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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ikatzhorse2005:

Das Aufweichen der Grenzen

Die Toten von Marnow von Holger Karsten Schmidt

Die Toten von Marnow: Ein Fall für Lona Mendt und Frank Elling von Holger Karsten Schmidt
"Da ist unheimlich viel Blut auf der Stirn", antwortete sie ihrem Kollegen, "und da ist eine Gerade. Und..."
Sie benetzte ihren linken Einweghandschuh mit etwas Wasser. "Und die Natur zieht keine Geraden", kleidete Elling ihre Gedanken in Worte.

"Ja", bestätigte sie, "es gibt keine absolute Gerade, an der kein Mensch beteiligt ist."
So ungleich sie erscheinen, zeigt sich das perfekte Zusammenspiel der Ermittlungsarbeit der beiden Rostocker Kommissare Frank Elling und Lona Mendt. Der Autor erschafft mit seinem fiktiven Roman, der auf Tatsachen beruht, eine brisante Atmosphäre und blindes Verstehen zwischen den beiden Ermittlern. Das Konträre unterstreicht die flotte Handlung. Ein Aufweichen und die Fragwürdigkeit des gesetzlich Möglichen und moralisch Korrekten sowie ein Handeln abseits der Legalität ermöglichen einen Krimi der besonderen Art. Der deutliche Schreibstil, die schnellen Aktionen, das entsprechende Erzähltempo sowie bildhafte Beschreibungen und authentische Emotionen tragen die Spannung und das unterhaltsame Niveau bleibt durchweg hoch.
Holger Karsten Schmidt, der auch Drehbücher für Film und Fernsehen schreibt, bedient sich einer breiten Palette stilistischer Mittel, die ab und an leicht übertrieben wirken. Doch das ist vollkommen in Ordnung. Es passt und fügt sich am Ende, wie die vielen differenzierten und scheinbar losen Handlungsfäden, gekonnt zu einem Ganzen zusammen.
Die Charaktere sind interessant und rufen entsprechende Sympathien oder Abneigungen beim Leser hervor. Letztendlich führen viele vom Autor angelegte Irrwege nach Marnow und die Handlung und deren Auflösung bleibt spannend bis zum Schluss. Das macht einen guten Krimi aus!
Fazit: Eine deutsch-deutsche Geschichte in der man viel Privates über die Ermittler erfährt. Holger Karsten Schmidt schreibt hinter einem brisanten, actionreichen Plot über Mord, Erpressung, Verrat, Geld, alte Stasiseilschaften, moralische Dilemma und vieles mehr. Wer diese Konstellation mag ist hier vollkommen richtig. Eine klare Leseempfehlung! Mich haben Elling und Lona überzeugt!

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Rezensionen von Lilli33:

Der vierte Fall für Sam Berger und Molly Blom

Vier durch vier von Arne Dahl


Inhalt:
Sam Berger schlägt sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv durch. Auch privat ist er am Boden, denn Molly Blom hat sich aus seinem Leben verabschiedet. Dabei ist sie doch mit seinem (?) Kind schwanger.

Als Sam endlich einen interessanten und lukrativen Fall bekommt, kann er nicht ahnen, welche Kreise die Entführung einer russischen Ex-Zwangsprostituierten zieht und in welcher Gefahr Molly Blom dabei ist.

Meine Meinung:
Die ersten drei Bände dieser Reihe habe ich mit Begeisterung gelesen. So freute ich mich nun auf Band 4. Man muss die Vorgänger vielleicht nicht unbedingt kennen, tut sich aber sicher leichter, wenn man diese gelesen hat, weil man dann zumindest die Beziehungen der Hauptfiguren zueinander besser einordnen kann.

Der Einstieg fiel mir trotzdem schwer genug. Anfangs habe ich die Handlung stellenweise als sprunghaft und unzusammenhängend empfunden. Zwischendurch fehlten mir bisweilen kleine Informationen, zum Beispiel, wie Sam zu einer bestimmten Vermutung kommt. Die ist einfach da, ohne dass ich nachvollziehen konnte, wie er darauf kommt. Wie schon in den vorherigen Bänden hilft es auch hier, einfach weiterzulesen und abzuwarten, bis sich die einzelnen Teile zusammenfügen und ein klares Bild ergeben.

Dabei spart Arne Dahl nicht an Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen. Von Anfang an ist die Spannung hoch und gegen Ende wächst sie noch weiter an. Die Verbrechen sind brutal und blutig - für zartbesaitete Leser*innen nicht unbedingt zu empfehlen.

Das Buch endet mit einem schockierenden Cliffhanger. Normalerweise mag ich so etwas ja gar nicht. Hier stört es mich aber nicht, denn es zeigt lediglich, dass die Reihe noch weitergeführt werden kann. Man kann das Ende aber auch so stehen lassen und den Fall als abgeschlossen betrachten.

Man darf gespannt sein, welchen Titel sich der Verlag für einen 5. Band einfallen lässt, nachdem die vier Grundrechenarten nun abgehakt sind. ;-)

Die Berger & Blom-Reihe:
1. Sieben minus eins
2. Sechs mal zwei
3. Fünf plus drei
4. Vier durch vier

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Rezensionen von Claudia R:

Melancholisch, einfühlsam ...

Wenn der Winter vorbei ist von Thomas Verbogt

Klappentext:

Verweilen, nachdenken, festhalten und loslassen.
Wie viel Einfluss haben wir auf unser Leben? Was machen Erinnerungen mit uns?
Und – reichen Erinnerungen allein aus? Wenn der Winter vorbei ist erzählt eine Geschichte, die um die Frage kreist, worauf es im Leben letztendlich ankommt: Realität oder Wahrheit?

Cover:

Das Cover ist einfach gehalten.

man erkennt eine Frau von hinten, die ihren Blick übers mehr schweifen lässt. Die Weite des Meeres ist erkennbar und bildet den Hintergrund des Covers.

Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es hat eine gewisse Leichtigkeit und Melancholie, so dass man sich von diesem Buch entführen lässt, sowie zum Nachdenken über den Sinn des Lebens, angeregt wird.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und so fällt es einem nicht schwer, in die Gedankengänge und Gefühle des Erzählenden hineinzugelangen und Einblicke zu erhaschen, die man teils aus seinem eigenen Leben kennt.

Die Erzählweise ist sehr bildlich und authentisch. Es beginnt mit einem Umzug, bzw. dem Zusammenziehen von Aimee und Thomas (dem Autor) und den damit verbundenen Gedanken und Fragen, die man sich stellt. Man fängt neu an und trifft dabei auf alte Erinnerungen, wie Briefe und Andenken und schon entsteht eine melancholische und emotionale Kaskade, die mir vielen Erinnerungen und Erlebnissen einher geht.

Mir hat dies sehr gut gefallen und ich konnte mich an vielen Stellen sehr gut in den Autor hineinversetzen. Auch konnte ich die Situationen, Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen.

Es zeigt die unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen, die das Leben für uns bereit hält. Es macht aufmerksam darauf, was das Leben alles zu bieten hat, von Höhen und Tiefen und dies wird durch einen ganz besonderen, berührenden, emotionalen Schreibstil. Der Autor schafft es, den Leser mitzunehmen und diesem seine Geschichte auf eine sehr ausdrucksstarke und tiefgründige Art uns Weise zu vermittelt, so dass man zusätzlich zum nachdenken und philosophieren angeregt wird. Man kommt selbst, über so manche Situation, ins Nachdenken und Überdenken. Mich hat dieses Buch sehr berührt.

Einige Länge haben jedoch ein wenig an Spannung herausgenommen, wobei es auch keinen direkten Spannungsbogen im klassischen Sinne gibt. Dies aber nur ein kleinerer Kritikpunkt.

Toll fand ich auch die Gliederung des Buches. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften fand ich sehr passend.

Mich konnte das Buch entführen und emotional sehr berühren, sowie zum nachdenken bringen. Ich denke jedoch, dass das Buch nicht für der Mann ist, sondern man muss schon bereit dafür sein, sich darauf einzulassen und am besten auch in einer gewissen melancholischen und emotionalen Stimmung.

Es ist vom Schreibstil her wirklich wunderschön verpackt und sehr toll wörtlich ausgeschmückt, so dass sicherlich jeder Germanist und auch jeder Psychotherapeut seine Freude daran finden würde. Es enthält einige sehr tolle Aussprüche und Zitate, die sich in vielen verschiedenen Lebenssituationen anwenden und anbringen lassen könnten.

Mir hat dieses Buch einige wunderschöne Lesemomente beschert.

Fazit:

Melancholisch, einfühlsam ... regt es zum Nachdenken an. Hat dabei jedoch einige Längen.

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Rezensionen von Claudia R:

Humor, Charme und Spannung ...

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau 18.02.2020. Hardback. von Clark Janet

Klappentext:

Warnung!
Karmalevel 07
Stufe: unterirdisch - kurz vor Nacktmull

Stell dir vor, du freust dich auf deine Geburtstagsparty, doch anstelle deiner Freunde steht ein fremder Junge vor der Tür. Er hat alle deine Gäste ausgeladen, damit du ihm jetzt sofort hilfst, Karma-Punkte zu sammeln.

Ohne die kommt er nämlich nicht in den Himmel. Verrückt? Ja, das denkt Mina auch. Bis sie feststellt, dass nur sie den Jungen sehen kann. Er ist ein Geist. Und einen Geist, der dringend deine Hilfe braucht, wirst du so leicht nicht mehr los. Und den Ärger, den so ein Geist mit sich bringt, auch nicht ...

Cover:

Das Cover wirkt sehr spannend und auch ein wenig frech und wild. Der Hintergrund ist in einem hellen - bis dunklem rot gestaltet und durch viele kleine Details unterstützt. Im Vordergrund sieht man ein Mädchen und einen Jungen neben einander lehnen, die ganz gut miteinander klarzukommen scheinen.

Meinung:

Dies ist der erste Teil einer neuen Jugendbuchreihe. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und die Thematik, um die es geht, wird zu beginn sehr gut beschrieben, so dass man auch leicht in die Handlungen hinein gelangt.

Sehr toll haben mir auch die Charaktere gefallen. Vor allem Mina war mir von Beginn an sehr sympathisch, während Julius zu Beginn doch etwas eigenartig und gewöhnungsbedürftig war.

Die Schriftgröße finde ich ganz angenehm und gut gewählt, für die Altersstufe. Auch die Kapitellänge und die Gliederung des Buches hat mir sehr gut gefallen und empfand ich als angemessen.

Der Schreibstil ist recht locker und humorvoll, die frechen und schwungvollen Dialoge kamen manchmal einem Schlagabtausch gleich und haben für sehr viel pepp und Spannung gesorgt. Man konnte sich sehr gut in die Geschichte hineinempfinden

Toll fand ich auch die kleinen Illustrationen, die das Buch sehr gut abrunden. Die Bildchen passen sehr gut und lockern das ganze recht gut auf.

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und enthält neben Spannung auch einige tolle Erkenntnisse.

Die Geschichte ist sowohl für Jungen, wie auch für Mädchen gleichermaßen geeignet und auch Erwachsene haben durchaus ihren Spaß daran, daher ist das Buch für jung und alt geeignet.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt.

Die Geschichte ist wirklich toll und witzig, die Charaktere sind wunderbar gestaltet und die Illustrationen sind sehr schön und passend. Der Schreibstil ist, locker, etwas frech und humorvoll und die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut.

Fazit:

Die Geschichte ist wirklich toll und witzig, die Charaktere sind wunderbar gestaltet und die Illustrationen sind sehr schön und passend.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Der Mensch fürs Leben

Sternenblütenträume von Ulrike Sosnitza

In ihrem vierten Roman erzählt Ulrike Sosnitza die Geschichte von Nina, die bei ihrem Vater im Fotostudio als Hochzeitsfotografin arbeitet. Die Arbeit macht ihr Spass, viel mehr als ihr früherer Job. Nur wünschte sie sich, ihr Vater würde einer sanften Modernisierung des Studios zustimmen. Sie sitzen sich sowieso oft auf der Pelle, denn Nina wohnt nach der Trennung von ihrem Ex-Freund wieder zuhause.

Eine neue Wohnung zu finden ist schwer, aber Nina gibt nicht auf. Ihre Freundin Amira bestärkt sie, wieder mal auszugehen und neue Männer kennen zu lernen, aber so richtig Lust dazu hat Nina nicht.

Bis Nina auf einer Waldlichtung denkt zu träumen, als ihr ein hübscher Mann über den Weg läuft. Ein magischer Moment für beide! Auch Felix fühlt sich von Nina angezogen. Als sie sich überraschend wieder treffen, sind beide hin und weg voneinander, es fühlt sich perfekt an - doch kann ihre frische Liebe die Folgen eines tragischen Ereignisses, das sich vor einigen Jahren ereignet hat, überstehen?

Die Autorin schildert packend die Geschichte von Nina und Felix und lässt die beiden Charaktere abwechselnd erzählen. Wie bereits bei den vorherigen Romanen lässt Ulrike Sosnitza ihre Figuren in einer ganz normalen, reellen Welt agieren, es sind Leben, wie wir Leser sie auch haben oder haben könnten. Die Bodenständigkeit gefällt mir sehr. Das gewisse Etwas packt die Autorin in ein Ereignis, das sehr tragisch ist, aber auch allen von uns passieren könnte. Jetzt geht es darum, wie die Figuren damit umgehen.

Und leider passiert gerade da etwas, was ich nicht mag. Nämlich, dass Protagonisten ihr Gegenüber nicht ausreden lassen und sich darauf der ganze Roman aufbaut - der so nicht stattfinden könnte, wenn der andere nur zwei oder drei Sätze mehr sagen hätte können. So schlimm ist es hier zum Glück nicht, aber das Ganze hätte sich wesentlich einfacher klären lassen - ohne von der Dramatik der Sache irgendetwas einzubüssen. Besagte Person bekommt gerade noch die Kurve, und merkt selbst, dass sie besser hätte zuhören müssen, aber für mich bleibt das Gefühl von "hätte anders laufen können" zurück. Nachdem die Person die Kurve kriegte, wird es aber wieder rund und stimmig. Danach beeindruckte mich der Zusammenhalt aller und einige witzige Szenen, die sich daraus ergaben.

Bis auf den oben genannten Punkt habe ich den Roman richtig gern gelesen. Die Geschichte war unterhaltend und besticht durch die sympathischen Protagonisten Nina und Felix. Die Berufsbezeichnung von Felix habe ich so noch nie gehört (das heisst bei uns anders), finde aber gut, was und wie er es macht. Schön fand ich die Verbindung, die er durch seinen Beruf mit weiteren Figuren des Romans hat. Freunde und Eltern von Nina und Felix sind ebenfalls toll gezeichnet und die Ortschaft und Locations konnte ich mir gut vorstellen. Bösewichte gibt es natürlich auch, die geben dem Roman Würze.

Ebenfalls gefallen hat mir, dass ziemlich schnell klar ist, worauf sich der Titel bezieht. Gegen Schluss machen dann auch noch die Holunderblüten auf dem Cover Sinn.

Fazit: Schöner Schmöker, den man nur allzu schnell ausgelesen hat.
4 Punkte:

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Rezensionen von Dr. Helga Auer-Kletzmayr:

Faszinierender Roman über die finsterste Zeit des 20. Jahrhunderts

Und am Ende werden wir frei sein von Hall Kelly Martha

Wenn man mit diesem Buch beginnt, wird es beinahe unmöglich, es wieder aus der Hand zu legen. Die drei Handlungsstränge über Caroline in Amerika, Herta in Deutschland und Kasia zuerst in Polen, dann im Lager Ravensbrück wechseln sich mit so einer Intensität ab, dass man immer weiterlesen muss. Dieses Buch führt den Leser in die finsterste Zeit des 20.

Jahrhunderts. Obwohl ich mich intensiv mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt habe, waren mir die Schicksale der „Kaninchen“ im Lager Ravensbrück nicht bekannt.
Im Gegensatz zur fiktiven Handlung z.b. von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie basiert dieser Roman auf historischen Tatsachen und handelt von Personen, die diesen Schrecken selbst er- und überlebt haben.
Unbedingt lesen!!!!!

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Rezensionen von B?cherwald13:

Lustige Geschichte mit Botschaft

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau 18.02.2020. Hardback. von Clark Janet

Die Grundidee des Buches finde ich wirklich besonders: Mina wartet auf ihrer Geburtstagsparty auf ihre Freunde und plötzlich steht Julius vor ihrer Tür. Er steht kurz davor aufgrund seiner Karmapunkte als Nacktmulch wieder geboren zu werden und braucht deswegen dringend Minas Hilfe.

Ich finde es wirklich originell dieses Thema in ein Kindebuch zu packen.

Da viele Kinder in dem Alter wahrscheinlich noch nicht so viel von Karma gehört haben wird am Anfang die Thematik erklärt.

Weiter geht die Geschichte rasant und abwechslungsreich.

Der Schreibstil von Janet Clark ist locker leicht und flüssig und der Altersgruppe wirklich angemesse. Vorallem die schlagfertigen und frechen Dialoge zwischen Mina und Julius sind wirklich gelungen und machen richtig viel Spaß zu lesen.

Mina als Protagonistin ist im großen und ganzen eine sehr sympatisches und realitätsnahes Mädchen. Sie ist nicht perfekt und hat auch einige Probleme.

Julius ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber auch ihn hab ich in meine Herz geschlossen.

Die wirklich tolle Geschichte wird durch die schöne Gestaltung zu eine wirklich gut zu lesendem Buch. Die Schrift ist etwas größer und es gibt immer wieder zur Geschichte passenden kleine Illustrationen.

Insgesamt wirklich ein schönes Kinderbuch, was ich gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von Dana:

abwechslungsreiche, ansprechend gestaltete, leckere Rezepte

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau 18.02.2020. Hardback. von Clark Janet

Ein sehr schönes und abwechslungsreiches Kochbuch auch für alle, die nicht im WeightWatchers Programm mitmachen.
Zu Beginn gibt es noch mal eine kleine Übersicht zu den unterschiedlichen Punktesystemen, die im Buch Anwendung finden. So können die, die die Punkte zur Berechnung benötigen, sich daran orientieren, für alle anderen erschließt sich zumindest, auf welcher groben Grundlage sich das System aufbaut.

Da ich selbst nicht nach dem WW-Programm koche/esse, kann ich nicht beurteilen, wie gut es dafür geeignet ist. Das Kochbuch macht insgesamt auf mich jedoch einen guten und vielseitigen Eindruck.
Es gibt auch eine kleine Erklärung dazu, woher es kommt, dass die ausgewählten Rezepte zu den Favoriten gehören bzw. von wem sie die Favoriten sind. Zum einen gibt es beliebte Rezepte von den WW-Teilnehmern, aus der Redaktion, anhand der Reaktionen in den Social Media und aus dem WW-Magazin.

Die Rezepte sind in Kategorien eingeteilt, was es sehr übersichtlich macht und einen schnell finden lässt, was man sucht. In den Bereichen One Pot, Salate und Sandwiches, Hauptgerichte mit Fleisch, Geflügel und Fisch, Pasta Basta, Veggi, Snacks & Fingerfood und in der Süßen Vielfalt findet man zahlreiche interessante, lecker klingende Gerichte, von denen ich in nächster Zeit noch einige ausprobieren möchte.
Nicht in jedem Rezept wird einem jede Zutat zusagen, das ist so, wie in jedem Kochbuch. Insgesamt sind viele der genutzten Zutaten jedoch nicht besonders außergewöhnlich oder speziell, so dass man Reste gut weiter verwenden kann, die Zutaten gut beschaffen werden können und es auch häufig den allgemeinen Geschmack treffen wird.
Zwei Gerichte habe ich schon ausgetestet und diese haben mir gut gefallen. Bei dem einen oder anderen könnte ich mir auch vorstellen ein paar kleine Dinge abzuwandeln, um die Zutaten auf mich abzustimmen, Inspirationen findet man auf jeden Fall reichlich.
Die schönen, großen Bilder unterstützen die Rezepte gut und geben eine Vorstellung davon, wie das Gericht am Ende aussehen könnte. Die Anleitung ist übersichtlich angeordnet und verständlich aufgebaut. Hin und wieder sind auch kleine Hinweise oder Tipps unter den Rezepten zu finden, zum Beispiel zum Austausch von Alkohol, um die Gerichte auch für Kinder genießbar zu machen.
Eine tolle Rezeptesammlung, die Lust auf Nachkochen und genießen macht.

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Rezensionen von Claudia R:

das Buch-im-Buch-Prinzip konnte mich hier nicht überzeugen

Für immer die Alpen von Quaderer Benjamin

Klappentext:

Staatsfeind Nummer 1 zu sein ist nicht leicht. Das gilt auch dann, wenn dieser Staat einer der kleinsten der Erde ist: das Fürstentum Liechtenstein. Johann Kaiser, Sohn eines Fotografen, Weltenbummler, Meister der Manipulation, lebt unter falschem Namen an einem unbekannten Ort. Mit dem Verkauf gestohlener Kundendaten einer großen Bank hat er so gut verdient, dass es sich unbesorgt leben ließe – wären da nicht die Verleumdungen aus seiner Heimat, die aus ihm einen Verräter machen wollen.

Im Versuch, die Deutungshoheit über sein Leben zurückzuerlangen, greift Johann zu Stift und Papier.

Benjamin Quaderer hat einen tollkühnen Debütroman geschrieben über die Macht des Geldes und die Macht des Erzählens. Das Porträt eines Hochstaplers, der die Gesellschaft spiegelt, die er betrügt.

Cover:

Das Cover ist relativ einfach gehalten. Besonders hervorstechend ist der Titel und der Autor. Landschaftliche Umrisse von bergen und einigen erhöhten Gebäuden sind erkennbar. Der Hintergrund ist farblich in blau-grün gehalten und fügt sich sehr schön in das Cover ein.

Meinung:

Dies ist eine Art Buch im Buch. Die Gliederung finde ich sehr gut gelungen. So ist dieses Buch in vierzehn Bücher und einem letzten Buch gegliedert und auch die jeweiligen Bücher sind in sich wiederum gegliedert. Die länge der einzelnen Bücher bzw. einzelnen Kapitel haben eine angenehm Länge.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Neben einer flüssigen und lockeren Schreibweise, tauchen aber auch einige ungewöhnliche Stilmittel auf. So gibt es z.B. Randnotizen und Erläuterungen, die sich über mehrere Seiten hinziehen und so den eigentlichen Text der Geschichte, fast in den Schatten stellen. Auch ungewöhnliche Streichungen und Schwärzungen von Wörtern erschweren zum Teil das Lesen. Einerseits möchte ich diesen ungewöhnlichen Erzählstil, aber ab und an, hat mir dies auch so einiges erschwert.

Diese Geschichte um Johann Kaiser wird sehr gut eingeleitet und auch die Erzählung und Handlungsweise wird sehr gut beschrieben. Man kann den Geschehnissen folgen und erhält einige spannende und interessante Einblicke. leider war eis mir an einigen Stellen etwas zu langwierig und nicht ganz mein Stil, aber ich denke, dass dies durchaus Ansichtssache ist.

Mir ist es leider nicht immer gelungen den Faden dabei zu behalten und diesen nicht zu verlieren, denn ich fand es nicht ganz leicht, bei diesem Bücher-im-Buch-Prinzip den kompletten Überblick zu behalten. Die Idee dahinter fand ich sehr spannend und sehr gut, aber für mich leider nicht zu 100% nachvollziehbar umgesetzt. Ich hatte da leider so manche Schwierigkeiten. An sich, die Idee fand und finde ich, aber sehr genial und auch nicht so einfach, dafür wurde es recht gut umgesetzt.

Es war einfach nicht mein Buch. Dies kann anderen aber durchaus anders gehen. Ich habe leider nicht richtig hineingefunden. Dies kommt eigentlich sehr selten vor, aber wie gesagt, ist auch dies Geschmacksache, es wird bestimmt sehr viele Leser geben, denen das Buch sehr gefällt und die diesem vielleicht auch besser folgen können, leider war dies bei mir nicht so.

Irgendwie ist der Funke nicht ganz übergesprungen und es konnte mich leider nicht überzeugen. Die Idee ist toll, aber leider nicht ganz meins.

Fazit:

Die Geschichte von Johann Kaiser in einer Art Buch-im-Buch-Prinzip umgesetzt. Die Idee dahinter fand ich gut, leider konnte es mich nicht ganz überzeugen.

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Rezensionen von April1985 :

Die Macht der Düfte

Shadowscent - Die Blume der Finsternis von Freestone P. M.

Wenn man ein 600-Seiten Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen hat, ist es glaube ich eindeutig, wie die Bewertung ausfällt. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass "Shadowscent" zu meinen Jahreshighlights zählen wird.
⭐⭐⭐⭐????
Durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Ereignisse wird die junge Rakel in den Dienst der obersten Dufthüterin gestellt.

Gleichzeitig bricht Prinz Nisai trotz Unruhen im Land zu einer Reise auf. Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden, aber er lebt. Nun ist es an Rakel und Ash ein Heilmitteln zu finden und zu retten was noch möglich ist.
⭐⭐⭐⭐????
P. M. Freestone hat mit dem Kaiserreich Aramtesch eine unglaubliche Welt erschaffen. Die Beschreibungen sind exotisch und wahnsinnig detailliert. Ich konnte mir ein richtiges schönes Bild beim Lesen machen. Wie die Autorin das Hauptthema "Düfte" verarbeitet und in die Welt einfließen lässt ist großartig und hat mich wirklich positiv überrascht. So richtig konnte ich mir das zunächst nämlich nicht vorstellen. Die Liebe zum Detail spiegelt sich auch in den Charakteren wieder und das nicht nur bei den Protagonisten Rakel und Ash. Auch die Nebenfiguren - und davon gibt es zahlreiche - haben Gesichter und eine Seele bekommen.

Vom Aufbau her wird "Shadowscent" abwechselnd aus der Sicht der Dienerin Rakel und Ash, dem Leibgardisten des Prinzen, erzählt. Die wechselnden Perspektiven verleihen dem Buch eine tolle Dynamik.
Zu Beginn lernen wir die Protagonisten und ihre von Düften geprägte Welt kennen. Durch daa schreckliche Ereignis, dass nicht all zu lange auf sich warten lässt, nimmt die Handlung dann ordentlich Fahrt auf. Und das Ende lässt mich schreiend zurück! Ich sag nur soviel: Ich brauche Teil 2! Dringend!
⭐⭐⭐⭐????
Fazit: "Shadowscent" ist ein Fantasyabenteuer mit einem Hauch Magie für die Sinne. Das Setting und die Charaktere haben mich sofort für sich eingenommen. Bitte mehr davon!

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