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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Castilleja:

19

Zimmer 19 von Marc Raabe

Die ganze Hauptstadt ist in gespannter Erwartung wegen der Berlinale. Dort soll auf der Eröffnungsfeier ein Animationsfilm gezeigt werden. Natürlich gibt es viele prominente Gäste, wie immer bei einer solchen Veranstalgung. Doch statt des Trickfilms werden die Zuschauer hier mit einem Snuff-Video konfrontiert.

Die Tochter des Bürgermeisters wird in diesem Film vergewaltigt und - so schaut es aus - auch ermordet. Doch am Tatort wird keine Leiche entdeckt und der einzige Hinweis auf das Verbrechen ist die Zahl "19". Nach "Schlüssel 17" ist dies nun der zweite Fall, den Tom Babylon und die Psychologin Sita Johanns übernehmen. Und auch dieses Mal wird dem Leser Spannung auf hohem Niveau geboten. Dieses Mal erfährt der Leser in Rückblicken mehr aus der Vergangenheit von Sita, während es im letzten Teil mehr um Tom Babylon ging. Der Schreibstil ist wieder flüssig und hält den Leser bei der Stange. Man darf allerdings nicht zu zimperlich sein, denn es wird recht gewalttätig. Spannende Unterhaltung - made in Germany.

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Rezensionen von S.:

Mord als Aphrodisiakum

Meine wunderbare Frau von Downing Samantha

Sie sind attraktiv, anerkannt, gesund, leben in angenehmem Wohlstand. Sie haben ein schönes Haus, zwei Kinder, Rory und Jenna, 13 und 12 Jahre alt. Und eine bizarre Leidenschaft: Mord als Aphrodisiakum.
Beider Kindheit war schwierig: sie wurde von ihrer Schwester schikaniert, seine Eltern waren zu erfolgsorientiert.

Ist das der Grund für ihre Obsession?
Samantha Downing beschreibt fast wie nebenher schreckliche Taten aus der Sicht des Protagonisten, den zwar an und ab das Gewissen plagt, allerdings nie so heftig, dass er seiner Frau Einhalt gebietet, im Gegenteil, er findet das sexy, kämpft um ihre Anerkennung und um den Kick.
Das Pärchen hat den clever scheinenden Einfall, einen früher agierenden Mörder für ihre Taten verantwortlich zu machen. Ihre Mitmenschen, auch ihre Kinder, reagieren unerwartet heftig.
Sehr spannend, wie die Mordplanung und deren Vertuschung aufgebaut werden. Unfassbar, wozu Menschen aus niederen Beweggründen fähig sind. Und unglaublich, dass Trittbrettfahrer profitieren.
Überraschende Wendungen packen den Leser, man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ein gelungener Thriller aus dem Goldmann Verlag.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Krimi

Sterbekammer von Fölck Romy

In der alten Mühle, die sich in der Nachbarschaft der Polizistin Frida Paulsen befindet, wird die Leiche des Bewohners gefunden. Es hat den Anschein, als ob der alte Mann, der recht zurückgezogen gelebt hat und als ziemlich streitlustig galt, von der Treppe gestürzt wäre. Frida kümmert sich um die Tiere, die nun ohne ihren Besitzer auskommen müssen.

Den Hund kann sie auf dem Apfelhof der Eltern unterbringen. Doch der Kater ist scheu, sodass Frida regelmäßig zur Mühle fährt, um ihn zu füttern. Dabei entdeckt sie eine Bodenklappe. Als Frida die Klappe öffnet, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen, denn der Kellerraum ist wie eine Gefängniszelle eingerichtet. Frida verständigt sofort ihre Kollegen. Schon bald liegt der Verdacht nahe, dass in diesem Raum die Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand, gefangen gehalten wurde. Der alte Fall wird erneut aufgerollt.....

"Sterbekammer" ist nach "Totenweg" und "Bluthaus" bereits der dritte Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Hauptcharaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt problemlos. Denn Romy Fölck versteht es wieder hervorragend, sofort das Interesse an der Handlung zu wecken. Diese wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Frida muss sich nicht nur mit einem neuen Chef arrangieren, der sie offensichtlich genau im Auge hat, sondern auch noch mit privaten Problemen. Denn ihr Vater hat anscheinend Sorgen, über die er nicht sprechen möchte. Außerdem hat es das Ermittlerteam nicht nur mit dem alten, ungelösten Vermisstenfall zu tun, sondern auch noch mit einem mysteriösen Mord, der sich an einer Tankstelle ereignet hat. Das aktuelle Geschehen wird außerdem gelegentlich von Rückblicken in die Vergangenheit, die mit "Ich-Tag X" gekennzeichnet sind, unterbrochen. Diese Einschübe sind zunächst nicht richtig einzuordnen, regen dadurch aber zum Spekulieren an. Langweilig wird es bei diesen Ermittlungen nie, denn sowohl der Krimianteil, als auch die privaten Nebenhandlungen der Hauptcharaktere sind durchgehend interessant.

Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Man kann sich Handlungsorte und Protagonisten lebhaft vorstellen und deshalb ganz in die Handlung eintauchen. Gerade die Beschreibungen der Marsch wirken so authentisch, dass man die entsprechenden Szenen mühelos vor Augen hat und sich Land und Leute vorstellen kann. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse und mag das Buch deshalb bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung stetig steigt und dass man, fast bis zum Schluss, nicht sicher sein kann, was wirklich passiert ist.

Ich habe bereits alle Bände der Reihe mit großer Begeisterung gelesen. Auch bei diesem Teil konnte mich die lebendigen Beschreibungen der Handlungsorte und Charaktere wieder schnell in den Bann der Ereignisse ziehen. Die Spannung war für mich durchgehend spürbar, sodass ich das Buch erst aus der Hand legen mochte, als ich am Ende angekommen war.

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Rezensionen von begine:

Berlin in den Zwanzigern

Menschen neben dem Leben von Ulrich Alexander Boschwitz



Der Schriftsteller Ulrich Alexander Boschwitz lebte von 1915 bis 1942. Sein erster Roman Der Reisende war schon ein Kunstwerk.

„Menschen neben dem Leben“ ist sein Zweiter Roman. Was hätte er noch schreiben können, wenn er nicht so früh sterben musste.
Der Klett-Cotta Verlag hat beide Romane neu aufgelegt.

Der Autor beschreibt in diesem Roma die Unterschicht Berlins. Da sind die Wohnungslosen, die Arbeitslosen und die Prostituierten. Irgendwie muss man ja überleben. Es ist sie Zeit zwischen den Weltkriegen
Die Kriminalität wächst. Er hat das Milieu gut erfasst.
Man kann so richtig miterleben, wie die Leute sich abends in den Lokalen traf, um ihren Frust zu vergessen.
Boschwitz hat sich wohl so richtig damit befasst, denn es fühlt sich echt an.
Es war eine dramatische Zeit.
Der Roman ist ganz anders als Der Reisende, aber genau so gut.

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Rezensionen von Lesemama:

Öffne nie die dritte Schublade

Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen von Anne Scheller

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
In Lennis Haus ist der Spielzeugladen von Waldo Wunder. Herr Wunder bittet Lenni auf den Laden aufzupassen, solange er verreist ist.
Allerdings passieren in dem Spielzeugladen nachts seltsame Dinge, es kommen Geräusche aus dem Laden, das Spielzeug liegt am nächsten Tag nicht mehr da, wo es am Tag zuvor lag.

Was passiert nachts in dem Laden und vor allem, was ist in der dritten Schublade, die Lenni auf keinen Fall öffnen darf ?

Meine Meinung:
Ich fand das Cover schon total ansprechend und es macht neugierig auf die Geschichte. In die Geschichte bin ich sehr gut reingekommen, Lenni ist ein aufgeweckter Junge mit dem Herz am rechten Fleck. Er ist gerne bei Herrn Wunder und hilft auch mal aus, so wunderte es ihn auch nicht wirklich, als Herr Wunder ihn bat, auf den Laden aufzupassen.
Lenni ist ein mutiger Junge, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt, zusammen mit seiner Klassenkameradin Merle erlebt er allerhand aufregendes und ungewöhnliches.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, die Geschichte wird immer wieder durch kleine Illustrationen aufgelockert. Sie eignet sich für erfahrene LeserInnen zum selbstlesen, aber auch zum Vorlesen für Kinder ab dem Vorschulalter.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich hoffe ich habe die kleine eins auf dem Buchrücken richtig interpretiert und es gibt eine, oder mehrere, Fortsetzungen.

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Rezensionen von yellowdog:

Geiselnahme ohne Drive

Hotel Cartagena - Kriminalroman (Chastity-Riley-Serie 9) von Simone Buchholz

Hotel Cartagena ist ein Triller angesiedelt in Hamburg.
Es verwundert nicht, dass die Staatsanwältin Chastity Riley so kaltschnäuzig und cooll ist. Schließlich ist auch die Autorin Simone Buchholz, die ich letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse sah, abgeklärt und ironisch. Das überträgt sich beim Lesen.

Bei dem Plot hingegen bleiben leichte Zweifel. Weder begeistern mich das viele Springen zwischen den Zeiten noch überzeugt mich die Geiselnahme. Das Gefühl der Beklemmung fehlt. Chas mentalen Zustand kann ich nicht so ganz nachvollziehen, vielleicht muss man aber auch die Vorgängerroman gelesen haben, um die Figur ganz zu greifen.
Dennoch entwickelt sich die Situation. Schließlich wird es aber zu verspielt.
Kein schlechtes Buch, aber so richtig hat es mich nicht überzeugt.

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Rezensionen von Lesemama:

Achtung, fertig, ARRO

Arthur und der schreckliche Scheuch von McLachlan Jenny

Zum Buch:
Arthur und Rose sind zu Besuch bei Opa. Arthur ist sich ziemlich sicher einen Zauberer auf dem Dachboden gesehen zu haben, aber seine Zwillingsschwester Rose hat nur ihr neues Handy im Kopf und glaubt ihm nicht.
Dabei haben sie früher immer zusammen in Arro gespielt, einem Fantasieland voller erdachter Figuren und Landschaften.

Und es gibt Arro wirklich, denn die Vogelscheuche Kreuch hat ihren Opa entführt und Arthur und Rose müssen ihn retten ...

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt ganz normal, Arthur sieht was auf dem Dachboden, Rose glaubt ihm nicht, die zwei streiten. Rose findet sich total erwachsen und Arthur kindisch. Typisches Geschwisterverhalten. Als die Beiden dann aber ihren Opa retten müssen, bemerken sie, wie wichtig gegenseitiges Vertrauen ist.
Die Landschaft und die Kreaturen von Arro sind genial gewählt, so ist für jeden Charakter was dabei, für ängstliche und für mutige Kinder, für Träumer und für Draufgänger. Gerade das gefiel mir bei dem Buch besonders gut.
Die Geschichte nahm nach und nach so richtig Fahrt auf und konnte mich richtig fesseln. Ich halte allerdings das empfohlene Alter, ab acht, für ein wenig zu früh, dafür hat die Geschichte fast zuviel Text und ist auch sehr aufregend. Wenn man aber Freude am Vorlesen hat und das Gelesene mit dem Kind zusammen verarbeitet, kann es einen tolle Geschichte auch schon für jüngere Zuhörer sein. Das ist je nach Kind selbst zu entscheiden, man weiß ja wie sein Kind tickt.

Mir hat das Buch jedenfalls viel Lesefreude bereitet und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Mal was Anderes! Vielleicht keine Sternstunde der Literatur, aber lockere Unterhaltung.

Unter einem guten Stern von Darke Minnie

Noch ehe ich die vielversprechende Inhaltsangabe gelesen hatte, war ich schon hingerissen von dem wunderschönen Cover: es zeigt einen tiefblauen Sternenhimmel voller funkelnder Sterne (die tatsächlich im Dunkeln leuchten), die Silhouette einer jungen Frau, die nach den Sternen zu greifen scheint, und darüber prangt ein großer goldglitzernder Schriftzug.

Wie passend für ein Werk, in dem es um Astrologie geht! Hier wurde bei der Covergestaltung ganze Arbeit geleistet.

Auch die Idee zur Story kann sich sehen lassen. Die junge Justine ist das Mädchen für alles beim beliebten Hochglanzmagazin 'Star' und hofft, eines Tages eine Volontariats-Stelle zu ergattern. Wie es der Zufall will (oder die Sterne), darf sie überraschend den Posten der Redaktionsmanagerin übernehmen. Als sie ihrer Sandkastenliebe Nick Jordan in die Arme läuft und erfährt, dass dieser fest an das Horoskop glaubt, welches der ebenso mysteriöse wie prominente Astrologe Leo Thornbury regelmäßig im 'Star' veröffentlicht, wird es richtig interessant – denn die Kontrolle des Horoskop-Layouts obliegt ab sofort Justine… Um ihrem Glück mit Nick auf die Sprünge zu helfen, nimmt sie spontan ein paar kleine Umformulierungen für sein Sternzeichen (Wassermann) vor und ist überzeugt, dass er die versteckten Hinweise erkennen wird (– sowie seine Zuneigung zu ihr). Nicht nur, dass Nick leider die völlig falschen Schlüsse zieht - es gibt auch jede Menge andere Wassermänner, die den Hinweisen der Sterne folgen und ihr Leben danach ausrichten; Chaos ist vorprogrammiert. Das Schicksal lässt sich jedoch nicht so leicht ins Handwerk pfuschen…

"Zeit verging. Monde umkreisten Planeten. Planeten umrundeten die hellsten Sterne. Galaxien funkelten. Und je mehr Jahre ins Land gingen, desto mehr Satelliten kamen hinzu." Der Schreibstil der Autorin hat etwas Entrücktes und Verträumtes – diese Geschichte liest sich ein klein wenig wie ein modernes Märchen und strotzt vor Phantasie. Das Thema Astrologie findet sich konsequent durch das ganze Werk hindurch wieder, was sehr stimmig ist.

Justine und Nick stehen im Vordergrund, doch zahlreiche Nebenfiguren (deren Lebenswege auf wundersame Weise alle irgendwie miteinander verbunden sind)/Nebenplots nehmen einen relativ großen Teil der Story ein. Einzelne Episoden davon haben mich berührt, insbesondere das Schicksal des Hundes Brown, auf andere hätte ich gut verzichten können. Es war unterm Strich einfach zu viel des Guten. Ein paar hundert Seiten weniger, dafür mehr Fokus auf die Hauptfiguren – schon wäre ein ganz anderer Leseeindruck entstanden. Insgesamt habe ich mich - und das ist eine Seltenheit - für keine der Figuren wirklich erwärmen können; sie blieben für mich oberflächliche Charaktere, mit denen ich nicht mitfiebern konnte, und wenn ich mich noch so sehr darum bemühte (weil die Story-Idee mir richtig gut gefallen hatte). Was ursprünglich als interessante Abwechslung angefangen hatte (- so wurden Figuren beispielsweise auf folgende Weise vorgestellt: "Drew – Waage, Agrarberater, begeisterter Amateur-Flieger, Pink-Floyd-Kenner und gefürchteter Schlafzimmerspiegel-Luftgitarrist" –) verlor schnell seinen Reiz aufgrund der Überzahl an Charakteren. Auch die ellenlangen gedanklichen Dialoge zwischen Justine und ihrem Gehirn trafen nicht meinen Geschmack bzw. häuften sich zu sehr, was unnötig den Lesefluss drosselte und die Geschichte des Öfteren recht langatmig wirken ließ. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die kreativ-witzige Wortwahl in den sehr (!) detaillierten Beschreibungen, die manchmal etwas vom eigentlichen Geschehen ablenkten.

Fazit: Super Idee, in der Umsetzung eher mittelmäßig und deutlich ausbaufähig, gerade im Hinblick auf den schmucken Umfang von knapp 550 Seiten. Eventuell von Interesse für alle Fans von "Die fabelhafte Welt der Amélie".

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Rezensionen von maus1@onlinehome.de:

außergewöhnlich

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton

Auf dem Anwesen der Familie Hardcastle findet ein Maskenball statt, an dessen Ende Evelyn Hardcastle tot sein wird. Was wie ein Selbstmord aussieht, ist in Wirklichkeit Mord und Aiden Bishop hat die Aufgabe, ihn aufzuklären.

Dieser außergewöhnliche Krimi besticht durch eine sehr komplexe Handlung mit sehr vielen Protagonisten.

Aiden Bishop erlebt den Tag des Mordes an Evelyn Hardcastle immer wieder neu, seine Aufgabe ist es, den Mörder zu finden und die Hintergründe aufzuklären. Was er anfangs nicht weiß, er ist nicht der Einzige, der mit dieser Aufgabe betraut ist und nicht jeder ist ihm wohlgesonnen. Der Anfang hat mich noch nicht so mitgerissen, aber als klar war, wie Aiden den nächsten Tag erlebt, war mein Interesse geweckt. Die Idee zur Story ist ziemlich genial, durch Aiden lern man viele verschiedene Charaktere kennen, die allesamt sehr gut gezeichnet sind und sich durch bestimmte Eigenheiten auszeichnen. Man sollte das Buch sehr konzentriert lesen, ansonsten besteht die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Die Story rollt sich aus der Sicht vieler unterschiedlicher Personen auf, man muss wirklich aufpassen, um nicht ducheinanderzukommen. Der Schreibstil ist in etwas antiquierter Sprache verfasst und passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt.

Das Miträtseln macht unheimlich viel Spaß, zu sehen wie Aiden mit jedem Tag neue Erkenntnisse gewinnt und der Auflösung Schritt für Schritt näher kommt. Dabei geht es auch mal blutig und brutal zu. Alles in allem hat mir der Krimi gut gefallen, ich war besonders auf das Ende, was hinter allem steckt, gespannt. Die Auflösung bietet noch eine Wendung, mit der ich nie gerechnet hätte. 4 Sterne.

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Rezensionen von Vicky:

Digital-Detox - gut oder gefährlich

Offline,1 Audio-CD, 1 MP3 von Arno Strobel

'Offline' ist ein fantastischer Psychothriller des Autors Arno Strobel.

Das Buch ist, wie bereits bei den anderen Büchern des Autors, schlicht und einfach gehalten. Gerade durch dieses Schlichte Design fällt es auf und gefällt mir gut.

Der Psychothriller umfasst einen Prolog, dreiundfünfzig Kapitel sowie einen Epilog.

Der Prolog ist sehr beunruhigend und auch etwas Angst einflößend. Aber zugleich finde ich ihn einen genialen und sehr gelungen Einstieg in den Psychothriller 'Offline'. Mit den ersten Kapiteln startet es dann erst mal eher ruhiger und wir dürfen viele verschiedene Figuren kennen lernen. Es wird aber bereits nach nur wenigen Seiten sehr spannend. Diese Spannung steigert sich immer weiter und weiter und man fiebert als Leser mit dem Geschehen und den Figuren von der ersten bis zur letzten Seite mit. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch ist dadurch schnell zu lesen, man kommt gut voran. Ich war von der ersten Seite an vom Buch gefangen und konnte es nur sehr, sehr schwer aus der Hand geben! Es gibt einige erwartet Handlungen aber man darf sich auch auf viele Überraschungen und unterwartete Wendungen gefasst machen!

Fazit: Was für ein Buch, ich habe es fast auf einmal ausgelesen. Achtung: Einmal in der Hand kann man dieses Buch nur mehr sehr schwer aus der Hand geben! Typisch Arno Strobl!

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