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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985 :

Brandheiß

Flirting with Fire von Piper Rayne

Mauro und Madison kennen sich seit der Highschool - eigentlich. Denn 9 Jahre später, als Madison Mauro bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung ersteigert, weiß dieser nicht, dass Mauerblümchen Madison vor ihm steht. Der Beginn einer süßen Romanze....
⭐⭐⭐⭐
Die Grundidee ist jetzt nichts neues.

Ehemaliges Mauerblümchen trifft ihren Highschoolschwarm nach Jahren wieder. Zunächst zanken sich die beiden nur, dann bahnt sich eine Liebelei an und ein Drama bleibt natürlich auch nicht aus. Trotz aller Klischees habe ich das Buch total gerne gelesen. Vorallem Mauro und seine Brüder haben mir immer wieder Lachtränen in die Augen gezaubert. Ich sag nur "Jungs sind schlimmere Tratschtanten als Mädchen".
Der Schreibstil ist sehr leicht und einfach gehalten - ich würde ihn als genretypisch bezeichnen.
Was mir leider ein bisschen gefehlt hat, war Charaktertiefe. Wir erfahren als Leser nicht all zu viel von den Protagonisten.
⭐⭐⭐⭐
Fazit: Ein klassischer New Adult Roman nach alt bekannten, aber gut bewährtem Muster und einem brandheißen Bookboyfriend. Mädls, was will man mehr?

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Rezensionen von April1985 :

Survival

DRAUSSEN von Klüpfel Volker; Kobr Michael

Die beiden Jugendlichen Cayenne und Joshua leben mit ihrem Ziehvater Stefan versteckt in einem Camper im Wald. Die Geschwister sind ständig auf der Flucht vor einer unbekannten Gefahr und werden von Stefan zu Kämpfern trainiert. Denn Stefan will, dass die beiden für den schlimmsten aller Tage vorbereitet sind.

⭐⭐
Ich fand das "Survivalthema" sehr interessant. Es ist auf jeden Fall mal was Neues. Der Anfang des Buches hat sich auch locker und leicht lesen lassen. Die Sprache isz zwar teilweise derb, passt allerdings zum Thema bzw. Genre. Leider hat sich die Freude auf die Geschichte bald getrübt. Das ist vorallem den Perspektivenwechseln und Zeitsprüngen geschuldet. Vorallem die politischen Einschübe fand ich extrem langatmig. Ich hab mich auch relativ lange nicht ausgekannt, um was es jetzt eigentlich gehen soll.
Die Handlungsstränge mit Cayenne und Josh fand ich allerdings gelungen und dafür gibt's auch die Sternchen.
⭐⭐
Fazit: Grundidee sehr gut, Umsetzung traf nicht meinen Geschmack

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Rezensionen von April1985 :

Ein perfekter Wohlfühlroman

Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist von Jenny Colgan

Wer sich für "Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist" aus der Feder von Jenny Colgan entscheidet, hält einen richtigen Wohlfühlroman in den Händen. Das Buch ist witzig, einfühlsam, romantisch, verträumt - einfach wunderschön!

Besonders gefallen haben mir die einleitenden Worte der Autorin, wo es sich nicht überall gut lesen lässt.

Hier wurde mir schon das eine und andere Schmunzeln entlockt. Vom Lesegefühl her war es auch so, als ob mir eine gute Freundin Ratschläge geben würde. Nach den zauberhaften einleitenden Worten, lernt man gleich die Protagonistin Nina kennen. Nina ist eine verträumte, junge Frau mit einer überaus romantischen Ader, die - wie sollte es nach dem Prolog anders sein - als Bibliothekarin arbeitet. Ninas Lebensziel ist es für jede Frau, jeden Mann und jedes Kind das richtige Buch zu finden. Für Nina ist es einfach unvorstellbar ohne Buch das Haus zu verlassen, umso geschockter ist die junge Frau natürlich, als sie eines Tages aufgrund von Einsparungsmaßnahmen ihren Job als Bibliothekarin verliert. Ein paar Gespräche mit ihren Freunden, ein Berufsorientierungsseminar sowie eine Zeitungsanzeige später, scheint die Lösung zum Greifen nah - Nina möchte sich selbstständig machen und ihren eigenen fahrenden Buchladen eröffnen. Und wenn dabei die Liebe zur Tür herein kommen würde, wäre das Glück perfekt.

An Nina's Seite stehen ganz wundervolle Charaktere, angefangen bei der manchmal etwas aufbrausenden, aber im Grunde warmherzigen Surinder. Surinder ist nicht zur Nina's Zimmervermieterin und WG-Genossin, sondern auch die beste Freundin, die man sich nur wünschen kann. Sie ist ehrlich und nimmt kein Blatt vor dem Mund und weist Nina auch schon mal den Weg in die richtige Richtung. Nina's Kollege Griffin ist da schon anders gestrickt. Bei ihm hatte ich immer ein bisschen das Gefühl, dass er ein wenig gekünstelt ist. Einerseits schwärmt er Nina hinterher, andererseits gönnt er ihr den neuen Erfolg im Leben (zunächst) nicht.
Und dann ist da noch Marek, ein lettischer Einwanderer, der als Zugführer arbeitet und der verträumten Nina Herzchen in die Augen zaubert.
Am besten haben mir allerdings Jim, Mareks Kollege, und Highland-Bauer Lennox gefallen. Die beiden sind derart verbissene, grantige Charaktere, dass sie mir jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert haben. Ich mag es einfach, wenn die Protagonisten, aber auch Nebendarsteller, Ecken und Kanten haben und nicht nur gut gelaunt durchs Leben gehen.

Die Geschichte ist in England und großteils Schottland angesiedelt. Jenny Colgan hat die Orte und Schauplätze des Geschehens, genau wie ihre Charaktere, sehr bildhaft und detailiert beschrieben. Ich konnte das Gras auf der Wiese vor Loch Ness nahezu schmecken. Die Autorin hat einen sehr angenehmen, leicht zu lesenden Schreibstil, bei dem man sich einfach wohlfühlt.

Jenny Colgan schildert auf liebevolle Art, dass jeder sein ganz persönliches Glück finden kann, wenn er sich nur traut auch mal über den Tellerrand zu blicken bzw. über seinen eigenen Schatten zu springen. Manchmal muss man seine selbst gesteckten Grenzen einfach erweitern und den eigenen Horizont erweitern, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Denn von nichts kommt auch nichts.

Ich habe den neuesten Roman von Jenny Colgan sehr wehmütig beendet. Es war einfach fantastisch Nina auf ihrem Weg zum Glück zu begleiten.

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Rezensionen von April1985 :

Danach

Nach Mattias von Peter Zantingh

"Nach Mattias" des niederländischen Autors Peter Zantingh beschreibt einfühlsam das Leben der Hinterbliebenen nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Im Mittelpunkt steht Mattias, der mit Mitte 30 aus dem Leben gerissen wird. Welchen Einfluss dieses Ereignis auf das Umfeld von Mattias hat bzw.

welche Maschinerie dadurch in Gang gesetzt wird, wird in diesem Roman behandelt. Der Autor hat dabei den Tod, der hier zentrales Thema ist, geschickt in den Hintergrund gerückt. Vielmehr stehen die Leben der Menschen, die Mattias mehr oder weniger gut gekannt haben im Vordergrund.

Der Autor porträtiert einfühlsam das Leben von 8 Menschen aus Mattias Umfeld und schildert, wie diese mit der Trauer und dem Schmerz umgehen und welche Methoden der Trauerbewältigung sie für sich gefunden haben. Dabei lernen wir als Leser auch Mattias nach und nach kennen und haben am Ende ein vollständiges Puzzle von ihm.

Der Schreibstil von Peter Zantingh ist sehr einprägsam. Der Autor schreibt sehr direkt und schnörkellos und großteils in kurzen und prägnanten Sätzen. Beschönigungen und (unnötige) Füllwörter sucht man vergebens. Der Roman umfasst auch "nur" ca. 230 Seiten - in der Kürze liegt die Würze!

Schön finde ich, dass am Ende des Buches eine Playlist gedruckt wurde. Die Playlist hat den Autor nicht nur während des Schreibvorganges begleitet, die Lieder spielen auch eine Rolle in den Leben der Personen im Buch.
Auch das Interview mit Peter Zantingh, was sich Anschluss an die Lektüre findet, ist sehr interessant zu lesen. Was hat den Autor bewogen dieses Buch zu schreiben? Wie sind die Figuren entstanden? Diese Fragen beantwortet uns Peter Zantingh. Durch dieses Interview habe ich die eine oder andere Passage im Buch auch besser verstanden bzw. konnte mich besser in so manchen Charakter hineinversetzen.

Warum kann ich trotz allem nur 2 Sterne vergeben? Wie gesagt, ich finde die Idee des Autors sehr gut und die Umsetzung auch sehr individuell und einzigartig. Leider habe ich mich an ziemlich vielen Stellen aber einfach gelangweilt. Von den acht Charakteren haben mich eigentlich nur Amber, Mattias Lebensgefährtin, und der alkoholkranke Nathan so richtig bewegt. Ihre Geschichten habe ich wirklich gerne gelesen. Bei den anderen Personen musste ich mich teilweise zwingen zu lesen und habe auch immer wieder nachgeschaut wie viele Seiten es denn noch bis zum nächsten Kapitel sind.
Ich habe mich beim Lesen auch die ganze Zeit über gefragt was denn nun mit Mattias eigentlich passiert ist. Dieses Rätsel wird erst ziemlich spät im Buch gelüftet, was mich einerseits zum Weiterlesen animiert hat, andererseits auch etwas genervt hat.

Für mich war "Nach Mattias" ein Ausflug in ein für mich neues Genre. Das Buch hat mich zwar nicht wirklich begeistert, ich bin aber dennoch froh es gelesen zu haben und einen neuen Autor kennen gelernt zu haben.

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Rezensionen von Claudia R:

die Suche nach Edos Formel geht weiter ...

Nach Mattias von Peter Zantingh

Klappentext:

Ein unverhoffter Dauergast, ein verhängnisvoller Diebstahl und ein dunkles Geheimnis im Wald – der Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
»Du weißt am besten, welche Opfer diese Formel gefordert hat, Edda Betony«
Carl ist bei Audorn in Ungnade gefallen: Edos mühsam rekonstruierte Taaffeit-Formel wurde gestohlen.

Nun hat Edda nicht nur alle Hände voll damit zu tun, ihren Onkel vor ihrem Großvater zu beschützen, sondern muss auch noch dem Dieb auf die Schliche kommen, bevor dieser das wertvolle Diebesgut unwiederbringlich verschwinden lässt.
Doch wer steckt dahinter?
Hat der sonderbare Feriengast im Bromedornhaus etwas mit dem Raub zu tun?
Eine heiße Spur führt Edda und René zur Pferderennbahn von Zimis.
Doch nicht nur Edos Formel wird versteckt gehalten - bei einem Spaziergang im Wald machen Edda und Orla eine ungeheuerliche Entdeckung ...

Cover:

Das Cover dieses fünften Bandes ist eher schlicht und dennoch macht dieser, gerade dadurch auf sich aufmerksam. Auch die Farben sind eher gediegen und schlicht in bräunlich-grauen Tönen gehalten.

Meinung:

Dies ist bereits der fünfte Band der Benny Reihe und ich würde dazu raten, die vorherigen Bände gelesen zu haben, da diese und die Ereignisse darin aufeinander aufbauen. Es ist zwar durchaus machbar, die Bände auch einzeln zu lesen, aber um wirklich alles zu verstehen und die Zusammenhänge zu greifen, ist ein gewisses Vorwissen durchaus von Vorteil.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und es lässt sich sehr gut und locker lesen.

Man kommt sehr schnell wieder in die Geschehnisse und Handlungen hinein. Die Entwicklung der Charaktere von Beginn, also vom ersten Band zu jetzt, ist schon sehr beträchtlich.

Auch hat man die Charaktere inzwischen zum Teil sehr liebgewonnen. Besonders Edda ist einfach fantastisch und sehr sympathisch und ich liebe es, sie bei ihren Entdeckungen und Entscheidungen zu begleiten. Es beginnt schon mit einem ziemlichen Paukenschlag als sie ihrem Großvater Audorn den Vorfall mit dem Diebstahl und Carl erzählen muss und dieser ist ziemlich entsetzt darüber. Was haben sie nicht alles auf sich genommen und gerade Edda weiß am besten, was diese Formel bereits alles für Opfer gekostet hat. Noch dazu jähren sich zu diesem Zeitpunkt auch wieder die Todestage von Edo und Elinor und das ist erst der Anfang. Zu viel von diesem spannenden Fall und der Geschichte möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht verraten.

Auch dieser fünfte Band bietet wieder sehr viel Spannung, Action und einige Überraschungen. Sehr gefühlvoll, emotional und bildlich werden die Geschehnisse und Handlungen erzählt, daher kann man sich diese sehr gut vorstellen. Der lebendige Schreibstil ermöglicht eine spannende und authentische Unterhaltung. man kann sich sehr gut in die einzelnen Charaktere und auch in deren Handlungen hineinversetzen und diese ganz gut nachvollziehen.

Mich hat dieses Buch sehr gut unterhakten und richtig gefangen genommen, so dass ich immer weiter lesen wollte. Damit das Lesevergnügen aber nicht zu schnell vorbei war, musste ich mich immer ein wenig zügeln, denn das Buch nimmt einen regelrecht gefangen.

Und auch das Ende ist ein richtiger Paukenschlag ... so wie begonnen, so auch das Ende, einfach wieder sehr gut in Szene gesetzt... und so ist man gleich auf den nächsten Teil gespannt und wartet ganz ungeduldig. Auch dieser band ist wieder richtig gut gelungen mit einer extremen Spannungskurze und einigen unvorhersehbaren und überraschenden Handlungen und Wendungen.

Fazit:

Spannend, überraschend, emotional und mit tollen Charakteren, sowie wundervollen bildlichen Beschreibungen und Handlungen, denen man gut folgen kann.

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Rezensionen von Lesemama:

Spannung in der Ponyschule

Ponyschule Trippelwick – Ein Einhorn spricht nicht mit jedem von Ellie Mattes

Zum Buch:

Der Alltag in der Ponyschule Trippelwick ist eingekehrt, die Kinder und ihre Gefährtenponys finden gut zueinander. Alle, außer Tille und ihr Pony Fliederfloh. Die beiden haben noch ihre Schwierigkeiten miteinander. Ganz schlimm wird es, als Fliederfloh auf Diät gesetzt wir.
Als im Popfli-Laden ausgerechnet Fliederflohs Lieblingsleckerli gestohlen werden, fällt der Verdacht auf die zwei.

Aber das lassen die Freunde natürlich nicht auf sich sitzen.
Sie folgen verschiedenen Spuren und glauben selbst nicht, was sie da entdecken ...

Meine Meinung:

Das Cover ist natürlich zuckersüß und passt sehr gut zu Band ein, auch die Illustrationen im Buch sind wunderschön.
Die Geschichte ist spannend, die Kinder erleben viel, sie wurden richtige Freunde, auch Dana, mir der sie im ersten Teil noch Schwierigkeiten hatten.
Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt und auch um anders sein. Aber dennoch hat es mir nicht so gut gefallen wie der erste Teil. Vielleicht weil das neue weg war, vielleicht auch weil ein Einhorn dabei war.
Für kleine LeserInnen ist es eine gelungene Fortsetzung, für mich als Fan des ersten Teils war es nicht ganz das was ich erwartete.
Dennoch ein schönes Buch, welches viel Lesefreude bereitet.

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Rezensionen von Petra:

Kampf gegen Nazis

Ponyschule Trippelwick – Ein Einhorn spricht nicht mit jedem von Ellie Mattes

Klappentext
Marseille, 1940: Nancy und Henri lieben sich und genießen ihr mondänes Leben. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und fortan riskiert Nancy ihr Leben für die Résistance. Ihre Schönheit und ihre glamouröse Erscheinung werden zur besten Tarnung der "Weißen Maus", auf die ein Millionenkopfgeld ausgesetzt ist - denn die Nazis vermuten in ihr stets einen Mann.

Schließlich wird Henri verhaftet. Nancy entkommt nach England, wo sie zur Geheimagentin ausgebildet wird. Per Fallschirm gelangt sie zurück in die Wälder der Auvergne und übernimmt das Kommando über 7.000 Partisanen. An der Seite ihrer Männer kämpft Nancy blutige Schlachten gegen die Deutschen - ihr gefangener Mann gerät indes in immer größere Gefahr.
Meinung
Dieses Buch ist ein Roman beruht aber auf Tatsachen, das macht es einerseits so bedrückend wegen der sehr grausamen Einzelheiten, andererseits ist es spannend. Es gab wirklich eine Frau die so mutig war, diesen Kampf auf sich zu nehmen für ihren Mann, ihr Land und ihre Freiheit. Was in einer Biographie meistens eher nüchtern beschrieben wird, ist hier mit Emotionen und Bildern behaftet die unter die Haut gehen.
Die Autorin hat eine feine Prise Fiktion unter die Tatsachen gemischt, so das das Buch flüssig zu lesen sind. Tatsachen sind die Geschichte von Nancy, die Verbrechen der Nazis und der Kampf der Resistance. Fiktion sind die Gespräche zwischen Mann und Frau, das tägliche Einerlei all das macht das Buch zu einer interessanten Lektüre.

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Rezensionen von begine:

Was für ein Alptraum.

Das Gerücht von Kara Lesley


Der Debütroman von der britischen Autorin
Lesley Kara „Das Gerücht“ ist ein mitreißend geschriebenes Buch.
Joanna zieht mit ihrem 6jährigen Sohn aus London weg, da Alfie als Mischlingskind unter Anfeindungen leiden musste.
Aber in der Kleinstadt ist es auch nicht so leicht. Auf Anraten ihrer Mutter geht sie in den Bücherclub und freundet sich mit anderen Müttern an.

Dann kommt das Gerücht auf, das in dieser Stadt eine Frau mit veränderter Identität lebt, die als Zehnjährige einen Jungen erstochen hat. Joanna sorgt dafür, das das Gerücht weiter getragen wird.

Die Autorin versteht es diese Geschichte unheimlich fesselnd zu werden. Sie lässt noch einiges an Dramatik einfließen. Der Schreibstil ist sehr gut und packend. Ich wurde in die Handlung hinein gesogen.

Der Roman bekommt von mir die volle Punktzahl und eine unbedingt Leseempfehlung.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Ungewohntes Thema für ein Kinderbuch, witzig umgesetzt

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau 18.02.2020. Hardback. von Clark Janet

Eine ungewöhnliche Buchidee für ein Kinderbuch, ich war ja sehr gespannt, wie das Thema Karma umgesetzt wird.

Milena hat Geburtstag, aber seltsamerweise ist keiner ihrer Gäste erschienen, stattdessen steht da Julius vor ihrer Tür. Wie sich bald herausstellt, kann nur Milena ihn sehen und hören, er ist quasi ein waschechter Geist.

Er verhält sich nur gar nicht Geist-typisch, sondern wie ein ganz normaler schrecklicher und nerviger und besserwisserischer Junge.
Allerdings steckt er ganz schön in der Klemme, er hat nämlich nur noch ein Karma-Level von 006 von 100 und damit die Stufe unterirdisch magerer Nachtmull erreicht. Alleine schafft er ein höheres Level auch auf keinen Fall, das tut aber dringend not.

Eigentlich ist es doch ganz einfach - Julius muss Gutes tun; aber dann wäre das Buch natürlich schrecklich langweilig, klar, dass das so nicht passiert.

Das Buch hat uns sehr gut gefallen, das Kind wusste zwar nicht, was Karma ist, das bekommt man aber beim Lesen ziemlich schnell erklärt.
Mir persönlich hätte ja noch gut gefallen, wenn in einem Anhang noch etwas mehr Hintergrundwissen erklärt worden wäre.

Die Story ist wirklich witzig und die Wesenszüge der Kinder schön herausgearbeitet. Julius hat richtig genervt und Milena ist pragmatisch und mutig, ihre Freundin witzig, frech und handwerklich begabt, ihr bester Freund hilfsbereit - zusammen eine super Truppe, die man gerne begleitet.

Ein Extra-Lob verdienen die Illustrationen, die das Buch zusätzlich bereichern.

Lesespaß für Jungs und Mädchen ab neun Jahren.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Spannender Debütroman!

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod von Barry Jessica

Mit ihrem im Dezember 2019 bei dtv erschienenen Werk "Freefall" hat Autorin Jessica Barry definitiv keine 'Bruchlandung' hingelegt, sondern einen äußerst gelungenen Debütroman erschaffen.

Direkt zu Beginn wird man unmittelbar in die Handlung hineinkatapultiert und verfolgt gebannt, wie die Hauptprotagonistin Allison, kurz Ally, sich durch die raue Wildnis der Rocky Mountains kämpft, nachdem sie als einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes gerade erst dem Tod entronnen ist.

Als wäre ihre Situation nicht dramatisch genug, wird schnell klar, dass Ally auf der Flucht ist – jemand trachtet ihr nach dem Leben und verfolgt sie erbarmungslos. Zeitgleich erhält Allys Mutter Maggie die schlimmste Nachricht, die man sich als Elternteil nur vorstellen kann – ihr einziges Kind war an Bord jenes Kleinflugzeugs gewesen, das in den Bergen Colorados abgestürzt ist. Erst vor wenigen Jahren hatte Maggie ihren geliebten Mann verloren und nun soll auch Ally tot sein? Kann das Schicksal so grausam sein?! Seit geraumer Zeit hatten Mutter und Tochter keinen Kontakt mehr; eine Tatsache, die Maggie stets schwer belastet hatte. Dennoch war sie immer davon ausgegangen, dass sie eines Tages Gelegenheit zu einer Versöhnung haben würden. Diese Chance scheint für immer verloren. Fassungslos beginnt Maggie, Nachforschungen über Allison anzustellen, ihre letzten Schritte zu rekonstruieren. Bald stößt sie auf Ungereimtheiten und erkennt, dass sie beinahe nichts darüber weiß, wer ihre Tochter in den letzten Jahren gewesen ist, in welchen Kreisen sie verkehrt hatte. Ohne es zu ahnen, stößt Maggie mit ihren Nachforschungen in ein Wespennest und setzt eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang…

Erzählt wird abwechselnd aus Allys und Maggies Perspektive. Während Allys Parts von einem hektischen, rasanten Ton bestimmt sind, wird in Maggies Abschnitten die Verzweiflung spürbar. Dieser Kontrast ist der Autorin wunderbar gelungen; man fiebert mit Ally mit, während man mit Maggie leidet und sie am liebsten trösten würde. Immer wieder gibt es kurze Rückblicke in Form von Erinnerungen, durch welche wir die Figuren zusätzlich besser kennenlernen. Auch die Ursache für das Zerwürfnis der beiden Frauen wird näher erläutert. Geschickt erlaubt uns die Autorin diesbezüglich in die Gedankengänge von Ally und Maggie eintauchen und überlässt es den Lesern, sich eine Meinung zu bilden bzw. Stellung zu beziehen. Ab und zu erhalten wir zudem einen Einblick in die Gedanken von Allys Verfolger. Da diese Perspektive eher selten auftaucht, habe ich mich jedes Mal ein wenig erschrocken und panisch an Ally gedacht.

Über Allisons routiniertes, gefasstes Verhalten direkt nach dem Absturz habe ich nur staunen können. - Als wäre sie seit Jahren auf einen Survival-Einsatz vorbereitet worden. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich in ihrer Situation so zielstrebig und logisch hätte handeln können, zumal sie körperlich schwer verletzt war. Respekt! In Maggie konnte ich mich hingegen voll und ganz hineinversetzen. Sie tat mir unheimlich leid und genau wie sie hätte ich niemals Ruhe gegeben, wenn es um das Leben meines Kindes ginge. Als sie im Fernsehen ein Foto von Ally sieht, auf dem ihre Tochter ihr komplett fremd erscheint, hat es mir beinahe das Herz gebrochen. Aufgrund ihres liebenswerten, warmherzigen Wesens war Maggie mir auf Anhieb sympathisch und blieb auch im Laufe der Handlung meine Lieblingsfigur.

Der Roman ist tatsächlich ein Pageturner, weil man einfach wissen möchte, wie die kleinen Einzelinformationen, die man aus den verschiedenen Perspektiven entnehmen kann, wohl zusammengehören. Außerdem brannte ich darauf zu erfahren, wer Allys Verfolger ist und ob Mutter und Tochter sich jemals wiedersehen würden. Was zunächst offensichtlich und logisch erscheint, stellt sich als entsetzlicher Irrtum heraus; man weiß nie, wem man trauen kann. Ich lag mindestens in einer Hinsicht komplett daneben und war richtig baff, als die Wahrheit enthüllt wurde. Zahlreiche Wendungen hatten mich immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt, weshalb ich bis zum großen Showdown am Ende im Dunkeln getappt hatte. Die Spannung wird also auf jeden Fall bis zum Schluss aufrechterhalten.

Das einzige Manko für mich waren ein paar kleine Ungereimtheiten, welche gewisse Szenen und Verhaltensweisen von Figuren etwas unrealistisch erscheinen ließen. So bildete beispielweise Allys Verhalten während der Flucht einen krassen Gegensatz zu ihrem Verhalten während der letzten Jahre. Manche ihrer Erinnerungen ließen Allison zudem charakterlich in keinem guten Licht erscheinen, weshalb ich zu dieser Figur keine sonderlich enge Bindung aufbauen konnte.

Ausgesprochen gut gefallen hat mir die Thematik der Mutter-Tochter-Beziehung. Weiterhin lobenswert zu erwähnen ist die sensationelle Covergestaltung – was für ein Eyecatcher!

Fazit: Empfehlenswert für alle Fans von Psychothrillern!

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