Ermittlungsarbeit! … und der Druck nimmt aufgrund weiterer Toter und Bedrohungen zu! Eine Herausforderung für Benitez, integer zu bleiben!?

Meine Meinung:
Bei „Comisario Benitez und der Mord am Strand“ handelt es sich bereits um den 2. Fall rund um Comisario Benitez, dem ich jedoch ohne Vorkenntnis des 1. Falls problemlos folgen konnte.

Aufgrund des rasanten Einstiegs anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten wird sofort ein Überblick über die Vielzahl an Protagonisten (ua Mehr-Generationen-Familie mit vielen Schwestern, Schwagern) gegeben, was anfänglich ein wenig klischeehaft wirkte und zudem eine immense Herausforderung darstellte, all die Namen und Beziehungen zu behalten und mit der beschriebenen Lautstärke und Emotionalität – vor allem der Schwestern - sowie den Sticheleien zwischen den KollegInnen des Mordermittlungsteams zu Rande zu kommen.

Der flotte Schreibstil und die teils köstlichen Dialoge lassen einem rasch in der Welt des Comisarios zurechtfinden.

Geschickt verwebt die Autorin Inez Velazquez die Ermittlungsarbeiten mit den teils tiefsinnigen Sichtweisen von Benitez über das chice Jetset-Marbella der Reichen, Schönen und Touristen und im starken Kontrast dazu das Alltagsleben der Einheimischen, geprägt von Jugendarbeitslosigkeit, Immobilienblase und –spekulationen, internationalem Agrarhandel (am Beispiel des Orangenmarktes), Wasserknappheit, Umweltverschmutzung, Drogen, Korruption, Mafia, Terrorismus …

Angereichert wird das skizzierte Spanien-Bild mit wunderschönen Landschafts-/Meerbeschreibungen und zahlreichen kulinarischen Genüssen.

Zusätzliche Dynamik erfährt das Buch aufgrund der gespannten Team-Situation, allen voran dem sympathischen, mode-bewussten, genuss-orientierten, manchmal etwas cholerischen Single-Comisarios mit Familiensinn und der – weil erst neu beim Team – auch für den Comisario noch unbekannten/schwer einzuschätzenden, alleinstehenden (?), anfänglich als eher wortkarg, spröde, strengen, in unkleidsamen Gewande und Schuhwerk beschriebenen Kollegin Paula.

Geschickt wird Ende des Besuches mit dem Auftauchen einer Person aus Paulas beruflicher/privater/intimer Sevilla-Vergangenheit ein Cliffhanger präsentiert, der einem jetzt schon auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

Fazit:
Unterhaltsamer Sommer-Strand-Krimi, der einen Blick hinter die Fassade des vordergründig chicen Marbella erlaubt und das Alltagsleben der Spanier*innen aufzeigt. Hoffe auf weitere Benitez-&-Paula-Einsätze!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein köstlicher Krimi mit schwarzem Humor

Sterbenstörtchen von Beate Ferchländer

Am Anfang dieses Krimis aus Niederösterreich steht der ungewöhnlich formulierte letzte Wille der Dolores Rieder: Nach ihrem Tod, soll jene Tochter das Erbe antreten, die ohne Ehemann sei.

Die Töchter, Hanna, Gerda und Paula, sind ob des ungewöhnlichen Testaments, das ihnen die kranke Mutter vorliest, ziemlich überrascht.

Nach dem ersten Schock, überlegen die Schwestern, wie sie ihre Ehemänner Willi, Reinhold und Alex loswerden könnten, denn jeder der drei hat sich als veritabler Fehlgriff entpuppt.

Während noch an den diversen Strategien gefeilt wird, findet Alex, Paulas Mann, bei einem Brand in seiner Fischerhütte den Tod. Unfall oder Mord?

Hartinger, ein ehrgeiziger Polizist, stochert sowohl in der Brandruine als auch in der Familie herum. Da trifft aus Deutschland die Nachricht vom Ableben Reinholds ein. Welch ein herrlicher Zufall, oder? Immerhin hat die dortige Polizei keine Zweifel an der Unfalltheorie.

Eigentlich müsste jetzt Willi, Hannas Mann, Angst bekommen, der nächste zu sein. Doch der frönt unbekümmert weiter seinen Hobbys: mit seinen Kumpeln Georg und Gregor saufen, Hannas Torten verspeisen und die, im Gastgewerbe staatlich verordneten Zimmerstunde, mit Kellnerin Lenka verbringen.
Doch letztlich schlägt auch für ihn und seine Saufkumpane das letzte Stündlein.


Meine Meinung:

Beate Ferchländer ist hier ein herrlicher Krimi mit viel schwarzem Humor gelungen.
Geschickt lässt sie die wahre Geschichte der Elfriede Blauensteiner, jener Serienmörderin, die ihre Opfer, betagte und gutsituierte Männer, umgarnt und wenig später mit Medikamenten umgebracht hat, natürlich nicht ohne an deren Vermögenswerte zu kommen, einfließen. Der Geist, der „Schwarze Witwe“ genannten, Mörderin begegnet uns Lesern als Briefschreiberin. Als „Frieda Stein-Blau“ führt sie jahrelangen Briefwechsel mit Dolores Rieder.

Wer nun die Ehemänner tatsächlich umgebracht hat, bleibt ziemlich lange im Dunklen. Die Autorin führt Leser und Polizei mehrfach an der Nase herum. Sie legt immer wieder falsche Fährten.

Nach und nach erfahren die Schwestern und wir Leser die zahlreichen Familiengeheimnisse. Von Reinhold, der als Sektenguru, eine Menge Kohle verdient hat und sich trotzdem von seiner Frau aushalten hat lassen, oder dass Alex, Besitzer eines gut gehenden Puffs in Tschechien war. Tja, und wer Paulas leiblicher Vater ist.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Die Autorin beschreibt anschaulich das Leben in einem kleinen Dorf nahe der Grenzen zu Tschechien. Dazu gehört auch, dass Gerüchte, die einmal aufgekommen sind, kaum wieder eingefangen und revidiert werden können. Das muss auch Daniel am eigenen Leib erfahren, der seit früher Jugend als Pfarrersliebchen und schwul bezeichnet wird. Diese dörflichen Mechanismen haben schon immer Existenzen vernichtet.

Gut gefällt mir die Wortspielerei des Titels: Sterbenstörtchen/Sterbenswörtchen. Die Rezepte von regionalen Köstlichkeiten aus dem Backofen sind durchaus zu empfehlen.

Fazit:

Ein köstlicher Krimi, im wahrsten Sinn des Wortes. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von Ele:

Russische Patchworkfamilie

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Der Zopf meiner Großmutter, Roman von Alina Bronsky, 224 Seiten, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.
Ein Roman über eine Frau, die versucht, in einer Gesellschaft Fuß zu fassen, die ihr entgleitet.
Eine russische Familie, bestehend aus den Großeltern und dem kleinen Maxim, wandern als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland aus.

Im Flüchtlingsheim, das den schönen Namen „Zur Sonne“ trägt, wird die Großmutter zur gnadenlos bösen Tyrannin. Vor ihren bitterbösen Sprüchen ist niemand sicher. Nur gut, dass die meisten Bewohner sie nicht verstehen, denn Deutsch lernt sie nicht. Den kerngesunden Max hält sie für einen geistig beschränkten und auch noch totkranken Idioten, der ständig umsorgt werden muss. Sie kocht und püriert, salzlos, zuckerlos und lauwarm. Dabei schikaniert sie ihn mit dem Duft und dem Anblick der leckeren Speisen die sie sich selber gönnt. Sogar seine Geburtstagstorte darf er nur mit den Augen verschlingen. Sie will ihn stets vor amerikanischen Päderasten, Zigeunern und der chinesischen Organmafia bewahren. Die Schimpftiraden der Großmutter treffen jeden. Sexismus, Antisemitismus, Homophobie. Die Türken kriegen ihr Fett ab, die Schwulen, die Juden sowieso. Als Schrumpfkopf, Dumpfbacke, Idiot, Asiatische Fresse, alter Sack, Krüppel und formloser Rotz werden Großvater und Max ständig tituliert. Doch Mäxchen fühlt sich abgehärtet gegen jede Peinlichkeit. Denn er und auch sein Opa wissen, dass es Margo tief in ihrem Inneren nicht so Böse meint. Als der Großvater sich in Nina, eine jüngere Russin verliebt, könnte das Ganze in ein Eifersuchtsdrama abgleiten. Doch wieder überrascht Oma alle.
224 Seiten aufgeteilt in kurze Kapitel die mit einer, den Inhalt des Kapitels, zusammenfassenden Überschrift versehen sind. Humorvolle zum Teil bitterböse Dialoge machen das Buch lebendig. Alina Bronsky beschreibt ihre Charaktere sehr gut, mir haben Sätze wie folgender sehr gefallen: „Das Klavier war alt. Die vergilbten Tasten erinnerten mich an die Zähne meiner Großmutter.“ Der Erzählstil in der Ich-Form, aus der Sicht des anfangs 6jährigen Maxim, ist gut gewählt, denn dadurch merkt man, dass Mäxchen keinesfalls so dumm ist, wie seine Oma behauptet. Obwohl Maxim der Erzähler ist, ist aber Margo, die Großmutter die eigentliche Protagonistin. Sie, die ehemalige Tänzerin, ist plötzlich abhängig von einem Kind. Das stellt sie vor ein Problem. Sie selbst ist nicht in der Lage, sich zu integrieren, deshalb beschneidet sie den Enkel, um ihre Einsamkeit zu überdecken, vermute ich. Immer wieder musste ich bei der Lektüre lachen. Sätze wie: „Alle dicken türkischen Mädchen sind schon dort, in rosa Tutus.“ Oder: „Hätte er dem Schwein nicht die Zigarette aus dem Maul reißen und sie ihm in den Hintern stopfen können?“ fand ich im Zusammenhang durchaus lustig.
Meine Lieblingsfigur natürlich der Erzähler Maxim, ein kluger und aufgeweckter Junge, der zum Glück durch die Behandlung seiner skurrilen Großmutter keinen größeren Schaden bekommen hat. Auch Tschingis, der Großvater, der schon lange zu sprechen aufgehört hat war mir sympathisch. Einzig Vera, die Tochter von Nina fand ich gemein und gehässig.
Die dominante Großmutter lässt die anderen Figuren im Buch blass erscheinen. Einige Seiten mehr und etwas mehr Informationen hätten dem Buch gut getan. Für den Preis, hat das Buch für meinen Geschmack zu wenig Umfang, denn es ist viel zu schnell gelesen. Mir hat das Buch gefallen und mir einen lustigen Lesenachmittag beschert. Deshalb möchte ich es gerne weiterempfehlen und vergebe 4 Sterne.

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Rezensionen von manu63:

Zieht sich lang hin

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Something in the water Im Sog des Verbrechens ist ein Thriller der Autorin Catherine Steadman. Das Ehepaar Erin und Mark befindet sich in den Flitterwochen als sie Geld, ein Smartphone, einen USB Stick und Diamanten in einem Koffer finden der im Meer treibt. Wie es sich herausstellt stammt der Koffer aus einem abgestürzten Flugzeug nach dem niemand offiziell sucht.

Nachdem sie beschließen alles zu behalten spitzen sich die Umstände rund um Erin und Mark zusammen, denn inoffiziell wird nach den Fundstücken gesucht.

Die Geschichte selber ist ganz gut und die Grundidee klingt spannend, leider ist es der Autorin nicht gelungen bei mir Spannungsbögen aufzubauen oder das ich die Geschichte wirklich interessant finde. Die Erzählweise ist sehr weitschweifig und nicht dazu geeignet die für ein Thriller für mich notwendige Spannung aufzubauen. Auch die Hauptcharaktere sind eher flach und Erin ist mir zu naiv und in ihrer Neugierde, die alles verschlimmert, unsympathisch. Ihre Fehler führen letztendlich zu den Ereignissen die im Prolog genannt werden. Mark wartet mit einer Überraschung auf und ist als Protagonist wenig fassbar. Die Geschichte wird aus Erins Sicht erzählt und lässt den Leser daher wenig von den anderen Charakteren erfahren. Insgesamt dümpelt die Geschichte eher herum als richtig Fahrt aufzunehmen. Um Zeit herumzubringen zwar geeignet aber kein Pageturner.

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Rezensionen von Streiflicht:

Eine wundersame Reise

Die Runenmeisterin von Fink Torsten

Dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Die Geschichte um die Zwillinge Ayrin und Baren hat mich wirklich begeistert. Leider war der Schluss für mich dann sehr überstürzt und hastig, sodass ich einen Punkt abziehen muss. Da ist der Zauber dann ir-gendwie verloren gegangen, schade.

Ich hoffe nun auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2020 folgen soll und dann hoffentlich die Fäden wieder aufnimmt und erneut so wunderbar und wundersam zusammenfügt, wie es der Großteil dieses Buches getan hat.
Die Lebensgeschichte der Zwillinge ist unglaublich und führt dazu, dass sie mit einem fahrenden, oft kauzigen Runenmeister unterwegs sind. Ayrin erlernt seine Fertigkeit als Runenmeisterin und erweist sich als sehr begabt und kraftvoll. Was dann folgt, ist einfach nur toll und die Reise bzw. die Geschichte nimmt immer weiter Fahrt und Geschwindigkeit auf. Ihre Gegenspieler sind uralt, mächtig und voller geheimnisvoller Kräfte. Und auch die Frage nach der Herkunft von Ayrin und Baren ist rätselhaft.
Ein spannendes Buch, das mir sehr gefallen hat und auf dessen Fortsetzung ich mich schon jetzt freue.

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Rezensionen von Streiflicht:

Erneut Morden im Norden

Die zweite Sünde von Isabel Aigen

Da ich bereits andere Bücher der Autorin Isabel Aigen kenne, war ich wieder sehr gespannt auf „Die zweite Sünde“. Es war ein schönes Wiedersehen mit den Hauptfiguren bzw. Ermittlern, die ich bereits in den Vorgängern kennen gelernt hatte und sehr mochte. Fast wie ein Besuch bei alten Freunden – herrlich.

Sehr gut gefallen hat mir auch die Kombination von Familienleben und Kriminalfall auf der anderen Seite. So hat man nicht nur einen spannenden Fall, sondern auch gemütliche, anheimelnde Passagen, eine gute Mischung!

Die Todesfälle und ihre Verknüpfungen haben mich sehr in ihren Bann gezogen und mich unter Spannung gesetzt. Bis fast zuletzt hatte ich keine Ahnung, wer das warum getan hat. Unterwegs auf dem Weg zur Lösung gab es die eine oder andere Überraschung, das fand ich toll. Ich mag es, wenn der Autor es schafft, einen auf die falsche Fährte zu locken oder einen zu verwirren. Natürlich ist es auch schön, ab einem gewissen Punkt eine Idee zu haben, die sich dann auch bestätigt. Auch das war hier der Fall.

Fazit: Rundum gelungen, alles drin, was ein guter Krimi bracht. Spannung, ein verzwickter Fall, der Überraschungen bietet und am Ende eine gelungene, runde Auflösung mit einem Schuss Familienleben. Ich hoffe, bald wieder in Mordfriesland unterwegs sein zu können.

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Rezensionen von Streiflicht:

Mut machend

Und morgen die Welt von Samira Mousa

Dieses Buch reiht sich ein in die aktuell sehr beliebten Erfahrungsberichte von Menschen, deren Lebensgeschichte eine besondere ist. Gleichzeitig hebt sich das Buch aber wohltuend vom Einheitsbrei ab, dadurch, dass die Autorin Samira Mousa ihren ganz eigenen Kopf hat. Und genau so lebt sie auch und genau so schreibt sie auch.

Mir hat das Buch sehr viel Spaß beim Lesen gemacht und zugleich hat es mich fasziniert. Statt sich nach der Diagnose der unberechenbaren Krankheit MS zu verziehen und die Welt zu hassen, zieht die Autorin los und lebt das Leben. Sie kennt ihre Einschränkungen, macht aber das Beste daraus und lässt sich nicht unterkriegen. Wie schon der Untertitel sagt: Wie ich einen Schicksalsschlag in das größte Abenteuer meines Lebens verwandelte.

Ich habe mehrfach gelesen, dass die Autorin manchmal seltsam ist oder nicht nachvollziehbare Dinge tut. Genau das fand ich spannend – sie ist eben ein ganz besonderer Mensch, der sich nicht in eine Schablone pressen lässt. Das ist authentisch und umso interessanter, sie (zumindest durch das Buch) kennen zu lernen.

Meiner Meinung nach kann dieses Buch vielen Menschen Mut machen – nicht nur Kranken, sondern jedem, der manchmal am Leben verzweifeln will, oder der gerade nicht weiß, wohin sein Weg führen soll. Ein tolles Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe.

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Rezensionen von Streiflicht:

Süß und unterhaltsam

Die wilde Baumhausschule, Band 1: Raubtierzähmen für Anfänger von Allert Judith

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mir die Kurzbeschreibung und auch das Cover so gut gefallen haben. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Patenkind und seinem Bruder (7,5 und 11 Jahre alt) gelesen und beide fanden es witzig. Die Kleine mehr, aber vom Alter her passt das ja auch eher.
Sie hat begeistert mitgefiebert und wiederholt das Buch nun fleißig immer wieder.

Man merkt, dass das Buch voller Liebe und Fantasie und mit Begeisterung geschrieben wurde. Es ist nicht nur witzig und unterhaltsam, sondern auch spannend. Die Kinder lernen einiges über verschiedene Tiere, aber auch, was wirklich wichtig ist im Leben, wie zum Beispiel Freundschaft, Ehrlichkeit und ähnliches.
Ein sehr lebensnahes und wunderbares Buch, das ich gerne weiterempfehle!

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Rezensionen von Streiflicht:

Für mich perfekt

Brot backen mit Christina von Christina Bauer



Da ich schon das Kuchenbuch von Christina habe, wollte ich das Brotbacken-Buch auch unbedingt haben. Ich war total neugierig und schon beim ersten Durchblättern hellauf begeistert. Die vielen schönen Rezepte und ansprechenden Bilder haben mir sofort gefallen. Auf den zweiten Blick habe ich dann gesehen, wie übersichtlich und einfach die Rezepte sind und dass man die Zutaten leicht bekommen kann.

Das mag ich besonders, denn es ist nicht schön, wenn man etwas backen oder kochen möchte und vorher stundenlang durch die Gegend rennen muss, um überhaupt eine Zutat zu finden.

Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung, die ich gut nachvollziehen und vor allem auch nachmachen konnte. Ich denke, das Buch ist durchaus auch für Anfänger geeignet, die noch keine großen Erfahrungen haben. Hilfreich sind hier auf jeden Fall die ersten Seiten im Buch, die erklären, wie man verschiedenste Probleme und Fehler lösen und beheben kann. Für mich war der Tipp, wie man Dampf in den Ofen bekommt, Gold wert. Das Krustenbrot, das ich anschließend gebacken habe, war einfach ein Gedicht. Und auch das weitere Austesten der Rezepte hat mir großen Spaß gemacht. Bisher hat alles perfekt funktioniert und tolle Ergebnisse gebracht. Dass man an der einen oder anderen Stelle nachjustieren muss, um auf die Eigenheiten des Ofens oder des persönliche Geschmackes eingehen zu können. So habe ich beispielsweise das Krustenbrot einmal mit deutlich mehr Brotgewürz und einmal mit Walnüssen gebacken. Herrlich und so wunderbar einfach, wenn die Basis schon da ist und stimmt.

Dieses für mich perfekte Buch wird einen besonderen Platz in meiner Sammlung von Koch- und Backbüchern finden. Ich freue mich jetzt schon auf viele weitere leckere Brote, Kuchen und andere Backwaren!

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