Kunden em pfehlungen
Rezensionen von bibliofreund:
Zu viele parallele Handlungen
Der Würfelmörder von Stefan Ahnhem
Brutale, ohne einen Zusammenhang habende Mordfälle, überschlagen sich in in Helsingborg. Kommissar Fabian Risk steht vor einem Rätsel. Da ist erstmal der Mord nach einem Brandanschlag in einem Flüchtlingswohnheim, hinzu kommt der Mord in einem Einkaufszentrum, beide scheinen kein bestimmtes Motiv zu haben.
Risk und sein Team sind ratlos.
Der Perspektivenwechsel zwischen Mordkommission und Täter ermöglicht es dem Leser sich ein Gesamtbild zu machen und so langsam die Hintergründe des Würfelmörders zu erkennen. Jedoch ist der stätige Szenewechsel zu kompliziert, falls man das Buch nicht in einem Ruck durchliest, wird es schnell verwirrend. Zu viele parallele Handlungen, zu viele Schauplätze, zu viele Personen.
Inhaltlich zwar stets interessant, konnte aber manchmal der ganzen handlung nicht folgen und musste zurückblättern. Das beeinflusst den Lesefluss schon im Endeffekt.
Rezensionen von begine:
Fanni bricht aus
Putzt euch, tanzt, lacht von Karin Peschka
Putzt euch, tanzt, lacht ist ein persönliches Buch der österreichischen Schriftstellerin Karin Peschka. In diesem Roman begleiten wir die Protagonistin Fanni auf ihrem Lebensweg.
Fanni ist 57 Jahre alt, als sie sich in ihr altes Auto setzt und einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden.
Sie bricht aus ihrem eingefahrenen Weg aus.
Fanni ist eine eigenwillige Frau, die mir gefällt.
Ihr Leben war so eingefahren, das sie nur funktionierte.
Fanni trifft auf ihrer Reise einige Personen, die ihr gut tun.
Die Autorin erzählt humorvoll mit gutem Stil und konnte mich mit dieser Geschichte fesseln.
Rezensionen von bibliofreund:
Ungewöhnlicher Krimi
Ihr Königreich von Nesbø Jo
In der norwegischen Kleinstadt Os leben die Brüder Roy und Carl in einer Bergfarm. Der Vater bezeichnet die Farm als ihr Königreich. Als plötzlich ihre Eltern während ihrer Tennager Zeit verunglücken, sind sie auf sich allein gestellt. Später studiert der jüngere Carl in den Usa und Roy wird zum Automechaniker und arbeitet sich in der Gemeinde hoch, bleibt aber ein Einzelgänger.
Das Leben und die Charaktere der beiden Brüder sind grundverschieden und verändert sich schlagartig als Carl mit seiner Frau Shannon zurückkehrt um ein Hotel in der Berglandschsaft zu bauen.
Seine Redegewandheit wickelt die Dorfbewohner um die Finger, nicht aber die Polizei, die in einem älteren Fall sowie den Tod der Eltern der beiden Bruder ermittelt. Hat Carl oder gar die Brüder etwas damit zu tun? Und wird Roy auch diesmal für seinen Bruder geradestehen? Als er sich auch noch in Shannon verliebt, ist es klar, dass das Ende dramatisch sein wird.
Der Roman ist aus der Sicht von Roy gechrieben und wir erfahren vieles über die Beziehung der Brüder mit einem stetigen Spannungsaufbau, der jedoch nicht an die alten Harry Hole Krimis rankommen kann, da es sich hier zudem um ein teilweise anderes Genre handelt. Der Schreibstil ist dennoch gehoben, komplex und vielschicht. Für mich war es eher ein Familienerzählung mit einem Krimitouch, der gut lesbar war, nicht aber zu meinen Favoriten zählt.
Rezensionen von Sorko:
Folge deinem Traum, es könnte deine Berufung sein!
Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard
Man darf bei diesem interessanten Buch nicht vergessen, dass es sich um einen Roman und nicht um eine Biographie handelt. Nah an den tatsächlichen Ereignissen, aber auch mit fiktiven Elementen. Die Geschichte dieser großartigen Frau, wie sie die Autorin hier darstellt, ist sehr gut geschrieben. Ich war von Anfang an fasziniert und habe immer gern weitergelesen.
Marie Curie ist ein beeindruckender Charakter. Als kleines Mädchen schon sehr begabt, findet sie ihren Weg trotz manch schwerwiegender Ereignisse.
Sie will ja gar kein Vorbild sein, sie lebt ihren Traum konsequent, und eben dadurch wird sie zum Vorbild.
Die Autorin lässt Marie ihre Geschichte in drei Teilen erzählen. Zunächst die Jahre als junges Mädchen und Schülerin. Dann die Jahre als Lehrerin und Gouvernante auf dem Land, wo sie viel tanzte, viel Spaß hatte und ihrer ersten großen Liebe begegnete. Und schließlich ihr Weg zur weltberühmten Wissenschaftlerin und ihren Entdeckungen. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig, es lässt sich gut lesen. Ein paar kleine Ungenauigkeiten trüben des Lesespaß nicht. So ist ihre ältere Schwester Sofia wohl an Typhus gestorben, aber an anderer Stelle heißt es einmal, es war die Cholera.
Insgesamt ein guter historischer Roman über die erste weibliche Nobelpreisträgerin, die man für ihr Lebenswerk gar nicht genug würdigen kann. Empfehlenswert!
Rezensionen von Streiflicht:
Lecker und gesund
Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard
Fast jeder kommt in seinem Leben mal an den Punkt, an dem er gerne ein paar Kilo abnehmen würde. Doch wie nur? Was hilft wirklich? Muss man echt hungern, um schlank zu werden und zu bleiben? Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, findet ganz schnell heraus, dass viele auf das Programm von Weight Watchers schwören.
Nun gibt es bereits einige Bücher, in denen die Weight Watchers-Rezepte veröffentlicht wurden. Ich mag sie alle und sammle Koch- und Backbücher, daher war ich umso neugieriger auf dieses Buch. Denn ich liebe Pasta und Kartoffeln, gleichzeitig haben sie aber ja den Ruf, dick zu machen...
Dieses Buch ist perfekt für alle, die gesund und lecker kochen wollen und dabei auch auf ihr Gewicht achten möchten. Es bietet einfache Rezepte, die man leicht nachmachen kann, und auch die Zutaten sind gut erhältlich. Das finde ich immer besonders wichtig. Außerdem sind die Rezepte gut und übersichtlich gestaltet, sodass man auf den ersten Blick sieht, was man braucht, wie es gemacht wird und wie es am Ende aussehen könnte. Wunderbar, auch für Kochanfänger oder eher nicht so geübte Köche.
Die verschiedenen Rezepte bieten eine tolle Auswahl an unterschiedlichen Gerichten, auch Suppen und Süßes finden sich im Buch, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ich habe bereits zwei Suppen ausprobiert und ein Fischgericht und war von jedem überzeugt. Nun freue ich mich auf viele weitere gesunde und figurschonende Gerichte, die gleichzeitig auch schmecken!
Rezensionen von nil_liest:
Ein Buch für alle Knobel-Fans - (fast) alterslos!
Schnapp den Dieb! Spannende Rätselkrimis zum Mitraten von Steffen Gumpert
Ich weiß gar nicht wo ich mit der Lobeshymne anfangen soll! Das Buch „Schnapp den Dieb““ mit spannenden Rätselkrimis zum Mitraten ist ein voller Erfolg bei uns gewesen. Das Buch ist so aufgebaut, dass es 5 verschiedene zusammenhängende Fälle gibt, aber nach jeder linken Textseite ein Rätsel mit Hilfe des Bildes auf der rechten Seite zu lösen ist.
Kommt man nicht auf die Lösung, blättert man um und die Lösung steht im ersten Satz der nächsten Seite. Da kommt keine Langeweile auf, weil man ständig mit Knobeln beschäftigt ist. Ihr wisst worauf ich hinaus möchte? Genau -ein Buch wie geschaffen für Lesemuffel, die lieber die ??? hören! Was auch an dieser Ausgabe besonders toll ist, dass es so federleicht ist. Es passt in jeden Ranzen, da kann man locker mal eine Seite auf dem Schulweg raten oder wenn wieder mal eine längere Autofahrt ansteht (vorausgesetzt beim Lesen wird einem nicht schlecht…).
Besonders hervorzuheben sind natürlich die Illustrationen. Bis ins letzte Detail ausgefeilt, merkt man, dass Steffen Gumpert große Freude hatte sich hier auszutoben. Es ist wahrlich gelungen! Uns haben die Zeichnungen sehr gut gefallen.
Die Altersangabe ist mit 10 Jahren angegeben, aber ich finde ein/e gut geübte/r Leser/in kann das Buch auch schon mit 8 Jahren in die Hand nehmen. An keiner Stelle ist der Inhalt fragwürdig oder nicht kindgerecht. Die Altersangabe bezieht sich aus meinem Verständnis rein auf die Schriftgröße und Fülle. Wir haben es als Familienvergnügen zusammen gelesen und geknobelt, das hat auch großen Spaß gemacht!
Und nun? Wir haben alle 5 Fälle gelöst als Familien-Rätselbande und sind traurig, dass kein Nachschub da ist! Lieber Steffen Gumpert, wir warten sehnsüchtig auf den 2. Band!!!
Rezensionen von Streiflicht:
Vielseitig und liebevoll gestaltet
Der Kleine Yogi Herzbotschaften von Barbara Liera Schauer
Leider kannte ich den Bestseller „Der kleine Yogi – Glücksbotschaften“ bisher noch nicht. Quasi durch Zufall bin ich nun über dieses wunderbare Set mit den Herzbotschaften gestolpert und muss sagen, dass ich begeistert bin. Schon der erste Blick hat mich dahinschmelzen lassen. Normalerweise bin ich kein Coverkäufer, aber hier war es schon um mich geschehen.
Gleichzeitig hat der Inhalt mich ebenfalls überzeugt.
Die Karten sind wunderschön und liebevoll gezeichnet und gestaltet. Man merkt, wie viel Liebe und Mühe sich die Autorin und Zeichnerin Barbara Liera Schauer gegeben hat. Dass es für sie ein Herzensprojekt ist. Der kleine Yogi ist zu Recht eine Kultfigur geworden, finde ich. Ich habe mich ebenfalls sofort verliebt und werde aus dieser Reihe einige Weihnachtsgeschenke besorgen. Mein eigenes Set werde ich in Ehren halten und freue mich jetzt schon, dass es mich ab jetzt immer begleitet. Alleine wenn ich die netten Zeichnungen ansehe, muss ich schon lächeln und egal was war, es geht mir sofort besser.
Schön finde ich auch die Kombination von Theorie und Praxis, die das kleine dazugehörige Büchlein bietet. Man kann Übungen machen, sowohl geistiger Art als auch im Bereich Sport. Man kann aber auch einfach nur den jeweiligen Spruch auf der Karte lesen und sich seine eigenen Gedanken dazu machen. Oder mit anderen darüber sprechen, diskutieren und gemeinsam üben.
Toll, welch eine Bandbreite dieses kleine Set bietet! So machen Achtsamkeit, Yoga und Mediation wirklich Spaß! Perfekt für jeden, der sich gerne um das Wichtigste im Leben, nämlich Liebe, Freundschaft, Toleranz und Wertschätzung, kümmern möchte – egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Der kleine Yogi bereichert jeden.
Rezensionen von Petra Sch.:
eine tragische und zutiefst berührende Familiengeschichte
Das Haus in der Claremont Street von Wiebke von Carolsfeld
Kurz zum Inhalt:
Der 9jährige Tom verliert beide Elternteile auf tragische Weise zur gleichen Zeit. Seitdem spricht er kein Wort mehr.
Zuerst zieht er zu seiner Tante Sonya, denn seine Mutter Mona hat festgelegt, dass sie die Vormundschaft für Tom übernehmen soll, wenn ihr etwas zustößt.
Doch die kinderlose Sonya ist mit dem traumatisierten Jungen überfordert, und so kommt er zu seiner anderen Tante Rose in die Claremont Street in der Innenstadt von Toronto.
Die chaotische Rose lebt dort in ihrem alten Elternhaus gemeinsam mit ihrem Sohn Nick und ihrem Bruder; Toms Onkel Will.
Toms Schweigen dominiert den Alltag - doch genau das ist der Grund, warum die Familie endlich aufeinander eingehen kann...
Meine Meinung:
"Das Haus in der Claremont Street" ist das Debüt der ehemaligen Verlagskauffrau Wiebke von Carolsfeld, die es mit ihrer eindringlichen Schreibweise geschafft hat, ein Gefühlschaos zu erzeugen.
Der schreckliche Mord an seiner Mutter, bei dem er quasi fast Zeuge war, entreißt Tom mit einem Schlag beide Elternteile. Kein Wunder, dass Tom derart traumatisiert ist, dass er von nun an schweigt. Und er schweigt nicht nur, er reagiert auch kaum auf seine Umwelt. So ist es ihm egal, dass er zu Tante Sonya kommt; und von ihr anschließend zu seiner anderen Tante Rose abgeschoben wird, weil Sonya mit seinem Verhalten überfordert ist.
Da Rose selbst ein Kind im Teenager-Alter hat und ihren - vom Verhalten her ebenfalls Teenager - Bruder Will, kommt sie mit Tom besser zurecht. Doch auch sie hat es nicht leicht. Und Tom versucht scheinbar alles, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen.
Weil Rose Tom nicht ständig bedrängt, wie Sonya es gemacht hat (sie hätte auch gar keine Zeit dafür) und ihn im Gegenteil in das normale Familienleben integriert und ihm auch Aufgaben zuteilt, schafft sie es, einen Alltag für ihn zu gestalten, der es ihm leichter macht, über das Trauma hinwegzukommen.
Auch die Schuldgefühle, die Tom und Monas Schwestern haben, sind ein allgegenwärtiges Thema. Und sie lernen, dass sie es nur gemeinsam bewältigen können und dies nur geht, wenn man sich und den anderen verzeiht.
Die Autorin hat das Verhalten des Jungen authentisch dargestellt, man kann sich gut in ihn und seine Gefühle hineinversetzen; aber ebenso in die der anderen Protagonisten.
Die ganze Familie ist lebendig beschrieben; jedes Familienmitglied hat seine Eigenheiten und Schwächen: Sonya ist eine Perfektionistin, die aber an Toms Verhalten scheitert; Rose ist eine Chaotin und Will ist ein Weltenbummler, der das Leben nicht ernst nimmt. Und dazwischen ist dieser traumatisierte Junge, der mit der Zeit lernt, dass genau DAS seine Familie ist, die ihn liebt und die er liebt. Das merkt er, als er vom Jugendamt plötzlich in eine Pflegefamilie abgeschoben wird, weil er sich ritzt, was er aber so gut verstecken konnte, dass es niemand gemerkt hat. Nur als Tom seine Sprache wiedergefunden hat, ging mir irgendwie etwas zu schnell.
Ich fand diese tragische Geschichte ergreifend und emotional (ja, mir kamen ein paar Mal die Tränchen), aber glücklicherweise aufgepeppt durch etliche humorvolle Szenen, die dem ganzen das Düstere genommen haben. Auch die Schlussszene am Seehaus hat mich sehr berührt.
Fazit:
Eine einfühlsame und berührende Geschichte über einen Jungen, der seine Eltern verlor und seitdem kein Wort mehr gesprochen hat; und wie dies die chaotische Großfamilie zusammengeschweißt hat.
Rezensionen von Streiflicht:
Geschichte in Perfektion
Eine Liebe zwischen den Fronten von Peter Maria W.
Schon seit Jahren lese ich kaum mehr etwas anderes als Krimis oder Thriller. Gleichzeitig kenne ich aber auch die Werke die Autorin Maria W. Peter schon seit Jahren und genieße sie immer wieder. Sobald ein neues Buch von ihr veröffentlicht wird, lege ich jeden Krimi zur Seite und freue mich darauf, in ihre Welten abtauchen zu können.
Besonders gut gefällt mir, dass sie immer ganz hervorragend und gründlich recherchiert und die Historie genauestens beleuchtet. Das ist wirklich ein Qualitätsmerkmal ihrer Bücher und begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Die Mühen ihrer Arbeit sind jedes Mal wieder ein Glanzwerk und wer im Nachwort und im Anhang blättert und liest, weiß, wie viel Arbeit dahinter stecken muss. Da verwundert es nicht, dass es bisweilen mehrere Jahre dauert, bis so ein Werk dann wirklich vollendet ist und gedruckt werden kann.
Aber neben dieser akribischen Kleinarbeit beherrscht die Autorin auch das Schreiben und das aufs Feinste. Sie weiß, wie man mit Worten Bilder erschafft, wie man Szenerien und Figuren lebendig werden lässt, wie Flair entsteht. Teilweise schon fast poetisch schreibt Maria W. Peter und so ist es kein Wunder, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Liegt anfangs ein dicker Wälzer vor dem Leser, so ist er schneller als ihm lieb ist, am Ende angelangt.
Dieses Buch hat mich besonders berührt, weil es zeigt, wie schrecklich Krieg ist und immer sein wird und dass am Ende alle leiden, egal wer gewinnt oder verliert. Die einfachen Menschen verlieren alles, oft auch ihre Lieben, erfahren ungeahntes Leid und schlimme Not. Wer dieses Buch liest, müsste meinen, die Menschen würden daraus lernen. Maria W. Peter schildert authentisch und manchmal an der Grenze des Erträglichen, was damals passiert sein könnte. Als Leser muss man da echt oft schlucken und fragt sich, warum es nie aufhört und immer wieder Kriege begonnen werden.
Ein toller Roman, der eine wichtige Zeit in der deutschen und französischen Geschichte beleuchtet. Rundum lesenswert, auch weil man neben den wirklich ergreifenden Geschichten viele Wissenswertes quasi wie nebenbei erfährt. Auch versteht man dann, warum zwischen beiden Ländern immer wieder Spannungen bestanden. Geschichtsunterricht muss nicht trocken sein!
Rezensionen von Streiflicht:
Klein, aber fein
Eine Liebe zwischen den Fronten von Peter Maria W.
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich von Hegel wenig weiß und auch diese Reihe „... to go“ bisher nicht kannte. Leider kenne ich viele von den „Großen Deutschen“ kaum und daher dachte ich, dass ich hier ein bisschen was nachholen kann. Das Buch hat mir auf den ersten Blick total gut gefallen.
Schon das Cover ist modern und zugleich passend zum alten Philosophen – eine gelungene Kombination von alt und neu. Das Buch ist eher ein Büchlein von der Größe und dem Format her, der Inhalt ist umso beeindruckender. Da das Buch so klein ist, kann man es tatsächlich gut einstecken und unterwegs lesen. Das mag ich sehr.
Zitate, Sprüche und Gedichte sind nach Themen sortiert und es macht Spaß, sich schmökernd durch das Buch zu arbeiten. Da die Inhalte thematisch sortiert sind, kann man das Buch auch wunderbar nutzen, wenn man mal ein Zitat zu einem bestimmten Thema sucht. Aber auch so blättert man beim Lesen mal vor, dann wieder zurück, liest seitenweise ganz, dann mal wieder nur ein paar Zeilen – aber immer mit Begeisterung. Erstaunlich fand ich auch, wie aktuell Hegels Gedanken sind, obwohl er vor fast 200 Jahren gestorben ist.
Ein gelungenes Büchlein, das zeigt, dass klein richtig groß sein kann! Ich freue mich, mehr Bücher und besondere Menschen aus dieser Reihe zu entdecken.









