Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Begeisternd, beeindruckend, berührend
Die Küste der Freiheit von Maria W. Peter
Nachdem ich erst vor kurzem „Die Festung am Rhein“ von Maria W. Peter voller Begeisterung gelesen hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich bin wieder beeindruckt. Das Buch ist sehr umfangreich, hat aber keine Längen und hätte meiner Meinung nach auch keine Zeile kürzer sein dürfen! Es hat richtig Spaß gemacht und das Lesen war eine Freude.
„Die Küste der Freiheit“ hat mich auf eine ganz besondere Zeitreise ins frühe Amerika mitgenommen.
Begeistert hat mich die Atmosphäre, die dieses Buch entstehen lässt. Durch die vielen detailreichen und bunten Schilderungen der Autorin entsteht vor dem inneren Auge des Lesers eine unbekannte und gleichzeitig spannende, aufregenden Zeit. Die Geschichte um Anna und Lorenz, die Welten trennen und die Liebe eint, hat mich sehr berührt und mitgerissen. Mehrfach habe ich gelacht und hatte auch die eine oder andere Träne im Auge. Maria W. Peter versteht es einfach, den Leser mitzunehmen und tief in das Geschehen eintauchen zu lassen.
Schon der Anfang, als Anna und Lorenz sich kennen lernen, ist dramatisch und eindringlich. Anna setzt alles auf eine Karte, um das Leben des fremden Soldaten zu retten und prompt kommt auch die Quittung für diese eigentlich gute Tat... Sie hat harte Zeiten vor sich und verliert bei alledem doch nie ihre Menschlichkeit und ihren Glauben. Auch Lorenz ist ein guter Mensch, der immer das Richtige tun möchte. Ich mochte beide sehr, habe sie im Laufe des Buches immer mehr in mein Herz geschlossen. Am Ende habe ich mir gewünscht, dass es irgendwann einmal eine Fortsetzung um dieses schöne Paar gibt.
Die Figuren im Buch werden authentisch dargestellt und sind bis ins Kleinste ausgearbeitet – egal, ob sympathisch oder nicht. Man lebt und leidet mit, freut sich und ist traurig mit den Personen. So erlangt die Geschichte eine große Tiefe, die sehr berührt. Maria W. Peter hat etwa vier Jahre lang an diesem Roman gearbeitet und das merkt man auch. Liebevoll und detailreich werden Natur, Personen und Geschehnisse geschildert und formuliert. Auch die geschichtlichen Hintergründe des Geschehens – zuerst in Deutschland, das damals sehr zerrissen war, und dann in den ersten Kolonien in Amerika – werden extrem gut dargestellt. Die gute Recherche sorgt für Authentizität in der Historie und damit auch im Roman. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so begeistert und berührt hat. Ein großes Thema ist der Krieg zwischen den Königstreuen und denjenigen, die sich wünschen, dass Amerika ein eigenes Land wird. Die Grauen der Kämpfe, die Schmerzen der Verwundeten und Sterbenden, das Leid der Angehörigen, die Not der Flüchtenden, die Armut und der Hunger werden immer wieder deutlich. Genau wie die Schrecken der Sklaverei, wenn Menschen wegen Nichtigkeiten fast zu Tode gepeitscht werden, grausam gequält werden oder auf den Felder arbeiten müssen, bis sie umfallen. Nie übertrieben, aber immer eindringlich beschreiben solche Szenen das damalige Leben. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder Hoffnung, wenn sich die Sklaven zum Beispiel gegenseitig beistehen oder Anna helfen, wenn Emmett und seine Schwägerin Gutes tun oder Anna mitten im Krieg einem Baby gesund auf die Welt hilft. Das macht Mut, denn so lange es noch Menschlichkeit gibt, gibt es noch eine Zukunft.
Eine wunderbare Geschichte vor einem geschichtlich sehr gut recherchierten Hintergrund, die einfach begeistert, beeindruckt und berührt. Ich bin immer noch ganz verzaubert und finde, diesen Roman sollte man gelesen haben. Ein Highlight für alle Liebhaber von guten historischen Romanen.
Rezensionen von Streiflicht:
Einmal Duffy, immer Duffy
Alter Hund, neue Tricks - Thriller (Sean-Duffy-Serie 8) von Adrian McKinty
Bereits die Vorgängerbücher habe ich voller Begeisterung gelesen. Damals das erste Buch eher aus Zufall, weil es Teil einer Leserunde war, habe ich die Nachfolger dann immer schon erwartet. Ich mag die kantige Figur des nun ehemaligen Detective Inspectors Sean Duffy sehr. Er kämpft quasi immer auf verlorenem Posten, da er mitten im Religionskonflikt zwischen Protestanten und Katholiken in den 80er Jahren in Belfast arbeitet.
Beiden Seiten haben so ihre Probleme mit ihm und er mit ihnen.
Nun sind die 90er Jahre angebrochen und die Zeiten haben sich geändert. Duffy lebt nicht mehr in Belfast, ist aber tageweise da... und schon hat er wieder einen neuen Fall am Hals. Zuerst nur ein Autodiebstahl mit tödlichem Ausgang, wird aus dem Fall plötzlich ein gefährlicher und Duffy als Ermittler gerät in Schwierigkeiten...
Besonders gut gefällt mir, dass hier die jüngere Vergangenheit Thema ist. Viele historische Romane oder Krimis beschäftigen sich mit längst vergangenen Zeiten, aber die jüngere Vergangenheit steht leider nicht so oft im Mittelpunkt. Gerade das finde ich aber spannend, denn zum Teil sind die Auswirkungen ja auch heute noch spürbar. In Kombination mit diesem wirklich interessanten und hochspannenden Fall ist dem Autor hier wieder ein richtig tolles Werk gelungen. Er beschreibt die Situationen treffend und die Figuren sind komplex – es macht Spaß, sich in die Szenerie hineinzudenken und mitzufiebern. Das Ende hat mir gut gefallen, rund und passend zur Geschichte, die überzeugt und auch für den anspruchsvollen Leser so einiges bietet.
Rezensionen von Streiflicht:
Rundum gelungen und kindgerecht
Kinder backen mit Christina von Christina Bauer
Da ich bereits die beiden Bücher zum Brotbacken und zum Kuchenbacken von und mit Christina kenne, war ich natürlich auch auf dieses Buch gespannt. Und ich mag es ebenfalls sehr, auch wenn das Brotbuch mein Favorit bleiben wird. Das Kinderbuch überzeugt durch eine klare Struktur, einfache Rezepte und Anweisungen, die es auch den Kleinen möglich machen, gute Ergebnisse zu erzielen.
30 einfache Rezepte, die sicher und einfach gelingen. So macht das Backen Spaß! Gleichzeitig erfährt man auch einiges über das Leben auf dem Bauernhof, das für Kinder immer wieder interessant ist.
Wieder wird deutlich, wie sympathisch Christina ist und wie sehr das Kochen und Backen ihr Element ist. Sie hat die Rezepte mit ihren eigenen Kindern ausprobiert und daher ist auch alles praxiserprobt und gelingt auch daheim beim Nachmachen.
Gut gefallen hat mir auch die große Bandbreite von Süßem, Herzhaften, kleinen Snacks und größeren Backwerken. So ist für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei. Und die Optik ist dabei auch immer kindgerecht und ansprechend, sodass auch das Essen und Anschauen Spaß machen.
Rundum gelungen und kindgerecht. Ein schönes Buch, das ich gerne an meine Patenkinder verschenken werde.
Rezensionen von Streiflicht:
Gelungene Fortsetzung
Zehn Stunden tot von Ahnhem
GEfällt mir wieder sehr, auch wenn es ein paar Tücken gibt.
Da ich die Reihe um Fabian Risk bereits vom ersten Buch an mitverfolgt habe, war ich natürlich auch gespannt, wie es weitergeht. Ich mag die Schreiweise und den Stil von Autor Stefan Ahnhem sehr. Ein bisschen kühl und sperrig, aber mit ganz viel Wortgewalt und Charme – richtig schön nordisch.
Das fand ich bei den Vorgängern schon so toll und hier auch wieder.
Es wird wieder richtig spannend und gefährlich, düster und grausam. Leider gibt es sehr viele Handlungsstränge, die einen beim Lesen etwas verwirren. Ich mag es, wenn eine Geschichte aus verschiedenen Fäden besteht, die sich dann alle zu einem großen Ganzen verweben, aber hier war es leider etwas zu viel des Guten. Auch hat man den Eindruck, dass ein Teil der Geschichte fehlt bzw. das mehr hätte erzählt werden können. Das eine oder andere Kapitel mehr hätte mir gefallen und der Geschichte gut getan. Vielleicht muss aber auch nicht immer alles auserzählt werden, sodass Fragen gezielt offen bleiben.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich, wenn es weitergeht mit der Reihe um Fabian Risk.
Rezensionen von yassis_kopfkino:
Absolut fesselnde Darkromance
Queen of Weapons von Jo D. Shannon; Valérie D'Arcy
Es schaffen echt nicht mehr viele Bücher, mich zu überraschen. Zwei Menschen lernen sich kennen, fangen an sich zu verlieben. Der Mann wirbt um die Frau und dann kommt natürlich noch ein dritter Kerl ins Spiel.
Tja… hier war alles anders. Das Buch hat bereits mit einem Knall begonnen, hat mir Protagonisten gezeigt, die einfach so absolut keinen Bock auf dieses 0815 Gesülze haben und dann… kam etwas womit ICH absolut nicht gerechnet habe.
Nicht bis zu dem Moment, wo es passiert ist und danach war ich eine Weile ziemlich geschockt. zumal es sich in diesem Moment so angefühlt hat, als wäre ich persönlich betroffen, und nicht nur der Leser selbst. Wenn es ein Buch schafft, dass man nicht gleich zu Beginn schon ahnt worauf es hinauslaufen soll, dann definitiv dieses hier.
Es war von Anfang bis zum Ende mega spannend. Es war heiß, oh Gott war das heiß. Es war frech. Es war unglaublich. Die Dominanz der beiden Hauptprotagonisten war so präsent, dass selbst ich bei jedem ihrer Worte genau das machen wollte, was sie voneinander verlangt haben. Und einiges davon, wäre mir bei Gott nicht schwer gefallen ;-)
Liam ist Hot as Hell, und Alecta genau so. Die beiden schenken sich nichts und sind sich absolut ebenbürtig. Endlich einmal nicht dieses - er ist dominant und zeigt ihr wo es lang geht und sie kann plötzlich nicht mehr bis drei zählen - Getue. Absolut nicht. Bei den beiden knallt es die ganze Zeit und es ist der wahnsinn das zu lesen.
Das ist das erste Buch der beiden Autorinnen welches ich gelesen habe, und es wird auf jeden Fall nicht das letzte gewesen sein. Man merkt in jedem einzelnen Wort, dass die beiden genau so ein super Team sind, wie Liam und Alecta. Die Queen ist eines dieser Bücher, die man schnell lesen will, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Und andererseits will man genau das nicht, weil man einfach nicht möchte, dass es endet. Ich hab mir mit voller Absicht Zeit damit gelassen, auch wenn es mir echt verdammt schwer gefallen ist. Aber es hat sich gelohnt. Jedes Wort. Jede Träne. Jeder einzelne Fluch der mir beim Lesen über die Lippen gekommen ist war es wert, von mir losgelassen zu werden.
Das Cover, so wie der Inhalt, konnten mich zu hundert prozent überzeugen.
Der Schreibstil war mega flüssig, wortgewandt und mit Formulierungen versehen, bei denen ich tatsächlich neidisch wurde, weil mir sowas in hundert Jahren wohl nicht eingefallen wäre. Großes Kompliment an diese Leistung und ich hoffe, dass ich schon ganz bald mehr von euch zu lesen bekomme.
Es war mir eine mega Ehre bei euch im Bloggerteam zu sein. Es hat so viel Spaß gemacht, mich mit euch und eurem Team auszutauschen, einfach unglaublich.
Ich habe dieses Buch geliebt. Und ich bin mir sicher, ihr alle da draußen werdet es genauso lieben wie ich. Behaltet die beiden unbedingt im Auge. Ich bin sicher da kommt noch großartiges auf uns zu, und ich für meinen Teil werde nun nach und nach auch die bereits erschienenen Bücher der beiden Autorinnen lesen und ich kann es kaum erwarten.
Rezensionen von yellowdog:
Fünfter Teil
Hamster im hinteren Stromgebiet von Joachim Meyerhoff
Im fünften Teil seiner erfolgreichen autobiografischen Buchreihe „Alle Toten fliegen hoch“ schreibt der Schauspieler Joachim Meyerhoff von seiner plötzlichen Erkrankung, ein Schlaganfall und dem darauffolgenden Klinikaufenthalt und seiner allmählichen Rekonvaleszenz.
Mich beeindruckt die Detailgenauigkeit seiner Beschreibungen.
Selbst in seiner Situation der Erkrankung beobachtet er genau. In vielen erkennt er auch das komische. Überhaupt ist der Humor von Joachim Meyerhoff großartig. Hinzu kommt die spürbare Zuneigung, die er für die Menschen empfindet, insbesondere natürlich für seine 3 Kinder, die immer wieder eine große Rolle im Buch spielen.
Vergleicht man „Hamster im hinteren Stromgebiet“ mit Meyerhoffs erstem Buch Amerika, sieht man deutlich, wie er sich als Schriftsteller weiterentwickelt hat.
Rezensionen von begine:
Tragische Kindheit
Das Haus in der Claremont Street von Wiebke von Carolsfeld
Die deutsche Schriftstellerin Wiebke von Carolsfeld lebt in Montreal.
Ihren Roman Das Haus in der Claremont Street hat sie in Toronto spielen lassen.
Es fängt gleich traurig an. Toms Eltern streiten sich immer wieder. Dann findet er seine tote Mutter und sein Vater bringt sich auch noch um. Das ist zu viel für den Jungen, er gibt sich auch noch die Schuld daran.
Er hat nicht aufgepasst. Ihm bleibt buchstäblich das Wort im Hals stecken.
Das Trauma Toms hat die Autorin mit Gefühl beschrieben.
Sie lässt auch die beiden Tanten und den Onkel zu Wort kommen, da gibt es auch viel zu verbessern. Auch Tanten fühlen sich schuldbewusst, warum haben sie ihrer Schwester nicht mehr bei gestanden.
Der Umgang mit dem 9jährigen Tom führt sie auch an ihre Grenzen.
Das Buch ist einfühlsam gemacht, berührt eine Tragödie, lässt sich aber gut lesen.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Ein Traum
It was always you von Nikola Hotel
Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire.
Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …
Ich war total von dem wunderschönen Cover angezogen, auch die Kurzbeschreibung klang genau nach meinem Schema. Also, Buch gekauft und losgelesen. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert und kann den zweiten kaum abwarten.
Der Schreibstil ist unglaublich berührend, Ivy habe ich sofort ins Herz geschlossen. Und dann noch die Handlettering-Seiten, einfach ein Traum. Das ganze Buch mach so viel her.
Gut, die Geschichte ist jetzt nicht neu, alles schon mal gelesen, aber dennoch fand ich sie sehr unterhaltent und unheimlich romantisch. Ich konnte mitfiebern und mitleiden. Einfach ein Traum.
Rezensionen von yellowdog:
glimmt nur
Das Palais muss brennen von Spannagel Mercedes
Der Roman ist locker, angenehm verspielt und wirklich amüsant.
Von bitterbösen Sprachwitz, wie angepriesen, würde ich aber nicht gerade sprechen. Einige Dialoge sind zwar toll ironisch, aber insgesamt bleibt der Eindruck des zu harmlosen. Manches wirkt auch zu gewollt.
Mercedes Spannagel Hauptfigur Luise lässt einfach alles auf sich nur zukommen.
Sie agiert meiner Einschätzung nicht wirklich, außer ein paar Aktionen und sich einen Mops namens Marx zu kaufen. Naja.
Die Vorschusslorbeeren für das Debüt waren einfach zu dick aufgetragen. Das schürte eine nicht zu erreichende Erwartungshaltung.
Ich würde das Buch irgendwo im mittleren Bereich bewerten. Kann man lesen, aber das Palais brennt nicht, es glimmt nur ein wenig.
Rezensionen von Claudia R:
spannend und fesselnd ...
Commissario Pavarotti probt die Liebe von Elisabeth Florin
Klappentext:
Um seine große Liebe Lissie zurückzugewinnen, willigt Commissario Pavarotti ein, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, der vor dreißig Jahren verschwand. Die Spur führt zurück in das Meran der achtziger Jahre, als Italien die letzte Welle der Terroranschläge in Südtirol mit allen Mitteln niederzwingen wollte.
Doch was ist damals wirklich geschehen? Pavarotti und Lissie müssen erfahren, dass es Menschen gibt, die alles dafür tun, die Wahrheit unter Verschluss zu halten.
Cover:
Das Cover wirkt sehr idyllisch, ein mit steingemauerter Hofdurchgang und auf eine der kleinen stufen sitzt eine schwarze Katze. Das Cover finde ich optisch sehr schön und dies macht auf jeden Fall neugierig auf mehr.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr fesselnd. Auch wenn dies bereits der fünfte Fall für Commissario Pavarotti ist, so kommt man doch auch als Erstleser sehr gut hinein. Ich kannte die vorherigen Fälle nicht und habe mich dennoch sehr gut in diesem Buch zurecht gefunden.
Der Fall ist sehr komplex und zu Beginn hat man viele kleine Puzzle-Stückchen, welche es sehr spannend machen und den Leser gebannt und gefesselt an diesem Buch halten. Zum Ende hin kommt dann langsam Sich ins Dunkel und die Puzzleteile fügen sich zueinander zu einem überraschenden und unvorhersehbaren Ende. Das Buch kann mit einigen Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen aufwarten und nach und nach kommen auch immer mehr interessanten Informationen, auch zu der Vergangenheit einzelner ins Spiel. Mir hat diese komplexe Spionage Arbeit und das miträtseln und mitfiebern sehr gut gefallen.
Auch die Charaktere sind ganz nach meinem Geschmack. Leider bekommt der Commissario Pavarotti sehr schnell eine sehr unschöne Nachricht und man bangt förmlich mit ihm mit. Damit nimmt auch hier der Fall nochmal zusätzlich an Dramatik und Spannung zu, da es scheint, sein letzter Fall zu werden. Doch zu viel möchte ich hier an der Stelle nicht verraten. Da ich vom Inhalt nicht zu viel vorweg nehmen möchte. Diesen sollte jeder selbst lesen, denn von mir ist dies eine klare Leseempfehlung.
Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und sind meist eher etwas kürzer, was aber sehr schön für den Lesefluss ist und sich sehr angenehm lesen lässt. Auch die Gestaltung und Gliederung der Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Am Anschluss gibt es dann noch ein zeitgeschichtliches Nachwort, in dem man allerhand Informationen und wissenswerte Fakten rund um die Region und Spionage erhält.
Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, sie war spannend und hat mich regelrecht gefesselt. Ein wundervoller Fall, welcher zu Beginn sehr viele Fragen aufwirft, bei dem man mit bangt und mit fiebert und sich zum Schluss alles sehr gut zusammenfügt, ... rund um gelungen.
Fazit:
Ein spannender und fesselnder Fall, welcher viele Fragen aufwirft, bei dem man mitfiebert und am Ende, überrascht, sich alles fügt.











