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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Entdeckungsreise ins Ländle

111 Orte im Vorarlberg, die man gesehen haben muss Reiseführer. Kartoniert. von Halasz Kristof

Diese Reihe des Emons-Verlages ist ein Garant dafür, wenig Bekanntes , in Städten oder Landstrichen zu entdecken. 111 auf kurze und knackige Informationen machen Lust, mehr zu erfahren.

Diesmal führt uns das Buch nach Vorarlberg, jenes österreichische Bundesland, das (von Wien aus gesehen) weit im Westen liegt.

Allen Vorurteilen zum Trotz ist dieser Westen nicht wirklich wild.

Die 111 Tipps reichen von Altach bis Zwischenwasser, von spektakulären Naturschönheiten über spannende Architektur zu Sagen und Literatur.

Wir erfahren, abseits der Bregenzer Festspiele, viel über die Kultur des Landes, das sich aus geografischen Gründen, vor dem Bau des Arlbergtunnels, eher weiter nach Westen als nach „Innerösterreich“ orientiert hat.

Einige der erwähnten Orte bzw. Landstriche wie das Montafon, den Bregenzer Wald, die Städte Bludenz, Bregenz und Feldkirch habe ich beruflich bedingt mehrfach bereist. Nicht zu vergessen ist natürlich der Bodensee, dessen Grenzen zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich nicht vermarkt, sondern mittels internationalen Verträgen bestimmt wird.

Gut gefällt mir, dass alle Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Aus dem Leben eines einfachen Soldatens

"Bruder, komm zum Militär" von Isolde Moser

Dieses Buch beschreibt zehn Jahre des Lebens von Josef Sechterberger (1792- 1871). Wer war dieser Mann?

Josef Sechterberger ist der Urururgroßvater der Autorin. Er hat ein handgeschriebenes nur 28 Seiten umfassenden „Marschtagebuch“ hinterlassen. Wohin er marschiert ist? 1813 als Artilleriesoldat der österreichischen Armee in die Völkerschlacht von Leipzig.

Anschließend in den sogenannten Winterfeldzug 1813/14, wieder gegen Napoleon. Nach Napoleons endgültigem Sturz und dessen Verbannung nach St. Helena, dient Sechterberger noch einige Jahre in der Armee und nimmt wegen Dienstunfähigkeit 1823 seinen Abschied.

Was ist nun das Besondere an Josef Sechterberger?

"Was nicht in den Akten steht, existiert nicht in dieser Welt" (S.7) dieses Credo ist typisch für die Geschichtsschreibung.

Die meisten Berichte über Schlachten während der Napoleonischen Kriege sind von Offizieren bzw. Generalstäblern verfasst. Schriftliche Aufzeichnungen von einfachen Soldaten, sind kaum überliefert. Denn die meisten Soldaten in den Armeen dieser Zeit waren Analphabeten. Josef Sechterberger konnte schon vor dem Militärdienst schreiben und lesen. Damit ist er die große Ausnahme.

Akribisch führt er sein Marschtagebuch. Allerdings mit extrem knappen Angaben - einfach eine mehrspaltige Tabelle, wie auf der Abbildung von Seite 35 zu sehen ist.

Die Autorin bindet diesen kriegerischen Teil von Sechterbergers Leben in den historischen Kontext ein. Dazu hat sich Isolde Moser mit ihrem Mann Günther, auf eine, wie sie erzählt, beinahe 10-jährige Recherchereise begeben. Zahlreiche Fotos und Abbildungen von Dokumenten vermitteln einen Eindruck dieser Epoche.

Josef Sechterberger hat auch in seinem Zivilleben ab 1823 einige Spuren hinterlassen, allerdings keine Tagebuchaufzeichnungen mehr.

Faszinierend finde ich, wie aus den knappen 28 Seiten Marschtagebuch, ein so lebendiges Porträt des Josef Sechterbergers entstehen konnte. Für diese Anstrengung, für diese Ausdauer bei der Suche nach den Spuren des Urururgroßvaters gebühren der Autorin mehr als 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Wer fürchtet sich vor Keim & Co?

Keim daheim von Dirk Bockmühl

In diesem populär wissenschaftlichen Buch versucht Dirk Bockmühl, seines Zeichen Mikrobiologe, die Angst vieler Menschen vor Bakterien Viren & Co. in die richtige Dimension zu rücken. Dabei spart er nicht mit überzeichneten und humorvollen Passagen.

In insgesamt 11 Kapitel, die in drei großen Themenwelten zusammengefasst sind, erfährt der interessierte Leser, der meist kein Mikrobiologie ist, wo besondere Mittel für die Hygiene angebracht sind, und wo sie nicht nötig sind, sondern nur die Kassen der chemischen Industrie klingeln lassen.

Wie immer bei solchen Themen ist es vernünftig, nicht ausschließlich der Werbung zu glauben, sondern auch den Hausverstand zu vertrauen.

Den Abschluss der unterhaltsamen Wissensvermittlung macht der „Keim-Knigge“ mit seinen 6 goldenen Regeln:

Mikroorganismen entstehen nicht aus dem Nichts
Hände waschen: die wichtigste Hygienemaßnahme
Problematische und unproblematische Lebensmittel
Wasser weg - Keime weg
Welche Mittel sind sinnvoll? Welche nicht?
Lassen sie sich nicht verrückt machen

Bei manchen Aussagen und Empfehlungen (Hände waschen nach dem Gang auf die Toilette) muss man sagen: „Ja, eh klar. Ist doch selbstverständlich“. Doch die gelebte Wirklichkeit sieht anders aus.

Fazit:

Neue und nicht ganz so neue Erkenntnisse über Keim & Co. humorvoll aufbereitet und durch witzige Skizzen ergänzt. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

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Rezensionen von LEXI:

Eine Liebe, die nicht sein darf, und ein verbotenes Weihnachtsfest

Tanz mit mir, Aurelia von Titus Müller

Eine Liebe, die nicht sein darf, und ein verbotenes Weihnachtsfest

John Annesley wurde nach dem Tod seines trunksüchtigen Vaters von seinem puritanischen Onkel Nehemia aufgezogen. Das Leben der überzeugten Puritaner war geprägt vom protestantischen Glauben, von Ernsthaftigkeit, Nüchternheit und Enthaltsamkeit, der Einfluss der Puritaner auf das Alltagsleben in England war unglaublich stark.

Als John durch seinen Beruf als Wasserträger einer wunderschönen und ungezähmten Tochter aus gutem Hause namens Aurelia begegnet, treffen zwei völlig konträre Welten aufeinander. Aurelia sprüht vor Lebensfreude und liebt das Leben. Sie vermisst ihre geliebten Theaterbesuche, aber auch das wunderschöne Fest der Geburt Jesu – Dinge, die von den Puritanern streng verboten wurden. Aurelia möchte aus ihrem vorbestimmten Leben ausbrechen. „Mein Leben ist wie ein Theaterstück. Ich soll die Rolle der braven Bürgerstochter spielen, die Bühne betreten, mein Verslein aufsagen, heiraten und der Familie keine Schande bereiten. Aber das war die falsche Rolle für sie. Der Autor musste das Stück verändern, Aurelias Passagen mussten neu geschrieben werden.“

Titus Müller veranschaulicht in dieser Erzählung die Einschränkungen durch die Vorherrschaft der Puritaner in England und deren Reformation der Kirche nach calvinistischen Grundsätzen. Die beiden Protagonisten entstammen unterschiedlicher Herkunft und haben auch eine konträre Einstellung zum Glauben. Während John sich bemüht, den strengen Anforderungen seines puritanischen Onkels gerecht zu werden, möchte Aurelia das Leben vor all diesen Verboten zurückhaben. In Form von Begegnungen und Dialogen zwischen den handelnden Figuren gewährt der Autor Einblicke in die radikalen Ansichten und Vorgehensweisen des Puritanismus. John hinterfragt zum ersten Mal den Glauben seiner Zieheltern, ermöglicht es Aurelia zugleich aber, seine Sichtweise kennenzulernen. Der Hartnäckigkeit der jungen hübschen Frau ist es letztendlich geschuldet, dass John sich dazu bereit erklärt, das Weihnachtsfest mit Aurelia vorzubereiten und zu feiern.

Der Autor beschränkt sich in dieser Erzählung auf eine überschaubare Anzahl handelnder Figuren. Das größte Augenmerk liegt auf den beiden Protagonisten, während Aurelias und Johns Angehörigen lediglich eine Nebenrolle zuteilwird. Titus Müller verwob eine zarte Liebesgeschichte mit sehr gut recherchierten historischen Fakten über den Puritanismus im sechzehnten Jahrhundert. Er thematisiert eine verbotene Liebe, die durch die Gesellschaft, den Erwartungen der Eltern und den religiösen Unterschieden bereits vorab zum Scheitern verurteilt ist. Der Autor präsentiert seine Geschichte in zwei Erzählperspektiven, er besitzt einen flüssigen Schreibstil, seine Ausführungen werden durch interessante historische Fakten bereichert. Ich möchte besonders die authentische Charakterzeichnung der handelnden Figuren und das interessante Thema hervorheben, das diese im Grunde ernste und nachdenklich stimmende Erzählung zu einem ganz besonderen Leseerlebnis machte.

Fazit: „Tanz mit mir, Aurelia“ trägt speziell in der Vorweihnachtszeit dazu bei, den Ursprung dieses Festes zu hinterfragen. Vielleicht dient es sogar als Motivation, die Feier von Christi Geburt besinnlicher zu begehen und die Traditionen um Weihnachten mit anderen Augen zu betrachten.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen - gerne gebe ich hier fünf Sterne und eine Leseempfehlung!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Faszination Wikinger

Die Wikinger von Jörn Staecker; Matthias Toplak

Wann immer die Sprache auf die Wikinger kommt, glänzen die Augen und der Film, großer rotblonder, kriegerischer Barbaren im Drachenboot, läuft im Kopfkino ab.

Dieses Sachbuch rückt einige Mythen ins richtige Licht, denn einige unserer Vorstellungen sind von Richard Wagner geprägt.

Schon allein der Name Wikinger ist eigentlich nicht korrekt, doch ranken sich auch darum einige Erklärungsversuche.

Die Bezeichnung „Nordmänner“ trifft schon eher zu. Der Einfachheit halber bleiben die Autoren beim etablierten Begriff „Wikinger“.

In 6 Kapiteln, die noch zahlreiche Unterkapitel umfassen, versucht Martin Toplak gemeinsam mit anderen Autoren, das Werk von Jörg Staecker, der leider 2018 verstorben ist, fortzusetzen.

Die Wikinger aus archäologischer Sicht
Heimat Nordland
Mächtige Frauen und versklavte Männer
Handel und Expansion
Der Weg in den Osten
Religion und Mythologie

Seit über 200 Jahren ist die Wissenschaft bemüht, Licht ins Dunkel der Wikinger zu bringen, die leider keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Viele Fundstätten oder Siedlungen lassen sich mit neuen wissenschaftlichen Methoden wie dem Georadar orten und bestimmen.

Sehr spannend finde ich die Begräbnisrituale, die anhand der vorhandenen Artefakte rekonstruiert werden konnten. Das Thema Religion und Mythologie geht auch auf die Christianisierung ein. Einige Gruppen schließen sich freiwillig der neuen Religion an, weil sie sich (vermutlich) bessere Handelsbeziehungen erwartetet, andere werden mit Zwang bekehrt. Hier fehlen noch gesicherte Erkenntnisse, so dass noch breiter Raum für Spekulationen ist.

Das Kapitel „Starke Frauen und versklavte Männer“ sagt einiges über das gesellschaftliche Leben und die Stellung der Frauen aus, die sich um Besitz und Aufrechterhaltung der Ordnung kümmern mussten, wenn die Männer auf große Fahrt gingen.

Den Autoren ist es gut gelungen, die wissenschaftlichen Erklärungen so abzufassen, dass auch der interessierte Laie gut damit zurecht kommt. Viele, teils farbige Abbildungen ergänzen dieses Sachbuch, das den Horizont erweitert.

Vieles, was über die Wikinger geschrieben worden ist, ist einige Jahrzehnte nach dem entsprechenden Ereignis und häufig von den Unterlegenen verfasst worden. Hier stimmt die These, „Sieger schreiben Geschichte“ nicht.

Fazit:

Nachdem noch vieles im Nebel der Geschichte liegt, üben die Wikinger nach wie vor eine große Faszination auf uns aus. Gerne gebe ich diesem aufschlussreichen Sachbuch 5 Sterne.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Was beim Ausmisten alles zutage kommt...

Der ist für die Tonne von Ellen Berg

Die 34-jährige Hannah Bodmer nennet ihre Berufsbezeichnung „Aufräum-Coach. Was ihrem Secondhandladen, den sie führt, hier und da zugute kommt. Ihre Freundin Therese „Tess“ Becker bittet sie bei ihrem neuen Freund Pascal auch mal so richtig auszumisten. Dort findet Hannah nicht nur einiges, was in die Tonne kann, sondern auch noch eine Leiche.

Und Pascal, der wehrt sich und kämpft um jedes einzelne Stück. Je länger die Beiden versuchen Chaos in das Haus von Pascal zu bringen, desto mehr Gefühle kommen ins Spiel. Aber Pascal gehört zu Tess...


Mit dem Ausmisten hatte auch ich eine ganze Zeit lang so meine Probleme und so kann ich Pascal sehr gut verstehen, der an jeder einzelnen seiner Habseligkeiten hängt, gegen den Charme von Aufräumqueen Hannah aber nicht ankommt.

Für mich ist dies die dritte Geschichte aus der Feder von Ellen Berg, die ich gelesen habe und ich wurde wieder bestens unterhalten. Obwohl ich manche Szenen stark überzogen und hier und da etwas drüber fand, hat das meinem Lesespaß, den ich bis zur letzten Seite hatte, nicht geschadet. Auch einige Klischees werden bedient. Aber das gehört hier einfach dazu.
Meine Mundwinkel steckten in einem Dauergrinsen fest und manchmal habe ich auch laut lachen müssen. Aber es gibt auch traurige und sentimentale Momente, die ich hier sehr gerne mit durchlebt habe. Durch die sehr bildhafte und farbige Beschreibung der Charaktere hatte ich bald Bilder in meinem Kopf und mein Kopfkino lief auf Hochtouren.

Hannah und ihre Freundinnen Tess und Josie, die sich auch rührend um Hannahs Mutter Marie-Luise kümmern, sind mir genau so sympathisch wie Pascal und seine Freunde Robin, Anton und Moritz, die ich während einer Weinprobe kennengelernt, und dabei einiges über den Rebensaft gelernt habe. Hannahs Mutter Marie-Luise mit ihrem Esotherikwahn war mir manchmal etwas zu anstrengend und mit Hannahs Ex Dennis bin ich gar nicht warm geworden. Aber ich muss ja auch nicht alle mögen. Lieb gewonnen habe ich auch Pascals Onkel Alfred, der hier eine ganz besondere Rolle spielt.
Alle Menschen, die ich hier kennenlerne, sind so facettenreich und lebendig dargestellt. Bei einigen meine ich sie sogar zu kennen. Hannah z.B. könnte ich mir auch als meine Freundin gut vorstellen.

Ellen Berg hat es in dieser Geschichte wieder hervorragend verstanden eine kleine Liebesgeschichte mit kriminellen Handlungen zu verknüpfen. Leicht und locker mit sehr viel Humor führt sie mich durch eine Geschichte, die, lässt man die kriminalistische Seite mal ausser acht, wie aus dem echten Leben gegriffen erscheint.

Ein tolles Buch, das mich begeistert zurücklässt. Ich habe mit gelitten, mit ermittelt und mit gefiebert bis zum Happy End. Sehr gute Unterhaltung für zwischendurch, die ich jedem, der Liebe und Krimi vereint mag, nur ans Herz legen kann.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Spannend, fesselnd – einfach sehr gut

Im Schwarzwald geht der Tod um von Sonja Kindler

Nach ihrem Umzug von Stuttgart nach Villingen haben sich Kriminalhauptkommissarin Ines Sandner mit ihrer elfjährigen Tochter Daniela und ihrem Lebensgefährten Jan Westermann gut dort eingelebt. Ihre Mutter lebt ganz in der Nähe und auch die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Thomas Klausmann klappt bestens.

Eigentlich ist alles gut.
Was Ines nicht weiß: Es gibt da Jemanden, der sie und ihre Familie abgrundtief hasst.

Ab der ersten Seite, wo ich den „Täter“ mit seinen Gedanken kennenlerne, zieht mich Sonja Kindler mit ihrer mitreißenden, aber nicht reißerischen Schreibweise in die Handlung hinein. Leicht und flüssig fliege ich nur so durch die Seiten. Die Spannung steigt stetig an, für mich ergeben sich immer neue Tatansätze. Doch ich merke schnell, ich bin weit von einer Lösung des Falles entfernt. Die erscheint erst Richtung Schluss, wo ich dem Täter zwar sehr nahe auf den Fersen war; aber Motiv hatte ich absolut keines. Letztendlich löst sich alles mit einem Showdown nachvollziehbar und schlüssig auf. Und auch hier konnte mich die Autorin mit einer Wendung noch einmal überraschen, auf die ich nicht gefasst war.

Bei den authentisch dargestellten Personen konnte ich meine Sympathien und auch meine Antipathien schnell und gut verteilen.
Ines Sandner, ihre Tochter Danny, ihr Lebensgefährte Jan und ihre Mutter Monika sind mir von Anbeginn an sympathisch. Genauso hat ihr Chef Sigmund Willimsky im Laufe der Geschichte meine Sympathien erringen können. Auch ihre Kollegen Thomas und den Praktikanten Peter mochte ich recht gern. Ganz im Gegensatz zum Täter, den ich durch seine Gedanken immer näher kennenlerne und ihm dadurch ganz langsam näher gekommen bin.

Die Handlungsorte im Schwarzwald sind sehr bildhaft beschrieben und geben der Geschichte den lokalen Anstrich. Ich habe mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt, wo ich z.B. in Triberg einige Male mit meinen Eltern geurlaubt habe. Eine Kuckucksuhr hängt heute noch bei uns zuhause. So fühle ich mich in der Geschichte noch einen Ticken wohler.

Auch lerne ich gerne immer etwas dazu. Hier habe ich einiges Wissenswertes über die Hundestaffel des DRK zu lesen bekommen, was ich nicht wusste bzw. was ich mir bisher ganz anders vorgestellt hatte.

Ich habe hier eine für mich neue deutschsprachige Autorin kennengelernt, die mich mit ihrem Erzählstil begeistert und gefesselt hat und die ich mir merken werde.
Ich habe mitgerätselt, mit ermittelt und mitgefiebert. Ich wurde spannend und sehr gut unterhalten. Genau so muss ein Krimi sein, den ich gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von begine:

Gefährlich spannend

Draußen von Klüpfel Volker; Kobr Michael


Das Bestsellerduo Volker Klüpfel und Michael Kobr schreiben das erst mal einen Thriller „Draussen“
Die Autoren lassen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erscheinen.
Von der Prepperszene hatte ich noch nicht gehört, aber google sagt, die gibt es wirklich.

Cayenne und ihr Bruder Joshua werden von
Stephan im Wald versteckt und unterrichtet sie in Kampfsport und Selbstverteidigung.

Sie sollen sich währen können, denn sie sind in großer Gefahr.

Der Thriller ist teilweise etwas brutal, aber auch sehr spannend. Es gibt verschiedene Personen, die immer wieder erscheinen.
Dem Autorenduo ist ein guter Thriller gelungen. Allerdings fand ich es etwas unrealistisch.

Das Hörbuch ist vom Hörbuch Hamburg mit 7 CDs mit der Länge von 534 Minuten.
Die Sprecher Dietmar Wunder und Sebastian Fuchs machen den Thriller zu einem Hörvergnügen.

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Rezensionen von Harakiri:

nicht so ganz meins

Draußen von Klüpfel Volker; Kobr Michael

Der erste Thriller von Volker Klüpfl und Michael Kobr spielt in den Wäldern in der Nähe von Berlin.
Cayenne, ihr Bruder Joshua und Ersatzvater Stephan leben in der Wildnis, sie verstecken sich vor „ihnen“. Wer das genau ist, wissen die Kinder nicht. Erst als sie angegriffen werden, beginnen sie zu begreifen.

Allerdings können sie nicht ahnen, was dahintersteckt und was das alles für Auswirkungen hat.

Hmm, wie sag ichs? Mir gefallen die Kluftinger-Krimis besser. Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen. Sicher, geschrieben war das Buch wieder top. Auch der Humor der beiden Autoren blitzte stellenweise recht gut durch, ohne unpassend zu wirken. Aber mir mangelte es an der Spannung. Die Kämpfe im Wald waren zwar sehr anschaulich beschrieben, aber dennoch fehlte das gewisse Etwas. Eine Flucht, bei der man mit den Verfolgten mitleidet, sich quasi mit ihnen im Wald befindet, das fehlte mir.
Völlig überflüssig fand ich den Strang mit Berlin und das Stromchaos. Das hat so gar nicht zur Handlung gepasst.
Fazit: nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ich freue mich schon auf den nächsten Kluftinger, denn DEN haben die beiden wirklich drauf.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener und magischer Auftakt ...

Magie hoch zwei – Operation Waldmeister von Sibylle Luig

Klappentext:

Elli ist 10 Jahre alt und unglücklich: Sie findet in ihrer neuen Schule einfach keine Freundin. Wie soll das nur auf der Klassenfahrt nach Hamburg werden? Doch in Hamburg trifft Elli ein Mädchen, Idi, und plötzlich wird ihr Leben magisch. Merkwürdige Dinge geschehen: Glühbirnen zerspringen, Kissen fliegen durch die Luft und Klopapierrollen beginnen zu schweben.

Als Die Elli in Berlin besucht, erfahren die beiden ein gut gehütetes Familiengeheimnis...

Cover:

Das wunderschöne bunte Cover macht auf sich aufmerksam. Man sieht zwei Mädchen mit blonden Haaren auf dem Dach eines Hauses und neben ihnen drei süße Katzen. Die Farben sind dabei sehr schöne gewählt und die Mädchen strahlen Freude und Sympathie aus.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr locker, flüssig und angenehm und das Buch lässt sich sehr gut lesen. Dies ist der erste Teil einer neuen Serie und man kommt sehr gut in diese hinein.

Zu erst lernt man Elli kennen, die es in ihrer neuen Schule nicht leicht hat, da sie keine Freundin findet. Auch mit Philipp ist es nich ganz leicht, da sie gehänselt werden von den Mitschülern, doch der Ausflug nach Hamburg bringt neue Ereignisse und spannende Überraschungen und Wendungen ans Licht, denn dort lernt sie Idi kennen.

Zu viel möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten, sondern findet selbst heraus, was es mit Elli, Idi und dem Familiengeheimnis auf sich hat.

Beide Charaktere waren mir gleich sehr sympathisch. Sowohl Elli, auch wenn sie mir anfangs sehr leid tat, wie auch Idi, sind sehr nette und liebe Mädchen, die einen sehr ans Herz wachsen.

Die Beschreibungen sind sehr gut gelungen und die kleinen Zeichnungen lockern das Buch auf. Die Schriftgröße wurde sehr gut gewählt, so dass es altersgerecht sehr ansprechend ist. Es eignet sich sowohl zum Vorlesen, wie auch sehr gut zum selbst lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Überschriften passen sehr gut zu den Kapiteln.

Es ist sehr spannend und locker geschrieben, so dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und es ist ein sehr toller und gelungener Auftakt dieser neuen Serie.

Die Geschichte dreht sich um Familie, Magie, Zusammenhalt und Freundschaft. Viele tolle Sachen kommen damit zueinander. Spannung, Humor und Geheimnisse fehlen aber auch nicht und runden die Geschichte ab.

Fazit:

Ein wunderschöner, spannender und magischer Auftakt in eine neue Jugend-Serie, die mich sofort überzeugt hat.

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