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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Ein Roman wie eine Dampfwalze

Love & Bullets von Nick Kolakowski

Nick Kolakowski ist ein amerikanischer Schriftsteller und das merkt man seiner Prosa an. Die Bonny und Clyde-Motive sind offensichtlich.
Das Buch Love & Bullets hat viele komische und unterhaltsame Momente. Mein Problem ist, dass Bill und Fiona für mich als Figuren nicht funktionieren.
Wenn man sich von diesem Anspruch verabschiedet, bleibt immerhin noch ein oftmals rasantes Buch mit einigen kraftvollen Passagen und das ist ja auch schon was.

Nick Kolakowski drückt aufs Tempo. Der unleugbar vorhandene Erzähl-Drive nutzt sich aber über die gesamte Länge des Romans langsam ab.

Einen guten erzählerischen Kniff wendet Nick Kolakowski mit den Zwischenspielen zwischen den 3 Akten an, da dort die Figuren tiefer dargestellt werden, zum Beispiel Fiona als Schülerin.

Es sind also schon gute Ansätze da, die aber nicht reichen, mich von dem Buch zu überzeugen. Aber vielleicht schafft der Autor das bei seinem nächsten Roman.

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Rezensionen von Gaby 2707:

„Immer wenn es am ungünstigsten ist...“

Prost, auf die Wirtin von Friedrich Kalpenstein

Der Mond scheint auf das kleine Wäldchen bei Brunngries. Es riecht nach feuchten Moos und Harz. Eine hübsche brünette Frau blickt im Laufen immer wieder über ihre Schulter. Doch ihr Verfolger holt sie ein – und schießt.
Hauptkommissar Constantin Tischler ist gerade von München nach Brunngries gezogen.

Morgen ist sein erster Arbeitstag in der neuen Dienststelle. Nur, heute gibt es eine Tote im Wald. Und heute hat er den Sonderauftrag schon heute seinen Dienst anzutreten. Kruzefix. Also steht er wenig später in seinen niegelnagelneuen Sneakers an einem Tatort im Wald vor der Leiche von Franziska Leidinger, der Wirtin aus dem Gasthof „Zum >Brunnen“ im Ortskern von Brunngries.

Den humorigen, mit verschiedenen Seitenhieben gespickten Schreib- und Erzählstil von Friedrich Kalpenstein kenne ich schon aus einigen seiner vorherigen Bücher. Ich liebe es, wenn die Metzgersfrau sich über ihre Kundschaft aufregt, die zwar jeden Tag eine gehörige Portion Fleisch auf dem Teller haben wollen, alles bio natürlich. Nur kosten darf es nichts. Oder wenn die Dame im Krämerladen einen Kaffee anpreist, der im Angebot ist, und zwar fast immer. Und er schmeckt, dass sich die Zehennägel hoch drehen.

Genau so lockern witzige Dialoge die Ermittlungen auf. Besonders Felix Fink schafft es immer wieder mich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen zu bringen. Kein Fettnäpfchen ist vor ihm sicher.
Die meisten Menschen, die ich hier kennenlerne, finde ich eigentlich sehr sympathisch. In einigen habe ich mich auch getäuscht. Und dann gibt es auch hier Menschen, denen ich im wahren Leben nicht begegnen möchte. Hach, da gibt es noch die kleine Resi, die hab ich ganz tief ins Herz geschlossen. Sie ist die Dackeldame von Förster Ferstl.

Ich konnte auch hier wieder sehr gut mit rätseln und mit ermitteln, wurde immer wieder auf falsche Fährten gelockt und ja, ich hab mich wieder mal blamiert. Der Mörder ist ein ganz Anderer, als ich vermutet habe. Aber so soll es ja bei einem guten Krimi, auch wenn er stark vom Humor lebt, sein. Das wieso, weshalb, warum der Zusammenhänge kommt erst ganz zum Schluss heraus.

Durch den Krämerladen, in dem es den ganz besonders schlechten Kaffee gibt; den Güllewagen, der vorbei fährt und seine Spur durchs Dorf zieht; und natürlich die „Dorfratschn“ kann ich mir die Dorfidylle in dem kleinen Ort in der Nähe von Traunstein sehr gut vorstellen. Der immer wieder auftauchende bayerische Dialekt macht klar, wo man sich hier gerade aufhält.

„Prost, auf die Wirtin“ ist der gelungene Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe aus der bayerischen Provinz mit Spannung, viel Witz und Humor, sehr unterschiedlichen Menschen und dem nötigen lokalen Anstrich. Ich freue mich schon jetzt, wenn ich mit Hauptkommissar Tischler und seinem Team seinen nächsten Fall lösen kann.

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Rezensionen von Hennie :

Die Sprachlosigkeit einer Generation

Ada Roman von Christian Berkel

In seinem ersten Buch „Der Apfelbaum“ beschreibt Christian Berkel in eindrucksvoller Weise ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte anhand der ungewöhnlichen Liebe seiner Eltern Sala und Otto in der Zeit der Nationalsozialisten. Diese aufregende, oft quälende und bittere Story der beiden aus sehr unterschiedlichen Schichten stammenden Menschen bildete den Kern des Buches.

Die Familiengeschichte bewirkte den Rahmen, den roten Faden der ganzen Erzählung.

In „Ada“ nun wird aus der Ich-Perspektive der Hauptfigur eine wesentlich dichtere autofiktionale Geschichte abgebildet. Das geschieht über einen Zeitraum von fast 50 Jahren. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den 50er und 60er Jahren, die 70er und 80er sind ausgeblendet. Evtl. spielt die ausgesparte Zeit in einem weiteren Buch noch eine wesentliche Rolle?
Aus dem Bruder Peter des Autors in der Realität wurde in der Fiktion die Schwester Ada, die 1945 nach einer schwierigen Geburt in Leipzig das Licht der Welt erblickt. Kurze Zeit später verläßt die Jüdin Sala mit ihrem kleinen Mädchen das Land und zieht nach Argentinien. Erst als Neunjährige kommt Ada von Buenos Aires nach Berlin, in ein kaputtes, kaltes, ihr völlig fremdes Deutschland. Sie spricht nicht einmal die Sprache. Ihre Mutter setzt sich mit Otto in Verbindung und bald darauf heiraten sie. Das Kind bleibt mit seinen Fragen und der unbekannten Umwelt allein. Wie schon in Argentinien fühlt Ada sich nirgendwo zugehörig.

[S. 57] „ Ich glaube, meine Mutter bestand darauf, etwas Besseres zu sein. Wir gehörten einfach nirgendwo dazu, wir klebten wie Streichware an immer neuen Brötchenhälften.“

Was in der Vergangenheit geschah (mit Otto, mit Sala und den anderen), wird totgeschwiegen und kommt nach und nach bröckchenweise ans Licht. Der gesamte Roman zeichnet im wesentlichen recht bemerkenswert die Sprachlosigkeit einer ganzen Generation nach. Sie können nicht über die Vergangenheit sprechen, weder die Täter noch die Opfer. Aus der Sicht Adas wirkt diese Tatsache auf mich oft sehr beklemmend. Sie befand sich in einer widersprüchlichen Lage. Einerseits wollte sie die merkwürdigen Geschichten ihrer vielfältig gearteten Familie nicht hören, konnte sie nicht ertragen. Auf der anderen Seite litt sie unter dem allgegenwärtigen (Ver)Schweigen. Sie macht vieles allein mit sich aus. Ich kann ihre Gefühle nachvollziehen.

Christian Berkel verarbeitet sowohl im Apfelbaum als auch in Ada autobiografische Wurzeln.
Als ich seine Biografie las, stieß ich auf Namen, die in seinen beiden Büchern wichtige Rollen spielen. Vor allem den lebensbejahenden Großvater Johannes Nohl mit seiner außergewöhnlichen Lebensgeschichte möchte ich nennen.

Fazit:
Ein wichtiges Zeitzeugnis, das anhand von Familiengeschichte die Versäumnisse der Geschichtsauf- und –verarbeitung des dritten Reiches deutlich macht. Mich beeindruckte wiederum der sehr gewandte, detaillierte, wohlformulierte Sprachstil des Autors.

Ich freue mich auf eine Fortsetzung und vergebe meine Höchstbewertung für einen wertvollen Roman.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine Entdeckungsreise in die Alters- und Ernährungsforschung

Der Ernährungskompass von Bas Kast

Da ich seit meiner ersten Entbindung dauerhaft mit meinem Gewicht zu kämpfen, immer wieder neue Diäten ausprobiert und wieder abgebrochen habe, da sie außer einem erneuten Anstieg meiner Kilos nichts gebracht haben, habe ich sofort zugegriffen, als mir dieses Buch angeboten wurde.

Ich habe schon einiges an Sachbüchern über das Thema Abnehmen, Gesünder essen und Fasten gelesen.

Ich war mir auch sicher, dass ich einiges dafür tue, gesund und fit zu sein und zu bleiben. Da aber dauernd neue wissenschaftliche Studien heraus kommen, die die „alten“ Studien als falsch hinstellen, war ich immer wieder verunsichert. Bei „Der Ernährungskompass“ bekomme ich alles auf einen Blick, sogar noch wissenschaftlich untermauert. Vor allem schreibt und erklärt Bas Kast alles so, dass ich es als Laie wunderbar verstehen und für mich zuordnen kann. Zwar weiß ich immer noch nicht, was richtig oder falsch ist, aber ich habe mit diesem Buch einen, wie ich finde, exzellenten Ratgeber an der Hand, der mich fundiert über die meisten Fragen zu diesem Thema informiert. Es gibt nicht nur die eine richtige Ernährungsweise. Aber ich habe nun die Möglichkeit Verschiedenes auszuprobieren und für mich festzustellen, was bei mir anschlägt und was nicht.
Mit den „12 wichtigsten Ernährungstipps“ am Ende des Buches habe ich einen Grundstock, auf dem ich aufbauen kann.

Ein interessantes und teilweise richtig spannendes Buch bei dem Vieles nicht neu ist, ich aber eine sehr gute Zusammenfassung bekomme. Ein Ratgeber, aus dem ich Einiges für mich mitnehmen kann, den ich gerne weitergebe und empfehle.

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Rezensionen von Ele:

Die Farbe der Liebe

Lisette und das Geheimnis der Maler von Susan Vreeland


Lisette und das Geheimnis der Maler, historischer Roman von Susan Vreeland, 608 Seiten, erschienen im Aufbau Taschenbuch Verlag.
Die Kunst ist Lisettes Leidenschaft. Dolch welches Opfer ist sie dafür zu bringen bereit?
1937 Lisette folgt ihrem Mann André aus der Stadt ihrer Träume Paris nach Roussillon, ein kleines Dorf in der südfranzösischen Provinz.

Hier, am Rande der legendären Ockerfelsen, ist sie durch die Enge und Einfachheit sehr bedrückt und kann sich nur schwer zurechtfinden. Andrés Großvater Pascal, ist alt und krank und soll von den beiden gepflegt und versorgt werden. Doch Lisette liebt das schillernde Leben in der französischen Metropole, erst als Pascal ihr von den legendären Ockerpigmenten die zur Herstellung der Farben benötigt werden erzählt, die in der Gegend um Roussillon gewonnen werden. Und von seiner Freundschaft mit Künstlern wie Pissarro und Cézanne berichtet, ist Lisette fasziniert. Die Sammlung von Gemälden die der alte Mann besitzt verzaubern sie und lassen sie die Schönheit der provenzalischen Welt erkennen. Als Pascal stirbt und André in den Krieg zieht, versteckt er die Gemälde und vertraut auch seiner Frau nicht an, wohin er die Bilder gebracht hat um sie vor den Nazis zu schützen. Doch André fällt und Lisette versucht nach dem Krieg, in dieser entbehrungsreichen Zeit, die Gemälde wiederzufinden. Findet Lisette die Bilder und auch ein neues Glück?
42 Kapitel sind in 4 Teile gegliedert, Kapitelüberschriften und beigefügte Jahreszahlen fassen die einzelnen Kapitel zusammen. Briefe und französische Ausdrücke heben sich kursiv geschrieben vom Text deutlich ab. Die Autorin hat sich der Ich-Form aus Sicht der Protagonistin bedient, eine weitere Zeitebene aus Sicht Pascals schildert die Geschehnisse und Erinnerungen aus seiner bewegten Vergangenheit. Susan Vreeland bedient sich einer herrlich bildhaften Erzählweise, Landschaftsbeschreibungen ziehen den Leser völlig hinein in die Geschichte. Das Setting ist genial beschrieben, sodass das Geschilderte wie ein Film vor den Augen des Lesers abläuft. Die Schilderung der Schönheiten der Provence ist der Verfasserin hervorragend gelungen und auch die Figuren haben Charaktertiefe und sind unheimlich liebenswert, ihr Handeln war zumeist nachvollziehbar. Die Gefühle Lisettes als sie vom Tod ihres Mannes erfahren hat, haben mich zutiefst berührt und waren glaubhaft. Einzig der Dorfgendarm Blanc und seine Handlungen sind mir immer ein wenig undurchschaubar geblieben. Diese Geschichte ist nicht wahr, aber so gut erzählt, dass sie es durchaus sein könnte. Am besten haben mir die Erzählungen über die Maler Cézanne, Pissarro und Chagall gefallen. Die im Buch beschriebenen Bilder sind zumeist real, immer wieder habe ich neben der Lektüre diese oder ähnliche Bilder der Künstler im Netz angesehen und auch über das Leben dieser Künstler nachgelesen, somit konnte ich mir das Beschriebene sehr gut vorstellen. Ein gelungen recherchierter kunsthistorischer Genuss, nicht nur für Kunstliebhaber, denn die Suche nach den verschwundenen Bildern gestaltete sich äußerst spannend. Einige unnötige Längen und ein paar Seiten weniger hätten jedoch gut getan. Insgesamt kommen jedoch zur spannenden Liebes- und Lebensgeschichte auch noch interessante Aspekte aus der Malerei der französischen Moderne und einige ihrer Vertreter hinzu. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, habe einiges über Kunst dazugelernt und möchte dieses Buch nicht nur an Kunstliebhaber weiterempfehlen. 4 Sterne dafür.

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Rezensionen von SAW:

Nur teilweise spannend...

Der dunkle Spiegel von Barton Gellman

Nur teilweise spannend…
Dieses Buch hat das Zeug zum Bestseller, was das Thema betrifft, wird aber keiner werden, weil der Journalist sich selbst zu wichtig nimmt und es damit unnötig auf 400 Seiten aufbläht, wodurch es eben nicht spannend zu lesen ist.
Zum spannenden Teil: Wenn Gellman über Snowden und die NSA erzählt kommt einem das Gruseln, man will manches gar nicht glauben: Als Insider konnte Snowden alle Vorgänge in der NSA hacken und speichern und veröffentlichte Unglaubliches: Die NSA spionierte alle Amerikaner im Inland aus, obwohl sein Auftrag nur für das Ausland galt.

Es speicherte alle Telefon-Metadaten aller US-Bürger und erstellte über jeden einzelnen Persönlichkeits- und Gefahrenprofile. Es lagerte die gesamten Internet-Vorgänge der ganzen Welt und konnte bei Bedarf im Nachhinein alle Daten für einen bestimmten Bürger zu einem bestimmten Zeitpunkt ausforschen. Es setzte sich dabei über geltende Gesetze und dezidiert ausgesprochene Verbote hinweg. Snowdens Aufzeichnungen belegen, dass die NSA einen Überwachungsstaat aufgebaut hat, der alle demokratischen Rechte der US-Bürger mit Füßen tritt. Gleichzeitig wurde eben dies geleugnet, sodass sich niemand rechtlich dagegen wehren kann. In diesen Infos und auch in den Gesprächsaufzeichnungen mit Snowden ist das Buch revolutionär.
Zur gähnenden Langeweile: Mindestens die Hälfte des Buches sind als Gellmans Heldenstory angelegt und strotzen nur so vor Selbstbeweihräucherung und langatmigen Überlegungen, mit wem er was besprechen sollte und warum. Dabei kommen so viele Personen vor, die für die Story irrelevant sind und bei denen sich nur Aufdeckungs-Journalisten auskennen, genau gesagt nur amerikanische Aufdecker, die die Insider-Details kennen. Diese Geschichtchen habe ich überflogen, sonst wäre ich nie mit dem Buch fertig geworden oder dabei selig entschlummert. Hätte sich der Autor auf den ersten Teil beschränkt und den stringenter erklärt, wäre es ein tolles Buch geworden.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

Kalmanns Großvater wusste immer Rat

Kalmann von Joachim B. Schmidt

Der Roman von Joachim B. Schmidt hat kriminalistische Elemente, die von einem etwas „anderen“ Alltagshelden handelt.
Sein Großvater hat Kalmann wertvolle Kenntnisse vermittelt und seine Sinne geschärft und hat ihm viele Regeln für das Zusammenleben und den Alltag gegeben, an denen er sein Leben ausrichtet.

Ein besonderer Roman, bei dem es dem Autor gelang, dass man MIT dem Protagonisten lacht und nicht ÜBER ihn.

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Rezensionen von SAW:

Was alles im Winter wächst...

Das kleine Buch: Wintergemüse von Elke Papouschek

...das ist erstaunlich. Meine Frau und ich, wir haben das Wintergemüse entdeckt und probieren seit einem Jahr alles in unseren 5 Hochbeeten aus. Es ist erstaunlich, was alles den Frost aushält. Da kommt uns dieses kleine Büchlein gerade recht: Pflücksalate, Kohlgemüse, Lauch, Karfiol, Rüben, Karotten, Zwiebel - alles ist möglich, wenn man die richtige Anleitung hat, wie man es angehen muss und wie man die einzelnen Pflanzen behandeln muss.

Jetzt heißt es: wachs, wachs, hurra!
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100"

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Rezensionen von Bibliomarie:

Simon Strasser und die junge Nonne

Isola Mortale von Conti Giulia

Simon Strasser, ein ehemaliger Polizeireporter, lebt seit einigen Jahren im Piemont, am Lago d’Orta. Dort hat er in dem kleinen Örtchen Ronco ein altes Steinhaus, direkt am Seeufer zu seinem Domizil gemacht. Strasser fühlt sich in der Heimat seiner Mutter richtig angekommen und dass er schon ein-zweimal in Kriminalfälle verwickelt war, lässt gar keine Langeweile aufkommen.

Als nach einem der ersten Winterstürme ein kleines Ruderboot mit einer Leiche angespült wird, ist schnell klar dass die Nonne keinem Unfall zum Opfer fiel. Die junge Frau war als Novizin in das Kloster Isola San Giulia gekommen, um nach Spuren an dem Ort zu suchen, an dem ihre Mutter vor Jahren verschwand. Kurz danach wird aus dem See ein altes Autowrack mit zwei Leichen geborgen und es scheint, als ob die Novizin mit ihrer Suche jemandem zu nahe gekommen ist.

Simon Strasser wollte ich Vorweihnachtszeit eigentlich mit seiner Freundin verbringen, die aus Frankfurt angereist ist, aber der Fall lässt ihm keine Ruhe.

Dieser kleiner oberitalienische See ist noch nicht von Touristen überlaufen und damit auch noch ein recht unbekannter Ort für einen typischen Landschaftskrimi. Strasser ist zwar Privatmann, hat aber einen guten Draht zur örtlichen Polizei. Vor allem zu Maresciallo Carla Moretti, die er schon einige Male unterstützen konnte. So wird er wieder in die Ermittlungen einbezogen.

Der Krimi pendelt zwischen Ermittlungen, schönen Beschreibungen des Sees und der Umgebung und turbulentem Privatleben. Dazwischen wird gekocht und getafelt und bei den unvermeidlichen Espressi gefachsimpelt. Die Mischung ist ausgewogen und das Buch liest sich wirklich sehr unterhaltsam. Im Aufbau und mit dem Plot reiht es sich in die große Menge dieses beliebten Krimi-Genres ein. Ich habe es jetzt nicht als ausgesprochen spannend empfunden, zu schnell ahnte ich, in welche Richtung sich der Plot entwickeln wird, trotzdem war es ein angenehm kurzweilig und lebendig geschriebener Krimi.

Ein bisschen Italien-Feeling in einer Zeit voller Reisebeschränkungen, genau was ich mir erhofft habe.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Simon Strasser und die junge Nonne

Isola Mortale von Giulia Conti

Simon Strasser, ein ehemaliger Polizeireporter, lebt seit einigen Jahren im Piemont, am Lago d’Orta. Dort hat er in dem kleinen Örtchen Ronco ein altes Steinhaus, direkt am Seeufer zu seinem Domizil gemacht. Strasser fühlt sich in der Heimat seiner Mutter richtig angekommen und dass er schon ein-zweimal in Kriminalfälle verwickelt war, lässt gar keine Langeweile aufkommen.

Als nach einem der ersten Winterstürme ein kleines Ruderboot mit einer Leiche angespült wird, ist schnell klar dass die Nonne keinem Unfall zum Opfer fiel. Die junge Frau war als Novizin in das Kloster Isola San Giulia gekommen, um nach Spuren an dem Ort zu suchen, an dem ihre Mutter vor Jahren verschwand. Kurz danach wird aus dem See ein altes Autowrack mit zwei Leichen geborgen und es scheint, als ob die Novizin mit ihrer Suche jemandem zu nahe gekommen ist.

Simon Strasser wollte ich Vorweihnachtszeit eigentlich mit seiner Freundin verbringen, die aus Frankfurt angereist ist, aber der Fall lässt ihm keine Ruhe.

Dieser kleiner oberitalienische See ist noch nicht von Touristen überlaufen und damit auch noch ein recht unbekannter Ort für einen typischen Landschaftskrimi. Strasser ist zwar Privatmann, hat aber einen guten Draht zur örtlichen Polizei. Vor allem zu Maresciallo Carla Moretti, die er schon einige Male unterstützen konnte. So wird er wieder in die Ermittlungen einbezogen.

Der Krimi pendelt zwischen Ermittlungen, schönen Beschreibungen des Sees und der Umgebung und turbulentem Privatleben. Dazwischen wird gekocht und getafelt und bei den unvermeidlichen Espressi gefachsimpelt. Die Mischung ist ausgewogen und das Buch liest sich wirklich sehr unterhaltsam. Im Aufbau und mit dem Plot reiht es sich in die große Menge dieses beliebten Krimi-Genres ein. Ich habe es jetzt nicht als ausgesprochen spannend empfunden, zu schnell ahnte ich, in welche Richtung sich der Plot entwickeln wird, trotzdem war es ein angenehm kurzweilig und lebendig geschriebener Krimi.

Ein bisschen Italien-Feeling in einer Zeit voller Reisebeschränkungen, genau was ich mir erhofft habe.

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